Russland: Probe in Moskau lässt Großes von Sergey Lazarev erwarten

Sergey Lazarev Probe Scream Moskau Eurovision ESC 2019

Bislang findet der russische Beitrag „Scream“ von Sergey Lazarev bei den ESC-kompakt-Lesern eher mittelmäßigen Anklang; im zweiten Semifinale ist er – wenn es danach gehen würde – sogar ein Wackelkandidat für die Finalqualifikation. Bei den Buchmachern steht das Lied dagegen weiterhin auf dem 2. Platz mit einer aktuell 12%-igen Wahrscheinlichkeit auf den Sieg in Tel Aviv.

Dass das nicht ganz unbegründet ist, zeigt der kurze Clip einer Probe in Moskau, den Sergey Lazarev gestern auf seinem Instagram-Profil veröffentlicht hat. Zu sehen ist Sergey, wie er – gemeinsam mit seinen Backgroundsängern Erik Segerstedt (Ex-Melodifestivalen-Teilnehmer), Jennie Jahns, Adam Svensson (beide schon 2016 mit Sergey beim ESC) und Simon Lingmerth und nur von Gesangslehrer Alexandros Panagis (zweimaliger ESC-Teilnehmer für Zypern) am Klavier begleitet – ein kleines Stück aus „Scream“ singt.

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#Scream #Eurovision #Russia Немного приоткрою вам тайны репетиций к конкурсу Евровидение… мы много репетируем. Готовим номер , поем- специально на несколько дней приехали греческий режиссер Фокас, а также прекрасные вокалисты из Швеции, которые будут бэк-вокалистами в песне Scream. Знакомьтесь @jenkablues @adamsvensson83 @eriksegerstedt @simonlingmerth ! Дженни и Адам вам знакомы, тк были со мной и в 2016 году! И все вокальные репетиции вновь под руководством прекрасного Алекса @alxpanayi и конечно же дорогого нашего @fkirkorov !#eurovision2019 #sergeylazarev #Scream #Russia #rehersal @fkirkorov @iliaskokotos @dimitriskontopoulos @fokasevagelinos

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Das klingt sehr beeindruckend und zeigt schon, dass „Scream“ weniger dafür gemacht wurde, nur als Audioversion zu wirken, sondern viel mehr den Livegesang und später natürlich auch die Bühnenshow braucht, um seine Wirkung richtig zu entfalten. Das Team hinter dem diesjährigen russischen Beitrag wird jedenfalls keine halben Sachen machen, so viel dürfte klar sein.

Kann Sergey Lazarev so dem aktuellen Favoriten Duncan Laurence aus den Niederlanden gefährlich werden?



53 Kommentare

  1. Fokas evangelinos, der ralph siegel der choreographen.
    Ich werde nicht für russland anrufen. Egal wie gut der song und die choreo auch ist, weil ich nicht möchte, das der esc in russland stattfindet.

  2. Ich bin fast sicher, dass das optisch gut in Szene gesetzt wird. Und das Sergey gut singen kann, hat er auch schon bewiesen. Aber die Komposition ist trotzdem nicht besonders stark und deswegen sehe ich den russischen Beitrag nicht als potentiellen Kandidaten für den Sieg.

  3. Na ja, der Song in Audio ist gar nicht mal so übel, wenngleich mir zuviel Pathos und zu berechnend.

    Aber höchstwahrscheinlich werde ich dann richtig froh sein, wenn der Kelch (also ESC 2020 in Russland) an uns vorübergeht. Gerade zu überladene Shows können dazu führen, daß es eben nicht zum Sieg reicht. Selbst wenn es die vermaledeite Jury sein sollte…..

  4. Leute, Leute, was seid Ihr gehässig! Sergey ist ein begnadeteter Sänger und gerade das pathetische ist, was den Song ausmacht und er deshalb auch zurecht um den Sieg mitspielen wird! Die erste Probe ist vielversprechend und macht Lust auf die Inszenierung, über die Sergey uns mit Sicherheit hin und wieder auf dem Laufenden hält, aber auch nicht alles preisgibt!

    Sergey hat gegenüber dem niederländischen Winselhengst mehr Klasse und Charisma zu bieten, er sieht auch viel besser aus und ist ein gefeierter Star mit vielen – auch schwulen – Anhängern! Zudem ist er auch ein liebevoller und fürsorglicher Vater und – ja – ich würde ihm einen Heiratsantrag machen, wenn er nicht so weit entfernt von mir wäre!

    • Man kann wirklich nur hoffen, dass sich Europa von diesem Bombasto-Tschingderassabumm nicht einlullen lässt…
      Dabei ist das Lied gar nicht so übel. Bloss wird wieder eine derart gruselige Show drumrum gebastelt, dass das Auge keine Ruhe findet und das Ohr kapituliert. Und so richtig sympathisch ist S. auch nicht wirklich.

  5. Wow, ist das gewollt und durchkalkuliert. Dazu dieses verbissene Englisch mit diesen übermäßig dramatischen Betonungen. thank u, next.

  6. Das ist richtig gut gesungen! Klar, super dramatisch und so, aber es erinnert mich immer an eine Musical-Aufführung oder so und da wird eben betont, übertrieben und mit Pathos gesungen. Wenn es auf der Bühne auch dieses Musical-Genre bedienen sollte, gesanglich und optisch, dann wird es mir vllt doch ganz gut gefallen (trotzdem mein Platz 26, aber es ist schon professionell)…

  7. Es wird viel vorhergesagt, das sich „she got me“und replay gegenseitig stimmen wegnehmen. Meine hoffnung wäre dann, dass das auch bei „arcade“und „scream“ passiert und ein lachender dritter gewinnt. Am liebsten italien, meinetwegen auch schweden

  8. Sergey wird sein Televotingergebnis bekommen – dafür ist der Song eben süffig genug. Man hat daraus seine Lehren gezogen, wie er 2016 gegen gediegene Nummern im Juryvoting den Kürzeren zog – klebrig zieht eben und singen kann er ja.

    Sollte Duncan nicht ganz so gut beim Publikum ankommen, könnten Fans 2020 vor dem Dilemma stehen, entweder Skiequipment oder Badeklamotten für Sotschi einzupacken. Na, mal sehen … 😉

  9. Ich beteilige mich ja ungern an Diskussionen über Russlands Beiträge zum ESC, da die hier oftmals im unsachlichen politischen Schlagabtausch ausarten.
    Ich möchte hier aber mal eine Lanze für die von mir hochgeschätzten schwedischen Künstler im Backround brechen. Jenie Jahns und Adam Svensson waren auch schon Backings bei Lazarews „You are the only one“ in Stockholm 2016, wirklich tolle Sänger und Performer. Simon Lingmerth ist ein Liveperformer aller erster Güte, musicalerfahren und stimmsicher.
    Dass mein persönlicher Liebling aus dem Mellojahr 2013, Erik Segerstedt, damals in Andra Chansen mit der Norwegerin Tove Damli und ihrem „Hello Goodbye“ nur knapp gescheitert, dabei ist, freut mich besonders. Ist es doch sein größter Wunsch einmal beim ESC dabei zu sein, nun eben im russischen Team um Sergej, na und?
    Hier sein Mellobeitrag von 2013:
    https://g.co/kgs/cvw4K

    Auf das Konzert von Sergej Lazarew am 23.3.2019 in der Berliner Columbiahalle bin ich ziemlich neugierig und habe mir Tickets gekauft. Vielleicht bringt er sein „Scream“ da ja schon, denn auf den Plakaten ist das ESC-Logo bei.

  10. In 2016 gab es in der ESC-Woche auch schon ein ähnliches Gesangsvideo aus Sergeys Garderobe, das mir sehr imponiert hat, von daher ist das jetzt nichts Neues. Russland ist momentan mein sechster Platz. Gut möglich, dass da mit passender Inszenierung auch noch mehr drin ist. Schon in 2016 hat Sergey bei mir nach den Probeneindrücken besser abgeschnitten als rein nach Audio vorher.

  11. Hört sich sehr gut an. Der Song wird sich Live auf der Bühne besser anhören, weil er dafür gemacht ist. Das ist eben kein typischer Radio Song. Sergey meinte, die Performance soll noch epischer als 2016 werden. Bin immer noch fest davon überzeugt, das Russland sehr große Chancen auf den Sieg hat. Der Song wird sehr unterschätzt.

  12. Okay, es wird also kein russischer Sondermüll, sondern ein überproduzierter, durchkalkulierter und seelenloser russischer Sondermüll. Wer‘s mag, soll dmit glücklich werden.

  13. Für mich ist das ganz klar der stärkste Beitrag von Kirkorow! Er nervt zwar Jahr für Jahr, aber dieser Song hat mich wirklich überzeugt und ich hoffe, dass Sergej nicht so schlecht wegkommt, wie derzeit vorausgesagt wird.

    Ich finde es einfach unmöglich, wenn die Fans mit aller Macht verhindern wollen, dass der ESC in Russland stattfindet, während man aber mit einem ESC in der Ukraine nicht die geringsten Probleme hatte. Der Ausdruck »himmelschreiende Heuchelei« (frei nach JC Juncker) trifft das am besten. Und das in einem Land, in dem LGBT-Rechte mindestens genauso klein geschrieben werden. Ich könnte jetzt noch mehr aufzählen, aber das spare ich mir.

    • Es wäre doch ein Witz, wenn das homophobe Russland mit dieser auf schwul getrimmten Nummer, bei der mindestens die Hälfte der Beteiligten vermutlich auch noch schwul ist, in der gaysten Stadt der Welt triumphiert! Ich finde es sowas von scheinheilig, dass Russland überhaupt noch teilnimmt.

      • Im Grunde hast Du ja Recht, aber dann müsste man so einige Länder suspendieren. Fände ich sehr schade für die Künstler, denn gerade die osteuropäischen Länder haben hervorragende Musiker. Dies würde der Vielfalt beim ESC schaden, was ich persönlich sehr schade fände.

    • Du beschwerst dich über fanseitige Politisierung und machst das Fass im Thread doch selbst mit halbgaren Aussagen auf. Also bitte, wo ist hier die ominöse Russlandverhinderungskampagne, wie erfolgreich mag die überhaupt sein? Und wenn du z.B. dem „Gesetz zum Schutze der traditionellen russischen Lebensweise“ ein ukrainisches staatliches(!) Äquivalent mit gleicher Wirkung entgegensetzen möchtest, bitte mit fundierter Quellenlage. Danke.

      • Doch hast du, explizit sogar hier: Zitat “ Und das in einem Land, in dem LGBT-Rechte mindestens genauso klein geschrieben werden.“

        Und das genau ist der Punkt, weshalb deine Aussage bestenfalls unscharf war. Dass wir hier untereinander den Unterschied zwischen staatlicher Repression und gesellschaftlicher Intoleranz überhaupt erst klarstellen müssen, finde ich überhaupt schon grotesk. Bei dem zweiten habe ich wenigstens die gesetzlich zugestandene Möglichkeit, mich erfolgreich dagegen zu wehren.

        Schon 2008 hatten die Leute Schiss, nach Russland zu reisen. Damals hatte man dort aber noch Interesse, sich als freundliches, offenes Land zu zeigen. Wie sicher könntest du dir da 2020 sein? Und wenn diese Bedenken, wegen Lapalien herausgegriffen zu werden, bei der Beurteilung mitschwingt, hat das kaum etwas mit Verhinderungsvorhaben einer Community zu tun. Da leistest du der unberechtigten Russland würde benachteiligt Denke nur Vorschub.

      • Es geht mir nur darum, dass man im Falle eines russischen Sieges aus allen Löchern feuern würde, was die Menschenrechtssituation anginge, bildlich gesprochen. 2016, beim ukrainischen Sieg gab es da nichts zu hören.

    • So ist es. Ich will mir nicht wieder die Finger „verbrennen“, aber ich denke auch, dass sich beide Länder in Sachen Menschenrechte nichts tun.

      • Ich wusste nicht, dass die Ukraine in andere Länder einmarschiert, Passagierflugzeuge abschießt und Syrien kaputt bombardiert.
        Gottseidank ist Sergays Beitrag in seiner Musicalhaftigkeit zu altbacken und dazu vermutlich zu großkotzig inszeniert, um zu gewinnen.

    • Das kannst du unmöglich finden, begibst dich dabei aber auf allerfeinste russische propagandapfade, denn die Situation homosexueller Menschen in Russland ist so schlecht wie nirgends sonst im ESC-Gebiet, mit Ausnahme der aserischen Diktatur vielleicht. In Tschetschenien werden nach wie vor Lesben und Schwule tagtäglich mit Wohlwollen des russischen Regimes verschleppt, gefoltert und anschließend gerne auch mal ermordet. Etwas Ähnliches gibt es in der Ukraine nun mal nicht, auch wenn man dort weit von gesellschaftlicher Akzeptanz entfernt ist. Zu behaupten, beide Staaten würden sich nichts nehmen ist beste Kreml-propaganda und einfach nur faktisch falsch.

      Die Ukraine mordete nicht in Syrien, die Ukraine hat keine Nachbarstaaten überfallen, die Ukraine nimmt nicht mit massiven Hetzkampagnen Einfluss auf unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat, die ukrainischen Medien verbreiten keine Lügen über unser Land und in der Ukraine gibt es kein faschistoides Gesetz, das Homosexuelle unterdrückt. Weitere Fragen?

      Vielleicht erstmal etwas informieren und sich dann äußern.

      • Ich hätte den Stein nicht lostreten sollen. Dennoch – um das jetzt abzuschließen – bleibt es für mich Heuchelei.

      • @ Chris – Deine Aussage macht keinen Sinn, denn die Regierung der Ukraine und die Regierung Russlands sind eben in ihrer Feindseligkeit gegenüber unserem Land, der EU und Homosexuellen insbesondere nicht zu vergleichen. Solange in Tschetschenien Menschen wg. ihrer Sexualität ermordet und gefoltert werden, sollte man diesen Staat rigoros ausschließen und seine Propaganda boykottieren, denn nichts weiter ist die russische Teilnahme beim ESC seit Jahren. Und nein, ähnliches geschieht wie gesagt in der Ukraine nicht. Deswegen ist das auch keine Heuchelei. Netter Versuch aber…

      • @Christian W.:

        Du wirfst anderen vor uninformiert zu sein und auf Propaganda reinzufallen. Ich möchte aber doch darauf hinweisen, dass u.a. das emotional aufgeladene Vokabular, dass Du benutzt, auch auf eine etwas einseitige Positionierung Deinerseits schließen lässt.

        Um mal ein Beispiel herauszugreifen: Du wirft Russland „Morden in Syrien“ vor. Würdest Du dann der NATO auch Morden im Irak vorwerfen? Als nämlich NATO-Bomben auf Mossul geworfen wurden und Zivilisten starben, las man bei uns allüberall von der Befreiung Mossuls vom IS (was ja auch nicht ganz falsch war), als russische Bomben auf die Teile Aleppos fielen, in denen Radikalislamisten große Teile der Bevölkerung wie in einem Gefängnis hielten und ziemlich übel behandelten, wurde darüber oft ganz anders berichtet.

        Tschetschenien ist eine Katastrophe, keine Frage; wie es dort Schwulen und Lesben geht, ist erschütternd. Ob die russische Regierung aus „Wohlwollen“ nichts dagegen unternimmt, oder weil sie die Regierung dieser sich schon lange in einer Art Ausnahmezustand befindlichen Teilrepublik (in der es eine ganz massive islamistische Bedrohung gibt) nicht schwächen will, um irgendwie eine Art Stabilität aufrecht zu erhalten, ist eine andere Frage.

        Dass russische Einmischung bei Wahlen (ob das in sämtlichen Fällen von der russischen Regierung kommt, ist nicht so ganz klar) leider oft ganz besonders widerlichen Parteien hilft, regt mich unheimlich auf. Es soll aber hier nicht unerwähnt bleiben, dass das Einmischen in Wahlen anderer Länder keine Erfindung Putins ist (auch wenn es inzwischen durch das Internet leichter geworden ist).

        Und zuletzt: Die Erzählung, dass da einfach so aus heiterem Himmel ein Überfall Russlands auf die Ukraine stattgefunden habe, ist auch ein wenig einseitig. Nachdem der von der Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung in demokratischen Wahlen gewählte Präsident Janukowitsch nach den Maidan-Ereignissen aus dem Amt gejagt worden war, gab es von der neuen Regierung doch einige sehr provozierende Äußerungen Richtung Russland und auch in Richtung der russischsprachigen Bevölkerung u.a. in der Ostukraine und der Krim, z.B. kam sehr schnell der Vorschlag auf, russisch als Amtssprache abzuschaffen. In der Folge wurden ukrainische Bürger aus dem Donezbecken zu Separatisten. Dass die dann auch von Russland unterstützt wurden, will ich gar nicht bestreiten.

        Es gibt in Russland wirklich viel Kritikwürdiges. Aber die Einseitigkeit, mit der Russland oft zum alleinigen „Reich des Bösen“ gemacht wird, betrübt mich doch sehr.

        Übrigens: Warum hört man von denjenigen, die Russland gerne vom ESC ausschließen würden, zur Abwechslung nicht mal Ähnliches in Richtung UK oder Australien, die womöglich auch „wohlwollend“ zusehen, wie in einigen Ländern ihres „Commonwealth of Nations“ Schwule und Lesben brutal behandelt werden?

  14. Wo andere mit dem Musikdampfer unterwegs sind, annektiert Russland die Bühne mit dem Musikpanzer. Kühl und berechnend.

  15. @4porcelli
    Mir ging es ausschliesslich um Menschenrechte, also den Umgang mit Homosexuellen etc. Denke schon, dass auch die Ukraine ein Problem damit hat, auch wenn man bis jetzt davon noch nicht viel gehört hat.

  16. Ich finde es uninteressant, ob der Singen kann oder nicht oder ob sein Null-Lied irgendwie inszeniert wird mit Kreml-Kohle, während in Russland immer noch Menschen auf Grund ihrer sexuellen Identität unterdrückt werden und in Teilen Russlands (Tschetschenien) mit Hilfe der Regierung verschleppt und gefoltert werden. Da ist es mir vollkommen egal, ob der singt, sich auszieht oder sich wieder in eine Pressekonferenz setzt und dort dreist behauptet, Homosexuelle hätten in Russland keine Probleme. Mit letzterer Aktion, die bei Fans vollkommen unterging hat er sich endgültig als Kremlmarionette geoutet. Kein Interesse. #NeverRussia

  17. Der Song „schreit“ ja nach einem bombastischen Staging. Wenn das gelingt, ist Russland bestimmt im Rennen um den Sieg mit dabei. Ich kann mir momentan eigentlich nur Island oder Russland als Gewinner vorstellen.

  18. Natürlich sollte in erster Linie der Song bewertet werden,aber der ist ja auch nicht gut..ein Monumentaler Schinken der Extraklasse.
    Bei den Russen muss alles immer groß mächtig und bombastisch sein…und die Berichte über Sergey nehmen ein bisschen Übermacht hier im Forum, jetzt auch noch mit einer Tournee durch Deutschland, man könnte fast glauben es handelt sich um den deutschen Beitrag.
    Ich werde Ihm jedenfalls keine Aufmerksamkeit geben, weder Ihm als Person noch dem Würg Song den er von sich gibt…Bei Russland wie auch bei Weißrussland und Aserbaidschan würde ich mir wünschen sie machen Ihren eigenen Song Contest dann könnten sie sich gegenseitig die Punkte zuschanzen….

  19. Ich kann mir ehrlicherweise kein Staging vorstellen, das diesen durchschnittlichen Song zu einem Sieg Kandidaten macht.
    Diese magische Emotion, die etwa die Common Linnets, Jamala oder Salvador Sobral beim Zuseher schufen, kann Sergej nicht erreichen.
    Von daher bleibt vermutlich nur eine (abermals) total überladene Bühne, die am Ende sehr schnell zu künstlich wirkt.
    Vielleicht mit drehenden LED- Würfel mit Tänzer obenauf, damit auch wieder eine Idee eines Konkurrenten kopiert wird?

  20. Eins ist klar: Sollte Russland tatsächlich den ESC gewinnen, werde ich zeitnah nach dem ESC eine Petition starten, das die ARD den ESC, wenn er tatsächlich im Putinland stattfinden sollte, boykottieren soll. Und dann wars dann für mich beim ESC. Denn wenn Europa so blöd ist und nicht erkennt, was für ein Verbrecherregime derzeit in Russland herrscht und tatsächlich will, das der ESC in Russland stattfindet, dann sage ich nur: Ohne mich. Und nochmal: Sergey wird wohl kaum ein Gegner des Putinregimes sein. Und Putins Propagandaboy soll doch ja tatsächlich in Deutschland noch Konzerte geben dürfen. Schlimmer gehts wohl nimmer.

  21. Ich frage mich, warum macht ESC-Kompakt hier soviel Werbung für Putins Bübchen? Während man über den Deutschen Act so gut wie gar nix mehr berichtet.

  22. Ganz ehrlich wird mir vorab schon ein bissi schlecht vor der vermutlichen Überinszenierung des russischen Beitrages in Tel Aviv. Der Song an sich mag nicht übel sein (auf jeden Fall mal tausendmal besser als die „Versuche“ mit Yulia), Sergey an sich hat auch Stimme… dennoch denke ich, es es erneut in einem „too much of everything“ enden wird. Ob das so gut ankommen wird? Ich denke, das es für einen Sieg vermutlich nicht reichen wird, weil es eben zu gewollt, gewollt, GEWOLLT!!! rüberkommen wird. Aber lassen wir uns überraschen. Mein Schlußlicht ist Russland immerhin dieses Jahr mal nicht.

  23. mein Gott habt ihr alle Probleme als ob es nichts wichtigeres GIBT auf dieser Welt !! streiten sich wie kleine Kinder umher . ändern können wir sowieso nichts ! Hier nicht und dort auch nicht ! hier geht’s um Musik und nicht politisches Geplänkel! der ESC sollte eigentlich unpolitisch sein also hakten wir uns dran und feiern die Musik !

    • „Ändern können wir sowieso nichts“ – Du bist sicher ein Millenial? Bei der russischen Disney-Ballade gibt es leider – wie bei vielen Liedern dieses Jahr – musikalisch nichts zu feiern. Thank you, next!

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