ESC-Songcheck kompakt (7) – Slowenien: „Voda“ von Ana Soklič

2F305EDF-E575-40B2-A28C-109A8AC9E5F0

Zwölf Acts nahmen in diesem Jahr am Finale der slowenischen ESC-Vorentscheidung EMA teil. Eine Jury wählte zwei Superfinalisten: Ana Soklič mit „Voda“ und die ehemalige JESC-Teilnehmerin Lina Kuduzović mit „Man Like U“. Über dieses Duell durften dann allein die Zuschauer zu Hause abstimmen und entschieden sich für „Voda“.

Ana Soklič ist eigentlich im Jazz und Soul zu Hause. Sie trat schon zusammen mit dem Harlem Gospel Choir New York auf und nahm an der ersten Stafffel von X-Faktor Slovenia teil, wo sie das Viertelfinale erreichte.

Der Song 

„Voda“ ist eine klassische Ballade in Landessprache, die Ana gemeinsam mit Bojan Simončič und Žiga Pirnat geschrieben hat. Für den Text ist sie aber alleine verantwortlich. Sie besingt in „Voda“ einen Ort an dem man sich ganz und gar sicher fühlt und an dem einen auch im Sturm das Wasser nicht erreichen kann. Der Text ist dabei sehr offen gehalten, bei besagtem Ort kann es sich also um eine Beziehung, um einen Glaube, eine Herkunft oder auch eine Einstellung handeln. Es geht darum, mit sich im Reinen zu sein.

Nach dem EMA-Finale kündigte Ana an, „Voda“ noch einem Revamp zu unterziehen. Diese neue Version des Songs wurde erst vergangene Woche nach der Absage des ESC 2020 veröffentlicht. „Voda“ klingt nun noch etwas klassischer, was vor allem an der balladen-typischen Orchesterinstrumentation liegt.

Der Check

Song: 2,5/5 Punkte
Stimme: 4,5/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: „Voda“ finde ich vom Prinzip her nicht verkehrt und der Song packt mich auch immer wieder ein bisschen – ist dann aber auf die drei Minuten gesehen zu zahm und vielleicht auch langweilig. Mir hat die Ursprungsversion besser gefallen als der Revamp. Den Tropfen, der zu hören ist, finde ich übrigens eine sehr nette Idee. 5 Punkte.

Berenike: Eigentlich ist „Voda“ nur eine Durchschnittsballade. Aber Anas phantastische Live-Performance zieht mich vollkommen in den Bann und erreicht mich tief auf emotionaler Ebene. Deshalb ist „Voda“ einer meiner Favoriten in diesem Jahr. 10 Punkte.

Douze Points: Beim slowenischen Vorentscheid, den ich mit Peter nur nebenbei verfolgt habe, war Ana meine Favoritin. Ob ihr Song „Voda“ tatsächlich am besten für den ESC geeignet gewesen wäre, weiß ich nicht mehr. Im direkten Vergleich zu den anderen ESC-Beiträgen ist er aber zu schwach und zu wenig auffällig. 5 Punkte.

Florian: Im Superfinale der slowenischen Vorentscheidung EMA war „Voda“ mein Favorit – wirklich gefallen haben mir allerdings beide verbliebenen Songs nicht. Der Song wirkt etwas steril und sehr berechenbar – das haben wir beim ESC nun wirklich bereits in besserer Ausführung gehabt. Anas stimmlichen Qualitäten sind allerdings nicht von der Hand zu weisen und in Rotterdam hätte der Song mit einer guten Bühneninszenierung vielleicht für eine kleine Überraschung sorgen können. Von mir gibt es für „Voda“ 5 Punkte.

Manu: Die erste Hälfte des Liedes frage ich mich, wo es hin will, dann kommt der Voooooo-da-da-da Refrain und schon plätschert es weiter dahin. Noch ein teilweise geschrienes Voooda – Ende. Das erreicht mich nicht. Vor dem Revamp wären es für mich mickrige 2 Punkte, der neuen Überarbeitung mit Orchester und neuer Bridge kann ich mehr abgewinnen, auch wenn hier mehr geschrien wird. 4 Punkte.

Max: Slowenien traut sich hin und wieder mal etwas und überrascht – nur nicht in diesem Jahr. „Voda“ kommt eher langweilig und einfallslos daher, da kann auch Ana Sokličs solide Stimme nichts daran ändern. Das wäre wohl sehr schwer mit einem möglichen Finale geworden. 1 Punkt.

Peter: Stimmlich stark und in Landessprache, das ist beides schon mal klasse. Das war auch mein Favorit bei der EMA 2020 (der VE mit dem besten Votingpausen-Break „Best of ESC Slovenia“ der Saison) und ist ein Titel aus der Kategorie „grows on you“. Kann man oft hören, ist ein Trost spendender Song in Zeiten des Social Distancing. Und Ana kommt wahrhaftig-sympathisch rüber. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 43/84 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Voda“ auf Platz 30 von 41.

Wie hätte der slowenische Beitrag "Voda" von Ana Soklič abgeschnitten?

View Results

Loading ... Loading ...

Bisher erschienene Songchecks:
(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne
(2) Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „On Fire“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „You“ von Vasil
(5) Russland: „UNO“ von Little Big
(6) Schweden: „Move“ von The Mamas

 


54 Kommentare

  1. Der Song hat mit dem Revamp SO viel dazu gewonnen. Schon war Slowenien auf meinem zweiten Platz. Komplett underrated der Song!

  2. Positiv: Er ist in Landessprache.

    Ansonsten berührt mich „Voda“ leider überhaupt nicht. Slowenien gehört normalerweise zu meinen Lieblingsländern beim ESC, aber dieses Mal bin ich enttäuscht.

  3. Wäre mit dem Finale wahrscheinlich knapp geworden, und selbst wenn auch eher weiter hinten. Ist mir aber schnuppe, ich mag den Song wirklich sehr gerne!!

  4. Ach herrje – die Schalldusche! Nach dem Song fühle ich mich immer so zugeschleimt und habe Bedarf an einem entspannenden Bad. Und offensichtlich wurde das Lied für Entbindungskliniken oder pseudoanspruchsvolle Charitygalas geschrieben. Aber natürlich scheidet sowas besser als von mir gewünscht ab.

    • Im Zusammenhang mit Entbindungskliniken kann ein kleiner, aber fieser Typo die Geister scheiden 😀 Könnte in die Vaginalen der Geschichte eingehen.

      *entschuldigt sich für die Zote und duckt sich weg*

  5. Für mich aus dem EMA-Superfinale der bessere Song. Zum Glück gewonnen! Für Slowenien habe ich grundsätzlich immer etwas übrig, gerne 10 Punkte.

    • Ja, so geht mir das auch. Irgendwie klopft mein Herzen immer mehr für Slowenien als für die anderen Ex-Jugos-Staaten. Während sich die Ex-Jugos-Staaten gegenseitig (gut) bepunkten, wird Slowenien meistens außen vor gelassen, aber ihre Punkte wollen sie haben.
      Ich drücke schon lange Slowenien die Daumen, dass eines Tages der ESC gewonnen wird.

  6. Peters Begeisterungsfähigkeit finde ich toll! 😀

    Mir gibt das Lied wenig, egal in welcher Version. Standardballade, zwar souverän vorgetragen, aber mit zu viel Pathos und zu wenig Ohrwurmpotenzial.

  7. Das „Voda“ plätschert so vor sich hin (boah, ist der schlecht). Mit dem Orchester klingt das schon gut, aber erreichen oder berühren tut es mich leider nicht.
    6.5/10 und mein Platz 27 von 41.

    • Für einen Platz 27 sind 6,5 von 10 Punkten aber echt gut (bei mir bedeutet das einen Platz irgendwo in der Übergangszone zwischen vorderem Mittelfeld und hinterer Spitzengruppe).

      • 🙂 Meine Spitzengruppe fächere ich immer von 7.5 bis 10 auf. Mit halben Punkten. Dieses Jahr 20 Songs. Mein Mittelfeld hat immer 6, 6.5 und 7 Punkte. Dieses Jahr 9 Songs. Die Songs, die ich nicht mag, bekommen zwischen 1 und 5 Punkten, denn auch hier will ich die Produktion würdigen und nicht allen so schlechte Punkte geben. Hier gibt es aber keine halben Punkte mehr. Dieses Jahr 12 Songs. Null Punkte gibt es nicht.

      • Und eins dazu noch: Ich möchte nicht z.B. 10 Songs 1 Punkt geben, 10 Songs 10 Punkte und dazwischen nichts. Deswegen werden die bei mir „gestuft“, sodass jede Punktzahl vertreten ist. Norwegen bekommt also z.B. dieses Jahr eine 9. Wäre die Zusammensetzung der Songs anders, vllt aber nur eine 8. Aber in die Spitzengruppe gehört es so oder so 🙂

      • Bei mir liegt das „mittlere Mittelfeld“ so bei 5 oder 5,5 Punkten, das vordere Mittelfeld bei 6-6,5, das hintere Mittelfeld bei 4 oder 4,5, in diesen Punktbereich fallen bei mir ziemlich viele Lieder.

        Ich vergebe nicht jedes Jahr 10 Punkte, ich habe Jahrgänge, da hatte mein erster Platz 8 Punkte, aber 0 Punkte (die bei mir möglich sind) vergebe ich noch deutlich seltener.

        In diesem Jahr dürfte mein letzter Platz (der mit Deinem Schlusslicht, wenn ich mich richtig erinnere, identisch ist, ein Rocksong aus einem Kaukasusstaat) auch auf immerhin 2,5 oder sogar 3 Punkte kommen, also etwas richtig Schlechtes ist in diesem Jahr m.E. eigentlich nicht dabei.

  8. Bei EMA hatten mir noch drei bis vier Titel besser gefallen (zu denen allerdings nicht der andere Superfinalist zählte), trotzdem schafft es „Voda“ in meine hintere Spitzengruppe dieses ESC-Jahrgangs und schrammt knapp an meinen Top Ten vorbei. Das Revamp konnte mich bisher nicht begeistern, es wirkt auf mich irgendwie glattgebügelt, aber wahrscheinlich muss ich mich einfach noch an diese neue Version gewöhnen.

    Ich gebe 7,5 Punkte (von 12).

  9. Kurz nach der Bekanntgabe von drei Musiker und mir bewertet.

    Gesang: Zauberfee ++ Zwei Oktaven ++ Sauber ++ Slowenisch bleibt eine schöne Sprache
    Melodie: Klassische Ballade ++ Zu schnell vorbei ++ Stark ++ Musik zum Träumen
    Gesamt: Hat das gewisse Extra drin ++ Gut kombiniert ++ Gut ++ Drei Minuten sind zu kurz
    Chancen: Finale ++ Finale ++ Keine Vorhersage ++ Gehört ins Finale
    Optik: Natürliche Schönheit ++ Vielleicht ein anderes Kleid ++ Sie bekommt Aufmerksamkeit, ob sie es mag oder nicht. ++ Ich bewerte keine Frauen

    • Wow, diese positive Bewertung freut mich sehr (das Lied kommt ja meist nicht so gut weg), und slowenisch ist in der Tat eine schöne Sprache 🙂

      • Ich habe die Idee, dass die Jungen – ein Klavierspieler, zwei Saite-Instrumentalisten – wie eine Jury alles gehört und bewertet haben und zwar nach nur 1 mal hören. Quasi Sofortbewertung.

        Irgendwas ist mit der Abstimm-Möglichkeit schief gegangen – da steht bei mir ‚wäre hängen geblieben‘, aber das war Schweden. Kann also nicht für Platz 11-15 stimmen.

      • Die Jury besteht also aus Dir, Deinem Sohn und zwei Freunden Deines Sohnes? Gibt Dein Sohn die letzte Bewertung ab? Welches ist Deine? Aber ich kann verstehen, wenn Du diese Interna nicht ausplaudern willst 🙂

      • So in etwa. Wer nun was aufgeschrieben hat, weiß ich selbst nicht mehr, weil alles ein gefühltes Jahrhundert zurückliegt und für mich den Spaß dabei wichtiger war.

        Ich bin wirklich glücklich, dass alle wieder daheim sind. Offiziell genesen. Jetzt sind Kondition aufbauen, durchfüttern, sich erholen – wir schlafen alle viel mehr als bevor – angesagt.

      • Oh, mir war nicht klar, dass Ihr das schon vor längerer Zeit aufgeschrieben hattet. Sind das die beiden Freunde Deines Sohnes, von denen Du hier geschrieben hattest, dass sie im Krankenhaus waren? Es freut mich sehr, dass Ihr alle genesen seid! Schlafen und Durchfüttern ist prima, erholt Euch bestens!

      • Wirklich wie eine Jury sind wir nicht vorgegangen. Fiel mir nur auf, dass wir die Songs doch recht anders bewerten. Schweden ist bei uns nicht weiter, Slowenien schon.

        Sie sind gestern entlassen worden.

  10. Die Ballade „Voda“ kommt sehr klassisch daher. Wäre da nicht die aussergewöhnliche Stimme von Ana Soklič, würde ich das Bächlein, was da vor sich hinplätschert glatt übersehen. Ich glaube, „Voda“ hätte es schwer gehabt ins Finale zu kommen. Da Slowenien mein nächstes Urlaubsland sein wird, auf den ich mich sehr freue, vergebe ich hier mal 4/12 Punkte, kein Platz im Finale.

  11. Mit Balladen kann man mich üblicherweise nicht weiter stören, also macht ruhig. Den sinnlichen Klangkörper des Budapest Art Orchestra begehre ich sehr; hier wieder einmal trefflich arrangiert und dirigiert von Peter Pejtsik. Auf den Konzertflügel muss ich bestehen, ganz fein. Dass er in der Postproduktion taktweise von einem Synth-Piano abgelöst wird, will ich freundlich überhören. Der tropfende Wasserhahn geht bei mir gerade noch durch; elektronische Elemente ansonsten stimmig.
    Schade, dass Orchester und Gesang nicht in zeitlich-räumlicher Nähe aufgenommen wurden, man hört das.
    Anas Leistung unbedingt meisterhaft, ihr „Rufen“ im zweiten Songdrittel eventuell zu drastisch. Das kurze Riff im letzten Refrain und wie sich der Song dann zurückzieht – hit me!
    Trotzdem weiß ich nicht, wo ich mit „Voda“ in meiner Tabelle hin soll, jedenfalls nach links.
    Im wahren Leben stark erhöhte Finalchancen durch das Orchester; wäre vor dem Revamp wohl draußen gewesen.

  12. Eins meiner Lieblingssongs dieses Jahr, denke es wäre mit viel Mühe ins Finale gekommen.
    .
    Glaube mittlerweile auch, dass Peter gerechtigkeitshalber immer 12 Punkte vergibt. Von mir gibts 10.

  13. Das Lied ist nicht so mein Ding, aber Ana ist großartig. Ich glaube noch immer, dass Slovenien die große Überraschung hätte sein können. Mit einer atmosphärischen Inszenierung hätte Slowenien mMn an den Top 10 gekratzt.

  14. Das Lied ist etwas schwerfällig, etwas altbacken sogar. Es lebt einzig und allein von der Präsenz seiner Sängerin. Und die hebt den Song über das Mittelmaß hinaus. Das hätte in meinen Augen dank der Jurys locker für den Finaleinzug gereicht.
    Bin ja wirklich kein Fan dieses Jahrgangs, aber für so eine tolle Künstlerin tut es mir tatsächlich außerordentlich leid. Vielleicht kommt sie ja nächstes Jahr zum Zug und dann mit einer moderneren Nummer.

  15. Kann mir mal bitter einer sagen, warum der Moderator beim EMA 2020 eine Kopfverletzung vortäuschte?
    Der Pausenact war von ihm genial…echt innovativ und mal was anderes.

  16. Ich habe jetzt schon den ganzen Tag „Voda“ im Ohr – und wie ich mir einbilde, ist dadurch meine Glückshormonproduktion deutlich angekurbelt worden! Die zum Refrain führende Passage, dann dieser eine besondere Ton (den ich jetzt leider nicht adäquat beschreiben kann), dann die kurze Pause und dann ihr wunderbar eindringliches „Voooda“, v.a. in der Live-Version, einfach toll!!

    Ich erhöhe meine Punktzahl daher auf 8 (von 12), das dürfte nun für die Top 10 reichen!

    (Ok, eine Steigerung von einem halben Punkt mag angesichts meines soeben erfolgten Gefühlsausbruchs etwas mickrig erscheinen, aber ich kann ja nicht an einem einzigen Tag ein über mehrere Wochen herausgebildetes Urteil komplett über den Haufen werfen 🙂 )

  17. Ana und ihre Stimme sind super, der Song ist so klassisch, dass er durch das Orchester stark gewinnt. Gefällt mir mit jedem Hören besser. Die Jury hätte sie höchstwahrscheinlich knapp ins Finale gebracht, aber da wärs dann schwierig geworden.

    Platz 22 von 41

  18. Ja Peter hat einen guten Geschmack.
    Slowenien wäre nach dem Revamp dieses Jahr mein Favorit gewesen und ich denke, dass es durch die Jury ins Finale gekommen wäre.

  19. Voda – ein wunderschönes Lied, bei dem ich jedesmal Gänsehaut bekomme. Für solche Momente liebe ich den ESC schon so viele Jahrzehnte und genau das macht ihn aus. Auf viele dieser genialen Interpreten, wie auch hier Ana, wäre ich ohne den ESC wahrscheinlich nie gekommen. Manche mögen diesen Song als altbacken bezeichnen, für mich sind Musik und Text in perfekter Einheit, da hat Ana etwas sehr persönliches geschaffen, 12 Punkte, großes Kino😍

  20. Endlich fühle ich mich mal bemüßigt, irgendeinen Song zu kommentieren. Letztes Jahr war Slowenien pure Magie für mich, dieses Jahr ist Slowenien pure Magie für mich!
    Ich liebe diesen Song, und es wäre in diesem Jahrgang voller austauschbarer Mittelmäßigkeit mein Favorit gewesen.

  21. Fand ich anfangs etwas unspektakulär doch nach und nach gefiel es mir immer besser (ähnlich wie bei „Sebi“ letztes Jahr) und der Revamp hat mir sogar noch den letzten Schubser gegeben, dass es jetzt zu meinen Jahrgangslieblingen gehört.
    Allerdings erinnert mich „Voda“ stets auch an Raivens „Zažarim“ (EMA’17), dass ich dann doch noch mehr mag (und da fällt mir auch endlich ein, wo ich Dotters Discokugeleffekt schon gesehen hatte):

  22. Ziemlich altmodisches Lied, könnte noch aus der Zeit stammen, als es nur ein Jugoslawien gab.
    Aber: auch ziemlich gut. Eine charismatische Sängerin mit einer Wahnsinns-Stimme. Hätte mich nicht gewundert, wenn Slowenien das Finale geschafft hätte. An mir wäre es jedenfalls nicht gelegen. Ein paar Anfrufe von meiner Seite wären sicher gewesen.

  23. Ja, es mag aus der Zeit gefallen sein, aber eben das macht es so aus. Ich finde, dass dieser Beitrag einen einzigartigen Charme besitzt, an den kein anderer herankommt. Irgendwie sprüht das eine magische Nostalgie aus. Hach, ich finde das ganz toll.
    Des Weiteren ist Ana Soklič wohl für mich die talentierteste Künstlerin im gesamten Feld. Ihre Stimme hat einfach etwas ganz Besonderes. Schade, dass ihr Repertoire nicht sonderlich besonders ist (Jazz und Soul sind ja eher Stile der Belanglosigkeit – und für das Statement kann man mich gerne schlagen. 🙂 ).
    Ich weiß, dass ich einige Tage zu spät bin, aber jedem Leser, der sich noch hierherverirrt hat, dem lege ich einen Song von ihr ans Herz, mit dem sie im Halbfinale vom EMA 2007 gestartet ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=O99XpLeHfUE

    Ihre Stimme kommt zum einen phänomenal zur Geltung und erinnert mich zum anderen stellenweise an Evridikis wundervolles „Ime anthropos ki ego“. Man hat schon den Eindruck, die wolle ihren Vater damit in den Himmel schicken, so unheilvoll und bosartig, wie sie dabei singt. Ganz ganz großes Kino! Offen gesagt hätte sie mein Gewinner im ESC 2007 werden können, hätten die Slowenen sie geschickt. 🙂

    Prognose: Halbfinale 15/17 (30%) (leider!!)
    Meinung: Platz 7/41 (10 Punkte), bei Oče wären es sogar 12 Punkte gewesen.

  24. Slowenien 8,5/10

    Bislang erstes Semi

    Litauen 9/10
    Russland 8/10
    Schweden 4/10
    Australien 3/10
    Nordmazedonien 2/10
    Irland 0/10

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.