Zweite Probe beim ESC 2023: TVORCHI mit „Heart of Steel“ für Ukraine

Bild: Chloe Hashemi / EBU

Die vierte Probe des Tages steht an und das ist die von Vorjahressieger und Co-Gastgeber Ukraine. Das Duo TVORCHI hat während seiner ersten Probe sowohl stimmlich als auch durch eine intensive Farbgebung auf der Bühne bestochen, musste allerdings den dritten Platz in den Wettquoten anschließend trotzdem an La Zarra aus Frankreich abgeben. Können die beiden das Blatt heute wieder wenden? Wir werden es erfahren, denn gleich stehen sie für ihre zweite Einzelprobe auf der Bühne.

Die ukrainische Delegation war von der Probe jedenfalls so begeistert, dass es dazu sogar eine eigene Pressemitteilung dazu gab. Ich kopiere den Text hier mal auf Deutsch rein, bei den spärlichen Informationen aus der Halle sind das vielleicht die wertvolleren Informationen:

„Erstmals trat TVORCHI in neuen Bühnenlooks auf. Andrew und Jeffery traten in schwarzen Kostümen mit Metallelementen auf. Gespiegelte Fragmente reflektierten hell die Strahlen der Beleuchtungskörper, aber die Hauptaufmerksamkeit wurde immer noch auf die riesigen gestickten Herzen auf der Brust der Darsteller gelenkt. Auf der Bühne gesellten sich zu TVORCHI die Tänzer, die Metallmasken trugen.

Ukrainische Vertreter brachten ähnliche Requisiten wie bei der Nationalen Auswahl nach Liverpool. Die Bühnenbeleuchtung in Blau und Gelb wurde verwendet, um die futuristische Grafik hinter der Aufführung hervorzuheben.“

Infos zur zweiten Probe

Wir erfahren, dass die ukrainische Inszenierung Präzisionsarbeit ist. Choreo, Background-Tänzer, grafische Elemente im Hintergrund, alles ist für punktgenau für die Kameras abgestimmt und dementsprechend entfaltet die Inszenierung erst am Bildschirm ihre volle Wirkkraft. Das Ergebnis soll „pulsierend“ und „hypnotisierend“ sein.

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU
Bild: Chloe Hashemi / EBU

Und es gibt mit einer kurzen zeitlichen Verzögerung noch einen Nachtrag: Andrii trägt heute nicht mehr seinen silbernen Mantel, sondern einen schwarzen Anzug mit Silberapplikationen.

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU

Offizielles YouTube-Video

Über alle Proben des Tages sprechen wir heute Abend ausführlich in unserem ESC kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche täglich um 21 Uhr läuft.

Bisherige Proben für den ESC 2023

Bisherige zweite Proben der Big 5 und der Ukraine



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13 Comments
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Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Die Bilder sehen ziemlich cool aus. Mit der Optik können Tvorchi die Zuschauenden bestimmt 3 Minutne gut bei der Stange halten, bloß ob der Song am Ende noch im Ohr ist?

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Wenn sie nicht die gesetzten Titelverteidiger wären und nicht unter dem verbrecherischen Angriffskrieg von Putin und seinen Lakaien leiden würden, dann würde Tvorchi nach meiner Einschätzung im Semi rausfliegen… Das ist solide Musik, hat aber so gar nichts, was viele Menschen begeistern könnte hmhm… 🤔 🤨 😮‍💨

Jastus
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Sehe ich genauso.

4porcelli - The 🦦‘s the best
4porcelli - The 🦦‘s the best
3 Jahre zuvor

Die Kreuz-Symbolik im 1. Foto finde ich sowohl verstörend, als auch abgegriffen.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Dieses Jahr sehe ich keine Platzierung in den Top 5 für die Ukraine. Der Song bleibt einfach nicht genug in Erinnerung und die Bilder sehen auch irgendwie merkwürdig aus…

doredo
doredo
3 Jahre zuvor

Also ich find’s toll.
Aber ich mag ja auch Lettland und Georgien.. 😳

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor
Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Ich war ja nach den Bildern eher skeptisch, aber die Optik und der Style aus dem Clip fand ich extrem gelungen und ansprechend. Das könnte vielleicht doch noch was werden.

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor

tja wenn man keinen guten bzw. brauchbaren song hat dann versucht man es halt visuell zu richten – sieht sehr gut aus,keine frage aber der song hat permanente ladehemmung und langweilt einfach nur.
immerhin ist der ukrainische beitrag auch ein lackmustest für zukünftige rapbeiträge – samanta aus lettland ist ja erst 2021 mit etwas ähnlichen aber besseren ultraprogressiven sound krachend gescheitert.
tip für ukraine platz 10-20.

ag9
ag9
3 Jahre zuvor

Aber die gute Samanta hat leider leider beim ESC recht schief gesungen, zu meinem großen Bedauern…

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor
Reply to  ag9

war schlechte tagesform oder doch nervös? – der song war aber auch erheblich anspruchsvoller zu singen.
die amis mit ihren reactionvideos fanden das damals sehr oft klasse und haben sich gleichzeitig aber gefragt,ob sowas abgefahrendes für den ESC überhaupt geeignet ist.
sehr tragisch,wenn man es so lange erfolglos versucht – 2020 (cooler song) ausfällt und dann am ende nur letzter wird.
im gegensatz zu ukraine 2023 war dieser song wirklich modern,sogar seiner zeit voraus gewesen.
anbei eine amüsante episode aus dem jahr 2020.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Die Inszenierung sieht schon sehr hochwertig aus. Definitiv ein Hingucker. Es scheint der Ukraine ein weiteres mal zu gelingen ihren Song durch ein tolles Staging zu heben.

ag9
ag9
3 Jahre zuvor

Sieht optisch sehr gut aus. Und ich finde den Song zwar recht mainstreammäßig, aber durchaus immer noch ok und gut produziert.