Agnetha Fältskog: Das ist das neue Lied „Where Do We Go From Here?“ und es gibt erste Infos zum neuen Album „A+“

Der reaktivierte ABBA-Hype ist um eine weitere Episode reicher. Nach dem Comeback-Album „ABBA Voyage“, dem erfolgreichen „ABBA Voyage – The Concert“ Liveshow-Erlebnis in London und der Wiederbelebung von „ABBA: The Movie“ hat heute die neue Solo-Single „Where Do We Go From Here?“ von ABBA-Mitglied Agnetha Fältskog Weltpremiere gefeiert. Um ca. 9:45 Uhr mitteleuropäischer Zeit lief das Lied zum ersten Mal in der „Breakfast Show“ mit Zoe Ball auf BBC Radio 2.

Schon seit ein paar Tagen hat sich die Spannungskurve des ABBA-Universums unaufhaltsam auf diesen vorläufigen Höhepunkt zubewegt. Ende der vergangenen Woche sorgten allein die neuen Social-Media-Accounts von Agnetha Fältskog und ein mysteriöser Post für Euphorie bei Fans und Medien. Am Dienstagabend dann die offizielle Bestätigung: Es wird ein neues Lied von Agnetha Fältskog mit dem Titel „Where Do We Go From Here?“ geben. Über diese Tatsache und die Ankündigung der Weltpremiere für den Donnerstagvormittag berichtete ESC kompakt im deutschsprachigen Raum dann zunächst beinahe exklusiv, erst fast 24 Stunden später sprangen am Mittwochnachmittag nach einer dpa-Meldung auch die etablierten Medien auf den Zug auf.

Seit heute wissen wir also, wie „Where Do We Go From Here?“ klingt. Der neue Song von Agnetha Fältskog, der von Jörgen Elofsson geschrieben wurde, startet als Midtempo-Lied mit einer Gitarrenbegleitung, die fast schon spanisch, zumindest aber mediterran-sommerlich klingt. Dieses Gefühl verstärkt sich dann noch in der Bridge, wenn das Lied auch an Tempo zulegt, bevor der Refrain wieder eher zurückgenommen ist. Auch wenn „Where Do We Go From Here?“ insgesamt temporeicher ist, als es einige erwartet haben dürften, bekommt das Lied schon allein durch Agnethas Stimme auch einen verträumten Anklang, fast wie ein Sommernachtstraum.

Mittlerweile wurde die Single auch auf allen gängigen Download- und Streamingplattformen veröffentlicht. Bald werden wir also auch erfahren, ob „Where Do We Go From Here?“ ähnlich durchschlagenden Erfolg haben wird wie ihrerzeit die neuen ABBA-Lieder „I Still Have Faith In You“ und „Don’t Shut Me Down“.

Mittlerweile sind durch einen Leak auf Amazon auch weitere Informationen zur anstehenden Albumveröffentlichung bekannt geworden, die heute auf BBC 2 auch von Agnetha bestätigt wurde. Sie wird ihr zehn Jahre altes Album „A“ in einer neuen Version als „A+“ am 13. Oktober neu veröffentlichen. „Where Do We Go From Here?“ bleibt der einzige neue Track auf dem Album. Die schon bekannten Lieder sollen aber komplett neu abgemischt worden sein und einen ganz neuen Klang bekommen haben. In der Deluxe Version soll „A+“ auch die alten Versionen der Songs beinhalten. Außerdem ist natürlich auch eine Vinyl-Version geplant.

In der 2013er-Version beinhaltete „A“ folgende Lieder:

  • The One Who Loves You Now
  • When You Really Loved Someone
  • Perfume In The Breeze
  • I Was A Flower
  • I Should’ve Followed You Home (mit Gary Barlow)
  • Past Forever
  • Dance Your Pain Away
  • Bubble
  • Back On Your Radio
  • I Keep Them On The Floor Beside My Bed

Da „A+“ elf Songs beinhalten soll, dürften also alle diese Tracks (in welcher Form auch immer) auch auf der neuen Album-Version enthalten sein und zusätzlich lediglich „Where Do We Go From Here?“ ergänzt werden. Wir werden die Neuigkeiten rund um Agnetha und „A+“ hier auf ESC kompakt natürlich weiterhin im Blick behalten.

Übrigens: Zu der Frage von Zoe Ball, ob ABBA beim ESC 2024 in Malmö auftreten werden, wollte Agnetha lieber nichts sagen. Nach einem klaren Dementi, wie wir es noch vor einigen Monaten zu hören bekommen haben, klingt das eher nicht…

Wie gefällt Dir die neue Solo-Single „Where Do We Go From Here“ von Agnetha Fältskog? Und welchen Sound erwartest Du von ihrem Album „A+“? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.


32 Kommentare

  1. Ich habe den Comebacksong noch nicht gehört und lasse mich überraschen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wieviele Songs das Comebackalbum A+ haben wird.

  2. Es plätschert so dahin…mal sehen ob es noch ein Grower wird,eher nicht. Aber nach 10 Jahren eine Neuveröffentlichung von A zu A+ mit einem neuen Track?? Das hört sich doch stark nach $$$ an. Ich liebe aber auch heute immer noch „I Should’ve Followed You Home“ im 7th haeven club mix..Grandios

  3. Leider, leider ist „Where do we go from here?“ arg banal geraten (siehe auch usain1 und kallekra). Brauch ich leider nicht.
    Und die A+-Geldmaschine: naja…

  4. Ein hübsches Lied. Der „WOW-Effekt“ wie bei „Don’t shut me down“ stellt sich zwar nicht ein. Der Song braucht etwas länger.
    Ich glaube nicht das diese Neuveröffentlichung des „A“-Albums nur aus Geldgründen erfolgt. Die „ABBA’s“ haben doch Kohle ohne Ende.

  5. Das Lied ist wie zu erwarten recht belanglos. Bemerkenswert fand ich den Kommentar von A. zum Thema ESC 2024, bzw. den „nicht Kommentar“ dazu. Irgendwas wird da sicher kommen in Malmö, die publicity wird Björn nicht ungenutzt lassen.

  6. Und auch hier wieder die Geldmaschine am laufen lassen. Gute Idee: Nur nicht ins Studio. Vielleicht für ein Lied um alles wieder anzukurbeln, den Rest machen die Abmischer und Tontechniker im Studio. Mutti bleibt schön zuhause. Was mit Voyager bestens funktionierte, wird auch hier gehen. Die neue Single klingt auch nach Schublade. Schade. Mit minimal Aufwand maximaler Ertrag.

  7. Langsam würde ich mir wünschen, dass „comeback“von abba häts nie gegeben. Sorry, aber das wirkt alles so lieblos und profitgesteuert. Ein mythos wird zerstört, dafür rollt der rubel.

  8. Ich mag Agnetha ja, aber das klingt wirklich wie etwas was Dänemark in den letzten Jahren zum ESC hätte schicken können, und das ist kein Kompliment.

  9. Also ich bin happy und finde das klasse. Man hört schon dass Agnethas Stimme etwas anders klingt aber als ewiger Abba Fan bin ich hin und weg…allerdings hätte ich mir das als Maxi CD oder als Vinyl Single gewünscht und nicht auf dem A+ Album.

  10. Tolle Frau!
    Vorschlag an das ESC-kompakt-Team: Macht doch mal was nach dem Motto „Was macht eigentlich …?“ Bianca Shombourg, Jendrik, Malik Harris, Kümmert etc. – was ist aus ihnen geworden? Räumen sie irgendwo bei Tchibo die Regale ein oder sind sie noch im Musikbusiness? Und wie denken sie über ihre ESC-Teilnahme?

    • Also Malik Harris hatte die letzten Monate mit „Dreamer“ und „Up“ zwei sehr erfolgreiche Radiohits, ebenso mit „Enchanté „(Younotus & Willy William feat. Malik Harris & Minelli) wöchentlich hunderte Rundfunkeinsätze. Nie gehört ? Dazu Konzerte, Festivals, es läuft bei Malik. Von Andreas Kümmert gabs kürzlich auch neue Musik, ist auch live unterwegs.
      Die Leute, die bei Tchibo die Regale einräumen, sind übrigens auch wichtig und rackern sich für die Kundschaft ab.

    • Also der Andreas Kümmert braucht sich als Musiker hinter niemanden zu verstecken.
      Man kann natürlich Musik primär nach dem ökonomischen Erfolg bewerten.
      Ob man damit bei jedem Künstler so glücklich ist sei mal dahingestellt

      • Lieber Thomas O., ob erfolgreich im Musikbusiness oder nicht, das ist mir einerlei. Ich würde nur gerne wissen, was treiben Chris und Maxi Garden und andere heute so. Die Biografien der ESC-Teilnehmer fände ich interessant und was der ESC mit ihnen gemacht hat. Punkt.

  11. Der Song ist okay. Er tut nicht weh aber begeistern kann er mich nicht. Mir gefällt sowieso Fridas Stimme besser…und das schon immer

    • Da kann ich nur zum Teil zustimmen; tolle Sängerinnen sind sie beide, aber am Ende kommt es auch auf den Song an (Gruß ans Phrasenschwein). Where Do We Go From Here? ist halt kein The Day Before You Came, aber auch nicht jeder Frida-Song kommt an Money Money Money ran.

      Die für mich großartigsten ABBA-Songs werden ohnehin im Wesentlichen von den gemeinsamen Harmonien geprägt: Knowing Me, Knowing You, Dancing Queen, Eagle, Waterloo, The Way Old Friends Do.

  12. ganz nett, aber nicht soooo schön wie erhofft.
    Hab mich aber trotzdem mal wieder gerne an mein kleines,altes Zimmer mit den vielen
    Agnetha-Postern an der Wand zurückerinnert.

  13. So gar nicht mein Fall, aber ich bin eh kein ABBA Fan. Allerdings ist es schon auf Platz 3 der deutschen Download Charts.

  14. Das Lied ist langweilig, ja. Aber es ist Agnetha, also MUSS ich es haben.

    Aber was mich irritiert: Seit wann ist Benny hier für ABBA-Content zuständig? Hat mich schon irritiert als ich den Voyage-Beitrag gelesen habe.

  15. Jaaaa plätschert. Aber schön. Ich mag das wirklich gern. Obwohl ich gestehe, dass ich die Stimme ohne Ansage nicht so ohne weiteres erkannt hätte. Trotzdem gut.
    Und zu der hier öfter gerügten Geldmaschinerie:
    Künstler dürfen auch gerne geschickt im Marketing sein. Wenn das Produkt im persönlichen Anscheinen Käse ist, muss es ja nicht mehrmals gehört oder gekauft werden. Wenn andere das tun – deren Entscheidung Ganz einfach. Ich fühle mich ausgesprochen gut mit neuer Musik von den A’s und B’s . Mir ist eigentlich egal, warum die das tun. Wenn’s mir gefällt, gefällt’s mir, wenn nicht, dann nicht.
    Jetzt gefällt’s mir!

    • Ich finde immer sehr befremlich, wenn Künstlern vorgeworfen wird, dass sie Geld verdienen wollen. Ich mach meine Arbeit auch in erster Linie, um Geld zu verdienen. Aber das sollte wirklich nicht der Grund sein, ein Lied nicht zu mögen. Was für eine tolle Neuigkeit, dass Agnetha wieder ein Lied eingespielt hat. Singen war und ist ihr Beruf, ihre Berufung. Und besonders freut mich, dass es ein flotter Song zum Tanzen ist, eben das was man „radiotauglich“ nennt, denn immer wenn ich sie im Radio höre, kann ich 3 Minuten lang all die schrecklichen Nachrichten dieser Welt vergessen. Und ich würde keinen Cent investieren, wenn es mir nicht gefallen würde. Aber ich find´s toll. Willkommen zurück, Agnetha !

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