LEOPOLD, Nina Queer und DOC BROCK haben sich für die deutsche ESC-Vorentscheidung 2022 beworben

Aktuell ist es sehr ruhig geworden um die deutsche ESC-Vorentscheidung 2022 und das, obwohl der Bewerbungsschluss nun schon knapp einen Monat zurückliegt und wir bislang noch nicht einmal das genaue Datum der Liveshow kennen. Mittlerweile haben allerdings drei weitere Acts von sich aus ihre Bewerbung offiziell gemacht und diese Informationen wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

LEOPOLD

LEOPOLD ist heute Vormittag im ZDF-Morgenmagazin aufgetreten und hat live in der Sendung seine Bewerbung für den Eurovision Song Contest öffentlich gemacht. Ob er sich mit dem dort vorgetragenen „James Dean“ beworben hat oder mit einem oder mehren anderen Songs seines neuen Albums „Unattractive“ ist bislang nicht bekannt.

Von den neun Songs des Albums sind mit „Exhibition“ und „Tokyo“ zwei zu lang für den ESC, „Dehydrated“ wurde vor dem 1. September 2021 veröffentlicht. Somit bleiben sechs weitere potenzielle Wettbewerbsbeiträge. Das musikalische Spektrum von LEOPOLD erstreckt sich von elektronischen Glam-Pop-Songs bis zu intimen Balladen.

Nina Queer & DJ Divinity

Mit welchem Lied Draqqueen Nina Queer, die in der Vergangenheit immer wieder für einige ihre Aussagen in der Kritik stand, zum ESC will, wissen wir dagegen ganz genau: „Sound of Germany“ heißt der Titel, wie das Portal klatsch-tratsch.de schon vor einiger Zeit berichtet hat. Dafür hat sie wie schon oft mit dem bekannten DJ Divinity zusammengearbeitet und die beiden haben den potenziellen ESC-Beitrag innerhalb von einer Woche fertig produziert. Herausgekommen ist dabei eine wilde Mischung aus House und Jodelelementen.

In der Kürze der Zeit hatten die beiden aber wohl keine Zeit mehr, sich mit dem ESC auseinanderzusetzen – DJ Divinity wird nämlich mit dem Worten zitiert: „Zudem haben in den letzten Jahren IMMER absurde Titel gewonnen.“ Naja…

DOC BROCK

Aus einer ganz anderen musikalischen Richtung kommt DOC BROCK, im wahren Leben als Dr. Alexander Brock Chefarzt am St.-Marien Hospital in Borken. Er will mit dem Swing-Lied „Swingelingding for Europe“ nach Turin. Darüber hat sogar schon der WDR berichtet und der ist bekanntlich in Form von WDR 2 auch an der deutschen ESC-Auswahl beteiligt. Seine Begeisterung für den ESC ist DOC BROCK im Beitrag deutlich anzumerken, er würde allerdings nur zur Verfügung stehen, wenn es die Corona-Situation zulässt: „Also ich muss ganz klar sagen: Sollte hier ‚Land unter‘ sein, ist der Platz hier, für meine Patienten.“

Neben den oben genannten wissen wir bereits, dass sich Eskimo Callboy, Daniel Schuhmacher, Ikke HüftgoldJanina Bey und Planschemalöör sowie mutmaßlich Linda Teodosiu für die deutsche Vorentscheidung beworben haben. Aktuell bewertet eine Fach-Jury aus fünf Musikexpertinnen und -experten der beteiligten ARD-Popwellen und der deutschen Head of Delegation Alexandra Wolfslast die eingereichten Beiträge und entscheidet, welche drei bis sieben Acts in die Vorentscheidungsshow kommen.

Welchen dieser Acts würdet Ihr am liebsten in der Vorentscheidung sehen?


80 Kommentare

  1. Oh mein Gott, wenn das das beste ist, das sich für den Vorentscheid beworben hat, da schwant mir für den Vorentscheid fürchterliches. Gruselig. Hat sich denn kein halbwegs bekannter Act oder zumindest ein Act bei dem man nicht das kalte Grauen bekommt, beworben? Außer Eskimo Callboy ist nix dabei, was aber auch nur in Ansätzen erfolgsversprechend ist. Ich hoffe das die ARD im Januar oder spätestens im Februar mit neuen Infos kommt.

  2. Von diesen dreien sagt mir keiner zu. AM ehesten noch Leopold. Ganz schlimm finde ich „Sound of germany“…. Aber für mich muss es definitiv keiner der drei Teilnehmer werden. Danke für Ihre Bewerbung, aber bitte nein.

  3. Hm… alles nix Überzeugendes.
    Dem Song der Drag Queen hört man an, dass er in nur einer Woche zusammengeschustert wurde.

    Doc Brock: Mit Swing und lustig haben wir schon mehrfach die rote Laterne eingefangen. Klingt auch irgendwie billig und austauschbar.

    Leopold: nicht wirklich neu und die Stimme klingt nach einer Frau, der Name nach einem Mann. Diversity in allen Ehren, aber für mich weder Fisch noch Fleisch

    • Ich bin Leopold persönlich begegnet und wusste daher von seiner Bewerbung. Heute habe ich auch extra die „Moma im ZDF eingeschaltet. Ich war von seinem Auftritt enttäuscht, da er weitaus mehr kann. Warten wir mal ab mit welchem/n Lied(ern) er sich beworben hat und ob er überhaupt in die Sendung kommt 🙃😶

  4. Wieder mal alles (außer Eskimo Callboy) von der Resterampe und heißer Anwärter auf weitere zero Points. Der NDR-Jury und Frau Wolfslast ist ein glückliches Händchen zu wünschen, Übung beim Griff ins Klo haben sie ja zur Genüge.

    • Ich weiß noch wie Frau Wolfslast irgendwann Anfang 2021 sagte, dass wir uns riesig freuen könnten, weil sie eine gaaanz tollen Beitrag ausgewählt hätten… so oder so ähnlich

  5. Ehrlich gesagt, weiß nicht so recht, was ich von dem „Kram“ an Musik halten soll. Wird wohl ein spannendes neutes Jahr für uns und wie immer werden wir seeeehhhr lange auf die Folter gespannt.

    • Ich weiß gar nicht, wie man nur an den Erfolgsausssichten von „Swingelingding for Europe“ auch nur im geringsten zweifeln kann. Das wird sowas von steil gehen und in die Geschichte des ESC eingehen. Dagegen ist Abba ein Dreck dagegen. Das Ding wird mindestens 100 Punkten Vorspung gewinnen. Aber sowas von. Von Swingelingding for Europe werden wir noch in Jahrzehnten sprechen und jeder ESC-Fan wird wissen, wo er war, als Swingelingding for Europe beim ESC aufgetreten ist. Also es wird Zeit Geschichte zu schreiben, mit Swingelingding for Europe. Als wenn Corona nicht schon schlimm genug wäre.

      • Oh, ich danke dir, diesen Lachflash habe ich gebraucht!

        Das Schwindelige-Ding, Künstler zum Anfassen.

  6. Puh, also zu diesen „Songs“ sage ich lieber nix, ansonsten könnte ich mich in Rage schreiben und meine bis dato gute Laune verderben.

      • @Gaby

        Deinen Optimismus in Ehren, bisher grenzt das für mich alles an musikalisches Waterboarding.😩

        Ich hoffe einfach mal dass sich viele Bewerber noch in Schweigen hüllen und sich noch etwas besseres beworben hat als irgendwelche abgehalfterten und offentlichkeitsgeilen Have-/Neverbeens.😕

  7. so ganz schlecht finde ich „letter“ jetzt nicht (die anderen beiden songs schon) aber wenn letter oder der sänger in das finale käme dann rasten die beiden wiwijungs bestimmt wieder „alyryanmäßig“ komplett aus – markiert meine worte,falls…
    🤡

  8. Da ist nichts dabei, das mich vom Hocker reißt oder „wir mischen den ESC auf“ schreit, aber bevor wir die Liedvorschläge nicht kennen, ist ohnehin alles heiße Luft. Viel Glück, Deutschland!

    Habe heute Morgen meine dritte Impfung bekommen und jetzt eine ziemliche Matschbirne. Bitte über Tippfehler oder grammatikalische Untiefen hinwegsehen …

  9. 12 Punkte für alle – für den Muit, sich mit solchem Schrott überhaupt zu bewerben. Das gilt leider auch für die anderen, von denen wir wissen, dass sie sich beworben haben. Die Eskimos holen mich da ebensowenig ab wir die anderen Möchtegrnsternchen. Allen Danien Schumacher kann singen, allerdings ist der Song alles andere als eingängig. Bleibt nur zu hoffen, dass eine Bewerbung ja zum Glück nicvht zuwangsläufig dazu führen muss, eingeladen zu werden oder gar zu gewinnen. Wenn sich das aber allles auf diesem Niveau abspielt (und das ist leider zu befürchten), dann „gute Nacht“.

  10. Na ja, „es haben immer absurde Titel gewonnen“ liegt ja wohl im Ohr des Hörers.😉
    Ich glaube auch nicht, dass ein Herr DJ Divinity, in der Position ist, eine solche Aussage zu tätigen (sollte er das wirklich gesagt haben.)

    Ansonsten sind diese drei Acts jetzt nicht unbedingt mein Geschmack, wobei ich diesen Doc Brock irgendwie ganz witzig finde. Aber nun ja, erst mal die Songs abwarten.🙂

  11. So positiv es auch ist, dass Acts den ESC als Promo-Plattform bebnutzen, finde ich nicht, dass jeder Furz hier berichtet werden muss.

  12. Außerdem hat Jeanette Biedermann einen Song veröffentlicht, der unter 3 Minuten ist. Sie war ja schon 1999 im Vorentscheid und Gerüchten zufolge auch in der internen Auswahl 2009 dabei.

    • Das wäre ja mal ein Act, der wirklich absolut solide und vorzeigbar wäre. Aber gegen Swingelingding for Europe stinkt halt alles ab. Und auch Eskimo Callboys ist für mich vorzeigbar, weil es professionell produzierte Musik ist. Auch Leute wie der Schumacher und Teodosiu sind akzeptabel, auch wenn sie bei mir jetzt nicht die absolute Euphorie auslösen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das dieser Doc Brok tatsächlich ins Finale kommt.

  13. Na von den dreien doch eher Leopold, obwohl mich da auch nicht wirklich was begeistert .
    Sound of Germany ist ja schon echt schlecht , sorry dafür aber garnichts meins
    Und mit dem Swing gewinnst auch kein Blumentopf , den lieber Alex swings Oscar sings 😀 *lol

    • Ich glaube für 2023 bewerbe ich mich auch mit 2 Songs. Ich habe schon einen Titel „Tirili for Europe“, der zweite Song ist dann „Tirila for Europe“. Beide Songs sind unterschiedlich. Der erste ist eine Mischung aus House, Pop, Hiphop und Ballade. Der Zweite Song ist inspiriert von Abba, Lordi, Maneskin, und Conchita Wurst. Also mal im Ernst, wie schmerzbefreit muss man sein, um sich mit sowas wie „Swingelingding for Europe“zu bewerben?

      • Lieber Lasse, das gibt nur Ärger ohne Ende, weil der Chor nur aus 6 Personen bestehen darf. Feste Regel auf der ESC-Bühne. Aber vielleicht bekommt Deutschland auch mal eine Sondergenehmigung wie zahlreiche andere Länder Jahr für Jahr.

  14. Man kann nur hoffen, dass sich echt nur die unbegabten und mediengeilen, und vor allem die eh schon ausgeschieden outen, sich für den ve beworben zu haben.
    Ich hoffe, dass der ndr schlau genug war, die ve-teilnehmer vertraglich zu verpflichen den song nicht vor einem bestimmten datum zu veröffentlichen

  15. LEOPOLD habe ich heute früh auch im Morgenmagazin gesehen. Ist für mich von drei vorgestellten auch die einzig ernsthafte Bewerbung. Bei den anderen beiden bewege ich mich schnell mit deutlich hörbaren Lautäußerungen in die entgegensetzte Richtung…

    Wobei NDR und Swing (Roger Cicero, ASOS), da geht was.^^

    • Ich muss gestehen, ich mochte den leider viel zu früh verstorbenen Roger Cicero. Dass er eher hinten gelandet ist, lag in keinster Weise an seinem Auftritt, sondern eher am Musikstil.
      Auch ASOS fand ich jetzt nicht so schlecht, zumindest vom Song her. Macht mir sogar heute noch gute Laune. Okay diese Dita von Theese hätt’s jetzt nicht gebraucht. Das wirkte schon billig.

      Aber stimmt schon: Swing kommt nun mal europaweit nicht an.

      • Was war 2011 mit Italien? Ich persönlich fand das ja ziemlich grausam und war meiner Meinung nach viel schlechter als Roger Cicero. Aber dann erreicht der Song Platz 2.

      • Ein Roger Cicero-Konzert in der Porsche Arena Stuttgart war das letzte nicht klassiche Konzert, das ich besucht habe. War fantastisch!

      • @escfan05

        Der Italiener klang wie eine Kreissäge, ziemlich unangenehm (mMn). War etwas enttäuscht vom Come-Back-Beitrag Italiens.

  16. Ohje, letzter Platz ich hör dir trapsen…😏.
    Besonders hoch hat der NDR die Meßlatte mit dem vergangenen Beitrag allerdings auch nicht gelegt.

  17. Ich falle ja ungern in das beliebte NDR-Bashing ein, aber man möchte sich einfach nur fassungslos abwenden … ich erinnere mich ja noch an die auch nicht so guten alten Zeiten in den Achtzigern, als es noch die tollen Radio-Vorentscheide zu den Fernsehvorentscheiden gab, wo dann aus 24 Beiträgen 12 in die Endauswahl kamen. Und damals waren in dieser Radio-Ausscheidung schon Dinger dabei, die einer Ausscheidungsshow würdig waren – sowas Furchtbares wie „Daddys Dattelmonopol“ oder „Unter dem Gummibaum“ oder „Nikotin (kräftisch zieh’n)“ 🙁
    Aber dass wir für das Jahr 2022 – also vierzig Jahre nach Nicoles Sieg in Harrogate, die ja auch einen Radiovorentscheid bestehen musste – NUR solch eine furchtbare Grütze vorgesetzt bekommen, da schüttelt’s mich doch wie doof.
    Jetzt haben wir schon mit einer recht soliden Swingnummer 2007 und einer eher fragwürdigen Swingnummer 2009 mies abgeschnitten – und UK mit einer wie ich finde ja ganz witzigen Retronummer sind 2015 auch abgesoffen. Wie um alles in der Welt kommt man auf die Idee, dass so ein aberwitziges plattes Gereime wie „Swing ist mein Ding“ Dingelingeling auch nur irgendwas reißt?!?!?
    Jetzt gab es schon in diversen Vorentscheiden quer durch die Mitgliedsländer der EBU immer wieder die schlimmsten Horrorbeiträge – die glücklicherweise selten gewonnen haben, gut, Rumänien 2013 war eine Ausnahme – und jedes Mal denkt man sich, ok, jetzt kann’s wirklich nicht mehr schlimmer kommen … und jetzt kommt „Sound of Germany“ – dieses Nichts von einem einfallslosen, schlecht und billig produzierten, klischeetriefenden und vor allem völlig unwitzischen … Dings halt … das soll doch jetzt bitte nicht ernsthaft an einem Wettbewerb teilnehmen? Da gab’s ja bei der Sesamstraße und bei Klawitterbus bessere Titel! Und Gejodel, ja, herzlich gerne, so wie Rumänien 2017, großartig, oder auch Österreich 2005, allerliebst … aber doch nicht das da! Geht’s noch?
    Es besteht aber doch noch eine reelle Chance, dass wir um dieses … Liedgut passt irgendwie nicht … Liedschlecht irgendwie herumkommen?
    „Letter“ hingegen gefällt mir tatsächlich richtig gut – ich würde das zwar auch nicht als sehr ESC-tauglich betrachten, wenn man gut abschneiden will, aber das ist bis jetzt der einzige Song aus dem Vorfeld der Auswahl für nächstes Jahr, dem ich wirklich was abgewinnen kann.

    • Naja, es ist eine Sache das man sich bewirbt, ob man dann in den Vorentscheid kommt, ist ne andere Sache. Ich hoffe inständig, das diese „Schwing dein Ding-Grütze“ nicht in den Vorentscheid kommt und das sich dann doch bessere Acts beworben haben. Vielleicht sind das ja nur Leute, die eh keine Chance haben und die einfach versuchen in die Medien zu gelangen. Wer schon halbwegs bekannt ist, hat sowas auch nicht nötig. Aber wenn der NDR nix bekanntgibt, muss man sich nicht wundern, wenn dann sowas die Runde macht.

  18. Rein musikalisch ist natürlich bei LEOPOLD am ehesten etwas mit dabei – aber ansonsten stimme ich Rainer1 zu – in der Hoffnung, dass die bisher bekannten Acts eher unter „mediengeil“ und „chancenlos“ anzusiedeln sind und daher den Weg in die Öffentlichkeit gesucht haben.

    Es wäre einfach mal wieder schön, wenn wir für Deutschland einen guten musikalisch modernen Act ins Rennen schicken, der in seinem Genre ernstgenommen werden kann. Und nicht wieder einen, der viel zu generisch ist – oder einen, der krampfhaft nach Aufmerksamkeit schreit und darauf ausgelegt ist „zu spalten“.

  19. Bei einigen Kommentaren frage ich mich heute jetzt aber doch, ob die Verfasser den Artikel oder überhaupt nur die Überschrift gelesen haben. Diese drei Acts haben sich BEWORBEN, sind also weder vom NDR noch von sonst irgendwem ausgewählt worden. Außerdem kennen wir jetzt ~10 Bewerbungen von schätzungsweise mehreren hundert. Da jetzt schon den Abgesang zu singen, halte ich doch für etwas verfrüht. Alle mal tief durchatmen bitte.

    • Man könnte diese Leute, von den man weiß, das sie wohl keine Chance haben, dann auch mal links liegen lassen. Dann ist doch klar das dies für Kommentare sorgt, die nicht gerade positiv sind. Bis jetzt bleibt für mich die Eskimo Callboys die aussichtsreichste Bewerbung.

    • Ich hatte es bereits in der Vergangenheit geschrieben. Diese Spekulationen wer, wen, warum, wenn, … oder wie hier im Artikel gesicherte Informationen, die im Grunde im Ganzen nur Halbwissen vermitteln bringen nichts, nur Unruhe. Da dürft ihr euch vom ESCkompskt-Team nicht wundern. Ihr schürt das auch ordentlich.

  20. Hi zusammen, beim Song von Nina Queer (so gern ich sie mag) merkt man, dass sie nur etwas Aufmerksamkeit sucht und genau weiß, dass der Song sie nicht zum ESC bringt.

    Leopold mag ich gern, bin gespannt, welcher Song es sein soll.

    Bin am ehesten aber immer noch bei den Callboys.

    Lg Mats

  21. Also wenn ich jemanden nur von diesen drein auswählen müsste, dann würde ich Leopold nehmen!
    Doc Brock geht für mich irgendwie in die Jendrik-Richtung. Ich finde den Song zwar anspruchsvoller, aber direkt im nächsten ESC-Jahr einen ähnlichen Song zu haben wie im letzten muss nicht sein.
    Dann gibt es von mir noch einen Minuspunkt für Nina Queer und ihrem Team, da die sich wohl -wie im Beitrag bereits erwähnt- nicht mit den ESC-Siegersongs der letzten Jahre auseinander gesetzt haben.

  22. Ich bin auch gar nicht begeistert, was man bisher so über eventuelle Bewerbungen zur deutschen Vorentscheidung hört. Leopold finde ich da wirklich bis jetzt noch am ehesten geeignet.
    Eskimo Callboys, sorry , fürchterlich, da fand ich wirklich Jendrik 1000mal besser (auch wenn ich da wohl ziemlich allein diese Meinung habe).
    Trotzdem lasse ich mich gerne überraschen, wen wir dann letztendlich im März noch sehen werden.
    Ich hoffe auf wirklich gute Musiker/Künstler/Bands, was ist z. B. mit den Finalisten von the voice, ich würde sie alle mit in den Vorentscheid nehmen.

    • Ich mochte Jendrik und sein Lied sogar, die Inszenierung war zwar nicht mein Fall, aber es ist einer meinen liebsten deutschen Beiträge der letzten Jahre. Also volle Zustimmung, Jendrik > E-Callboy. Die Finalisten von The Voice haben zwar vorzeigbare Stimmen, das ist schön und gut, aber alles steht und fällt mit dem Lied. Richtig gerne würde ich die Band Blackout Problems beim ESC sehen, aber die sind wohl wieder ein bisschen zu offen politisch.

      • Was macht Jendrik eigentlich? Das ESCkompakt-Team berichtet auch nichts mehr von ihm. Sie lassen ihn auch wie eine heiße Kartoffel fallen.

  23. Ich hoffe ja irgendwie Cinta Laura Kiehl hat sich beworben oder wurde zumindest angefragt. Sie bringt einfach das Komplettpaket: ESC-tauglicher Song, gute Stimme, eine fertige Performance und etwas Bekanntheit (dazu eine interessante Story).

  24. Bei dem, was bisher an Bewerbungen an die Öffentlichkeit gedrungen ist, hätte sich mein Badischer Welthit „Jesses Gott nei“ vorgetragen von meiner vollkommen unmusikalischen Freundin durchaus Chancen ausrechnen können. Verdammte Axt…

    Aber mal wirklich: Sowas wie „Sound of Germany“ kann doch nur ein schlechter Scherz sein? Wär mir ultra peinlich, sowas in die Welt zu setzen.

  25. Um die erhitzten Gemüter mal wieder zu besänftigen, gibt es Neuigkeiten aus dem Mittelmeer, genauer von der Insel Malta. Dort wurden vom Sender TVM die diesjährigen Vorentscheidteilnehmer veröffentlicht und da sind sehr bekannte Namen dabei:

    https://eurovoix.com/2021/12/29/malta-eurovision-song-contest-2022-semi-finalists-announced/

    Es gibt ein Wiedersehen mit Raquel Galdes Briffa, Janice Mangion, Richard Micallef, Miriana Conte, Jade Vella und Jessica Muscat. Von den 22 Wettbewerbstiteln sind 20 in Englisch, einer in Spanisch und einer in Maltesisch.

  26. Mal eine ernstgemeinte Frage an alle Berufsnörgler:
    Was kann der NDR dafür, dass sich diverse Knallchargen (LEOPOLD ausgenommen) für den ESC beworben haben? Dafür gab es doch den offenen Bewerbungsaufruf. Hätte man ausschließlich gezielt Leute angefragt, wäre doch wieder der Aufschrei, nur „genehme“ Künstler kämen durch, groß gewesen.
    Da die deutsche Musikindustrie zum allergrößten Teil im eigenen Saft schmort und wir in Deutschland auch keine Songwriter (mehr) habe, die den ESC im Blick haben, ist eine gewisse Verlässlichkeit auf ein erfolgsversprechendes Kreativitätskapital (wie z.B. in Skndinavien) nicht herstellbar.
    Da allerdings Input von außen (z. B. durch internationale Songwriting Sessions) auch nicht erwünscht ist, muss man eben darauf hoffen, dass irgendjemand zufällig einen Rohdiamanten eingereicht hat. Wenn das Feld steht (ich gehe mal von einer Bekanntgabe frühestens Ende Jamuar aus, da die Audition offenbar noch nicht stattgefunden hat bzw. die endgültige Auswahl noch nicht erfolgt ist), wissen wir vielleicht, ob das geklappt hat

  27. So wie ich Nina Queer kenne, sollte man ihre „ESC-Kadidatur“ nicht zu ernst nehmen. Die würde es aufgrund von Sauf- und S*xeskapaden wahrscheinlich garnicht pünktlich zu ihrem Auftritt schaffen.

  28. Also,

    Wie wäre es denn mal mit nem Newcomer/in
    Tut mir leid aber frischer Wind wäre mal ganz gut! Einfach mal neuen Gesichtern ne Chance geben!
    Wer will denn jedes mal wieder künstler/innen sehen die bei irgendeiner Castingshow schon ihre Möglichkeit hatten?

    So kommt man auch mal dazu Musik zu hören die man eben nicht schon 1000 mal gehört hat.

  29. You and me von Dea Soko habe ich gerade angehört. Klasse! Geht ins Ohr und bleibt drin. Ausserdem trifft das den europäischen Gedanken mitten ins Herz!

  30. Hallo 😊 ich habe „you and me“ von Dea Soko gehört und finde den einfach klasse 🤩👌den muß man gehört haben!

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