ESC-Songcheck kompakt (9) – Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic

Hooverphonic stehen mit am längsten in den Startlöchern für den Eurovision Song Contest 2021: Bereits am 1. Oktober 2019 hatte die flämische Rundfunkanstalt bekannt gegeben, dass die Gruppe intern ausgewählt worden sei, um das Land beim ESC 2020 in Rotterdam zu vertreten. Nur zwei Tage nach der Absage der letztjährigen Veranstaltung entschied man sich, dass Hooverphonic auch beim ESC 2021 für Belgien antreten sollten.

Alles blieb aber nicht beim Alten, denn zunächst einmal wurde die Frontsängerin ausgetauscht. Während 2020 Luka Cruysberghs hätte singen sollen, bekommt nun Geike Arnaert dafür im Mai die Chance. Geike war bereits von 1997 bis 2008 die Stimme von Hooverphonic. Mit ihr konnte die Band ihre größten Erfolge feiern. Zur Gruppe gehören neben Geike noch die Gründungsmitglieder Alex Callier (Bass) und Raymond Geerts (Gitarre). Alex ist beim ESC übrigens kein Unbekannter: Er hat 2018 Senneks Song „A Matter Of Time“ mitgeschrieben. Der Beitrag für dieses Jahr wurde erst am 4. März veröffentlicht.

Der Song

„The Wrong Place“ wurde von Alex Callier und Charlotte Foret geschrieben. Das Lied handelt von einem One-Night-Stand, der schief gelaufen ist, so dass sich die Protagonistin nun am falschen Ort fühlt. Das Video setzt das auch quasi eins zu eins um. Der Mid-Tempo-Song hat mystische Züge und wird vor allem von Geikes Stimme getragen. Die Instrumentierung ist zurückhaltend, aber modern, und würde auch optimal als Filmmusik funktionieren. Damit stellt sich die Frage, die offenbar auch schon das Nieuwsblad aufgebracht hat: nämlich ob der ESC nicht The Wrong Place für das Lied sei.

Der Check

Song: 2,5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Die Strophen gefallen mir ziemlich gut, vor allem den Beginn des Songs finde ich sehr stark. Der Refrain ist dann aber leider eine Enttäuschung und ich glaube, dass das Lied insgesamt viel zu unauffällig ist, um in Rotterdam aufzufallen. Schade, denn „Release Me“ empfand ich als viel stärker. Ganz schlimm finde ich den abgehakten Schluss. 6 Punkte.

Berenike: Der belgische Beitrag verspricht zu Anfang sehr viel, kann dies aber leider nicht bis zum Ende hin halten: „The Wrong Place” beginnt mit einer schönen dunkelgrauen, düsteren, spannungsreichen Grundstimmung und klingt nach den 90ern im besten Sinne. Dann verliert sich der Song aber im Nirgendwo. So habe ich zu Songbeginn immer das Gefühl, den Track unterzubewerten, am Songende dann jedoch das Gefühl den Song überzubewerten. 6 Punkte. 

Douze Points: Beim Auftakt von „The Wrong Place“ denke ich immer, dass das ein Lied ist, was mir richtig gut gefällt: etwas elektronisch, eine gewisse Dynamik und Mystik. Aber schon beim Pre-Chorus wird’s langweiliger und der Refrain wirkt weitgehend irrelevant. Das ständige Wiederholen des Titels macht’s nicht besser und das abrupte Ende erst recht nicht. 4 Punkte.

Florian: Bereits im vergangenen Jahr konnte ich Hooverphonic viel abgewinnen und war gespannt, welche Richtung sie für den ESC mit der neuen/alten Frontsängerin Geike einschlagen werden. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: „The Wrong Place“ wirkt weniger getragen und ist auch deshalb wohl für eine größere Zielgruppe zugeschnitten. Gleichzeitig klingt der Song ganz im Sinne der Musik, die die Band bereits in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat. Ob das im ersten Halbfinale letztlich reicht, um aus der Menge herauszustechen und ins Finale einzuziehen, wage ich noch nicht zu beantworten. Doch verdient wäre es für Belgien in diesem Jahr rein aus musikalischer Sicht definitiv. 8 Punkte. 

Manu: Et voilà – Belgien bringt uns das „Dark Horse“ in diesem Jahr! „The Wrong Place“ ist in seiner Songstruktur zwar recht gleichförmig, kreiert dabei aber eine soghafte, fast mystische Atmosphäre. Geikes Stimme trägt diese Atmosphäre vielsagend durch das Lied, man nimmt ihr jede Textzeile ab. „The Wrong Place“ kann mit dem richtigen Staging zur ganz großen Überraschung, ähnlich den Common Linnets im Jahr 2014, werden. Ich kann mich dem Sog nicht entziehen und zücke 12 Punkte.

Max: Da hat mir „Release me“ viel besser gefallen. „The Wrong Place“ lässt mich völlig kalt und ist ein absoluter „Skipper“ auf der Spotify-Playlist. Es ist nicht schlecht, aber so unaufgeregt, dass es an mir vorbeigeht. Finale? Eher unwahrscheinlich aus meiner Sicht. Kurz und knackig: 2 Punkte.

Peter: Boring, boring, boring. Ich fand es 2020 unsympathisch, dass Alex Callier von Hooverphonic die Teilnahme am All-Artists-Song „Love Shine A Light“ ablehnt, weil er den Song für den Anlass (coronabedingte europäische ESC-Ersatzshow) „zu klebrig“ fand. Die eigene Meinung, die ich gerne akzeptiere, so stark über die europäische Idee zu stellen (egal, wie geglückt die Umsetzung des Katrina-Songs nur war), wirkt egozentrisch. Mein Schulterzucken beim Hören von „The Wrong Place“ hat damit aber nichts zu tun. Der Song ist uninteressant, monoton und mir fehlt ein Spannungsbogen. Es gibt nix zu entdecken, mal abgesehen davon, dass Geike Arnaert eine gute Stimme hat. 2 Punkte

Gesamtpunktzahl: 40/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „The Wrong Place“ auf Platz 35 von 39.

Wie schneidet der belgische Beitrag "The Wrong Place" von Hooverphonic ab?

  • bleibt im Halbfinale hängen (53%, 284 Votes)
  • Platz 16-20 (16%, 84 Votes)
  • Platz 11-15 (11%, 61 Votes)
  • Platz 21-26 (10%, 55 Votes)
  • Platz 6-10 (5%, 27 Votes)
  • Top 5 (4%, 22 Votes)

Total Voters: 533

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi



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Jaws
Jaws
5 Jahre zuvor

Eigentlich nicht so schlecht aber je länger der Song dauert desto langweiliger wird er. Finale eher nicht.

RichardEsc13
RichardEsc13
5 Jahre zuvor

Finde den Song wirklich klasse!
In meiner persönlichen top 5.
Hoffe das es ins Finale kommt.

goynen67
Mitglied
5 Jahre zuvor

Beim erste Hören war ich nicht sonderlich beeindruckt zumal ich keine hohe Erwartung hatte. Mir hatte Release me überhaupt nicht gefallen. Aber ich muss sagen beim zweiten Versuch hat mich der etwas morbide Charme und der mystische Unterton doch mitgenommen. Leider fehlt im Refrain der letze Schliff der dieser Nummer einen nachhaltigen Eindruck beschert hätte. Aber eine solide Leistung. Für den ESC eher problematisch da zu unspektakulär. Eher kein Finale.

benne
benne
5 Jahre zuvor

„Wrong Place“ ist mir ziemlich egal, läuft so nebenbei und tut wenigstens nicht weh.
Es wird einige Jurypunkte bekommen aber so gut wie keine im Televoting.

Aber danke an Peter nochmals für den Hinweis an den All-Artists-Song „Love Shine A Light“ vom Vorjahr.
Ich finde den nach wie vor super gelungen.
Musste damals ein paar Tränchen verdrücken, als dieser gemeinsame Abschluss der Ersatzshow kam.

robba
robba
5 Jahre zuvor

Zum Song: Beginn sehr gut, Ende ( nach 3 Minuten muss halt Schluss sein) , insgesamt eine befriedigende Leistung. Ich finde ihre Stimme sehr angenehm und ich hab bei ihr auch keine Angst es 1:1 auf die Bühne zu bringen. Leider fällt die Ausstrahlung auf der Bühne ein bisschen ab, es bereitet mir ab und an MMM-Max Mutzke Momente 😬. Ich glaube leider nicht an einen Finaleinzug

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor

Hooverphonic wurden von Königin Barbara ursprünglich als Schlaftherapeuthen angestellt, weil ihre Königliche Hoheit sich zwischen all den Amateuren und Dilettanten, die sich an ihrem Hof tummeln, wenigstens ein paar Höflinge wünscht, die ihr Hand- und Mundwerk verstehen. Hooverphonic haben nicht enttäuscht: Die bekannte Live-Performance von „The Wrong Place“ ist klasse. Wenn die Jurys das nicht ins Finale hieven, verstehe ich die Welt nicht mehr. 8/12

P.S. Für die Blogger Max und Peter sind noch zwei All Inclusive-Quartiere in meinem Burgverlies frei. Das All Inclusive-Paket bedeutet unter anderem, dass man ist 24/7 dem Wind einer Häggkvist Premium auf Stärke Carola ausgesetzt ist. Die Playlist Toggies Castle Dungeon Edition Gold enthält unter anderem DEU02, CHE04. BGR09, CZE08, ESP17, EST05 und LTU08. Die tägliche Aerobic-Stunde wird zu „Suus“, „Korake ti znam“ und „Et s’il fallait le faire“ abgehalten, und wer sich zu schnell bewegt, wird zu 72 Stunden „Le Papa Pingouin“ verurteilt. Des Nachts erklingen halbstündig und im Wechsel Sophie Carles „100% d’amour“ und Cezars „It’s My Life“. Alle Räume sind in hochwertigem Levina-Grau gestaltet und laden aufgrund des gewählten Designs zum Verrücktwerden ein. Für Buchungen wenden Sie sich gerne an unsere Kerkermeisterin Roxen: nickingyou@toggiecastle.esc

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
5 Jahre zuvor

Ich fürchte, auch trotz Jury ist das zu laid-back für einen Finaleinzug.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Jahre zuvor

Was für ein schöner Song! Was für eine schöne Stimme! Folglich landet „The Wrong Place“ mit voraussichtlich 8,5/10 Punkten in meiner Spitzengruppe.

Ähnlich schön, wenn auch ein ganz anderer Stil, sind einige Deiner weiter oben aufgeführten Titel, lieber togravus ceterum. Vor allem „Le Papa Pingouin“ ist ein absolutes Grand-Prix-Glanzstück, aber auch DEU02, GBR09 (das meinst Du doch sicher mit BGR09, ich weiß doch, wie sehr Du „It’s my time“ liebst 😉 ), LTU08, „Et s’il fallait le faire“, „100% d’amour“ (vorzugsweise die Studioversion) und „It’s my life“ höre ich sehr gerne, so ein All-Inclusive-Paket in Deinem Burgverlies wäre also gar nicht schlecht. „Suus“, SUI04 und ESP17 müssten allerdings nicht unbedingt dabei sein …

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor

Na ja, im Vergleich zu Krassimirs „Illusion“ ist selbst für mich „It’s My Time“ Balsam für die Ohren. 🙂 Und oh, ich liebe “Et s’il fallait le faire” („Suus“ auch), aber beide Lieder sind nicht unbeding ideale Begleitmusik zum Workout.

Felix
Felix
5 Jahre zuvor

Na @Thomas M. (mit Punkt und gleicher Leidenschaft) ,auch leicht nasse Augen gehabt bei der überragenden Traumkür von Nathan Chen? Gänsehaut Momente untermalt mit Musik von Philip Glass … einmalig

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Jahre zuvor

@Felix: Ja, das war eine grandiose Kür, und es war nicht einfach ein Abspulen von Höchstschwierigkeiten, sondern wirklich, neben der unglaublichen „technischen“ Leistung, auch künstlerisch hochwertig! Überhaupt waren sehr viele schöne Programme zu sehen, ganz besonders gefallen hat mir auch die Kür von Mikhail Kolyada.

Felix
Felix
5 Jahre zuvor

Stimmt @ Thomas M. ( mit Punkt ).
Was für unglaubliche Höchstschwierigkeiten dort mittlerweile zusehen sind.
Programm technisch fand ich den Russe auch perfekt neben Jason Brown und Kevin Aymoz aber beim Nathan war ich förmlich sprachlos vor Begeisterung ….

ag9
ag9
5 Jahre zuvor

Na danke, nach der glücklich vergessenen Samantha Janus kommst du uns jetzt mit Erinnerungen an Sopie Carle daher. Die singt ja so ergreifend, dass man Gänsehaut bekommt, wie bei Metalllöffel auf Gusseisen. Seehr hübsch!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Ich bin halt gerade im Verlies-und-Folter-Modus …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Mir hat „A message to your heart“ damals sehr gefallen. An den Auftritt erinnere ich mich nicht mehr so genau, ich habe den Grand Prix damals immer auf Audiokassette aufgenommen und mein endgültiges Urteil immer auf Grund dieser Kassette gebildet. Den Text hatte ich nicht so genau analysiert, ich hatte nur bemerkt, dass es darum ging, dass man die Hungrigen dieser Welt nicht vergessen dürfe, also irgendwie gut …. Natürlich kann ich heute togravus ceterums wohlbegründete Kritik an diesem Text gut nachvollziehen.

Damals habe ich jede Woche die britische Hitparade verfolgt, und ich war völlig hin und weg, als „Message to your heart“ eine Woche nach dem Grand Prix dort auf 30 einstieg (es hielt sich dann noch eine Woche auf dieser Position), das war erst der zweite britische Titel, der es in meiner „aktiven“ Grand-Prix-Zeit in die britischen Top 30 schaffte (die auf SWF3 immer dienstags gesendet wurden) nach Belle and the Devotions 1984, und erst der dritte Grand-Prix-Titel überhaupt (Johnny Logan war 1987 auf 2). Die Studio-Version von „Message to your heart“, die beim Neueinstieg auf SWF3 gespielt wurde, habe ich natürlich auch sofort auf Kassette aufgenommen!

Samantha Janus heißt heute übrigens Samantha Womack; sie hat nach „Message to your heart“ ihre Sangeskarriere beendet und eine recht erfolgreiche Schauspielkarriere gestartet. Auf Wikipedia ist zu lesen: „In Interviews redet sie nur noch ungerne über die Teilnahme…. Für sie sei es lediglich ein bezahlter Auftritt gewesen, da sie das Geld brauchte. Auch der Auftritt bei Top of the Pops sei ihr peinlich gewesen….“

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
5 Jahre zuvor

Schön wie ein Buchstabe den Sinn verändert. Das ist wohl der erste Mit-Tempo-Song mit ohne viel Tempo. 😉

Benjamin Hertlein
Admin
5 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

😁

SvenEsc
SvenEsc
5 Jahre zuvor

Das gefällt mir viel besser als der Beitrag aus 2020 , steigt bei mir immer mehr in die Top 10 .
Einfach toll was da dieses Jahr aus Belgien kommt 🙂
Das wird denk ich gut abschneiden in Rotterdam , Finale ist aufjedenfall drin

Festivalknüller
Festivalknüller
5 Jahre zuvor

Wirkt auf mich deplatziert im Teilnehmerfeld. Hinzu kommt ein hoher Ermüdungsfaktor.
Sehe hier kaum eine Chance auf Finalqualifikation.🥱🌛😞

Geno
Geno
5 Jahre zuvor

Ich mag den Song total, es ist derjenige vom ESC, den ich am meisten höre. Für mich Top 5-Material, fürchte aber, dass der Finaleinzug schwierig wird. Nicht alle haben so einen guten Musikgeschmack wie ich hahaha 😉

stefanohh
stefanohh
5 Jahre zuvor

12/39 mit 8 Punkten, Finale 11-15

DoDo
DoDo
5 Jahre zuvor

Ich glaube Belgien wird dieses Jahr sehr unterschätzt. „The Wrong Place“ ist besser als „Release Me“ und auch besser als Elliots Versuch 2019. Der Auftritt wird hier wahrscheinlich entscheidend sein.
Aber wie schon gesagt auch bei Balladen, finde ich, reicht es heutzutage nicht mehr, einfach nur auf der Bühne rumzustehen und sein Liedchen runterzusingen. Da muss noch ein bisschen mehr passieren. Ich denke da vor allem an besondere Bühnenbilder oder Bauten.

Jan Wehner
Jan Wehner
5 Jahre zuvor

Alex Callier ist offensichtlich eine ehrliche Haut. Diese Attitüde hätte ich bei der letztjährigen Ersatzshow gerne auch mal von anderen Teilnehmern gesehen, die stattdessen bei ihren Redebeiträgen die immerselben Plattitüden („Passt auf euch auf!“ „Alles wird gut!“) von sich gaben.
Aber ansonsten weiß ich nicht, was mir sonst noch so dazu einfällt. Das Lied ist nicht schlecht und würde gut ins Formatradio passen. Es ist auch nicht so, dass ich es ums Verrecken NICHT im Finale haben will. Aber es gibt halt auch deutlich interessantere Titel im ersten Halbfinale.
Und somit bleibt vermutlich unter dem Strich ein weiteres Halbfinalaus für die Belgier, die Mitte der 2010er-Jahre auf einem guten Weg waren, aber sich 2018 und 2019 wie schon einige Jahre vorher die Schweizer durch verunglückte Liveauftritte selbst ums Finale gebracht haben. Und jetzt hat man dieses unspektakuläre Lied. „Unspektakulär“ muss zwar nicht unbedingt „schlecht“ bedeuten, aber zumindest musikalisch fühle ich mich nicht zwingend dazu aufgefordert, am 18. Mai unbedingt für Belgien anzurufen.

Gaby
Gaby
5 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song gut, ich mag Hooverphonic auch sehr gerne. Ein sehr chilliger, entspannter Sound.
Hm… keine Ahnung, ich bin etwas unentschlossen, ob „The Wrong Place“ ins Finale kommen kann.
Er könnte durchaus durch seine ruhige Art angenehm auffallen, hat aber auch Potenzial, überhört zu werden.

Ich habe mal optimistisch getippt, dass der Song ins Finale kommt, weil ich es mir wünsche, dort wird er aber nur etwas zwischen Platz 16 und 20 landen.

Karin
Karin
5 Jahre zuvor

Glaube nicht ans Finale, obwohl ich The Wrong Place wirklich mag

Amion
Amion
5 Jahre zuvor

Hooverphonic ist eine Tolle Band . “ Sometimes“ gesungen von Geike ist einer meiner Lieblingssongs ever .

Negativ aufgestoßen ist mir der merkwürige Rauswurf von Luca .Man hätte auch beide Sängerinen mit diesem Song kombinieren Können und gemeinsam in Rotterdam auftreten lassen ..

Release me wäre meinerMeinung nach Ein Juryfavorit gewesen ..und gefiel mir etwas besser .

Trotz allem ist in diesem äußerst schwachen Jahrgang, der Song eine Wohltat ,weil er ein Alleinstellungsmerkmal hat ..Kein Song im Contest klingt wie er ..
Ein Meisterwerk ist es nicht , der abhehakte Schluss sogar eine Vollkatastrophe .

Dies ist ein Song ,der einen Revamp nötig hätte !Und dann wäre er top

Trotz allem wünsche ich mir einen Finaleinzug ,der auch sicher stattfinden wird , durch Die Jury

7 Punkte

peterschlueter
peterschlueter
5 Jahre zuvor

für mich 8/10 …. hab ihn hier mal fürs Finale gesetzt – wenn auch dann eher hinten – auch sowas will ich im Finale sehen und es gefällt mir 😉

Gerd Geomax
Gerd Geomax
5 Jahre zuvor

Etwas flotter als im vergangenen Jahr und mit einer neuer (alten) Sängerin, versuchen die Belgier zum einen an eigene alte Erfolge anzuknöpfen und ihr Land nach zwei erfolglosen Wettbewerben wieder ins Finale zu führen. Das Lied hat eine coole Atmosphäre, der Text ist ein wenig grausam (die bringt echt ihre Liebhaber um, nur weil sie sich hier Johnny Cash T-Shirt angezogen haben), aber das war ja auch schon bei den Norwegern 2015 nicht uninteressant. Jetzt kommt es darauf an, wie das Ganze für die Bühne inszeniert wird, denn da haben die Belgier schon viel Können (2015/2016) aber auch schon viel Nichtkönnen (2018/2019) bewiesen. Insgesamt steigt Hoverphonic in meiner Liste von Platz 24 im Vorjahr auf Platz 17 und wäre in meinem Finale. Da wir ja immer noch im ersten Semi sind, halte ich einen Finaleinzug auch durchaus für möglich. Im Finale landen sie dann aber auf den hinteren Plätzen, dafür ist der Song insgesamt dann doch zu unauffällig.

Cedric
5 Jahre zuvor

Peter hat es gut formuliert: „Boring, boring, boring.“ Dazu kommt noch, dass ich die Stimme der Sängerin total nervig finde. 2015 bis 2017 hatte ich gehofft, dass Belgien endlich zu einem ESC-Powerhouse wird, aber seit 2018 senden sie leider jedes Jahr den gleichen langweiligen Mist.

Meine Top von allen bisherigen Songchecks:
1. Aserbaidschan (12/12)
2. Russland (12/12)
3. Schweden (12/12)
4. Australien (12/12)
5. Litauen (8/12)
6. Irland (6/12)
7. Mazedonien (2/12)
8. Belgien (2/12)

Andi
5 Jahre zuvor

Ich scheine immer komplett andere Lieder als Peter zu hören.
Wenn ein Song dieses Jahr nicht uninteressant ist, dann der aus Belgien.

Aber: es ist auch kein Übersong. Der Refrain ist zu schwach. Und das ist am Ende das große Problem, denn am Ende macht Belgien wieder sehr vieles richtig und es gibt Phasen in dem Song, wo man denkt „Warum, verdammt nochmal, kriegen das nicht noch mehr so hin?“
Aber es ist nicht rund genug, was Belgien hier versucht. Und ich fürchte, das reicht erneut nicht fürs Finale.

Rainer 1
5 Jahre zuvor

Mir gefällt das. Bei schöner stimmung und ner 420pfeiffe, das passt ideal. Geikes stimme schmeichelt zudem meinem gehör. Die frage ist ob ich dafür anrufen würde? Leider nein und ich glaube, dass belgien im halbfinal in absoluter schönheit untergehen wird. Schade eigentlich.

matthesesc
matthesesc
5 Jahre zuvor

Als Fan der Hooverphonics in den frühen 2000-er Jahren habe ich mich über die Nachricht, dass Geike Arnaert wieder Sängerin der Band wird, sehr gefreut, sehr große Erwartungen wurden geweckt. Diese wurden in meinen Ohren leider herbe enttäuscht: Die Grundstimmung mag ich zwar, die Melodieführung vor Allem im Corus sagt mir aber garnicht zu: Geike, deren Stimme ich liebe, ist dazu verdammt, von einem Ton zum anderen herunterzuschmieren, was mir garnicht gefällt. Darüber hinaus ist der Song insgesamt zu unspektakulär.
So sehr ich die Hooverphonics mag, mit diesem Song sehe ich für die Finalquali echt schwarz…

sam
sam
5 Jahre zuvor

Der Song ist richtig schwach. Ich glaube Belgien wird damit schon wieder im Semi hängen bleiben. Außerdem hatte die Band ihren 1. Liveauftritt im Fernsehen/Radiofernsehen.

Rainer 1
5 Jahre zuvor
Reply to  sam

Wenn man es sich so anschaut….geike könnte die jüngere schwester von alice schwarzer sein😉

Felix
Felix
5 Jahre zuvor

Ich werde ganz schön müde beim hören. Oder fehlt mir bloß 1 Stunde Schlaf mehr … 🤔

JoBi
JoBi
5 Jahre zuvor

Der Song wirkt Dunkel und irgendwie mag ich das Dunkle. Aber der Song wirkt wie Benny es beschreibt etwas unauffällig. Ich fürchte wir müssen uns schon im Halbfinale von Belgien verabschieden müssen.

murzel2003
Mitglied
5 Jahre zuvor

Hier bin ich etwas voreingenommen, denn seit langer Zeit großer Fan von Hooverphonic. Schon „Release me“ gefiel mir ausgesprochen gut, aber ich hatte Probleme mit der „neuen“ Stimme. Die „alte“ Stimme jetzt ist wieder meins.
Ich hoffe stark, dass das Semi überstanden wird, bin aber mit jedem Ergebnis zufrieden. Mein Favorit in 2021 ist es (neben Portugal) allemal.

eccehomo42
eccehomo42
5 Jahre zuvor

Das positive: Der Song klingt anders. Viel mehr positives fällt mir leider aber auch nicht ein. In jeglicher Hinsicht war „Release Me“ besser. Mich verwundert ja, dass die neue alte Sängerin so gut ankommt, ihre Stimme und ihre Ausstrahlung heben den Song nicht nach oben. Die Komposition ist gewagt, aber auch leider nicht überzeugend. Der Refrain zieht nicht und das Ende lässt mich ratlos zurück.
Alles andere als ein Halbfinalaus für Belgien würde mich Stand Jetzt verwundern und Hoffnung auf das Staging würde ich auch nicht setzen, das wurde in Belgien zuletzt immer wieder versenkt.

ag9
ag9
5 Jahre zuvor

Letztes Jahr war die Schülerin im Unterricht angenehm tiefenentspannt. Das führte allerdings leider dazu, dass einige der Lehrkräfte während des Unterrichts einschliefen und sich dadurch gar nicht mehr an das Gesicht der Schülerin erinnern können.

Heuer verhält sie sich etwas quirliger, behält aber ihre angenehme Entspanntheit bei. Da sie aber in ihrer Abschlussarbeit die Tendenz zu Gewaltphantasien zeigt, ist sich das Lehrerkollegium uneins, ob ein Vorrücken in die Finalklasse empfohlen werden sollte.

Andi
Andi
5 Jahre zuvor

Ich finde ein sehr schwieriger Beitrag zum Einschätzen seiner Chancen. Kann schnell „überhört“ werden von der Masse. Aber könnte auch unter den vielen typischen ESC Krachliedern positiv hervorstechen. Ich habe da keinen Plan. Obwohl die Nummer leichte Ansätze von Langeweile hat, gefällt es mir im Grunde gut.

lasse braun
lasse braun
5 Jahre zuvor

am ende zählt,was auf dem platz ist!(alte fußballerweisheit)
ich hatte gestern bereits die liveversion im aserbaidschanfaden gepostet.
die hättet ihr im songscheck schon mit einfließen lassen müssen,denn zwischen dem der schnöden video und der reduzierten sehr gelungenen liveversion bestehen extreme unterschiede.
wenn hooverphonic das so in rotterdam bringen,sehe ich selbst im bockstarken semi 1 gute finalchancen.
das ist nämlich qualität – sowas kann man mit den üblichen verdächtigen z.b. eben aserbaidschan,zypern,kroatrien,israel ect. nicht vergleichen,geschweige denn auf eine stufe stellen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor
Reply to  lasse braun

AZE, CYP, HRV, ISR … hast Du was gegen Shake-Shake-Material?

lasse braun
lasse braun
5 Jahre zuvor

„Shake-Shake“
was soll das sein?
das sind halt ganz alte abgetragene hüte aus der eurodance schublade.
wenn schon alte hüte dann bitte schön mit etwas mehr raffinesse z.b. portugal.
gerade aserbaidschan kann das besser,siehe 2019.
zypern 2018 wußte auch besser zu gefallen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor
Reply to  lasse braun

Shake-Shake = Powackelmusik. 🙂

eccehomo42
eccehomo42
5 Jahre zuvor
Reply to  lasse braun

Mit Eurodance haben diese Songs rein gar nix zu tun. Das sind für junge Hörer konzipierte Wackelpopomachwerke, wovon der ein oder andere Qualität hat. Nur weil ein Song anders ist oder Tiefgang behauptet hat es nicht mehr Qualität

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Ich mag alle vier Genannten nicht, Zypern steht zudem auf meinem Index der meistgehaßten Beiträge überhaupt.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Kroatien finde ich i. O. Erfindet das Rad zwar nicht neu und kommt einige Jahre zu spät, stört mich aber für 3 Minuten nicht.

CPV4931
CPV4931
5 Jahre zuvor

Dürfte mir eigentlich von der Richtung her nicht so liegen, aber die Kombination mit der düsteren Amtosphäre gefällt mir doch sehr. Deutlich besser als letztes Jahr und in meinen Top 10, wird leider im Mai etwas „unter dem Radar“ laufen.

inga
inga
5 Jahre zuvor

12 Punkte für Belgien

Ich kenne Hooverphonic erst seit Veröffentlichung des 2020er Beitrags und höre seitdem ihre Musik rauf und runter. „The Wrong Place“ gefällt mir außerordentlich gut. Beim ESC wird es aber vermutlich nicht zünden. Zu langsam, zu unauffällig. Würde mich nicht wundern, wenn sie im Semi hängeblieben.

Wie auch immer, es freut mich, durch mein Interesse am ESC diese tolle Band für mich entdeckt zu haben. Wer mit dieser Art Musik etwas anfangen kann, dem empfehle ich mal einen Blick in dieses Livekonzert. Großartig von vorn bis hinten.

https://youtu.be/RyEd9xJ8s4k

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
5 Jahre zuvor

Belgien wird in meiner ESC Burg in der Küche losgeschickt um im Verlies das Essen zu verteilen, verläuft sich aber in den Katakomben.
Sorry ich kann mit dem Lied nicht viel anfangen. Geht komplett an mir vorbei

ag9
ag9
5 Jahre zuvor

Na, wenn sie sich in den Katakomben verlaufen haben, ist es ja kein Wunder, dass sie mit dem falschen Partner aufgewacht sind.

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Einer der besten Songs dieses Jahr, ich mag sehr das düster-morbide Ambiente und die brüchige Stimme der Sängerin. Wirklich eine Alternative zu all den konzipierten Sachen im ersten Semi. Die Jury wird Belgien möglicherweise ins Finale hieven.

Hooverphonic bekommen von mir 9 von 10 Punkten. Viel Glück !

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
5 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Seltsam das hier die Landessprache nicht wichtig ist. Belgien hätte sogar 3 Möglichkeiten. Schon komisch das es Länder gibt da will man unbedingt die Landesprache hören und Länder wo das völlig egal ist

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Stell Dir vor, es kommt mir nicht immer darauf an, ich bin auch froh, wenn mal Musik jenseits vom Mainstream angeboten wird.

I

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
5 Jahre zuvor

Ich mag ja auch Landessprache gerne aber manchmal gibt es Lieder da ist mir die Sprache auch nebensächlich. NEEV war so ein Fall. Mir ist es nur mal deutlich geworden das es Länder gibt da regt sich keiner auf wenn die englisch singen und Länder wo es gleich ne Katastrophe ist wenn englisch gesungen wird. Die Vielfalt die es früher gab weil es so viele verschiedene Sprachen gab ifindet man heute viel eher in den Genres die sehr Vielfältig geworden sind was auch nicht zu verachten ist

Gaby
Gaby
5 Jahre zuvor

@Thilo mit Bobby

Ich glaube, dass sich Songs aus manchen Regionen, z. B. aus Südost- oder Osteuropa, in ihrer Heimatsprache besser anhören, weil für die Künstler Englisch eher ungewohnt ist, so rein von der Lautbildung her. Das klingt oft mehr oder weniger holprig.

Für Sprecher aus Nord- oder Westeuropa ist Englisch schon vertrauter, so dass sich das fließender anhört. Deshalb fällt es vielleicht etwas weniger auf.

Außerem sind gerade die romanischen und slawischen Sprachen besonders klangvoll, meiner Meinung nach.🙂

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
5 Jahre zuvor

@ Gaby da gebe ich dir gerne Recht. Ich höre slawische Sprachen auch sehr gerne

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

„Release me“ fand ich übrigens ziemlich langweilig. Von der „Love shine a light“-Veranstaltung habe ich eh nie viel gehalten, insofern ist mir Calliers Meinung dazu egal.

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Bislang erstes Semi

Litauen 10/10
Belgien 9/10
Irland 7/10
Russland 6,5/10
Schweden 5/10
Aserbaidschan 4/10
Slowenien 3,5/10
Australien 3/10
Nordmazedonien 1/10

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Erinnert ein wenig an die Songs von Nick Cave und irgendwie habe ich „A monster like me“-Vibes….

roxy
roxy
5 Jahre zuvor

Ich finde den Song nicht so schlecht. Wie er abschneiden wird, ist nicht so leicht abschätzbar. Ich würde aus heutiger Sicht sagen, dass er es nicht ins Finale schafft, könnte mir aber bei Belgien auch eine Überraschung vorstellen.

TomESC
TomESC
5 Jahre zuvor

Na da war Release Me aber deutlich besser, Belgien scheitert im Halbfinale.

sam
sam
5 Jahre zuvor

Hier übrigens der offizielle Schnelldurchlauf aller in diesem Jahr teilnehmenden Songs:

Philly
Philly
5 Jahre zuvor

Für mich ist das eine eindeutige Steigerung zum letzten Jahr, was vor allem an der Stimme der Sängerin gefällt.

Es ist in seiner Art beim diesjährigen ESC einzigartig, aber ob das in der breiten Masse so heraus sticht, weiß ich nicht.
Der Song hat allerdings was und kommt in den Fanforen durchaus gut an.

Ich habe mal Finale Top 15 getippt. 😅😅😊🙈

Claude S.
Claude S.
5 Jahre zuvor

Ich habe das Gefühl Belgien könnte eine Überraschung à la Common Linnets gelingen

escforeternity
escforeternity
5 Jahre zuvor

Ich mag diese mystische, etwas düstere Atmosphäre bei „wrong place“. Ich hoffe auch hier, dass die Jury es ins Finale hievt – beim Televoting wird der Song wahrscheinlich eher untergehen. Etwas Vergleichbares gibt es in diesem Jahrgang nicht, deshalb wär es wirklich toll, wenn Hooverphonic das Finale damit bereichern könnte.

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Die gepostete Liveperformance ist übrigens großartig !

Cali
Mitglied
Cali
5 Jahre zuvor

Auch einer meiner Favoriten im diesjährigen Felde. Die Frontsängerin hat eine großartige Stimme, der Song kreiert in der Tat eine einzigartige Atmosphäre, welche mich schon beim ersten Hören gepackt und überzeugt hat. Problembär ist vermutlich wieder der belgische Stage Director, denn der kann hier sehr schnell einen Unfall à la Sennek erzeugen. Aber wie auch schon im letzten Jahr sage ich, dass Hooverphonic im Vergleich zu Eliot/Sennek erfahrene Leute sind, die hoffentlich auch eine Idee haben, wie sie diesen Song auf die Bühne zaubern können. Bis zu den Proben sind die Chancen für mich nur schwer voraussehbar, aber im Moment sehe ich grünes Licht im Semi-Tunnel.

Prognose: Halbfinale 8/16 (70%) -> Finale 11-15
Meinung: Platz 3/39 (10 Punkte)

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Ist bei mir auch auf 3 von 39 platziert. klasse !

elkracho
Mitglied
elkracho
5 Jahre zuvor

Langweilig ??? Trifft sicher auf manche Beiträge 2021 zu,für mich aber nicht auf den belgischen Beitrag.Mir gefällt die mystische dunkle Stimmung in den Song.Geikes Stimme tut ihr übriges dazu.Mit einer gelungenen Inszenierung kann es ins Finale kommen,und dort gut abschneiden.Wird von manchen zu Recht als „Dark Horse“ bezeichnet.Ob beim Beitrag 2021,oder beim Feierabendbierchen.Ich stelle fest,das meine nahen allerliebsten chaotischen Nachbarn duchaus was von Qualität verstehen.

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor

Besonders die Europopanhänger unter den Fans bezeichnen natürlich solche hochwertigen Beiträge als langweilig. Ist mir wiederum umgekehrt: Bis auf San Marino erreicht mich dieses Genre auch diesmal überhaupt nicht. Die Diskussionen werden wir hier in den nächsten Tagen mitbekommen…..

ESCFan2009
ESCFan2009
5 Jahre zuvor

Ich mochte die düstere Atmosphäre letztes Jahr und ich mag sie auch dieses Jahr ^^ Mystisch und gleichzeitig irgendwie elegant, so wie die gute Geike da durch die Gemächer geht 😉 Wirklich sehr schöne Instrumentalisierung, auch wenn ich die bei „Release Me“ noch einen Hauch besser fand.

9/10 und 6/39
2020: 9/10 und 6/41.
Auch hier wieder kein Tippfehler: Hooverphonic schaffen es nach Efendi als zweiter Act, ihren Platz in meinem Ranking aus dem letzten Jahr exakt zu halten 🙂

Und wo kriege ich jetzt ein Johnny-Cash-T-Shirt her? 😉

Mariposa
Mariposa
5 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan2009

Ich finde es interessant, daß Belgien hier in der Mehrheit recht gut bis teilweise exzellent gefällt aber ihm gleichzeitig nicht viel zugetraut wird.

In der Kategorie „unterschätzte Beiträge dieses Jahr“ jedenfalls bei mir ganz oben.

Dominik
5 Jahre zuvor

Skandalöse Bewertung! Die Musik von Hooverphonic stößt bei mir entweder auf Gegenliebe oder Desinteresse. Mit „Release Me“ und „The Wrong Place“ haben sie nun zwei Jahre in Folge gut abgeliefert. Belgien steht mMn trotzdem auf der Kippe. Der Name wird nicht viel helfen, da die internationalen Erfolge gut 20 Jahre zurück liegen und auf die Jury ist nicht immer Verlass (wer Songs wie „Blackbird“ abstraft, dem ist nicht zu trauen).

ESC1994
ESC1994
5 Jahre zuvor

Ich mag´s, habe aber auch Zweifel ob es fürs Finale reicht.