
Heute entscheidet sich im Finale von „Pesma za Evroviziju 2024“, wer für Serbien zum Eurovision Song Contest nach Malmö fahren darf. Nachdem im ersten Halbfinale am Dienstag und im zweiten Halbfinale am Donnerstag das Teilnehmerfeld zusammengeschrumpft wurde, treten im heutigen Finale die 16 verbliebenen Acts gegeneinander an.
Diese Acts werden heute Abend mit diesen Lieder in dieser Startreihenfolge auftreten:
- Iva Lorens – Dom
- Džordži – Luna park
- Breskvica – Gnezdo orlovo
- Teya Dora – Ramonda
- Hristina – Bedem
- Marko Mandić – Dno
- M.IRA – Percepcija
- Nemanja Radošević – Jutra Bez Tebe
- Milan Bujaković – Moje Tvoje
- Keni nije mrtav – Dijamanti
- Zorja – Lik u ogledalu
- Zejna – Najbolja
- Konstrakta – Novo, Bolje
- Bojana x David – No No No
- Lena Kovačević – Zovi me Lena
- Dušan Kurtić – Zbog Tebe Živim
Die Auftritte aller Finalisten aus dem Halbfinals findet Ihr hier. Dort könnt Ihr in unserer Umfrage auch gerne noch über Euren Favoriten abstimmen. Aktuell liegt die ehemalige ESC-Teilnehmerin Konstrakta deutlich in Führung.
Die Moderator:innen am heutigen Abend sind wie in den Halbfinals Dragana Kosjerina und Slaven Došlo sowie aus dem Greenroom Kristina Radenković und Stefan Popović.
Der Sieger heute Abend wir zu 50% durch eine Jury und zu 50% durch Televoting bestimmt. Beide vergeben jeweils 12 Punkte, die addiert werden und der Act mit dem meisten Punkten gewinnt.
In diesem Jahr findet bereit die dritte Ausgabe von „Pesma za Evroviziju“ statt. Dieses Mal haben 28 Acts teilgenommen, deren Beiträge im Januar veröffentlicht wurden. Am Dienstag fand das erste Halbfinale statt und acht Acts haben sich für das Finale qualifiziert, am Donnerstag wurde das zweite Halbfinale ausgetragen und auch dort haben sich acht Acts qualifiziert.
In alle an „Pesma za Evrovisziju“ teilnehmende Lieder könnt Ihr auf Spotify hinein hören:
Das Finale von „Pesma za Evroviziju 2024“ wird vom serbischen Sender RTS von 21:00 Uhr bis 00:30 Uhr übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf dem YouTube-Kanal des Senders. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Dobro veče! Gleich geht es mit dem serbischen Finale los. Ich bin sehr gespannt auf die Auftritte heute Abend, bisher habe ich noch fast keinen gesehen.
Das Standbild bei YouTube sagte „live in 2 Minuten“, es ist also nicht mehr lange.
21 Uhr. Es geht los! Und wir sehen einen Rückblick auf den Erfolg von „Lane moje“ in Istanbul 2004. Genau mit diesem Song tritt Željko Joksimović dann zusammen mit einem Orchester auf. Für mich ist „Lane moje“ ein absoluter Allzeit-Klassiker.
Auch der Rückblick auf ABBAs Sieg mit „Waterloo“ fehlt nicht – gab es dieses Jahr eigentlich schon einen Vorentscheid ohne? Aber auf andere Beiträge von 1974 wird genauso zurückgeblickt, wie „Sì“ aus Italien und den jugoslawischen Beitrag aus diesem Jahr.
„Waterloo“ wird dann auch gleich noch von den vier Moderator:innen des Abends zusammen mit vielen Tänzern aufgeführt. Napoleon tanzt im Bilderrahmen auf dem LED-Screen mit!
Weiter geht es mit Rückblicken: diesmal wird auf die schwedische ESC-Historie zurückgeschaut. Viele der gezeigten Beiträge sind auch noch im Lesergame Schweden mit dabei, wer noch nicht im dritten Viertelfinale abgestimmt hat, kann das gerne noch machen.
Nun erzählen die Moderator:innen noch ein bisschen was. Und Stefan Popović im Greenroom trinkt ein Glas Milch? Er muss sich wohl noch für den langen Abend stärken…
Jetzt geht es aber endlich los.
Iva Lorens – Dom
Iva steht zu Anfang in einem Art Dom mit großen Fenstern und sing erst a cappella. Dann setzt ein Beat ein, vier Tänzerinnen tauchen auf und der Song entpuppt sich als elektronische Tanznumer, in der auch ein Dancebreak nicht fehlt. Das ist recht cool arrangiert, besonders die Drums, allerdings von der Melodie her nicht ganz eingängig. 5 Punkte.
Džordži – Luna park
Oh, das ist optisch ganz schön viel auf einmal. Der ganze Backdrop ist eine mit weißem Text beschriebene schwarze Wand, dazu wird das Bild immer wieder verzerrt und der Sänger flirtet mit allen seinen Musikerinnen. Das ist mir irgendwie zu viel auf einmal. Dafür gefällt mir der Song, der ein sehr melodischer Radiosong ist und sofort ins Ohr geht. 6 Punkte.
Breskvica – Gnezdo orlovo
Es passiert auch im nächsten Beitrag viel: Breskvica steht in einem weißen Kleid mit weißen Flügeln auf der Bühne, im Backdrop sind die Erdkugel, Raben und Sturmwolken zu sehen. Sie hat vier Musiker dabei, die ausdrucksstark trommeln und Dudelsack sowie Leider spielen. Der Song ist eine Ethnoballade, die durch die Drums recht kraftvoll wirkt. 7 Punkte.
Teya Dora – Ramonda
Den Aus-Schalter der Bodennebelmaschine musste keiner drücken: auch in diesen Beitrag kommt er zum Einsatz. Teya sitzt zu Anfang auf einen nebelumwabernden Stein und singt den Auftakt einer ruhigen Ballade. Im Verlauf baut das Lied mehr Spannung auf und Teya erhebt sich. „Ramonda“ hat etwas Hymnisches an sich. Mir fehlt aber etwas. Was die Beiträge zu viel an Inszenierung hatten, hat dieser zu wenig. Mehr als Bodennebel passiert hier nicht. 7 Punkte.
Puh, das ging jetzt aber Schlag auf Schlag. Da hätten sie einen der vielen Rückblicke vom Anfang ruhig in der Mitte der vier Beiträge platzieren können. Jetzt wird aber im Greenroom geschnackt und ich kann kurz durchatmen. Alle vier bisher aufgetretenen Acts werden kurz interviewt. Wer wissen möchte, worum es geht: Dina fasst das Gesagte kurz in den Kommentaren zusammen. Danke!
Und jetzt 6 Minuten Werbung, die wir aber nicht sehen.
Hristina – Bedem
Es folgt die nächste Ballade. Hristina singt in einem weißen Lichtkreis auf schwarzem Boden, im Hintergrund ist eine Sternengalaxie zu sehen. Das passt sehr schön zu dem sehr ruhigen Song, der auf mich aber nicht langweilig wirkt, sondern etwas Faszinierendes an sich hat. Wow, zum Schluss erhebt sich Hristina in die Lüfte. Das war für mich genau die richtige Menge an Inszenierung. 9 Punkte.
Marko Mandić – Dno
Marko präsentiert uns ein kleines Mini-Theaterstück mit Late-Night-Show-Besuch und Maske sowie Ankleiden davor. Da passiert sehr viel auf der Bühne, das ist auch interessant – lenkt aber vom Song ab, der in den Hintergrund tritt. Eigentlich schade, so schlecht ist der gar nicht, er hat etwas Ethnisch-Hymnisches mit vielen „Heyo-Hos“ an sich. 6 Punkte.
M.IRA – Percepcija
Jetzt wird es wieder tanzbarer und elektronischer. Jedoch nur vom Song her, M.IRA steht eher nur auf der Bühne und Tänzer:innen gibt es auch nicht. Ah, doch, jetzt erscheinen zwei Tänzer mit durchscheinenden Oberteilen. Mein Fuß wippt mit, die Performance überzeugt mich aber nicht so recht. Das hat Iva Lorens vorhin besser gemacht. Weil mir „Percepcija“ aber als Song besser gefällt als „Dom“ vergebe ich 6 Punkte.
Nemanja Radošević – Jutra Bez Tebeä
Balkanballade! Dafür bin ich immer zu haben. Das ist wahrscheinlich nicht mega innovativ, aber ich finde diesen Musikstil immer wieder gut und es kann ruhig eine Balkanballade pro ESC-Jahrgang geben. Namanjas Stimme passt sehr schön zu dem Lied. Auch wenn der Song wesentlich ruhiger ist als der vorher, gibt es wesentlich mehr Tänzer:innen, die eine Art Ausdruckstanz tanzen. Nemanja interagiert immer wieder mit einer weißen Dame, die unerreichbar scheint. 8 Punkte.
Jetzt wird im Greenroom wieder gequasselt und der nächste Viererblock an Acts darf etwas mehr oder minder Sinnvolles erzählen.
Milan Bujaković – Moje Tvoje
Noch eine Ballade. Milan singt vor einem blauen Wasserfall. Im Vergleich zu den bisherigen Balladen des Abends fängt mich das nicht so richtig ein und ich persönlich finde es eher langweilig. Im Refrain gibt es eine Art Background-Chor, den man hört, aber nicht auf der Bühne sieht, der macht den Song wenigstens ein bisschen interessant. Aber insgesamt hat mich das nicht überzeugt. 3 Punkte.
Keni nije mrtav – Dijamanti
Jetzt ist eine Rock-Boyband an der Reihe, die auch auf einige elektronische Soundeffekte setzt. Das kommt sehr kraftvoll herüber. Der Leadsänger hüpft die ganze Zeit energetisch über die Bühne. Der Schlagzeuger gibt alles. Und der Bassist darf sogar die Bridge rappen. Alle tragen weiß. Der Song geht nach vorne und ist recht eingängig. Ich fühle mich gut unterhalten. 8 Punkte.
Zorja – Lik u ogledalu
Von weiß zu schwarz: Zorja steht in einem schwarzen Kleid auf der dunkel gehaltenen Bühne. Im Laufe des Songs kommen Tänzer mit Spiegeln hinzu. Ihre Ballade ist genauso dunkel wie das Bühnenbild und hat etwas Dramatisch-Bedrohliches an sich. Zum Höhepunkt kommen immer mehr Streicher hinzu und „Lik u ogledalu“ entwickelt eine dunkle Dynamik. Ich kann nicht sagen, dass es mir gefällt, aber es hat etwas Fesselndes an sich. 6 Punkte.
Zejna – Najbolja
„Najbolja“ ist eine Ethno-Tanznummer. Die Trommeln und der Beat verleihen dem Song etwas sehr Treibendes, da steckt Energie drin. Natürlich gibt es Tänzer und Tänzerinnen. Hier hätte man meiner Meinung nach aber auch noch Trommler auf die Bühne stellen können, weil genau das das markante Merkmal des Songs ist. 7 Punkte.
Wie üblich wird nach dem dritten Viererblock wieder in den Greenroom geschaltet und die eben performenden Acts werden interviewt.
Und der zweite für uns nicht sichtbare Werbeblock folgt. In 6 Minuten geht es weiter.
Konstrakta – Novo, Bolje
Konstrakta kopiert sich selbst. Da sind einige bekannte Elemente. Anstatt sich die Hände zu waschen knetet sie diesmal einen Brotteig. Wenn es „In corpore sano“ nicht gegeben hätte, hätte ich das ziemlich cool gefunden. Es kommt schon gut rüber, wie sich ihr Backgroundchor zum Rhythmus des Songs bewegt. So ist es aber nicht so recht etwas Neues. Leider „nur“ 7 Punkte.
Bojana x David – No No No
Das erste Mann-Frau-Duo des Abends. Beide tragen schwarz-pinke Lackanzüge. Damit könnten sie beste Freunde von den san-marinesischen Vertretern Megara werden. Der Song ist tanzbar und hat einen rhythmischen Beat. Und das „No, no, no“ ist universell verständlich und mitsingbar. Es fehlt jedoch so etwas der letzte Kick, würde aber im Euroclub sicher funktionieren. 7 Punkte.
Lena Kovačević – Zovi me Lena
Eine Erdkugel hatten wir heute schon mal, jetzt folgt ein großer Mond im Backdrop. „Zovi me Lena“ (besingt sich hier Lena Kovačević hier selbst?) ist eine Easy-Listening-Ballade mit rhythmischen Elementen. Der Song zieht sich aber für mich ganz schön und klingt von vorne bis hinten gefühlt gleich mit zu wenig Abwechslung und keinem Spannungsbogen. Das spricht mich nicht an. 3 Punkte.
Dušan Kurtić – Zbog Tebe Živim
Zum Schluss noch einmal ein Ethnosong mit typischen Instrumenten. Irgendwie wirkt das auf mich wie die männliche Variante des Songs vorher. Das Lied hat auch etwas Rhythmisches, aber ist von Songaufbau ebenso recht flach und steigert sich nicht im Verlauf. Weil es mehr Ethno-Anklänge hat, für die ich generell zu haben bin, einen Punkt mehr und somit 4 Punkte.
Und damit sind alle 16 Acts durch. Noch einmal wird in den Greenroom geschaltet.
Ich habe keinen klaren Favoriten und könnte mit einigen Beiträgen als Act für Malmö gut leben.
Was wirklich auffällig ist: fast alle Auftritte waren sehr stark inszeniert. Manchmal vielleicht etwas zu viel, aber da können wir uns schon mal eine Scheibe von abschneiden.
Jetzt wird die Jury vorgestellt. Und dann beginnt das 15-minütige Televoting-Fenster mit dem ersten Schnelldurchlauf. Danach wird wieder in den Greenroom geschaltet. Ein ganz so spannendes Showkonzept ist das jetzt irgendwie auch nicht. Nun noch ein zweiter Schnelldurchlauf, danach dürfte das Votingfenster wahrscheinlich schon zu Ende sein. Vor Bekanntgabe der Jury-Punkte…
Je öfter ich „Najbolja“ höre, desto besser gefällt es mir.
10… 9… 8… 7… 6… 5… 4… 3… 2… 1… Ende des Televotings.
Huh? Kommt jetzt noch einmal der gleiche Einspieler zu „Lane moje“? Ah, nein, eine Würdigung von Željko Joksimović. Und wie zu erwarten darf er schließlich noch einmal mit seinem zweiten ESC-Beitrag „Nije Ljubav Stvar“ auftreten – wieder mit Orchester und diesmal auch mit Chor auf der LED-Wand.
Weiter geht es mit Rückblicken auf ESC-Highlights aus Serbien und aus Montenegro, die von Željko Joksimović mitgeschrieben worden sind, danach singt er „Lejla“ (von Hari Mata Hari für Bosnien-Herzegowina aus 2006) und „Adio“ (von Knez vorgetragen beim ESC 2015 für Montenegro).
Und noch ein Rückblick – und ein Vorblick – auf Malmö.
Genauso darf auch der nächste 6-minütige Werbeblock nicht fehlen.
Ergebnisse! Dragana Kosjerina und Slaven Došlo stehen hinter einem weißen Tischen und erwarten die Punkte.
Der erste Juror vergibt 12 Punkte an Dušan Kurtić.
Die zweite Jurorin vergibt 12 Punkte an Teya Dora.
Der dritte Juror vergibt 12 Punkte an Breskvica.
Der vierte Juror vergibt 12 Punkte an Hristina.
Die fünfte Jurorin Marija Šerifović vergibt 12 Punkte an Teya Dora.
Ich hoffe, das stimmt jetzt alles, meine Lesefähigkeit von Kyrillischen Buchstaben ist ziemlich eingerostet.
Das Gesamtvoting der Jury gewinnt Teya Dora.
Das gesamte Jury-Voting sieht folgendermaßen aus:
12 Teya Dora – Ramonda
10 Zorja – Lik u ogledalu
8 Konstrakta – Novo, Bolje
7 Zejna – Najbolja
6 Lena Kovačević – Zovi me Lena
5 Breskvica – Gnezdo orlovo
4 Dušan Kurtić – Zbog Tebe Živim
3 Hristina – Bedem
2 Iva Lorens – Dom
1 Džordži – Luna park
Jetzt werden die Televotingpunkte durchgegeben.
1 M.IRA – Percepcija
2 Keni nije mrtav – Dijamanti
3 Dušan Kurtić – Zbog Tebe Živim
4 Zejna – Najbolja
5 Džordži – Luna park
6 Bojana x David – No No No
7 Zorja – Lik u ogledalu
8 Konstrakta – Novo, Bolje
10 Teya Dora – Ramonda
12 Breskvica – Gnezdo orlovo
Brekvica gewinnt zwar das Televoting, lag aber im Jury-Voting zu weit hinten. Damit gewinnt Teya Dora mit dem Lied „Ramonda“ „Pesma za Evroviziju 2024“. Serbien wird in diesem Jahr eine Ballade nach Malmö schicken. Das tut den bisher recht balladenarmen Jahrgang gut.
Jetzt tritt Teya Dora noch einmal auf und ich glaube, der Song hat wirklich Schönhör-Potential für mich. Ich glaube, ich werde ihn in Malmö sehr mögen.
Das Ergebnis von „Pesma za Evroviziju 2024“
| Platz | Beitrag | Jury | Televote | Gesamt |
| 1 | Teya Dora – Ramonda | 12 | 10 | 22 |
| 2 | Breskvica – Gnezdo orlovo | 5 | 12 | 17 |
| 3 | Zorja – Lik u ogledalu | 10 | 7 | 17 |
| 4 | Konstrakta – Novo, Bolje | 8 | 8 | 16 |
| 5 | Zejna – Najbolja | 7 | 4 | 11 |
| 6 | Dušan Kurtić – Zbog Tebe Živim | 4 | 3 | 7 |
| 7 | Bojana x David – No No No | 0 | 6 | 6 |
| 8 | Džordži – Luna park | 1 | 5 | 6 |
| 9 | Lena Kovačević – Zovi me Lena | 6 | 0 | 6 |
| 10 | Hristina – Bedem | 3 | 0 | 3 |
| 11 | Keni nije mrtav – Dijamanti | 0 | 2 | 2 |
| 12 | Iva Lorens – Dom | 2 | 0 | 2 |
| 13 | M.IRA – Percepcija | 0 | 1 | 1 |
| 14* | Marko Mandić – Dno | 0 | 0 | 0 |
| 15* | Nemanja Radošević – Jutra Bez Tebe | 0 | 0 | 0 |
| 16* | Milan Bujaković – Moje Tvoje | 0 | 0 | 0 |
*die drei Beiträge wurden in dieser Reihenfolge angezeigt
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Breskvica gefällt mir musikalisch am besten, aber auf irgendwelche Kontroversen habe ich keine Lust. Die #3 gewinnt aber sowieso nie, oder?
Sie habe ich nie als Siegerin gesehen. Nicht wenn Zorja oder Konstrakta zur Wahl stehen.
Breskvica hat wohl viele Fans in Serbien, daher könnte sie beim Televoting trotz der ungünstigen Startnummer ordentlich abräumen. Mir geht es ähnlich wie dir – ich mag das Lied, aber möchte trotzdem nicht, dass sie gewinnt, damit nicht schon wieder Diskussionen losgehen.
Welche Diskussionen?
Ich weiß leider zu wenig über den Text und die Kontroversen, aber es geht dabei wohl um den Kosovo. Ist also sehr politisch.
Breskvica gewinnt doch fast sicher das Televoting, oder nicht?
Der Song von Breskvica ist leider nicht mein Gusto. Gut singen tut sie allerdings…
Der Flötenschlumpf ist doch auch der von Balkanika oder?
Und wir kommen schon zur Favoritin, zur Kos-auf-Ovo Dame. An sich mag ich den Mix, aber es klingt schon arg…angestaubt. Also das hätte auch genauso vor 10 Jahren in Kopenhagen auftreten können.
Breskvica ist Ethno-Haudrauf. Ich will was ruhigeres für den ESC-Jahrgang.
Breskvica – jaulende Intonierung, Flöten, Tröten, Trommeln, weiße Gewänder und Flügel! Das ist definitiv Balkan.
1.ok – 2. gut – 3.sehr gut
3) Ich werde mit ihrer Stimme nicht 100%ig warm. Aber der Song ist schon ziemlich stark, gerade das dramatische Ende. (Text und Symbolik jetzt mal außenvor gelassen)
Breskvica – Gnezdo Orlovo: Ist ganz ausgezeichnet.
Jetzt also die Favoritin.
Das Lied ist so klasse. Sollte sie gewinnen, hätte ich eine neue Nummer 1.
Aber bezüglich des Textes würde Albanien bestimmt Protest bei der EBU einlegen. Und dem müsste dann nach gegenwärtiger Lesart auch stattgegeben werden.
Oder meintest du Teya Dora?
Ich meine Teya Dora, ja. Meinte Benny noch das Lied davor? Dann hab ich mich vertan.
Ich glaube, die meinten die Nummer 4.
Ja, ich meine die 4. Bei Benny bin ich nicht ganz sicher.
Ich denke, dass Benny auch die 4 meinte. Er hatte ja schon weiter oben seine Meinung zur 3 verkündet.
1 und 2 belanglos, Nummer 3 schon besser.
Teya Dora finde ich sehr stark, das hat Magie!
4. Teya Dora – Ich will es ja selbst nicht, aber ich vergleiche es immer wieder mit Džanum. Auch eine Favoritin heute.
Mein Freund aus Belgrad sagt, dass das serbische Fernsehen Teya Dora in Malmö sehen und hören will. Sie ist zwar nicht meine Favoritin, aber ich könnte damit sehr gut leben.
Ist Konstrakta denen vielleicht zu politisch? 🫣
überall mafia heutzutage.
Früher war alles besser … und mehr Lametta. Obwohl, dieses Jahr werden wir in Malmö sehr viel Lametta bekommen …
und im greenroom wird das malmöl im strömen fließen. 🥳
Teya Dora – Ramonda: Ist ganz ausgezeichnet.
Teya Dora mit einem fesselnden Refrain, gefällt mir gut.
Ein Felsen-Ensemble.
Das Ensemble sieht besser aus, als der Felsen von Norwegen.
Teya Dora muss gewinnen. Bitte!
Ich find das auch wunderschön, ich hoffe so sehr dass Serbien Teya Dora wählt heute Nacht, da hat wirklich alles gepasst – hat mich total berührt. Das wäre ein magischer Moment für Malmö☺️☺️☺️
„Ramonda“, hm, schon eine sehr gut gemachte Ballade und eine fantastische Inszenierung, die so schon ESC-würdig ist. Ich bleibe dabei, ich mag es sehr, es berührt mich jetzt aber nicht unbedingt. Dennoch hoffe ich, dass Serbien sie wählt, das wäre ein schöner Farbtupfer im recht lauten Jahrgang.
nr.4 – der topfavorit laut buchmacher – nun ja der song kommt nicht so recht vom fleck – leichte enya anleihen am anfang – würde da nr.3 vorziehen.
in der stimme fehlt der wumms für’ne powerballade.
Teya Dora – Ramonda
Da bekomme ich Timotei-Haarshampoo-Vibes. Liegt’s an der beabsichtigt etwas speckigen Frisur oder am Sound der an TV-Spots erinnert?
So, jetzt geht das Geplauder los.
Also gerade wenn sie direkt hintereinander performen frage ich mich warum Breskvica irgendwelche Chancen gegen Teya Dora haben soll.
weil der song mit ethno und flotteren tempo mehr leute anspricht – der hat sogar eine melodie,die man bei nr.4 suchen muß.
nr.4 ist für mich eine in sich selbst gegossene betonballade aber der zuspruch nicht nur hier scheint ja da zu sein.
Genau mein Reden ! Mal abgesehen von dem Texte von Breskvica, der echt Schwierigkeiten machen wird, ist das doch keine ESC würdige Inszinierung/Perfromance. Da war Teya um Welten besser und hatte diesen WOW Effekt
4) Hat mir gut gefallen, bislang meine Nummer 1.
Du wirst mir ja doch noch sympathisch!
Benny, hast du die Semifinals gesehen oder sind die Auftritte jetzt komplett neu für dich?
Geplänkel-Content: Er fragt Iva nach ihrer Großmutter..und die schwärmt vom Moderator. Keine Ahnung, ob sie berühmt ist.
Ihr Geburtstag ist am 1. Juli, wie Ladi Di.
Mit 9 hat sie den ersten Song geschrieben.
Danke für die Zusatzinfos. 👏👏👏
..und alles vom Handy. 😬
Der Kater schläft auf dem Keyboard. Same procedure as every Vorentscheid. 🙃
Džordži hat wohl schon einige Hits und es würde ihm viel bedeuten, wenn er Serbien irgendwann beim ESC vertritt.
Wird aber nicht heute passieren, denk ich.
Viele Frauen wünschen sich vom androgynen Džordži ein Kind, seine Mutter wird womöglich ewig darauf hoffen.
Verdammt, der war leider sehr, sehr gut, hahahahaha.
Breskvicas liebste Erinnerung heute? Alle haben sich umarmt vor dem Beginn der Show.
Aw, das ist süß. 😊
Breskvica hat 4 Hunde und 1 Kätzchen zuhause. Das gibt von mir Extrapunkte. Animal Lovers 😍
Teya Dora hat in Berkeley studiert. Fancy.
Danke fürs Übersetzen, mit den kleinen Zusatzinfos macht das Schauen noch mehr Spaß. 😊
Gerne 🙂
Danke für die Übersetzung. Ist alles sehr interessant. 🙂
Gerne 🙂
Ist im serbischen TV gerade Werbepause oder müssen die auch durch die Gesprächsrunde durch?
Nee, Werbepause ist jetzt. 😁
Ja JETZT hätte ich das auch beantworten können. 🙂
Sie wusste nicht, dass es einen American Song Contest gibt (gab). Die Glückliche 😉
Hey, Dina, komm, das war lustig damals! 😉 Ich wollte immer noch die anderen Songs nachholen. Werde ich es jemals machen…?
Nein. Wir haben nur dieses eine Leben.
Hahaha
Gibt es next Year einen Live-Simultan-Dolmetscher-Kanal von dir?
Nice Idea
Why not? 😉
ASC, ein Flop von Christer Björkman. Jetzt ist er zurück beim ESC. Ich habe schon etwas Sorge, welche Änderung es diesesmal beim ESC gibt.
Kann man nicht diese Musik der Werbeunterbrechung nach Malmö schicken?
Findest du es so schlimm? Mich erinnert die Musik eher an nen 90er Jahre Porno
Was hast Du denn in den 90ern so getrieben? 🤔🤣
Mein Abi gemacht
Geht nicht, wurde weit vor dem 1. September 2023 veröffentlicht.
Warum sieht man die Werbung nicht? Ich lach mich immer schepp, wenn ich Werbung im Ausland sehe
1) Schöner Anfang, das hat ja sehr gut als Auftakt gepasst. Danach ein bisschen unspektakulär. 6/10
2) Netter Radio-Pop-Rock, nix Außergewöhnliches aber macht Spaß. Bisher mein Favorit. 7/10
3) Äh ja, nicht ganz frei von Klischees, aber hatte schon Power. 6/10
4) Warum sie die Favoritin ist hat sich mir nicht ganz erschlossen, das hat mich leider nicht so erreicht. 5/10
Schade, dass es kein Publikum gibt, dieser eingespielte Applaus nervt schon ziemlich. Bühne und Inszenierungen machen ja einen echt hochwertigen Eindruck, warum hat man da keine Leute in den Saal gelassen? Mit Publikum wär das ja sicher ne Megashow.
Ich mag die Pausenmusik, Focus Motion – Focus Motion (youtube.com)
Was? Der ist gar nicht startberechtigt für Malmö?
Hristina. Toggie-Musik. Jetzt hat sie aber einen Ton versemmelt …
Hristina gefällt mir auch überraschend gut! Balsam für gequälte Uptempo-Seelen…
Merke: Im Kreis gehen ist schon eine Herausforderung für sich. Aber was für ein schönes Lied…und ich finde die Performance ebenso gut gelungen, da braucht es selbst den Fliegeteil für mich nicht.
Das war mir jetzt zuuuu lahm
Nummer 5: gepflegte Langeweile mit schönen Effekten
Wenn Teya Dora nicht gewinnt könnte ich auch mit Hristina leben!
Vom introvertierten Liedchen zum extrovertierten Theaterschlager. Siehe, selbst das Los kann interessante Kombinationen hervorbringen.
Hristina – Bedem
Die kleine Prinzessin mit einer Man sieht nur mit dem Herzen gut-Nummer.
Hristina Bedem: So lala.
Vor meinem geistigen Auge setzt sich Babara Schöneberger gleich zu ihm auf die Couch.
Ach, zu spät.
😨😨😨
Ne, tut sie nicht, sie vertut sich wahrscheinlich im Studio auf der Suche nach dem richtigen Marko. 😉
Ich finde, meine Nachbarn haben einen guten Mix am Start, hier der Marko macht Spaß
Marko Mandić, bisschen viel Aufwand für das dünne Liedchen
#6 Late Night Talk-Show artet in Tequila-Rap-Barber-Orgie aus.
puhh gerade eingeschaltet und schon geneigt, wieder auszuschalten… finde ich ganz furchtbar 😀
Bleib bei uns. Ich verspreche, es kommen noch bessere Lieder. 😄