ESC kompakt Second Chance Contest: Runde 1, Duelle 58-60

UKU SUVISTE Estland 2019 Eesti Laul Vorentscheidung

Ready to rumble (oder „Let’s getty to Rambo“, wie Joey Heindle so schön sagt) für die neue Ausgabe des ESC kompakt Second Chance Contest präsentiert sich Uku Suviste (Aufmacherfoto). Und Dank gleich vier Apple Watches lässt sich annehmen, dass er weiß, was ihm die Stunde geschlagen hat. Konkret erwartet ihn sein Landsmann Stefan im Duell 59. Wer es von den beiden in die nächste Runde schafft, liegt in Eurer Hand. Und damit auch der Hinweis: bei diesem Duell bitte nicht nur das Länderkürzel angeben, sondern den persönlichen Favoriten deutlich machen.

Damit zu den Ergebnissen der letzten drei Duelle. Insgesamt wurden 77 gültige Stimmen abgegeben. Einigermaßen erwartungsgemäß haben sich die Beiträge in Landessprache durchgesetzt. Nach dem schwedisch-skandinavischen Jahrzehnt in den Nuller-Jahren befindet sich die Bubble aktuell offenbar in der Hochphase romanischer Länder. Aber so ist das Leben im ESC kompakt Second Chance Contest. Da schlägt – wie Matty durchaus korrekt anmerkt – der Letzte des ersten französischen Halbfinales einen dänischen Superfinalisten und der Letzte des ersten ungarischen Halbfinales den Platz 2 des schwedischen Finales. Eine Demokratie muss auch so etwas aushalten können.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch offiziell bestätigt, dass Lilly Among Clouds in der vorletzten Abstimmungsrunde einen neuen Votingrekord aufgestellt hat. Umso phantastischer, dass Arja Saijonmaa gegen sie 14,8% geholt hat.

Nun aber. Hier sind die Gewinner der letzten Duelle:

Duell 55: 41 Stimmen (53,2%) USNK – Posztolj (HUN) [Alkibernd]

Duell 56: 49 Stimmen (63,6%) Emmanuel Moire – La promesse (FRA) [dermoment1608]

Duell 57: 47 Stimmen (61,0%) Naestro – Le brasier (FRA) [shoutie]

Damit verabschieden wir uns von den Paten Halore, Julian und Intamin.

Jetzt auf in die nächsten Duelle. Alle Leser von ESC kompakt dürfen mitvoten. Für jedes der drei Duelle muss der persönliche Favorit benannt werden. Dafür reicht es, entweder den Namen des Künstlers, den Titel oder – wenn die Duellanten aus zwei verschiedenen Ländern kommen – das jeweilige Land bzw. Länderkürzel anzugeben. Es werden nur Stimmen berücksichtigt, die für alle drei Duelle abgegeben wurden. Die Abstimmung für diese drei Duelle läuft bis zum 21. August 23:59 Uhr.

Duell 58

Alfie Arcuri – To Myself (AUS) [Hausmannskost]

María – Muérdeme (ESP) [4porcelli – rowdy rowdy 4ever]

Duell 59

Uku Suviste – Pretty Little Liar (EST) [tomudu]

STEFAN – Without You (EST) [Anna]

Duell 60 

Anna Bergendahl  – Ashes To Ashes (SWE) [breebroo1]

Kristina Skoubo Bærendsen – Ég á mig sjálf (engl. Mama Said) (ISL) [Goynen67]

Viel Spaß beim Abstimmen!



80 Kommentare

  1. Zum Thema Landessprachbonus:
    In einem von ziemlich gewöhnlichen Liedern nicht gerade untervölkerten Wettbewerb kann die Entscheidung einen Song in einer anderen sprache als Englisch (und mit bereits starken Abstrichen auch Spanisch oder Französisch) zu singen, einem Beitrag sehr leicht eine spezielle Note verleihen. Selbst wenn der Song dadurch nicht zwingend besser wird, wird die beim ESC bekanntermaßen weit verbreitete Phrasendrescherei dadurch häufig eingedämmt (größerer Wortschatz) oder zumindest erträglich, da man das elendige Love-Peace-Bingo auf beispielsweise Finnisch zumeist nicht als solches wahrnimmt.
    Für mich bereits ausreichend um Landessprachversionen zu bevorzugen (von der sprachlichen Kulturvielfalt nicht zu reden), wobei diese Diskussion gerade in dieser Teilrunde ziemlich überflüssig ist, da das einzig betroffene Duell absolut nicht Gefahr läuft, durch diesen Aspekt auch nur verzerrt zu werden…

  2. Alfie Arcuri (AUS)- eindeutig!
    Stefan (EST)- eindeutig!
    Anna Bergendahl (SWE)- Eg a mig sjalf mag ich auch sehr, aber gegen den herausragenden Song der Bergendahl ist meine Wahl auch hier leider- eindeutig!

  3. Duell 58: María – Muérdeme (ESP) [wieder mal die spanischen Billigbeats. Aber hier funktioniert das Gesamtpaket einfach besser]

    Duell 59: STEFAN – Without You (EST) [optisch ansprechend sind ja beide. Und beide haben ein wenig das Problem, dass es toll anfängt und dann ein Stilwechsel kommt, der das Lied ziemlich runter zieht. Der Effekt ist bei Stefan aber weniger stark, deswegen geht das an ihn]

    Duell 60: Kristina Skoubo Bærendsen – Ég á mig sjálf (engl. Mama Said) (ISL) [klarer Originalitätsbonus für Island. Wieder mal eine recht mutige Wahl mit einem gelungenen Retro-Sound, mit dem es eine Kollegin von ihr vor ein paar Jahren im Vorentscheid schon mal versucht hat. Das könnte ruhig mal belohnt werden.

  4. Alfie Arcuri – To Myself (AUS) [Hausmannskost]
    STEFAN – Without You (EST) [Anna]
    Anna Bergendahl – Ashes To Ashes (SWE) [breebroo1]

  5. Duell 58: María – Muérdeme (ESP)
    Duell 59: Uku Suviste – Pretty Little Liar (EST)
    Duell 60: Anna Bergendahl – Ashes To Ashes (SWE)

  6. #58 4porcelli: María – Muérdeme (ESP)
    Sex sells.

    #59 tomudu: Uku Suviste – Pretty Little Liar (EST)
    Stefans Song letztes Jahr war besser.

    #60 breebroo1: Anna Bergendahl – Ashes To Ashes (SWE)
    Der isländische Beitrag ist eine Neuentdeckung – aber Ashes to Ashes zählt zu den wenigen guten Mello-Beiträgen.

  7. 58: María – Muérdeme (ESP) [4porcelli – rowdy rowdy 4ever]
    59: STEFAN – Without You (EST) [Anna]
    60: Kristina Skoubo Bærendsen – Ég á mig sjálf (engl. Mama Said) (ISL) [Goynen67]

  8. Alfie Arcuri – To Myself (AUS) [Hausmannskost]
    Uku Suviste – Pretty Little Liar (EST) [tomudu]
    Kristina Skoubo Bærendsen – Ég á mig sjálf (engl. Mama Said) (ISL) [Goynen67]

  9. Da die Votingzeit in fast 20 Minuten zu Ende ist, gibt es hier von mir noch schnelle die Voten für die drei Duelle.

    Alfie Arcuri – To Myself (AUS)

    Alfie hat eine sehr berührende Ballade am Start, die mich sofort in den Bann zieht. Alfie sieht nicht nur gut aus, sondern er hat auch eine sehr angenehme und klare Stimme, die mit dem Song eine Einheit bildet. Er ist für mich der klare Sieger des Duells. Dagegen kommt María mit ihrem Titel überhaupt nicht an. So flach wie ihre Oberweite ist auch ihr Gesang, der die Nummer total abwertet. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum sie damit unter die besten drei gekommen ist. Wer schlecht singt, der fliegt und deshalb ist sie bei der Castingshow mit dem achten Platz noch viel zu gut weggekommen.

    Uku Suviste – Pretty Little Liar (EST)

    Uku ist schon eine Augenweide und auch sein Song gefällt mir deutlich besser als der von Stefan. Beide haben zwar gesanglich gut abgeliefert, allerdings erreicht mich Uku mit seinem Titel „kleiner süßer Lügner“ deutich mehr als Stefan mit seiner Ballade. Uku hätte Estland auch sehr viel erfolgreicher beim ESC als Victor vertreten und er hätte es verdient gehabt. Im Superfinale hat Stefan hinter Uku den dritten Platz bei den Zuschauern belegt.

    Kristina Skoubo Bærendsen – Ég á mig sjálf (ISL)

    Im Duell der Retronummern entscheide ich mich für die Vertreterin aus Island. Auch weil sie im Gegensatz zu Anna ihren Titel in Landessprache präsentiert. Beide Songs gehen gut ins Ohr und erinnern mich von der Machart her an Mark Ronson. Die Inszenierung finde ich beim isländischen Beitrag auch stimmiger. Bei Anna frage ich mich immer wieder, was dieses Gestrüpp um sie herum zu bedeuten hat. Es soll angeblich einen Wald darstellen, paßt aber überhaupt nicht zum Song „Asche zu Asche“. Bei der Wahl des Outfits hat Kristina die bessere Wahl getroffen.

    Ich bin ja mal gespannt, wann die overhypte Aly Ryan ins Duell einsteigt und ich hoffe, sie bekommt als Gegner Electric Fields, denn gegen die hat sie keine Chance.

    • Hitzewellen, Trockenheit, Waldbrände (zuletzt Sibirien, Brasilien, Alaska). Da passt Asche leider viel zu gut zum Gestrüpp. Ein wahrhaft aufrüttelnder Umweltsong!

  10. Alfie Arcuri – To Myself (AUS) [Hausmannskost]
    STEFAN – Without You (EST) [Anna]
    Anna Bergendahl – Ashes To Ashes (SWE) [breebroo1]

  11. Nun schon drei Votings, die zu spät kommen …

    Ich habe zwar noch nicht viel Erfahrung mit dem SCC, gewinne aber den Eindruck, dass der alte wöchentliche Modus besser funktioniert hat. Da konnte man noch an sechs Tagen der Woche voten, während es jetzt gerade mal vier sind und so ein 48-Stunden-Fenster schliesst doch ganz schön schnell …

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