Das deutsche Finale 2024: Barbara Schöneberger moderiert ESC-Vorentscheidung zum achten Mal

Foto: Instagram @barbara.schoeneberger

Barbara Schöneberger (Aufmacherbild) wird auch die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 moderieren – und damit zum achten Mal durch die entsprechende Sendung führen. Die Show „Das deutsche Finale 2024“ wird am 16. Februar im Ersten live aus Berlin übertragen. Bezüglich der genauen Startzeit gibt es aktuell noch unterschiedliche Auskünfte, die sich allerdings nur geringfügig unterscheiden: Entweder beginnt die Sendung um 22 Uhr oder um 22:05 Uhr.

Der NDR hat auf seiner offiziellen Website eurovision.de bekanntgegeben, dass Barbara Schöneberger die Sendung moderieren und diese um 22 Uhr starten wird (siehe Screenshot).

Der Branchendienst Quotenmeter meldet ebenfalls die Beauftragung von Barbara Schöneberger. Allerdings heißt es hier, dass die Sendung um 22:05 Uhr beginnen wird. Diese Information dürfte er von den nunmehr vorliegenden ARD-Programmfahnen für die nächsten Wochen haben. Der Unterschied von fünf Minuten könnte zustande gekommen sein, weil von unterschiedlichen Längen der vorab laufenden Tagesthemen ausgegangen wurde.

Dass die 49-jährige Schöneberger wieder eine Aufgabe im Rahmen des ESC im Jahr 2024 übernehmen würde, war klar, als sie am 7. September im Aufrufvideo zur Bewerbung für die deutsche Vorentscheidung auftauchte. Bereits damals gab es Vermutungen, dass sie auch die deutsche Vorentscheidung wieder moderieren könnte.

Auch die späte Sendezeit um 22:00 oder 22:05 Uhr ist keine Überraschung. Bereits beim Fanclubtreffen des EC Germany hatten die deutsche Head of Delegation, Alexandra Wolfslast, und der ESC-Redakteur Stefan Leidner von dieser Uhrzeit gesprochen. 20:15 Uhr wäre die richtige Wertschätzung für den ESC, 22 Uhr aber die bessere Sendezeit für das ESC-Publikum – hieß es dabei.

Für die Moderation der deutschen Vorentscheidung in diesem Jahr, die hier noch einmal in voller Länge gesehen werden kann, war Schöneberger mit dem Deutschen Fernsehpreis 2023 ausgezeichnet worden. Darüber hinaus war Alexandra Farrensteiner für die „Beste Regie Unterhaltung“ nominiert.

Dennoch kann man die erneute Besetzung der Moderation der deutschen Vorentscheidung mit ein bisschen Aberglaube mit „Never change a winninglosing system“ kommentieren. Denn abgesehen von Barbara Schönebergers Premiere als Vorentscheidmoderatorin 2014 bei „Unser Song für Dänemark“ hat es keiner der folgenden sechs Vorentscheid-Siegertitel unter ihrer Ägide beim ESC über den vorletzten Platz hinaus geschafft. Natürlich hat sie als Moderatorin darauf selbst den geringsten Einfluss; an der Sachlage ändert das aber nichts. Hier alle von Barbara Schöneberger bisher moderierten Vorentscheide und der Platz, der beim ESC erreicht werden konnte:

2014: Unser Song für Dänemark – Elaisa „Is It Right“ (18. Platz)
2015: Unser Song für Österreich – Ann Sophie „Black Smoke“ (27. Platz, Letzte)
2016: User Lied für Stockholm – Jamie-Lee Kriewitz „Ghost“ (26. Platz, Letzte)
2017: Unser Song 2017 – Levina „Perfect Life“ (25. Platz, Vorletzte)
2019: Unser Lied für Israel – S!sters „Sister“ (25. Platz, Vorletzte)
2022: Germany 12 Points – Malik Harris „Rockstars“ (25. Platz, Letzter)
2023: Unser Lied für Liverpool – Lord of the Lost „Blood & Glitter“ (26. Platz, Letzter)

Wie findest Du die erneute Verpflichtung von Barbara Schöneberger als Moderatorin für die Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“? Was erwartest Du Dir von ihr in der Show? Und welche/n Moderator/in hättest Du möglicherweise lieber gesehen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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107 Comments
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SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
2 Jahre zuvor

Auf programm.ard.de ist „Das deutsche Finale“ jetzt auch zu finden, bislang aber nur bei ONE (bei Das Erste geht das Programm, Stand heute, nur bis zum 13. Februar). Demnach soll es jetzt um 22:05 Uhr losgehen – vorausgesetzt, es gibt keinen Brennpunkt oder die Tagesthemen überziehen – das wird man auch bei ONE sicher nicht so gut gebrauchen können. Außer, sie haben etwas auf Lager, um die Wartezeit auszufüllen…

Reiner
Reiner
2 Jahre zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Sie war mal eine witzige und schlagfertige Moderatorin, aber beim ESC ist sie nur noch peinlich – immer die gleichen Witze über ihr Outfit und die Deko im Studio, die ständigen Griffe unter die Gürtellinie – für Menschen über 30 nur schwer zu ertragen. Mary Roos wäre am Liebsten fortgelaufen, so peinlich waren viele Ausrutscher. Um der Sendung mehr Ernst und Seriösität zu geben, sollte man mal über eine neue Moderatorin bzw. Moderator nachdenken. Thomas Anders z.B. passend zum Repertoire, welches geboten wird, hätte weniger Bierzeltstimmung und Geschrei veranstaltet, sich auch mehr selbst zurückgenommen und sicher nicht so dämliche Interviews durchgeführt.

Enno
Enno
2 Jahre zuvor

Es ist einfach nur noch peinlich, was der NDR sich hier leistet. Ich konnte mir die Vorentscheidung im letzten Jahr schon nicht mehr ansehen, weil ich die hoch peinliche Schöneberger einfach nicht mehr ertrage!
Es bleibt alles so, wie es war: die falschen Leute, die falschen Entscheidungen, der letzte Platz!
Wenn ich könnte, würde ich dem NDR meine Gebühren entziehen!

Jean
Jean
2 Jahre zuvor

Nichts gegen Babsi – Frau Schöneberger. Aber immer nur Sie in einer show-moderation, ist ja schon ein Level das man fast glaubt man sei mit ihr verheiratet.

Karli
Karli
2 Jahre zuvor
Reply to  Jean

Gibt es etwas peinlicheres als diese Moderatorin ?