Live-Blog Rumänien: Finale Selecția Națională 2022

Bild: Instagram @wrsandrei

Gefühlt noch nie gab es innerhalb einer ESC Vorentscheid-Saison so viele Länder, in denen Fans und Experten derart schlecht auf ihre jeweilige Jury zu sprechen waren wie in diesem Jahr. Auch Rumänien ist da keine Ausnahme. In der Halbfinal-Endrunde vor wenigen Wochen hatte die dortige Jury alleiniges Stimmrecht und wählte zehn Acts für das Selecția-Națională-Finale heute Abend aus. Fanfavoriten gibt es nach dieser Auswahl kaum noch! Absolutes Unverständnis der rumänischer Zuschauer:innen gegen die bisherigen Entscheidungen waren also vorprogrammiert.

Dennoch sind heute Abend einige vielversprechende Acts mit dabei, die Rumänien endlich wieder ins ESC-Finale bringen könnten. Und: die Jury wird heute nur noch einen Teil des Endergebnisses mitbestimmen. Allerdings immer noch mehr, als ursprünglich vermutet wurde. Denn statt 50% wird die Jury insgesamt 84% des Endergebnisses mitbestimmen, da jedes einzelne Juryvoting – insgesamt fünf – voll gewertet wird. Die Zuschauer können somit lediglich als „sechstes Jurymitglied“ (1/6 der Gesamtstimmen) angesehen werden.

Nach einem ähnlichen Prinzip hat bereits Malta in der Vergangenheit entschieden. Wie fair und sinnvoll diese Methode ist, darüber lässt sich sicher streiten. Viel Mitspracherecht hat das rumänische Volk bei seinem Vertreter für Turin jedenfalls generell nicht. Hier im Live-Blog kommentieren wir das „Selecția Națională 2022“-Finale natürlich dennoch mit und ihr könnt wieder fleißig mitdiskutieren. Das Teilnehmerfeld des rumänischen Finales in alphabetischer Reihenfolge:

  • Alex Parker & Bastien – “All this love”
  • Andrei Petruş – “Take me”
  • Cream, Minodora & Diana Busca – “România mea”
  • Dora Gaitanovici – “Ana”
  • Gabriel Basco – “One night”
  • Kyrie Mendél – “Hurricane”
  • MØISE – “Guilty”
  • Petra – “Ireligios”
  • VANU – “Never give up”
  • WRS – “Llámame”

Moderiert wird das heutige Finale von Eda Marcus und Sänger Aurelian Temișan. Die beiden werden von der letzten rumänischen ESC-Finalistin, Ilinca und Bogdan Stănescu unterstützt. Das 3-stündige Finale bietet übrigens alles, was das Ostblock-ESC-Fan-Herz begehrt: Nicht nur die zehn Final-Acts, stark geschminkte Künstler:innen und verrückte Outfits bekommen wir zu sehen. Auch bereits gewählte ESC-2022-Künstler:innen treten auf. Ein ziemlich langer Pausen-Act, fast schon eine Art „Turin-Allstars“, erwartet uns heute in Rumänien.

Neben Ronela Hajati aus Albanien sind auch We Are Domi aus Tschechien, Vladana aus Montenegro, die erst gestern ihren Beitrag „Breath“ veröffentlichte, Stefan aus Estland, Zdob şi Zdub aus Moldawien, das Intelligent Music Project aus Bulgarien und Andrea aus Nordmazedonien dabei. Sie alle schauen im TVR-Studio vorbei und präsentieren ihre jeweiligen ESC-Songs für Turin. Außerdem soll – wie bereits gestern bei „Germany 12 Points“ – die ukrainische ESC-Siegerin Jamala mit dabei sein.

Wie bereits angesprochen sind frühe Favoriten wie Jessie, die Band E-an-na oder auch Sängerin Aris trotz Favoritenstatus von der Jury rausgewählt worden. Einen eindeutigen Favoriten gibt es also nicht, auch wenn es gewisse Siegesanwärter gibt. WRS, der mit gebürtigem Namen Andrei Ursu heißt, sowie die düstere Rock-Nummer „Ana“ von Dora Gaitanovici könnten gute Chancen auf das Ticket nach Turin haben. Gabriel Basco, der stark an Shawn Mendes erinnert, gilt als Geheimfavorit.

Wir wollen wissen, wer Eurer Meinung nach das Ticket zum ESC im Mai verdient hat. Wer soll heute Abend gewinnen und somit Rumänien dieses Jahr vertreten? Noch kann abgestimmt werden:

Wer soll Rumänien beim ESC 2022 vertreten?

  • WRS – “Llámame” (29%, 46 Votes)
  • Dora Gaitanovici – “Ana” (22%, 35 Votes)
  • Cream, Minodora & Diana Busca – “România mea” (21%, 33 Votes)
  • Gabriel Basco – “One night” (9%, 14 Votes)
  • Alex Parker & Bastien – “All this love” (6%, 9 Votes)
  • Petra – “Ireligios” (4%, 7 Votes)
  • VANU – “Never give up” (3%, 5 Votes)
  • MØISE – “Guilty” (3%, 4 Votes)
  • Kyrie Mendél – “Hurricane” (3%, 4 Votes)
  • Andrei Petruş – “Take me” (2%, 3 Votes)

Total Voters: 160

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Wir bloggen ab 20 Uhr live das Finale der „Selecția Națională 2022“ mit. Vor, während und nach der Show könnt ihr unter diesem Beitrag wieder fleißig kommentieren und analysieren, was das Zeug hält. Das Ergebnis soll spätestens um 23 Uhr bekannt gegeben werden. Stellt euch also auf eine lange Show aus Bukarest ein, die ihr hier im Livestream verfolgen könnt. Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

 

+++ LIVE BLOG +++

Bună seara! Gleich gehts los mit einem sehr ereignisreichen ESC-Abend unter anderem aus Rumänien. Ich freu mich auf das „Selecția Națională“-Finale live aus Bukarest, gemeinsam mit euch. Diskutiert gerne unter dem Live-Blog mit, ich freue mich auf eure Kommentare. Ich selbst vergebe wieder Punkte für jeden Beitrag zwischen 1 (ganz grausam) und 10 (perfekt!).

In 5 Minuten startet die Show live aus Rumänien…

Die Show startet mit einer Musik-/Tanzgruppe und wer genau hinhört, erkennt schon die ein oder andere Melodie aus ESC-Songs.

Und die Kandidat:innen sind zu sehen. Sie singen „My Number One“ und „Toy“. Und – klar – auch „Euphoria“ darf nicht fehlen.

Auch „Zitti e buoni“ und „Heroes“ werden performt, allerdings ist es ziemlich leise im TVR-Studio.. ich bin mir nicht sicher, ob Publikum zugelassen wurde. Das variiert ja von Land zu Land ziemlich stark aktuell.

Ah! Jetzt hört man Applaus und eine Ukraine-Flagge wird eingeblendet. Es geht weiter mit einem Opening-Einspieler..

Und das Moderations-Duo begrüßt die Zuschauer:innen. Auch die Backstage Moderatoren, unter anderem Ilinca, werden vorgestellt und man hört auch immer wieder das Wort „Torino“. Die Bühne sieht ziemlich stylish aus, wie ich finde.

Los gehts mit Start-Nummer 1! Andrei Petruş steht auf der Bühne.

 

1. Andrei Petruş – „Take me“
Eins muss man über mich wissen: ich HASSE Disney-Songs. Das ist eine unpopuläre Meinung, ich weiß. Das sage ich jetzt aber auch nur, weil dieser Song diesen kitschigen, theatralischen Disney-Sound bestens verkörpert. Gefällt mir also gar nicht leider. Der Song ist super altbacken und kein bisschen innovativ. Er singt gut, aber sonst gefällt mir echt gar nichts daran – 2 Punkte.

Im Übrigen ist es ne seltsame Entscheidung, die Show mit diesem lahmen Song zu beginnen…

2. Alex Parker & Bastien – “All this love”
Da finde ich den zweiten Song schon viiiiiel besser. Sehr eingängig und cool gemacht. Die Nummer wirkt international und orientiert sich ganz klar an dem aktuell sehr beliebten 80er-Sound. Alex und Bastien wirken professionell und nutzen die ganze Bühne. Der Song erfindet das Rad nicht neu, macht aber Spaß. 7 Punkte.

3. Gabriel Basco – “One night”
Ich kann nicht der einzige sein, der hier immer an Shawn Mendes denken muss, oder? Gabriel erinnert stimmlich und optisch sehr stark an den kanadischen Superstar. Allerdings ist er stimmlich nicht ganz so stark, wie Shawn. Dennoch sehr international und ich sehe sowohl die Juries als auch viele verliebte Mädels und Jungs dafür voten. Sehr gut produziert und die Grafiken auf den LEDs sind schlicht, aber effektiv. Eine Skizze eines Liebespaares, ein menschliches Herz, der Songtext.. da ist alles dabei. Mir gefällts – 7 Punkte.

Die – unfassbar unbeliebte und merkwürdig abstimmende – Jury wird nun interviewt.

Weiter gehts mit VANU.

4. VANU – “Never give up”
VANU startet seine Performance mit Engelsflügeln, die hinter ihm auf der LED Wand eingeblendet werden. Ich muss gestehen, diesen Song hab ich bisher total unterschätzt. Das kommt hier im Finale wirklich gut rüber – gut produziert und da steckt wirklich eine Idee und viel Power dahinter. Auf den LEDs sind unter anderem Stühle zu sehen, die durch die Luft fliegen und die Backgroundsänger sind sehr gut und werden perfekt mit eingebunden. Viel besser, als erwartet. Gefällt mir tatsächlich und ich gebe… sehr gute 7 Punkte.

5. Petra – “Ireligios”
Petra, die, wenn es nach den Zuschauer:innen ginge, nicht mal ins Halbfinale gekommen wär, ist jetzt dran und singt das rumänisch-sprachige „Ireligious“. Petra hat eine tolle Stimme und das Bühnenbild gefällt mir gut – eine Art Blumenwiese ist aufgebaut, die dank Windmaschinen, nie still steht sozusagen. Sehr effektiv, um die Stimmung des Songs rüberzubringen. Alle Musiker auf der Bühne haben einen Mundschutz aus Blüten auf und die Nummer hat Rock-Elemente mit drin, die aber nicht zu aggressiv wirken. Leider hat Petra oft die Augen zu und dem Song fehlt der letzte Schliff. Ich vergebe gute 5 Punkte.

6. MØISE – “Guilty”
Ohhje, mir fällt direkt das schlechte Englisch des Sängers auf. Kein Gutes Zeichen. Der Song ist zudem nicht besonders spannend. Ganz leichte Jazz-Elemente sind zu hören. Das funktioniert aber meiner Meinung nach nicht in Kombination mit Pop. Modern klingts auch nicht und auf der Bühne passiert wenig. Moise hat immerhin viel Glitzer im Gesicht und ne gute Stimme. Aber mehr als 4 Punkte gebe ich hier nicht.

Und es geht in die Werbung.

Es ist noch nicht mal 21 Uhr und wir haben schon 6 Acts gesehen, es geht also Schlag auf Schlag in Rumänien. Das deutet darauf hin, dass man sehr viel Zeit für den Pausenact eingeplant hat. Ist aber auch logisch.. neben Jamala treten immerhin noch sieben ESC 2022-Acts heute Abend in Bukarest auf.

Als nächstes sind die drei Ladies Cream, Minodora & Diana Busca an der Reihe.

Wir sind zurück und die Juroren werden wieder interviewt. Es klingt, als sprechen sie darüber, dass es erstmal wichtig wäre, das ESC-Halbfinale zu überstehen.. ob das dieses Jahr klappt, liegt ja hauptsächlich an der Jury. Sie entscheidet zu 5/6 (also 84%!!!) über das Endergebnis heute.

7. Cream, Minodora & Diana Busca – “România mea”
Ich muss sagen, ich liebe den Song aus rein musikalischer Sicht. Das ganze klingt, unabhängig vom Text, sehr zeitgemäß, der Beat ist eingängig und hat viele RnB/Hip Hop-Einflüsse. Das große Problem ist allerdings der Text, es ist eine Art Lobeshymne auf Rumänien und ich weiß nicht, wieso Europäer dafür voten sollten. Die Bühnenshow unterstreicht das ganze auch noch auf ziemlich übertriebene Art, meiner Meinung nach. Drei Tänzer schwenken die ganze Zeit Rumänien-Flaggen umher und auf den LEDs sind berühmte rumänische Persönlichkeiten zu sehen. Das ist mir leider too much – aber musikalisch eben cool. Ich gebe jetzt mal 7 Punkte.

8. Kyrie Mendél – “Hurricane”
Belanglos, schon oft gehört, unaufregend, nicht wettbewerbsfähig. Mit anderen Worten: langweilig. Kyries Song würde kein bisschen herausstechen. Unglaublich, dass die Jury diese Nummer ernsthaft bis ins Finale durchgewunken hat – 2 Punkte.

9. Dora Gaitanovici – “Ana”
Eine der absoluten Favoritinnen: Dora Gaitanovici. Das hat Power und ist wirklich mitreißend, selbst als Nicht-Rock-Fan. Dora hat zudem eine super Stimme und obwohl sie eine Solo-Künstlerin ist, werden die Musiker echt gut eingebaut. Die Nummer fällt vor allem durch die Geigen-Solos auf und hat was ziemlich mysteriöses an sich. Kann aber auch daran liegen, dass „Ana“ komplett auf Rumänisch gesungen wird. Mir gefällts, aber mir fehlt da trotzdem noch irgendwas – daher vergebe ich 8 Punkte.

10. WRS – “Llámame”
Ganz klar mein Favorit heute Abend. Ich hab anfangs etwas gebraucht, um mit dem Song warm zu werden, aber er hat einfach alles, um Europa mitzureißen. Ich würde die Nummer im EDM- bzw. Dance-Bereich einordnen, „Llámame“ hat aber auch nostalgische Klänge, die an die frühen 2000er Jahre erinnern. Zudem ist die Choreo super und der Song ist einfach extrem eingängig. Man sieht sich direkt mit Drink am Pool oder am Strand liegen – ich mags sehr und gebe 9 Punkte. Ob er es schafft, zu gewinnen, ist aber wirklich schwer zu sagen.

Jetzt gibts den ersten Schnelldurchlauf. Und der aktuelle Zwischenstand wurde bereits eingeblendet – kurz nach Freigabe der Leitungen führt Dora im Televote, dicht gefolgt von WRS. Das Televote macht jedoch heute nur 1/6 des Endergebnisses aus.

 

Und los gehts mit dem Pausenact. Ronela Hajati aus Albanien performt ihren ESC Song „Sekret“ – frisch gerevampt!
Ronela steht ganz allein auf der Bühne und hat jetzt auch nicht das aaaaller vorteilhafteste Outfit an, ich bin aber sicher, dass das auf der ESC Bühne deutlich besser wird. Hier gehts ja nur darum, Werbung zu machen.
Trotz wenig Show macht Ronela sowas von Stimmung und twerkt sich in die rumänischen Herzen. Sie hat allerdings Playback „gesungen“, anders als der nächste Act..

Stefan aus Estland ist dran!
Er singt (live) vor den LEDs auf denen es das Musikvideo zu „Hope“ zu sehen gibt – und er ist stimmsicher! Großer Applaus für ihn.

Jetzt Andrea aus Nordmazedonien. Sie klingt ganz gut live und ich finde vor allem ihr Englisch bemerkenswert gut – kann man ja nicht immer von allen behaupten. Für ihren ESC Auftritt in Turin muss man sich aber noch etwas einfallen lassen, das könnte sonst echt untergehen.

Die Moderatoren sind zu sehen und es gibt eine kurze Unterbrechung. Das Ergebnis dürften wir übrigens erst in einer Stunde kennen… die Rumänen ziehen ihre ESC-Shows bekanntlich immer gerne in die Länge.

Weiter gehts! Als nächstes werden dem rumänischen Publikum die Jungs vom Intelligent Music Project aus Bulgarien vorgestellt. Allerdings singen sie ihren ESC-Song nicht live.
In diesem Leben werde ich kein Fan mehr vom diesjährigen bulgarischen Beitrag. Viel passiert auch nicht auf der Bühne.

Jetzt gibts ein kurzes Update der aktuellen Televotes. WRS führt knapp vor Dora! Alle anderen sind weit entfernt von den beiden. Gabriel Basco ist aktuell Dritter mit knapp 1000 Anrufen.

Vladana aus Montenegro steht auf der Bühne und performt „Breath“. Der Song ist entstanden, nachdem Vladana ihre Mutter durch eine Corona-Erkrankung verloren hat. Sie ist dunkel gekleidet und ihr Make Up ist jetzt schon eine Art Markenzeichen, würd ich sagen. Im Videoclip zum Song ist sie ähnlich geschminkt.

Die Final-Acts werden wieder interviewt. Allerdings gehts jetzt weiter mit dem Pausenact und We Are Domi aus Tschechien. Sie performen heute die NEUE Version ihrer Nummer „Lights off“.
Die Sängerin scheint aber wirklich Probleme mit den In-Ears zu haben. Sie klingt leider ziemlich schief an vielen Stellen.

Und der letzte der 2022-Acts ist ready: Zdob şi Zdub aus Moldawien! Ein Beitrag, der meiner Meinung nach, bislang ziemlich unterbewertet ist. Ich könnte mir eine spektakuläre Performance in Turin vorstellen.
Ganz sicher bin ich jetzt nicht, ich GLAUBE aber einen Unterschied zur bisherigen Version zu hören. Kann aber auch daran liegen, dass die Band komplett live performt und – scheinbar – nichts vom Band kommt! Stimmung is auf jeden Fall im Saal! Das Publikum ist begeistert.

Der nächste Schnelldurchlauf wird gezeigt. Und da sind auch schon die Leitungen geschlossen.

Jetzt gehts ganz schnell. Die Televote-Ergebnisse werden eingeblendet!
Auf Platz 1: Dora
Platz 2: WRS
Platz 3: Gabriel Basco

Die Televotes wurden jetzt auch direkt in Punkte umgewandelt (zu sehen ganz rechts). Das sind also die Televote-Ergebnisse, die (nur) zu 1/6 zählen. Die entscheidenden Juryvotes folgen.

Jetzt stehen nochmal Zdob şi Zdub auf der Bühne und performen ihren ESC 2005-Song.

Es folgt ein Rückblick ins Jahr 2017, als Ilinca und Alex Flora „Yodel it!“ beim ESC singen durften.

Keine Ahung was jetzt passiert… Kinder stehen auf der Bühne.

Okay, sie singen „Freude schöner Götterfunken“ auf Rumänisch. Und es folgt eine Videobotschaft von den ukrainischen Vertretern 2022, Kalush Orchestra.

Jetzt ist es soweit: Jamala steht auf der Bühne!
Ähnlich wie gestern in Berlin performt sie ihren emotionalen Siegertitel „1944“. In der Hand hält sie die ukrainische Flagge. Gänsehaut!
Und siehe da: die Dolmetscherin in Rumänien ist klar und deutlich zu hören! Das hat die ARD gestern ja nicht hinbekommen.

Jetzt scheints weiter zu gehen: Das Ergebnis ist da! Allerdings weiß ich nicht, was genau verkündet wird

Kyrie, WRS und Dora sind aufgerufen worden.

Ich denke, einer der drei hat gewonnen…

Ahhhh! WRS HAT GEWONNEN! Ich freu mich.

Das Endergebnis:

WRS hat mit 59.23 Punkten die „Selecția Națională“ gewonnen! Wir werden im Mai also zu „Llámame“ in Turin tanzen können.

Schön wars! Ich hoffe, ihr seid zufrieden mit dem Ergebnis. Ich bin es und bin aber gleichzeitig auch ziemlich platt von dem sehr ausführlichen Line Up in Rumänien. Drei Stunden Vorentscheid ist schon ordentlich, aber es hat Spaß gemacht!


66 Kommentare

  1. Seit Jahren mal wieder ein Beitrag aus Rumänien, der mir zusagt. Allerdings war das wirklich Livestimme ?
    Für eine Dancenummer hat sogar angenehmes Flair und eine nicht zu übertriebene Performance.

    Fischt allerdings musikalisch im ähnlichen Teich wie Israel, aber „Llamame“ ist um Längen stärker. Darf gerne ins Finale, ich werte mit 7,5 von 12 Punkten.

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