ESC 2020: Aly Ryan will es wissen

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Aller guten Dinge sind drei. Neben der Schweiz und San Marino liegt jetzt auch RTE in Irland eine Bewerbung von Aly Ryan für den ESC 2020 vor. Aly, Fan-Favoritin beim deutschen Finale 2019 und auch mit großem Abstand Favoritin der vom NDR eingesetzten Eurovisions-Jury, will es wirklich wissen und die Bubble explodiert.

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Mit der Schweiz begann die Aly Ryan Story #Aly4ESC20. Am 23. September diesen Jahres gab Aly Ryan via Twitter bekannt, dass sie beim Schweizer Fernsehen fünf Songs für den ESC 2020 eingereicht hat, darunter eine schnelle kantige Popnummer mit 80er Jahre Einfluß („an 80s influenced, upbeat, edgy pop record“).

Die euphorischen Reaktionen ihrer Fans haben Aly ermuntert, es nicht dabei zu belassen. Am Tag der Deutschen Einheit verkündete sie, dass sie sich – geradezu siegelesk – auch in San Marino für die ESC Teilnahme 2020 beworben hat. Dort hat sie sogar gleich sieben Songs vorgelegt. Die ESC-Verantwortlichen der Enklave in Italien mit 30.000 Einwohnern schienen zunächst leicht überfordert: es dauerte fünf Tage, bis ihre E-Mail mit den sieben Titeln geöffnet wurde, wie uns Aly ebenfalls via Twitter wissen ließ.

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Und nun also Irland. Eine Analyse auf Ancestry.com habe ergeben, dass sie irische Vorfahren habe, teilt uns die extrovertierte Aly mit. Also ein Grund mehr, sich als irische Teilnehmerin für den ESC 2020 in Rotterdam zu empfehlen. Erneut sind die Fan-Reaktionen stimulierend: „The devil works hard but Aly works harder“ schwärmt @jaydelizzie und @IgliLime ergänzt: „Oh God! 2020 is gonna be your year!“

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Es stellen sich zwei Fragen!

Zum Ersten: Bleibt es bei dem Triple oder setzt Aly ihre Europa-Offensive fort? „Have you tried Latvia yet? Their selection is open for foreigners too.“ („Hast Du es in Lettland schon probiert. Deren Vorentscheid steht internationalen Bewerbern ebenfalls offen gegenüber.“), empfiehlt Matthew (@tchugo) dazu auf Twitter.

Ob sie sich mit dem Bewerbungsmarathon einen Gefallen tut, das wäre ein eignes Stück wert. Sie polarisiert, aber das passiert vielen Social-Media-Protagonisten, die stärker Stellung bezieht als ein Stück zartschmelzende Schokolade zu verzehren.

Aly Ryan Unser Lied für Israel 2019 Deutschland

 

Zum Zweiten: Warum versucht Aly es nicht noch einmal in Deutschland?

Hier ist die Antwort komplexer.

Die Teilnahme am deutschen Finale in diesem Jahr (siehe Photo) hat Aly den ESC nähergebracht und hat sie für den ESC eingenommen. Das Feedback in der Bubble und aus der Eurovisionsjury war rund um das deutsche Finale gigantisch gut. Sie hat 44x die Höchstwertung der von Simon Kucher & Partner handverlesenen Eurovisionsjury erhalten.

Auch bei ESC kompakt flogen Aly (neben Lilly among clouds) die allermeisten Herzen zu. Dem Autor dieser Zeilen wurde von einigen Offiziellen sogar mangelnde Objektivität vorgeworfen, weil er bei der ersten Probe von Aly gleich drei „Wear You Love“ Euphorie-Tweets abgesetzt hatte.

Einer der größten Floorfiller auf ESC-Partys in 2019 und für viele Fans eine „verpasste Chance Deutschlands“ beim ESC 2019: Aly Ryans selbstgeschriebener (!) Fan-Favorit  „Wear Your Love“

Am Ende hat es nicht gereicht, weil die internationale Jury und das Publikum etwas anderes wollten. Das Ergebnis ist bekannt, Deutschland belegte mit „zero points“ im Televoting den vorletzten Platz beim ESC 2019. Back to normal, sozusagen.

Wie viele Fans und Fanmedien war auch Aly nicht glücklich mit dem Verfahren und Ablauf beim deutschen Finale und hat das inzwischen auch mehrfach öffentlichkeitswirksam artikuliert, das wird hier bei wiwibloggs gut zusammengefasst.

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Als sie daher wieder gefragt worden sei, „to participate in the process“, hat sie den NDR nach eigenem Bekunden wissen lassen, dass in Deutschland – wenn überhaupt – für sie nur eine Direktnominierung infrage käme.

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Der NDR wollte ESC kompakt gegenüber weder kommentieren, ob und in welcher Form es es eine solche Anfrage gegeben hat, noch, wann erste Informationen zum Auswahlverfahren für Unser Lied für Rotterdam veröffentlicht werden. Die Antwort, die wir derzeit von Iris Bents (NDR Presse) auf solche und andere Fragen bekommen – auch die z.B., wie mit der Bewerbung der Hamburger Goldkehlchen verfahren wird – ist augenblicklich immer ähnlich: „Sobald es Nennenswertes von unserer Seite aus gibt, melden wir uns.“



64 Kommentare

  1. Aha, weil sie also irische Wurzeln hat möchte sie für Irland antreten?? Abgesehen davon dass diese DNA-Tests eh ziemlich unzuverlässig sind macht sie sich langsam doch lächerlich!!

    • LOL! Ihr schickt eben lieber zwei Mädels auf die Bühne die sich gegenseitig anschreien und so was von null Start Appeal haben. einige Kommentare hier demonstrieren doch ziemliche Humorlosigkeit, und sind so etwas von null lässig. Aber sind ja immer wieder die gleichen Kandidaten die hier ihren Hate loswerden müssen. Ich finde Aly Ryan ist ziemlich smart und tut das, was ein Künstler tun sollte: Gute Musik machen, Bühne suchen, und ansonsten scheinst She gives a shit … Richtig so!

      • Dass das Projekt S!sters keine gute Idee war, weiß wohl mittlerweile fast jeder. Ich hätte Aly Ryan gerne mit Wear Your Love beim ESC 2019 gesehen. Trotzdem finde ich es nervig, dass sie sich jetzt regelrecht anbiedert. Hat sie das wirklich nötig? Auf mich wirkt es, als wolle sie ihre Karriere pushen, egal unter welchen Umständen. Wo kommen wir denn hin, wenn plötzlich mehr und mehr Länder Künstler schicken, die mit dem Land, welches sie repräsentieren sollen, rein gar nichts zu tun haben? San Marino ist, wenn man ein Auge zudrückt, eine akzeptable Ausnahme.

  2. Wow, da hat sie ja ein schönes Hobby gefunden. Wahrscheinlich macht sie das alles nur, um einen bestimmten Leser hier von ihrem Talent zu überzeugen. Ich fand „Wear Your Love“ nicht schlecht (bis auf die Inszenierung), mit etwas ähnlichem könnte sie durchaus Erfolg haben…

  3. Die Reaktion der Bubble ist anders als im Artikel gestellt aber schon eher negativ. Klar gibt es immer noch positive Kommentare, aber der Großteil der ESC Fans macht sich doch mittlerweile wirklich nur noch lustig über ihr wirklich kindisches, peinliches Verhalten wenn man sich mal die Foren und Facebook Gruppen anschaut.
    Warum denkt diese Künstlerin eigentlich, dass sie vom NDR so schlecht behandelt wurde? Star Allüren ohne ein Star zu sein 😀

  4. Erstmal finde ich es schön, dass Aly so viel Gefallen daran zu haben scheint, einmal beim ESC mitzumachen. Leider agiert Sie meiner Meinung nach aber grad wenig clever.

    Als ihr Name letztes Jahr im Zusammenhang der deutschen Vorentscheidung auftauchte, war ich begeistert. Titel wie „No Parachutes“ und vor allem „Be alright“ ( https://youtu.be/rAmFvXYRe2U ) konnte sich mir sehr gut und erfolgreich beim Song Contest vorstellen.
    „Wear your love“ mochte ich, knallte für mich dann leider aber nicht gut genug. Der Auftritt war für mich dann eine Katastrophe (hier hätte man aber noch gut dran arbeiten können, auch stimmlich) und so ging es für mich in Ordnung, dass es diesmal nicht geklappt hat.

    Sich keiner öffentlichen Vorentscheidung mehr stellen zu wollen ist vielleicht nachvollziehbar, aber nicht glücklich von ihr kommuniziert. Mittlerweile aber nun selbst ihre dritte Bewerbung über ihre Social Media-Kanäle zu verbreiten, ist einfach kontraproduktiv und wird ihre Chancen unnötig schmälern. Niemand will jemanden engagieren, der es „überall“ probiert, der dadurch verzweifelt wirkt und der von anderen abgelehnt wird…

    Ich drücke ihr die Daumen ihre (teils sehr gute) Musik weiter bekannt zu machen und wünsche ihr ein glücklicheres Händchen bei ihrer Kommunikation.

  5. Aly will es wissen? Will ich das wissen? NEIN. Montenegro sucht doch auch immer Leute, die für das Land antreten, hat sie sich da schon beworben? Die haben ja auch keine großen Ansprüche. Vielleicht noch in Schweden oder in Norwegen. Da kann es schwieriger werden, denn dort müssen die Kandidaten für den ESC auch noch sowas wie singen können und nicht nur gut aussehen.

  6. Au weia: „Sobald es Nennenswertes von unserer Seite gibt, melden wir uns“. Das klingt jetzt nicht allzu gut. Klar, es ist erst Oktober, aber um einen gescheiten Vorentscheid mit guten Beiträgen auf die Beine zu stellen, braucht man heutzutage schon eine gewisse Vorbereitungszeit. Vielleicht agieren sie ja auch schon eifrig, möchten den Damen und Herren vom NDR jetzt nicht Unrecht tun. Aber der obige Satz klingt, meiner Meinung nach, ziemlich ratlos. Vielleicht läuft es doch auf eine Direktnominierung hinaus, nichts dagegen, aber dann bitte den/die Interpreten und vor allem den Song sorgfältig auswählen. Am besten mit einer Jury, die aus verschiedenen Altersgruppen besteht. In den 80er Jahren hatten sie so eine Art Demoskopie, glaube ich. Diese Methode fände ich nicht schlecht

    Was Aly Ryan betrifft: Ich glaube, viele User hatten eine hohe Erwartungshaltung, der Song klang ja auch vielversprechend. Dann wurden sie halt enttäuscht, wegen der Performance. Daher die Kritik.

  7. Ich weiss nicht, ob dass so gut ist, so viele Songs vorzulegen. San Marino hat bestimmt schon das Ryan-Syndrom. Aly würde am besten zu Irland passen. Zumindest vom Namen her. Zur DNA-Geschichte sage ich besser mal nichts!

  8. Was würde sie eigentlich machen, wenn sie mehrere Vorentscheidungen gewinnen würde? Oder würde sie ihre anderen Bewerbungen zurückziehen, wenn sie die 1. gewonnen hat? Wenn die Termine eng beieinander liegen sollten, kann das schon problematisch genug sein.

    • Dann müsste sie sich den Reglement gemäß für ein Land entscheiden.
      Sowas in der Art gab es ja 2003 schon mal, als Ich Troje am deutschen Vorentscheid teilnahmen, obwohl sie kurz davor schon den polnischen Vorentscheid gewonnen hatten. Im Falle eines Sieges in Deutschland (der letztlich nicht eintrat), hätten sie sich auch entscheiden müssen.

      • Gab es auch bei der niederländischen Künstlerin von 2003, Esther Hart, sie wollte auch für United Kingdom zum Eurovision Song Contest, musste ihre Bewerbung aber dann zurückziehen, weil sie zur niederländischen Vorentscheidung eingeladen wurde oder so ähnlich.

    • Wie könnt ihr nur das bekannte Beispiel Nathan Trent vergessen? Er war im Levina-Jahr beim kennenlernen mit dieser Person, hat sich dann aber zurückgezogen als er von Österreich genommen wurde.

  9. Endlich mal wieder ein Künstler, der richtig für den ESC brennt. Kann nur hoffen, dass es irgendwo klappt und man dann beim ESC in Rotterdam von Deutschland aus auch für sie voten kann.

  10. Die bietet sich an wie saures bier. Bei allen die nicht bei drei auf die bäume springen.
    Wie wärs mit einem duett mit mihai für rumänien?

  11. Also wenn Sarah McTernan und „22“ dieses Jahr tatsächlich das Optium war, das Irland zur Wahl hatte, wäre Aly da schon ein Schtritt nach vorne und San Marino hat wohl auch nicht so die freie Auswahl. Aber ob es wirklich so schlau war, das jetzt schon alles öffentlich zu machen ist auch fraglich. Zumindest hat sie es raus, im Gespräch zu bleiben 🙂

    • Darum kannst Du ja auch dazu beitragen, daß sie das Lesergame nicht gewinnen darf. Viele feiern sie nämlich schon als sichere Siegerin.

  12. Die übliche „Hasch mich , ich bin der Frühling“ – Offensive. Nette Bilder im Pool (Sex sells), und bis zu 7 Titel gleichzeitig einsenden, bei welchem Land ist sowieso egal – Bei der Inflation an Titeln kann kein Hit dabei sein, das wird billigste Massenware eines ambitionierten computerkid’s sein. Tiefer gehende Texte wollen wir mal gar nicht erwarten , vielleicht hat sie ja die ersten 50 Seiten der Bibel , des Koran oder des Telefonbuchs von Castrup-Rauel vertont. Ein Hit ist ein Hit und Quantität ist nicht Qualität, deshalb gibt es diese 2 Begriffe. Vielleicht glaubt sie aber auch , die Teilnehmer werden ausgelost, da ist es natürlich „logisch“ , so viele Lose wie möglich zu besetzen. Was für ein Management hat die gute Frau eigentlich, das solche Peinlichkeiten zulässt ?

  13. Eine eigenartige Strategie. Hat einfach viel Potential nach hinten los zu gehen. Falls sie es wirklich schafft, von einem dieser Länder nominiert zu werden, fällt sie dann um den Überraschungseffekt um. Ich denke, sie tut sich damit keinen Gefallen. Sie hatte eine große Chance, die sie nicht genutzt hat. Denn es war schon auch ihre Schuld, da sie ihren Auftritt ja selbst versemmelt hat. Sie sollte sich auf ihre Karriere abseits des ESC konzentrieren. Das alles riecht für mich eher nach Verzweiflung (ähnlich wie bei Sara de Blue).

  14. Tja, die Deutschen halt. Sie bevorzugen lieber zwei talentlose Nullnummern, die sich gegenseitig auf einer Drehbühne anschreien statt den Mut einer Königin zu belohnen. Sowas wird es niemals wieder geben: Ein ESC-Siegersong von einer Queen vorgetragen, die auf einem Laufband geht und sich von Projektoren bestrahlen lässt. Immer wieder wird betont, dass sie angeblich ihren Auftritt wegen dem letzten Refrain verhauen hat, weil sie wohl zu hoch gesungen hat. Tja, statt mal die Studioversion zu hören, reden sie sofort alles schlecht. Schon mal bemerkt, dass es wirklich SO gesungen wird? Das Problem war, dass die Backings zu leise waren. Sie hat alles 100% richtig gemacht und eine atemberaubende Show abgeliefert. Tja, die ARD-Zuschauer trinken auch bestimmt vom Klo, nur weil das Bier ihnen nicht schmeckt. I’m sorry. Zero points!
    Ich hoffe, dass sie für die Schweiz antreten wird und gewinnt. Es hatte ein anderer User hier bereits kommentiert: Die Schweizer geben uns ihre Songs aus dem Abfallbehälter und wir geben denen unsere Premiumware.

  15. Frau Ryan war einfach nur so gar nicht gut. Egal für welches Land sie antreten möchte und vielleicht sogar wird: Mit einem schlechten Auftritt gewinnt man für kein Land. Dass sie auf mich völlig unangenehm unsympathisch wirkt, mag bei einem sehr guten Auftritt noch mal durchgehen. Den traue ich der „Königin“ 😆😂🤣 Aly nicht zu.

      • Oh, dann singe ich dir besser jetzt virtuell ein viel schöneres Lied vor:

        Sisterrr! Sisteaaahh! Sissstahh! Don’t you try to hide it. Sisteeer!

        Sorry, aber bei mir geht immer die Klischeeschublade eines deutschen ESC-Rentner-Zuschauers auf, sobald ich sowas lese. Vielleicht habt ihr noch nicht verstanden, dass „zero“ auf deutsch „null“ bedeutet und wir in 4 von 5 Fällen abgeschmiert sind?

      • @ Ruhrpottler
        Mir ging es nicht um die Sisters, sondern um Aly Ryan und ihren Auftritt. Der war nun mal einfach nicht gut.
        Dass die Sisters mit der sträflichen Nicht-Inszenierung des Beitrags keinen Punkt bekommen haben, ist für mich ein anderes Thema.
        Jeder der möchte, darf Aly feiern. Ich persönlich schätze sie nur einfach weniger. Fröhlichen Freitag!

      • @DerKai: Ruhrpottler hat, wie auch ein paar andere Aly-Ryan-Fans hier, einen S!sters-Komplex. Er kommt bei den Lobpreisungen seiner Queen fast nie ohne ein Draufhauen auf die S!sters aus. Und weil er es nicht verwinden kann, dass das ARD-Publikum „Sister“ zu Recht besser fand als „Wear your love“, werden die Fernsehtelevoter jetzt alle zu Rentnern gemacht. Und die sind anscheinend weniger wert als seine Altersgenossen.

        Allerdings finde ich auch, dass man Aly Ryan durchaus respektvoller kritisieren kann, als manche das hier tun (damit meine ich nicht Dich, DerKai).

  16. Mit der Ollen hätten wir aber auch nicht besser abgeschnitten.Glaub nicht,das sie es auf die linke Seite des Tableau geschafft hätte.

  17. Das Niveau mancher hier ist erschreckend
    Man kann auch zivilisiertere Ausdrücke verwenden
    Ausserdem ist sie sicher nicht schlechter als
    die anderen geschenkten Fixstarter

  18. Mein Fazit: keine ESC-Teilnahme. Wir empfehlen ein Rückzugsort um neue Musik zu schreiben und eine Tour um Erfahrungen zu sammeln.
    Alternativ wäre die Grundung einer Familie.

  19. Wieso bewerben sich Deutsche „Künstler“ für San Marino und nicht für Deutschland? Anscheinend scheinen die Ansprüche in San Marino viel kleiner zu sein als in Deutschland. Trotzdem ein Ärgernis, warum man einem Gegner des eigenen Landes helfen will.

    • Ich würde nie auf die Idee kommen, ein am ESC teilnehmendes Land als „Gegner“ zu bezeichnen.Und ich muss auch nicht hinter dem Beitrag Deutschlands stehen – das tue ich nur, wenn*s so was Schönes wie „Sister“ gibt. Ich suche mir meine Favoriten nicht nach Ländern aus, sondern nach Musikgeschmack (und vielleicht auch noch ein bisschen nach Sympathie). Außerdem habe ich mir sowieso bis zu den Semifinals die meisten Titel schöngehört, und wie könnte ein schöner Titel ein „Gegner“ sein?

      • Der ESC ist ein Musikwettbewerb, San Marino oder andere Länder sind Konkurrenten oder Gegner, wie du es nennen willst, wenn es um den Sieg oder gute Platzierungen geht. Egal ob mir das deutsche Lied gefällt oder nicht, hoffe ich immer auf die best mögliche Platzierung und leide mit den deutschen Künstlern wenn es so ausgeht wie in diesem Jahr. Die Platzierungen der anderen Länder sind mir egal, unabhängig davon ob mir die Lieder gefallen oder nicht. Bin ja nicht so wie andere sogenannte Fans, die nur dann das deutsche Lied unterstützen, wenn ihr Favorit gewinnt. Michael Schulte 2018 war auch nicht mein persönlicher Favorit, aber als es dann zum ESC ging habe ich ihm die Daumen gedrückt und er hat sich als richtige Wahl herausgestellt.

  20. Ich war anfangs ja noch begeistert, dass sie es nochmal versuchen will, aber auch auf mich wirkt das sehr verzweifelt. Vielleicht sollte sie es nicht alles über das Internet kommunizieren, sondern erstmal abwarten, was rumkommt. Die Tweets finde ich irgendwie peinlich.

  21. Ich nehme ihr den Wunsch am ESC teilzunehmen gerne ab. Aber den Weg über Tweets Begeisterung für ihr Streben zu erzeugen, kann nicht das Wahre sein. Da darf man sich nicht wundern, wenn bei vielen Fans Zweifel aufkommen. Da wartet man doch wenigstens positive Rückmeldungen der Sender ab. Sonst geht das Spiel nach hinten los.

  22. Mal ne grundsätzliche Frage: Sollte San Marino mal gewinnen, wo würde dann der ESC im Folgejahr stattfinden? In Italien? Kann mir nicht vorstellen das San Marino ne große Halle oder eine Stadt mit den nötigen Hotelkapazitäten hätte.

    • San Marino würde wohl aus finanziellen Gründen auf die Ausrichtung des ESC verzichten. Das wäre nicht neu, ist aber schon lange nicht vorgekommen, dass ein Land darauf verzichtet. Möglich, dass Italien dann einspringen würde, aber könnte auch ein anderes Land sein.

  23. Aly kann es gerne in anderen Ländern erneut versuchen – offenbar traut sie ihren eigenen Kompositionen nicht so recht und versucht es deshalb gleich mehrfach.

    Dennoch bin ich heute noch froh, dass uns das Grauen in Tel Aviv erspart geblieben ist. Der Sisters-Beitrag war zwar langweilig (inszeniert) aber er war zumindest nicht peinlich oder gar zum fremdschämen.

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