Unser Lied für Rotterdam: Nur 240.000 Zuschauer sahen die deutsche Song-Präsentation

Unser Lied für Rotterdam Logo Deutschland ESC 2020 Eurovision

Das war absehbar: Nachdem der verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) in diesem Jahr auf eine öffentliche ESC-Vorentscheidung verzichtet hat, war das Interesse an der Song-Präsentation „Unser Lied für Rotterdam“, die gestern auf ONE ausgestrahlt wurde, äußerst gering. Lediglich 240.000 Zuschauer schalteten ein und verfolgten die Bekanntgabe von Ben Dolic als deutschem Vertreter für den ESC 2020 sowie die Video- und Akustik-Präsentation seines Songs „Violent Thing“. Das entspricht einem Marktanteil von 0,9% aller Menschen, die gestern zwischen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr vor dem Fernseher saßen. Etwas besser war der Marktanteil von 1,3% in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Durch die veränderten Rahmenbedingungen lässt sich diese Quote natürlich in keinster Weise mit der vom vergangenen Jahr vergleichen. Damals sahen im Durchschnitt 2,99 Millionen Menschen „Unser Lied für Israel“, was einem Marktanteil von 9,6% bzw. 10,9% in der jüngeren werberelevanten Zielgruppe entsprach. Etwas süffisant könnte man auch formulieren (und das hat Bloggerkollege Peter heute bei unserem ULFR-Abschlussfrühstück im Hamburger Café Knuth getan), dass es vermutlich preiswerter gewesen wäre, jeden Zuschauer persönlich per Brief über den deutschen Vertreter zu informieren, als „Unser Lied für Rotterdam“ zu produzieren.

Mehr noch als die  – für ONE-Verhältnisse durchaus durchschnittliche – Quote, dürfte den Verantwortlichen aber die teilweise deutliche Kritik an der Umsetzung der gestrigen Sendung zu denken geben. Den Argumenten werden wir uns im einzelnen auch nochmal in einer umfassenderen Presseschau widmen. Darüber gesprochen haben wir gestern schon in unserem ESC kompakt LIVE.

Wie auch immer, was am Ende zählt, ist, dass „Violent Thing“ von Ben Dolic sowohl national als auch international extrem positiv aufgenommen wurde. So beginnt der Weg nach Rotterdam (O-Ton ARD-Trailer) doch mit einem ziemlich positiven Gefühl und ganz nebenbei wurde auch die im letzten Jahr gern bemühte These widerlegt, die deutschen Fans würden den eigenen Beitrag sowieso jedes Jahr nur kritisieren: Tun sie nicht, wenn der Song gut ist. In dieser Hinsicht hat der NDR geliefert, in Sachen Inszenierung darf es in Rotterdam aber gern besser laufen als in Hamburg und der Grundstein dafür ist bereits gelegt. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle in unserem Interviews mit den Protagonisten des gestrigen Abends. Stay tuned!


142 Kommentare

  1. Gottseidank; die Sendung war wirklich katastrophal amateurhaft auf jeder Ebene – Schülertheaterniveau.

  2. Weiß jemand, ob Ben heute Abend in der NDR-Talkshow zu Gast ist? Ist ja eigentlich schon Tradition nach der „VE“, aber auf der Homepage ist er nicht angegeben…

  3. Man hat natürlich immer den Vergleich zu den bisherigen „Präsentationen“ die als Vorentscheid umgesetzt wurden. Wenn man es so direkt vergleicht, war die gestrige Vorstellung qualitativ absoluter Mist. Ich denke jedoch, dass diese Art der Präsentation erstrangig an die Presse gerichtet war, daher fand ich die Präsentation als Pressevorstellung gut und völlig ausreichen. Ben braucht auf jeden Fall noch sowas wie ein Pressetraining.

    Ich finde es auch gut, dass der Song nicht in der finalen Form live präsentiert wurde und man sich anstelle dessen für eine Akustik Version entschieden hat.

    Für nächstes Jahr würde ich mir jedoch lieber eine Art Film/Doku zu dem Auswahlprozess wünschen. Die Einspieler/Bilder hinter den Kulissen und wie die Nachricht überbracht wurde fand ich echt interessant.

  4. Ich denke das war einfach eine Sendung für die Fans . Damit war auch zu rechnen das es wenig Einschaltquoten hat , also alles halb so wild . Ich bin glücklich mit unseren Song und er wird gut angenommen auch von ausländischen Fans . Das ist das wichtigste und im Radio läuft der Song auch was ich so sonst nicht kenne .

    • Wenn das eine Sendung für die Fans war, hätten sie aber auch Material zeigen sollen, das neu für die Fans war. Wir wussten und kannten das ja schon alles.

      • Bitte nicht vergessen: Der ESC ist primär immer noch ein Fernsehevent, und es gibt auch Fans, die nicht dauernd alles aus dem Netz ziehen.

  5. Ziel erreicht, würd ich mal sagen. Auch wenn ben dolic jetzt zweitletzter wird, hat man einen passenden grund, keine ve.mehr zu machen. Schliesslich will das ja fast kein mensch sehen.
    Esc in deutschland erfolgreich zugrunde gerichtet, sag ich mal….

    • also der letzte VE hatte trotz äusserst dürftigen und sämtlichst komplett unbekannter Acts eine unwahrscheinlich hohe Zuseheerzahl von über 3 Mio und bei den 14-49Jährigen deutlich über 10% Marktanteil. Das ist erheblich über dem ARD Schnitt. Deine Behauptung sowas würde ‚keiner mehr sehen wollen‘ ist somit eine völlig falsche Behauptung. Die Tatsachen sind eben GANZ anders…

      Von den Zuschauern haben den NDR Verantwortlichen nur zu wenige zum Hörer gegriffen und gevotet. DAS ist ja die Absetzungbegründung, nichts anderes…

      • Nee. Die Leute, die beim Vorentscheid zum Hörer gegriffen haben, waren halt nicht die, die beim ESC-Finale zum Hörer gegriffen haben. Der Großteil der Leute, die den Vorentscheid schauen, schauen halt den eigentlichen ESC dann nicht.
        Und genau DAS war die Absetzungsbegründung.

      • Joa das ist doch an den Haaren herbeigezogen. Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Am Ende liegt es dann doch an der Beteiligungsquote im VE, die den NDR Leuten zu gering war. Und wen das überrascht hat der muss ja wirklich schwer was an den Ohren haben. Unbekannt ist, wieviele der 3 Mio, die NICHT im VE zum Hörer griffen beim ESC Finale dann voteten. DAS spielt die Hauptrolle…Es ist doch logisch dass bei einer eh schon extrem niedrigen Beteiligung (bei denen 70% derjenigen die für einen dann ausgeschiedenen Song gevotet haben) deren Interesse beim ESC dann abstimmen zu wollen nicht übertrieben hoch ist, könnte man nachvollziehen. so ganz glaub ich der Sache sowie aber nicht. Es hätten dann ja maximal nur 18.000 Personen im ESC finale eine Stimme abgebenen, die auch im VE gevotet hatten wobei aber eben UNBEKANNT ist wieviele im ESC Finale abgestimmt haben, die den VE zwar gesehen haben, aber vom Angebot rundweg unbegeistert waren…Die Absetzungbegründung ist somit vorgeschoben und ist auch unwissenschaftlich. Fakt.

      • Was ist „an den Haaren herbeigezogen“? Dass Digame die Daten hat, um auswerten zu können wer von den Leuten, die beim Vorentscheid angerufen haben, auch beim ESC angerufen haben?
        Doch. Die Daten hat sie. Ich halte sie auch für kompetent genug, um eine solche Auswertung durchzuführen.
        Wenn man sich dann die Argumentation vom Herrn Schreiber der letzten paar Jahre anhört, dann weiss man, dass er ziemlich viel Wert darauf gelegt hat, dass das deutsche Publikum beim ESC ziemlich passend zum Endergebnis votet.

        Was erschliesst sich jetzt aus diesen beiden Fakten? Genau. Der Herr Schreiber wurde durch die Auswertung davon überzeugt, dass die Leute, die beim Vorentscheid anrufen zum großen Teil nicht mit den Leuten übereinstimmen, die beim ESC für Deutschland anrufen und passend zum ESC-Ergebnis wählen.(Ich persönlich denke, dass da intern noch andere Gründe aufgetaucht sind, aber das ist dann Spekulation).

        Dann kurz zurück zu Deiner (steilen) These, dass für den NDR zu wenig Leute angerufen hätten. Warum sollte das wichtig sein, wieviele anrufen? Der NDR bekommt sein Geld durch den Steuerzahler. Monetäre Gründe ziehen da also nicht. Ich sehe daher noch immer keine Gründe und Fakten von Dir, wieso dem Herrn Schreiber wichtig sein sollte, wieviele Leute beim Vorentscheid anrufen.

        Das ist die offizielle Begründung wesentlich einleuchtender.

      • Diese “ behauptung“bezieht sich ja auch nicht auf die 3mio. vom letzten jahr, sondern auf die 240’000 von diesem.

      • @Rainer 1: Nee. Die Behauptung wurde von trevoristos dem NDR angedichtet. Er sagt ja, dass es deshalb keinen Vorentscheid gab, weil er glaubt, dass dem NDR zu wenige Leute angerufen haben.
        Ich bezog mich also auf trevoristos und nicht auf Dich.

      • @Vondenburg (17:56): Ich glaube, Rainer 1 (17:52) bezog sich nicht auf Dich, sondern auf Trevoristos (15:30), der Rainer 1 (15:16) für eine „Behauptung“ („schließlich will das ja keiner mehr sehen“) kritisiert hatte. Dabei argumentieren beide, wenn ich das richtig verstanden habe, vernünftigerweise pro Vorentscheid.

        Falls dieser Kommentar jetzt an der falschen Stelle rauskommen sollte (ist mir bei so langen Kommentarketten schon öfters passiert), erscheint er durch die Uhrzeitangaben jetzt hoffentlich nicht völlig sinnfrei 😉

      • @ trevoristos: also deine pseudowissenschaftlichen Äußerungen sind wirklich Quatsch. Es wurden Zielgruppenanalysen durchgeführt, und auf dessen Grundlage (das Voting Verhalten der verschiedenen Gruppen) eine Auswahl getroffen. Das ist wissenschaftliche Arbeit und das ist Fakt.

  6. Die Sendung war aber auch wirklich unterirdisch. Zum einen fand ich es faul, dass man die drei bereits veröffentlichten Videos einfach nochmal verwendet hat, zum anderen wirkte das einfach alles so… billig und lieblos. Da wurde quasi drei Mal das Auswahlverfahren erklärt um Zeit zu schinden, aber ohne einen wirklich spürbaren Mehrwert zu generieren. Und anstatt bloß das Musikvideo einzuspielen hätte ich einen live-Auftritt auf normaler Bühne und mit Show deutlich sinnvoller gefunden. Die Akustik-Version war einfach nur „nett“, hat bewiesen, dass er singen kann, entspricht aber ja letztlich nicht dem finalen Auftritt.

    Ein für mich sinnvolleres Vorgehen wäre in etwa sowas gewesen:
    1. Das Auswahlverfahren mittels etwas aufwendigerem Einspieler visuell einmal ausführlicher erklären, unterstützt mit kleinen Behind-The-Scenes Videos zu den Songwriting Camps und Jury-Wortmeldungen.
    2. Dann zeitnah das Lied -von mir aus als Musikvideo- präsentieren.
    3. Künstler und Verantwortliche interviewen.
    4. Auftritt von Michael Schulte, nachdem man ihn und Peter kurz interviewt hat.
    5. Ben abschließend den Song als Live- und in ESC-Version und auf größerer Bühne nochmal singen lassen.

    Was die ganze Sendung dann völlig obsolet gemacht hat, war die Tatsache, dass die Pressesperre schon 6 Stunden zuvor aufgehoben wurde, sodass die Katze bereits komplett aus dem Sack war. Alle Medien hatten schon davon berichtet. Das war kein kluger Schachzug und nachvollziehen kann ich diese Entscheidung auch nicht. Wollte man so Aufmerksamkeit auf die Sendung am Abend lenken? Dann hätte man da aber n bisschen was Neues zeigen müssen.

    Kurzum: Die Sendung hätten sich sowohl die Verantwortlichen als auch wir uns als Zuschauer sparen können :/

  7. Die Show wirkte einfach sehr Lieblos nach dem Motto wir müssen es halt machen. Das man das ganze auf One mehr oder weniger versteckt hat zeigt ja auch das man sich dessen irgendwie auch Bewusst war.

  8. der Wert stellt einen statistischen Mittelwert dar. Gerade bei den ganz kleinen Sendern sind die Abweichungen zu den tatsächlichen Zuschauerzahlen aus statistischen Gründen sehr hoch (100.000 ist da das mindeste an Abweichung, aber natürlich hoch, ODER runter).

    Es ist natürlich völlig inakzeptabel, dass der NDR Beitrag nicht unter live Bedingungen im Original vorgetragen wurde. Das ist eine unverzeihliche Sünde ;-), aber denen ist eh ‚alles egal’…

  9. hab mich hart gezwungen die Sendung fertig zu schauen. Kein Wunder, dass die ARD sowas wirklich unsagbar Schwaches dankend abgelehnt hat und vollkommen gerechtfertigt ins ONE Nirwana weggeurteilt hat. Die können froh sein, dass fast nur Leute geschaut haben, die generell eher Claquere, als Kritiker, oder ‚Normalzuschauer‘ sind.

  10. Ich habe mich ja lange zurückgehalten, weil ich entgegen der Beweislage auf einen guten Ausgang gehofft hatte, aber jetzt kann ich es geradeheraus sagen: Der NDR wird den ESC in Deutschland schon noch kaputt bekommen. Nichts, aber auch überhaupt nichts, das eine Frau Schöneberger auch nur in die Nähe lässt, kann gut werden.

  11. Gut das der Mist nur auf One kam und nicht im Hauptprogramm. Die wussten schon warum… aber wir haben nen guten Song, das ist die Hauptsache

  12. In der Tat war die Sendung sehr schwach, eigentlich sogar peinlich. Die Lobhudelei von Herrn Schreiber und Peter Urban, was das für ein ach so tolles Auswahlverfahren war, ging gar nicht. Und Frau Schöneberger erstaunlich verkrampft, das kennt man von ihr eigentlich nicht. Einzig die Geschichte mit der Billa-Kasse und der imitierte Wiener Slang waren witzig.

    • Kleines Bonmot am Rande: Dass uns jetzt hier der Schubladensong durch die Hintertür serviert wurde, und zufälligerweise von zwei Jurys als gut befunden wurde, das ist den hier Anwesenden doch hoffentlich klar, oder?
      Das hätte man auch schon 2019 haben können, aber das sollte wohl nicht sein.

  13. Und wie viele der 240.000 Zuschauer haben sich fremdgeschämt, weiss man darüber etwas?

    Mal im Ernst:
    Der Hauptsatz steht irgendwo im Artikel, und deckt sich zu 100% mit dem, was wir als Fans seit Jahren sagen: Nein, wir machen den deutschen Beitrag aus Prinzip nicht runter und dann auch nur, wenn er schlecht ist, wie gefühlt seit 2011 ungefähr 7x.

    Also, lieber NDR, vielleicht habt Ihr die Nachricht ja mal in Eurem Kleinhirn verankern können:
    Gute Songs = gute Kritik = gute Quote.
    Miese Songs = miese Kritik = miese Quote.
    Baut das mal in Euren Algorithmus ein, lohnt sich! Beim begrüßenswerten diesjährigen Ausbooten der TV-Zuschauer hat es ja auch nur sieben Jahre gedauert, bis Ihr das geschnallt habt.

    • die meisten ‚Fans‘ aber sind doch ganz entschieden dafür die ‚immer falsch entscheidenden Zuschauer‘ ein für alle Mal auszubooten. Noch dazu sind unglaublich viele sogar auch dafür, dass deutsche Musikschaffende beim ESC nicht mehr auzutauchen haben.

  14. Was habt ihr erwartet ? eine 1 Million teure Show
    Es war nur die Ankündigung des deutschen Vertreters und kein Vorentscheid.
    Man hat selbst auf Frau Bents verzichtet
    Das Geld raus werfen können sie für den Auftritt und der Performance
    Somit war die Show ausreichend .

  15. Auf der Habenseite steht ein Beitrag, wie wir ihn lange nicht mehr hatten. Die Show war dagegen wirklich etwas übel. Ersteres ist aber wichtiger als Letzteres (worüber man sich natürlich aber auch streiten kann).

    Sollte in Rotterdam ein toller Platz rausspringen gibt’s sowieso erstmal viel Katjes und Fruchtsecco. Über „Unser Lied für Berlin“ reden wir dann erst wieder im Januar. *gg*

  16. Ehrlich, ich habe die Sendung nicht zu Ende gesehen. War alles doch ziemlich langatmig.
    Aber Frau Schöneberger fand ich gar nicht mal so schlimm, wenn man vom Outfit absieht.
    Bin normalerweise keine Freundin von ihr, kann aber auch sein, dass ich mittlerweile irgendwie an sie gewöhnt habe, keine Ahnung.

    Für nächstes Jahr würde ich mir wieder eine VE wünschen, und zwar könnte der Künstler oder vielleicht auch mal eine Gruppe, intern ausgewählt werden. Und der Song wird von den Zuschauern bestimmt. So wäre auch gewährleistet, dass man sich auf den besten SONG konzentriert, meiner Meinung nach.
    Und BITTE lieber NDR, im ARD-Hauptprogramm!!!

    Natürlich wäre es super, verschiedene Künstler in einer mehrstufigen VE antreten zu lassen, wie z. B. in Schweden, aber das wird wohl in Deutschland Wunschdenken bleiben. Schade

  17. Das die Quote nicht gut war, war doch zuvor absehbar. Alle Medien hatten da längst davon berichtet wer für uns startet, Radiosender spielten den Song schon. Wieso sollte man das zu diesem Zeitpunkt also überhaupt noch anschauen?

    Ja, natürlich war das kein erquickend tolles und neues Showkonzept, sondern eher eine „gemütliche Pressekonferenz“. Und natürlich hätte man die „Show“ so auf keinen Fall auf ARD zeigen können.

    Genervt war ich tatsächlich davon, dass Herr Schreiber erstmal den ganzen Auswahlprozess erklärte und dann im Anschluss das vorgefertigte Video mit Sky Du Mont gezeigt wurde, wo das Verfahren gleich noch einmal erklärt wurde. Oder minutenlanges herumfahren durch London – den Moment der Überbringen der frohen Nachricht an Ben wird dann aber nicht gezeigt…

    Unterm Strich hat der NDR sich diesmal aber immerhin im Hintergrund mit den „richtigen Leuten“ zusammengewürfelt, um einen Beitrag zu finden, der endlich mal zeitgemäß ist und Spaß macht – und mit dem sie zumindest erst einmal aus der Schusslinie der Fans und der Medien verschwinden können.

    • so gaaanz zeitgemäß ist der Song aber nicht, weil dann hätte es ja ein ‚Rapsong‘ sein müssen… Dance Soul ist zwar ok aber mehr dann auch nicht

      • Echt jetzt? Ich werd‘ alt. Wenn der ESC nur noch aus Rapsongs bestehen würde, wäre das definitiv nicht mehr mein Festival. Gut, dass sich die meisten Länder für „weniger zeitgemässe“ Musik entscheiden.

    • Meine Kritik bezieht sich weder auf den Song noch auf Ben. Im Gegenteil, ist modern und frisch produziert. Nicht ganz mein Geschmack, aber nun ja. Habe andere Favoriten, er schafft es bei mir aber (bis jetzt) ins vordere Mittelfeld. Die Jurys haben trotzdem einen guten Job gemacht, meiner Meinung nach. Sie waren am „Zahn der Zeit“. Man sieht es ja auch an den überwiegend positiven bis sogar überschwenglichen Reaktionen, worüber ich sehr froh bin. Habe schon den schlimmsten „Shitstorm“ befürchtet.
      Diese Art von Präsentation kann man mal machen, aber ich finde nicht, dass sie zur Dauereinrichtung werden sollte. Einfach mal ein Konzept für ein tragfähiges VE-Format überlegen, und auch dabei bleiben, selbst, wenn es mal Misserfolge geben sollte.

      • es gibt keinen Weg zurück mehr. Der ist verbaut! Womit sollte das denn begründet werden? Es kann nie wieder einen Mehrtitel VE geben und es wird nie wieder einen deutschen Gesangskünstler geben, der für den NDR starten darf. 🙂 Es MÜSSEN ab jetzt immer Ausländer sein. Ist klüger! Wenn das jetzt Erfolg hat ist auf ganz viele Jahre Sense mit VE…das ist aber ganz im Interesse der meisten ‚Fans‘ hier. Warum auch immer. Sie werden ihre Gründe haben

  18. Unser (aus meiner Perspektive euer) Lied für Berlin ist durchaus drinnen. Klasse Beitrag: Typ-Timbre-Thema-Tempo passen zusammen, kommt authentisch rüber. NDR darf zittern, wenn ihnen eine Austragung eines ESC 10 Jahre nach Lena ein Dorn im Auge wäre. Besser ein liebloser, nichtssagender Vorstellsendungsakt. Gehen tut es um Ben Doli´c und seinen Beitrag ohne Quertreibereien.

  19. Lob für alle, die bis zum Ende durchgehalten haben.

    Produktionskosten sind nicht sonderlich hoch, schätze ich auf ca. 40.000 inklusive die Kosten der vorab veröffentliche Videos.

    Moderatorin braucht Stilberatung. Diese Mischung von Frau Antje, Blumenverkäuferin und Latex-Lack-Leder-Domina … lenkt gehörig ab. Benjamin Dolić und die andere Gäste wirkten neben ihr blass, Grau-im-Grau.

    Sendung hätte besser live übertragen werden können. Es gab keine Untertitel (Textseite 150 / Digital), also fehlt jede Grund für die Verzögerung.

    Für 2021: Falls es keine Show gibt, kann man besser andere Sendungen verwenden um alles bekannt zu machen.

    Die ganze Sendung wirkte ehrenamtlich, ein Versuch sich zu rechtfertigen, ein Versuch zum Transparenz.

    @Andi: war Benjamin Dolić auf deiner Liste?

    • Laut ESC Kompakt Video von gestern abend stimmt es nicht. Die Blogger sprachen von sicheren Quellen. Hoffe ich hab das noch richtig im Kopf.

      Immer diese Verschwörungstheorien. I don’t get it. Ich warte noch auf den ersten Plagiatsvorwurf.

    • Benjamin hatte schon geschrieben, dass ihm Leute aus der Eurovisions-Jury bestätigt haben, dass das Lied mit dem Interpreten bis zum Schluss bei der Auswahl dabei war.
      Also nein, Es stimmt nicht.

    • der Auswahlprozess würde das in dieser Form nicht zulassen. Tippe darauf, dass Song und Interpret iwie separat vorgeschlagen wurden. Ist aber auch nicht so wichtig eigentlich. Die 100er Jury hatte an der End-Entscheidung d.h. nach Song/Interpretenzusammenstellung überhaupt gar keinen Anteil an der Entscheidung. Dioe hat doch die omniöse 30er Jury gefällt (angeblich). Dolic hat da natürlich seinen Song zugeteilt bekommen. Würde ich als erheblichen Wettbewerbsvorteil sehen

    • Du nährst eine Hydra.
      Sollte das wirklich stimmen, dann wird meine Mutmaßung wahr, dass hier gehörig gemauschelt wurde – in Verlängerung der Vorgänge im letzten Jahr. Schubladensong, Dolic bereits Top Ten beim VE 2019, Milanows Bemerkung beim gestrigen Abend. Es bleibt spannend.

  20. Guter Artikel. Ich hab die „Show“ gestern mit zwei normalen ESC-Zuschauern geguckt. Die waren von der unproffesionellen Sendung eher belustigt. Dass man die Clips von Barbara und Sky noch einmal zeigt, war auch völlig unnötig. Und die Bühne…nunja. Das konnte man echt nicht in der ARD zeigen. Nächstes Jahr bitte eh wieder Vorentscheid und wenn nicht, dann liebevolle Präsentation um 20:15h ARD. Von mir aus auch am Montagabend.

    Der Song ist gut. Der Künstler ist sympatisch. Top 10 möglich. Da passt es mal.

    Und zur Kritik: Klar kritisieren wir Fans viel. Aber ein S!ster war auch von vorne bis hinten mies. Dieses Jahr taugt das Paket. Jetzt alles in die Bühnenpräsentation stecken bitte.

      • Wenn trevoristos das sagt, wird das schon so stimmen. Denn nur er allein weiß, was Wahrheit und Lüge ist.

        Sag mal, Kollege, arbeitest du dich jetzt bis zum ESC jeden Tag am deutschen Beitrag ab, der für dich kein deutscher Beitrag ist blablabla? Denn wenn ja, wär ich hier erstmal wieder raus. Das ist mir dann doch zu anstrengend und meine Lebenszeit mir zu schade.

    • Das stimmt definitiv. Er wurde der schweizer jury im herbst/winter2018 für den esc2019 vorgeschlagen, hatte aber wie s!sters keine chance gegen „she got me“. Ich kenne zufällig ein damaliges jury-mitglied und der hat mir heute das voting-blatt gezeigt. Es ist also der vielzitierte „schubladensong“. Warum der ndr dann trotzdem noch ein ziemlich ausgedehntes such-verfahren macht, weiss ich auch nicht.

      • Um dieses Mal nicht wieder in die gleiche „Falle“ zu geraten. Der letzte Song, den sie abgefeiert haben, war Sisters. Ich traue dem deutschen Team schon zu, dass die Schläge, die sie für den Song bekommen haben, stark genug waren, um den klarzumachen, dass ihre Meinung … äh… falsch sein könnte.
        (Das war dieses Mal wirklcih an Dich gerichtet, Rainer) 🙂

      • Das sind doch zwei paar Schuhe. Er kann doch für Luca im Gespräch gewesen und trotzdem erst in diesem Jahr Ben angeboten worden sein. Soweit ich weiß, war VT letztes Jahr noch nicht in der deutschen Auswahl und kann deshalb nicht der Schubladensong sein.

      • @benny, es sagt ja niemand, das vt in der deutschen auswahl war. Eher nicht, weil er ja eben in der schublade war. Ich hab jetzt extra nochmal nachgefragt. Der titel war auch schon violent thing(demo-version) unter dem namen boris milanov. Aber man hat damals keinen passenden sänger gefunden…thema pairing

      • Der Schubladensong wurde im vergangenen Jahr wie „Sister“ (schon bevor die beiden Sängerinnen gesucht wurden) der Jury vorgelegt und von dieser in einer Demo-Version bewertet. Wenn „Violent Thing“ also nicht vorgelegt wurde, kann es nicht der Schubladensong sein.

      • Benny, das der vielzitierte schubladensong schon letztes jahr vorgeschlagen (und offenbar abgelehnt) wurde,wusste ich nicht.

  21. Eine sehr langweilige, depremierende Sache diese Sendung. Kam einem vor wie die Einleitung des totalen Untergangs der deutschen Beteiligung am ESC.
    Meine Töchter (15 und 21, beide grosse Musikhörer und meine stetigen ESCBegleiter) haben sich auf dem Sofa gekrümmt vor Langeweile und mit dem Schlaf gekämpft. Sie fragten sich, warum so wenig Leute anwesend sind, was die Bücherregale an den Wänden sollen, warum Barbara Schöneberger noch immer als Moderatorin fungiert und was Thomas Schreiber da für einen Unsinn erklärt. Sky du Mont kam noch am besten an.
    Doch am schlimmsten …. sie haben entsetzt gezuckt und dann auch gelacht beim ersten Hören der Stimme von Ben Dolic und waren einfach nur sprachlos …

    • Die Stimme ist nicht jedermanns Sache. Manche lieben sie, manche lachen sich kaputt. Ich finde sie auch „ungewöhnlich“ passt aber zum Song.

      • Als die meisten Bens Stimme erstmals hörten, dachte sie es ist eine Frau, die da singt. Erst als das Video gezeigt wurde, war klar, daß es ein Mann ist.

        Von der Stimmfarbe her erinnert mich Ben an die Jonas Brothers sowie an Alec Benjamin und Jimmy Somerville (Bronski Beat). Auch die Bee Gees gehören in diese Kategorie.

  22. Die können froh sein, das nur 240.000 Zuschauer diese Zeitverschwendung sich angesehen haben. Meine Fresse war das lieblos. Das beste war halt noch Ben Dolic. Ansonsten ganz schnell abhaken das Ganze. Der Song kommt international erstaunlich gut an, jedenfalls wenn man nach den Reaktionsvideos der You Tube-Blocker angeht. Die meisten sind überrascht über den Song, den sie so aus Deutschland nicht erwartet hätten.

  23. Also dass Songwriter ihre Songs in mehreren Ländern einreichen, es manchmal auch in aufeinanderfolgenden Jahren wieder versuchen, klingt zwar nicht romantisch, ist aber normal und verständlich. Das ist ja deren Job, die verdienen damit GELD.
    Manche wenige hier werden sich sicherlich auch schon bei der Bekanntgabe diverser Songs für den ESC 2020 mit Erstaunen die Ohren gerieben haben. That´s ESC.
    Was trevoristos schreibt, ist leider absoluter Unfug. Traurig. Die Bewertungsvideos, auch das mit Ben, lagen allen Juroren zur finalen Abstimmung vor. Den 100 und auch den 20. Ich kenne 2 von den 100. Ich habe sie extra gefragt. Sie haben alle Videos gesehen. Das ist die Wahrheit. Und sie haben ihren Job sehr gut gemacht, denn der Song ist nicht nur gut, er kommt auch super an.
    Was genau treibt dich an, hier so einen kranken Unfug in die Welt zu setzen? Du schadest damit nur Ben Dolic. Weil du behauptest, der wäre gar nicht der wahre Gewinner. Echt mies.

    • Er ist vermutlich einfach so eine traurige Gestalt, die nichts sonst im Leben hat und sich im Internet aufspielen muss. Mich nervt dieser Absolutismus seiner Aussagen so extrem. „Das ist Fakt“, „Das ist eine Lüge“ und so weiter. Ekelhaft.

    • Bestätigung – Alles was Kirsten schreibt, stimmt (laut meine Quellen)

      Ja, es ist der Song, für den man in 2019 kein geeigneten Sänger gefunden hat.

      Der Text/Melodie ist auf den normalen Weg eingereicht, war für manche Sänger zu anspruchsvoll und mit Benjamin Dolić passte alles zusammen.

      Die Jurys haben jeder Song pro Person bewertet, es gab keine Gruppenentscheidung.

  24. Wenn ich es richtig erinnere:

    „Satellite“ von Frost/Gordon lag gut zwei Jahre in der Schublade und wurde dann zur Raab`schen Vorentscheidung angeboten. Und da wurde er ja nicht nur von Lena interpretiert sondern auch von Jennifer Braun. So ungewöhnlich ist das mit den Schubladen also nicht.

    Es ist doch eigentlich auch egal. Die Hauptsache ist doch, dass ein guter Song aus den Schubladen dieser Welt auf die Bühne kommt. Ob es sich gelohnt hat, wird das Publikum entscheiden und der bezahlte Download.

    Ob das eigentliche Prozedere des NDR 2018/19/20 korrekt ist, kann ich nicht beurteilen. Dazu fehlen die Fakten.

    • Und ergänzend: Song ist ja auch nicht gleich Song. Je nachdem, wie das Lied eingesungen und produziert wird, können sich zwei Versionen ja auch wirklich total unterschiedlich anhören, obwohl Musik und Text gleich sind. Wenn der Song also in einer Version irgendwo nicht genommen wurde, sagt das noch nichts über die andere Version aus, die irgendwo anders eingereicht wird.

      • Richtig! Mit „Satellite“ in der Version von Jennifer Braun hätten wir 2010 höchstwahrscheinlich nicht gewonnen, weil es extrem langweilig klingt (zumindest für mich). Oder nehmen wir diverse Cover, die mit dem Original nicht mehr viel gemeinsam haben (Sound of Silence, Ain’t Nobody).

    • Es ist auch egal, wo ein Song wie lange rumlag. Oder wo der noch alles rumlag. Hier hatte auch niemand Schnappatmung, als Aly Ryan sich in keine Ahnung wie vielen Ländern mit weiß der Himmel wie vielen Songs gleichzeitig beworben hat, wohl sogar mit Songs aus dem deutschen Songwritingcamp für den ESC 2019.

      • Kirsten, hier haben 80% immer Schnappatmung (wobei escfeind für 63% der 80% verantwortlich ist).

      • Also wenn ich darüber nachdenke, wo und wie lange Aly Ryan schon alles rumlag, kriege ich doch ein bisschen Schnappatmung *g*

        Achso ja sorry, zu viel Humor. Bin schon still.

      • Ein sehr lehrreicher Abend heute:
        Von 4porelli – Isch will ne schtarrke mittelschtarrke Bank habe ich gelernt, das ein gewisser escfeind für 50,4% hier verantwortlich ist (was immer das heißen mag) und von Marko, das 80 minus 63 gleich 0,017 ist 🙂

      • Sorry, 4porcelli, den hinteren schwierigen Teil Deines Namens habe ich richtig hingekriegt, aber wie konnte ich Dich vorne nur Deines „c“s berauben?

        Und den Unterschied zwischen „das“ und „dass“ habe ich ganz offensichtlich auch noch nicht gelernt.

  25. Also unter dem YouTube Video fasse ich die Kommentare „Passt schon“ & „Damit schaffen wir es auf Platz 15“ & „Besser als Sisters“ als positive Reaktion auf. Mehr kann man von den Meckervolk Deutschland nicht erwarten 😂

  26. Das Musikvideo hat übrigens schon mehr Klicks als die Anzahl der Zuschauer auf One gestern – eine halbe Millionen Aufrufe! Zudem trendet es gerade auf Platz 7 in YouTube 👍🏼

  27. Kurz zusammengefaßt:
    – es ist der Schubladensong, für den man 2019 keinen Sänger gefunden hat
    – es ist der Song, der für die Schweiz in 2019 nicht gereicht hat

    Jetzt müsste nur noch geklärt werden, ob und wo Ben Dolic bei der VE 2019 gelandet ist, dann wäre die Kausalkette aufgebaut.

    Und wenn das klar ist, dann darf man die Fragen stellen, warum man nicht schon in 2019 das Potenzial sowie Pairing erkannt hat, und was dieser überdimensionierte Prozess für 2020 eigentlich sollte. Ich verweise ausdrücklich auf die gestrigen Sätze von Herrn Minalov aus dem TV-Interview. Auf jeden Fall wirft alles ein seltsames Licht auf die Song-Writing-Camps, da dort ja nichts bei rum gekommen ist (wie auch in 2019) wenn VT so haushoch überzeugt hat. Das hätte man dann alles billiger haben können.

    Es bleibt spannend.

    • Woher willst du denn wissen, dass beim Song-Writing-Camp nix rumgekommen ist?
      Vielleicht werden diese Lieder ja auch irgendwann von irgendwem veröffentlicht und sogar ein Hit?

      • Natürlich kommt bei diesen Song Writing Camps was rum, siehe 2018 Schulte. Man muss hier nicht s tun, als kämen da nur Deppen mit der Blöckflöte zusammen.
        In diesem Jahr hat halt der Boris Milanov zusammen mit dem Ben Dolic das Rennen gemacht, die haben aber bestimmt auch ein bisschen zusammen gebrütet im Studio.
        Es hätte aber auch ein Song aus dem Song Writing oder sonst woher sein können. Ben war ja wohl auch in England in einem Camp. Warum ist das den eigentlich so wichtig? Bei einem „echten VE“ ist es doch auch egal, ob der Song in einem Song Writing Camp oder sonst wo geschrieben wurde. Kein Schwein hat sich vorletztes Jahr über Ryk aufgeregt. Oder letztes Jahr über Lilly.
        Mir ist das egal, wie ein Song geschrieben wurde. Ihr hört doch auch nicht eine geile Nummer im Radio und ruft dann erst mal beim Sender an, um euch zu vergewissern, wie das Ding zusammengekommen ist. NUR bei dem Song, den Deutschland zum ESC schickt, wird immer ein riesen Aufriss gemacht.
        Also: je mehr gemeckert wird, desto besser finde ich ihn.

    • Also ich habe gerade im Stern ein Interview mit Ben und Boris gelesen
      Da hat Ben gesagt, dass er bei einem Vorentscheid nicht angetreten wäre und – jetzt wird es interessant- Boris hat gesagt, er hätte diesen Song nicht bei einem Vorentscheid eingereicht. Letztes Jahr gab es bekanntlich einen Vorentscheid, ihr wisst schon, mit „Sistaaaaa“ und so. Dann kann es doch gar nicht der Schubladensong von letztem Jahr sein 🤨

  28. Scheisse, die „drey scheenschte dääg“ wurden abgesagt. Die basler fasnacht war jedes jahr ein schöne abwechslung inmitten des ganzen esc-fiebers

      • Könnte man sich bei uns auch vorstellen. Das Inspizieren würde dem ansonsten völlig nutzlos in der Umkleide rumlungernden bemerkenswert unattraktivem Personal etwas zu tun geben. #niemehrjustfit.

  29. Aber Milanov hat doch der Barbara erzählt, er habe den Song irgendwie erst gemacht mit Ben als Interpreten, glaube ich, und wurde dann von Herrn Schreiber gerade zufällig angerufen… Also alles etwas seltsam. Also doch Schweizer Songcamp? Bin verwirrt, aber egal. Sollen das andere aufklären. Mein Tipp im Moment: Deutschland landet am Ende zwischen Platz 6 und Platz 10 (glaube an mehr Jury-Punkte). Bitte mich nicht gleich steinigen!

  30. Was ich nicht verstehe ist warum man nicht einfach den Song ganz professionell und ohne dieses Theater vorstellen konnte. Vllt. als Premiere in einer Talkshow, oder eben einfach im Internet. Alternativ hätte man eine halbstündige Show mit einer richtigen Bühne machen können, um einen komplett fertigen Beitrag inkl. Performance vorzustellen.

    Außerdem verstehe ich nicht warum der NDR diese intransparenten, aber unglaublich aufwändigen Verfahren durchführt (als könnte man alles mit Statistik begründen) , anstatt einfach zu sagen: Hier ist der Beitrag, wir stehen hinter ihm. Ende.

    Für mich hat das die ursprüngliche Freude am Beitrag wieder sehr gedämmt.

  31. So, mal eine ganz andere Frage hier an die super vielen netten, echten Fans, aber gerne auch die die paar Mega-Mecker-Mäuler. Jetzt haben wir ja endlich mal eine Up-Tempo-Nummer. Egal wo sie nun herkam.
    Wir würdet ihr die denn am liebsten in Rotterdam auf der Bühne sehen“ Tanzchoreographie wie Hänni? Irgendwas mit Videocontent auf den vielen Leinwänden? Zaubershow mit den Ehrlich Brothers?
    Bin mal gespannt, was der tschechische Amerikaner da auf die Bühne bringt.

    • Tanzchoreographie wäre schon super. Auf jeden Fall sollte schon Bewegung drin sein, meiner Meinung nach. Hoffentlich bekommt das Ben hin, ist ja nicht so einfach, zu singen und gleichzeitig zu tanzen. Schaun wir mal, ich drücke die Daumen, dass eine stimmige Performance entwickelt wird.
      Zu viel Videoanimation fände ich persönlich schrecklich, lenkt viel zu sehr vom Künstler ab.

    • Mir ist weder klar, was diese billige Schwarz-Weiss-Malerei soll (echte Fans vs. Mecker-Mäuler), noch, in welche dieser beiden Schubladen ich jetzt wohl rein soll.

  32. Ich als ESC-Fan habe es mir auch nicht angesehen, da ich mir nichts ansprechendes erwartet habe, deshalb wundert es mich nicht, dass auch Otto-Normalverbraucher nicht zugesehen hat.

  33. Klar war das nur ne „Pressevorführung“. Aber den ganzen Quatsch mit der Ermittlung des Songs hätte man sich sparen können. Das Wesentliche, eine Live-Interpretation des Songs, so wie er in Rotterdam vorgetragen werden soll, fehlte.

  34. Die Quote wird in diesem Fall vollkommen egal sein, und die Sendung war nicht als Show ausgelegt, sondern halt eher eine abgefilmte Pressekonferenz oder sowas, wie wir es von der Roadshow kennengelernt haben. Man hätte das wohl auch nicht oder nur in irgendeinem Livestream veröffentlichen können, hat es aber quasi als Service auch im TV ausgestrahlt, was ich sehr richtig finde. Der ESC ist halt immer noch ein primär ein Fernsehevent. Auch wenn es eher wie aus dem Offenen Kanal wirkte. Ich fand es so legitim, auch wenn ich finde, dass man bei Vorläufen zur größten Musikshow der Welt, auch seine Showqualitäten zeigen sollte. Die Abschaffung einer VorentscheidSHOW bleibt für mich weiterhin ein Sündenfall.

  35. Ich wünsche mir einen drittletzten Platz für Deutschland. weil etwas besser als Sistaz.

    Dann kann nächstes JAhr endlich eine andere Einrichtung den ESC machen als der
    inkompetente NDR der aus 24 Jahren ESC nur zwei wirklich gute Ergebnisse
    vorweisen kann: Schulte und Mayer Landhuth. Ausser Rechtfertigungen, Selbstbeweihräucherung und hilflos wirkenden Schuldzuweisungen ggü dem TelevotingPublikum (die ja als Deutsche im Finale gar nicht für den eigenen Beitrag abstimmen können, es sind also völlig andere Anrufer als im Vorentscheidungsprozess) kommt da nicht viel Substanz.

    Was dieser Beitrag (6 Songwriter aus aller Herren länder, ein bulgarischer Producer
    und ein Sänger aus Slowenien) mit „UNSER SONG“ für Rotterdam zu tun haben soll
    oder wie der die deutsche Musiklandschaft vertreten soll, weiß wohl nur der liebe Gott.

    Der hätte damit auch für Liechtenstein oder Polen antreten können.

    Die Anbiederung am Publikum des südwestlichen Balkans ist sehr leicht durchschaubar: Man hofft auf jweils 12 Punkte aus Bulgarien, Slowenien, Schweiz. Doch diese Rechnung wird nicht aufgehen.

    Beim ESC zählt die Qualität des Beitrags, die Leidenschaft der Präsenz auf der Bühne. Und nicht ein auf wissenschaftlicher Basis am Reißbrett entworfenes langweiliges Produkt.

    • Wie kann man nur so negativ sein, und sich einen drittletzten Platz für Deutschland wünschen???
      Ich wünsche Ben von Herzen viel Erfolg in Rotterdam und uns allen einen supertollen ESC 2020 mit vielen bunten Momenten.
      Dir, lieber zwerg nase, wünsche ich -und das meine ich weder zynisch noch sarkastisch- etwas mehr Toleranz und Freundlichkeit im Herzen (der von dir bemühte liebe Gott würde sich vermutlich sehr darüber freuen).
      Und der von dir neben dem lieben Gott bemühten bezaubernden Lena wünsche ich, dass du ihren Nachnamen googelst, bevor du mit ESC-Kompetenz zu beindrucken versuchst.
      Mit Hüt(h)en hat sie wenig am selbigen, ihr Familienname ist Meyer-Landrut.

  36. Es sind übrigens deutsche Sendetermine rund um den ESC veröffentlicht worden:

    https://www.eurovision.de/news/Sendetermine-im-TV-und-Livestreams-zum-ESC-2020,fernsehtermine112.html

    Dabei interessant:
    – Die Songchecks auf One wurden jetzt sogar vom Abend- auf das Vormittag/Morgen-Programm zweier Wochenenden abgeschoben… (bzw. deren Wiederholungen auf Late- bzw. VeryLate-Night-Sendeplätze)
    – Man kann schon sagen „wie immer“ laufen die Halbfinals auf One und das Finale im Ersten
    – Für den Finalsamstag ist um 20 Uhr ein „Eurovision Song Contest – Brisant Extra“ vorgesehen… Ein Sender steht aber nicht dazu. Läuft’s auf eurovision.de? Der Brisant-Homepage? Wird tatsächlich die Tagesschau im Ersten „geopfert“ und nur auf den Dritten, Tagesschau24 und Phoenix zu sehen sein? Oder nur später in einer Kurzversion ausgestrahlt? Angesichts der (wieder) „engen“ Eventprogrammierung zusammen mit dem letzten Bundesligaspieltag ist ja in der Tat vieles denkbar… Wenn überhaupt beide Events planmäßig stattfinden…

    • Kleines Update zum o.g. dritten Punkt:
      – eurovision.de hat die Übersicht mittlerweile aktualisiert. Das „Brisant Extra“ wird also auf ONE laufen.

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