Unser Lied für Israel: Ein zweiter Blick auf Klicks und Streams

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Vor etwas mehr als einem Monat haben wir bereits einen ersten Blick darauf geworfen, wie gut die Beiträge der deutschen ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Israel“ außerhalb der Sendung ankommen und vor allem welcher am besten ankommt. Als Indikator dafür haben wir damals die YouTube-Klicks, die YouTube-Bewertungen, die Anzahl der Streams auf Spotify und die Platzierung in den iTunes-Charts herangezogen.

Heute wollen wir einen zweiten Blick auf diesen Daten werfen. Mit einem Unterschied: In den iTunes Charts ist keiner der Titel mehr vertreten und in die offiziellen deutschen Charts ist erst gar keiner der Songs eingestiegen. Wir schauen deshalb nur auf YouTube und Spotify.

Spotify

Wir ziehen hier die absoluten Streamingzahlen als Indikator für unser Ranking heran. Abrufzeitpunkt der Zahlen war Donnerstagabend.

1. (1) S!sters – Sister (427.639)
2. (6) Aly Ryan – Wear Your Love (157.472)
3. (5) Linus Bruhn – Our City (145.200)
4. (2) lilly among clouds – Surprise (138.873)
5. (3) Gregor Hägele – Let Me Go (119.184)
6. (4) Makeda – The Day I Loved You Most (111.402)
7. (7) BB Thomaz – Demons (22.434)

YouTube

Hier schauen wir uns an, wie oft a) der Liveauftritt des Acts auf dem offiziellen Kanal „Eurovision Song Contest Deutschland“ angeschaut wurde und b) das offizielle Musikvideo angeschaut wurde. Bei S!sters, die noch kein Musikvideo haben, nehmen wir den Clip vom (natürlich nicht ganz vergleichbaren) internationalen Eurovisions-Kanal mit rein. Abrufzeitpunkt der Zahlen ist Donnerstagabend.

1. (1) S!sters – Sister (900.859 + 1.115.733 = 2.016.592)
2. (2) Aly Ryan – Wear Your Love (342.435 + 138.739 = 481.174)
3. (3) lilly among clouds – Surprise (189.845 + 49.147 = 238.992)
4. (4) Linus Bruhn – Our City (111.832 + 72.854 = 184.686)
5. (5) Makeda – The Day I Loved You Most (104.215 + 16.731 = 120.946)
6. (6) Gregor Hägele – Let Me Go (44.626 + 31.769 = 76.395)
7. (7) BB Thomaz – Demons (33.161 + 19.198 = 52.359)

Analyse

Was sagen uns diese Zahlen? Bei YouTube ist die Sache relativ eindeutig: Hier hat sich seit Ende Februar gar nichts mehr verändert. Natürlich sind die Zahlen alle ein bisschen nach oben gegangen, aber an der Reihenfolge wurde nicht mehr gerüttelt. Mit Blick auf das tatsächliche Ergebnis bei „Unser Lied für Israel“ fällt auf, dass „Wear Your Love“ von Aly Ryan im Nachgang vergleichsweise häufig geklickt wurde; „The Day I Loved You Most“ von Makeda dagegen eher unterdurchschnittlich. Außerdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Auftritt von S!sters über den Kanal von eurovision.tv mittlerweile über eine Million Mal geklickt wurde – ein respektabler Meilenstein.

Anders als bei YouTube hat sich auf Spotify noch eine ganze Menge getan. Hier liegen S!sters zwar (logischerweise) immer noch vorne, doch dahinter wurden die Platzierungen ordentlich durchgewürfelt. Profitieren konnten davon vor allem Aly Ryan und Linus Bruhn (Aufmacherfoto von unserem Shooting mit ihm im Hamburger Miniatur Wunderland). Scheint so, als hätten vor allem diese beiden durch die Vorentscheidung neue Fans generiert und diese dann auch erfolgreich zum Streamen animiert.

Insgesamt liegen beide Ranglisten sehr nah am Ergebnis des Televotings – wenn man Aly Ryan außen vorlässt, die hier in beiden Listen als klare Zweitplatzierte abschneidet, beim Publikumsvoting aber nur auf Platz 4 landete. Da hat „Wear Your Love“ bei einigen wohl erst im Nachgang gezündet oder der Song hat einfach einen größeren Replay-Faktor als die anderen, niedriger platzierten Beiträge.

Die Klick- und Streamingzahlen von „Sister“ sind aufgrund der medialen und internationalen Aufmerksamkeit natürlich nur schwer mit den anderen zu vergleichen. Trotzdem: S!sters dürften hier bislang besser abschneiden, als es einige noch kurz nach „Unser Lied für Israel“ erwartet haben.

Am Ende bleibt es aber leider dabei: Keiner der ULfI-Song wurde ein richtiger Hit. Das zeigt sowohl die mangelnde Chartspräsenz als auch unsere kürzlich veröffentlichte Airplay-Analyse. Schade für die tollen Künstler, die hoffentlich trotzdem weiter an ihren Karrieren arbeiten und uns bald wieder mit neuer Musik versorgen. Dann werden wir natürlich berichten – stay tuned!



33 Kommentare

  1. Wenn man persönlich vorher keine hohen Erwartungen hatte, ist es leichter mit diesen Daten zu leben.

    Zur Analyse: „Wear Your Love“ hat nicht im Nachgang gezündet oder einen größeren Nachhalleffekt, sondern ist schlichtweg bei der Hardcoregemeinde beliebter gewesen, die das Teil regelmäßig klicken und sich noch mit ULfI beschäftigen. Die Views hatten sich auch schon kurzfristig nach ULfI so entwickelt.

    Selbst Michael Schulte ist als 4.Platz 2018 nicht wirklich in breiteres Bewusstsein gedrungen, S!sters schaffen das auch mit einem ersten Platz beim ESC nicht. Das ist der Preis, den so ein Vorentscheid nach Punkte-Algorithmen und Fantaste abverlangt. Persönlich hätte ich Lilly und alternativ Linus (lieber mit nem anderen Song) gewählt. Egal.

    • Stimmt nicht. Michael Schulte ist sehr wohl in ein breiteres Bewusstsein gedrungen. Best-of-Album in den Charts, ausverkaufte Tournee (selbst inAmsterdam, Kopenhagen, Zürich, Wien in vollen Hallen gespielt bzw. noch spielend), TV-Auftritte in relativ hoher Schlagzahl und mit der neuen Single seit dem Vorentscheid bei iTunes immer irgendwo um Platz 20 rum.

      Mag sein, dass das nicht vollkommen herausragend ist, aber man muss es auch nicht bewusst schlechtreden.

      • Als Fan von ihm, magst du das so sehen. Ich sehe die Seite, die jenseits der Verwertungskette auftut, die sich nicht im ARD-Themenbereich bewegt und wo sich Leute nicht an seinen Namen erinnern können. Hat auch nichts damit zu tun, ihm seinen 4.Platz nicht gönnen zu wollen.

      • Gerade „You Let Me Walk Alone“ ist nach dem ESC ja sehr erfolgreich gewesen (Platz 3) und der Song ist auch beim Nicht-ESC-affinen Publikum bekannt. Nicht im Bewusstsein war zum Beispiel „Perfect Life“, da haben mich Leute noch nach dem ESC gefragt, wer eigentlich für Deutschland angetreten ist…

      • Die Seite, die du zu sehen meinst, gibt es nicht. Sicher kennt nicht jeder Michael Schulte, aber er hat jetzt monatlich 2 Millionen Hörer bei Spotify, das sind 1,8 Millionen mehr als vorher. Jetzt gehen 500 Leute zu einem Konzert. Ich stand auch schonmal nur mit 30,40 anderen Leuten da. Er hatte auch schon zahlreiche Auftritte bei Sendern, die nicht zur ARD gehören. Das sind Fakten. Und nicht „Ja, du als Fan magst das so sehen“-Wünsche. Und, ja, es geht hier nicht um ihn, aber es ist einfach falsch zu sagen, er würde von einer breiteren Masse nicht wahrgenommen werden. Aber du darfst gerne Fakten weiter ignorieren.

    • Man sollte den ESC aber auch nicht überschätzen. International gibt es vielleicht alle zehn Jahre ein Teilnehmer, der sich außerhalb etabliert. Auch bei uns gab es seit Lena nichts mehr in der Richtung, und bei ihr lag es vor allen an ihrer Art und nicht an den Gesangskünsten. Bei Michael denke ich, dass er nie ein Chartstürmer wird, er hat aber sein Publikum deutlich vergrößert. Wir unterschätzen aber auch, wie vielem Menschen von ihrer Kunst leben können, ohne in den Hitparaden vertreten zu sein. Sisters ist ja sowieso Retorte (worüber wir lange genug geschimpft haben) und wird es in einem Jahr nicht mehr geben, was aber nicht bedeuten muss, dass eine der beiden Frauen ihren Weg gehen wird.

  2. Kann sich noch jemand erinnern, wer letztes jahr 2,3 oder 4 wurde? Intressant ist, ob eine teilnahme beim esc-ve karriereförderlich ist. Ich behaupte eher das gegenteil und bin gespannt, ob man von einem der glorreichen 7 nächstes jahr noch was hört.

    • Ich glaube, eine Teilnahme nutzt nicht (Sieger natürlich ausgenommen), schadet aber auch nicht. Bei voXXclub zum Beispiel geht die Karriere ganz normal weiter (ebenso bei Laing, Alexa Feser…). Bei allen, die vorher (noch) nicht erfolgreich waren, gibt es aber auch im Anschluss keinen Schub… Das finde ich sehr schade, aber scheint leider so zu sein.

  3. Das die Klickzahlen des lasziven Alyauftritts überproportional nach oben geklettert sind, ist wohl dem Suchspielfaktor geschuldet. Außer dem güldenen Einteiler trägt Madame ansonsten nur Luft und Liebe und unnötige Textilien sind konsequenterweise in der ö-r Garderobe verblieben.
    Selbstredend wird das unter „visuell perfekt umgesetzt“ anerkennend verbucht, überhaupt keine Frage.

  4. Ann Sophie, Jamie Lee, Levina… alle schon wieder vergessen, leider. Warum da beim NDR niemand die wenigstens in irgendeine TV-Show oder so einladen kann? Wirklich schade. Elaiza waren auch leider nur ein One-Hit-Wonder, ebenso Roman Lob. Von Cascada hort man jetzt auch nix mehr. Alex Swings, Oscar Sings waren auch ein Flop. No Angels waren nach dem ESC Geschichte. Liegt es an mir oder bringt der ESC in Deutschland den Teilnehmern keinen Erfolg außerhalb der ESC-Bubble? Lena ist da eine Ausnahme. Warum ist das bei uns so?

    • Allgemein hat das galube ich damit zu tun, dass der deutsche Musikmarkt im Bereich Pop sehr zementiert ist und englisch-sprachiger Pop sowieso zurzeit kaum gefragt ist; Newcomer haben es da schwer. Am den Platzierungen wird es wohl auch z. T. liegen und leider auch an den Labels, die die Künstler schnell wieder fallen gelassen haben.
      Elaiza haben immerhin noch ein zweites Album produziert, das auch in den Charts war und Ela selbst macht auch Solo Musik und ist inzwischen Songwriterin für z. B. Michelle und Helene Fischer, Roman Lob hatte diverse Angagements (u. a. im Friedrichstadtpalast) und Ann Sophie ebenso (Flashdance – Das Musical), ob sie es ohne Bekanntheitsschub durch den ESC auch soweit gebracht hätten, weiß man nicht.
      In Schweden z. B. ist die Situation aber ähnlich: Der einzige ESC-Teilnehmer aus den letzten 10 Jahren, der sich nach der Teilnahme dauerhaft in den Medien halten konnte, ist Erc Saade. Selbst die beiden Sieger sind ziemlich schnell wieder im Karriere-Nirvana verschwunden.

      • @Rainer1
        Ich rede ja auch nicht von aktuellen Mello-Teilnehmern (die unbestreitbar jedes Jahr mit ihren Songs große Erfolge feiern, abseits dessen kommt aber oft auch nicht mehr viel; Ace Wilder, Isa Tengblad oder Anton Ewald z. B. haben es solo nur mit ihren Mello-Singles in die Charts geschafft), sondern von schwedischen ESC-Teilnehmern, die daraus eben kein Kapital in Form einer langfristig erfolgreichen Karriere schlagen konnten. Im Unterschied zu Deutschland treten einige dort aber zumindest noch gelegentlich im Fernsehen auf.
        Schweden ist aber nur ein Beispiel, bei dem ich mich einigermaßen gut auskenne; in anderen Ländern ist die Situation eine ähnliche, d. h. eine ESC-Teilnahme bedeutet nirgendwo automatisch andauernden Erfolg. Deutschland ist da also keine Ausnahme, in z. B. Spanien und dem UK dürfte es sogar noch schlimmer sein.

    • Dass Cascada nach „Glorious“ keine größeren Erfolge mehr hatte, fand und finde ich sehr traurig, sie war ja vorher oft weit oben in den Charts gewesen, auch international. Warum sind Menschen so opportunistisch und lassen einen Künstler nach einem „Misserfolg“ so fallen oder strafen „Verlierer“ so streng ab? Bei den No Angels war es ja ähnlich. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass der Hochpunkt des Erfolgs bei beiden 2008 bzw. 2013 eh schon vorbei war und die Eurovisionsteilnahme womöglich gar keine Rolle spielte. Schade ist es trotzdem, dass man von beiden heute nichts mehr hört.

      • Jetzt muss ich mir wohl einen neuen Namen suchen… -.-

        Cascada’s große Erfolge waren 2005-2009, bis 2012 kamen noch ein paar Songs die es immerhin in die Charts geschafft haben und eben Glorious, aber seither haben es alle neu veröffentlichen Songs (The World is in my Hands, Blink, Madness, Reason, Run, Playground, Back for Good) nicht mehr in die Charts geschafft

        Trotzdem tourt Natalie weiterhin bis heute europaweit durch die Clubs, hat ein Kind bekommen und spricht auch immer sehr positiv vom ESC, also als Flop würde ich Cascada jetzt nicht bezeichnen…
        Finde aber auch sehr schade, dass man sie nie wieder beim VE hat auftreten lassen hat (2014 war sie sogar in der Halle meines Wissens)

      • @Thomas M : Bitte nicht, lass doch den schönen Namen so wie er ist 🙂 Immerhin trage ich, seit ich Deinen Namen hier zum ersten Mal gelesen habe, dieses etwas alberne „(mit Punkt!)“ in meinem Namen – das könnte doch als Unterscheidungsmerkmal reichen, was meinst Du? Und wenn Du mal einen Kommentar von mir für absoluten Stuss hältst bzw. den darin zum Ausdruck gebrachten Musikgeschmack für peinlich, schreib doch einfach eine Kurzantwort „Das bin nicht ich!!“.

        Danke für Deine interessanten Informationen zu Cascada. Es freut mich, dass sie weiter tourt und dass sie positiv vom ESC spricht. Ihr Auftritt war ja auch prima damals!

    • Naja, die wurden ja selbst in der deutschen VE-Sendung komplett gemieden. Das ist eine deutsche Unart die sog. Looser (und leider ist ja alles, was nicht gewinnt beim ESC ein Looser – a la the winner takes it all) danach komplett zu ignorieren. Hier könnt man sich echt ne Scheibe in so manch anderem ESC-Land abschneiden; vollig egal wo der Vorjahresbeitrag gelandet ist, er bekommt im Jahr darauf auf jeden Fall nochmal einen Auftritt in der VE-Show und wird damit für sein Engangement geehrt.

      Diesen üblen Lindenberg hätte man sich echt schenken können und stattdessen ein paar der früheren VE-Acts einladen können (ok, Schulte war dabei – aber auch nur, weil er ausnahmsweise mal erfolgreich war beim ESC).

      • Oh hier gibt es jetzt 2 Meckie‘s… ich hoffe der Blog verträgt das 😉

        Zur Diskussion. Bis auf Schulte, Lena und Lob waren alle deutschen ESC Beiträge der letzten 12 Jahre einfach nur Scheisse. Wundert doch nicht, dass das keiner kaufen will.

        Unseren diesjährigen Beitrag hab ich genau 2 Mal gehört. Einmal vorab also ein paar Stunden vor der VE… einmal bei der VE… und das war es. Auch kein Bedürfnis mir den Mist nochmal anzutun.

      • Wenn es wenigstens mit Loser mit Substanz gewesen wären, also etwa auf dem Niveau von Joy Fleming. Aber so konnte das auch beim Publikum hinterher nix werden !

      • @Benny Plädiere eindeutig für den Bambulemeckie und schlage btw. eine konstituierende Thinktank-Sitzung mit ihm und Thomas Schreiber vor, mit Liveschalte und Liveblog und so…

  5. Die beiden werden vermutlich nicht weiter als Sisters auftreten. Laurita sollte jetzt ein guter Start gelingen. Eine der besten Stimmen, die wir gerade haben. Leider genügt das so oft nicht. Sie verdient es definitiv!

  6. Also die Post-ESC-Alben von den No Angels und Elaiza hatte ich damals gekauft. Diese sind auch richtig gut. Die No Angels haben immerhin mit der Single 2009 ,One Life‘ Platz 15 in den Charts erreicht. Erst danach lösten sie sich auf. Elaiza sind mit dem Wechsel von Yvonne zu Laura nicht mehr so süß, aber ein paar Lieder aus dem zweiten Album höre ich noch heute. Zwei mal hatte ich sie live erlebt und sie wurden vom Publikum gefeiert – insbesondere immer bei ,Is It Right‘. Das eine mal haben sie es sogar zweimal performt.
    Leider knüpfen die meisten Sänger/Bands nie mit neuer Musik an deren vorherigen Hits – so wird es auch eines Tage mit Helene Fischer sein. Lenas neue Lieder schwächeln auch sehr stark.
    Auf jeden Fall verfolge ich meine VE-Favoriten weiterhin. Die drei Damen Sophie-Lee-Levina waren nie meine Favoriten, also auch nicht beim VE und daher hoffe ich nicht wirklich auf Musik von denen. Aly Ryan werde ich weiterverfolgen.
    Ansonsten fallen mir noch ein paar Geheimtipps der VE-Teilnehmer ein:
    – Laing {Mücken nerven Leute}
    – ASON {When Push Comes To Shore}
    – und voXXclub spielen im Musikvideo vom Song ,,Hollywood“ von Anita&Alexandra mit.

  7. Bei Aly Ryan muss man aber auch sagen, die hat auf ihren Kanälen ihre Fans animiert zu streamen und der komplette erlös von Wear your Love auf ITunes wird sie spenden.

  8. Cascada waren schon immer überbewertet und beim ESC wurde diesem Dorfdiscosound die Grenzen aufgezeigt.

    Wenn ich bedenke, welches Potenzial Deutschland mal jenseits von anglophonen Mainstreamgedudel hätte und beim ESC fast jedes Mal uninteressante Eintagsfliegen gibt – da blutet mir echt das Herz. Daß ich seit Jahren „kantige“ Acts fordere und dieser Wunsch nicht mal annähernd erfüllt wird ist leider auch dem NDR und seinen tollen Experten zu verdanken. Leider ziehen auch einige Fans da gar nicht mit….

  9. Ich finde es ja einfach peinlich, dass der NDR so ein Geschiss um die Produktion eines „anständigen“ Beitrags macht, dann aber kein Geld mehr raus rückt, um ein vernünftiges Video zu produzieren. Wer will sich denn einen Live-Auftritt auf der DuRöhre anschauen

    • Wüsste nicht, dass den NDR Videos jemals interessiert hätten,die komplette Kommunikation bei denen ist einfach nur dilettantenhaft. Die Kasse dürfte auch leer sein, dafür haben andere die Taschen schön voll. Für nichts und wieder nichts.

  10. Das entscheidende ist doch, wer stand vorher als Künstler wo? Aly Ryan ist die einzige Teilnehmerin am Vorentscheid, die bereits musikalisch etwas hervorgebracht hat und zwar in den USA, wo sie ja nur z.b. No parachute Aufmerksamkeit erregt hat. Gegenmodel ist Michael Schulte, der sich in Deutschland eine treue und solide Fangemeinde aufgebaut hat. Wer glaubt durch ESC als Künstler etwas zu werden unterliegt einem Irrtum. Von Sisters wird in einem Jahr keiner mehr reden.

    • @vandyke alle sechs Künstler haben Musikvideos zu ihren Songs produziert, nur @Sisters nicht. Wie ich gelesen habe, hat der @NDR dennabderen Künstlern untersagt ihre Videos vor der Show zu veröffentlichen „weil nicht alle ein Video haben“ @july sehe ich auch so. Mit Aly hätten wir eine Künstlerin gehabt, die international schon Bekanntheit hat, akzentfrei englisch singt und eine gute Performance hat. Sister – ja, gute Stimmen, aber die muss jede Party Band Sängerin haben. Kein eigenes Profil, keine eigenen Songs..

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