Österreichs Beitrag für den ESC 2022: „Halo“ von LUM!X feat. Pia Maria

Foto: ORF/Hans Leitner

Heute ist er nun endlich offiziell und in voller Länge zu hören und als Video zu sehen: „Halo“, der österreichische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin. Die Interpreten sind – wie bereits bekannt – LUM!X feat. Pia Maria (Aufmacherbild). Musikalisch begeben wir uns mit dem Lied in eine Disco, in der auch gern die 80er und 90er gehuldigt werden.

Nach einem langen Auswahlprozess stand am Ende, genauer am 8. Februar, der populäre DJ mit seinem weiblichen Sidekick. Die Musiker/innen und der Song „Halo“ („Heiligenschein“) wurden von einer internen ORF-Jury unter Führung von ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz und ESC-Scout Eberhard Forcher bestimmt. Ausgewählt wurde aus einer Recall-Shortlist aus 24 Bewerbungen.  Das Nachsehen hatten auf der Zielgeraden die Co-Favoriten ANGER aus Südtirol.

Foto: ORF/Hans Leitner
Lumix bzw. LUM!X heißt bürgerlich Luca Michlmayr (19). Er kommt aus dem Mühlviertel, was eine Landschaft in Oberösterreich ist. Luca hat bereits als Elfjähriger angefangen, Musik zu produzieren. Mit seinen größten Hits „Monster“ (aus 2019, 72 Mio. Streams auf YouTube) und „Thunder“ (aus 2021, 27 Mio. Streams auf YouTube) hat er Gold- und Platinauszeichnungen in sechs ESC-Ländern erhalten, auch in Deutschland.

Gesungen wird „Halo“ von der erst 18-jährigen Tirolerin Pia Maria, eine gelernte Maskenbildnerin, die derzeit am Landestheater in Innsbruck arbeitet und für die der ESC in Turin der erste Auftritt auf einer großen (Welt-)Bühne sein wird. Sie begann mit 15 Jahren Musik zu schreiben.

 

Nachdem am 4. März bereits ein 90-sekündiger Ausschnitt von „Halo“ auf einem Online-Musik-Portal zu hören war, ist bekannt, dass es sich um einer Dance-Nummer handelt, die durchaus das Potenzial hat zu polarisieren. Neben Begeisterung über den Track waren auch Kommentare wie „überdrehter Kirmes-Schlager“ zu lesen.

LUM!X selbst sieht in „Halo“ einen Comeback-Song: „Ein Comeback vom Zu-Hause-Sitzen einer ganzen Generation. Jetzt können wir endlich wieder feiern gehen, Clubs besuchen und Spaß haben. Die stetige Energie von ‚Halo‘ bietet den perfekten Soundtrack dafür. Vom Songwriting bis zur Produktion ist alles an einen Party-Song angepasst, der trotzdem den Geist der Zeit trifft und als Popmusik im Radio seinen Platz hat.“

Auch Sängerin Pia Maria ist begeistert: „Für mich geht es in dem Song um Stärke. ‚Halo‘ gibt mir unheimlich viel Kraft. Er ist einer dieser Songs, die dir das Gefühl geben, alles schaffen zu können.“

ESC-Barometer

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145 Kommentare

  1. Österreich wertet damit den diesjährigen schlechten ESC Jahrgang enorm auf. Endlich mal ein echter Lichtblick. Super gemacht👍👍👍 Ausgezeichnet. Ist in meiner Top 3.

  2. International sind die Reaktionen ja fulminant, hier wird natürlich wieder herumgemeckert.
    Österreich hat mal einen überraschenden Beitrag, der auffällt, auf vielen Playlists landen wird, unabhängig vom ESC bald in vielen Charts vertreten sein wird, der einfach gute Stimmung macht. Ich glaube, in diesen Zeiten auch ein guter Beitrag um etwas abzulenken. Jedenfalls wird Österreich den Drei-Länder-Wettkampf damit gewinnen.

  3. Der Song ist ganz solide abgemischt und geht auch sofort ins Ohr. Allerdings liegen auf Pia Marias Stimme mehr Verzerrer und Effekte als Schnee auf den Alpen und das wird sich selbst dann, sollte ihr Gesang entgegen der meisten Erwartungen live dennoch ansprechend sein, für viele zumindest ungewohnt-abweichend zur Studioversion anhören.

    Und warum beide Protagonisten im Video zwingend den Eindruck erwecken müssen, Sie wären direkt aus einem Laden für Fetischzubehör geflüchtet, erschließt sich mir auch nicht. Denn das düstere Gesamtbild wird spätestens nach 40 Sekunden von den Hauptdarstellern selbst konterkariert, wenn DJ Lumix mit Beginn des Refrains ganz branchenüblich DJ-Bewegungen zum Besten gibt. Das hat beim erstmaligen Betrachten des Videos bei mir spontanes Gelächter ausgelöst, die Atmosphäre jedoch eher zerstört.

  4. Ich denke, dass der Song gut ankommen wird, ist zwar nicht mein Geschmack und ohne das ziemlich gut produzierte Musikvideo würde ich mir den Song auch nicht anhören, aber der Song ist durchaus gut gemacht und es macht Spaß den beiden zuzusehen. Daher denke ich, Österreich hat alles dies Jahr richtig gemacht.

  5. Mir ist der Song leider zu überdreht. Ich bin allerdings auch kein Fan dieser Musikrichtung (Dancefloor der 90er Jahre).
    Bin mal auf die Performance gepsannt. Lieder dieser Machart schneiden beim ESC ja meistens eher schlecht ab.
    Für mich jedenfalls kein Kandidat für die vorderen Plätze.

  6. Typischer „Euro-Pop“, den es schon genauso vor 15 und 20 Jahren beim ESC gab… mit mässigen Erfolg. Ich denke, die ESC-Hardcore-Fans werden es mögen… ist es genau deren Musik von gestern.

    Das wird nix in Turin.

    Aber das Video ist schön…

  7. Ich bezweifle ernsthaft, dass die Sängerin diesen Song – welcher förmlich vor lauter AutoTune Passagen schon äußerst unnatürlich klingt – auch live irgendwie hinbekommen wird. Faktisch unmöglich!

  8. Unsere ESC Burg von Toggie und Thilo mit Bobby

    Vor der Zugbrücke( Interpret ist bekannt)
    Aserbaidschan
    Armenien

    Auf der Zugbrücke (VE Songs sind bekannt)
    Island
    Schweden
    Portugal

    Auf dem Schafott
    Putin

    Im Verlies
    Der NDR

    In der Folterkammer
    Unbesetzt

    Im Burghof
    Nordmazedonien
    Slowenien

    Rumpelkammer
    Rumänien

    Auf der Latrine
    Lettland

    Waffenschmiede
    Georgien

    In den Stallungen
    Estland

    Im Gesindetrakt
    Irland
    Polen

    Im Kartoffelkeller
    Dänemark

    Hofküche
    Unbesetzt

    Kapelle
    Montenegro

    Im Rosengarten
    Kroatien
    Zypern

    Gaukler- und Marketenderecke zwischen Mauern und Burg
    Israel
    Spanien
    Österreich

    Auf den Mauern
    Albanien
    Australien

    Rückzugsort für ältere Ritter in den Kellergewölben
    Bulgarien
    Finnland

    Tante Gerdruts Hobbyturm
    Tschechien
    Malta
    Deutschland

    Prinzessinenturm
    Griechenland

    Auf dem Dach
    UK

    Kaminzimmer
    Schweiz

    Im Geheimgang
    Norwegen

    Privatgemächer
    San Marino

    Königliche Kutsche
    Moldawien

    Festbankett
    Frankreich
    Belgien

    Thronsaal
    Niederlande
    Litauen
    Ukraine

    Thilo mit Bobbys Thron
    Italien

    Toggies Thron
    Serbien

  9. Fällt schon neben den anderen lahmen Songs auf.
    EIgentlich mag ich sowas
    Aber hochwertig klingt das nicht.
    Meine Ohren haben jetzt schon richtig viel Angst,Pia Maria live zu hören.
    Das klingt ja jetzt schon grenzwertig.

    Kommt natürlich weiter,aber keine Chance auf den Sieg.

  10. Ich finde den Song ist zwar gut, der hat aber mit 150BPM für einen Dancesong eigentlich leider eine zu hohe Beats Per Minute Rate (BPM). Gut tanzbare Songs sollten zwischen 120 und 135 BPM haben.
    Blümchen ‚Herz an Herz‘ hatte zb 180 BPM und war nicht tanzbar (hatte aber trotzdem Erfolg). Loreens ‚Euphoria‘ 132 BPM. Black Box ‚Strike It Up‘: 118, Snap ‚Rhythm Is A Dancer‘: 124 BPM. Der in Deutschland aktuell erfolgreichste Dance/Club Song ‚Brooklyn‘ von Glockenbach hat 124 BPM.

    Also 150 ist schon einiges entfernt von wirklich tanzbar (zumindest von der Masse an Leuten, die ne Tanzfläche füllen). Bis jetzt war Lum!x ja nie gross über 130 gegangen. Frag mich warum er sich für 150 BPMs entschieden hat.

    Hätten wir ‚Brooklyn‘ von Glockenbach/ClockClock als deutschen ESC Beitrag wären wir ganz, ganz vorne dabei gewesen.

    • Der Song ist voller solcher Entscheidungen. Die BPM Rate ist fast schon in Technoregionen, der Song soll jedoch ein Popsong sein. Obwohl er für den ESC gemacht ist – Klara Hammerströms Melodifestivalensong klingt mehr nach LUM!X als das Ding hier -, sind da viele Effekte auf dem Gesang. Angekündigt als Reminiszenz an die 90er klingen die Synthies eher nach 80er meets Dubstep und den bei Housenummern durchgängigen Beat gibt es auch nicht. Da haben sie was probiert, was für mich nicht voll aufgeht. Dank des Standings, das LUM!X aktuell hat und der mageren Konkurrenz in der Sparte wird es ein solides Ergebnis werden, allerdings hatte ich LUM!X einen Siegkandidaten zugetraut und das ist das hier sicher nicht.

    • 150 bpm sind perfekt fürs joggen!
      Aber zu lahm für das workout, aber dafür gibts ja die 174bpm von electric callboy 😉

    • Stimmt das 150 fürs Joggen vielleicht optimal ist. Von Lum!x hatte ich natürlich aber was DJ-freundlicheres erwartet. Happy Hardcore hatte/hat so um die 160/170 BPM, da ist ‚Halo‘ schon recht nah dran. Einen Sieg halte ich mit 150 BPM für schwer erreichbar, aber nicht für unmöglich. Vor Brividi wird Österreich aber nicht landen, da bin ich mir sicher. Obwohl: Waterloo hat tatsächlich auch hohe 148 BPM.
      Viele ESC Final-Siegertitel kommen aber kaum über die 100.

      Heisst für die österreichische Sängerin, dass sie makellos abliefern muss. Ich lasse mich da gerne positiv überraschen. So weit ich weiss, ist die aber kein gestählter Profi, sondern mehr so ambitionierte Amateurin mit Profiambitionen. Ob ausreichend Zeit ist ihr die nötige Sicherheit zu verschaffen um Lapsi auszumerzen ist die Frage bei diesem Beitrag.

      • Na, um diese 2 BPM bekommt Österreich den Beitrag sicher auch noch gebremst und dann steht dem Sieg ja nichts mehr im Wege. 😀

  11. Eigentlich ist ja schon alles gesagt und auf den Livegesang bin ich sehr gespannt. Summa summarum einer der besseren diesjährigen Beiträge, wozu auch das Video beiträgt, das anscheinend im Wiener Kunsthistorischen Museum gedreht wurde.
    Was mich aber wirklich stört, ist das Dieter-Bohlen-Gedächtnis-Grinsen von Lumix. Er darf gerne seinen Spaß haben – bitte aber etwas dezenter.

    • Der aserbaidschane Beitrag soll im laufe nächster Woche kommen.

      Der armenische soll am 13.03. 2022 rauskommen samt Künstler*in.

  12. Ein Lichtblick am diesjährigen düsteren ESC Himmel. Dieser Beitrag wird neben den ganzen langsamen Balladen dieses Jahr positiv auffallen, alleine schon deswegen weil man nicht direkt einschläft beim hören.

    • Na ja, jede/ hat eben eine andere Wahrnehmung. Erst wurde eine Flut von rockigen Songs befürchtet, jetzt klagt man über zu viele Balladen…. Ich finde es dagegen ziemlich vielseitig.

  13. Zu Beginn des Songs dachte ich mir noch „schade, das ist ja total beliebig“, aber gegen Ende hatte er mich dann. Ich bekomme den Chorus nicht mehr aus dem Kopf und finde den Beat auch total mitreißend. „Halo“ ist auf jeden Fall in meiner Top 10 und scheint ja auch sonst gut anzukommen. Ich habe nur ein bisschen die Angst, dass die Performance so in Richtung Finnland 2019 oder Polen 2018 geht. Dann sehe ich da leider nicht mal ein Finale. Wenn sie es eher so wie Norwegen 2017 hinkriegen, dann kann da aber einiges gehen.

  14. Auffällig und in diesem Jahrgang wohl sehr einzigartig – das ist schonmal gut.
    Ich finde den Song sehr gut, habe aber auch meine Zweifel, dass sie das live gut hinbekommt.

  15. Der beste Österreichische ESC-Beitrag ever. Was für ein geiler Song. Ich bin total geflasht. Kann gut sein, dass ich dafür ein paar mal zum Telefon greifen werde. Einfach nur Wow.

  16. Starkes Ding Österreich und vor allem der richtige Jahrgang. Das Lied klingt richtig gut, bleibt im Kopf und macht einfach spaß. In manchen anderen Jahren hätten zu viele laute Songs, unabhängig ob Elektro oder Eurodancepop das Lied nicht so herausstechen lassen. Denk einer an die vielen von jungen Frauen gesungenen Dancesongs leztes Jahr. Im ruhigen Songs bis Balladen Jahr 2022 könnte das aber ziemlich weit nach vorne gehen, dafür muss aber natürlich die Show und die Stimme stimmen. Es wäre ihnen zu gönnen!

  17. Klar, daß so etwas bei vielen ankommt, ich bin leider nicht die Zielgruppe dafür. Ich finde es leider hochgradig nervig, die verzerrte Frauenstimme geht gar nicht. Voraussage ist ganz schwierig, solche Acts sind auch schon öfter mal beim ESC gescheitert.

    Ich werte lediglich mit 3,5 von 12 Punkten.

  18. Ja, hm, diese Begeisterungsstürme waren zu erwarten. Das ist jetzt zwar ein Farbtupfer und etwas Abwechslung in diesem Jahrgang, aber das ist leider auch eine Musik, die bei mir einen ganz unguten Flashback in die angehenden Nuller erzeugt – das für mein Empfinden musikalisch unerträglichste Jahrzehnt. Das ist überhaupt nicht meins, es hat einen furchtbaren Nervfaktor für mich und ist leider momentan mein klarer letzter Platz in diesem Jahrgang.

  19. Bei den Odds geht es für Österreich weiter mach oben, aktuell Platz 24, zwei Plätze dahinter liegt Deutschland.

  20. Als feststand wer für Österreich nach Turin geht, war für mich klar, dass mir das höchstwahrscheinlich gefallen wird – und genau so ist es auch. Tolle Nummer, ab auf die nächste Tanzfläche😀 – ich hoffe dass die Sängerin das auch live rüber bringt – dann ist das Finale kein Problem.

  21. Die Hook kommt mir so was von bekannt vor… Also, der Song klingt für mich alles andere als innovativ finde, aber nach den vielen Balladen der vergangenen Tage bringt er wenigstens ein bisschen Spaß. Dem Hype mag ich mich nicht anschließen, aber für ein „Gefällt mir gut“ hat’s gereicht.

  22. BREAKING NEWS

    Armenien tritt mit Rosa Linn beim ESC in Turin an! Mit bürgerlichem Namen heißt die Künstlerin Rosa Kostandyan und der ESC-Wettbewerbsbeitrag wird am 19. März veröffentlicht. (Quellen: Eurovoix und ARMTV)

  23. Ich genieße den Song insofern, weil er stilistisch in der Tat mal eine willkommene Abwechslung darstellt.

    Aber dass ich jetzt nicht mehr weiß wohin mit meiner Euphorie kann im beim besten Willen nicht behaupten.
    Hat so ein bisschen was von Blümchen mit Herz an Herz, ein bisschen was von Eiffel 65 mit I’m blue, oder wenn sie auf deutsch singen würden und der Beat ein bisschen langsamer wäre ein bisschen was von Pur mit Lena (ok, der war jetzt nicht sehr charmant).

    Um es mal so zu sagen: Der Song trägt auf jeden Fall zur guten Laune bei, führt im Ergebnis aber nicht dazu, dass die Leute für ihn anrufen werden.

    • Ich finde es bemerkenswert, was für Assoziationen da teilweise bei den Leuten kommen, von Cascada bis Blümchen ist alles dabei 😄. Vom Beat im Chorus und Tempo her könnte man es genau so gut mit Michael Sembello‘s „Maniac“ vergleichen.

      Aber lustig, dass du auf Eiffel 65 kommst, denn 1/3 von Eiffel 65 hat am dem Song mitgeschrieben (ich werde nicht müde zu betonen, dass Gabry Ponte an dieser Produktion beteiligt ist und komm immernoch nicht drauf klar 😂)

      • @Ger12Points:

        Ich muss gestehen, dass ich es tatsächlich NICHT wusste, dass ein Mitglied von Eiffel 65 an der Produktion des Songs mit beteiligt ist. Damals Ende der 90er fand ich „Bkue“ von Eiffel 65 sogar gut und habe mir die Maxi-CD sogar gekauft. Ich habe selbst nichts gegen die Musik der 90er, weil ich sie damals echt gut fand., Aber heute 20 bis 30 Jahre später habe ich emotional mit dieser Musik abgeschlossen und kann mit ihr nicht mehr so viel anfangen. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

        Ich weiß jetzt nicht ob zurecht Asche über mein Haupt ergossen werden kann, wenn ich zugebe, dass ich mir bei Songs, die mir beim ersten Mal hören nicht so zusagen, ich mir dann auch keine Mühe mache, mich zu informieren wer der Produzent (m/w/d), Manager (m/w/d) u.s.w. ist. Ich wusste beispielsweise auch lange zeit nicht, dass der Songs „Atemlos“ von Helene Fischer aus der Feder und Produktion von Kristina Bach stammt. Das habe ich erst sehr viel später mal so nebenbei mitbekommen. Den Song fand und finde ihn auch heute noch immer allerdings gut.

        Aber ich bin zumindest schon mal erleichtert, dass du mir wenigstens nicht in dem Punkt widersprochen hast, nämlich wenn der Beat des Songs aus Österreich etwas langsamer wäre und auf deutsch gesungen werden würde, dass dann eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Lied „Lena“ von Pur nicht wegignoriert werden kann.

  24. Ich persönlich finde diesen Song recht nervig, eintönig und uninspiriert. Aber uninteressant eintönig.Die Stimme der Dame überzeugt mich bisher Null. Jetzt hängt es von der Live-Performance in Turin ab.

  25. Könnte ich mir wahrscheinlich schön hören, irgendwas zwischen solala und gefällt mir gut.
    .
    Höre die Songs vorm ESC möglichst nur einmal, dann habe ich sie bisdahin sogut wie vergessen, es gibt keine Schönhörerei und ich bin halbwegs unbefangen. Beschäftige mich mehr mit der SCC Liste und erarbeite mir unbemerkt einen unerahnten Vorteil😎

  26. Habe den Song im New Music Friday Deutschland auf Spotify gehört und fand es mega. Als ich es in meine Playlist adden wollte, fiel mir die Namen der Künstler auf und ich war sehr positiv angetan. Gut gemacht, Österreich!

  27. Ich mach es mal kurz und knapp: Ich find es einfach geil !!!!!!!!!!

    Allerdings klingt die Stimme der Sängerin sehr stark nach „Autotune“ – müssen somit mal abwarten, ob die junge Dame das auch live so abliefern kann (somit unter Vorbehalt eine 9.5/10)

  28. („Auch Sängerin Pia Maria ist begeistert: „Für mich geht es in dem Song um Stärke. ‚Halo‘ gibt mir unheimlich viel Kraft. Er ist einer dieser Songs, die dir das Gefühl geben, alles schaffen zu können.“)

    Kann ich bestätigen.
    Hab den Song heute gehört.
    Und bin nachmittags im Garten viel weiter gekommen,als ich gedacht hätte
    Danke Österreich

  29. Ohne, dass der Song im AT TV-Hauptabendprogramm gelaufen ist direkt rein auf 104 (Apple Music Austria) Immerhin zehntbester Neueinsteiger (rechnet man Albumsongs raus sogar sechstbester Neu-Einsteiger). Vermute der Song hat noch einiges an Steigerungspotential. Würde mal sagen Österreich muss man ‚auf der Liste‘ haben. Der Song bietet Escapismus an, das Video bietet TikTok-fähige Elemente an. Beides kein Nachteil. Sehe die Möglichkeit eines kommerziellen Erfolges teilweise unabhängig von der ESC Finalplatzierung. Es darf Live nur nicht allzuviel schiefgehen.

  30. itunes charts 10 Stunden nach Veröffentlichung:
    #2 Austria
    #16 Sweden
    #35 Finland
    #35 Poland
    #43 Philippines
    #75 Denmark
    #79 Germany
    #81 Belgium
    #91 Spain

    😉

  31. Puh jetzt schon auf 83. Geht ja ab wie Rakete. Ist jetzt schon der drittbeste Neueinsteiger des Tages bei Apple Music Austria (ohne Albumsongs von Capital Bra). Das Teil hat echt ganz schon Drall nach oben. Ich rieche schon die Main Top 5 auf Lum!x und Pia Maria zukommen.

  32. Bin überrascht wie gut mir das gefällt. Stellenweise etwas zu hektisch, aber ansonsten gefällt mir das wirklich gut, habe auch so abgestimmt. 🙂

  33. Nun auf 69. Steigt kontinuierlich weiter. Hoffe dass nach ‚Friday Bright‘ nicht ‚Monday Blue‘ folgt. Glaube ich zwar nicht, aber kann sein. So mancher Titel der Freitags neu reinkommt und gut performt kennt danach nämlich nur noch eine Richtung, die nach unten. Glaube ‚Halo‘ hat das Potential anders laufen zu können, d.h. nicht heute schon gepeakt zu haben.

  34. Schrecklich. Leider kann ich aus irgendeinem Grund nicht abstimmen, aber es fällt unter die Kategorie Schrecklich. Da hat im Studio jemand an diversen Knöpfchen gedreht und heraus kommt einfach nur Mist. Mit Euphoria absolut nicht zu vergleichen. Und die 90er sind sowie ein Jahrzehnt, dass man musikalisch hintenan stellen kann. Wer mag, soll danach hüpfen, laufen oder springen… tanzen geht ja nicht. Ne absolute Nullnummer.

  35. Ein wilder Partysong, den ich gerne wohl nachts auf dem Weg in die Disko hören würde. Da wäre für mich eine Darbietung auf der ESC-Bühne nicht nötig. Da denke ich nur an die Ergebnisse von Griechenland 2014, Polen 2018 und von der Sandstorm-Legende. Trotzdem ist das Lied das Stärkste aus dem DACH-Clan. Viel Glück!

    • Ich finde den Song viel schwächer als die Beiträge aus Deutschland und der Schweiz. Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das live klingen wird. Sicherlich nicht so wie die Studioaufnahme.

  36. Ich kann hier nur meine persönliche Eindrücke schreiben. Für mich ist der Beat zu eintönig. Mich reißt der Song einfach nicht mit. Und das muss ein Dancesong bei mir einfach. Ich schließe eine Finalteilnahme nicht aus, aber ein Spaziergang wirds nicht. Es kommt natürlich noch auf den Liveauftritt an. Und da Herr Lumix nicht der erste DJ ist, der beim ESC antritt, gibts natürlich Erfahrungswerte. Bis jetzt sind fast alle DJs beim ESC abgekackt, Ausnahme Norwegen.

  37. Mir gefällt der Track. Ich mag aber auch Eurodance. Die Strophen sind eingängig und der Song hat eine solide Melodie. Er reißt zwar nicht so mit wie zum Beispiel „Euphoria“. Aber hey, das war auch ein Jahrhundertbeitrag.

    Endlich aber mal ein Song im Halbfinale, den man sich nicht erst 100 mal schön hören muss, eingängig und gut produziert ist.

    Allerdings steht und fällt alles mit der Performance. Oft stehen die DJS nur blöd am Pult und die Sängerin kommt mit einem dünnen Stimmchen nicht gegen den Beat an.

    Ist das wieder der Fall, fliegt Österreich im Halbfinale raus. Ansonsten kann es bei den vielen getragenen Nummern im Feld durchaus positiv überraschen 👍

  38. Scheint vorerst bei 31/32 in AT zu peaken (Apple Music Streaming). Was ORF TV & Radio noch bringt muss man abwarten. Ist aber immerhin einer der höher platzierten ESC Beiträge Österreichs.

    Bei Spotify Österreich konnte gestern sogar Rang 26 als dritthöchster Neueinsteiger erreicht werden.

    Läuft für ‚Halo‘ insgesamt in der Vor-Final-Verwertung ausgesprochen gut (ohne das ohne großen TV Push, wie zb in Deutschland). Um Welten besser, als der deutsche Beitrag, der am Tag nach dem Sieg bei Spotify auf 81 kam mit einem Marktanteil, der nur halb so hoch war, wie der von Lum!x in Österreich.

    Da der Musikgeschmack in Österreich sehr dem in Deutschland ähnelt, muss man davon ausgehen, dass Lum!x auch in Deutschland real vorhandene Erfolgsaussichten mit ‚Halo‘ hat. Würde aber meinen, dass Halo vor dem ESC Finale es nicht in die deutschen Spotify Tages Top 200 schafft (ausser er würde im TV bedeutende Präsenz bekommen). Es wäre sowieso sehr bemerkenswert, wenn ein ausländischer ESC Beitrag es vor dem ESC Finale in die deutschen Spotifycharts schafft. Hat nämlich tatsächlich überhaupt erst ein Titel in der Geschichte des Spotifystreamens in Deutschland geschafft.

    Das war natürlich ‚Brividi‘ am 06.02.22 und am 07.02.22.

  39. Läuft auf den Radiosendern, wegen denen ich kein Radio hören, direkt nach „Rockstars“. Dem NDR müsste das gefallen.

    Absolut nervtötende Stimme – und das uninspirierte bisschen Fernsehgarten-EDM brauche ich auch wie einen Kropf. Next!

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