Albaniens Beitrag für den ESC 2022: „Sekret“ von Ronela Hajati

Am Ende kam es so, wie alle – einschließlich der ESC-kompakt-Leser/innen – es von Anfang an vorhergesehen hatten: Ronela Hajati hat mit ihrem Song „Sekret“ die 60. Ausgabe des albanischen Festivali i Këngës 2021 gewonnen. Beim großen Finale des Wettbewerbs setzte sie sich gegen 16 Konkurrent/innen (von ursprünglich 20 Acts) durch. Die Sängerin darf damit Albanien beim Eurovision Song Contest 2022 vertreten. Das Lied ist das dritte, das für den internationalen Wettbewerb in Turin feststeht. Dem Finale vorausgegangen sind zwei Halbfinale am Montag und Dienstag. Alle drei Shows haben wir mit Live-Blogs begleitet, die Ihr hier nachlesen könnt:

Live-Blog Albanien: FiK 60 – Erstes Halbfinale Festivali i Këngës 2021

Live-Blog Albanien: FiK 60 – Zweites Halbfinale Festivali i Këngës 2021

Live-Blog Albanien: FiK 60 – Finale Festivali i Këngës 2021

Das albanische Fernsehen RTSH hat in diesem Jahr wieder das klassische Format des Festivals durchgeführt – im Gegensatz zum Vorjahr in einer Halle. Insgesamt waren im Finale 17 Beiträge zu erleben. Am Ende holte sich Ronela dann das Ticket für Turin. Damit haben sich die Prognosen sowohl von uns hier auf dem Blog, als auch sonst in der ESC-Blase bestätigt. Das Nachsehen hatte in diesem Fall Alban Ramosaj, dem ebenfalls große Siegchancen zugetraut wurden.

Ronela Hajati wurde 1989 geboren und tritt meist nur unter dem Namen Ronela auf. Sie ist Sängerin, Songwriterin und Tänzerin – all das zeigt sie auch in ihrem Beitrag „Sekret“. Sie ist in Tirana geboren und aufgewachsen und unternahm als Kind in diversen Gesangs- und Tanzwettbewerben ihre ersten Schritte zum Ruhm. Sie ist für ihre große musikalische und Stil-Bandbreite bekannt.

ESC-Barometer

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99 Kommentare

  1. Glückwunsch! Die Grundlage für ein gutes Ergebnis ist vorhanden. Mit etwas mehr Dynamik, einer anderen Garderobe und besserem Make Up könnte das was werden, vor allem beim Televote. Viel Erfolg!

    • gerade die gardrobe ist doch der hammer – das outfit zeigt recht viel haut und es steht ihr wirklich gut.
      das make up ist auch ok – wir haben hier fuego 2 aber anders – die dame fühlt sich wohl in den klamotten und das merkt man auch.

  2. Ist ganz ausgezeichnet!
    Klasse, dass es Ronela tatsächlich geschafft hat. Damit habe ich nicht gerechnet. 🙂 Jetzt wünsche ich ihr ein glückliches Händchen beim Revamp – wenn sie die Nummer vernünftig auf drei Minuten gekürzt bekommen, sehe ich gute Chancen auf einen Platz in der linken Tabellenhälfte für Albanien.

    • Da kann man etliche „ha“ rauskürzen. Ich hoffe, dass die Verse etwas mehr Gesang bekommen. Da gibt es noch ganz gut revamp Potential für den Song. Hoffen wir, dass sie ihre Erfahrenheit nutzen kann.

  3. Gute Wahl aus Albanien, endlich mal was ganz anderes. Der Refrain geht gut noch vorne, aber etwas mehr Struktur würde dem Lied sicher nicht schaden. Vielleicht kann ein Revamp da was ausrichten (die sind ja in den letzten Jahren nicht mehr so schlimm gewesen). Finale ist absolut drin.

  4. Es war sicher der beste Song aber trotzdem ein typisch abgedroschener ESC Kracher der in den letzten Jahren zum Erbrechen 🤮 von unterschiedlichen Ländern ähnlich präsentiert wurde.

    • ?
      von wem denn?
      me tana hat es nicht geschafft – 2021er nummern aus zypern,moldau,aserbaidschan kommen da nicht im ansatz ran.

      • …doch. der Song hat sehr viel von Mata Hari. Orientalisch-balkanische Klange mit den traditionellen Blasinstrumenten, usw.
        (ich finde Mata Hari aber besser)

        Nur die Frau-Typologie ist ganz anders….

  5. Ich denke, in dem Song muss noch ein bisschen aufgeräumt werden, aber mit einem gelungenen Revamp hat das sicher Potential. Es ist mal etwas anderes aus Albanien und doch kein Mainstream. Ich finde Rinelas Stimme nicht so toll, aber sie hat eine starke Bühnenpräsenz-

    • Na ja, „Mata Hari“ klang eher so, wie sich westeuropäische Komponisten arabischen Sound vorstellen. In keinster Weise authentisch. Zudem konnte die Sängerin im Gegensatz zu Ronela auch nicht singen.

  6. Och ja, kann man so machen. Eine unterhaltsame Nummer für den ESC. Alban Ramosaj hat es meiner Meinung nach leider verbaselt mit echt zu viel Geschrei und grottigem & unsexy Outfit.

  7. Ich kann es immer noch nicht glauben und höre den Song bereits zum keine Ahnung wie vielten mal hintereinander und feier dazu so hart grad!

    Ich finde da einfach alles perfekt. 10/10

    Aktuell mit Abstand mein erster Platz. So happy! Hätte das ehrlichgesagt nie erwartet und habe fest mit Alban als Sieger gerechnet.

  8. Okay, okay, von mir aus dann die Ronela für Albanien. Die 14 Tänzerinnen sind aber eine Mogelpackung gewesen.
    Und weiß da keiner, dass „regret“ eine andere Betonung als „secret“ hat l🙄
    Das wird wieder eine radebrechende englische Version.
    Ich bin gespannt !

  9. Die Jury hat dieses Mal in meinen Augen (und Ohren) die vier richtigen Beiträge nach vorne gewählt und von denen den wahrscheinlich konkurrenzfähigste.
    Der Song ist ein tolles Crossover aus Erhnopop, R‘n B und Ballade. Zudem eine tolle Ausstrahlung und eine atemberaubende Show, die zwar das Rad nicht neu erfindet, aber unterhält. Einzig beim Gesang muss die gute Ronela noch ein wenig nachlegen und der nun englischsprachige Refrain wirkt ein wenig aufgesetzt (dafür einen Minuspunkt).
    Dennoch, mein neuer Favorit bei allerdings ja auch erst drei Beiträgen.

    1. Ronela Hajati – Secret 🇦🇱 8/10
    2. We are Domi – Lights off 🇨🇿 7/10
    3. Intelligent Music Project – Intention 🇧🇬 4/10

    Auch Alban würde vorne liegen, Eldis und Rezarta zumindest noch gleichauf mit Tschechien.

    • am anfang könnte man gut 20 sekunden rausschnippeln – die struktur des songs würde ich nicht verändern sonst geht es ihr so wie aserbaidschan 2010 mit drip-drop – da lag der songhöhepunkt bei um 3.00-3.10 und das hat man dann beim einkürzen komplett herausgenommen – ende bekannt.

      das problem ist hier die EBU mit ihren betonartigen starren regeln aber hauptsache wir erlauben nun backgroundplayback oder wie das heißt – tzzz
      außerdem,was spricht dageben bis zu 10 leute auf die bühne zu lassen.

      • „außerdem,was spricht dageben bis zu 10 leute auf die bühne zu lassen.“

        Dass der ESC kein Tanzwettbewerb ist und solche Massenauftritte wie den von Ronelas Truppe gestern Abend echt nicht braucht.

      • @Thomas M. (mit Punkt)
        moin!
        …sagst du – ok aber ich fände das jetzt nicht so schlimm weil ja bei weiten nicht alle länder darauf zurückgreifen würden – zumindest eine sonderreglung für zusätzlich chorsänger (3-4) würde ich begrüßen.
        ähnlich wie das sterile zeitlich strikt durchcheografierte melo ist der ESC zu kalt geworden – zu wenig spielraum und sowas tötet auf dauer die kreativität.

      • @lasse: Gegen eine Regelung, die mehr Chorsänger(innen) erlaubt, hätte ich nichts, wenn gleichzeitig festgelegt wird, dass nicht mehr als 5 Tänzer(innen) auf der Bühne sein dürfen.

  10. Was soll ich schreiben – mir gefallen die Beiträge aus Albanien und der Czech Rep. ausgesprochen gut. Bulgarien braucht einen super „revamp“ oder sie bleiben im Halbfinale kleben – mit dem Lied zur Zeit so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Wieso kann ich eigentlich nicht abstimmen (wie mir der Beitrag gefällt – es wird gleich das Ergebnis angezeigt).

  11. Ich stell mir vor, dass beim ESC in Turin zuerst Albanien mit Ronela, und dann Deutschland mir Escimo Call Boy auftreten, da geht es mal richtig ab auf der Bühne

  12. Meine erste Reaktion: „Wo guckt die die ganze Zeit hin?“ Vielleicht ist es ohne Auftritt besser, denn diese Vamp-Domina-Auftritte langweilen mich inzwischen, möge die Studioversion mich mehr überzeugen.

  13. Albanien ist ja immer für eine Überraschung gut, aber da muss noch einiges gemacht werden, damit dieses Lied, in dem in der ersten Minute nicht wriklich was passiert, beim ESC auffällt.
    Zumindest ist es positiv, dass man die Nähe vom Balkan zum Nahen Osten zu spüren ist. Hoffentlich wird daraus nicht ein glatter Popsong gemacht, wir kennen ja das Problem, dass die Songs aus Albanien beim Vorentscheid autentisch klingen und beim ESC eben nur noch Mainstream.

  14. moin!
    das aufmacherbild oben gefällt mir außerordentlich gut!
    kürzlich lief ja der ESC 2004 noch mal im eurovisionyoutubekanal – daran fühlte ich mich erinnert – sehr lasziv und selbstbewußt – gar nicht mal so weit weg von MARUV.
    und hört auf zu meckern – revamp hier,revamp da – der song verträgt grobe veränderungen gar nicht gut – das zu starre reglement sollte vielleicht mal überdacht werden.
    🏴‍☠️

  15. Dass im 22. Monat einer weltweiten Pandemie ein Titel namens „Sekret“ gewinnt hat natürlich eine gewisse Pikanterie…

    Auch wenn ich Alban bevorzugt hätte, mit Ronela kann ich sehr gut leben. Beide hatten gewisse Schwächen im Livegesang, lässt sich aber im nächsten halben Jahr noch verbessern. Und wenn man eins der fünf Lieder im Lied weglässt kommt man auch auf die drei ESC-Minuten (hab natürlich zurecht Angst vor einer möglichen englischen Fassung).

    Warum das Lied allerdings jetzt hier als modern eingestuft wird, erschließt sich mir jedoch nicht. Das Original (Ruslana) ist immerhin schon 16 Jahre alt. Ok, ihr meint wahrscheinlich die Prise Manizha…

    • wenn ich deiner argumentation folge,ist die immer noch referenz in dieser stilart „me tana“ auch altmodisch.🤡
      „sekret“ heißt laut google angeblich geheimnis – was hat das jetzt mit der der C-situation zu tun?
      im gegensatz zu alban habe ich bei ronela keine stimmlichen schwächen erkannt.
      „sekret“ ist abwechslungreich!
      sind da etwa einige schon überfordert?

      • Dass „Sekret“ Geheimnis heißt ist mir schon klar, aber wie es geschrieben wird ergibt auf deutsch halt eine gewisse Körperflüssigkeit (OK, wenn man Scherze erklären muss, sind sie wohl nicht so gut).

        Und zu modern: es gab die letzten 10 bis 17 Jahre diverse Songs gleicher und ähnlicher Bauart beim ESC. Hab ja gar nix dagegen, ihre Version davon sagt mir ja durchaus zu, aber Neues oder Modernes sehe dabei halt nicht.

        Und zu den Gesangsdefiziten: naja, hör nochmal genau hin. Klar, sind bei weitem weniger und vor allem weniger deutlich als beim Barfußmönchlein. Auch das stört mich übrigens nicht, wollte es nur anmerken.

    • Ich kann auch ganz gut mit Ronelas ESC-Teilnahme leben (zumal es diese Massentanzchoreographie zum Glück nicht geben wird), sie wird bei mir sicher nicht im hinteren Feld landen. Das Lied hat schöne Elemente, aber, wie schon öfters geschrieben wurde, sind viele Dinge, womöglich ZU viele Dinge, zusammengemixt worden. Viele davon sind nun wirklich nicht neu beim ESC, also würde auch ich diesen Song nicht als „modern“ bezeichnen. Allerdings habe ich ja schon öfters geschrieben, dass „Modernität“ für mich kein Qualitätsmerkmal ist. Ich hätte auch nichts gegen einen ESC mit (fast) lauter klassischen Beiträgen, wenn sie gut gemacht sind.

  16. Und im Übrigen schlage ich Thilo mit Bobby wegen seines Kommentars um 22:41 Uhr des Liveblogs für den Kommentarmitarbeiter des Monats vor!

  17. Ich bin mit dem Resultat zufrieden! Der Song ist mal etwas anderes als der vom letzten Jahr und Albanien wird damit auch beim ESC ins Finale kommt.

    Schade um Hab-mich-lieb-Bärchi Alban, dafür hat er aber aif jeden Fall meine Nominierung für das Lesergame SCC. Das gilt auch für Mirud, dessen Titel ich in diesem Jahr deutlich besser finde als den bom Vorjahr.

    • Ich mochte musikalisch auch „Nese Vdes“, konnte aber nicht viel mit seinem Auftritt letztes Jahr anfangen. In diesem Jahr hat Mirud mich aber auch sehr positiv überrascht. Freut mich, dass Du das ähnlich empfindest. Wer weiß – vielleicht überrascht dich ja NEEV auch irgendwann nochmal positiv. 😉

  18. Bestmögliches Ergebnis; der Pornobär traf ja leider die Töne nicht und hatte bizarres Styling. Wird vermutlich trotzdem verloren gehen, wenn ähnliche Uptempo-Sängerinnen aus Skandinavien und Zypern da sind.

    • Na ja… Zu harsch sollte man mit Alban aber nun auch nicht umgehen. Im Finale waren die Töne eigentlich schon dort wo sie hingehören.

      • Ich bin ja froh, dass er nicht durchgekommen ist – wir negmen ihn gerne als Bartender hier in Köln oder Essen!

  19. Das einzige, was an diesem Beitrag geändert wird, ist die Länge. Laut der Spotify-Playlist ist „Sekret“ dreieinhalb Minuten und müßte, um ESC-konform zu sein, um 30 Sekunden gekürzt werden. Auf alle Fälle sollte Ronela den Song auf Albanisch, also in der Landessprache lassen!!!

    • Naja, die Entscheidung scheint aber ja schon gefallen zu sein, zumindest den Refrain in Englisch zu belassen. Für mich momentan der größte Minuspunkt.
      Wenn ich den Auftritt vom ersten Abend mit dem Finale vergleiche, trifft Ronela zwar auch so nicht alle Töne, aber der englische Refrain wirkt für mich etwas fremd und ich habe den Eindruck, dass sie sich in Englisch nicht wirklich wohl fühlt. Zumal ihr Englisch so schlecht ist, dass man ohnehin nicht mehr verstehen kann als vorher, Sekret und Secret sind ja doch recht ähnlich.
      Wenn ihr Englisch besser wäre, fände ich es wünschenswert entweder komplett in Albanisch zu lassen oder komplett in Englisch umzuwandeln. So gefällt es mir halt nur gut (so meine Abstimmung) und nicht ausgezeichnet.

  20. „Russian Woman“-Vibes wie bei der Studio-Version habe ich live gar nicht mehr, dafür ist die Inszenierung ein ziemliches „Wild Dances“-Rip-Off (inkl. identischem Rythmus vor dem Refrain („hey, hey, go Wild Dances!“)), aber erstens ist die beim ESC so ja sowieso nicht umsetzbar und zweites wird man, wo man letztes Jahr schon Sacha Jean-Baptiste geholt hat, für dort sicher etwas Neues im Petto haben.
    Der hat durchaus gewisses Potential, allerdings auch einen Revamp bitter nötig (die Kürzung um eine halbe Minute wird dem Song gut tun) und Ronela muss auch gesanglich noch eine Schippe drauflegen, wenn sie in Turin was werden will.
    Da der Song auch typische FFF-Merkmale erfüllt (selbstbewusste sexy Diva mit Uptempo (teils)-Ethno-Song), würde ich ihn wie er jetzt ist als Boderline-Qualifikanten sehen, im März sind wir schlauer.

  21. Typisch esc, also mag ich’s und sie übernimmt klar die führung. Vielleicht hat sie ja glück und sie ist beim esc22 nicht bloss eine von 28 uptempo singenden damen.
    Ich würde sagen bul,tsch und alb streichen wir mal von der möglichen-siegerliste, alb mit top15 potenzial.
    Ps. Ich finds immer wieder bemerkenswert, wie die frauen dermassen zugeschnürt überhaupt einen geraden ton rausbringen, ohne zu platzen.

  22. Super Albanien, alles richtig gemacht. In Ermangelung von guten Songs bei der Jubiläums-Ausgabe des FIK60, nimmt man einfach mal den besten Song. So mag ich’s!
    Nach über 10 Jahren Balladen wird es aber auch endlich mal Zeit für Albanien mit einer Up-Tempo-Nummer beim ESC zu glänzen. Mit einem gelungen Revamp traue ich Ronela definitiv eine gute Top10 Platzierung zu.

  23. Also bei ESCUnited nässen sich viele ein vor Freude dass der Song gewonnen hat und sehen in ihn gar den Sieger 2022. Na ja, ich sehe dass deutlich skeptischer.

    Finde es zwar gut dass es nicht schon wieder eine junge Frau mit dramatischer, sperriger Ballade ist, aber so richtig überzeugt mich „Sekret“ auch nicht. Für mich sind dass einfach zu viele Sachen in einem Song gemixt, Strukur erkenne ich da wirklich nicht. Das Englische im Refrain ist völlig überflüssig zumal man aufgrund ihrer miserablen Aussprache eh nichts versteht.

    Habe dennoch mit „so la la“ abgestimmt da der Song anders als Bulgarien zumindest etwas in mir auslöst.

  24. Nun gut, es war wohl die beste Wahl und „Sekret“ ist definitiv besser als „Sugar“, „Mata Hari“ und Co (da in der Tat ein wenig Seele vorhanden), aber in Dauerschleife kann ich das nicht hören.

    Immerhin, die Lady kann singen und performen, Abzüge gibt es für den englischen Teil.

    Die letzten drei Beiträge aus Albanien (2020 nicht mitgezählt) gefielen mir besser. Ich werte mal mit 6/10, Tschechien bleibt vorne. Bulgarien fällt immer mehr zurück….

  25. Die Tonqualität der Aufnahme des Liveauftritts ist ziemlich schief. Aber…hören wir hier den gleichen Song? Ich bin etwas irritiert, warum der so gut ankommt. Gefühlt besteht der Text aus Varianten von „He“ und „Ha“ sowie der Zeile „I will never regret“, der Rest ist Chaos. Ich vermisse allgemein eine Songstruktur. Stellenweise erinnert er mich an ein schlechteres „Wild Dances“ von Ruslana. Aber da fand ich Albaniens Beiträge in den letzten Jahren viel besser…
    Ich kann zwar auch aus irgendeinem Grund nicht abstimmen, würde aber „gefällt mir weniger“ anklicken. Naja, vielleicht wird mir der Revamp mit der Zeit ja besser zusagen.

  26. Bei mir geht es runter, das Englisch klingt schon sehr aufgesetzt. 5 von 10 Punkten.

    Aber ich gönne es natürlich allen, die sich dafür vollends begeistern.

  27. Aktualisierung

    Tschechien 7/10
    Albanien 5/10

    Bulgarien 2,5/10

    Ich denke mal, die Knaller kommen noch….

  28. Ronela hat schon verdient gewonnen. Es ist mal etwas anderes aus Albanien. Sie hat Charisma und eine gute Show geboten. Leider ging der Song dadurch etwas unter. Ich bin mal auf das Revamp gespannt, es könnte sein das das mal wirklich eine Verbesserung werden könnte und nicht wie das sonst ist mit den revamps. Revamp bedeutet für mich meistens Verschlimmbesserung

  29. Letztes Jahr hat „Karma“ durch den Revamp deutlich gewonnen und das sich damit auch das Finale gesichert (in meiner Rangliste war Albanien sogar auf Platz acht)

  30. Gibt es eigentlich schon die Verkündung von Nachbarn Montenegro ? Das sollte ja auch in diesem Monat passieren….

  31. Wie immer:Nach dem FiK kommt der Katzenjammer oder „Post festivalum illud animal triste..“

    Mit den beiden Stücken ESC-Trash, die da gestern im Superfinale standen,hat Albanien endgültig seine Unschuld verloren

  32. Träume ich oder hat Ronela wirklich gewonnen? Sie hat gewonnen, und das hat mich überrascht und zugeich glücklich gemacht. Auch ich bin gespannt wie es sich in Turin anhört. Ich habe mich mal gefragt, wie es da zu kommt, das die Jury einen Uptempo Song gewählt hat. Meine These ist, dass die Jury etwas jung wirkte. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass mit Comic – Style und den jungen Moderator*innen ein junges Publikum angesprochen werden soll. Ich glaube durch den Sieg von Ronela, wagen viele Komponist*innen und Sänger*innen Uptempo Songs zu schicken, also das wir, wie je nachdem, in der 61. Ausgabe vom FiK viele Uptempos Songs hören.

      • Dann sind sie mMn aber kurzsichtig. Ich habe noch mal nachgedacht, und mein Gehirn funktioniert jetzt auch wieder besser. Ja, ALB22 könnte beim Televoting zünden, aber die Jurys werden das meiner Meinung nach ganz weit hinten platzieren. „Sekret“ ist doch ESC zwischen 2003 und 2009. Wenn noch bessere Haudraufbeiträge kommen (Skandinavien ist ja bekannt dafür, wenig subtil auf die 12 zu gehen …), könnte es sogar ganz übel ausgehen.

      • @togravus ceterum

        Sicher, die Jurys könnten Ronela Probleme bereiten. Aber vielleicht sind sie ja diesmal für eine Überraschung gut?😉
        Ich halte „Sekret“ eher für zeitlos, ich glaube, dass der Song 2022 genauso funktionieren könnte wie 2003. Aber, nun, man kennt bis jetzt noch zu wenig Beiträge, um die Erfolgsaussichten wirklich beurteilen zu kennen. Und dann kommt es natürlich auch auf den Revamp an.🤓

        Na ja, ich werde Dich für den Beitrag wohl nicht begeistern können. Will Dich ja auch nicht missionieren…😇

      • @togravus ceterum
        ich habe dieses jahr auch gedacht,daß schweden wie immer fett jurypunkte bekommt und das die jurys litauen dann regelrecht skalpiert haben,hatte ich so auch nicht gedacht.
        mit italien und auch frankreich haben gleich 2 acts die ersten beiden plätze belegt,die die alte schule verkörpern.
        ich bleibe da gelassen – ronela wird den ESC mit sicherheit bereichern.🙃

  33. Endlich keine Schreiballade aus Albanien. Ronela hat eine super Bühnenpräsenz und eine energische Show abgeliefert. Der Song aber ist… zu viel. Von jedem etwas. Er kommt nicht richtig an. Alle 30 sec ist eine neue Musikrichtung in den Song integriert, sodass er einen eher verwirrt zurück lässt. Haben wir hier den ersten FFF??

  34. Die wehrhafte Maid Ronela könnt Ihr übrigens im Hof oder auf den Mauern unserer Burg antreffen. Was meinst Du, Thilo mit Bobby?

    • Ich kann sie mir auch im Festbankett vorstellen. Auf den Tischen tanzend. Wir warten mal den Revamp ab. Als Abwehrbollwerk auf den Mauern find ich aber schon mal ne gute Idee. Auf keinen Fall im Hof bei den Bulgaren.

      • Über die Bulgaren müssen wir noch sprechen. Die sehe ich eher im Heim für alte und verdiente Ritter …

      • Na gut. Die Bulgaren würde ich zwar eher als Begrüssungskommittee in den Hof stellen. Aber meinetwegen können wir ein Flügel von der Burg einrichten für die altgedienten Ritter. Wobei man betonen muss das die Bulgaren nur die Bespassung der Ritter sind. 😉

      • Aber wenn wir Bulgarien als Begrüßungskomitee in den Hof stellen, schlafen uns doch alle Besucher sofort ein. Hmmm, aus Sicht der Burgsecurity vielleicht gar keine schlechte Idee …

  35. Also mir gefällt der Song schon mal viel besser als die Songs in den letzten Jahren. Klar muss da noch viel geändert werden, insbesondere braucht man eine neue Show für Turin. Mir gefällt der Song ausgesprochen gut. Je nach Konkurrenz könnte ich mir sogar ein Top 10 Ergebnis für Albanien vorstellen. Der Song ist schon mal vorgemerkt. Auf alle Fälle besser als Bulgarien.

      • huch – ich habe doch noch gar nicht angefangen zu pütkern – der post war auf
        Branko 30. Dezember 2021 um 16:56 Uhr
        gemünzt.
        jetzt muß die weinpulle (ein guter roter) aber auf,sonst läuft mir noch die nacht weg. 🥳

  36. Bin ich der Einzige, der glaubt, dass das Lied durch weniger Tänzer in Turin beim ESC etwas an Kraft, Energie einbüßen könnte?

  37. Mir gefällt der Song gut und Ronela hat in jedem Fall Attitude auf der Bühne 😀 Der Stilmix ist ein bisschen anstrengend, deshalb bleibt Tschechien bei mir knapp vorne, aber ich finde es besser als „Russian Woman“ dieses Jahr. Auch die englischen Passagen sind recht angenehm für meine Ohren 😀

    Vorerst 7.5/10 und Platz 2/3 (CZE 8P / BLG 5P)

  38. Hätte ich nicht gedacht, daß Bulgarien bei Dir besser abschneidet als bei mir…

    Der Text von „Sekret“ scheint ja ziemlich crazy zu sein. Es taucht unter anderem „avion“ (Spanisch für Flugzeug) auf,

  39. Seltsam: der Song ist unglaublich energiegeladen und kommt doch für für meinen Geschmack irgendwie nicht richtig aus dem Quark. Ich warte bis zu letzten Ton darauf, dass es nun endlich losgeht…und das lässt mich am Ende etwas enttäuscht zurück…

  40. Ronela Hajati hat in der albanischen Sendung „E diela shqiptare“ (Albanischer Sonntag) verkündet, daß der Song „Sekret“ überarbeitet wird, und zwar von keinem geringeren als den Produzenten Raoul Lionel Chen – besser bekannt als Diztortion:

    https://eurovoix.com/2022/01/03/sekret-undergo-revamp-ahead-eurovision/

    Dieser arbeitete schon mit weltberühmten Künstlern wie Shakira, David Guetta und Rita Ora zusammen. Leider werden bei der Version, die beim ESC zu hören sein wird, die englischen Texteinschübe erhalten bleiben und nicht durch albanischsprachige ersetzt. Wenn ich mir allerdings den Songtext anschaue, dann kann ich keine englischsprachigen Einschübe erkennen:

    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Sekret+Songtext

    Die Studioversion von „Sekret“ ist – als die Videos vorgestellt wurden – auf Albanisch und englische Wörter kommen darin auch nicht vor.

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