Israels Beitrag für den ESC 2020: „Feker Libi“ von Eden Alene

Eden Alene wird mit „Feker Libi“ nach Rotterdam fahren. Nach dem Sieg in der Casting-Show „The Next Star“ stand die 19-jährige schon länger als israelisch Teilnehmerin für den ESC 2020 fest. In der Show „The Next Song for Eurovision“ wurde in einem zweiten Schritt nun ihr Beitrag für Rotterdam bestimmt. Es standen vier Lieder zur Auswahl, über die zwei Jurys und das Publikum abstimmen durften.

Nach dem Juryvoting lag „Roots“ noch vorne, die Zuschauer zu Hause wollten aber eindeutig „Feker Libi“, das am Ende mit 258 Punkten vor „Roots“ mit 205 Punkte, „Rakata“ mit 139 Punkten und „Savior in the sound“ mit 94 Punkten siegte.

Der Song wurde von Doron Medalie und Idan Raichel geschrieben. Idan Raichel dürfte den meisten als Intervallact in Tel Aviv etwas sagen. Doron Medalie war im Hintergrund schon sehr oft an den israelischen Eurovision-Beiträgen beteiligt: Er war Mitkomponist von „Golden Boy“ (2015), „Made of Stars“ (2016) sowie von „Toy“ (2019) und war außerdem für die Inszenierung von „Rak bishvilo“ (2013), „Milim“ (2010) sowie „The Fire in Your Eyes“ (2008) verantwortlich.

In dem orientalisch-afrikanisch angehauchten Upbeat-Song kommen ganze 5 Sprachen vor: Englisch, Hebräisch, Arabisch, Amharisch und eine erfundene afrikanische Sprache.

ESC-Barometer

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56 Kommentare

  1. Nicht sehr einfallsreich, kann mir nicht vorstellen, dass das ins Finale kommt. Aber wenigstens kommen gegen Ende noch ein paar Uptempo Nummern.

  2. Also wenn dieses Lied komplett auf Hebräisch gesungen würde – oder auf Finnisch oder auf Chinesisch, also Hauptsache in einer Sprache, die ich nicht verstehe – dann würde ich es wahrscheinlich ganz gut finden. Aber diese englischen Einsprengsel aus dem Songwriter-Handbuch „Feel-good-lyrics in 30 Tagen“ die sind einfach nur unerträglich. Dann ja doch noch lieber die diesjährige litauische Lyrik – bei denen hab ich wenigstens die Hoffnung, dass die das wirklich nicht ernst meinen.

  3. Norwegen war 2011 vor den Liveshows mein Favorit, hier wissen wir, dass die junge Dame singen kann und sympathisch wirkt.

  4. Der Song ist durchaus originell, begeistert mich zwar nicht so sehr wie Rakata (wie wäre das nur im Euroclub abgegangen!), aber ist eine gute Nummer. Damit sollte sie auf jeden Fall ins Finale einziehen dürfen!

  5. Erfreulich abwechslungsreicher Farbtupfer für Rotterdam. Mal sehen, wie das vielseitige Ethno-Projekt ankommt.

  6. typische ESC-ware von der stange im 0815 korsett!
    gefällt mir absolut nicht und daher auch für furchtbar gestimmt.
    leichte kost,die man schnell vergisst.
    ihr könnt mich gerne belehren – ist solche musik modern?
    und warum gibt ihr so extrem hohe noten wie 8/10 usw. ?
    da müßte die doch locker top5 machen – oder?
    ich denke eher,daß das semi endstation sein könnte aber was weiß ich schon.
    bei frau feingold habe ich 2014 auch gedacht,daß die locker in die top10 kommt aber es kam ja bekanntlich ganz anders.

  7. Jo, geht so. Fängt eigentlich ganz gut an, aber wie so viele Beiträge in diesem Jahr ist auch dieser gut 1,5-2 Minuten zu lang geraten. Der Sprachmix wäre nicht nötig gewesen, das Englisch ist so oder so schon so schlecht, dass man es von den anderen Sprachen kaum unterscheiden kann. Ob es das Schicksal von „Haba Haba“ teilen wird, wird wohl darauf ankommen, wie man es dann in Rotterdam rüber bringen wird. Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Jurys dafür viele Punkte geben werden.

  8. Für eine Idan Raichel-Komposition ist das ziemlich enttäuschend, aber immerrhin ist es nicht noch eine weitere Schablonenballade. Schicke ich erst einmal aufs Feld und hoffe, dass da bis Mai noch etwas mehr Energie reinkommt. Viel Glück!

  9. War zwar Team „Rakata“, aber das macht Spaß und geht ab! Auch ein schöner Sprachenmix. Ist jetzt in meinem Gesamtranking Platz 11 von 26 mit 7/10 geworden 😀

  10. Englisch raus, dann wäre das fein! In den Momenten, in denen englisch gesungen wird, finde ich es echt platt. Live singen kann die Dame und die orientalisch-afrikanische Mischung finde ich durchaus originell.

  11. Toller Beitrag aus Israel, eingängig und divers, auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von übertriebenem Sprachgemische bin. Live performen kann Eden auch und insofern mache ich mir für Rotterdam gar keine Sorgen.

  12. glaube, ich höre schon zu viele Jahrzehnte Musik aus aller Welt. Mir fallen auf Anhieb 4 bis 5 Interpreten und Songs ein, die da Anleihen geben haben könnten (eveeentuell, vielleicht….hüstel) Stella Mwangi ist mir auch sofort eingefallen. Und dann noch Ofra Haza, Amina (Mektoubi) und ein bisschen Europe’s living a celebration…..Und am Ende will das Ganze nicht so richtig rund werden…Ich habe aber „gefällt mir gut“ gewählt, weil’s so is! Sie ist sehr sympathisch und hat eine gute Stimme. Und schließlich ist ja Alles (bei fast Allen) nur geklaut…..
    Freu mich trotzdem

  13. Ich habe für gut gestimmt, aber eigentlich nur, weil eine ordentliche Option zwischen „so lala“ und „gut“ wie so oft fehlt. Die Musik ist gar nicht so schlecht, und gerade zum Ende hin gefällt es mir immer besser. Aber wie bereits erwähnt wirkt das Englisch sich eher negativ aus und lässt das Werk platt wirken. Außerdem: Entweder richtiger tanzbarer Partyklopfer (wie Serbien) oder man lässt es bei normalem Pop.

  14. Israel exportiert erneut seine Muzika Mizrahit, den kultur- und genresprengende Pop-Mischmasch, der beim ESC auf jeden Fall herausleuchtet. Damit jetzt niemand „Golden Boy“ oder gar „Toy“ rufen kann, hat Doron Medalie in „Feker libi“ noch ganz schön was draufgepackt. Das House-Piano, das wir heuer auch von Deutschland hören, möchte ich an dieser Stelle besonders begrüßen: Hereinspaziert!!
    In der Audiofassung ist der billige Text noch lästig, im bewegten Live-Auftritt ist er hingegen mehr als ausreichend – braucht eh keiner.
    Alles Gute in Rotterdam, Israel – maseltov!

  15. Das hört sich an, als hätte man 4 Songs in einen gemixt. Die verschiedenen Phasen im Song passen nicht gut zusammen und auch die englischen Texte wirken billig. Die Performance wirkt jedoch sehr positiv.

  16. Jetzt ist es also Weltmusik mit Orient-Dance-Schlager geworden. Naja, Israel hat gelegentlich die Songs bis zum ESC noch nachgebessert. Das müssen sie wohl auch, es riecht nach einem Semi-Aus. Wenn sie einen Job braucht, klappt es aber bestimmt als Synchronsprecherin bei den Simpsons. 😉 Immerhin hat mich das dazu verleitet, mir nochmal Mory Kante – Yeke Yeke auf YT anzuhören. Ist das positiv?

  17. Hab mal mit „Gefällt mir gut“ gestimmt. Aber auch nur, weil ich es wirklich gut finden möchte und ich die letzten 20 Sekunden echt wieder cool finde. Aber die Minute vorher hat sie mich verloren.
    So interessant wie das alles klingt mit Afrika-Beats, mit Sprachenmix und so fröhlich sie ja auch performt – so langweilig ist das musikalisch dann zwischendurch. Afrikanische Musik klingt ja eh schon für europäische Ohren etwas fremd. Das ist nicht so leicht zugänglich. Wenn es dann erst nach 2:30 wieder interessant wird, ist das vielleicht schon zu spät, um beim ESC erfolgreich zu sein.
    Viel Glück, Israel. Wirst es brauchen können.

  18. Nach „Golden Boy“ und „Toy“ der dritte Uptempo-Aufguss von Doron Medalie. Im Vergleich zu den anderen beiden leider etwas fade. Mag ich weniger.

  19. Celebrate the glory, puh. Ich konnte es nicht bis zum Ende hören. Im Sinne der Vielfalt super, musikalisch trifft es meinen Geschmack nicht.

  20. Für mich bislang der beste ESC-Beitrag von Goron Medalie, da bin ich anderer Meinung. Angenehmes, tanzbares Ethnoflair und Eden kann wirklich performen. Sorgt definitiv für Vielfalt in Rotterdam.
    Me gusta mucho !

    Ich werte mit 8/10 Punkten und momentan Platz drei in meiner Liste.

  21. Ich kann langsam diese Diskussionen nicht mehr hören, ob etwas „zeitgemäß“ ist oder nicht. Nach diesen Maßstäben müßten dann hier Spanien und Tschechien an der Spitze liegen, trifft ja wohl nicht zu. Selbst der deutsche „Supertitel“ klingt eher nach 2012/2013.

    Immerhin hat letztes Jahr ein Beitrag der Marke „outdated“ die Publikumsabstimmung gewonnen….

      • Über Kritik an dem Adjektiv „zeitgemäß“ als angeblich herausragendem Qualitätskriterium freue ich mich immer, und mellofanberlin, diesen Spruch muss ich mir merken, vielen Dank 🙂 !

      • @Thomas M. (mit Punkt)
        Der Spruch stammt nicht von mir, sondern von Otto von Habsburg, dem letzten östereichischen Kronprinzen von Österreich, einen großen Europäer.

  22. Seitdem der „Supertitel“ präsentiert wurde, wird fast nur noch über die anderen Beiträge hergezogen. Hier sitzen manche auf einem ganz hohen Roß…..

    • Glaubt eigentlich jemand von euch, dass wir den Siegertitel schon gehört haben? Ich kann es mir nicht so recht vorstellen.

      • Wäre doch mal wieder spannend, wenn es erst durch das Staging deutlicher wird. Wie 2017 Portugal, da wars ja auch nicht so klar

      • Ich weiß jetzt nicht so genau, wer noch aussteht und nicht direkt nominiert. Aber ich traue weder der Schweiz noch Österreich einen Siegertitel zu. Und die Niederländer werden wohl etwas aus der Kategorie „BLOSS NICHT NOCHMAL GEWINNEN“ schicken. So wie es halt gute Sitte bei Gastgebern ist. 🙂

    • Naja. Du lässt aber auch keine Gelegenheit aus um die Abneigung zum deutschen Beitrag zu zeigen. Also was soll es 😉 Außerdem sind wir doch eh alle nur zum Lästern ESC-Fans 🙂

    • Sorry, sehe ich anders. Die Leute schreiben nur ihre ehrliche Meinung, ob ihnen ein Song gefällt oder nicht. Sehe darin kein „Herziehen“. So lange die Liebhaber oder „Hater“ einzelner Songs nicht gleich einen schlechten Geschmack bescheinigt bekommen, weil sie gegen den Strom schwimmen, ist alles gut. Es gibt auch genug Liebhaber für den schweizer Beitrag, wie ich gelesen habe.
      Sooo schlecht finde ich den schweizer Beitrag auch gar nicht, und es freut mich, dass ich die schöne französische Sprache beim ESC geniessen darf. Halt alles Geschmackssache.
      Was den deutschen Beitrag angeht: So wirklich warm werde ich mit ihm auch nicht, ist für mich bestenfalls unteres Mittelfeld. Aber ich freue mich, zugegebenermassen, über die positive Grundstimmung. War letztes Jahr nämlich unerträglich. Das war wirklich „Hetze“ und hatte mit sachlicher Diskussion nichts zu tun. (Ich war auch weiss Gott kein Fan von „Sisters“, aber allein schon wegen dieser teilweisen unschönen Umgangsweise hätte ich „S!sters“ ein besseres Ergebnis gewünscht. Nichts für ungut.

  23. Erinnert schon ein bisschen an „Haba Haba“ von 2011. Muss Eden dann nur noch ein paar mal „Rotterdam“ ins Mikrofon brüllen. Und wie damals ein „Bitte nicht schon wieder“-Beitrag eines Vorjahresgastgebers.

  24. Gott, ist das peinlich!
    Israel will offenbar verhindern, den Song Contest wieder ausrichten zu müssen.
    Die nächste Enttäuschung….

  25. Omg endlich mal was gutes! Doron Medalie hat zum Glück noch nie so richtig enttäuscht! Blöde Frage aber ist sie die erste farbige israelische Sängerin seit 1999 oder 2008?

  26. Gefiel mir auf Anhieb ganz gut, auch wenn ich „Roots“ lieber gesehen hätte. Eden hat eine 1A Bühnenpräsenz und verkauft den Song sehr gut.

    Mein einziges Problem mit „Feker Libi“ ist, dass es zu viel auf einmal sein möchte, ohne wirklich in einer Disziplin zu brillieren – quasi der Jacques Houdek unter den diesjährigen Beiträgen: König der Löwen-Musical, orientalische Bauchtanznummer oder doch europäischer Clubfeger? Sei es wie’s sei, mir macht der Song Spaß.

  27. Mir auch, da sehe ich gerne über ein paar kompositorische und textliche Schwächen hinweg.

    Perfomancemäßig war das echt stark !

  28. ich finde sie singt einfach technisch gesehen zu schlecht. So wird sie Nichts reissen können. Da müsste sie sich gewaltig steigern. Der Song ‚holt mich auch nicht ab‘. Die Idee mit den afrikanischen Rhythmen ist lobenswert aber…’eurodance‘ ist da dann noch mit reingemischt worden, wie auch ‚iwas‘ Orientalisches. Das Ende des Liedes, d.h. die letzten 25 Sekunden finde ich störend unpassend. Vielleicht hätte man doch Leute in Tansania fragen sollen, wie man einen Popsong mit afrikanischem Flair ‚richtig‘ macht…

  29. Diese Nummer ist so künstlich zusammengeschustert. Da passt hinten und vorne nichts zusammen. Mich nervt der Song sehr. Fast so schlimm wie Serbien.

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