Norwegen: Das sind die 18 Acts für den Norsk Melodi Grand Prix 2024

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat das norwegische Fernsehen NRK am Freitagmittag die 18 Künstlerinnen und Künstler für die ESC-Vorentscheidung Norsk Melodi Grand Prix 2024  (MGP) bekanntgegeben. Wie schon spekuliert, werden KEiiNO wieder mit dabei sein, die beim ESC 2019 das Publikumsvoting gewonnen haben. Auch Margaret Berger versucht es erneut; sie hatte beim ESC 2013 im Finale den vierten Platz erreicht.

Nachtrag: Mittlerweile sind alle Songs auch veröffentlicht worden. Ihr könnt sie hier anhören und für Eure Favoriten voten.

Im Gegensatz zu 2023, wo es 21 Beiträge im Wettbewerb gab, sind es in diesem Jahr 18. In jedem der drei Vorrunden treten sechs davon an, von denen sich je drei für das Finale qualifizieren. Die Vorrunden werden in Oslo produziert; das Finale am 3. Februar wird aus Trondheim gesendet. Marion Ravn und Fredrik Solvang sind die Moderatoren der 62. Ausgabe des Melodi Grand Prix. Die beiden führten auch durch die Pressekonferenz mit der Bekanntgabe der Acts (Screenshot unten).

Hier die Künstler/innen und ihre Beiträge:

Erste Vorrunde

Margaret Berger -„Oblivion“
Songwriter: Margaret Berger, Anders Kjær, Minoca Engeseth und Sivert Hjeltnes Hagtvedt
Die Sängerin vertrat Norwegen bereits beim ESC 2013, der ebenfalls in Malmö stattgefunden hat.

Myra – „Heart on fire“
Songwriter: David Atarodiyan, Svein Hermansen und Regina Tucker

Ingrid Jasmin – „Eya“
Songwriter: Ingrid Jasmin Vogt und Jonas Kroon

GOTHMINISTER – „We Come Alive“
Songwriter: Bjørn Alexander Brem
Während der Pressekonferenz trug er einen Umhang, unter dem es etwas zu lange herausrauchte.

Fredrik Halland – „Stranded“ 
Songwriter: Fredrik Halland, Jenson Vaughan und Ruthy Raba
In der Ballade geht es darum, wie wichtig es ist, in schwierigen und einsamen Zeiten für jemanden da zu sein.

Mathilde SPZ ft. Chris Archer & Slam Dunk – „Woman Show“
Songwriter: Audun Agnar Guldbrandsen, Silje Montsko Blandkjenn, Emmy Kristine Guttulsrud Kristiansen, Linda Dale, Christopher Colin Archer und Mathilde Espeseth
Der Beitrag wird beschrieben als ein Partysong für Introvertierte. Er fällt in das beliebt Genre Russemusikk, also rhythmusbetonte Partymusik.

Zweite Vorrunde

Gåte – „Ulveham“
Songwriter: Sveinung Eklo Sundli, Ronny Graff Janssen, Marit Jensen Lillebuen, Gunnhild Sundli, Magnus Børmark und Jon Even Schärer

Super Rob, Erika Norwich – „My AI“
Songwriter: Lars Horn Lavik, Super Rob, Erika Norwich og Kristian Liljan
Rob kann auch sprechen, aber er spricht eben wie ein Roboter. Das war in der Pressekonferenz zu erleben.

Mileo – „You’re Mine“
Songwriter: Miles Curtis Sesselmann
Der Sänger hat eine australische Mutter und einen norwegischen Vater, wurde aber auf Englisch interviewt.

Eli Kristin – „Touch of Venus“
Songwriter: Ronny Graff Janssen og Eli Kristin Hanssveen

Dag Erik Oksvold und Anne Fagermo – „Judge Tenderly of Me“
Songwriter: Dag Erik Oksvold, Alexander Pettersen og Anne Fagermo

Farida – „Heartache“
Songwriter: Farida Louise Bolseth Benounis, Kristian Wiik, Ilja Eriksson und Olav Tokerud
Die Künstlerin war bereits 2022 mit der Ballade „Dangerous“ beim MGP dabei.

Dritte Vorrunde

KEiiNO – „Damdiggida“
Songwriter: Alexandra Rotan, Fred Buljo, Tom Hugo Hermansen, Alexander N. Olsson und Jakob Redtzer
Die Gerüchte sind wahr: KEiiNO sind wieder dabei! Der dritte MGP-Anlauf des Trios … mit einem Uptempo-Gute-Laune-Titel.

MIIA – „Green Lights“
Songwriter: Benjamin Dan Ravn Fahre, Mia Virik Kristensen, Mugoshi David Nhonzi, Emelie Hollow und Ida Botten

Annprincess – „Save Me“
Songwriter: Annprincess Johnson

Thomas Jenssen – „Take Me To Heaven“
Songwriter: Thomas Jenssen, Ricky Hanley, David Fremberg und Jonas Holteberg Jensen

MISTRA – „Waltz of Death“
Songwriter: Benedicte Adrian und Anders Odden

Vidar Villa – „MER“
Songwriter: Vidar Mohaugen, Jonas Thomassen, Martin Thomassen og Mathias Nilsen
Der Sänger war bereits 2018 mit dem MILF-Song „Moren Din“ beim MGP dabei.

Was sagst Du zum diesjährigen Startfeld des norwegischen Vorentscheids? Auf welchen MGP-Act freust Du Dich besonders? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da.



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39 Comments
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Pablo
Pablo
2 Jahre zuvor

Oooh geht gut los, Margaret Berger les ich schon mal als erste und find ich mehr als Klasse!
Mal schauen was sie 11 Jahre später in petto hat..
(sind 11 Jahre zwischen den potentiellen Auftritten the new black? Kommt nächstes Jahr Conchita zurück?)

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor

Geil. Margaret Berger 🤩

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Keiino , sie sind wirklich dabei 🙂 Freude.

Pascal
Pascal
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

Leider mit ihrem, meiner Meinung nach, bisher mit Abstand schwächsten Beitrag. 🙁

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal

Hatte Keiinos Song heute früh durch Zufall auf Spotify gehört und gehofft das es bloß nicht „Damdiggida“ wird 😅 Habe trotz mehrmaligen hören jedesmal das Gefühl das gleich die Jamba Spar Abo Ansage kommt 😅

Karin
Karin
2 Jahre zuvor

Margaret, feed me my love🌹🌹🌹

Jared
Jared
2 Jahre zuvor

Keiino dieses Jahr also als schlechtes Crazy Frog Imitat 😂

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Alle Songs gibt es schon bei Spotify 😉

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

KEiiNO werden live zwar garantiert eine Klasse besser sein als ihre Studioversion, aber ich kann mir trotzdem beim besten Willen nicht vorstellen, daß Norwegen „Damdiggiloodiggileyda“ nach Schweden entsendet. Insofern schon eine negative Überraschung, denn ich hatte eher mit einem Topfavoriten für Malmö gerechnet.
Dafür ist ein anderer Titel dabei, der schätzungsweise zu meinen persönlichen Lieblingsbeiträgen dieses ESC-Jahrgangs zählen wird: „Waltz of death“. Den tanzt doch gerade die ganze Welt …

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor

Der Song von Margaret Berger gefällt mir richtig gut.
Bei Keiino muss ich leider sagen, dass es für mich ihr bisher schlechtester Beitrag ist.

MarcoK
MarcoK
2 Jahre zuvor

Keiino ist tatsächlich sehr unangenehm. Aqua in ganz billig.

Gåte wäre wohl am ehesten nach meinem Geschmack.

Laurine
Laurine
2 Jahre zuvor

Insgesamt ehrlichgesagt etwas mau für Norwegen. Die letzten Jahre waren echt stark.
Also den ESC werden sie auch 2024 nicht gewinnen.
Trotzdem finde ich paar Lieder ziemlich gut, zum Beispiel das von Margaret Berger oder Myra

DoDo
DoDo
2 Jahre zuvor

Schade, Raylee ist doch nicht dabei. Ich hatte fest mir gerechnet. Gab ja auch entsprechende Hinweise. Aber was soll’s, vielleicht gibt es im nächsten Jahr ein Wiedersehen.

Zum Teilnehmerfeld:
Trotz der Verkleinerung der Teilnehmerzahl von 21 auf 18, sind wieder sehr viele hochkarätige Beiträge beim MGP. Vor allem die vielen Dance-Songs sind wirklich stark und zeugen von Qualität. Ich sage nur Aqua is back!

Meine Favoriten:
KEiiNO – Damdiggida
Super Rob & Erika Norwich – My AI
Myra – Heart On Fire
Farida – Heartache
Miia – Green Lights
Ingrid Jasmin – Eya

DoDo
DoDo
2 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

… Und nicht zu vergessen Margaret Berger natürlich.
Von diesen genannten 7 darf gerne einer gewinnen.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Auf Margaret Berger freue ich mich sehr, leider kommt „Oblivion“ nicht so richtig in Fahrt. „I Feed You My Love“ war halt eine Klasse für sich.

usain1
usain1
2 Jahre zuvor

Tja, Margaret Berger war damals meine eindeutige Nummer 1. Ihr neuer Song klingt leider weit weniger modern als „Feed you my love“, ich bin etwas underwhelmed…

Tobiz
Mitglied
2 Jahre zuvor

Auf Twitter habe ich neulich ein paar Leaks gesehen, dachte aber, dass sie erfunden sind. Keiino, Margaret Berger oder der AI Song klangen halt wirklich so, als ob da eine KI bisschen herumgewerkelt hat. Aber das war alles doch war.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Tobiz – Raider heisst jetzt Twix, Twitter jetzt „X“ – sonst ändert sich allerdings „nix“.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Und der „Grand Prix Eurovision“ wird hier jetzt nach seiner englischen Bezeichnung „Eurovision Song Contest“ genannt 🙂 (geändert hat sich über all die Jahre schon was, aber unter dem Namen „Grand Prix“ wäre ja auch nicht alles gleich geblieben)

zero points
zero points
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Gåte war so das was positiv herausstach, aber der zweite Teil des Songs ist etwas leer, muss man live sehen wie groß die Stimmgewalt der Sängerin ist, um das zu füllen.
Die Sängerin von Keiino kann so gar nicht ihre grossartige Stimme zeigen und die haben auch ein zu eingefahrenens XY Songschema, schade.
Eigentlich bewunder ich die Norweger, dass sie es aktiv herangehen und Songwriting Camps veranstalten.
My AI klingt dann wie: es war kurz bevor Barbie rauskam und Who The Hell Is Edgar lief doch ganz gut…da war doch Barbie von Aqua und etwas AI Kritik kann man noch hintergründig verpacken.
Bin erstaunt dass Norwegen überhaupt so viele Musiker hat und die Qualität der Produktion ist hoch, würde man sich für Deutschland wünschen, aber da seh ich nichts was ESC Oslo 25 rechtfertigt.
Dass sich Stig Karlsen über die Jurys beschwert hat, statt sich um juryfreundlichere Beiträge zu bemühen, wie .mehr Klasse statt Masse z.B., macht es nicht besser.
Ich werde es mir auf jeden Fall anschauen, live ist es nochmal etwas anderes, My AI könnte unterhaltsam werden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Margaret Berger 😍

2013 bis 2015 war Norwegen beim ESC großartig!

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

ceterum

Da hatte Norwegen wirklich ein Hoch was die Beiträge angeht. Ich würde ja so ranken:

1. I Feed You My Love
2. A Monster Like Me
3. Silent Storm

Pascal
Pascal
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Mein Ranking der drei Songs sieht genauso aus. Wobei Platz 1 und 2 schon deutlich vor Platz 3 liegen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Pascal

Finde „Silent Storm“ ein sehr schönes Lied, leider haben die Emotionen Carl beim Singen etwas übermannt, wodurch es auf der Bühne dann stellenweise etwas zu brüchig und jammerig klang. Dennoch ein toller Song.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Mich hat bei Carl Espen vor allem das kitschige Streicherset gestört, das die Atmosphäre auf der Bühne schwer beschädigt hat, aber als Komposition finde ich Silent Storm noch immer 1 mit *.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Ich dachte ja dass damit der Sieger des ESC 24 feststünde, aber der Song von Keino ist dann doch so überragend schlecht, dass sie damit nicht mal nach Malmö fahren dürften.

Meikel
Meikel
2 Jahre zuvor

Margarete ist wieder da. Ich freu mich😍😍😍

AT1982
AT1982
2 Jahre zuvor

Gothminister hat mir mit seinem letzten Song einen fiesen Ohrwurm verpasst, ist aber sicher chancenlos, wenn man sieht, dass weder Jorn noch Trollfest was reißen konnte. Der ESC-Song ist auch leider sehr generisch. Der ist einfach nur dabei um die Publicity mitzunehmen und hat sich wesentlich weniger Mühe gegeben als Trollfest. Aber immerhin hat Norwegen Farbtupfer dabei. Es wird wahrscheinlich am Ende doch auf Keino rauslaufen, wenn sich da nicht massiv populäre Musiker unter den vielen Namen verstecken, die ich nicht kenne 😉
Mich spricht der Song von Keino aber wesentlich weniger an als der erfolgreiche ESC Beitrag. Ich glaube nach dem ersten hören nicht, dass man mit dem Song das Publikum überzeugen kann – auf die Jury muss man jedenfalls nicht hoffen. Aber um die Juries schährt sich Norwegen eh kaum – sympatisch aber nicht siegträchtig.

Paul
Paul
2 Jahre zuvor

das lied gothminister ist ganz catchy, aber der text ist absoluter müll und er sieht auf seinem pressefoto so miserabel unglücklich aus, dass er sich aus kult-gründen sofort auf meine persönliche unantastbare nummer 1 katapultiert.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Scheinen alles wieder eher generische Beiträge zu sein. Kein Act sticht musikalisch besonders heraus.
Der weibliche Teil von MISTRA ist übrigens Benedikte von Dolly de Luxe (NOR 1984).
Nach Lenge leve livet nun Waltz of Death.😳

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Margaret Berger ist dabei.
Das Jahr fängt ja schon mal gut an.
Aber so richtig gut.
Den Song finde ich ausgezeichnet,ein richtiger Grower.
Mathilde SPZ ft. Chris Archer & Slam Dunk ist auch klasse,
damit könnte ich auch sehr gut leben.
KEiiNO klngt für mich wie Kindergeburtstag.
Wird aber mit um den Sieg spielen,da sollte man sich nichts vormachen.

Andreas (Off and On)
Andreas (Off and On)
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

ESC Wiederholungstäter in Norwegen haben mit Kindergeburtstag in der Regel ganz gute Chancen zu gewinnen. Stichwort: That’s how you write a song 😉

Horst
Horst
2 Jahre zuvor

Mein Favorit nach dem ersten Hören:
Gåte – Ulveham

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Margaret Berger und KEIINO sind zurück, dafür aber die im Vorfeld als Teilnehmer gehandelten Rybak und Raylee dagegen nicht.

Gerrit
Gerrit
2 Jahre zuvor

18 mögliche Beiträge:habe mir alle angehört, kein Song reißt mich vom Hocker. Einen Sieger des ESC 2024 ist m. E. nicht dabei.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Raylee wäre am norwegischen ESC-Vorentscheid mit „Charade“ angetreten:

https://www.youtube.com/watch?v=keXuFi0_DOE

Alessandra wäre mit „Narcissist“ dabeigewesen:

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

RTE hat heute den Termin für den ESC-Vorentscheid bekanntgegeben. Es ist der 26.01.2024 und findet im Rahmen der Late Show statt, die um 22 Uhr 35 anfängt:

https://eurovoix.com/2024/01/05/ireland-eurosong-2024-final-january-26/

Vorgestellt werden die sechs Wettbewerbstitel am 8. Januar 2024.

Christina1998
Christina1998
2 Jahre zuvor

Habe mir alle Songs angehört, Ulveham von Gåte finde ich mit Abstand am besten.