Germany 12 Points: Emily Roberts beantwortet den ESC-kompakt-Fragebogen

Bild: NDR/Hendrik Lüders

Weiter geht unsere kleine, aber feine Fragenbogen-Serie mit Emily Roberts. Emily tritt beim deutschen ESC-Vorentscheid „Germany 12 Points“ am 4. März mit dem Lied „Soap“ an. Was es über den Song zu wissen gibt und was wir außerdem noch alles über Emily wissen sollten, hat sie uns hier verraten.

Was sollten Menschen, die Dich neu kennenlernen, am besten gleich am Anfang über Dich wissen?

Ich bin eine „All-In“ Person und kein Fan von Kompromissen. Wenn ich weiß, was ich will, dann gebe ich mich nicht mit weniger zufrieden.

Wo/Wie lebst Du aktuell?

Ich lebe aktuell in Berlin in einer WG mit einer guten Freundin, die auch Musikerin ist. Aber wer weiß, wie lange es mich noch in Berlin hält, ich spüre schon wieder ein starkes Fernweh.

Welche Musik hat Dich geprägt?

Ganz massivst Kate Nashs erstes Album. Amy Winehouse, Laura Marling, das waren alles die brillanten britischen Songwriterinnen, die mich “ausgebildet” haben.

Seit wann machst Du Musik?

Ich spiele Gitarre, seit ich 13 bin, und habe mit 15 meinen ersten richtigen Song geschrieben.

Was war Dein tollstes, emotionalstes, erfolgreichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Musik?

Es gab schon so viele Momente, auf die ich mit viel Stolz und Freude zurückblicken kann… Ganz schwer, sich da zu entscheiden. Aber als Support Act von James Blunt in der Mercedes Benz Arena in Berlin gespielt zu haben, war definitiv unfassbar.

Was ist Dir bei Deiner Musik besonders wichtig?

Ich denke, mein Drang zur Ehrlichkeit beeinflusst mich sehr stark. Ich will meine Geschichten erzählen. Und zwar so, dass sich andere darin wiederfinden können und sich weniger allein fühlen. Ich lass mich auch genremäßig ungerne einschränken, ich schreibe nach Lust und Laune.

Wie kam es zu Deiner Teilnahme an “Germany 12 Points”?

Ich wurde gefragt, ob ich mich bewerben möchte. Habe dann 10 Minuten überlegt… und meine Bewerbung eingereicht.

Wie hast Du reagiert als Du erfahren hast, dass Du bei der TV-Show dabei bist?

Ich hab mich wahnsinnig gefreut und gleichzeitig hat sich so ein Schalter umgelegt: „Ok, jetzt wird’s ernst.“

Worum geht es in Deinem Beitrag für “Germany 12 Points” und was macht ihn besonders?

Es geht um die eine verflossene Liebe, über die man nicht hinwegkommt. Egal, wie viele Jahre ins Land gehen oder wen man noch so kennenlernt: Das Herz bleibt am selben Fleck. Und da würde ich mir dringendst ein Stück Seife wünschen, das alle Erinnerungen und Wünsche einfach aus dem Gehirn waschen kann.

Hast Du den Song extra für den Vorentscheid geschrieben oder wie ist er entstanden?

Ja! Ich hatte drei Wochen Zeit, meinen Song zu schreiben. Diamanten entstehen auch unter Druck, haha.

Hast Du Dich schon vor Germany 12 Points für den ESC und die deutsche Vorentscheidung interessiert? Was ist Deine erste Erinnerung an den ESC?

Wir haben früher zuhause natürlich immer alle gemeinsam ESC geschaut. Ich komme aus einer Künstlerfamilie. Da ist der ESC ja sowas wie der Super Bowl für Sportfans. Und ich meine, wer will nicht gerne beim Super Bowl dabei sein?

Und hast Du auch Lieblingslieder beim ESC (aus Deutschland und/oder international)?

Duncan Laurence mit “Arcade” hat, glaube ich, so ziemlich jedes Herz erobert, und zu Lenas „Satellite“ sind wir alle durch die Wohnung gesprungen!

Wie verbringst Du denn jetzt die Zeit bis zum Vorentscheid?

Ich glaube, wir sechs Acts haben alle wahnsinnig viele Interviews, es geht auf Radio Promo Tour und dann muss natürlich für die Show geprobt werden. Darauf freu ich mich unfassbar doll. Gerade im Moment denke ich über mein Bühnenoutfit nach. So aufregend.

Zum Abschluss noch eine Schnellfragerunde:

Duncan Laurence oder Måneskin?

Super schwierig, aber heute fühl ich mich mehr Måneskin.

Pizza oder Pasta?

Puh, kann ich nur mit der Pistole auf der Brust entscheiden: Pizza… ne Pasta. Ah!

Berge oder Meer?

Meer!

Bayern oder Dortmund?

Weder noch.

Dein aktuelles Lieblingslied?

„Imma live forever“ – Xavier.
Haha, guckt bitte unbedingt das Musikvideo.

Deine erste CD?

Alicia Keys – Songs in A-Minor

Dein erster Job?

Tatsächlich als Schauspielerin am Ernst-Deutsch-Theater mit 13!

Wer begleitet Dich nach Berlin zu “Germany 12 Points”?

Mein tolles Management und dann muss ich nochmal gucken, für wen ich mich entscheide… Mama nehm ich lieber nicht mit, die macht mich oft noch nervöser.

Was hätten wir Dich hier unbedingt noch fragen sollen?

Ihr hättet mich wirklich alles fragen können. Aber ich möchte euch an der Stelle nochmal meine eigene Tour im April ans Herz legen. Die wird fantastisch!

Peter-Bonus-Frage: Dein Lieblingslied von ABBA?

Ich bin ja ein riesiger ABBA Fan und hab mir auch das GOLD Album, diese Compilation, zum Geburtstag gewünscht. Wie alt war ich da? Jung war ich da auf jeden Fall. Und da hab ich mir einfach diese vier-teilige ABBA CD zum Geburtstag gewünscht, zusammen mit dem 50 Cent Album. Was ne Mischung.

Auf jeden Fall hab ich so drei Monate nur ABBA gehört und find’s ganz schwierig, nen Lieblingssong auszusuchen. Aber wenn ich mich festlegen müsste, dann wär’s „Mamma Mia“. Das Intro, die Produktion ist genius. Wie die meisten ABBA-Songs – die sind einfach göttlich produziert. Der Kontrast aus den überdramatischen Keys im Intro, dann kommt diese positive Gitarre mit rein, die das komplett umdreht auf einmal. Das greift einfach alles, was in den Lyrics passiert, auf. Und die Outfits erst…

Noch mehr über Emily Roberts erfahrt Ihr am kommenden Sonntag, den 27. Februar um 19 Uhr in unserem ESC kompakt LIVE. Dann haben wir die „Soap“-Sängerin nämlich zu Gast und Fragen an sie könnt Ihr schon jetzt hier in die Kommentare schreiben.

Bereits erschienene Fragebögen:


40 Kommentare

  1. Wenn man sich die Antworten durchliest, kommt es einen so vor, als wäre Emily im Girlie-Universum geblieben. Ich bin mur sicher, sie geht abends mit einem Kuscheltier schlafen!

    • Du bist echt so ein mieser Hater, Alter.
      Das ist unglaublich.
      Ich denke eher nicht, dass Emily im Girly Modus gefangen ist, sondern du ein alter, verbitterter Mann, der 24/7 vor seinem Computer sitzt und andere Menschen nieder macht, um sich ein kleines Stückchen wertvoller zu fühlen.

      • Wo soll denn da bitte Hate sein? Emily Roberts wird im Mai zwar 29 Jahre jung, allerdings kommt sie für mich bei ihren Antworten im ESC-kompakt Fragebogen so rüber, als wäre sie erst halb so alt (14 oder 15 Jahre). Für mich gehört sie nicht in den Vorentscheid, ihr Song ist viel zu banal.

        Außerdem bin ich nicht alt und verbittert und sitze nicht 24/7 vor meinem Computer. Bei Dir könnte das eher der Fall sein.

      • @Matty stimmt natürlich, deinem Profilbild nach zu urteilen bist du ein junger Hüpfer. Außerdem hast du stets eine aufgeschlossene Lebenseinstellung und wer deine Kommentare verfolgt, weiß selbstverständlich, dass du den Blog eh nur sporadisch besuchst!

        Man man man, als jahrelanger stiller Leser sind deine „Wortbeiträge“ auf ironische Art und Weise inzwischen echt mein Highlight. Du bist wirklich der Archetyp eines trollenden Boomers, und verkörperst einfach alles, was mit der toxischen ESC-Bubble nicht stimmt.

      • Naja. Ein „Kuscheltier“ neben Dir im Bett haste ja scheinbar schonmal nicht. *lol*

  2. Hallo Emily,
    ich weiß, du liest dir das alles hier durch. Also ich finde deinen Song richtig gut und du gehörst bei mir zu den Top-Favoriten neben Malik Harris. Die Metapher mit der Seife in deinem Song hat eine bedeutsame Botschaft und jeder kann sich damit identifizieren, weil wir alle so gerne auf Knopfdruck bestimmte Dinge wegwaschen wollen würden aus dem Kopf. Ich bin gespannt, wie du das alles in der Sendung inszenierst und ob da die Seife eingebaut sein wird. Ansonsten geht dein Lied von den Beats, Instrumenten und der Komposition her sehr gut ins Ohr und hat jetzt schon einen festen Platz in meiner Playlist. Das Musikvideo ist super geworden. Ich freue mich sehr auf den 04.03. auf deinen Auftritt. Leider sagen viele Prognosen und Meinungen, dass es mit Soap nur für den 3. oder 4.Platz reichen wird. Das wichtigste ist, dass du da Spaß hast und einen einprägsamen Auftritt beim Vorentscheid ablegst, so wirst du bei den ESC-Fans lange in Erinnerung bleiben (siehe Laing, Aly Ryan, Carolin Fortenbacher, LaBrassBanda, Lilly Among Clouds, Avantasia, …), auch wenn es dann im Mai nicht nach Turin geht.

    • Eine bedeutsame Botschaft und jeder kann sich damit identifizieren? Also mir kommen da ganz andere Assoziationen in den Kopf als die einer „bedeutsamen Botschaft“ und ob ich mich damit identifizieren will? Na …. ich weiss ja nicht ….

    • Da muss ich direkt wieder an William & Deban denken, wie sie sich bei „Got your taste in the back of my Throat“ beömmeln …

  3. Ich höre „Soap“ am meisten von allen 6 Songs und ich mag das Gesamtpaket sehr gerne!
    Es wäre so geil, wenn Emily ein Auto auf der Bühne hätte wie im Video oder auch amerikanischer Oldtimer-Style (okay, eine unkonkrete Genre-Bezeichnung xD), wo sie am Ende draufsteht und Seifenblasen um sie rumfliegen 😍

  4. Was mich immer noch wundert: sowohl Emily Roberts als auch Mael & Jonas wurden angefragt, ob sie sich bewerben wollen. Falls sie direkt vom NDR bzw. von Frau Wolfslast und co gefragt wurden, frage ich mich ja schon, obs im Auswahlprozess nicht von Anfang an ganz klare Präferenzen gab.

  5. Da bin ich mir inzwischen sicher.
    Man kennt sich doch in der Popbubble die Radioleute, die Agenturen, die Läbels, die Künstler – da wäscht eine Hand die andere – und alle profitieren. Ausser denen die nicht zu der Bubble gehören und so von vorneherein keine Chance hatten.
    Und ausser den ESC Fans, die eben Einheitsbrei statt Diversität vorgesetzt bekommen.
    Dieser Mauschelei war durch die zahlenmässig kleine und einseitig besetzte Jury von vorneherein Tor und Tür geöffnet.

  6. Emily’s Song Soap ist der zweitschlechteste in der Auswahl für mich. Habe mir ein anderes Lied von ihr angehört (Dinosaurs) was mir wesentlich besser gefiel. Damit sei gesagt, dass ich nicht denke, dass der Song ausgewählt wird (wenn doch, you go girl), sie aber eine talentierte Künstlerin ist, die leider nach meinem empfinden nicht den richtigen Song dabei hat. Ich wünsche ihr viel Erfolg.

      • Echt jetzt? Was war mit Max Mutzke, Roman Lob und Lena oder auch Michael Schulte. Alle drei sehr sympathisch und gut aussehend 😉

        Was Emily angeht, ist es mir (Sorry) zu durchschnittlich. Auch mag ich den Song nicht. Leider hat ihre Stimme – zumindest in diesem Song – aber auch beim Speeddating mit Alina nichts markantes für mich. Würde ich Emily im Radio hören, könnte ich sie nicht erkennen.

      • @teufelchen: Es schadet nichts wenn man sympathisch und gut aussehend ist, es hilft aber auch nichts wenn der Song nicht zum ESC passt.

  7. Emily Roberts hat wohl eine monatliche Radiosendung beim rbb, die sie moderiert und in der sie auch ihre eigenen Songs spielt. Herr Lachmann vom rbb, der ebenfalls Mitglied der Jury gewesen ist, hat bestimmt rein objektiv sein Sternchen aus dem Programm bewertet, sodass sie in den oberen 6 gelandet ist.

    Das ist schon ein kleines Stück Vetternwirtschaft, was der NDR hier betreibt. Natürlich spielen Netzwerke und Bekanntschaften eine große Rolle, wenn man Leute zum bewerben animieren möchte, doch hier werden gleich mehrere Fragen aufgerufen, auf die es keine vernünfte Antwort zu geben scheint.

    Bei einem Gewinnspiel des eigenen Unternehmens dürfen Mitarbeiter ja auch nicht teilnehmen…

    • Herrje … das ist doch alles nur noch ein schlechter Scherz, oder? Gerade als Ruhe einkehrte …

      Jedes Unternehmen mit einem Zehntel der Mitarbeiter hat eine Compliance-Abteilung, die bei so etwas einschreitet. Und bei der ARD ist niemand in der Lage, einen kurzen Background-Check durchzuführen, um zu erkennen, ob es sich um EIGENE Mitarbeiter handelt?

      Das gibt’s doch gar nicht … das darf doch alles bitte nicht wahr sein …

    • Der Chef von Frau Roberts und auch von Radio Fritz ist Herr Lachmann und dieser ist auch in der „ unabhängigen“ NDR Radiojury.

  8. Lustigerweise heisst die Sendung „Vitamin E“. Muss wohl ein Schreibfeher sein. E und B kann man ja mal vertauschen ….. 🙂

  9. Lady Flop 🙂 nix ist bei der gelaufen. Alles in den Sand gesetzt. macht aber einen auf Teenager…wie alt ist die gute Emily noch mal? 18? 19? Oder doch 30?^ meine Güte…

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