ESC kompakt LIVE: Die Termine für die ersten drei Livestreams mit den „Germany 12 Points“-Acts

Bilder: NDR/Hendrik Lüders

Mehr ist mehr! Deshalb wollen wir Euch hier vor der deutschen Vorentscheidung „Germany 12 Points“ auch nicht nur durch die Songchecks und unseren ESC-kompakt-Fragebogen einen Eindruck von den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern, sondern haben auch alle in unseren YouTube-Livestream ESC kompakt LIVE eingeladen. Mittlerweile sind die ersten drei Zusagen da und hier findet Ihr einen Überblick über die anstehenden Termine.

Donnerstag, 17. Februar 2022, 19 Uhr: Malik Harris

Malik Harris tritt bei „Germany 12 Points“ mit seinem Lied „Rockstars“ an und wir haben hier auf dem Blog bereits den von ihm ausgefüllten ESC-kompakt-Fragebogen veröffentlicht. Es gibt aber natürlich noch viel mehr zu besprechen und deshalb macht Malik schon heute Abend den Auftakt für unsere ESC-kompakt-LIVE-Germany-12-Points-Interview-Spezials.

Montag, 21. Februar 2022, 19 Uhr: Eros Atomus

Von Eros Atomus wissen wir bereits, dass er eine „coole Socke“ ist und haben seinen G12P-Beitrag „alive“ außerdem schon unserem Songcheck unterzogen. Kommenden Montag ist der Flensburger dann auch bei uns im Livestream und wir können noch viel, viel mehr über ihn und seine ESC-Ambitionen erfahren.

Dienstag, 22. Februar 2022, 19 Uhr: Felicia Lu

Felicia Lu ist die erste Künstlerin, die sich seit – ja, wie lang eigentlich? – gefühlten Ewigkeiten zum zweiten Mal einer ESC-Vorentscheidung stellt. Möge sie Vorreiterin für ganz viele andere sein! Wie das so ist und wie es dazu gekommen ist, darüber werden wir natürlich auch in unserem ESC kompakt LIVE sprechen. So lange findet Ihr hier unseren Songcheck zu ihrem Beitrag „Anxiety“. Außerdem hat die Sängerin hier schon ein paar Hinweise auf ihre geplante Inszenierung gegeben.

Unter diesem Beitrag könnt Ihr gerne schon jetzt Eure Fragen an die Künstlerinnen und Künstler stellen, wir nehmen diese dann mit in den Livestream. Außerdem könnt Ihr die Fragen natürlich wie immer auch parallel zum Stream im YouTube-Chat stellen. Alle Livestreams findet Ihr im Nachgang auf unserem YouTube-Kanal und sie sind außerdem über die gängigen Podcast-Plattformen zum nachträglichen Hören verfügbar.


50 Kommentare

  1. Ich muss ja mal meinen Hut ziehen was ihr Blogger derzeit für ein Engagement zeigt. Jeden Tag verfasst ihr mehrere Artikel und jetzt kommen noch ESC Kompakt Live Talks. Ich bin schwer begeistert und freue mich drauf

    • Jau find ich auch super! Gerade nach dem ganzen Frust, den der deutsche Vorentscheid ausgelöst hat trotzdem noch so ambitioniert und motiviert am Ball zu bleiben. Großes Lob! Und tolle Arbeit!

    • Ich schätze, daß nächste und übernächste Woche dann die restlichen drei Vorentscheidteilnehmer an der Reihe sind. Ich wünsche Euch auf jeden Fall gute Unterhaltung, ich werde mir heute Abend mal alle Beiträge des maltesischen Vorentscheides anhören.

      Übernächste Woche ist ja wieder die ARD dem Morgenmagazin dran und da werden alle sechs mit Sicherheit eine Akustikversion ihrer Songs vorstellen, um noch einmal Werbung für sich zu machen.

      Am deutschen Vorentscheid hätten interessante Namen wie Zoe Wees, Joel Brandenstein, Vize, Daniel Schuhmacher, Sebastian (der es in die Ehrenrunde in San Marino schaffte), Leopold, Provinz, Leony und Ryk antreten können, doch leider wurde diese Chance leichtsinnig vergeben! Es muß dich dringend etwas ändern:

      1. Entzug der ESC-Zuständigkeit des NDR
      2. Der ESC muß wieder Ernst genommen werden!
      3. Ein Top-Ten-Platz beim ESC muß immer das Ziel sein
      4. Mehr musikalische Vielfalt beim Vorentscheid
      5. ESC-Tauglichkeit geht vor Radiotauglichkeit
      6. Mehr Kreativität und Engagement beim Inszenieren der Wettbewerbstitel
      7. Schwerpunkte bei der Darbietung der Songs sollen eine gute gesangliche Qualität und eine Identifizierung des Künstlers mit seinem Song ( Authentizität)

      • Bei gesanglicher Qualität bin ich vorsichtig.
        Wir hätten viele tolle Beiträge verpasst, wenn das ein Kriterium wäre. (sowohl national als auch international)

        Ich Frage mich auch erst hat, wer das übernehmen soll.

  2. „elicia Lu ist die erste Künstlerin, die sich seit – ja, wie lang eigentlich? – gefühlten Ewigkeiten zum zweiten Mal einer ESC-Vorentscheidung stellt.“ Eigentlich ja „erst“ seit 11 Jahren. Mit Lenas Song-Vorentscheid. Aber direkt glaub ich seit 20 Jahren als Corinna May 2002 beim Vorentscheid nochmals dabei war 🙂

  3. Muss ich meine Fragen hier nochmal stellen oder werden auch Fragen aus den vorherigen Beiträgen genommen? 😛 Habe bereits unter Eros Songcheck und Maliks Fragebogen meine Fragen gepostet

  4. Warum müssen ausgerechnet in dem Jahr, in dem die Lieder so schwach sind, die Künstler ganz besonders sympathisch und fan-nah sein? Fällt mir so unglaublich schwer mich für die Kandidaten zu freuen oder mich wirklich auf den Vorentscheid einzulassen, weil ich einfach nicht will, dass sie das durchmachen müssen, was schon Ann-Sophie und Levina hinter sich haben.

    Mich würde ja interessieren:

    – Stünde ein Revamp nach dem Vorentscheid denn wirklich komplett außer Frage?
    Israel und Albanien hat das 2021 vor Katastrophen gerettet und deren lauwarme Beiträge wirklich wettbewerbsfähig gemacht (insbesondere „Set Me Free“ hat davon profitiert). Die Orginal-Version kann ja weiter im Radio dudeln.

    – Wenn es dieses Jahr nicht klappt, würden die Kandidaten es denn nochmal versuchen wollen? Insbesondere da dann die Themen „Eskimo Callboy“ und „radiotauglich“ vom Tisch sind. (Würde mich ja gerade bei Felicia interessieren. Third time’s the charm).

    – Was sind ihre Top 3 der deutschen ESC Beiträge? (Wer nicht Planet of Blue mit dabei hat wird disqualifiziert. Most influental german act in ESC history)

    • Albanien würde ich jetzt nicht als Aushängeschild für Revamps hervorheben da gefühlt jedes Jahr der albanische nach den VE geändert wird mit meist mäßigem Erfolg. (Die einzigen beiden albanischen Beiträge die mir noch im Kopf rumschwirren sind 2012 und 2015)

      • Oh ja… aber fand 2021 hat es sie schon vor dem Ausscheiden im Halbfinale gerettet und das Lied aufgewertet

      • Das Problem bei Albanien ist halt auch vor allem die Länge. Wenn doch sowieso der Gewinner zum ESC fährt kann ich die 3 Minuten Regel auch fürs FiK übernehmen

  5. Anscheinend ist der Look für die männlichen Sänger die Hand in die Haare zu stecken……. #FlowersInSpringGroundbreakingGif

  6. Es ist der deutsche blechstandard, dass es kein Revamp gibt obwohl Jahr für Jahr klar ist dass einer erforderlich sein sollte….
    Nichts desto trotz sind die drei das beste von den Sechsen…der rest ist leider nur vom Song her! Richtig schlecht

    • Naja wenn man es genau nimmt waren die einzigen Jahre (wenn mann ab 2013 und der Beendigung der Raabschen Zusammenarbeit beginnt) wo es keine Änderungen gab 2014,2015,2016,2018 und 2019. Wo man meiner Meinung nach 2018 aus bekannten Gründen rausnehmen muss.

      2013 gab es gezwungenermaßen die Kürzung von „Glorious“ da das Lied länger als 3 min war.

      2017 wenn ich mich richtig erinnere wurde der Anfangsbeat von „Perfect Life“ leicht umgeändert aufgrund der „titanium“-Beat Vorwürfe.

      • Nee also der Anfang von „Perfect Life“ war immer noch vergleichbar mit Titanium als sie beim ESC auf der Bühne stand.
        Es gab aber damals einen soliden Remix vom Song, den man hätte schicken müssen, der hätte vielleicht 1-2 Punkte mehr geholt.

      • @bertibln Mit Revamp meinen die meisten hier ja Änderungen am Song selber. Weniger wie der Act den singt.

        @Brötchen Ich bin mir zu 99,9999% sicher das darüber berichtet wurde das entweder der Bass oder die Streichinstrumente am Anfang verändert wurden um den Fokus weg von „Titanium“ zu lenken. Das man trotzdem noch die Melodie rausgehört hat ist eine andere Geschichte ^^

      • Von Levinas Song gabs definitiv einen Revamp, das war doch die legendäre „Verdichtung“! 😀

  7. Für diese drei Künstler irrelevant aber eine Frage habe ich, die man bitte gerne Nick Suave stellen sollte:

    Wie steht er heute zu Xavier Naidoo? DAS würde mich jetzt wirklich brennend interessieren.

    • Bin auch seit heute Mittag 14 Uhr auf der Arbeit fleißig WDR2 am hören. Bisher kam nur 1x mal Eros mit „alive“ so vor 15 Min. 😛

  8. Würde mich freuen, wenn ihr heute Abend noch Bezug nehmen könntet auf folgende Mininews aus dem Umfeld der EC-Petition https://twitter.com/TheDannx/status/1494307991897755649

    – Es gab heute ein 1,5-stündiges Gespräch zwischen den Initiatoren der EC-Petition und Andreas Gerling & Alexandra Wolfslast, welches von den Initiatoren als durchaus konstruktiv betrachtet wurde. Man fand bei vielen Punkten Gehör.

    – Es ist anscheinend weiterhin keine Wildcard für Eskimo Callboy geplant

    – In der engeren Auswahl war nicht etwa Pump It, sondern We Got The Moves

    – Heute Abend wird eine Sonderfolge des ESC-Updates von Eurovision.de aufgezeichnet, in dem die Beiden zu Gast sind. Dort wird auf viele Fragen und Kritikpunkte rund um das ganze „Debakel“ eingegangen.

    – Wirbel gibt es nun um die Teilnahme von Nico Suave, einerseits wegen des Songtextes, der psychisch kranke Menschen triggern könnte, andererseits wegen Kooperation (Pre-2015) und Unterstützung von Xavier Naidoo (Solibekundung nach seinem ESC-Rauswurf). Dieser Themenkomplex wurde anscheinend ebenfalls im Videocall angesprochen.

    – Der NDR habe die Wucht seiner Entscheidung unterschätzt. Es wird in Zukunft versucht, eine bessere Kommunikation zwischen dem NDR und den ESC-Fans zu schaffen, auch im Bezug auf Feedback und dessen Umsetzung. Auch soll etwa mit dem Social-Media-Team abgesprochen werden, dass Kommentare zu EC nicht mehr gelöscht werden.

    • Debakel? Steht das Ergebniss in Turin schon fest? Ich dachte der ESC wäre erst im Mai. Kann mich natürlich auch irren. Und welche Relevanz haben diese Vögel von Wiwiblogs? Naja.

  9. Das war schon ein tolles erstes Kandidaten live! Danke an alle Beteiligten (Malik, Blogger, Zuschauer)!

    Malik ist wirklich supersympathisch und auch sehr tiefgründig, was man natürlich auch bereits seinem Song angemerkt hat. 🙂

    Also eigentlich müsste schon klar sein, wer den Vorentscheid gewinnt. Ich glaube nur, es wird uns dennoch nicht einfach gemacht werden, da zu Befürchten steht, dass auch die anderen Kandidaten sich noch supersympathisch präsentieren werden. Malik hat ja selbst schon angeteasert, wie gut sich in der PK alle miteinander verstanden haben. Und warum sollten wir seinem Urteil nicht trauen. 😉

  10. Ach, ich dachte, Malik wird verabschiedet und jetzt wird über die restlichen ESC-News gesprochen, also die baltischen Beiträge, dem Debakel der Ukraine und evtl. auch über EC bzw. dem Gespräch der Petition-Initiatoren mit A. Gerling und A. Wolfslast.
    Man hätte auch über den kommenden Supersamstag (Norwegen, Kroatien, Malta, Polen, Slowenien, San Marino) sprechen können.
    Vor allem hätte mich die Blogger-Meinung zum „VE“ von San Marino interessiert… haha
    Gibt´s in den nächsten Tagen noch reguläre Live-Streams oder sind erst mal nur die Interviews mit den G12P-Teilnehmer geplant? 🙂

  11. Also William und Deban haben auf alle 6 Songs reagiert und ihre Meinung ist verheerend! Nach 1 Minute sogar „Hallo Welt“ abgebrochen. Radiojury kritisiert. Sie haben sich richtig durchgequält. Glückwunsch NDR!
    Mal schauen, ob Felicia oder Malik uns retten können, aber am Ende wird es noch „Hallo Welt“ gewinnen 😀

    • @Bellamarcella Die Wiwibloggs Kolleg*innen kann ich (im Moment) noch nicht ernst nehmen da mir sowohl von der Wiwi-Blogger Seite sowie von den Kommentaren noch zu viel Bias rüberkommt.

      Kannst du sagen was die beiden zu Felicia und Malik gesagt haben? Das die beiden „Hallo Welt“ abgebrochen haben wundert mich nicht. ging mir (als einziger Beitrag von den 6) auchso das ich mir den nicht bis zum Ende geben konnte.

  12. ich finde es nicht sonderlich relevant feststellen zu wollen, ob jemand sympathisch ist bzw einen sympathischen Eindruck macht. Davon ist auszugehen. Ob jemand eine Interviewsituation gut meistert, oder nicht finde ich auch nebensächlich sind doch eh fast alles noch halbe Kinder. Was willst du von denen erwarten? Abseits der Bühne ist das Meiste weitgehend irrelevant. Dadurch werden die Songs leider keinen Deut besser. Was mich am Rande interessiert ist, wie die sich selber darstellen bzw inszenieren. Gucke ich natürlich immer zuerst mal auf die Kleidung, hair usw. Stelle zb beim Artikelaufmacherbild fest: die beiden Jungs T-shirt und Jeans (von H&M oder so)? sieht balde so aus. Das Mädel mit schwarzem BH und durchsichtigem weissichnicht mit ner Kombi dazu, die wahrscheinlich womöglich sogar teuer war ( das Geld aber nicht Wert ist) nicht aussieht und ihr gar nicht steht. Haare passen auch nicht dazu. Naja. Bisschen mehr starlike und Stilsicherheit und weniger Suburbia oder gar Dorf wären zu erwarten. Wenn man das mal mit den Italienern vergleicht…zb Mahmood & Blanco sieht man in wirklich jedem Interview und bei jedem Auftritt immer mit anderen extrem modernen Klamotten und 1A gestylt. Das gilt auch für andere der jüngeren San Remo Teilnehmer/innen.

  13. Ok Matty! Ich spiele mit.

    1. Entzug der ESC-Zuständigkeit des NDR

    JA. Sie haben versagt.NIcht, weil Deutschland schlecht abschneidet. Sie haben versagt, weil sie die ganze deutsche ESC-Leidenschaft verspielt haben, nicht ernst genommen haben. RTE hat gezeigt, wie man einen sehr guten VE aus dem Nichts veranstanten kann. Bitte NDR, da ist die Tuer.

    2. Der ESC muß wieder Ernst genommen werden!

    Ja! Siehe oben

    3. Ein Top-Ten-Platz beim ESC muß immer das Ziel sein

    NEIN!!! Das Ziel muss sein, dass die Leute in Deutschland wieder fuer den ESC begeistern. Erstmal kommt der Erfolg zu Hause, dann… mal sehen.

    4. Mehr musikalische Vielfalt beim Vorentscheid

    JA!

    5. ESC-Tauglichkeit geht vor Radiotauglichkeit

    NEIN! Geschmack geht vor. Wenn die Leute einen Kuenstler moegen, dann ist es in Ordnung, egal ob er (oder sie) gut abscheiden kann

    6. Mehr Kreativität und Engagement beim Inszenieren der Wettbewerbstitel

    Das ist mir egal.

    7. Schwerpunkte bei der Darbietung der Songs sollen eine gute gesangliche Qualität und eine Identifizierung des Künstlers mit seinem Song ( Authentizität)

    JAAAA!

  14. Wenn man sich die sechs Titel auf der Spotifyliste anschaut, fällt folgendes auf: „Hallo Welt“ ist eine halbe Minute zu lang, „Anxiety“und „l swear to God“ eine halbe Minute zu kurz sind. Auch bei „Alive“ fehlen fast 20 Sekunden, um auf die beim ESC vorgeschriebenen drei Minuten zu kommen. Da bin ich mal gespannt, wie sich die Vorentscheidversion von „Hallo Welt“ anhören wird und das dann mit der Originalversion vergleichen und bin mir auch relativ sicher, daß wir den Song auch in Turin beim ESC hören werden.

    • Das ist Quatsch. Es gibt eine *maximale* Länge von drei Minuten, ein Song *muss* aber nicht genau drei Minuten lang sein. Siehe letztes Jahr Island, wo die letzten 15 Sekunden Stille für Posing + Feuerwerk genutzt wurden… oder der finnische Beitrag 2015, der kaum länger als 1,5 Minuten war.

  15. Da immer wieder das Thema „mehr Vielfalt beim VE“ aufkam hatte ich Lust bekommen mich mal der Top 10 seit 2010 beim ESC anzunehmen (2020 natürlich ausgenommen) und im „Schmierzettel-Strichlisten“ Format die Songs einzuteilen.

    (!!!!!alle Songs sind von mir subjektiv bewertet. Ich sag nicht das diese Liste von mir repräsentativ ist!!!!!)

    Pop – 43 von 110 – 39,09% (Ich hab hier alles von Dancefloor Pop bis Mainstream Pop zusammengefasst)

    Pop mit Inlandseinfluss – 11 von 110 – 10% (Mit Inlandseinfluss meine ich Pop der entweder mit Musik oder auch Instrumenten des jeweiligen Landes gespielt wird bzw das man diese nicht einfach als Pop abstempeln kann)

    Metall – 2 von 110 – 1,8% (Hier hab ich Island 2019 und Finnland 2021 untergebracht)

    Country – 1 von 110 – 0,9% (Niederlande 2014. Weiß nicht wirklich weshalb ich dies extra aufgeführt hab)

    Rock – 4 von 110 – 3,63 %

    Balladen – 37 von 110 – 33,63% (hier ist wie bei Pop alles drin von seichter Ballade bis Powerballade)

    Sonstiges – 12 von 110 – 10,9% (Um nicht 100 Kategorien zu haben hab ich hier einmal alles was man zu den anderen Kategorien nicht zählen kann zusammengefasst)

    Fazit: Die Tatsache das der NDR 6 von 6 Popsongs verschiedener Untergenres gewählt hat ist nicht unbedingt nur der „Radiotauglichkeit“ zuzuschreiben, sondern auch der Tatsache das zwischen 40 – 50% aller Top 10 Songs der letzten Jahre halt nunmal Popsongs sind.

    Es hätte genauso gut ein Mix aus 3 Popsongs und 3 Balladen sein können, da man damit sogar noch mehr Chancen gehabt hätte (nach meiner Rechnung zusammengefasst 82%) einen würdigen ESC Song zu finden der Chancen in Turin hat.

    • Das ist aber der falsche Ansatz.

      Hoert sich nach einem Rezept: Man nehme ein Pop-Song. Auf Englisch. Radiotauglich. usw.
      Was kann dabei schiefgehen?
      Alles.

      Der NDR sollte einfach einen guten VE veranstalten. Attraktiv für die Künstler. Wie macht man das? In Spanien hat das funktioniert. Man muss einfach Ehrgeiz haben. Man muss darauf investieren. Ambitioniert sein. Lust haben, Grosses zu schaffen.

      Aber der NDR zeigt einfach Arroganz, wenn er dem europäischen Publikum einfach eine Suppe servieren will, die man nicht mal in Deutschland guotiert. Nur weil seine Leuten denken, das koennte funktionieren.

      Deswegen ist auch Vielfalt bei einem VE wichtig. Es gibt in Deutschland so viele Musikstile… vom Pop zum Rap (sehr erfolgreich) zum Schlager (auch erfolgreich) zum Metal usw. usf.

      Lass einfach viele KuenstlerInnen auftreten (okay, eine Grenze muss gezogen werden: 15? 20?) und dann lass einfach Jury und Publikum ueber die Qualität entscheiden.

      So einfach wäre das……….

      • Die Konzepte „Popsong auf Englisch“ und „Radiotauglichkeit“ zu verteufeln ist aber auch kein guter Weg um auf den besten Nenner zu kommen.

        Bestes Beispiel ist meiner Meinung nach Schweden 2016 mit „If i were sorry“.

        Man kann nun wirklich nicht behaupten das der Song irgendwie aus der Masse raussticht. Es war einfach ein „guter Radiosong“ der aufgrund der Stimmfarbe des Sängers und der eingängigen Melodie aufgefallen ist ala „das hab ich schon hunderte male gehört. Mag ich“.

        Woraufhin der Song auch für eine halbe Ewigkeit nach dem ESC im Radio rauf und runterlief.

        Wobei man auch anmerken muss das vermehrt in den letzten Jahren der Fokus mehr auf das Paket „Song + Inszenierung“.

        Beispiele Russland 2016 (der Song selbst war nun wirklich Stangenware. Die Performance hat eine MENGE rausgeholt)/ Moldau 2017 (der Song „lebte“ vom Epic Sax Guy Meme)/Zypern 2018 (vor den Proben war der Song nur im „Mittelfeld“ bei den Wettquoten) und Griechenland 2021 (meiner Meinung nach kamen 90% der Punkte aufgrund der Greenscreen Performance)

        „Anxiety“ hat 100% die besten Chancen mit einer tollen Inszenierung einen Top 10 Platz zu erreichen. Deshalb sollte man sehr genau drauf gucken was Felicia für den VE geplant hat und ob dies auch im Mai in Turin gut laufen könnte.(Der Song selbst hat Platz 11-18 Potenzial mMn.)

    • So bringt di eStatistik leider sehr wenig. Um da zumindest ein wenig Aussagekraft hinein zu bringen, solltest du auch schauen, wieviele Songs der jeweiligen Kategorie es insgesamt im Wettbewerb gab. Dann könntest du Aussagen treffen, dass soundsoviel Prozent der Popsongs, Balladen etc. es in die Top Ten schaffen. So lässt sich nur herauslesen, dass Pop und Balladen beim ESC sehr weit verbreitet sind, aber das hätte man wohl auch ohne Strichliste vermutet.

    • Pop und Ballade sind als bloße Oberkategorie auch zu weit gefasst. Außerdem landen bestimmt mindestens ebenso viele Popsongs und Balladen beim ESC nicht in der Top Ten. Es hängt auch immer von Song, Auftritt und Künstler ab und nicht nur vom Genre. Und da macht es dann auch einen Riesenunterschied, ob man bühnentauglich oder eher seicht, nett, brav, unauffällig daherkommt.

  16. War ja ein nettes Gespräch mit Malik. Aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass mal irgendwas kommt, was nicht schon im Fragebogen, in der PK oder im Speed-Date erwähnt wurde. So kann man sich die Zeit m.E. sparen.

    • Dass sich Sachen doppeln, ist ja klar und man kann ja auch nicht voraussetzen, dass alle alle anderen Sachen gelesen und gesehen haben. Ich habe aber durchaus noch Neues erfahren, etwa dass und warum es eine Radioversion gibt, welche Vinyls Malik grade gern hört, wie er es findet, wenn er auf seinen Vater angesprochen wird und was für Malik der Sinn des Lebens ist.

      • Achso, ich kann aber natürlich auch verstehen, wenn sich Leute nicht mehrere Interviews mit ein und derselben Person anschauen/-hören wollen und das ist natürlich auch okay. Aber grade dadurch, dass wir hier und im Chat ja auch Fragen einsammeln, gibt es vielleicht in den Streams doch noch einen Mehrwert.

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