Albaniens Beitrag für den ESC 2023: „Duje“ von Albina & Familja Kelmendi

Albina Kelmendi vertritt gemeinsam mit ihrer Familie und dem Lied „Duje“ Albanien beim Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool. Das hat sich heute Abend im großen Finale des Festivali i Këngës entschieden. Die sechsköpfige Familie galt schon seit dem ersten Halbfinale am vergangenen Montag als große Favoritin auf das Ticket zum ESC. „Duje“ ist nach „Heart of Steel“ von TVORCHI der zweite Beitrag, der für den Wettbewerb in Liverpool feststeht.

Der albanische Beitrag für den Eurovision Song Contest wurde auch diesmal wieder über das traditionsreiche Festivali i Këngës gesucht und gefunden. Im Finale dieser 61. Ausgabe entschied jedoch erstmals zu 100 Prozent ein SMS-Voting darüber, wer Albanien beim internationalen Wettbewerb vertreten darf. Dem vorausgegangen waren in diesem Jahr zwei Halbfinale (nachzulesen hier und hier) und ein dritter Abend mit Duetten (nachzulesen hier). 21 der ursprünglich 26 Beiträge standen im heutigen Finale. Die Zuschauer*innen haben schließlich entschieden, dass Albina & Familja Kelmendi Albanien in Liverpool vertreten dürfen.

Albina Kelmendi wurde – nicht zuletzt von ihrer Familie – schon früh an die Musik herangeführt. 2014 nahm sie an der vierten Staffel von „The Voice of Albania“ teil, wo sie letztendlich den 2. Platz belegte. Es folgten mehrere Veröffentlichungen, darunter zwei Alben, sowie teilnahmen an Musikfestivals. Ihr ESC-Beitrag, den sie zusammen mit ihrer Familie präsentiert, wurde von Enis Mulla komponiert, der Text stammt von Eriona Rushiti. Inhaltlich geht es darum, wie wichtig die Familie ist und dass die Verwandten auch – und vor allem – dann unterstützend zur Seite stehen, wenn es einem mal nicht gut geht.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der albanische Beitrag „Duje“ von Albina & Familja Kelmendi?

  • ist so lala (27%, 147 Votes)
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  • gefällt mir gut (23%, 127 Votes)
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164 Kommentare

  1. Ich bin übirgens sehr froh, daß die hochgejubelte Fifi ohne Chance war. Sie hat sich schon fast wie der künftige Weltstar gesehen…

    Viel Glück, ihr Shkipetaren !

    • Sie ist schwanger und da das Kind im März zur Welkommen wird, ist Filloreta erst einmal mit der Rolle als Mutter ausgelastet.

      • Das sei ihr selbstverständlich gegönnt! Aber ich bin froh, daß ich ihr Liedchen nicht nochmal hören muß.

    • Ich lege mich jetzt fest: Damit gibt es in der ESC-Historie Albaniens zum neunten Mal einen Beitrag in Landessprache. Bislang waren es zehn in Englisch und acht in Albanisch (2020 wie immer nicht mitgezählt), könnte damit also fast egalisiert werden.

  2. So, habe mir den Song jetzt nochmal angehört. War ja anfangs nicht sonderlich begeistert. Mittlerweile habe ich ihn mir einigermaßen schöngehört, finde es gut dass er nicht so übertrieben dramatisch wie viele andere Songs aus Albanien ist, ihre Stimme is auch wirklich toll.

    Ich habe mal mit „gefällt mir gut“ gestimmt, finde ich besser als den Beitrag aus der Ukraine. Ob er aber auch wenn alle Beiträge feststehen weit oben ist?? Muss ich noch gucken.

  3. Ich stimme zum zweiten Mal dieses Jahr mit „so lala“. Der Song ist keine Offenbarung, bleibt aber zumindest hängen – habe ihn bisher nur zweimal gehört und hatte heute schon einen kleinen Ohrwurm vom Refrain. Kann mir vorstellen, dass Albanien damit (knapp) den Finaleinzug schafft. Außerhalb des Balkans wird es dafür aber wohl nicht allzu viele Punkte geben.

  4. Musikalisch bin ich dem Beitrag eigentlich durchaus zugetan. Aber hinschauen darf ich nicht. Dieses hölzern-pathetische Familienidyll kann ich nicht ertragen. Und der dramatische Emotionsausbruch am Ende (..wat isses nu? ein kaschierter Lachkrampf oder tiefe Verzweiflung??) – Och nö. Anhören ok, angucken ko.

  5. Gefällt mir weniger, viel Geschrei und für mich eine negative Atmosphäre. Der Song ist Stress.

  6. moin!
    ein „gefällt mir gut“ ist mir der song schon wert.
    das lied ist sehr authentisch.

  7. Eigentlich habe ich ja durchaus was übrig für Beiträge mit Ethno-Note, aber „Duje“ ist irgendwie nichts für mich, deshalb ein gefällt mir weniger. Das Familiensetting könnte beim Publikum aber durchaus ankommen, zumindest wenn man es so verkauft, dass die Kommentatoren es in den Ländern gut verkaufen. Sehe da stand jetzt durchaus Finalchancen. Aber warten wir erstmal den Revamp ab.

  8. Es gibt auf Youtube bereits eine wohl inoffizielle Studioversion, die moderner arrangiert und stärker instrumentiert ist.

  9. Für Eriona Rushiti ist es bereits die zweite Teilnahme als Texterin bei ESC. Sie war bereits zuständig für den Beitrag von 2019 und der diesjährige Komponist Enis Mullaj hat damals arrangiert.

  10. Die albanischen Beiträge haben ja immer einen sehr distinktiven, eigenen Sound. Nur: Ich glaube, genau darin wird auch dieses Jahr wieder das Problem liegen.
    Für westliche Ohren ist das doch sehr chaotisch und overblown. Und Staging bzw. „Choreographie“ gehören auch noch mal gründlich überdacht.
    Momentan sehe ich da sonst ein recht deutliches Halbfinal-Aus.

    • Die krampfhaft auf westlich getrimmten Beiträge aus Albanien hatten in der Regel wesentlich weniger Erfolg (2014, 2016, 2017).

      • Der letzte, der mir jetzt einfiel, der so gar nix Albanisches hatte, war Anjeza Shahini. Das fand ich ganz schlimm, war aber ein Top-10-Ergebnis.

      • Oh, 2010 habe ich vergessen. Dem Rest hört man, finde ich, aber schon an, dass er aus Albanien kommt.

  11. Mal abwarten, der Beitrag von 2019 klang ähnlich und bekam vom Televoting immerhin 58 Punkte im Semi. Falls Griechenland, Italien und Schweiz (mindestens zwei der Genannten) mit abstimmen dürfen, dann sind die Chancen auch diesmal gegeben – dort gibt es bekanntermaßen eine große Diaspora der Shkipetaren. Zudem scheiden aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl nur fünf bzw. sechs Länder aus, auch das könnte von Vorteil sein.

    • @Schlippschlapp71

      Es waren in den letzten Jahren auch immer die gleichen 5-7 Länder die Albanien im Televote Punkte gegeben haben. Damit erreicht man vielleicht das Finale, dort wird es aber wieder lediglich für Platz 15-20 reichen weil die Songs außerhalb der Diaspora keinen wirklichen Anruf-Appeal haben und ich glaube das wird auch mit „Duje“ passieren auch wenn ich den Song ganz gerne mag.

  12. Ich teile Deine Einschätzungen: Finale ja, aber dort dann hintere Hälfte. Es gibt in jedem Jahr immer wieder Beiträge, die vorne keine Chancen haben aber dennoch ihr Land würdig vertreten. Dieser gehört meiner Meinung nach dazu und das ist auch nicht ganz unwichtig.

  13. Ich habe es schon gemutmaßt, jetzt kam die Bestätigung: Zum vierten Mal in Folge bringt Albanien einen Song in Landessprache auf der ESC-Bühne. Es soll nur die Instrumentierung „revampt“ werden-

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