
Der dänische ESC-Vertreter Reiley wird das zweite Halbfinale eröffnen Von den Verantwortlichen wurde er bei der Vergabe der Startplätze an die erste Position gesetzt und hat nun die Aufgabe, die Zuschauer mit seinem Popfunk-Beitrag „Breaking My Heart“ von Anfang an mitzunehmen.
Die Dänen im Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix 2023 mitzunehmen, ist ihm auf jeden Fall schon einmal gelungen: Im Superfinale setzte er sich vor allem Dank des Juryvotings mit großem Abstand gegen seine Mitbewerber durch und löste so das Ticket nach Liverpool.
Reiley, der bürgerlich Rani Petersen heißt, ist der erste dänische ESC-Teilnehmer, der von den Färöer-Inseln kommt. Er stammt aus Thorshavn, mit 13.000 Einwohnern das Zentrum der Färöer-Inseln. Der 25-jährige ist – wie so viele Künstler seiner Generation – ein geradezu idealtypischer TikTok-Aufsteiger, er erreicht bei TikTok knapp 11 Millionen Follower. So wurde Atlantic Records (Bruno Mars, Ava Max) auf ihn aufmerksam, die ihn gezielt für den Weltmusikmarkt entwickeln. Einzelne TikTok-Clips von Reiley erreichten 30 Millionen Zugriffe, seine Debütsingle aus 2021 „Let It Ring“, in der der iPhone-Klingelton gesampelt wurde, erzielte bei Spotify bis heute über 4 Millionen Zugriffe. Mit seiner extrovertierten spielerischen Selbstdarstellung in einer farbenfrohen Bonbonwelt hat es Reiley außerhalb Dänemarks vor allem zu einer Popularität im K-Pop Mutterland Südkorea gebracht.
Das Lied
„Breaking My Heart“ ist eine eingängige, fröhliche Popfunk-Nummer, die schnell im Ohr hängen bleibt. In den Strophen singt Reiley im Falsett, im Refrain wird seine Stimme verzerrt. Die Produktion ist Synthie-dominiert und sehr voll, es werden viele verspielte Spuren aus Lautelementen, Schlagzeug und sogar Vogelgezwitscher übereinander gelagert.
Im Gegensatz zum gut gelaunten, aufgedrehten Grundgefühl der musikalischen Produktion ist der Text gar nicht so positiv: Reiley beschreibt eine nicht funktionieren wollende Beziehung. Selbst wenn es für beide Partner noch einmal einen Neustart geben würde, würde es wieder auseinander gehen. Was vor allem am leicht toxischem Gegenüber liegt, das unter anderem anvertraute tiefste Ängste nutzt, um Reiley beim Streiten zu verletzten. So hat Reiley auch keine Angst, sie oder ihn zu lieben, sondern davor, dass sein wieder Herz gebrochen wird. Für Text und Musik zeichnet das Viererteam aus Bård Bonsaksen, Hilda Stenmalm, Sivert Hjeltnes Hagtvet und Reiley selbst verantwortlich.
Für seinen ESC-Auftritt in Liverpool verspricht Reiley eine völlig neue Performance im Vergleich zu seinem Auftritt beim Dansk Melodi Grand Prix, die aber immer noch „sehr bunt“ werden soll. Ob er alles so umsetzten kann, wie geplant, ist aber fraglich: laut OGAE Griechenland soll das Produktionsteam der BBC neben der zyprischen auch die dänische Delegation gebeten haben, die Kosten der Produktion zu verringern.
Der Check
Song: 3,5/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 3,5/5 Punkten
Benny: Ich kann nicht bestreiten, dass der Song ein Ohrwurm ist. Allerdings führt mich dieser Beitrag unweigerlich zu der Frage, warum so viele Leute es ständig für eine gute Idee halten, Acts mit Liedern zu den Vorentscheidungen oder zum ESC zu schicken, die sie stimmlich überhaupt nicht stemmen können. Immerhin scheint die Reißbrett-Social-Media-Strategie der Strippenzieher hinter diesem Act bislang noch nicht aufzugehen. Alles in allem (zu) wenig Substanz. 4 Punkte.
Berenike: Wie so viele Beiträge in diesem Jahr hat auch Dänemark das Problem, dass ich es nicht schlecht finde, aber das gewisse Etwas fehlt. Der Song zeichnet sich durch eine sehr eingängige Melodie aus und die synthielastige Produktion finde ich genauso wie das Falsett gut. Die Stimmverzerrung hingegen stört mich eher. Und am Ende fehlt die Zutat, die es zu etwas Besonderen macht. 6 Punkte.
Douze Points: Färöer und Genderfluidity hin oder her – „Breaking My Heart“ hatte bereits vor der dänischen Vorentscheidung seinen Ohrwurmcharakter bei mir entfaltet. Der Song ist vielleicht nicht optimal für den ESC (und der Live-Gesang von Reiley auch nicht), aber er ist absolut zeitgemäß und erinnert ein bisschen an Troye Sivan. Ich mag ihn wirklich gern und hoffe auf eine gelungene Inszenierung. 10 Punkte.
Flo: Eine eingängige Pop-Nummer aus Dänemark oder auch alles beim Alten? Mit Reiley hat Dänemark aber einen Künstler im Gepäck, der endlich wieder für einen Finaleinzug sorgen könnte, denn so wie er im Dansk Melodi Grand Prix und auf TikTok Menschen für sich gewinnen konnte, kann es auch in Liverpool funktionieren, für „Breaking My Heart“ zu mobilisieren. 5 Punkte.
Manu: Gut gemachter Indie-Pop trifft auf jungen Sänger, der ausschaut, als sei er das uneheliche Kind von Instagram und TikTok. Das als Stilmittel eingesetzte Autotune im Refrain nervt mich zwar mit der Zeit ein bisschen, aber unterm Strich kann ich „Breaking my Heart“ gut hören. 5 Punkte.
Max: Dänemark war in meinen Anfangsjahren beim ESC eines meiner Lieblingsländer – das hat sich jedoch in den vergangenen Jahren dramatisch geändert und „Breaking My Heart“ trägt leider dazu bei. Ich kann dem Song nur wenig bis nichts abgewinnen, unaufgeregter Radio-Pop-Song der auch nach Mello-B-Ware klingt. So böse wollte ich jedoch nicht sein mit Dänemark… ähm… ich mag Kopenhagen! Eine tolle Stadt einfach. Für mich gibt es für den Song nur 3 Punkte.
Peter: Ich liebe Dänemark! Einige der allerallerbesten ESC-Evergreens kommen aus DK und inzwischen – nach einigem Powerplay – finde ich auch Reileys TikTok-inspired Funfunk-Pop-Beitrag spitzenmäßig. Und ich mag die Vibrations, die mit seiner Herkunft von den Faröer-Inseln verbunden sind. Das alles verknüpft mit Reileys charmanter Stage-Dynamik ist wie ein Besuch im Candystore, Abteilung Bonbons mit Brausefüllung. 12 Punkte.
Rick: Tatsächlich gefällt mir „Breaking My Heart“ in der Studioversion besser als live im dänischen Vorentscheid. Das liegt nicht an Reileys Live-Gesang, sondern am lieblosen Staging. In Liverpool soll das zum Glück anders werden und könnte der Nummer dann auch gerecht werden. Musikalisch mag ich’s nämlich sehr: eingängig, zeitgemäß und durch die Voice-Effekte auch anders als die restlichen Popsongs. Ich mag auch den Eighties-Vibe des Songs. 8 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 53/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Breaking My Heart“ auf Platz 20 von 37.
Wie schneidet der dänische Beitrag "Breaking My Heart" von Reiley ab?
- bleibt im Halbfinale hängen (38%, 195 Votes)
- Platz 16-20 (23%, 118 Votes)
- Platz 21-26 (23%, 117 Votes)
- Platz 11-15 (11%, 54 Votes)
- Platz 6-10 (4%, 21 Votes)
- Top 5 (1%, 7 Votes)
Total Voters: 512
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper
(13) Schweden: „Tattoo“ von Loreen
(14) Schweiz: „Watergun“ von Remo Forrer
(15) Tschechien: „My Sister’s Crown“ von Vesna
Zweites Halbfinale
(16) Armenien: „Future Lover“ von Brunette
(17) Belgien: „Because Of You“ von Gustaph
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Dänemark ist wie meistens nichts für mich. mit „Kaugummipop“ ist das Liedchen ganz gut beschrieben, Ich bin dafür so gar nicht die Zielgruppe, die Computerstimme nervt zudem sehr.
Ich tippe mal auf Platz 16-20, die TikTok-Generation könnte dafür anrufen.
Ich werte mit 3,5 von 12 Punkten, es gibt tatsächlich noch schwächere Songs
Na ja, ich finde, es gab schon ein paar nette Beiträge aus Dänemark, die zwar auch nicht besonders anspruchsvoll waren, aber irgendwie doch nett anzuhören (2015, 2018, 2019, 2021). Der diesjährige gehört für mich leider nicht in die Kathegorie.
2018 und 2019 sind jeweils in meinen Top 10.
Autotune nervt, stimmlich dünn. Sorry, mag mir trotz Ohrwurmpotentials und Neigung zu viel Diversity nicht gefallen.
Denke schon, dass der Song genug Anhänger findet, um ins Finale zu rutschen. Dort könnte er sogar knapp die TOP 10 verfehlen.
Aber der Beitrag ist nicht mein Geschmack, die Stimme nervt mich ohne Ende.
Er ist sympathisch und ich finde es toll das er der erste von den Färöern beim ESC ist. Der Song ist aber überhaupt nicht meins und die verzerrte Stimme im Refrain nervt einfach zu sehr weil es zu viel ist, grundsätzlich hab ich nämlich nichts gegen Stimmverzerrung wenn es passt wie zum Beispiel Irama VE Italien 21
Puh für die Stimme 3/5 Punkten zu geben, bei dem autotune ist auch sehr mutig.
Alles an diesem Beitrag geht mir auf die Nerven. Einschließlich dieses Jüngelchens das ununterbrochen mit den Händen Herzchen formt. Sowieso eine Unsitte das.
Ich mag’s! 🙂
Alles in allem ist mir da zu viel Kindchenschema am Start. Lied und Stimme nerven nach 30 sek. Ich bin zu alt für sowas.
LOL Brüder im Geiste, murzel2003.
Ach ja, Dänemark und ich werden beim ESC irgendwie keine Freunde mehr. Wieder mal ein ziemlich hörepunktarmes Teil, das einzige was in Erinnerung bleibt ist dass Reiley im Refrain einen auf Cher macht mit den ganzen Stimmeffekten und das ist kein Kompliment.
Könnte es im schwachen Semi vielleicht ins Finale schaffen, da ich live aber hier sehr großes Crash-Potenzial sehe denke ich dass es eher nicht reichen wird.
Der Song unterscheidet sich schon von den anderen, ich höre ihn ganz gerne, mag auch seine Ausstrahlung. Ich bin recht sicher, dass wir Dänemark im Finale sehen werden. Aber dort wird es nicht besonders gut abschneiden.
Armenien 6/12
Dänemark 3,5/12
Belgien 1/12
OT: Das zweite Songcheck-Video ist da, diesmal ist Frankreich an der Reihe.
Durch Skandinavien läuft in diesem Jahr ein Graben. Auf der einen Seite stehen die Schwergewichte Käärijä und Loreen sowie Alessandra mit ihrem Klopper und auf der anderen Seite Diljá und eben Reiley. Mal wieder steht Dänemark zwischen Norwegen und Schweden im Schatten. Dass Reiley in Südkorea so gut angekommen ist, kann ich mir denken. Er weiß offensichtlich, wie man um sich herum eine virtuelle Welt in knalligen Farben aufbauen kann. Wir hatten ja vor sieben Jahren mal die südkoreaaffine Jamie-Lee, da wäre musikalisch wenigstens etwas K-Pop-Einfluss besser gewesen, als das brave „Ghost“.
Allerdings kann ich mit „Breaking my heart“ so gut wie nichts anfangen. Ob es am heftigen Autotuneeinsatz liegt? Wobei das das einzige ist, was halbwegs hängen bleibt. Es fühlt sich an, als ob Dänemark mit Hintergrundmusik antreten würde. Und das soll den Reigen des zweiten Halbfinals auch noch eröffnen? Aber wen hätte man stattdessen auf Startposition eins setzen sollen? Alika? Gustaph?
Ich fürchte, dass Dänemark zum dritten Mal hintereinander rausfliegen wird.
Finnland ist korrekterweise gar nicht Skandinavien, sondern „lediglich“ Nordeuropa.
Kiitos!
Breaking My Heart – Reiley (original in englisch)
Erinnerst du dich?
Hast gesagt, es wäre leichter, wenn ich tot wäre
Denn wann immer
Du versuchst etwas zu beginnen, bin ich in Gedanken
Rosa Himmel, roter Wein
Ich nannte dich mein
September
Nackt an deiner Seite
An und aus
Komm, wir treffen uns in der Mitte
Ich bin verloren gegangen
Denke immer noch an September
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht
Jetzt erinnere ich mich,
Ich habe dir immer all meine tiefsten Ängste erzählt
Wenn wir Streit hatten
Hast du sie benutzt, nur um ein paar Tränen zu erzwingen
Rosa Himmel
Als ob es uns gut ging
September
Jetzt weine ich an deiner Seite
An und aus
Komm, wir treffen uns in der Mitte
Ich bin verloren gegangen
Denke immer noch an September
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht (Dass mein Herz bricht)
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
An und aus
Komm, wir treffen uns in der Mitte
Ich bin verloren gegangen
Denke immer noch an September
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht
Wenn wir an den Anfang zurückkehren könnten,
Wette ich, dass wir erneut auseinandergehen würden
Ich fürchte mich nicht, dich zu lieben
Aber ich fürchte, dass mein Herz bricht (Dass mein Herz bricht)
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
Wenn wir an den Anfang zurückgehen
Würdest du immer noch mein Herz brechen
Quelle: https://lyricstranslate.com
mit diversen Korrekturen von mir
Danke für die Übersetzungen, sehr nett von Dir.😊
Unfassbar schlechte live Performance – von Choreo bis Gesang alles nicht gut … Wenn die so bleibt, reicht es nicht Mal fürs Finale.
Auf Spotify ist der Song aber hörbar und ich skippe den nicht, wir man andere dieses Jahr. (***Hust***serbien***Hust***)
Ist in meinen Top 5, wenn nicht sogar mein Lieblingsbeitrag dieses Jahr. Versetzt mich sofort in gute Laune, ich drehe es oft auf volle Lautstärke, springe dazu rum und trällere es auch sonst sehr oft vor mich hin. Was mich aber etwas stört sind die Herzchen und Reileys Outfit im Vorentscheid – rosa passt schon, aber das kriegt man sicher auch etwas weniger kindisch hin.
Der Beitrag nervt von Anfang an.
Das beginnt mit dem Rosa-Kitsch, mit dem allgegenwärtigen Herzchen-Kitsch, den sinnbefreit rumrurnenden und -hopsenden Tänzern und am Schluss dem Quatsch mit der Spraydose, den ich mir erst mal nicht erklären kann.
Stimmlich von Beginn an dieser ständige Wechsel zwischen normaler und weit oben angesetzter dünner Kopfstimme, dazu die sound Effekte, die prinzipiell ja o.k. wären, aber man merkt halt, dass sie das dünne Gewimmer aufwerten sollen, das den Song sonst nicht durchgehend trägt.
Textlich auch eine dünne Suppe, da fehlt es an geschmachsintensiven, knackigen Zutaten in der Brühe… Dünnes Stimmchen, dünner Text hmhm…
Für den ersten Beitrag von den Färöern hätte ich mir eher deren singende Fußball-Nationalmannschaft gewünscht (die für ein so kleines Land immer wieder respektable Leistungen bringt), oder eine Gruppe Eisbären, die auf irgendeine Art synchronisiert werden und von ihrer aktuell akuten Lebenslage erzählen, nicht so ein Liebeskummer-… ähhh… Gedöns…
Will ich im Finale nicht sehen und hab auch die Hoffnung, dass es der Song dorthin nicht schafft, falls doch 21-26.
Dänemark ist aktuell mein letzter Platz dieses Jahr. Ich finde den Song nicht schlecht, dieses Jahr gibt es keinen schlechten Song, aber der dänische Song ist langweilig und auch etwas nervig.
Ich finde den Song weder sehr gut noch sehr schlecht. Bei meinem Ranking landet Dänemark auf Platz 31 von 37. Ich glaube das Dänemark es ins Finale schafft. Dort aber Platz 21 – 26 belegt.
Mal wieder etwas seeehr Dürftiges aus Dänemark, in den letzten Jahren hat es kein Song auf meine ESC-Top 100 geschafft, nur 2017 war noch ganz okay.
Leider schickt man in diesem Jahr einen „Sänger“, der sein Handwerk aber nun halt mal nicht beherrscht – er kann halt live einfach null singen. Während die Strophen noch ganz erträglich sind, versucht man im Refrain mit Stimmverzerrer, Autotune (noch schlimmer als bei Finnland) und Vocals vom Band das dünne Stimmchen zu vertuschen – und ab da bin ich dann auch raus.
Mittlerweile finde ich dieses verzerrter Gedudel so anstrengend, dass mich der Song nur noch nervt, je öfter ich ihn höre, desto schlechter finde ich ihn.
Von mir gibt’s 4 Punkte, Platz 30/37, hoffe, dass er im Semi scheitert, aber denke, dass durch Startplatz 1 und reines Televoting Dänemark als Borderliner unverdient ins Finale kommt, wo sie dann ein Kandidat für insgesamt 0 Punkte sind.
Aus Dänemark kommt leider seit Jahren nur noch mainstream Pop, der selbst für das Attribut mittelmäßig zu schlecht ist.
Ich bin kein Riesenfan, aber der Song gefällt mir immerhin schonmal besser als die meisten dänischen Beiträge der letzten Jahre. Finale könnte ich mir gut vorstellen.
Nennt mich vorzeitig gealtert, aber dafür bin ich nicht mehr Kind genug. In meinen Ohren ist das Playmobilmusik, was ja nicht schlimm ist, aber eben nichts mehr für mich. In meinen Bottom 5. 🙁 Viel Glück!
@togravus ceterum ceterum
Das hat nichts mit „alt“ zu tun, ich gehöre als Jahrgang 1994 ja noch zu den Millenials und kann damit nichts anfangen.
Ach ja, ich fand Playmobil schon als Kind doof, war immer mehr der Lego-Fan. 😉
@ESC1994, war ja auch ironisch gemeint, weil gute Musik keinen Zeitstempel hat. 😍
Ich habe immer Lego und Playmobil kombiniert. 🤓
@togravus ceterum ceterum
Wünsche dir noch einen schönen Tag. Jetzt wird gegessen, zuerst eine Bärlauchsuppe und danach einen Flammkuchen mit Ziegenrolle, Rosmarin und Honig. Schmeckt wirkilch lecker. 🙂
@ ESC1994
Guten Appetit. Bei mir gibt es später Tagliatelle mit grünem Spargel in Mascarpone, Bärlauch und Pinienkernen.
@togravus ceterum ceterum
Klingt auch sehr lecker. Bei Bärlauch muss man ja aufpassen wenn man ihn selber sammeln will da er leicht mit der sehr giftigen Herbstzeitlosen verwechselt werden kann.
Noch gefährlicher, da ähnlicher, ist das Maiglöckchen…
Guten Appetit! 🥵 🤢 🤮
Du hast das ziemlich zutreffend ausgedrückt !
Ich habe mit „vorzeitig gealtert“ in diesem Zusammenhaneg gar kein Problem…
Das Lied ist wie geleckt. Sehr, sehr glatt, ohne Ecken und Kanten. Knallig-bunt, kitschig, und wie Zuckerwatte – aufgebauscht, aber letztendlich mit nicht viel Substanz. Außerdem möchte ich seinen Gesang im Refrain hören, nicht das Band. Ich sehe Dänemark nicht im Finale, aber vielleicht lieg ich ja falsch.
Beim dänischen Beitrag frage ich mich jedes Mal, ob ich nicht versehentlich beim JESC gelandet bin…
Es wird diesbezüglich in diesem Semifinale noch schlimmer. Wenn ich da so an den Beitrag aus einem östlichen Nachbarland denke…..
Damit kann ja nur Polen gemeint sein? Eigentlich hätte „Solo“ Sommerhitpotenzial, aber der Livegesang im Vorentscheid war unterirdisch.
Deswegen und wegen angeblicher Korruption schlägt Blanka von polnischen ESC-Fans und auch Nichtfans ein Hass entgegen, den ich selten erlebt habe (in erster Linie von Spaniern). Aufgrund ihres starken Akzents entwickelte sich Recht früh der böse Running Gag: „Bejbah, iz kainda krejza“
Das wird dieses Jahr für Dänemark sehr schwer werden.
Die Melodie klebt ja durchaus gut im Ohr,aber der Song ist beim ESC irgendwie fehl am Platz.
Kann ich mir besser als Werbemelodie für irgendwelche Produkte,oder als musikalische Untermalung irgendwelcher Clips vorstellen.
Aber der Song trägt nicht über drei Minuten,vieles wiederholt sich.
Und die Stimme ist das zweite Problem.
Hab nen Clip von ner DMGP-Aftershowparty,sowie von Israel Calling gesehen.
Da klang er fürchterlich.
Da hätte ich doch lieber Mariyah LeBerg für Dänemark gesehen.
Wenn er es ins Finale schafft,dann nur ganz knapp.
Zusammen mit Österreich ein Titel,der beim JESC besser aufgehoben wäre.
Dk ist wahrscheinlich das, wohin sich der tiktok-esc hinentwickeln möchte. Mehr schein als sein, viel autotune und background-chorus. Aber schnieckes jungchen.
Dann ist wirklich hoffen, daß DK im Semi kleben bleibt….
Österreich ? Dann schon bitte Polen – infantiler geht es nicht mehr.
Darf wegen mir sehr gerne im Halbfinale ausscheiden. Überhaupt bin ich der Meinung, dass dieses Falsett-Geheule beim ESC verboten gehört.
Nicht jeder, der ein hohes stimmchen hat, singt automatisch falsett. Für mich ist richtig falsett die höchste gesangeskunst, gibts aber ganz selten.
Nenn es wie du möchtest, mir fällt kein ESC-Titel ein, bei dem mir diese hohe männliche Gesang gefallen hätte.
https://www.youtube.com/watch?v=9Y-0nWVdBH4
Wollte schon Cezar verlinken, aber ich bin ja kein Unmensch 😀
@funicula, dass esc und falsett erfolgreich zusammen passen, kommt auch nur in ausnahmefällen vor. Eigentlich nur 1 mal. Gjons tears.
Meine vorliebe für guten falsett-gesang wurde übrigens durch diesen song erweckt.
https://youtu.be/TqdFoRjL1Bk
Was ist denn mit Duncan?
Da hätte ich aber ein anderes Video als diesen Filmschnipsel gewählt. Franco Fagioli, Phlippe Jaroussky oder Jakub Jozef Orlinski können das besser.
Ein sehr fröhliches Lied. Früher hätte man dazu Happy Sound gesagt. Darf gerne ins Finale rutschen.
@ Rainer 1,
bei deinem verlinkten Farinelli handelt es sich um einen Kastraten, hat daher mit Falsett nix zu tun.
Ist das noch Mensch oder schon KI? Kinder, denen der humane Kompass aberzogen wurde und die zwischen Realität und TikTok nicht mehr unterscheiden wollen/können, werden auf diese Künstlichkeit abfahren. Auf mich wirkt es bei jeden Reinklicken erschreckender.
Ich mußte das Liedchen soeben auf 2,5 herunterwerten, angesichts solcher Vorstellungen wird mir gleich anders und das trifft ja durchaus zu. Tja angeblicher „Fortschritt“ ist zwangsläufig nicht immer ein Segen…
Manche können es ja wie Sam Ryder. Aber bei diesem Jüngelchen haut es nicht hin.
Heute Abend findet die Fanveranstaltung in Madrid statt. Ich glaube 27 Länder sind dabei. Endlich gibt es auch die 2 Mädels von Österreich zu bestaunen. Austria gilt inzwischen als heißer Favorit im Semi 2 auf den Sieg. Werden Teya und Salena heute abliefern? Auch der Däne wird heute sein bestes geben.
Die Mädels sind in der Tat stimmgewaltig, aber im ESC-Song müssen sie da gar nicht soviel davon zeigen. Ich hoffe nur, daß es eine passende Choreographie dazu gibt,
Armenien 6/12
Dänemark 2/12
Belgien 1/12
Hätte ja Gustaph als Opener im 2.Semi erwartet, vielleicht wollte man ja mit Reiley die jungen Zuschauer länger binden. Die wären dann sonst womöglich gleich wieder auf Tiktok zurück 😉
Ist aber auch ein guter Start in die Show, eingängig, fröhlich. Besteht aber gefühlt nur aus dem Refrain, das Lied könnte auch wahlweise endlos weiterlaufen oder nach 30 Sekunden schon aufhören
Also ich bin generell kein Fan davon irgendwelchen Künstlern ihr Talent fürs Singen abzusprechen, aber es gibt Ausnahmen und er ist auf jeden Fall eine Ausnahme. Dass er schlecht singt ist offensichtlich bzw. er hat so eine dünne Stimme dass man Angst hat dass er jeden Ton nicht trifft. Aber um mal was positives zu äußern das Hauptproblem an dem Song ist nicht er, es ist der voice vocoder der seine Stimme so unfassbar verändert dass es mir in den Ohren wehtut. Dass man einen voice vocoder gut einsetzen kann hat Amanda 2022 gezeigt. Trotzdem mein Rat wäre dass man Reiley singen lässt und den voice vocoder raus nimmt. So würde man ihm und den meisten Menschen einen Gefallen tun und so hätte er auch mehr Chancen sich zu qualifizieren.
Ich empfinde den dänischen Song schon als absoluten Ohrwurm. Hoffe er kommt ins Finale.
Das Lied, der Junge, das Ganze (gaylike) …dünn, echt dünn. Das wird nichts. Dänemark ade.
Es ist nicht so, als habe der Song gar keine guten Momente. Den Text empfinde ich als eine berührend-gefühlvolle Ehrerweisung für das Kämpfen um eine Liebesbeziehung, auch wenn die Beziehung unter dem schlechtesten aller Sterne steht. Die nach meinem Empfinden gesungene Botschaft des Songs sich darüber Gedanken zu machen, ob es sich wirklich um eine zum Scheitern verurteilte Liebe handelt, oder ob man darüber nachdenken soll, dass egal wie beängstigendend und depressiv sich eine Beziehung anfühlt, es vielleicht einfach nur Turbulenzen sind, die vorüber gehen, finde ich in einer sehr schönen Wortwahl formuliert.
Enttäuschend jedoch ist die Up-Tempo-Nummer von Reiley mit „Breaking My Heart“ hinsichtlich der Melodie und der Produktion. Hier passt nicht allzu viel zusammen. Der Song ist eine Dance-Nummer, die für mich nicht fetzt und auch nicht im Ohr bleibt.
In der Tat ein sehr moderner Popsong, der gut ins Ohr geht und mir dementsprechend gut gefällt. Reiley als Typen finde ich eher anstrengend und die Performance und vor allem die stimmliche Leistung sind ein großes Fragezeichen, aber in dem Semi sollte das mit seiner Followerschaft fürs Finale reichen.
Gesamt: 13/37
Semi: 6/16
Tipp: Platz 16-20
@Anmey
Seine Follower sind aber mehrheitlich in Asien habe ich gelesen, von daher.
„Rest of the World“ darf neuerdings auch abstimmen…
Zählt aber sich nur als ein weiter Land, von Faber bringt ihn das auch nicht viel.
Das sollte „von daher bringt ihm das nicht viel“ heißen, am Smartphone zu schreiben ist gar nicht so einfach.
Ich hatte mich schon gewundert, was Du zum Essen getrunken hast … 😜
Ich schreibe nie am Smartphone. Ist mir zu anstrengend …
Wenn Peter 12 Punkte gibt, ist das öfter mal ein Hinweis darauf, dass ich eher 1,2 Punkte verteile. Ganz so drastisch ist es natürlich nicht, aber es ist schon faszinierend zu sehen, was den Peter alles so fasziniert.
Da wird der Voice Vocoder aber bis zum Anschlag missbraucht, um einem schwachen Stimmchen und einem noch schwächeren Song den Hauch des Besonderen zu verleihen. Funzt aber nicht, klingt wie Gegrunze. Annahme verweigert und tschüss und zurück nach Dänemark nach dem Semi!
Der Song tut weder weh, noch sticht er so richtig raus. Dadurch, dass Reiley im 2. Semi antritt, könnte es mit dem Finale klappen. Er wird viele auf seine Seite ziehen können, die ihn total niedlich finden.
27/37 mit 4 Punkten, kein Finale
Ich kann der Melodie nichts abgewinnen und irgendwie ist mir das auch generell alles zu künstlich. Vor allem empfinde ich aber diese stimmverzerrenden Effekte auf Level 9000 regelrecht körperlich unangenehm und kann die echt nicht hören, ohne zu schaudern. Keine Ahnung warum, aber ist echt so schlimm.
36/37
Ich mag den Song aus Dänemark. Der Bub kommt für mich aus einem ganz anderen ( Generations ) Orbit aber so what. Das sollten wir ihm nicht zum Vorwurf machen. Ich habe mal wieder das Gefühl das Dänemark unterschätzt wird. Das hatten wir schon häufig. Dänemark neigt ja zum Mainstream und der ist ja bei einigen hier sehr verpönt. Ich glaube es wird was mit dem Finale und dort ein oberer Mittelplatz.
Dänemark halt. Dansevise ist es nicht.
Und das erste meiner drei Kellerkinder aus diesem Semi ist heute an der Reihe. Dänemark ist ja bekannt für seinen „Kaugummipop“ (ein echt passendes Wort dafür), und das hier gibt mir glatt Diabetes. Der Song ist viel zu kitschig und zu „tiktok“-haft für mich, und Reiley tut sein Übriges. Ich kann mit seiner Art noch mit seiner Stimme etwas anfangen, es nervt mich einfach nur. Das Einzige, was gut daran ist, sind die Memes, da sein Plattenlabel sein Alter ja gefaket hat, bis das Ganze mit einem Bild seines Führerscheins aufgeflogen ist. 😉 Könnte tatsächlich ins Finale rutschen, muss es aber echt nicht.
Prognose: Halbfinale 11/16 (60%)
Meinung: Platz 36/37 (2 Punkte)
Ich weiß im Übrigen immer noch nicht, ob Dänemark einfach ein Satireprojekt beim ESC sein soll oder ob die das ernst meinen. Die einzigen Male, in denen Dänemark mal was Innovatives gemacht hat, waren 1957, 1963 und 1997, sonst nie. Und dann gab es noch einige Beiträge, die positiv in ihrer Sparte aufgefallen sind (1987, 1991, 1995, 2020 fallen mir spontan ein), aber das Gros…
Und der NDR ist sowas wie ein Bösewicht-Projekt à la James Bond, mit Thomas Schreiber als Dr. No – still going strong… 😦 😧 😩 😫 😱
Plastikpop, Mainstream, ja genau und ja gefällt mir, ich mag ja auch heute noch Aqua😂 Der Song bleibt bei mir hängen und er macht mir gute Laune – ich finde sowas sehr auflockernd zwischendurch und vom Dancefloor würde ich dabei ganz sicher NICHT flüchten🕺🏻Finale – ja bitte☺️
Da muss ich gestehen, dass „Barbie Girl“ mein liebster Plastikpop ever ist (erröt) – So, jetzt ist’s raus. Geh‘ ich heute noch drauf ab.🎶🎶
Echt Gaby? Da brauchst du doch gar nicht rot zu werden😂 Es gibt und gab immer wieder Songs, die einfach nur Spass machen und einem an einem bestimmten Punkt abholen und mitreissen – oft verbindet man auch bestimmte Erlebnisse und auch Leute damit, das ist einfach etwas wirklich Schönes – hört man den Song, hat man das alles gleich wieder vor Augen, wie wenns heute wäre😉 – klar sind das nicht immer qualitative Wunderwerke😂 aber sie zaubern einem auch viele Jahre später, noch immer ein Lächeln auf‘s Gesicht😉
Frohe Ostern liebe Gaby
@ESCforEternaty
Dir auch frohe Ostern.
Ja, es ist der übliche Skandinavienpop, den es so häufig aus Dänemark, Schweden oder Norwegen gibt. Aber ich mag diesen Song. Reiley hat bei allem TikTok-Klischee dennoch einen natürlichen Charme. Auch wenn ich Autotune nicht sonderlich mag, finde ich es bei diesem Lied ganz OK. Was den Auftritt angeht muss Reiley aber sowohl gesanglich als auch von der Ausstrahlung her ein dickes Schippchen oben drauf legen, damit es mit dem Finale auch was wird. Ich gebe 7 von 12 Punkten. Reiley rangiert damit aus Platz 5 im ersten Halbfinale und auf Platz 12 insgesamt. Schafft er einen guten Auftritt, sollte der Finaleinzug klar gehen, wenn nicht….dann nicht. Wenn Finale, dann dort hinteres Mittelfeld.
Gerade live in Madrid….. Sorry, die Stimme wirkt extrem anstrengend.