
Seit 0:10 Uhr sind die Folgen 1 bis 3 der Docutainment-Serie „Ich will zum ESC!“ in der ARD-Mediathek verfügbar. Den Verlauf und das Ergebnis von Folge 1 und 2 sowie grundsätzliche Beobachtungen zur neuen Docutainment-Serie haben wir bereits erfasst (Folge 1 und Folge 2). Wer Punkt 0:10 Uhr die erste Folge gestartet hat, ist mittlerweile auch mit Episode 2 und 3 durch und deshalb dokumentieren wir das Ergebnis auch an dieser Stelle für Euch. Achtung Spoiler: Wer von Euch die Folge noch nicht gesehen hat und das noch nachholen möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen.
So war der Stand der Teams nach der zweiten Folge:
Team Conchita: Anne, Christos, Luca, Sophie, Sven
Team Rea: Béranger, Bibiane, Esther, Paul
Bevor es zum Vocal-Coaching geht, müssen erst noch die letzten beiden Auditions erfolgen und bewertet werden.
Lyn – Calm After the Storm
Rea liebt ihre Stimme, sieht aber eine Herausforderung in ihrer Angst vor ihrer eigenen Stimme und Verkopftheit. Lyn sagt auch selbst, dass sie zu aufgeregt war, um zu zeigen, was sie eigentlich kann. Conchita kann sich vorstellen, dass einfach noch nicht der richtige Moment für sie ist und sie noch (weitere) Gesangsstunden nehmen, um noch mehr Technik zu lernen.
Flo – What Was I Made For
Flo ist großer ESC-Fan spätestens seit Lena gewonnen hat und würde sich den ESC zutrauen. Rea hat unlängst auf einem Firmengig bei Flos Mutter gespielt. Er ist Perfektionist und will das beste abliefern. Rea stellt schon nach wenigen Tönen sein Herz hin, seine ehrliche Stimme hat ihn voll erwischt. Von Conchita kommt kein Herz. Flo geht in Reas Team.
Damit sind die Teams vollständig:
Team Conchita: Anne, Christos, Luca, Sophie, Sven
Team Rea: Béranger, Bibiane, Esther, Paul und Florian
In den nächsten Momenten wird klar, dass die Episoden der Serie tatsächlich innerhalb einer Woche abgedreht wurden – und jeden Tag sind Talents ausgeschieden. Direkt am Tag nach den Auditions geht es zum Vocal-Coaching im House of Music, das übrigens mit der Revaler Straße 99 dieselbe Adresse hat, wie die Bar Zum schmutzigen Hobby, wo nach dem „Deutschen Finale 2024“ am 16. Februar die After-Show-Party stattfindet (hier gibt’s Tickets). Bevor wir die Talente dort beim proben erleben, wird erst noch In-Bett-with-Anne-Selfie-Video gezeigt.
Wie schon bekannt, wird das Vocal-Coaching von Yvonne Ambrée und Katrin Mickiewicz (Aufmacherfoto links und rechts von den Coaches) sowie einigen Musikern betreut. Die beiden Teams werden jeweils in eine Zweier- und eine Dreiergruppe aufgeteilt. Ihnen wird je ein Song zugeordnet, den sie innerhalb von je nur einer Stunde einstudieren müssen. Das gelingt gerade auch textlich nicht allen, so dass später bei der Präsentation der Lieder zum Teil Liedtextzettel in der Hand sind oder die Texte auf großen Pappen geschrieben stehen (Screenshot unten).

Hier sind die Gruppen und die Lieder:
- Christos & Sven: Take Me To Church
- Anne, Luca & Sophie: Time After Time
- Flo & Bibiane: Dancing On My Own (Version von Calum Scott)
- Esther, Béranger & Paul: You Get What You Give
Grundsätzlich sind alle Gruppen mit den ihnen zugeordneten Lieder einverstanden oder sogar begeistert. „You Get What You Give“ von den New Radicals ist dabei für die Teilnehmer*innen noch am unbekanntesten. Die Strophen der Lieder werden so auf die Talente aufgeteilt, dass sie als Soli gesungen werden können. Der Refrain wird dann meistens zusammen präsentiert.
Die beiden Coaches schauen während der Proben natürlich bei den Gruppen vorbei und führen kurze Gespräche. Diese sind herzlich, wirken in der Kürze aber nicht immer ganz überzeugend. Außerdem ist zu erkennen, dass einige Talente doch etwas mehr mit ihren Liedern struggeln; da dürfen sich dann auch mal die Coaches Yvonne Ambrée und Katrin Mickiewicz äußern und Tipps geben. Conchita sagt auch noch, dass sie bei dem Vocal-Coaching nun mehr dem Star unter den Talenten suchen würde als bei den Auditions.
Der Großteil der Folge besteht am Ende aus den Präsentationen der Lieder. Der Tag scheint da noch nicht ganz so weit vorangeschritten zu sein, weil es draußen erst nach und nach dunkel wird. Die Kritik von Conchita ist sehr überschwänglich und man muss schon sehr zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, wenn ihr etwas doch noch ganz gefallen hat. Rea ist auch sehr positiv, aber doch nicht ganz so theatralisch.

Und dann kommt ein weiterer Cliffhanger. Denn es wird weder für das Team Conchita (Screenshot oben) noch für das Team Rea verraten, wer nach dem Vocal Coaching die Sendereihe verlassen muss. Das erfahren wir somit also erst am Anfang der Folge 4. Diese wird am Dienstag, den 30. Januar um 0:00 Uhr in der ARD Mediathek veröffentlicht (oder auch wieder 10 Minuten später wie die ersten drei Folgen). Dann bekommen wir auch erst den Auftritt von Esther, Béranger und Paul zu sehen.
Das passierte bisher bei „Ich will zum ESC!“
Wie hat Euch die dritte Folge von „Ich will zum ESC!“ gefallen? Welche Performance und welches Talent hat Euch besonders beeindruckt? Wäre sie bzw. er auch Dein Favorit für das deutsche Finale oder gar den ESC? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
Am Freitag sprechen wir in einem ESC kompakt LIVE um 19 Uhr über die ersten drei Folgen von Ich will zum ESC!. Außerdem diskutieren wir dort über den slowenischen Beitrag und werfen einen Blick auf die anstehenden Vorentscheide in Irland (später Freitagabend) und Luxemburg (Samstagabend).
Im Vorfeld zur Veröffentlichung von „Ich will zum ESC!“ haben wir mit allen 15 Kandidat/innen schriftliche Interviews geführt:
- Anne
- Apollson
- Béranger
- Bibiane
- Celina
- Christos
- Esther
- Florian
- Jamina
- Luca
- Lyn
- Marie
- Paul von POULISH KID
- Sophie
- Sven
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Finde bibiane sehr stark glaube da kann was gutes rauskommen mit dem richtigen Song.
Bin gespannt ob sie da mehr Zeit investieren als nur einem Tag für die Songs Brauch man ja mehr Zeit 🙈
lasse ist jetzt einfach mal team bibiane!
habe zwar maximal 2 minuten aller konserven gesehen aber die leserkommentare weisen mir den weg. 😃
interessant wird es doch erst wenn die übriggebliebenen? ihren jeweiligen wettbewerbssong singen dürfen und das zieht man ganz schön in die länge.
Ist von den Frauen bisher die Beste.
Ich finde Bibiane könnte noch einen Ticken von der Energie gebrauchen, die Christos zu viel hat. Technisch ist sie natürlich gut.
Bis auf Bibiane und Florian fand ich die Auftritte in den Gruppen, die man bisher gesehen hat doch sehr… naja dürftig um es nett auszudrücken. Ich dachte erst dass Conchita einfach alle 3 aus der ersten Gruppe rausschmeißt, aber dann hat sie auf einmal alle so extrem gelobt, ich kann dieses überschwängliche Lob da nicht so wirklich nachvollziehen 🙃 Bibiane fand ich mit am besten und sie hat gefühlt die schlechteste Kritik bekommen…
Ja sehe ich auch so verstehe nicht wieso sie diese Kritik bekommen hat hoffe aber sehr das sie weiterkommt. Sehe bei ihr das meiste Potenzial
Mein Eindruck: Das Format geht bisher auf und ist Gott sei Dank noch Bildergarten-Typik light. Muss sagen, wenn das ähnlich weitergeht, kann man das auch in Zukunft weitermachen. Ist eine nette Fanbeschäftigung mit Scoutingpotential, die auch in der kleinen Form hinreichend wertig rüberkommt. Bleibe aber dabei, dass man dann zwei Wildcards vergeben sollte.
Was die Kandidaten*innen angeht, sehe ich in Luca, Sven, Florian und Béranger am meisten Potential. Werden aber aus Proporzprinzip schon nicht die vier für die Entscheidungsshow sein. Ahne da anderes.
Potential erkenne ich in Luca und Béranger, das sind für mich beide die „fertigsten“ Persönlichkeiten im Feld. Alle anderen sind, mal mehr, mal weniger, noch merklich auf der Suche, vielleicht mit Ausnahme von Sven und Esther, aber ersterem fehlt es einfach an Ausstrahlung für die ganz große Bühne, und letztere sehe ich, nicht böse gemeint, auch eher beim Stadtfest als beim ESC.
Die Show an sich finde ich ganz angenehm. Nicht in die Länge gezogen und ohne aufdringliche Castingshow-Tränendrüse („Musik hat mein Leben gerettet!“, „Ich bin meiner Familie so dankbar, dass sie mich immer unterstützt hat!“ „Ich singe heute für meinen toten Opa!“ etc.).
Ob das jetzt der große Hit wird, wage ich mal zu bezweifeln, aber da Bildergarten den Auftrag nächstes Jahr sowieso los sein wird, braucht man sich darüber ohnehin keine Gedankn machen.
Für island soll jetzt ein palästinensischer flüchtling teilnehmen. Ohne worte, sonst werde ich für lebzeiten gesperrt
Vor Jahren hieß es noch „Politik hat beim ESC nichts zu suchen.“
Was ist denn dieses hier ?
Was ist jetzt daran falsch. Wtf hasst du etwa alle aus Palästina ? Politik hat beim ESC nicht zu suchen.
Der Künstler sollte nur auf Grund des Songs , Auftritt usw zum ESC gehen und nicht weil er ein Flüchtling ist. Das wird hier angekreidet.
Ja, aber vielleicht ist der Song ja gut? Wie will man hier beweisen, dass er nur aufgrund dessen, dass er Palästinenser ist, genommen wurde? Was fürn Quatsch …
Der Beweis ist für mich wenn das mit „Flüchtling“ erst im zweiten bzw Nebensatz erwähnt wird. Zuerst muß stehen „wir fanden den Künstler / Song/ Auftritt“ usw am besten.
Glaubst du echt, sie hätten ihn ausgewählt, wenn ihnen der Beitrag nicht gefallen hätte? Nur des Flüchtlingsstatus wegen? Oh je.
Wenn er denn ein flüchtling wäre. Er lebt in ost-jerusalem, und das völlig problemlos.
Ein isländischer flüchtling.
Erklär mal bitte dein Problem?!?!
Weils einfach eine masche ist, damit punkte zu scheffeln. Das gleiche würde ich übrigens sagen, wenn zbsp. die serben den ausschluss der ukraine fordern würden und gleichzeitig einen von den ukrainern ausgebombten donezkter an den esc schicken würden. Ach ich vergaß, die ukrainer gelten ja in deinen kreisen als die good boys
Und daran ist jetzt was falsch? Ich finde diese Einseitigkeit bei diesem Thema in Deutschland traurig. Gelten Menschenrechte etwa nicht für die Menschen in Palästina? Es ist krass wie diese Menschen entmenschlicht werden.
Danke, die meisten Menschen können anscheinend wirklich nichts anderes als Schwarz-Weiß-Denke ohne zu differenzieren. In Palästina leben natürlich keine Menschen, die unschuldig sind und genauso unter den Konflikten leiden. *facepalm*
Ich kann mir das Format echt nicht geben, kann aber mit sämtlichen Coachingformaten nix anfangen.
Was ich mich Frage:
Wird das vom ESC Budget bezahlt?
Wenn ja ist das sehr schlecht da die Sendung davon so viel beansprucht, dass der Rest der Saison wohl low Budget gemacht werden muss
tippe die Gagen der beiden Hauptprotagonisten auf mind. je 50.000 €.
Von den 12 Millionen ESC Budget geht also schonmal ca ein Prozent an 2 Leute.
Nachdem ca 4 Prozent an Eurovision gehen sind also schonmal 5 Prozent weg.
So, habe jetzt die dritte Folge auch geschafft. Hat mir insgesamt sehr viel besser gefallen als die beiden Audition-Shows und ich finde es schön, dass wirklich viel Zeit für die Performances eingeplant wird, also wir die (fast) komplett zu sehen bekommen. Allerdings hätte ich mir auch hier viel mehr ESC-Bezug gewünscht, man hätte doch gut allen Gruppen ein ESC-Lied zuteilen können und nicht die üblichen Schinken.
PS Das mit den Texttafeln fand ich übrigens sehr sympathisch und kreativ.
Das die Songs mehr ESC Bezug haben sollten sehe ich nicht so , verstehe aber dein Wunsch als ESC Fan. Mir geht’s mehr beim Coaching um die Verbesserung und da ist der Song zweitrangig bzw die „Anforderungen“ des Songs sind wichtiger der Ursprung wo er her kommt.
So auch ich habe die ersten drei Folgen gesehen. Das meiste vom Budget ging wohl für die Gagen von Conchita und Rey drauf. Viel billiger kann man ein Sendung wohl kaum produzieren. Wäre dieses Format nicht mit der ESC-Vorentscheidung verknüpft, hätte ich es schon nach der ersten Folge nicht mehr weitergeschaut. Von der großen ESC-Bühne von der immer wieder gefaselt wird, bekommen die Künstler bei diesem Format gar nix mit. Wenn gesungen wird, dann nur im absolut kostengünstigen Rahmen. Zumindest in den ersten drei Folgen. Ich hätte die Künstler schon mal vor einem größeren Publikum auftreten lassen. Aber das hätte ja was gekostet. Soll ja alles schön billig sein und nicht das Budget für die Gagen von Conchita und Rey gefährden. Und trotzdem sind doch 2 oder gar 3 recht interessante Künstler dabei. Luca, Esther und Sophie finde ich interessant. Hoffentlich kommt dabei wenigstens ein gescheiter Song heraus. Aber grundsätzlich, sollte sich die ARD schämen, so was billiges produziert zu haben.
Ach das die Sänger bei den lIveperformances in der dritten Folge, den Text ablesen mussten, fand ich absolut amateurhaft und lachhaft. Beim ESC ließt man den Text seines Liedes auch nicht vom Zettel ab.
Beim ESC kennst Du Dein Lied aber auch länger als 1 Stunde 😉
Für Sänger, die teilweise 30 Jahre auf der Bühne stehen, sollte es kein Problem einen Song auswendig zu können.
Selbst dann ist man keine Maschine. Man lernt ja nicht nur den Text. Die Töne müssen ja auch sitzen. Also ich finde das in Ordnung das, wenn man eine Stunde vor dem Auftritt einen Song vorgesetzt bekommt den man vllt gar nicht kennt den Text nicht voll auswendig können muss. Ich muss sagen ich finde deinen Kommentar ziemlich frech. Es ist ja durchaus möglich das hinzubekommen aber man ist da auch einem Gewissen Druck ausgesetzt. Das sollte man auch bedenken
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Gott, diese Großkotzigkeit hier manchmal…
Die meisten sind aber zwischen20 und 30 und stehen noch keine 30 Jahre auf der Bühne. Oder sind sie älter und sehen nur so jung aus? Könntest du mir das Verjüngungskonzept geben?
Die klaren Favoriten sind für mich Luca, Béranger und mit Abstrichen Bibiane. Aber so richtig überzeugt hat mich keiner. Sollte kein Knallersong rauskommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine/-r im VE gewinnt.
Wie hier alle auf Bibiane abfahren. Gruselig 🙈
Warum gruselig ?
Ich habe die starke Befürchtung, dass am Ende wieder ein radiofreundlicher Song herauskommt. Vielleicht besser so, damit Ryk umso besser strahlen kann. 😉 Aber ich hätte eigentlich mal gerne ein Song mit Wumms. Aber ich bezweifele das stark.
Und Ryk ist jetzt weniger „radiofreundlich“? ^^
Würde ich schon behaupen. Hat mehr Qualität. 😉
Finde ich auch. Klar, wenn man grob den Schnelldurchlauf hört, kann es vermutlich als radiotaiglich interpretiert werden, ich finde den Song allerdings viel tiefgründiger und er wirkt erst richtig durch eine gute Inszenierung. Mutzke, 99, Bodine und die Reim kannst du auch beim Staubsaugen hören.
Sag Bescheid, wann du das nächste Mal so was im Radio hörst.
Einerseits hoffe ich auf ein richtiges Brett als Wildcard, da ich es dem NDR aber nicht zutraue, soll es ruhig ein Song à la Mutzke werden, dann hat Ryk für mich eh schon gewonnen. Eigentlich muss er gewinnen, das 2. Mal beim VE, er sollte nicht schon wieder ausscheiden.
Letztes Jahr hatten wir ja einen Song mit ordentlich Wumms, das Ergebnis ist bekannt.
Wumms ist nicht gleich Wumms. Muss ja auch nicht gleich etwas Rockiges sein, aber mal ein Bop. das fehlt bisher. Und nein, Marie Reim hat keinen Wumms. 😉
Folge 3 schon? Erst passiert monatelang kaum etwas und dann alles aufeinmal : D
Das habe ich mich auch schon gefragt warum. Jetzt wo ich die 3 Sendungen gesehen habe ist es zumindest für die ersten 2 richtig so ( teilweise noch Anfang 3. Folge ) da es sonst wieder zu „unfairer“ vorteilnahme käme wenn Künstler schon 1 Woche länger durch die Show bekannt wären.
Alle ersten Auftritte in die erste Show gepackt und dann hätte man mehr Zeit vom Coaching zu zeigen und könnte das schön wöchentlich machen.
So alle 3 Folgen geschaut. Hat mir besser gefallen als gedacht. Also bitte ausbauen für nächstes Jahr.
Jetzt meine Meinung grundsätzlich zu solchen Shows bzw jetzt zu dieser hier. Wir wollen den Künstlern helfen besser zu werden und sich bei ihren „schwächen“ zu verbessern, geben ihnen aber nur einen „halben“ Tag Zeit dafür?!
Finde es sollte mindestens eine Woche lang das Coaching gehen sollte bevor der Auftritt bewertet wird. Andere brauchen Jahre um dahin zu kommen wo sie sind in ihrem Auftritt. Man setzt auch keine Leute zum ersten mal in ein Auto zum fahren üben und nächsten Tag ist schon Prüfung.
Jetzt meine Überlegung dazu, die Vorauswahl war nicht schlecht. Man sollte wirklich „viel versprechende“ Talente in einen mindest eine Woche lang dauerndes „Camp“ stecken um dort an ihren „schwächen“ zu arbeiten. Dies muß nicht zwangsläufig mit der Kamera begleitet werden! In diesem „Camp“ sollten alle Coaches versammelt sein. Meine jetzt nicht nur Gesang sondern auch Performance oder Mentaltrainer für selbstbewusstsein und natürlich auch Coaches für Songs schreiben.
Würde mich freuen wenn in Zukunft das deutsche Finale mindestens 50/50 mit gesetzten Teilnehmern und gecoachten Teilnehmern besteht.
An Esther sind man übrigens deutlich das selbst sehr erfahrene Künstler auch noch ein Coaching vertragen können um aus ihrer „Komfortzone“ raus zukommen.
Hoffe Text ist nicht zu lang zum lesen 😬
Ach so vergessen, hier hat man deutlich gemerkt das unterschiedliche Künstler auch unterschiedliche Coaches brauchen. Warum sollte man einen Künstler zum Vokalcoach schicken der schon singen kann ? Dann lieber zu anderen Coaches in dieser Zeit um sein Auftritt usw zu verbessern.
Für den Auftritt – also Bühnenpräsenz – kommt ja Nikeata in Folge 4.
Hilfe, ist das alles zäh und langwierig.
So künstlich in die Länge gezogen und
wenig unterhaltsam.
Ich bin raus.
Die ersten Minuten fand ich noch lustig. Bin aber auch raus. Der ESC Deutschland interessiert mich auch nicht mehr wirklich. Ich habe aus den letzten Jahren gelernt. Vor allem, wenn solche „Hoffnungsträger“ gehypt werden.
Ich fand alle Folgen so unangenehm und Frage mich stellenweise wer hat diese Leute ausgewählt. Es gibt paar Lichtblicke aber die Auswahl zu bestimmten Sachen sind sehr fragwürdig und manche positive Kriktik konnte ich nicht nachvollziehen.
Und warum denn schon wieder Nikita „Berlllliiin“ Thompson 😭
Also ich fand die Show bisher interessant und unterhaltsam. Manche fand ich auch viel interessanter als die Acts die schon im Vorentscheid sind.
Für mich auf jeden Fall eine nette kleine Sendereihe, die ich gerne weiter verfolge.
Auch wenn hier viele meckern immerhin bekommt man aus Deutschland was geboten.Man versucht noch in einem Format den ESC in der deutschen Bevölkerung näher zu bringen.Davon können Schweizer und Österreichische ESC Fans nur träumen die müssen sich seit Jahren mit einer internen Wahl zufrieden geben. ich finde das ein guten Ansatz und man hat eine gute Unterhaltung.
Ich glaube nicht, dass Schweizer oder Österreichische Fans vom Auswahlverfahren in Deutschland träumen 😀 :D.
Darum geht es ja auch nicht ob sie das Auswahlverfahren von Deutschland gut finden. In diesen Ländern wird einfach der Braten vom Sender intern entschieden und leider schon mehrere Jahre.Ich denke das es vielen schon juckt das Deutschland wenigstens ein VE zustande bringt und sie vollkommen ignoriert werden ohne Mitsprachrecht.
In 10 Jahren 1 Mal in die Top 20 gekommen. Toller Braten 😁
Ich glaube kein Land schaut neidisch auf Deutschland in ESC Fragen. Als Stefan Raab den Kandidat gecastet hat, haben alle einmal hingeschaut und das System koopiert. Aber danach war ja wieder grütze;)
der deutschen Bevölkerung? Das guckt doch überhaupt keiner.
Ich meine die anderen 8 Acts werden kein Blumentopf gewinnen und da der NDR der Wildcard durch diese show sowieso bereits einen unfairen Wettbewerbs Vorteil gibt muss hier nun alle hoffnung liegen, dass sie hier auch Geld in die Hand nehmen um einen guten ACT heraus zu bringen.
Ich verlange nicht viel. Nur etwas wie letztes Jahr womit wir uns zumindest nicht blamieren. Denn trotz den letzten Platz war Lords of the Lost gut angekommen.
Sophie, Luca und Beranger fand ich bisher am besten. Beranger würde ich gerne auf französisch hören. Das wäre interessant.
Christos und Paul weitergekommen? Haben doch nur krumm gesungen aber Apolsson gefeuert? Ich bin baff.
Bibiane ist wie von mir erwartet auf künstlerisch gutem Niveau. Bibiane Z übrigens.
Die Idee hinter dem Format ist ja nicht verkehrt, es ist halt ein typisches Castingformat, aber immerhin. Auch dass die Wahl der Wildcard dadurch transparenter gestaltet wird, finde ich auch gut. Die letzten jahre hat man nach mehr Transparenz geschrien. Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, wieso wird bei der Wildcard so ein Format genutzt und bei den anderen 8 nicht? So bekommt natürlich die Wildcard mehr Aufmerksamkeit und Sympathie, da man sich eher mit ihnen identifizieren kann. Wenn der Song auch richtig gut ist, dann hab ich nichts dagegen aber ich möchte nicht schon wieder 0815 beim ESC, weil der Act ja sooo nett ist.
Sehe ich ganz genauso. Der Gewinner/-in verschafft sich schon ein Vorteil, weil man den Weg mitgegangen ist, aber ich denke mal, dass außerhalb der Bubble keiner IWZE anschauen wird. Insofern glaube ich, dass der Schaden nicht groß sein wird – hoffe ich zumindest.
Finde Luca klasse, könnte aber beim ESC als Sam Ryder Verschnitt negativ ankommen.
Also ich bin im Gegensatz zu vielen hier sehr positiv überrascht…. natürlich irgendwie eine Kreuzung aus DSDS und The voice , aber bis auf wenige Ausnahmen sind echte Perlen dabei …Luca, Berenger, Sven ,Paul…..die Frauen finde ich nicht so stark , und bei einigen wenigen muss man auch sagen ,dass es einen Unterschied gibt zwischen selbstbewusst und selbstherrlich , aber mit einem knallersong wären die Jungs besser als die anderen 8 …aber weiß jemand , mit welchem Song der Gewinner antreten würde? Oder wer den schreiben würde?
„und bei einigen wenigen muss man auch sagen ,dass es einen Unterschied gibt zwischen selbstbewusst und selbstherrlich“
Meinst du Trevoristos? *grinsundwech*
wahnsinnig witzig bist du. Gibt aber nur ne Medaille in rostigem Blech dafür
Also viele sind hier positiv überrascht. Kann gerne größer ( mehr Wildcards fürs Finale ) gemacht werden. Was mich hier mehr stört sind die „kurzen“ Coach Zeiten vor der „Prüfung“ . Da sollte den Künstlern mehr Zeit gegeben werden um zu lernen. Spreche da von mehreren Tagen .
Laut Anne schreiben die vier Finalisten ihre Songs selbst.
Glaube Luca und Bibiane werden das unter sich ausmachen. Bibiane ist ziemlich fehlerfrei geblieben im Vergleich zu ihrem Duettpartner.
Kann mir sehr gut vorstellen, dass Bibiane einen dann im VE Starterfeld sehr konkurrenzfähigen Song haben wird.
Florian ist als Typ zwar nice singt aber nicht fehlerfrei genug (gemäß meiner Einschätzung).
You Get What You Give ist ein absoluter Megasong von Gregg Alexanders kurzlebiger Band New Radicals, der aber kaum zufriedenstellend vom wen anders nachgesungen werden kann, wenn man den Song kennt. Werde ich daher skippen 🙂
3 low tempo und ein mid tempo ist eine sehr einseitige Auswahl.
Ich hoffe nicht, dass man sich im Finale mit 4 shades of Balladen grey rumschlagen werden muss.
Finde aber insgesamt, dass die Zwangserlernung eines nicht selbstausgewählten Songs noch dazu von Songs die dem ein oder anderen Kandidaten gar unbekannt ist eine Schnapsidee sondersgleichen ist.
Wow, was Vocal Coaching doch ausmacht. Man merkt bei einigen ne echte Verbesserung. Mir gefällt das Format richtig gut. Conchita ist doch wohl der idealste Coach, den man sich wünschen kann, wenn man Lust hat am ESC teilzunehmen. Nächstes mal Conchita und Lena als Coach 😀 Produziert von Stefan Raabs Firma.
Man fiebert mit den Kandidaten mit und ich bin ehrlich gesagt wirklich gespannt, wie sie sich dann beim VE präsentieren, wenn man so ihren Weg mitverfolgen kann. Vielleicht ist es doch ein Weg, um Zuschauer für den VE zu gewinnen.
So, ich habe jetzt auch alle 3 Folgen geschaut und mir gefällt das Format gut. Bin aber auch ein The Voice Fan, da ist man sicherlich vorbelastet. Ich mag Rea, ich mag Conchita, die beiden sind klasse als Jury und Coaches und vor allen Dingen bleiben sie fair mit ihren Kommentaren, das muss man mal festhalten.
Von den Künstlern habe ich bereits eindeutige Favoriten:
Florian er steht im Moment bei mir ganz oben, für mich bringt er alles mit, er ist total authentisch, ich bleibe an ihm haften wenn er singt, seine Stimme ist wunderschön und erzeugt bei mir Gänsehaut.
Luca er hatte mich schon bei The Voice fasziniert, ich finde ihn toll, nicht nur sein gutes Aussehen, nein, er singt unfassbar gut und kann das Publikum fesseln
Sophie sie ist einfach jemand ganz besonderes, aber sie braucht den richtigen Song.Bei „Schön genug“ hatte ich den Wow-Effekt. Das passte zu ihr, wie kaum ein anderes Lied. „Time after Time“ da konnte sie für mich nicht so glänzen.
Jetzt zu denjenigen, die mir auf jeden Fall auch gut gefallen haben, die ich aber bis jetzt nicht zum absoluten Favoritenkreis zähle:
Anne ihre Audition hat mich tatsächlich zu Tränen gerührt, weil sie es so sehr lebt, dieses ESC Feeling, man spürt es so sehr, auch wenn sie mit den anderen mitfiebert. Anne, du bist wirklich eine von uns 😍. Ich mag wie sie singt, das kommt von Herzen, nicht jeder Ton sitzt perfekt, aber bei ihr macht das nichts aus, denn man sieht ihrem Gesichtsausdruck an, wie sie den Song lebt. Ich bin gespannt, wie es für sie weiter geht.
Sven yeah, dass wir so gute Sänger in Essen haben, wusste ich noch nicht. Und er ist echt ne coole Socke. Bei Beggin hat man es gesehen 😉Die Konkurrenz ist allerdings stark und ich weiß nicht, ob das Gesamtpaket schon reicht.
Bibiane tolle Stimmfarbe, aber ihr Ausdruck beim Singen ist leider zu verkopft. Ich weiß auch nicht, ob sie es noch hinbekommt.
Beranger hier kann ich eigentlich das gleiche schreiben, wie bei Bibiane. Ich würde ihn auch noch mal gerne mit Klavier sehen, ob er sich dann sicherer fühlt. Trotzdem glaube ich, dass es nicht ausreicht für die große Bühne.
Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass man diese kleine aber feine Casting-Doku nicht direkt auf einem Sender ausstrahlt.
Esther vergessen? 😬
Esther hat für mich keine Chance,sorry
Alles gut, jeder darf hier seine eigene Meinung haben. Brauchst dich nicht entschuldigen.
Bin ich eigentlich der Einzige, der Anne feiert und bei ihre eine Art Lena-Effekt verspürte? 😮
Siehe meinen Kommentar über dir😃
Oh, das hatte sich bei mir überschnitten.
Cool, ich finde, sie ist wirklich ein „Natural“. Sie versucht nichts, sondern lebt es einfach.
Ich habe mich durch die verfügbaren 3 Folgen geklickt und alle Performances angeschaut. Da sind wirklich schöne Stimmen dabei und ich finde es gut, dass hier nicht so auf Drama und Tränendrüse gemacht wird.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass nur ESC Songs performt werden – und neben den Balladen auch Mid- und up-Temponummern präsentiert werden.
Bin gespannt wer weiterkommt und welche von den Acts dann auch zeigen, dass sie eine Bühnenperformance über 3 Minuten hinbekommen. Ganz generell fehlen bei diesem Format und auch bei den gesetzten Actes für den VE die härteren, rockigen Töne. Schade, schade, sogar die Dänen mit ihrer schwachen Auswahl haben einen Rock-Act dabei….
Also von den Darbietungen diese Folge hat mich ehrlich gesagt keine überzeugt. Auch den Umstand geschuldet, dass ich diese 0815 Songs für Castingshows nicht mehr hören kann.
Verstehe Conchitas Lobeshymnen nicht so ganz. Also klar, sehr lieb, dass sie junge Künstler pushen und aufbauen will. Aber die sind halt leider alle nicht so weit für die große Bühne. Also den Künstlern im Vorentscheid kann keiner das Wasser reichen, die Wildcard wird nicht zum ESC gehen.
Also heißt es Daumen drücken für Ryk, glaube ihm haben wir die guten Wettquoten zu verdanken.
[…] Πηγή: ESC kompakt […]
Die ersten 2 Folgen fand ich richtig interessant und unterhaltsam. Die 3. Folge war dann doch irgendwie zäh und kam nicht so aus den latschen. Meine Favoriten sind bisher Flo und bibiane und hoffe die beiden wandern auch als Team Rae ins Finale
Diese Folge gefällt mir wesentlich besser. Die Arbeit mit den Vocal Coaches ist spannend zu sehen.
Und, meine Güte, haben die ersten Drei die Performance von „Time after Time“ gerockt …! Gerade Anne, die mich beim ersten Vorsingen nicht wirklich begeistert hat, haut da jetzt richtig einen raus. Eigentlich sollten die Drei aber nur noch zusammen auftreten, die ergänzen sich gerade durch ihre gegensätzlichen Charaktere und Stimmfarben richtig gut.
Ich fand, dass die Stimmen beim ersten Refrain noch nicht so harmoniert haben, danach wurde es besser. Aber da haben sich wirklich alle Teams richtig ins Zeug gelegt!
Auf Tube (eurovision.de) werden jetzt die ersten Teilnehmer vom VE in Bewerbungsvideos vorgestellt.
Galant und Ninety Nine sind die Ersten.
Galant sind ja charmant. Ihr könnt mich gerne wecken, wenn sie gewinnen sollten.
Eigentlich kann Conchita nur Christos rausschmeißen. Weder Sven noch er haben geglänzt. Doch Sven lässt sich mit Sicherheit leichter ein effektvoller Song auf den Leib schneidern.
Sag das nicht. Mit Mehrsprachigkeit und Multikulti haben wir 1999 schon den dritten Platz belegt. Die 12 griechischen Televoting-Punkte dürfen auch gerne mal zu uns gehen. Muss Christos nur ordentlich Werbung dort machen wie damals Lucy in Bulgarien. Und bei Elaiza kam auch ein Drittel der Punkte aus Elas Elternländern. 😉
So, jetzt hab ich auch alle drei Folgen gesehen und kann meinen Senf noch hinzufügen.
Ich möchte nichts über die Teilnehmer dieser Casting-Show schreiben, das wurde hier schon genug gemacht. Ich könnte über Rea und Conchita schreiben, aber allein diese drei Folgen würde ein ganzes Buch füllen, das keiner lesen möchte… ich selbst am allerwenigsten.
Ich weiß nicht, für wen diese Sendung produziert wurde bzw. wer sich das anschauen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der normale ARD-Zuschauer in sein Programmheft schaut und sagt: Oh, am Samstag kommt um 23:05 Uhr die Sendung „Ich will zum ESC!“, dafür bleibe ich auf. Und wenn er/sie dann doch aufbleibt und sich das ansieht, wird er ganz sicher! nicht sagen, dass das so toll war, da guck ich mir nächste Woche das ganze noch eine Stunde später an… bis tief in die Nacht hinein.
Das Argument, man könne sich das ja zu jeder Zeit in der Mediathek ansehen, zieht bei mir nicht.
Ja, ich hab das ja auch gemacht… aber ich bin auch nur ein dummer Fan und die Sendung zielt wohl eben auch nur auf uns, die Fans. Das ist nett gemeint, aber ganz schlecht gemacht. Der normale Fernsehzuschauer (ich zähle da natürlich auch immer die weiblichen dazu) wird sich bei diesem Format vor Verzweiflung die Haare raufen und sich selbst die Frage beantworten können, warum Deutschland immer auf den letzten Platz kommt.
Schlichtweg: ich bin entsetzt, wie schlecht daran gearbeitet wird, den ESC in Deutschland wieder attraktiv zu machen.
Die Casting-Show von Stefan Raab 2010 lief über Wochen, dort konnten sich die Teilnehmer wirklich von Sendung zu Sendung weiterentwickeln.
Dieser Schrott hier wurde innerhalb einer Woche produziert, hab ich das richtig verstanden?
Und glaubt im Ernst jemand, ein unprofessioneller Sänger*in könnte in einer Stunde Vocal-Coaching auch nur ansatzweise etwas lernen? Das ist lachhaft.
Und die „Coaches“ können nach dieser einen Stunde dann auch erkennen, wer das Potenzial für die größte Bühne der Welt hat?
Nee, Leute. Das ist weniger als nix. Wie gesagt, die Teilnehmer*innen möchte ich nicht bewerten, die haben sich einfach nur ins offene Feuer schubsen lassen.
Da würde es doch werbetechnisch mehr bringen, die bereits feststehenden Teilnehmer dem Publikum näher zu bringen, ihnen mehr Raum zu geben um sich präsentieren zu können mit all ihren Facetten. Aber die bekommen auf eurovision.de das knapp dreiminütige Format „Bewerbungsgespräch“ mit albernen Fragen, auf die man nur albern antworten kann.
Und auch da muss man ehrlich sein und sich fragen, wer guckt sich die Webseite überhaupt an? Doch auch wieder nur die Fans… nicht die breite Masse, die hinterher den besten Act wählen soll.
Irgendwas läuft da völlig schief im Staate Dä… ach nee, Deutschland. Okay, zu hoch gegriffen, im Staate NDR.
Ich mag den NDR. Auch Alex Wolfslast und der andere, dessen Name mir gerade nicht einfällt (Leitner oder so ähnlich?) sind sehr sympathisch und das Team von eurovision.de scheint mir auch sehr engagiert zu sein – aber irgendwie läuft fast jede Entscheidung, die dort getroffen wird, in die absolut falsche Richtung.
Ich habe mir unsere Beiträge inzwischen schönhören können. Und wenn man sich auf youtube die internationalen Reaktionen anschaut, sind die dieses Jahr auch nicht gerade unterirdisch. Aber andererseits wird aus Deutschland auch nichts Überragendes mehr erwartet, die Jungs von wiwibloggs skippen die Songs sogar während des Hörens weiter und haben dabei ihren großen Spaß. Das finde ich zwar auch unprofessionell, schließlich haben sie eine ziemlich große Reichweite und wissen das auch. Aber als ich das gesehen hab, habe ich auch das allererste Mal in meinem Leben gedacht, warum wir da überhaupt noch mitmachen sollen.
Den ESC kann man sich auch ohne eigenen Act anschauen, da ärgert man sich wenigstens nicht mehr.
Entschuldigt, dass ich jetzt doch mehr geschrieben habe, als ich eigentlich wollte. Aber mein Ärger muss raus und ihr seid diejenigen, die es vielleicht nachvollziehen könnt… oder auch nicht, aber Unterhaltung ist ja immer subjektiv und diejenigen, die an „Ich will zum ESC!“ Spaß haben, sollen den auch haben. Nur ich tue mir das nicht mehr an.
Kann ich nur zustimmen! Das mit dem „Tagescoaching“ stört mich auch massiv.
Ich finde die Reihe überraschend unterhaltsam und spannend. Conchita und Ray harmonieren sehr gut zusammen. Gerne kann man daraus fürs nächste Jahr den Vorentscheid machen.
Mich hat nur etwas gestört das es mir manchmal so vorgekommen ist als ob vorher abgesprochen wurde wer welchen Kandidaten bekommt. Mache es daran fest das bei manchen Kandidaten nur 1 Herz auf dem Tisch stand und der andere Coach fast nichts zum Kandidaten gesagt hat.
Das sind dann die Tricks der Showbranche. Sowohl Conchita als auch Ray müssen nach dem Vorsingen je 5 Kandidaten haben. Und wenn beide einen Interpreten wollten, haben sich die Interpreten immer für Conchita entschieden. Deshalb hat sich die Österreicherin zum Schluss hin zurückgehalten.
Tja, ob ein Castingformat die deutsche ESC-Beteiligung rettet?
In den Auditions fand ich Sophie am besten, doch sie braucht wirklich einen passenden Song, bei Time after Time passte es schon wieder nicht.
Luca ist ein toller Sänger, vielleicht der beste im Feld, aber ich habe Schwierigkeiten mir ihn auf der ESC-Bühne vorzustellen.
Paul hat eine tolle Bühnenpräsenz, aber bei ihm müsste man mit Backingvocals vom Band arbeiten, was ja beim ESC durchaus möglich ist.
Dahinter sehe ich vielleicht noch Bibiane und Béranger, dann wird es auch schon dünn.
Castingshows haben ihren Zenit seit mindestens 8 Jahrne überschritten und eine weitere hätte es wirklich nicht gebraucht. Wenn man sich nicht auf die 8 Acts im Vorentscheid beschränken will, dann sollte man es gleich richtig machen und 2 Halbfinals anbieten.
Die Show / Konzept mag sein das sie ihr Zenit überschritten hat, nur könnte ich mir das Konzept vorstellen als „Camp“ um die meist „unerfahren“ jungen Künstlern besser auf den VE vorzubereiten. Das Camp muß ja nicht mit der Kamera begleitet werden. Man sollte sozusagen die Vorbereitungen nicht alleine auf die Künstler abladen.
Ich denke mit so einem Konzept würde man Ressourcen verschwenden. Die wären mMn besser eingesetzt, wenn man den gewählten Künstler besser auf den ESC vorbereitet. Der größte Schwachpunkt in den deutschen ESC-Kampagnen ist ja vor allem auch, dass wir es nicht schaffen, den deutschen Beitrag von der VE zum ESC auf ein höheres Niveau zu bringen.
„Ich will zum ESC“. Ja, und ich will ein Penthouse mit Infinitypool. Das ganze Format ist ein einziger Amateur-Wettbewerb, das ist das Problem. Die Coaches tragen Samthandschuhe. Und tun den Kandidaten damit keinen Gefallen, denn das bisschen Kritik, das geäußert wird, kommt in Zuckerwatte gepackt daher. Nur mit dem richtigen Song im Gepäck haben vielleicht zwei oder drei Auserwählten nur ansatzweise so etwas wie den Hauch einer Chance in Malmö auf der Bühne zu stehen.
Man kann auch „amateurhaft“ singen und beim ESC im Mittelfeld abschneiden, wenn der Rest passt. Man schaue sich nur Zypern und Polen 2023 an. Nur an diesem Rest scheitert es beim NDR ja leider oft. Chris Harms war auf jeden Fall einer der besseren Sänger, trotzdem letzter. Außerdem ist die Wahrnehmung von Gesang und Stimmfarbe ebenfalls etwas sehr Subjektives, wie man hier anhand konträrer Kommentare auch immer wieder sehr gut sehen kann.
Man kann sogar amateurhaft singen und den ESC gewinnen, siehe Lena. Die Zweite der Vorentscheidung Jennifer Braun war ihr als Sängerin um längen voraus.
Die haben teilweise nur wenige Stunden Zeit um einen Song vorzubereiten. Da ist es klar, dass nicht jeder Ton sitzt.
Als Unterhaltungsformat mit ESC-Bezug, das es wohl in erster Linie auch sein soll, schon in Ordnung und besser als von mir erwartet.
Worauf das alles aber wirklich mit einem Mehrwert für ESC-Deutschland hinausläuft, kann ich so richtig noch nicht erkennen – wird es dort noch Songwriting-Folgen o.ä. geben?
Oder wird am Ende nur in Schreibers berüchtigte, verstaubte Schublade gegriffen, wenn es um die Songs geht?
Lediglich eine Ankündigung von Rea, dass er für eine Kandidatin oder einen Kandidaten (weiß nicht mehr genau, für wen) gerne einen maßgeschneiderten Song (mit)schreiben würde, war in der Richtung vielversprechend.
Auf jedenfall sind alle durchweg sympathische Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die man dort etwas besser kennenlernt.
Die Sendung hat unabhängig von Erfolgsaussichten beim ESC aber Charme, Herz, Rea und Conchita sind wirklich sehr goldig dort.
Als Überbrückung für mich wirklich doch eine willkommene Sendung.
Laut Programmvorschau gibt es auch eine Folge mit/über Songwriting.
Danke dir 🙂 Hört sich schonmal besser an!
Bibiane erschien mir von Anfang an doch sehr emotionslos, glatt, berechnend.
Nichts wo mein Ohr und Auge dran hängen bleibt… hat das Duett mit Florian bewiesen, der die Nummer echt getragen hat.
Für mich sind die Sympathieträger die ehrlichen, puren, Kandidaten. Menschen die einfach ihr Talent für sich sprechen lassen: Anne, Sven, Paul, mit Abzügen Florian.
Sie sind noch zu richtigen Stars formbar und darauf kommt es in diesem Format an.
Luca ist mir too much,theatralisch.. er will alles bedienen (zwischen cis Fußballspieler und queerem Musicaldarsteller mit Halstuch) und wirkt dadurch unrund und anbiedernd.
Na ja… als ob man nur als cis Fußball spielen darf oder nur als queer in Musicals singen und Halstücher tragen. Muss ja nicht jeder Mensch stereotyp einordenbar sein. Und beim ESC zählen letztendlich sowieso nur die Erscheinung und Ausstrahlung in den berühmten drei Minuten auf der Bühne.
Das sehe ich auch anders. Ich finde gerade das Duett hat gezeigt, wie viel Arbeit Florian noch vor sich hat.
Eigentlich ein Lied, das besser zu seiner Stimmrange gepasst hat, mit viele Tönen, die nicht gepasst haben. Bibiane hat das Lied gut gesungen, obwohl das Lied nicht ideal für sie ist. Ist für mich somit formbarer, als Florian.
Anne hat für mich in den Auditions echt schlecht performed und war jedoch positiv von ihrer Performance in der 3. Folge überrascht. Dennoch glaube ich nicht an viel Potenzial für die große Bühne.
Auch Sven hat ehrlicherweise in beiden Auftritten wenige Töne getroffen.
Natürlich verstehe und kritisiere ich, dass anscheinend auch wenig Zeit und viel Druck da war – aber sind wir mal ehrlich: auf der großen Bühne in Malmö wird das nicht weniger sein.
Ganz ehrlich, das Format überzeugt mich überhaupt nicht. Ich bin bei der dritten Folge eingeschlafen und werde den Faden auch nicht wieder aufnehmen.
Kann der NDR bitte Anne bei der Moderation künftiger ESC-Events einbinden? Immer nur NDR-Mitarbeiter auf Betriebsausflug nervt mich zunehmend. Außerdem gibt es im gesamten ESC-Umfeld einen eklatanten Frauenmangel. Auch Berenike könnte gerne viel häufiger bei ESC kompakt sichtbar werden.
Ich fand „IWZE“ „ganz nett“, aber nicht unbedingt nötig. Irgendwie ist bei mir die ESC Luft raus. Bin nicht wirklich von den 8 gesetzten Acts angetan und ob hier ein Überraschungsact rauskommt, glaub ich nicht. Ob ich mir die anderen Folgen ansehen werde, weiß ich noch nicht.
Ich hab mich bei dieser Folge sehr gut unterhalten gefühlt. Mir gefällt auch, dass man sich auf die Musik konzentriert und nicht auf irgendwelche Hintergrundgeschichten.
Die Kommentare von Conchita waren mir persönlich auch etwas zu überschwänglich, gewisse Schwierigkeiten waren da schon erkennbar. Man merkt aber mMn schon, wer für die große Bühne geeignet ist und wer nicht. Bin gespannt, wie Conchita und Rea das sehen.
Die Coaches werden ja hoffentlich auch hören, was die meisten Kandidaten alles nicht können. Offensichtlich mussten sie zweimal 5 weiterkommen lassen. Schwer genug. Und nein, ich selbst kann überhaupt nicht singen. Ich will aber auch nicht auf die Mega-Bühne mit meinen „Fähigkeiten“.
Ich fand es eigentlich erstaunlich, wie stark Conchita, aber auch Rea sich in ihren Feedbacks auf das Positive bezogen haben, ohne dabei die Negativkritik, die sie anbringen wollten, unerwähnt zu lassen.
Heutzutage sehr ubgewöhnlich und erfrischend.
Mir gefällt das Format. Vor allem weil ich nach der enttäuschenden Auswahl zum Vorentscheid unverbesserlich optimistisch bleibe.
Es wäre toll, nicht noch einen daher dudelnden Popsong zu bekommen, sondern irgendetwas, was wirklich heraussticht.
Da Apollson leider nicht mehr dabei ist, traue ich das nur noch Paul (der selbst geschriebene Song bei den Auditions war allein schon unterhaltsamer als alle Songs von Reim bis Mutzke zusammen), Sophie (auch hier war der Song sehr berührend), Béranger (dito) und mit Abstrichen noch Luca, Bibiane und Flo zu.
Christos und Sven waren mit Take me to Church gesanglich echt sehr unsicher. Anne war es von Anfang an. Da kam ihr der zweite Song eher entgegen. Aber ich habe da bei ihr leider so Levina-Vibes mit einem weiteren Popsong in Grau vor Augen.
Ich fürchte zudem, dass Paul und Béranger (wie Sophie) einen Song bekommen haben, der ihre Stärken verdeckt und habe ein wenig Angst, dass wir am Ende wieder vier Kandidaten mit seichtem Pop zur Abstimmung bekommen.
Aber vielleicht überraschen mich ja Rea und Conchita positiv.
Sympathisch sind sie allemal, genauso wie alle Teilnehmer. Ich werde die Show weiter verfolgen.
So alle 3 Folgen gesehen und hab mich unterhalten gefühlt , war für mich auch sehr kurzweilig .
Erinnert mich sehr an “ THE VOICE“ im miniformat , aber find das ganz gut .
Luca & Flo stechen da schon sehr raus in dem ganzen bisher ,Bibiana fand ich im Duett auch besser . Gespannt bin ich jetzt auf Paul und Beranger .
Christos& Sven leider für mich unhörbar und Ton ausgeschaltet .
Bin auf die nächste Folge gespannt 🙂
Ich hab jetzt auch endlich alle drei Folgen gesehen. Hui, einfach hui…. Also Kandidat:innen alle sehr sympathisch, ich hab bei jedem Mal gedacht, dass er/sie was besonderes hat.
Mein Highlight ist allerdings Conchita. Sie und Rea machen das gut, aber Conchitas Präsenz ist krass in dem Format.
Mein Lowlight ist allerdings die Show an sich 🙈. Billig Voice oder vllt die Anfänge von Popstars. Allerdings wirkt alles irgendwie super gehetzt und wirklich richtig richtig Low Budget. Wenn kein Geld da gewesen ist, dann hätten sie lieber eine SSDSGPS Kopie machen sollen.. das war auch erfolgreich, günstig im Rahmen einer TV Show und trotzdem unterhaltsam. Koop mit Böhmermann oder ähnlichen Shows wäre sicherlich drin gewesen.
Also ich schau mir die anderen Folgen auch noch an, aber nur weil ich ein ESC Fan bin. Das Format in dieser Form brauch ich allerdings nicht nochmal…
Luca ist mein klarer Favorit. Super Stimme, tolle und spannende Persönlichkeit und verstecken muss es sich auch nicht 😉 Bin gespannt wo die Reise für ihn hingeht.
sehe ihn auch als ‚vermarktbar‘. Sein Fokus ist aber ja eigentlich gar nicht die Musik. Glaube er würde eigentlich lieber Karriere im Schauspiel machen. Er veröffentlich Musik erst seit August 21.
er coverte einige Songs in Balladenversionen zb
https://www.youtube.com/watch?v=g07Wh-JyotA
Schwierig zu sagen, wo er sich musikalisch verortet. Kenne ihn nur Balladen singend.
Er heisst übrigens Luca M Wefes (Luca Maurizio Wefes). Hat bei Spotify 2 selbstgeschriebene Songs (beides Balladen) im Selbstvertrieb.
Zwei Tiger 8803 Plays EVÖ 21.07.23, ein MV gibts dazu auch:
https://www.youtube.com/watch?v=EaiEI7Yk9nk
2515 Aufrufe.
Nachts Alleine am Klavier 10582 EVÖ 10.03.23
Könnte daher sein, dass der einen vielleicht sogar textlich recht anspruchsvollen deutschsprachigen Song bringen wird (wenn er denn last 4 wird).
So viele tolle Talente. Ich hätte alle gerne im Deutschen Finale gesehen. Ausstrahlung und gute Stimme haben sie alle. Meine Top 4 für das IWZESC-Finale sind Anne, Florian, Bibiane und Luca.