UMK 2022: Details zum Vorentscheid in Finnland bekanntgegeben

Nach dem ESC ist bekanntermaßen vor dem ESC und die Finnen machen dieses Jahr den Anfang. Bereits einen Tag nach dem großen Finale in Rotterdam und nach der Top-Platzierung der Band Blind Channel, gibt die finnische Fernsehanstalt YLE erste Details zum nationalen Vorentscheid „Uuden Musiikin Kilpailu 2022“ bekanntgegeben.

Der Auswahlprozess soll demnach Anfang September beginnen, die Teilnahmebedingungen bereits in der kommenden Woche veröffentlicht werden. In diesem Jahr wurde bedingt durch Corona die Teilnehmerzahl auf sieben reduziert, gut möglich dass diese Zahl für das kommende Jahr wieder aufgestockt wird. Das Format UMK soll aber im Großen und Ganzen beibehalten werden, so die Pressemitteilung.

Finnland hat Blut geleckt

Sage und schreibe 2,3 Millionen Menschen sahen in Finnland das ESC-Finale am Samstag, dies entspricht etwa 44% der Bevölkerung. Damit war es der mistgesehene Contest, seit dem er 2007 im eigenen Land stattgefunden hatte. Die Band Blind Channel konnte das zweitbeste Ergebnis in der finnischen ESC-Geschichte einfahren.

Mit 301 Punkten landete man insgesamt auf dem sechsten Platz, beim reinen Zuschauer-Voting wurde man sogar Vierter. Kein Wunder, dass die Finnen bei diesem nationalen und internationalen Erfolg auch schon an das nächste Jahr denken und sich sofort an die Arbeit machen.

Was sagt Ihr zu den eifrigen Finnen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


26 Kommentare

  1. Da sieht man mal was man mit guter Vorbereitung und durchdachtem Konzept alles auf die Beine stellen kann. Sollte sich der NDR mal genau anschauen

  2. Solange der NDR die Zügel in der Hand hat, wird DE nur noch hinten landen. So viel steht fest.

    Ich hab sie als Verantwortliche abgeschrieben.
    Nur mit Stefan Raab also Pro Sieben war ein Hauch von Konzept und somit Konstanz erkennbar.

    Aber wehe ich überweise meine Rundfunkgebühren nicht rechtzeitig.

    Ich hab die Schnauze voll von dem Saftladen.

    Ich glaube Jendrik jedes Wort besoffen oder nüchtern. Er hat als Noname nichts zu verlieren und hat sich Mut angesoffen um der Wolfslast vor laufender Kamera vor die Füße zu reiern. BRAVO! 🤣

    Der NDR hat ihm versprochen sich auf der Bühne so zu zeigen, wie er IDFH ursprünglich meinte und fühlte. Noch immer kein Sieger aber es wäre besser gelaufen.

    Und am Ende kommt raus, dass „man in einem Team Kompromisse eingehen muss“. Whaaat?

    Der NDR ist ein manipulatives Machwerk, geführt von habgierigen Kapitalisten, die die deutsche Kultur in Europa leugnen und sich am Ende wundern, warum es nicht glaubhaft rüberkam.

    Und solange der NDR nicht anfängt Lieder in deutscher Sprache zu promoten, werden wir im Ausland nie ernst genommen.

    Die ganze Welt singt die deutschen Texte von Rammstein und der NDR denkt noch immer, Deutsch würde hässlich klingen und nicht für Musik geeignet sein… Erbärmlich ist das.

    • Ja, ich finde auch, dass die Finnen die Verantwortung für ihre VE nicht dem NDR übertragen sollten. Aber bitte auch nicht Stefan Raab oder irgendeinem deutschen Privatsender.

  3. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert…😊😊😊

    Ehrlich, mir hat Blind Channel noch ein Tacken besser gefallen, als Måneskin. Natürlich freue ich mich für Italien, und ich finde es cool, dass aus dem Land mal etwas Progressiveres kommt. Aber Finnland hatte für mich noch ein bißchen mehr „Wumms“.🙂

    Nee, ich freue mich echt, dass Finnland schon fürs nächste Jahr plant und würde mir so einen Enthusiasmus auch mal für Deutschland wünschen.

      • Ich fand Blind Channel auch noch besser als Maneskin. Waren mein persönlicher Favorit. In Deutschland haben sie ja sogar einen Punkt mehr bekommen, als Italien.

  4. Finnland ist früh dran, aber ich freue mich, daß es auch nächstes Jahr wieder das UMK gibt und vielleicht sind es dann statt sieben im kommenden Jahr zehn Teilnehmer. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Erika Vikman bestimmt wieder teilnimmt, nachdem sie letztes Jahr Aksel knapp geschlagen geben mußte.

    • Die Welt braucht einen ESC-Song von Erika Vikman auf Finnisch. Ich höre immer noch häufig Syntisten pöytä und will mehr davon!

  5. Bin gespannt wie es wird. Ich möchte mich noch bei den ESC Kompakt Bloggern mich noch bedanken, das ihr in den letzten Wochen jeden Tag und jede Minuten einen Artikel rausgehuen habt und mich so stark am ESC eingebunden habt. Ich glaube in der nächsten Zeit geht es etwas ruhiger zu und habt es euch verdient. Bravo. 🙂

  6. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und habe auf YouTube ehemalige finnische Vorentscheidungen (1960er – heute) angeschaut. Ich war wirklich überrascht wie vielfältig und qualitativ gut die Songs waren. Tolle, wirkliche Sänger:innen und Gruppen. Klar, gab es auch schlechte bzw. niveaulose Songs.

    In den 1960ern Jahren kam es nicht selten vor, dass der ursprüngliche Sänger oder Sängerin ohne Angaben von Gründen durch andere Sänger:in vom finnischen Fernsehen YLE ausgetauscht wurde.

    Mein Eindruck der finnischen Vorentscheidungen ist, dass die Finnen oft viel besser aufgestellt waren als gedacht oder heutzutage gesagt wird. Gönnt euch auch den Spaß und schaut euch mal ehemalige finnische VEs an.

    • Ja, ich finde auch, dass die Finnen beim ESC oft unter Wert geschlagen wurden. Zu meinen Lieblingssongs aus Finnland zählen u. a. 1983, 1985, 1989 und vor allem 1996 (die schlechte Platzierung ist mir bis heute völlig unerklärlich).

  7. In den Niederlanden startet das Vorhaben „ESC-Teilnahme 2022“ und der dafür federführende Sender AVROTROS hat ein sechsköpfiges Auswahlkomitee gegründet, dem u. a. der diesjährige ESC-Moderator Jan Smit angehört:

    https://eurovoix.com/2021/05/24/netherlands-eurovision-2022-selection/

    Bedingung für das Einreichen der Wettbewerbsbeiträge ist, daß sie überzeugend und unverwechselbar sein müssen. Die Autoren dürfen maximal drei Songs einreichen und Bewerbungsschluß ist der 31. August 2021.

  8. Gibt es eine Übersicht irgendwo wie viele Zuschauer insgesamt am Samstag geschaut haben und vielleicht auch aufgeschlüsselt nach Ländern ?

  9. Ich finde die Finnen klasse – und die sind sich mal treu geblieben, mit Erfolg. Freu mich, dass sie wieder da bei sind. Leider sind andere tolle Versuche gescheitert, so bedauere ich immer noch, dass 2017 Norma John mit Blackbird nicht ins Finale kamen. Aber sie versuchen eben andere Wege.

  10. Sehr geiles Ergebnis, Und toll, dass dieser Hype mal gar nichts mit der Bubble, mit Gitarre klampfenden Weltretterjungs oder Frühlingsfest feiernden Barfüßern zu tun hat. Bei Finnland besteht (anders als bei Frankreich) nicht die Gefahr, dass in den folgenden Jahren dasselbe Projekt zum ESC geschickt wird.

    Ich habe Mâneskin & Blind Channel tatsächlich ähnlich oft auf meiner Playlist angehört.

  11. Ich fand die Finnen auch besser als die Italiener. Aber der Glamour Faktor und die spätere Startnummer waren ein Vorteil. Aber auch das aus dem Land der melancholischen und romantischen Lieder Hardrock kam hat wohl viele verzückt.

  12. Warum ? Er hatte auch dieses Jahr seine Chance und er hat nunmal leider nicht gewonnen.

    Hut ab vor den Finnen, daß sie bereits jetzt mit der Planung beginnen. Immerhin war UMK sehr professionell und musikalisch vielfältig. Davpn können sich gerne einige Länder eine Scheibe abschneiden.

    • Aksel hat die Vorentscheidung schon einmal gewonnen. Warum sollte er die noch einmal gewinnen müssen um das Ticket zum ESC zu erhalten.

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