
Nimmt Nordmazedonien am Eurovision Song Contest 2025 teil und feiert damit nach zweijähriger Pause ein Comeback? Diese Frage ist anscheinend weiterhin unbeantwortet. Das ist insofern erstaunlich, als dass die am Wettbewerb teilnehmenden Rundfunkanstalten eigentlich bis Mitte Oktober definitiv entschieden haben mussten, ob sie am ESC in Basel teilnehmen wollen oder nicht. Auf der anderen Seite hat die European Broadcasting Union (EBU) bislang keine offizielle Teilnehmerliste veröffentlicht und auch dem niederländischen Rundfunk AVROTROS war eine Fristverlängerung eingeräumt worden. Wie ist also der aktuelle Stand in Nordmazedonien?
Kurzer Rückblick: Nach einem überraschend Sieg im Juryvoting und dem daraus resultierenden Platz 7 von Tamara Todevska beim Eurovision Song Contest 2019, gestalteten sich die ESC-Teilnahmen Nordmazedoniens 2021 und 2022 schwierig. In beiden Jahren verpasste das Land den Finaleinzug, aber auch abseits der Bühne gab es immer wieder Kontroversen (nachzulesen etwa hier und hier). Das waren aber – zumindest offiziell – nicht die Gründe dafür, dass Nordmazedonien für die Wettbewerbe 2023 und 2024 abgesagt hat. Stattdessen wurden wirtschaftliche Gründe sowie ein anderer programmatischer Fokus angeführt.
Ob sich das für 2025 geändert hat oder nicht, ist bislang nicht klar. Offizielle Einlassungen der Rundfunkanstalt MRT lesen sich sogar so, als würde das Thema Eurovision Song Contest für das kommende Jahr noch diskutiert. Im Budgetplan für das kommende Jahr, der in dieser Woche verabschiedet wurde, sind für den ESC noch rund 32.500 Euro eingeplant (s. unten). Das ist erstmal ein gutes Zeichen. Allerdings dürfte dieser Betrag kaum sowohl die Teilnahmegebühr als auch die Reise- und Unterkunftskosten in Basel decken. Hinzu kommt, dass der ESC in der Programmplanung für das kommende Jahr nicht erwähnt wird. Auf dieser Basis dürfte eine ESC-Teilnahme von Nordmazedonien im kommenden Jahr eher unwahrscheinlich sein.
🇲🇰 The North Macedonian broadcaster MRT has released its proposed financial plan for 2025. The planned costs for #Eurovision next year are 2,000,000 Macedonian denar, equalling to about € 32,500. Based on previous years' budgets, this is unlikely to be enough for partipation. pic.twitter.com/2TdW5vvITr
— ESC Discord (@ESCdiscord) October 26, 2024
Wie mehrere ESC-Fanmedien mit Verweis auf offizielle MRK-Dokumente berichten, wird senderintern allerdings weiter über eine ESC-Rückkehr gesprochen. Demnach hat sich vorletzte Woche der Programmrat mit einer Eingabe von mazedonischen ESC-Fans beschäftigt, die eine Rückkehr des Landes zum Eurovision Song Contest fordern. Das Ergebnis ist, dass der Rat eine Sondersitzung zu diesem Thema abhalten möchte, sich allerdings schon jetzt grundsätzlich für eine Rückkehr ausgesprochen hat.
Die Vorsitzende des Programmrates, Smiljka Janeska Sarkanjac, wird mit folgenden Worten zitiert:
„Wir, der Programmrat von MRT, sind uns als Gremium zum dritten Mal, d. h. zum dritten Mal in Folge, einig, dass wir unsere Teilnahme am Eurovision Song Contest nicht absagen sollten, auch wenn wir jedes Jahr den letzten Platz belegen. Wir sollten keine Gelegenheit verpassen, dass Nordmazedonien an einem internationalen Wettbewerb teilnimmt und dort erwähnt wird.
Der Zweck des mazedonischen Rundfunks und Fernsehens besteht darin, Musik zu produzieren und die Musik und Kultur Mazedoniens zu unterstützen. Wie ist es möglich, dass eine solche Gelegenheit zur Stärkung [der Kultur] so einfach zunichte gemacht wird?“
Wann die angesprochene Sondersitzung stattfinden soll und ob diese dann überhaupt noch für das kommende Jahr relevant sein kann oder ob es dann nicht schon vielmehr um eine Planung für den Eurovision Song Contest 2026 gehen müsste, ist unklar. Tatsache ist aber, dass Nordmazedonien die Zeit davon läuft und eine ESC-Rückkehr schon im Jahr 2025 mit jedem Tag unwahrscheinlicher wird. Wir werden die weiteren Entwicklungen natürlich hier auf ESC kompakt für Euch im Blick behalten.
Was denkst Du? Gibt es noch eine Chance für Nordmazedonien, am ESC 2025 teilzunehmen? Oder rechnest Du eher mit einem Comeback in 2026? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Hat irgendjemand Nordmazedonien vermisst? Wenn sie wollen, herzlich willkommen, wenn nicht, wer nicht will, der hat schon.
Es gibt einen Tippfehler im Text: Sie hatten die Teilnahme 2023 und 2024 abgesagt (nicht 2022 und 2023).
Ich würde mir wünschen, dass sie zurückkommen, bin aber leider skeptisch.
Stimmt, danke!
Ich würde mich sehr über eine Teilnahme Nordmazedoniens freuen! Jedoch glaube ich, dass es nicht funktionieren wird mit einer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Ich bin also skeptisch.
Je mehr, desto besser, aber Nordmazedonien ist leider nie so wirklich mein Land gewesen.
Konnte auch damals den 7. Platz nicht verstehen, das war für mich ein Toilettenpausen Song sorry.
Einer der wenigen akzeptablen Beiträge 2019, ein ganz übler Jahrgang für mich. Insofern war die Platzierung nachvollziehbar. Bei „Toilettenpause“ fallen mir ganz andere Sachen ein.
Na ja, ich persönlich konnte die Jurybegeisterung nicht wirklich verstehen. Klar hat sie gut gesungen, da war sie aber nicht allein damit an dem Abend und der Song war nun wirklich ne seeehr altbackene Geschichte mit einer mit erhobenen Zeigefinger vorgetragenen Botschaft die das ganze sehr schwer verdaulich werden ließ.
Sorry, sonderlich herausragende Vorträge gab es nicht viele.
Na ja, Duncan war gesanglich mindestens genauso gut.
Das Lied war aber viel einfacher zu singen …
Er hat ja auch gewonnen…
Verdient, auch wenn der sonst von mir hochgeschätzte Pinguin das anders sieht. 😉
In einem Punkt sind wir uns aber wieder einig: Norwegen und Deutschland gingen in dem Jahr gar nicht!!
Da war kein erhobener Zeigefinger. Da waren vielmehr ganz viele Zweifel und Fragezeichen in Text und Musik.
Und wir sehen jetzt ja an Herrn Trumps Einlassungen, wie relevant solch ein Text auch heute noch ist.
P. S. Bin kein Fan des Liedes, aber was wahr ist, muss wahr bleiben.
Na ja, das ist deine Ansicht, meine ist da halt etwas anders. 🤷🙂
Das ist keine Ansicht, das ist alles in Text und Musik. Oder willst Du jetzt den ESC-Trump geben und behaupten, dass es auch alternative facts gibt? Du kannst das Lied langweilig finden (habe ja schon gesagt, dass ich auch kein Fan bin), aber das ändert nichts an den Tatsachen. Es gibt einen Unterschied zwischen Meinung und Fakten …
Hui, that escalated quickly. 😅
Ich (also meine persönliche Meinung) fand es sehr dick aufgetragen und auch sehr in your Face, und das mag ich persönlich einfach nicht. Vielleicht war das mit dem Zeigefinger der falsche Ausdruck, aber bei meiner Ansicht dass der Song alles andere als subtil ist bleibe ich. 🤷
Aber falls es dich tröstet, bei anderen Sachen sind wir uns wieder einig, z.B. bei der völligen Überbewertung der israelischen Tanzstunde 2023. 😉
Da bin ich auch dabei !
Oder Norwegen 2023….
Ähm, also Norwegen 2023 finde ich ja ganz amüsant, auch wenn es natürlich jetzt keine musikalische Hochkultur ist. 😅
Leider hat sich die gute Alessandra durch ihr Verhalten dieses Jahr auch disqualifiziert.
So ist es !
So schlimm fand ich 2019 gar nicht: Ich mag Albanien, Italien, Portugal, Rumänien, Slowenien und Ungarn gerne.
Die Liste geht bis auf Rumänien in Ordnung. Ich würde noch mit Dänemark, Aserbaidschan, Niederlande und Spanien ergänzen. War es aber dann schon. Allerdings gab es eine Reihe von regelrechten Horrorbeiträgen (Australien, Norwegen, Kroatien, Israel, Griechenland, Deutschland…..)
Ein ganz schlimmer Rohrkrepierer war zudem Belarus. Hatte ich fast schon verdrängt.
Zumal er wohl auch nur aufgrund der Dummheit einer tschechischen Jurorin ins Finale gekommen ist die verkehrt herum abgestimmt hat, wodurch Belarus anstatt Polen ins Finale gerückt ist.
Das war ne sie kein er. Extrem billiger Britney-Klon.
Das „er“ bezog sich auf den Beitrag.
Der Beitrag war Non-binär, von daher passt “er” da auch nicht.
Es heißt doch „der Beitrag“, also passt „er“ doch ganz gut.
Ja ist doch auch schön dass es Dir oder anderen gefallen hat. Für mich war das halt nichts.
In einem stärkeren Jahrgang hätte sie bei mir wohl keine Chancen gehabt.
Jetzt zu Nordmazedoniens Lied 2019:
Am Anfang, als ich den ESC-Jahrgang das erste Mal gesehen habe, hat mir das Lied auch nicht gefallen. Zu dramatisch.
Mittlerweile, also nach dem Erneuten Anschauen vom Jahrgang 2019, hat sich das ein wenig geändert. Jetzt mag ich die wirklich sehr stark stimmlich vorgetragene Ballade gern, und mich berührt auch einfach das Thema, der Text, das Staging.
2019 war ich noch kein wirklicher ESC-Fan, bin so richtig erst seit 2024 dabei (obwohl ich das Finale 2023 an dem Abend schon sehr begeistert verfolgt habe). Wahrscheinlich hat sich mein Musikgeschmack seitdem auch einfach geändert. Jedenfalls mag ich generell auch Balladen, z.B. Polen 2022 oder Estland 2023, was das erklären könnte.😝
Kann aber wie gesagt auch deine Sichtweise verstehen. Ist jetzt wirklich was, was einem gefallen muss.
Ich war 2022 tottraurig, dass Andrea mit „Circles“ ganz knapp im Semi ausgeschieden ist. Und auch wenn nicht immer besonderes erfolgreich, waren trotzdem schöne Sachen dabei (2017: Jana Burceska „Dance alone“ ist bestimmt eine Runde weiter bei der Silvester-Playlist 🙏).
Also, ich wäre definitiv dafür, dass sie es sich überlegen und mitmachen! Ob es noch 2025 klappt? „Who knows? Aber für 2026 (hoffentlich) auf jeden Fall wieder!
Zu Info: Nordmazedonien ist 2022 trotz Platz 11 eben NICHT knapp ausgeschieden, sie lagen 20 Punkte hinter Aserbaidschan und das auch nur wegen der sehr strangen 12 Punkte von der deutschen Jury (angeblich verstanden Andrea und Malik sich sehr gut), im Televoting gab es außer von Serbien und Montenegro praktisch gar nichts.
Naja, Platz 11 kann man schon als knapp bezeichnen. Und zwar überraschend knapp.
Na ja, normalerweise fehlen Songs die als 11. ausscheiden ja nur ein paar Punkte, hier waren es aber wie erwähnt 20. Von daher ist die Platzierung hier finde ich ausnahmsweise kein guter Indikator.
Wie Benny sagt, für mich ist als 11. im Semi auszuscheiden, halt „knapp“! Und im übrigen, war es für mich zudem auch unverständlich! 🤔
Ich weiß bis heute nicht wofür die Jury Nadir soviele Punkte gegeben hat!? Die Televoter haben wenigsten die stimmlichen Defizite (mir rollen sich immer noch die Fußnägel, wenn ich an die unerträglichen schiefen Töne denke) und das miese Staging, entsprechend gewürdigt!
Ich bin ja in mehreren Fällen eigentlich pro Jury und vor allem sehr balladenaffin, aber hier definitiv nicht.
Aserbaidschan 2022 war Ödnis par excellence.
Antwort zu: „Ich weiß bis heute nicht wofür die Jury Nadir soviele Punkte gegeben hat!?“
Und ich nicht, warum er vom Televoting 0 Punkte bekommen hat. 😅 Ehrlich gesagt ist das einer meiner Favoriten des Jahres, und auch einer meiner liebsten ESC-Beiträge aus Aserbaidschan aller Zeiten. Natürlich stehe ich damit wahrscheinlich erstmal ziemlich alleine da, was aber ja auch nicht schlimm ist. Musikgeschmäcker sind eben so unterschiedlich wie Menschen selbst. 😉
Was mir an Fade to Black so gefällt, ist wahrscheinlich die Tatsache, dass es sich um eine Ballade handelt (liebe Bridges, River, Beautiful Mess etc.) , das Staging, das mich immer noch ziemlich beeindruckt (die Treppen😆) und auch generell die Stimmung des Liedes. An der Live-Stimme habe ich persönlich jetzt nicht so riesige Mängel bemerkt, was aber wahrscheinlich auch letztendlich Betrachtungsweise ist.
Wie gesagt, Geschmack ist eben unterschiedlich. 😛
Wohlgemerkt kam Aserbaidschan mit einem Nuller im Televoting weiter….
Ja, diesem Geschummel verdanken wir ja die jurylosen Semis. Andererseits auch gut dass Aserbaidschan da diese Möglichkeit genommen wurde.
Bislang gab es für mich noch nicht den Super-Gau in jurylosen Semis,
ansonsten wäre ich da auch kritischer.
Hoffentlich hast du es jetzt nicht heraufbeschwört. 😅
Wir werden es in einem halben Jahr sehen….
Wenn ja bist du Schuld. 😜
Hilfe….
Meine Lieblingsbeiträge aus Nordmazedonien sind 1998 und 2008.
Meiner 2012
Die Popularität von MAK12 hat sich mit nie erschlossen. Ich finde das Lied i. O.
🤭 Und ich „ganz schlimm“! Übrigens beide von Kaliopi! 😔 Werden nur noch übertroffen von XXL!
Dafür feier ich Next Time! 🤗 Und natürlich „Circles“!
Next Time hätte ich auch das Weiterkommen gewünscht, als 10. mussten sie ja dem Jury-Liebling Platz machen, oder?
Nach einem überraschend Sieg im Juryvoting …
Ich fand das gar nicht überraschend. Das Lied war auf die Jurys zugeschnitten und stimmlich exzellent vorgetragen.
Zustimmung !
Immer viel besser als der Favorit des Publikums….
Leider wie fast-Nachbar Montenegro ein Land, das mich noch nie beim ESC überzeugen konnte.
Kaliopi fand ich 2012 stark !
Fand 2007 irgendwie ganz nett, mehr aber auch nicht.
Null in Erinnerung, sorry.
Ja, das mochte ich. Allerdings war der englische Schluß überflüssig.
Das war generell eine ganz komische Angewohnheit die in den 2000ern oft beim ESC anzutreffen war: Songs größtenteils in Landessprache aber den Schlussrefrain dann auf Englisch. Sorry, aber dachten die wirklich dass das was bringt?? Die Zuschauer entscheiden schon deutlich früher ob ihnen der Song gefällt oder nicht, wenn nicht dann helfen auch einige Zeilen in (schlechtem) Englisch nicht weiter. 🙄
Das ist ein toller Titel. Höre ich immer noch sehr gerne.🙂
In den Studioversionen ist Nordmazedonien bei mir immer wieder vorne dabei. „Autumn Leaves“, Eye Cue und „Dance alone“ waren großartige Songs. Nicht zu vergessen Tose Proeski.
Puuh, 2017 war entsetzlich belanglos…
Und dazu war der Auftritt ziemlich blutleer.
Würde mich sehr freuen, wenn Nordmazedonien zurückkommt.🙂
Denke, das wird nichts für 2025. 😕
Die Einstellung zum ESC ist natürlich sehr löblich, denke aber, da sind den Programmplanern finanziell die Hände gebunden. Verstehe dann nur nicht, weshalb man beim JESC Jahr für Jahr dabei ist. Da der ESC eine viel größere Bühne bietet, um die nordmazedonische Kultur zu repräsentieren, könnte man doch dort lieber das Geld zu sparen, um dann genügend für den „großen“ ESC zu haben. 🤔
Das mit den „finanziellen Problemen“ wirkt auf mich ehrlich gesagt wegen dem JESC auch sehr vorgeschoben.
Naja, also ich denke mal, dass eine ESC-Teilnahme um ein Vielfaches teuer ist als eine JESC-Teilnahme, von daher würde sich das so oder so nicht rechnen.
Mit diesem Song in der Vorauswahl hätte man es 2022 auch ins Finale schaffen können. 😉
https://youtu.be/IdxdU-RI0Kk?si=Zx9TzgpMSFWgzqHC
Ich rechne wegen dem kleinen Budget und dem spätem Zeitpunkt nicht mit einer Rückkehr Nordmazedoniens zum ESC 2025, durch die Aussagen der Verantwortlichen kann ich mir aber eine Rückkehr zum ESC 2026 gut vorstellen
Toggie, guck lieber nicht nach Frankfurt…
Wenn ich das richtig verstehe, hat sich dieser Programmrat ja schon in den letzten beiden Jahren vergebens für eine ESC-Teilnahme ausgesprochen. Da im Budgetentwurf von MRT explizit drinsteht, dass man nicht teilnehmen wird, habe ich da leider wenig Hoffnung. Schade ist es definitiv, auch wenn mir die mazedonischen Beiträge selten gefallen haben.
Hmmm, ich vermute, dass es für 2025 für Nordmazedonien nicht mehr reichen wird.
Licht und Schatten bei ihren bisherigen Beiträgen, in den ersten Jahren hatten sie mit „leichter Stangenware“ oft Glück bei den Wertungen und kamen ins Finale, damals war ich mir auch sicher, dass Tamaras erster Versuch (gemeinsam mit fen beiden Herren) fürs Finale reicht, den mochte ich, aber genau der schaffte es nicht.
Caliopas Schrei mochte ich im 1. Anlauf auch.
In den späten Jahren war dann häufiger im Semi Schluss. Auch für Esma und ihren jungen Sangesbruder, hier hätte vermutlich Imperija mehr Erfolg (aber das passte ja politisch nicht).
Also Nordmazedonien hätte ich schon ganz gerne wieder dabei. Vielleicht 2026 in Köln. 😉
Ich glaube, dass ich zu den Wenigen gehöre, der 2022 Andrea mit Circles richtig gut fand. Ihre kraftvolle, tiefe Stimme und der R´n´B Rhythmus hat mich von Beginn an gepackt.
Viele fanden diesen Beitrag belanglos, ich hätte sie so gerne im Finale gesehen und würde mir eine Neuauflage 2025 mit ihr wünschen!
Ich fand sie auch gut, hätte ich lieber im Finale gesehen als Aserbaidschan oder Australien.
Der Song war in Ordnung, aber halt auch nichts Weltbewegendes. Ausschlaggebend war halt hier vor allem die „Performance“, bei der 3 Minuten lang wirklich nichts passiert ist: keine Props, Effekte, Tänzer etc. Sie stand halt einfach verloren vor der schwarzen italienischen Sonne und ab und zu wechselte das Licht mal seine Frage.
Das reicht halt einfach nicht für den ESC, sorry. Fand Platz 11 dafür schon etwas zu gut bewertet, auch wenn der Song bei mir im Mittelfeld lag.
Außerdem hat sie eine Fresse gezogen als ob sie jeden der ihr zu nahe kommt am liebsten die Augen auskratzen möchte. Das man damit keine TV-Stimmen bekommt war absehbar.
So richtig schlecht fande ich die Beiträge von Nordmazedonien nie. Allerdings scheiterten sie ganz oft an die Live Performes. (2014-2018)
Überraschen lassen.
Ich bezweifle wie viele andere auch, dass Nordmazedonien 2025 tatsächlich noch sein Comeback starten wird. Dafür rennt einfach allen Verantwortlichen die Zeit davon. Und falls es dem Sender wirklich um eine erneute ESC-Teilnahme gegangen wäre, hätten bestimmt schon auch früher Gespräche geführt werden können. Letzten Endes liegt es wahrscheinlich wie so oft am Geld.
Aber wenigstens ist es schön zu sehen, dass die Verantwortlichen zumindest zu einer ESC-Teilnahme im Allgemeinen positiv eingestellt sind. Vielleicht klappt es ja in ein, zwei Jahren wieder, wenn die Ausgangslage einfach besser ist.
Also hoffen wir einfach auf eine Rückkehr des Landes in den nächsten Editionen-
Hoffentlich mit weniger Skandalen als in den Vorjahren .❤️
🇲🇰 Ich denke, daß die Nichtteilnahmen Mazedoniens in erster Linie mit den Querelen um die Beiträge von 2021 und 2022 und damit mit der eigenen Selbstwahrnehmung, dem eigenen Selbstverständnis zu tun haben, insofern Lob für Benjamin, daß er das ebenfalls auf dem Schirm hat.
Wird in dem erwähnten Finanzplan für 2025 denn der Junior ESC explizit aufgeführt, an dem das Land ja nach wie vor regelmäßig teilnimmt? Und wie sieht es mit den reinen Übertragungsgebühren des ESC in Basel aus?
Ich selbst mag viele der bisherigen Eurovisionsbeiträge aus Mazedonien, allen voran diejenigen von 2002 (meine persönliche Nummer 1 in Tallinn), 2013, 2012 und 1998. Jedenfalls nichts Ungewöhnliches, wenn das Land in meinen Top Ten auftaucht. Und eine Direktnominierung von Andrijana Janevska ist doch ohnehin überfällig – warum also nicht gleich für Basel 2025?! Würde mich freuen … 🌞
Nostalgisch lustig, dass (daß) ein Jacqob mit offenkundig spezieller Ex-Schreibweise die Erinnerung ans -ß wieder aufflammen lässt, dabei selber erst 25 Jahre alt (evtl. 26). Nice to read. Alles nicht nur „Theater“ (no.2 in 1980)?
🎭 „Alles ist nur Theater – und ist doch auch Wirklichkeit …“
Ich kann „dass“ in der Tat nicht ausstehen, benutze diese Schreibweise wirklich nie und halte die Reform, der sie entsprungen ist, auch nicht für allzu sinnvoll und hilfreich.
„Theater“ übrigens sogar meine persönliche Nummer 1 von Den Haag 1980, knapp vor Marokko, aber angesichts von nicht weniger als drei 🥉🥉🥈 sehr guten Beiträgen hätte Katja Ebstein einen Eurovisionssieg definitiv verdient. Deshalb finde ich es so schön, daß sie 1971 in einem Jahr Dritte wurde, in dem am Ende des Abends ausnahmsweise die Top 3 geehrt wurden, nicht nur die Gewinnerin.
Freue mich SEHR über deine ganz spezielle Réplique, CHER Jacqob! 1980, „What’s another year“, für mich DER absoluter Siegersong, den ich bis dato liebe. Die Ebstein 1971, „Diese Welt … hat das Leben uns geschenkt, sie ist dein, sie ist mein, das was werden soll, liegt an dir …“ – großartig. Severines „Un banc, un arbre, une rue“ allerdings nochmals (um Meilen!?) besser. Und 1970 das „Wunder“, welch ein Auftritt, obwohl mein Papa anno dazumal vorausschauend meinte, die kleine DANA (All kinds of everything) macht es, so gut auch Katja ist.
Ich denke, daß Dana, Mary Hopkin und Katja Ebstein (bei ihren Eurovisionsauftritten ja auch modisch immer top) maßgeblich dazu beigetragen haben, das mit lediglich zwölf Teilnehmerländern schwierige ESC-Jahr 1970 so zu überstehen, daß die Veranstaltung wieder eine Zukunft hatte.
Séverine verkörpert bis heute wie niemand sonst jene „Ich will und werde gewinnen!“-Ausstrahlung, die bisweilen eben den Unterschied ausmacht. In Kombination mit einem ohnehin so starken Wettbewerbstitel wie „Un banc un arbre une rue“ grenzt das dann schon an Unschlagbarkeit. Mein persönlicher Lieblingssong von Dublin 1971 ist allerdings der mittelalterlich angehauchte niederländische Beitrag „De tijd“.
An Johnny Logan fasziniert mich, daß seine beiden Siege nicht zuletzt auf dem jeweils geradezu sensationellen allerletzten Ton beruhen. Ich kenne die Aufnahme der Generalprobe von 1987, in der er genau diesen Ton gar nicht ausgesungen hat, womit ein wesentlicher Effekt fehlt. Das hätte möglicherweise nicht gereicht, aber als es darauf ankam – Perfektion pur. 🎶
Und Katja Ebstein hat neben den drei internationalen Teilnahmen ja noch ihren Vorentscheidungsbeitrag von 1975 sowie ihre wunderbare Coverversion von „Steine“ aus dem Jahre 1981 zu bieten (im deutschen Vorentscheid interpretiert von Janz). So viele hochwertige Titel in direktem ESC-Zusammenhang – eine absolute Ausnahmeerscheinung.
NL 1971 liebe ich auch sehr. Mein Geburtsjahrgang war musikalisch insgesamt sehr stark.
Zustimmung – wirklich guter Jahrgang. Ich mag bspw. auch den österreichischen Beitrag sehr, und trotzdem liegt er bei mir „nur“ auf Rang sechs. Meine persönlichen Top Ten von Dublin 1971:
1 Punkt / Norwegen 🇳🇴
2 Punkte / Portugal 🇵🇹
3 Punkte / Kroatien (für Jugoslawien) 🇭🇷
4 Punkte / Luxemburg 🇱🇺
5 Punkte / Österreich 🇦🇹
6 Punkte / Monaco 🇲🇨
7 Punkte / Deutschland 🇩🇪
8 Punkte / Schweiz 🇨🇭
10 Punkte / Schweden 🇸🇪
12 Punkte / Niederlande 🇳🇱
Nachträglich den ESC-Jahrgang des eigenen Geburtsjahres für sich zu entdecken, ist wohl generell etwas Besonderes – wie eine Art Horoskop …
Severine ist übrigens gestern 56 geworden! CONGRATULAIONS(diesmal aktuell-relevant)!
56 ? Dann hätte sie aber 1971 noch nicht antreten dürfen. 😉
siehe 4 Beiträge weiter unten meine „Erklärung“, dear 1-2-3!
Meine Erklärung wurde nicht sichtbar gemacht: Hatte die 56 im NDR (schlager.de) so vernommen, ist natürlich Quatsch. Bei Séverines Sieg 1971 war ich schließlich erst 15, und sie ist definitiv älter, nämlich 76, wie Schlippschlapp zurecht exakt kundtat.
Alles 👍
Severine ist am 10.10.1948 geboren…..
Mein Statement zu Séverine war „natürlich“ nicht als Antwort zu verstehen, Jacqob! Sorry, war nur eine Ergänzungsabsicht auf mein eigenes „Gefasel“ zuvor.
Sei aber dennoch lieb bedacht mit dem vorherigen Beitrag meinerseits.
SONNtagsgrüße zugleich an dieser Stelle an Rusty, Gaby, P4, Timo u.v.a. …
Schön Dich zu lesen, Wolfgang – Du klingst ganz chipper, freut mich.
Freue mich ESC-mäßig am meisten auf I, F, UKR, GRE. Auch die hübsche Frau aus einer Wiener Karaoke Bar wird sicher toll 😜
Nordmazedonien glaub ich nicht. Aaaber ich ich hoffe auf Rumänien und Bulgarien 2025🇷🇴🇧🇬
Bulgarien wohl eher nicht…
Gab es da nicht diesen völlig überzogenen „Flaggenskandal“?
Korrekt
Wir freuen uns über jedes Land, was dabei ist. Das stärkt den Europe Spirit.
Nordmazedoniens Eiertanz um die Teilnahme am oder die Abwesenheit vom ESC in Basel hat einen neuen Höhepunkt erreicht:
https://eurovoix.com/2024/11/08/north-macedonia-likely-too-late-eurovision-2025/
Eine Rückkehr soll nun 2026 erfolgen, allerdings stirbt die Hoffnung zuletzt.
Der Sänger Bobi Andonov hat den Sender MRT kontaktiert und darum gebeten, daß Nordmazedonien nächstes Jahr zum ESC zurückkehrt:
https://www.instagram.com/p/DMfcebAo6HL/
Hier einer seiner zuletzt veröffentlichten Songs mit dem Titel „Saint“:
UPDATE
Bobi Andonov hat dem Sender MRT mitgeteilt, daß er an einer Teilnahme am ESC interessiert ist:
https://eurovoix.com/2025/07/24/north-macedonia-bobi-andonov-discussions-mrt-eurovision-2026/
Bobi hatte für Nordmazedonien vor 17 Jahren am JESC teilgenommen.