Advent der besten ESC-Momente (11): Platz 14 – Bellydancer for the Victory

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Wir haben Euch im letzten Monat nach Euren ESC-Lieblingsmomenten gefragt. Momente, die Euch berührt haben, Momente die euch ausflippen und zum ESC-Fan haben werden lassen. Einen lieben Dank an dieser Stelle an alle die dabei mitgemacht und so insgesamt 224 unterschiedliche ESC-Momente in die Auswahl gebracht haben. Diese haben wir mit Punkten im ESC-Schema versehen und ausgewertet – und präsentieren Euch nun Eure liebsten 20 Momente – jeden Tag einen neuen.
Bis Heiligabend!

 

Platz 14: Sertab Erener „Everyday that i can“ (41 Punkte)

Die Türkei nahm seit 1975 unregelmäßig und bisher insgesamt 34 mal am Eurovision Song Contest teil. Erst im 9. Anlauf 1986 konnte ein Platz unter den besten Zehn erreicht werden (9. Platz). Für die zweite Platzierung unter den ersten Zehn musste das Land erneut elf Jahre warten, denn erst 1997 erreichte Sebnem Paker einen unerwarteten, furiosen 3. Platz mit dem Titel „Dinle“. Die Leidenschaft der türkischen Verantwortlichen schien entfacht und so kämpfte die Türkei in den folgenden Jahren nicht mehr darum, nicht Letzter zu werden, sondern darum, die besten Zehn zu erreichen. Hilfreich war dabei natürlich auch die allgemein aufkommende Vorliebe zum Ethnopop, aber auch die Einführung des Televotings, dass der Türkei nicht nur hohe Punktzahlen aus Deutschland sicherte.

Trotzdem war es etwas überraschend, als die Türkei 2003 auf einmal zum weiteren Favoritenkreis gezählt werden konnte. Während zuvor durchweg nationale Vorentscheidungen für die Suche nach geeigneten Repräsentanten durchgeführt wurden, entschied sich der federführende Sender TRT in einer internen Auswahl für Sertab Erener und ihren Titel „Everyway that i can“ – und damit zum ersten Mal für einen Titel, der komplett in Englisch vorgetragen wurde. Sertab ist zu diesem Zeitpunkt schon eine der erfolgreichsten Sängerinnen des Landes. Nach ihrer 6-jährigen Ausbildung zur Sopranistin trat sie in verschiedenen Clubs von İstanbul auf. Ende der 80er wurde die bekannte Sängerin Sezen Aksu auf sie aufmerksam und begleitet seither ihre Karriere. Durch gemeinsame Auftritte gelangte Sertab zu mehr Bekanntheit und veröffentlichte 1992 ihr erstes Album „Sakin Ol“. Ihr zweites Album „Lâ’l“ wurde wie das folgende Album „Sertab Gibi“ insgesamt etwa 1,5 Millionen Mal verkauft. Nach ihrem bisher erfolgreichsten vierten Album „Sertab“ trat sie zusammen mit Ricky Martin auf und veröffentlichte die Single „Aşk“ mit der griechischen Sängerin Mando.

In einem unglaublich spannendem Dreikampf mit Belgien und der zuvor als klare Favoritin geltenden, in ganz Europa bekannten Girlband t.A.T.u aus Russland konnte Sertab mit ihren „Bellydancern“ mit der letzten Wertung aus Slowenien schließlich den ersten und bis heute einzigen ESC-Sieg für die Türkei holen. Unmittelbar nach dem Wettbewerb kam es in Russland zu Debatten um das Ergebnis, woraufhin der staatliche russische Fernsehsender Perwy kanal eine offizielle Beschwerde bei der European Broadcasting Union einreichte. Explizit zweifelte der Sender die Wertungen von Großbritannien und Irland an, die beide 0 Punkte für das russische Duo vergeben hatten. Tatsächlich stellte sich heraus, dass das in Irland durchgeführte Telefonvoting nicht berücksichtigt wurde, und stattdessen die Punktevergabe durch eine Jury vorgenommen worden war. Als Begründung wurde genannt, dass nicht genügend Zeit zur Auswertung des Telefonvotings zur Verfügung gestanden habe. Später wurde bekannt, dass t.A.T.u. unter Berücksichtigung des Telefonvotings aus Irland ebenfalls 0 Punkte erhalten hätten, Urban Trad aus Belgien allerdings anstatt 10 lediglich 2 Punkte. t.A.T.u. wären damit auf dem zweiten Platz vor Urban Trad gelandet, am Sieg Sertab Ereners hingegen hätte sich nichts geändert.

Mit dem Sieg 2003 änderte sich zudem die musikalische Stilrichtung, aber auch der generelle Erfolg der Türkei beim Eurovision Song Contest. Schon 2004 überraschte die national bekannte Skaband Athena mit dem Titel „For real“, 2008 wurde erdiger Rock entsendet und 2010 kämpfte die bekannteste Rockband maNga mit Lena um den Sieg.

Aber auch die Ethnopop-Beiträge wurden auf den Punkt produziert und so erreichten Kenan Doğulu 2007 und die heute noch heißgeliebt Hadise 2009 jeweils einen tollen 4. Platz. 2011 scheiterte jedoch die Rockband Yüksek Sadakat im Halbfinale. Trotzdem wollte sich die Türkei den Song Contest im befreundeten Aserbaidschan nicht entgehen lassen und konnte nochmal einen umjubelten Auftritt und einen 7. Platz feiern.

2013 zog sich die Türkei dann aber vom Wettbewerb zurück. Als konkrete Gründe wurden das Abstimmungsverfahren sowie die Big-Five-Regelung bemängelt. Vor allem seit dem Gewinn von Conchita Wurst im Jahr 2014 will die Türkei dem Wettbewerb aber weiterhin fernbleiben. Musikalisch ist das für viele ESC-Fans natürlich traurig, die genannten Begründungen lassen aber in nächster Zeit – gerade auch wenn man sich die politische Lage in der Türkei anschaut – keine Rückkehr zum ESC erwarten.

 

Die bisherigen Adventstürchen findet Ihr übrigens hier:
Teil 1 – Die frühen Jahre (1956 bis 1999)
Teil 2 – Alles Neu? Die Jahre 2000 bis 2019
Teil 3 – Das große Drumrum (Openings & Interval-Acts)
Teil 4 – Und bei uns so? Deutsche Beiträge
Platz 20: Johnny Logan „Hold me now“ (33 Punkte)
Platz 19: Dana International „Diva“ (34 Punkte)
Platz 18: Interval-Act „Switch Song“ (36 Punkte)
Platz 17: Opening 2013 „We write the story“ (37 Punkte)
Platz 16: KEiiNO „Spirit in the sky“ (39 Punkte)
Platz 15: Loreen „Euphoria“ (40 Punkte)



50 Kommentare

  1. Bei der Türkei geht es mir wie Zypern und Griechenland (und auch Bulgarien, aber das ist eine andere Musikrichtung): Einer der m.E. schwächsten Beiträge wird zum erfolgreichsten Titel, der je für das Land gestartet ist. Bei der Türkei hielt dieses Negativurteil allerdings nicht, denn die Songs nach 2003 gefielen mir i.d.R.noch weniger als „Everyway that I can“ (hoffentlich wird’s mir bei Zypern nicht auch so gehen).

    In den Achzigern und Neunzigern war die Türkei dagegen eines meiner Lieblingsländer gewesen, „Dinle“ halte ich für einen der besten Titel der ESC-Geschichte.

    • Ich mag „Beşinci mevsim“ sogar noch etwas lieber als „Dinle“. Allerdings stehen auf meiner Liste beide Beiträge bei 9/12.

      • „Beşinci mevsim“ ist 1996 sogar mein Jahressieger. 1997 zieht dann Zypern noch an der Türkei vorbei.

      • „Besinci Mevsim“ bekommt bei mir wie „Dinle“ 10 von 10 Punkten und ist ein weiteres Highlight der ESC-Geschichte 🙂

        Weitere Lieblinge aus der Türkei sind für mich „Seminle bir dakika“ (1975) und „Bana bana“ (1989), auch „Sevgiliye son“ (2001) fand ich trotz des Schmalzes sehr schön.

        Portugal 1996 hat mir auch gefallen, und 1997 folgen direkt hinter „Dinle“ Polen, Slowenien und Zypern, alle auch mit 10 Punkten (aber nicht ganz so klaren 10 Punkten wie bei den beiden Titeln von Sebnem Paker). So viele Titel mit voller Punktzahl habe ich sonst so gut wie nie in einem Jahrgang.

      • 1996 und 1997 sind mMn zusammen mit einigen 60er-Ausgaben die stärksten Jahrgänge der ESC-Geschichte. 🙂
        Meine Schwester liebt “Sevgiliye son”.

      • Na endlich mal einer, der es sagt! Ich mag Dinle zwar ebenfalls, empfinde aber Beşinci mevsim als den viel stärkeren Beitrag. Ist ebenfalls mein Jahressieger 1996 und mein zweitliebster Beitrag aus der Türkei, gleich hinter ihrem Debüt 1975 (Seninle bir dakika). 🙂

        Everyway That I Can ist aus der Top 3 des Jahres mit Abstand der beste Beitrag. Ich finde Sanomi furchtbar (dabei ist die Grundidee des Songs eigentlich grandios, die Umsetzung aber völlig misslungen) und t.A.T.u…naja, ist halt t.A.T.u. ^^

      • @Cali: Ich find’s beeindruckend, dass Du diese ganzen alten Titel kennst (wenn ich das richtig mitbekommen habe, bist Du hier ja unter den jüngeren Lesern). Ich habe erst vor drei Jahren den letzten Jahrgang aus meiner „Prä-Live-Grand-Prix-Zeit“ (also vor 1984) nachgehört.

      • @togravus ceterum: Leider stand hinter Calis Beiträgen kein „Antworten“, und der nächste Antwort-Knopf drüber war Deiner. Bekommst Du eine Mail-Nachricht, wenn jemand bei Dir „Antworten“ drückt?

        Porsteinn hat es übrigens in dieser Kommentarserie hier geschafft, seine 16:17-Uhr-Antwort vor meinen 15:55-Uhr-Text zu setzen. Das hatte ich schon einmal bei Jorge gesehen, er hat’s mir auch erklärt, aber irgendwie übersteigt das meine Möglichkeiten.

        Zu Deinem ersten Grand Prix 1977 schreibe ich noch weiter unten was.

      • Ich bekomme eine Bell Notification, die ich auf Eurovision Times sehen kann. ESC1994 hat auch mir geantwortet, obwohl er/sie mit Dir sprechen wollte …

  2. War ich damals froh, dass die Schreihälse aus Russland nicht gewonnen haben! „Everyway That I Can“ war ein netter Ohrwurm, aber die Türkei hatte in den folgenden Jahren bessere Songs im Angebot, meiner Meinung nach (Athena, Hadise, MaNga, wusste bis dato gar nicht, dass aus der Türkei auch richtig gute Rockmusik kommen kann). Belgien hätte ich den Sieg 2003 auch sehr gegönnt, war eine schöne Nummer.
    In der Tat ist es sehr schade, dass die Türkei nicht mehr am ESC teilnimmt, weil sie musikalisch eine echte Bereicherung waren, finde ich.

  3. „Everyway That I Can“ ist kein besonders guter Song, aber Sertabs Auftritt war großartig und für damalige Zeiten nahezu spektakulär. Leider wurde mit dem türkischen Sieg die ShakeShake-Phase des ESC eingeläutet. Ich habe nichts gegen dynamische Tanznummern, aber wenn ich an Grausamkeiten wie mein Shirt ist zu eng-Sakis oder ich zeig mein Höschen-Eleftheria denke, wird mir ganz anders. Da lobe ich mir doch Sirushos tanzende Brüste oder die belgischen Trommler von 2004.

    Meine Lieblingsbeiträge aus der Türkei:

    „Deli“ 12/12
    „For Real“ 10/12
    „We Could Be the Same“ 10/12
    „Petr’oil“ 10/12
    „Love Me Back“ 10/12

  4. Mein schönster ESC-Moment seit 2018 wäre, wenn der NDR endlich mal mit Infos rausrücken würde, was man für 2020 vor hat. Alles andere ist kalter Kaffee.

    • escfan05 … kleiner Hinweis : Gestern wurden von digame die Bewerber informiert, die nicht in die engere Auswahl gekommen sind. (Übrigens eine Woche nach der Info der Schweiz an eben diese) . Na… ? Was kann das wohl bedeuten ?

  5. Oh wie entsetzt ich über diesen Sieg damals gewesen bin. Fand das alles einfach gruselig.
    Mittlerweile habe ich mir Everyway That i Can zwar schön gehört, aber naja.

    Mein Favorit waren und sind t.AT.u egal wie arrogant sie dort aufgetreten sind.

  6. Diesen Sieger Titel habe ich jetzt nicht hinter einem Türchen erwartet, eine echte Überraschung.
    Das Highlight 2003 war für mich Alf Poier mit seinem „Extinction-Rebellion“ Song.
    Hoffentlich traut sich der ORF mal wieder etwas in diese Richtung zu schicken…

    • Oh ja, Alf Poier war klasse. Auch sein Begleitchor, ganz toller Humor, wie ich finde. Hat sich auch mal jemand nicht so ernst genommen, ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich fand’s gut!!!

  7. Bei der Türkei weiß man nie so genau, ob sie einfach nur beleidigt dem ESC fernbleiben, ob die Diaspora nicht doch ausschließlich für die vielen zu guten Platzierungen verantwortlich ist, oder ob sie einfach nur fehlen.

    Den Beitrag von Sertab fand ich damals wie heute einfach nur schlecht. Ein unwürdiger Sieger.

  8. Ich finde, Sertab hat damals verdient gewonnen, auch wenn meine Favoriten t.A.T.u. waren.

    Und für die Statistik meine Lieblinge aus der Türkei:

    Athena – For Real
    Can Bonomo – Love Me Back
    İzel Çeliköz, Reyhan Karaca & Can Uğurluer – İki Dakika
    maNga – We Could Be the Same
    Mor ve Ötesi – Deli
    Pan – Bana Bana
    Pınar Ayhan & The SOS – Yorgunum Anla
    Şebnem Paker & Grup Ethnic – Dinle
    Şebnem Paker – Beşinci Mevsim
    Tuğba Önal & Grup Mistik – Dön Artık

    Ziemlich viele, wenn man bedenkt, dass manche Länder noch gar keine Lieblinge oder nur ein oder zwei hervorgebracht haben…

    • Ich mag alle Lieder auf Deiner Liste. 🙂

      Und Australien, die Slowakei, Tschechien und Weißrussland sind die einzigen Länder, die keinen ESC-Beitrag in meiner Playlist haben.

      • Das habe ich mir doch fast gedacht. Wir haben in unserem Geschmack ja schon länger die ein oder andere Überschneidung festgestellt. 🙂

        Bei mir sind Andorra, Albanien (aber nur weil meine Liste noch Stand 2018 ist, Jonida schafft es herein, Glückwunsch 🙂 ), Australien (Match!), Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Malta, Marokko, Rumänien, Slowakei (Match!).

        Für Tschechien hat es Mikolas Josef bei mir herein geschafft. Für Weißrussland Koldun und Uzari/Maimuna.

        Aber ist eine schöne Aufgabe für heute Abend: Meine Liste aktualisieren.

      • ALB: Olta Boka, Rona Nishliu, Jonida Maliqi, Ledina Çelo *blush* *shakeshake*
        AND: Marian van de Wal, Anonymous
        LVA: Brainstorm, Aminata
        LTU: 4Fun, Sasha Son
        MAK: Karolina (2002), Tamara (2008), Vlado Janevski
        MLT: Gianluca, Chiara (1998), Firelight
        MAR: hatte ich vergessen …
        ROU: Voltaj

      • Bis auf 4Fun unterschreibe ich dir die alle. Für 4Fun muss ich in der richtigen Stimmung sein und das ist eher selten der Fall.

        Wobei ich bei Mazedonien auch noch Tose Proeski Karolina und Tamara vorziehen würde. Und beide (Tose, Vlatko) haben diese Welt schon verlassen. 🙁

  9. 2003 wird für mich in derart Erinnerung bleiben, das für mich der deutsche Beitrag, der schlimmste aller Zeiten war. So geschämt für einen Deutschen Beitrag habe ich mich nie. „Lets get happy, lets be gay“, wirklich? Außerdem die Performance war einfach nur schrecklich amateurhaft. Da hatte Deutschland mal Glück, das die Europäer da an Geschmacksverirrung gelitten hat und uns auf Platz 11 gevotet hat. Ich dachte die 0 Punkte würden an Deutschland gehen. Damals fand ich das die Türkei absolut verdient gewonnen hat, die guten Ergebnisse für Belgien und Russland konnte nicht nicht nachvollziehen. Bei Belgien fand ich den Song total langweilig, und die beiden Russinnen klangen wie Katzen die man auf den Schwanz getreten hat.

    • Ich habe Lou und ihren Titel sehr gemocht. Die deutschen Beiträge 2001 bis 2003 waren alle gut, (nicht nur, aber auch), weil sie mit Stefan Raab nichts zu tun hatten.

  10. Ach ja, der ESC 2003 wird für mich immer ein besonderer sein, da dies der erste ESC ist an den ich mich zweifelsfrei erinnern kann ihn geschaut zu haben. Weiß noch wie ich ihn damals mit knapp 9 Jahren daheim mit meinen Eltern und einigen Verwandten angeschaut hab und versucht habe die Choreographien nachzutanzen und die Songs nachzusingen. Da ich aber schon damals gar nicht singen konnte war es wohl nicht so angenehm anzuhören, und da ich zu dem Zeitpunkt noch gar kein Englisch konnte kam beim Singen irgendein unverständliches Kauderwelsch dabei raus. *rofl*

    Wie ich den Beitrag der Türkei damals gefunden habe weiß ich nicht mehr, jetzt mit einigen Jahren Abstand kann ich sagen dass er schon vedient war, auch wenn er jetzt nicht mein Lieblingssieger ist.

    • Es ist schön, dass Du Deinen ersten ESC schon mit 9 erleben konntest! Ich war 12 bei meiner ersten VE, durfte aber die beiden nachfolgenden internationalen Finale nicht sehen und habe somit meinen ersten Grand Prix 1984 mit 14 1/2 erlebt. Welch vergeudete Lebenszeit 😉

      • Ich habe meinen ersten ESC 1977 im zarten Alter von 9 Jahren gesehen. Da mein Lieblingslied gewann, dachte ich: „Das ist was für mich. Hier bin ich zu Hause.“ Leider musste ich dann 30 Jahre lang warten, bis meine Nummer 1 wieder die Nummer 1 auf der Punktetafel war. So kann man sich täuschen …

      • @topgravus….ich hab auch meinen ersten, bewussten esc 1977 erlebt. Leider hat „swiss lady“ nicht gewonnen…schiebung!

      • @Thomas M.

        Kann sein dass ich schon davor einen ESC gesehen habe, aber der 2003 ist halt der an dem ich mich definitiv erinnern kann.

        Habe seitdem auch keinen ESC verpasst, lediglich das Finale 2012 konnte ich nicht im Fernsehen sehen da ich zu dem Zeitpunkt auf der Hochzeit meines Cousins in Polen war, und da Polen in dem Jahr nicht dabei war wurde es dort auch nicht ausgestrahlt. Habe das Finale dann später nachgeholt.

  11. Alf poiers song wurde von Experten ausgetestet
    Heraus kam dass es der perfekte Siegersong waere
    Fuer mich unbegreiflich dass grossbrit letzte wurden

  12. Bin ich eigentlich der einzige, der „Gözlerinin hapsindeyim“ von kayahan extrem gerne mag?
    Ansonsten kann ich im moment gut auf die türkei verzichten.

  13. Meinen allerersten Grand Prix sah ich mit acht Jahren 1978, anfangs hinter dem Wohnzimmersessel versteckt (sollte eigentlich schon schlafen), dannach dank meiner seeligen Mutter sogar auf dem Sessel, wo ich allerdings nicht lange durchhielt – trotz eifrig angefertigter Punkteliste …

    „Sevince“ von Nilüfer & Nazar, den türkischen Beitrag aus diesem Jahr habe ich damals vermutlich verschlafen, doch habe ich ihn inzwischen als niedliches Folk-Pop-Schlager-Amalgam für mich wiederentdeckt:

    • Oh ja, „Sevince“ ist einfach großartig, aber leider gab es halt in den Jahren nach Abba einfach zu viele „gemischte Doppel“ auf der ESC-Bühne und man wollte wohl auch unbedingt den Erfiolg der Griechen von ’77 wiederholen. Sei’s drum: „Sevince“ hätte für mich ruhih Top10 sein könen 🙂

  14. @ESC 1994: Das war aber schon ein bisschen gemein von Deinem Cousin, dass er im Mai geheiratet hat 😉

    @togravus ceterum: Ich kann vollkommen verstehen, dass Du 1977 bei diesem tollen Siegerlied (auch eines der absoluten ESC-Highlights) dachtest: „Hier bin ich zu Hause.“

    @rainer 1: „Swiss Lady“ ist auch in meiner Spitzengruppe von 1977 (aber die Genialität von „L’oiseau et l’enfant“ ist halt fast unerreichbar). Ich habe übrigens vor ein paar Monaten ein tolles Lied aus der schweizer VE 1981 kennengelernt: „San Gottardo“ von Swiss Union.

    @Frédéric: Du hattest also auch das Glück, schon in so jungen Jahren mit dem Grand Prix vertraut zu sein!
    „Sevince“ gefällt mir auch, mein Platz 6 von 1978!

    Es freut mich, dass doch auch einige hier in etwa gleich alt sind wie ich 🙂

  15. Also meine Lieblingssiegertitel sind „Un premier amour“, „Dansevise“, „Poupée de cire, poupée de son“ , „Un jour, un enfant“ und „Amar pelos dois“.

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