
Als letzter Teilnehmer am „Deutschen Finale 2024“ hat sich erst letzte Woche Donnerstag Floryan (Aufmacherbild) qualifiziert. Er gewann die Live-Entscheidung der Docutainment-Reihe „Ich will zum ESC!“ und sicherte sich damit die Wildcard für die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024. Wir checken seinen Beitrag „Scars“ und seine Chancen, das Ticket für Malmö zu bekommen.
Floryan heißt bürgerlich Florian Rößler und stammt aus Künzelsau in Baden-Württemberg. Er ist schon seit seiner Jugend ein großer ESC-Fan, als er den Sieg von Lena Meyer-Landrut in Oslo live vor dem TV mitverfolgen durfte. Für sein Masterstudium im Bereich Musikmanagement an der Popakademie Mannheim zog er von zuhause aus, lebt derzeit für ein Praxissemester in Hamburg und liebt die Entfaltungsfreiheit, die ihm die Stadt bietet.
Der 28-Jährige hatte sich beim NDR für die Teilnahme am „Deutschen Finale 2024“ beworben und war von den Coaches Conchita Wurst und Rea Garvey als eines der Talente für die Serie „Ich will zum ESC!“ ausgewählt worden. Dort schaffte er es also ins Finale, wo er für den Vortrag des selbstgeschriebenen Titels „Scars“ die meisten Stimmen erhielt.
Mit Floryan sprachen wir auch in einem ESC kompakt LIVE.
Der Song
Neben dem Interpreten selbst haben auch Leif Bent und Rea Garvey am Song mitgewirkt. Die Klavierballade startet ruhig und wird nur zum Refrain etwas kraftvoller. Dieser – und dort vor allem die Zeile „In scars I’m beautiful“ – wird von der Kopfstimme des Sängers geprägt. Zum Finale kommt ein Chor hinzu, der die Hookline in eine Art hymnischen Gospel verwandelt.
Inhaltlich geht es in dem autobiografischen Stück „Scars“ um die Verletzungen, die Floryan in seiner Jugend erlebt hat. Er konnte nicht zeigen, was er dachte oder fühlte. Davon sind „sichtbare“ Abdrücke und Narben geblieben. Letztlich hat er sich aber freigeschwommen und zeigt nun selbstbewusst die „Scars“, die letztlich auch ausmachen, was und wer er heute ist.
Der Check
ESC-kompakt-Leser:innen: So habt Ihr gewertet. Und so war Eure Wertung für die anderen acht Beiträge.
Song allgemein: 4,58/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 1,66/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 2,30/5 Punkten
Gesamtpaket: 1,66/5 Punkten
Im Hinblick auf das Gesamtpaket liegt „Scars“ bei Euch auf Platz 9 von 9.
Benny: „Scars“ hat teilweise eine schöne Melodie, ist aber leider nicht ESC-geeignet: Viel zu unauffällig, einfach gestrickt und Flo kämpft in den Höhen mit der Kopfstimme. Schade, denn mit einem anderen Song hätte ich ihn gern im Vorentscheid gesehen. 4 Punkte
Berenike: “Scars” ist nicht schlecht – aber auch nicht toll. Es ist eine Klavierballade, wie man sie so in der Art schon oft gehört hat und die für mich deshalb nicht genug heraussticht. Mit dem häufigen Wechsel zum Falsett hat sich Floryan selbst eine große Herausforderung gestellt, die er am Freitag noch besser meistern müsste. Ganz hübsch finde ich den Backgroundchor; da fände ich es schön, wenn man dann auch eine Interaktion mit realen Backgroundsänger:innen auf der Bühne sehen würde. 5 Punkte
Douze Points: Natürlich bin ich als Begleiter von „Ich will zum ESC!“ voreingenommen. Ich finde Floryan super sympathisch und freue mich für ihn, dass er es jetzt auch in „Das Deutsche Finale 2024“ geschafft hat – zu meiner großen Überraschung. Denn weder der Song noch Floryan überzeugen mich im ESC-Zusammenhang. Das musikalisch durchaus gefällige „Scars“ braucht meiner Meinung nach einen in jedem Aspekt extrem starken Interpreten, um bei einem Komponisten-Wettbewerb aufzufallen. Die Botschaft des Songs und meine Sympathien für Floryan reichen für 3 Punkte
Flo: Dieser Song lässt mich komplett kalt. „Scars“ sollte als Nummer Emotionalität schaffen und Gefühle erzeugen, bleibt aber blass. Rein musikalisch fügt dieser Song dem bestehenden Teilnehmerfeld leider kaum neue Qualität hinzu. Und dafür dann so ein Casting-Format. Aber sei’s drum, vielleicht gibt es ja einmal mehr eine „Wildcard-Überraschung“ im deutschen Vorentscheid. 2 Punkte
Manu: Aus Gründen der Fairness checke ich hier die Studio-, nicht die Live-Version. Floryan gefällt mir in den Tiefen ganz gut, in den ganzen hohen Lagen klingt die Stimme leider bereits in der Studioversion schwierig. Auch die Produktion wirkt „günstig“, hier wäre mehr Pathos im Instrumental gut gewesen. „Scars“ ist im positiven Sinne eine klassisch aufgebaute Ballade, die aufgrund des Textes berühren möchte. Leider schafft sie das bei mir persönlich nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es anderen da anders geht. Ich wünsche Floryan von ganzem Herzen eine extrem tolle Zeit beim Vorentscheid. Im Vergleich mit den anderen Liedern kann ich aber nur 3 Punkte geben.
Max: „Scars“ hat gute Ansätze, braucht aber selbst für eine Ballade zu lange, um sich richtig aufzubauen und zu entfalten. Dies ist beim ESC natürlich schwierig, da man die Leute sofort catchen sollte und quasi bei der Stange halten muss. Zum Ende fehlt dem Lied nochmal mehr Rums, aber das ist nur mein Geschmack. Vielleicht ist ja das Minimalistische, was den Zuschauern auch bei IWZE gefallen hat. Von mir sind es 3 Punkte
Peter: Ich habe größte Sympathien für alle Nachwuchstalente, die den Traum von einer ESC-Teilnahme leben. Aber ich will auch ehrlich sein: Ich fand im IWZE-Aufgebot mehrere Acts stärker (nicht nur die, die in der Festsaal-Kreuzberg-Show dabei waren). Die Melodie von „Scars“ ist gefällig, aber nicht unique und leider auch schnell vergessen. Der Text ist gut, aber ich kann mich aufgrund von Floryans Akzent nicht immer und vollständig darauf konzentrieren. Was kein Drama ist. Mein Englisch ist auch sehr deutsch, aber ich will ja nicht zum ESC. Auch Outfit-technisch und hinsichtlich der Inszenierung gibt es aus meiner subjektiven Sicht Handlungsbedarf, da bin ich aber auch zuversichtlich, weil am kompletten Staging noch gearbeitet wird. 3 Punkte
Rick: So sympathisch mir Floryan auch ist, dieser Song ist wirklich nichts für den ESC. Dass die Zuschauenden genau die Nummer aussuchen, die die allergeringste Wiedererkennbarkeit in den deutschen Vorentscheid einbringt, ist für mich schwer nachvollziehbar. Aber let’s be real: keiner der „Ich will zum ESC!“-Songs hätte was gerissen. Ich hoffe jetzt nur, dass sich die ruhigen Männersongs von Max, Ryk und Floryan nicht gegenseitig die Stimmen klauen. „Scars“ ist mir musikalisch einfach zu belanglos und ehrlich gesagt stört mich auch die Aussprache von Floryan. Vielleicht hätte er auf Deutsch singen sollen… 3 Points
Gesamtpunktzahl: 26/96
Wie gefällt Euch „Scars“? Wie sollte Floryan den Song beim Vorentscheid präsentieren, um weit vorne zu landen? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!
Bisher erschienene Songchecks:
- (1) „Tears Like Rain“ von Bodine Monet
- (2) „Katze“ von GALANT
- (3) „Always On The Run“ von Isaak
- (4) „Undream You“ von Leona
- (5) „Naiv“ von Marie Reim
- (6) „Forever Strong“ von Max Mutzke
- (7) „Love On a Budget“ von NinetyNine
- (8) „Oh Boy“ von Ryk
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Für mich der schwächste Beitrag im Vorentscheid. Der Song ist leider völlig belanglos und die eher mittelmäßige Gesangsqualität macht es leider nicht besser. Meiner Meinung nach hätte es dieses Castingformat nicht gebraucht, das zeigt der Song leider eindeutig. Ich sehe auch keine Chancen beim Vorentscheid, geschweige denn in Malmö. Mein letzter Platz, 1 Punkt.
Im Grunde war das Ganze eine riesengroße „Vera…“! Von Anfang an! Und es tut mir vor allem für die Kanditat*innen so richtig leid. Das sind Menschen, voller Hoffnung, eine Musikkarriere zu starten. Nicht nur, dass die Kritiken der Jury völlig überzogen waren, sie haben etwas vermittelt, was so nicht (oder noch nicht) ist. Es gibt so viele Menschen, die ein großartiges Talent haben, was das Singen betrifft. Viel mehr, als das, was wir gesehen haben. Und selbst diese Menschen haben keine großartige Karriere vor sich, weil ihnen einfach auch das „Vitamin B“ fehlt.
Hier wird den Kandidat*innen aber etwas impliziert, was einfach so nicht stimmt oder stimmen kann.
Und wenn man sich dann mal das Finale anhört und mal wirklich ehrlich zu sich selbst ist, klang sehr sehr Vieles nicht wirklich optimal (dünn, schief,…). Dabei finde ich es nicht mal am Schlimmsten, dass ich mich als Zuschauer „verkohlt“ fühle, sondern, dass ganz viel (in meinen Augen) Unehrlichkeit gegenüber den Kandidat*innen mit im Spiel ist! Sie sind eigentlich nur ein „Spielball“!
Ja, das ist wirklich tragisch. Die Sänger*innen können am wenigsten dafür.
Dabei sein ist alles…
Da bleibt aber auch gar nichts! Kein Nachklang, kein Haken. Geht zum einen Ohr rein und ganz schnell zum anderen wieder heraus. Schwach auch in der Interpretation von Floryan. Wie so eine miserabel produzierte Nummer überhaupt in den ESC-Vorentscheid kommt, weiß wohl nur Frau Wolflast.
Furchtbar langweiliger Song. Da hab ich schon nach wenigen Sekunden nicht mehr hingehört. Gab es bei IWZE wirklich nichts besseres als DAS?!
Selbst wenn – es war eine Publikumsentscheidung, also wollten die Leute diesen Song…
Vox populi, vox Rindvieh. Andererseits kannste einem nackten Mann auch nicht in die Tasche greifen. War ja nix da, was man wählen konnte. Man hätte sich und uns die Veranstaltung am Donnerstag in letzter Konsequenz eigentlich ersparen sollen.
Aber anderswohin. Das hätte sich dann vermutlich genau so angehört wie diese „Gesangsdarbietung“
😮😮😮😮 HERR Alki!!!!
Das war aber echt fies!
aber nur in Anbetracht der Auswahl. Das ist aber keineswegs ein Qualitätssiegel, oder ein special want, sondern eben rein relativ. Gegen Bibiane nicht den Hauch einer Chance gehabt…das wollen wir mal festhalten.
Schon in der gesamten IWZE Reihe kamen Floryan Auftritte bei mir nicht an und ich hätte in jeder Runde lieber andere Teilnehmende weiterkommen sehen. Gab aber auch nur 2 Teilnehmende, die mMn wirklich Potential für einen guten ESC-Auftritt gehabt hätten und die sind schon vor dem Finale ausgesiebt worden. Deshalb nur folgerichtig, dass Floryan nun im DDF steht.
Scarfs ist als Song nicht gut. Die vielen Kopfstimmenparts mag ich so gar nicht und klingen schon in der Studioversion nicht schön, live im IWZE-Finale noch schlechter.
In der Summe fehlt es diesem Beitrag an Qualität, um mit dem eh schon nicht sonderlich hochwertigem Feld im DDF mitzuhalten, deshalb gibt es von mir nur einen Punkt. Ist immerhin ein Punkt mehr, als Naiv von mir bekommen hat.
Sorry, ich finde den Song so lala. Mein Platz 9 von 9.
Man möchte denjenigen, die junge Talente mit so schwachen Songs in die deutsche Vorentscheidung schicken, einfach mal ein paar gehörige Maulschellen verpassen. Ich hab ja andernorts schon alles gesagt, was ich zu der Veranstaltung zu sagen habe. Und dann gewinnt auch noch der schwächste der drei angetretenen Songs. Hier stimmt leider gar nichts. Das Angebot im VE ist schon nicht sehr stark, aber die Wildcard ist nochmal drei Stufen schwächer. Floryan kann einem echt leid tun, ich hoffe, er hat wenigstens eine schöne Zeit rund um den VE.
Vielleicht kann er ja von Max Mutzke oder Marie Reim ein Autogramm kriegen.
Ich finde Scars persönlich sogar schon einen Ticken besser als Forever Strong, aber an ein Gesangstalent wie Max Mutzke kommt Flo als kompletter Newcomer natürlich noch nicht heran. Das ist auch nicht schlimm. Die Teilnahme am Vorentscheid und der Sieg von Ich will zum ESC motivieren ihn hoffentlich weiterzumachen, unabhängig von der Platzierung. Ganz vorne sehe ich ihn ehrlich gesagt nicht, aber ich habe das Gefühl, dass er auch nicht Letzter wird. Ich wünsche Floryan diese Woche vor allem Spaß und das er viel aus dieser Erfahrung mitnehmen kann. Beim ESC wäre er mit dieser Nummer aber ehrlich gesagt fehl am Platz, das ist nicht böse gemeint, aber hier fehlt einfach das Kompetitive und Besondere, das einen guten ESC-Beitrag auszeichnet. Der Song sticht einfach zu wenig heraus.
Endlich mal kein Hass-Beitrag. Manche Kommentare hier finde ich einfach nur verstörend.
Floryan ist bereits ein Gewinner. Und er selbst weiß auch, dass er es im VE schwer hat gegen die anderen Beiträge. Aber Hey, er ist dabei und wird es auch genießen.
Und warten wir doch erst mal ab.
Wäre Bibi nicht krank geworden, würde sie wahrscheinlich die Wildcard gezogen haben.
Sorry, aber „Hass-Beiträge“ sehe ich hier bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht! Das Kind darf gern mal beim Namen genannt werden!
Man hat bei „Ich will zum ESC“ hoffnungsvolle und weiß Gott durch die Bank nicht unbegabte Newcomer schlicht und einfach mit schwachen Songs verheizt. Einer von ihnen darf ins deutsche Finale mit einem Song, dessen Konkurrenzfähigkeit gleich NULL ist. Warum tut man den jungen Talenten sowas an? Warum schreibt man ihnen, wenn man schon so einen Zinnober macht, nicht vernünftige Songs, mit denen sie auch konkurrenzfähig sind? Dagegen richtet sich die Kritik. Gegen nix Anderes. Und dagegen muss sich die Kritik auch richten, denn sowas sollte bitte nicht wieder passieren.
Wenn man schon so eine Show wie „Ich will zum ESC“ aufzieht, dann muss man den Kandidat*innen Hammerbeiträge verpassen, auf dass die etablierten Mitbewerber*innen in der deutschen VE das große Zittern kriegen. Hier ist genau das Gegenteil passiert. Dass man die Teilnehmer + -in und die Songs dann in der Show noch ohne jedwede Kritik über den grünen Klee lobt, obwohl es zumindest bei den Songs beim besten Willen nichts zu loben gibt, ist das Perfideste von allem. Man kann auch konstruktive Kritik üben, ohne jemanden völlig platt zu machen. Wir haben in den letzten 10 Jahren schon so viele Talente mit schwachen Songs verheizt, ich finde das echt nur noch zum K***en.
Und noch was: Ich befürchte, dass Floryan, so er denn gewinnen sollte, wie so viele andere vor ihm völlig allein gelassen wird. Was man eigentlich machen müsste, ist das, was Raab damals mit Lena gemacht hat: In jede Fernsehshow reingeschleppt, die nicht bei drei auf dem Baum war, damit das Talent Bühnenluft schnuppert und sich entwickeln kann.
Manchmal frage ich mich, ob der eine oder andere der Verantwortlichen morgens noch guten Gewissens in den Spiegel schauen kann.
Heute wird jegliche Kritik als „Hass“ diffamiert, oft um (berechtigte) Kritik nicht ernstnehmen zu müssen. „Hass“ liegt vor, wenn jemand persönlich wird und unangebracht überzogen über jemanden herzieht. Wenn Leute ein Lied schlecht finden oder der Auffassung sind, dass jemand schlecht singt, ist das nicht gleich „Hass“. Das muss man schon auch mal einfach so hinnehmen.
Sehe auch keine Hass-Beiträge und schließe mich Tamara gerne an. Bezüglich Bibi stimme ich zu. Aber Wildcard reicht lange noch nicht. Das ist wie „Seepferdchen“; schön, dass man/frau es hat, um es der Oma zu zeigen. Aber für die offene See oder im Haifischbecken reicht es ganz lange noch nicht.
Klasse formuliert. Ein sehr angenehmer Super-Typ, dem ich alles gönne. ESC ist nur eine ganz andere Hausnummer und das blieb bei den Machern von IWZE aus Eigennutz unberücksichtigt. Hoffe auf keine weiteren Scars.
Dass Floryan eine gute Stimme hat, hat er während IWZE bewiesen. Nur leider ist der Beitrag, der ihm zugewurfen wurde, einach nur langweilig (wie übrigens „Forever Young auch). Ich hoffe, dass sich Floryan nicht entmutigen lässt und seinen Weg geht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass er am Freitag letzter wird, da gibt es andere Kandidaten.
Der Beitrag wurde ihm nicht zugeworfen, sondern von ihm selber entwickelt.
Die Musik war vorgegeben.
Nein, die Skizze aus der Doku wurde nicht verwendet. Hat Floryan gestern so im Interview mit Benny und Peter gesagt.
Oh, okay. Habe mir das Interview nicht angeschaut.
Nein? Laut Florian wurde nach Aufzeichnung alles über Bord geworfen und letztendlich komplett neue Musik komponiert.
1 Punkt. Die ganze Kritik am Format IWZESC klammere ich hier mal aus, denn dafür kann Floryan nichts.
Das deutsche Publikum kennend, hat er natürlich gute Chancen, trotzdem sehr gut abzuschneiden. Wird nur dann beim ESC nix – aber das wird es auch mit einem der übrigen 8 Kandidaten nicht, von daher…
Habs mir in den Kalender eingetragen 🥰
Danke für diese Aufmerksamkeit.
Ist nicht selbstverständlich.
Ich fürchte auch, das könnte wegen seines ostentativ-oberflächlichen Schlonzes sehr gut abschneiden, wenn er es einmal schafft, 50% der Töne sauber zu treffen.
Paradiesapfel kaufen die Leute auf der Kirmes ja auch, obwohl es ihnen hinterher übel wird. Und warum? Weil sie den kochkomplexen Geschmack von Äpfeln durch solche Formate wie „Deutschland sucht den Superapfel, der aber möglichst nicht weit vom Stamm fallen soll “ gar nicht mehr kennen.
gesangliche Schwächen nehmen die Voter relativ übel. Fast alle von Votern geschickte Beiträge waren gesanglich auf einem guten bis sogar sehr guten Niveau, was auch auf direktnominierte Acts zutraf.
Floryan, enttäusche mich nicht – ich habe 100,00 € auf Deinen Sieg gesetzt und will mir davon eine USA Reise gönnen (habe ich schon gebucht, weil 100 % Sieg sicher).
Liebe Grüße
Dein Thoddy
😂
Oh maaan 😉
Man kann das Geld auch direkt zum Fester rauswerfen.
Mach es wie ich.
Hab nen Euro auf Ryk gesetzt.
Absolut sichere Anlage,das sagen zumindest alle Experten.
Werde mir von der Rendite zwei Tüten Katjes kaufen.
Das klingt verlockend. Ich wäre mit einer schon zufrieden.
Gute Reise nach Posemuckel gleich neben irgendwo. Da ist es auch wunderschön. Es muss nicht immer Trump-State sein.
Song ist für die Tonne.Wird nichts mir der Wildcard als Sieger beim VE.
Wünsche ihn viel Spaß bei seinem ersten großen Auftritt.
Darin, dass leider keiner der Wildcard-Songs eine richtige Bereicherung für den VE darstellt, waren wir uns ja fast alle einig. Trotzdem verstehe ich die rigorose Ablehnung gegenüber „Scars“ nicht. Dafür reiht sich der Titel qualitativ dann doch zu gut ein. Ich persönlich finde sowohl „Undream you“ als auch „Forever strong“ deutlich schwächer, da in diesen Liedern noch viel weniger passiert.
Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum man Flo ausgerechnet einen Song gab, der so ausgiebig in seinem stimmlichen Grenzbereich operiert. Das erscheint mir, gerade wenn dann noch Faktoren wie Lampenfieber ins Spiel kommen, wie ein „Recipe for Disaster“. Ohne diesen Druck klang das bei seiner Winner’s Reprise schon auffällig besser.
Ich tippe mal, er wird dank einiger Stimmen von Tante Gertrud zumindest nicht Letzter werden. Und sollte er vielleicht sogar einen der beiden etablierten Namen hinter sich lassen, könnte er sogar für den Rest seines Lebens mit Fug und Recht flexen, wenn er denn wollte.
Erstmal vorweg ich habe ein Herz für Newcomer von fand es deswegen toll, dass sich diese Saison auch Acts ohne eigenen Song für den Vorentscheid bewerben konnten. Dass daraus dann „Ich will zum ESC!“ vom NDR gestrickt wird konnte man damals ja noch nicht ahnen. Ich hoffe trotzdem, dass der NDR (oder welcher Sender auch immer für den ESC in der nächsten Saison zuständig ist) dies beibehält, dass sich auch Acts ohne eigenen Song bewerben können. Diese könnte man ja dann auch ohne ein Format wie „Ich will zum ESC!“ mit erfahrenen Songwritern zusammen bringen, welche dann gemeinsam mit den Acts einen Song erarbeiten. Oder, wenn es nicht so personalisiert sein soll, könnte man die Bewerbung für den Vorentscheid auch bereits für Songwriter, welche selbst nicht singen und auch keinen Act für ihre Songs haben, öffnen, die sich dann mit einem Song bewerben können, welche man dann wiederum für die Acts ohne eigenen Song nehmen könnte.
Zum Song „Scars“:
Ich finde, dass dies ein sehr schöner Song mit einer wichtigen Aussage ist. Trotzdem ist er, wie Benny im Artikel bereits erwähnt hat, zu unauffällig für den ESC. Mit einer einfachen Ballade kommt man beim ESC mittlerweile, leider, nicht mehr weit. Wenn, dann muss diese schon auffallen bzw. aus der Reihe tanzen und damit einen besonderen Touch haben so wie 2017 „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral.
Ich hoffe sehr, dass dieser Titel nicht gewinnt. Und das meine ich weder zynisch noch polemisch. In Malmö wäre das nämlich ein „Black Smoke“-Ergebnis – und das hat Floryan nicht verdient. Mit einem mittleren oder hinteren Platz in der VE kann er sich das gute Gefühl bewahren, bei der VE dabei gewesen zu sein und kann dann in Ruhe weiter an seiner Karriere arbeiten.
Ich war sehr überrascht, das Floryan die Wildcard gewonnen hat. Ich fand seine Performance vor einer Woche mit am Schwächsten und fand Luca und Anne besser. Sei es drum, er ist jetzt im VE-Finale. Das war es dann aber auch. Ich sehe keinerlei Chancen auf das Ticket nach Malmö.
Das Beispiel Spanien führt vor Augen, dass ‚gut Singen‘ nicht immer gefragt ist, wenn man nen ziehenden Song am Start hat.
Floryan singt ich würd mal sagen relativ unteres Mittelmaß mit einigen Problembehaftungen. Leider relativ weit von brilliant entfernt. Die Aussprache des Englischen ist bei ihm für meinen Geschmack noch verbesserungswürdig.
Hauptproblem ist aber, dass der Song selbst einfach nicht zieht um über stimmliche Problematiken hinwegsehen zu können. Dürftige Komposition verbunden mit Textplatitüden aus dem Selbstbaukasten.
Habe Schwierigkeiten dem Song VE Mindeststandard zubilligen zu wollen.
Das dieses Teil nun hier quasi auf gleicher Höhe, wie Max Mutzkes Song bewertet wird, ist natürlich schon was arg fies gegenüber Max. Finde das absolut ungerechtfertigt.
Eine absolute Katastrophe….
Ich sage es mal so: Mehr als eine Teilnahmeurkunde wird es für ihn nicht geben.
Ich finde Floryan hat durchaus eine sehr gute und berührende Stimme. Ich habe die komplette Staffel von IWZE intensiv verfolgt und er hat mir sogar besser gefallen als Bibiane. Leider passt das mit Scars nicht zusammen, wahrscheinlich liegt es an der sehr oft vorkommenden Kopfstimme, die auch extrem schwierig zu singen ist. Der Song ist auch wirklich etwas zu langweilig. Aber Floryan hat es geschafft das Ticket für`s deutsche Finale zu bekommen und es wird für ihn eine ganz tolle Erfahrung werden auf seinem weiteren Weg in der Musikbranche. Ich wünsche ihm, dass er alles genießen kann und dass ihm bewusst ist, dass er ja schon ein „kleines“ Finale gewonnen hat. Vielleicht sehen wir ihn ja irgendwann mit einem super passenden Song beim ESC wieder.
Schade . Ich mag Flo. Sympathisch und ambitioniert. Alles was ein Herr Mutzke nicht ist. Zudem hat er den besseren Text.
Der NDR hat es nicht geschafft den ESC wieder in ein positives Licht zu bringen. Die großen Erfolge waren bis auf Schulte nur der Kooperation mit dem Herrn Raab geschuldet. Eine Castingsendung ist öffentlich-rechtlich bislang wohl immer gescheitert. Oder kann sich jemand an nennenswerte Erfolge erinnern. Bei Florian dachte ich erst an ein Mitglied der Village People. Das Lied ist unterirdisch schwach. Interessant, dass ESC kompakt bislang gar nicht das Ergebnis der vier Fragen zu Florians Auftritt veröffentlicht hat, es haben sehr viele mitgemacht. Schade eigentlich. Der ganze Vorentscheid in diesem Jahr gleicht einem Armutszeugnis. Wir haben wieder das Sisters-, Jendrik- und Malik Harris-Niveau erreicht. Armes ESC-Deutschland !
Noch eine Ergänzung: Wenn dem NDR noch etwas am ESC liegt, sollte bitte sofort nach Malmö ein anderer ARD-Sender übernehmen. Schlimmer kann es nicht werden. Oder mal ein Jahr Auszeit vom ESC ! Darf Deutschland eigentlich aussetzen? Hat Italien ja auch viele Jahre gemacht und hat nach Wiederaufnahme bislang eigentlich immer gute bis sehr gute Ergebnisse erreicht. Also warum nicht auch Deutschland ?
Jedes Jahr wieder dieser unsägliche Vorschlag nach einem Aussetzen von Deutschland. Was genau soll das bringen? Was kann man in zwei Jahren Pause so viel mehr neu denken als in einem Jahr? Das führt allerhöchstens zur Reduktion der Relevanz des Contests in Deutschland. Dies wiederum wird noch weniger Künstler:innen dazu animieren, sich zu bewerben.
Eine Kausalität zwischen der Pause von Italien und den guten Beiträgen danach ist nicht gegeben, zumal Italien auch vor seiner Pause in der Regel gut bis sehr gut abgeschnitten hat.
Deutschland braucht nicht aussetzen. Es gibt dafür keinen logischen Grund. Die Leute schauen es zu zig Millionen, egal wie Deutschland abschneidet. Trotz schlechter Ergebnisse sinkt die Quote nicht. Sagenhafte 67% Quote bei den 14-29jährigen, 35% overall. Wäre man ja verrückt auszusetzen. Wird niemals passieren.
Eine Woche Berlin, (Back)stagezugang, Gratis-Anreise und Übernachtung mit Vollverpflegung finde ich eigentlich total ausreichend goutiert.
Zum Stück: Zusammengesuchte Klavierakkorde, Unterstützung vom Gemeindechor der St.Blasiusgemeinde Entgleisingen, gammelige Instrumentierung wie aus einem x-beliebigen Musical – bis zum Refrain passiert nichts Erhellendes. Ja, das darf man so drastisch schreiben! Ein Hammer-Chorus hätte hier noch Einiges retten können, die Melodie weiß aber gar nicht wo sie hin soll. Als Zuhörer fühlt man sich wie am Bahnhof, beim Versuch nach einer unverständlichen Durchsage zum richtigen Abfahrtgleis das Infoschild zu dechiffrieren. Sein Problem bei Zwischentönen und Kopfstimme resultiert aus genau einer solchen Desorientierung. Man wartet auf Auflösung und sie kommt nicht.
Ich wünsche ihm, dass er den beim Vorentscheid erhaltenen Zuspruch als Motivation in ein für ihn passendes Projekt mitnimmt.
Es bleibt dabei, der Song verliert mich zu schnell und ist auch aufgrund der vielen Abschnitte mit Kopfstimme wenig für mich persönlich.
Ich gebe 4 von 12 Punkte und hoffe, dass Floryan dennoch weiter Musik macht 🙂
Ich kann mich nur anschließen. Die Zuarbeit seitens „Ich will zum ESC“ war unnötig. Auch Luca Wefes war fast durchschnittlich und erinnerte mich an einen Schreihals in einem Ristorante. Insbesondere Wurst lobte wo es nichts zu loben gab. Garvey ist da viel realistischer unterwegs. Dann noch die dortige Finalshow wie in einer Karaoke-Bar, wo die Mutti den Sprössling gleich nach seinem Debüt in die Arme nehmen muss. Die Wildcard ist in jedem Fall deutlich abgeschlagen, darauf wette ich. Wenn ich mir nun den echten Vorentscheid anschaue, dann tippe ich auf „Katze“, obwohl ich lieber Hasen als Haustiere mag. Und jetzt lege ich mich ganz groß aus dem Fenster…Wir machen den vorvorvorletzten Platz. Das wäre doch schonmal was und freue mich auf sehr gute Präsentationen anderer Länder.
Ich mag das Lied Scars von Floryan. Seine Stimme hat mich persönlich berührt.
Aber ich weiß auch, das es für den ESC ungeeignet ist.
Egal ich mag es, wenn hier auch alle anderen „Experten“ was anderes sagen.