ESC-Wettquoten-Update: Zyperns Elena Tsagrinou wird zur Aufsteigerin im Halbfinale 1

Die Zypriotin Elena Tsagrinou ist die Aufsteigerin des Tages: Nachdem bis auf Destiny aus Malta alle Acts des ersten Halbfinales heute ihre zweite Probe absolviert haben, ist „El Diablo“ bei den Wettquoten sogar an The Roop aus Litauen vorbeigezogen. Wiederholt sich hier der Eleni-Fuego-Effekt von 2018, die auch erst nach den Proben zur Mitfavoriten um den Titel in Lissabon aufstieg? Oder wetten die Zyprioten einfach so viel mehr als die Litauern?

Die positiven Veränderungen in den Wettquoten für Elena sehen wir sowohl bei den Wetten auf die Qualifikation für das Finale (dort ist sie jetzt zweitwahrscheinlichste Qualifikantin nach Destiny) als auch bei der Wette auf den Gesamtsieg. Da liegt die Zypriotin mittlerweile auf Platz 7.

Obwohl Elena Tsagrinou an ihnen vorbeigezogen ist, konnten The Roop ebenfalls eine leichte Verbesserung verzeichnen, ebenso Go_A aus der Ukraine, die heute nur mit einem Stand-In proben konnten. Immer noch recht sicher im Finale, aber dennoch mit Verlusten sind heute Tusse aus Schweden und TIX aus Norwegen aus den Proben gegangen.

Wetten auf Qualifikation für das Finale

Das Rennen um die letzten Qualifikationsplätze bleibt eng. Mit Kroatien (heute leicht nach oben), Rumänien (leicht nach unten) kämpfen auch Israel und Aserbaidschan um die letzten Tickets für das Finale. Mindestens für eine der Damen dürfte das nicht erfolgreich ausgehen.

Obwohl im Pressezentrum wieder über das Dark Horse Belgien gesprochen wurde, zeigt sich das nur bedingt in den Wettquoten. Mit 46% Qualifkationswahrscheinlichkeit liegen Hooverphonic weiter deutlich hinter Efendi.

Während die Irin Lesley Roy ihre technischen Tricks langsam in den Griff bekommt, sind die Buchmacher weiterhin wenig von dem Auftritt überzeugt. Ähnlich verhält es sich mit Montaigne aus Australien, deren Auftritt wir zwar heute sehen, aber nicht hören konnten. Abgeschlagen am Ende finden sich weiter Slowenien und Nordmazedonien.

Bei der Wette auf den ESC-Sieg 2021 liegt weiter Frankreich vorn, allerdings nur noch 1%-Punkt vor Destiny. Diese muss morgen als erste bei der Probe zeigen, dass sie weiter im Rennen ist. Der Schweizer Gjon’s Tears hat seit seiner Probe gestern Abend weiter Vertrauen eingebüßt. Aufsteiger hier sind natürlich die selben wie im zweiten Semi: Zypern, Litauen und die Ukraine. Womöglich spielt einer der drei Acts doch noch um den Gesamtsieg mit?

Wetten auf den Gesamtsieg beim ESC 2021

Der deutsche Vertreter Jendrik, der heute in Rotterdam eingetroffen ist, findet sich weiter im hinteren Bereich – im direkten Umfeld von Österreich und Dänemark. Morgen stehen die ersten Proben der Big 5 und von den Niederlanden an. Da könnte es noch einige Bewegungen geben. Für den Deutschen gibt’s dann hoffentlich viel Grün – als Zeichen für bessere Quoten.


29 Kommentare

  1. Hat zwar schon mal gefragt, aber komme nicht weiter. Vl gibts ja unter uns welche, die aus Spaß auf den ESC wetten:
    Irgendwie sind derzeit keine Wetten auf den ESC aus Deutschland möglich. Begründet wurde mir dies mit den aktuell geltenden rechtlichen Regelungen. Hat Jemand eine Idee oder Erfahrungen wie man dies umgehen kann, um auf den ESC zu wetten?

    • Ich habe vor zwei Jahren mal etwas gewettet. Das ging nur über England. Die großen Anbieter sind auch seriös.

  2. Das Lied ist natürlich Schrott, aber es scheint mit viel Enthusiasmus professionell dargeboten zu werden.

    Habe gerade wieder mit Verspätung die ESC Kompakt-Tagesbesprechung gestartet. Die Tagesschau um 20 Uhr ist mir tatsächlich noch heiliger als ESC Kompakt. 🙂

  3. Würde Deutschland mit „El Diablo“ antreten, wären die Quoten mit Sicherheit schlechter. Die Presse würde sich fragen, warum unser Land mit einem Song antritt, der sich so ähnlich wie „Alejandro“ und „Bad Romance“ von Lady Gaga anhört.

    • Ganz ehrlich, wenn das nächste Woche ungefähr das Ergebnis des ersten Halbfinales ist wäre ich verdammt glücklich. Belgien und Irland im Finale statt Rumänien und Norwegen? Gerne!

  4. Ich sehe nächste Woche Dienstag weiter:
    Ukraine
    Kroatien
    Russland
    Zypern
    Litauen
    Aserbaidschan
    Malta
    Rumänien
    Schweden (wird wohl durch Jurys gerettet)
    Belgien

  5. Hm… Zypern, Kroatien, Aserbaidschan, Israel, Rumänien…Ich denke mal, dass sich mindestens zwei Länder nach Semi 1 verabschieden werden. Geht irgendwie alles in dieselbe Richtung, finde ich.😉
    Erst dachte ich an Zypern, aber mittlerweile denke ich eher an Aserbaidschan und Israel.

  6. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde die Sängerin mega unnahbar und irgendwie „kalt“. Erinnert mich an eine Eisprinzessin und keine Eleni Foureira 2.0
    Finde Eleni hatte mehr Austrahlung und Persönlichkeit und war halt mehr „fuego“.
    Eleni betritt einen Raum und alle gucken auf.
    Elena ist für mich mehr unscheinbar. Also verbinde mit ihr jetzt keine Persönlichkeit

    • Sehe ich genauso. Ich war nie der Riesenfan von „Fuego“, aber Eleni wirkte deutlich sympathischer auf mich.

  7. UPDATE:

    AIch schaue gerade auf die Wettquten auf eurovisionworld.com und sehe das bei der Qualifikation Israel jetzt aktuell etwas deutlich mit 62% auf Platz 10 vor Aserbaidschan (61% Platz 11) liegt. Und die Wetter sind aktuell der Meinung das die Ukraine bei der Umfrage zu den Top 10 in der Top 10 liegt.

  8. Weiß jemand ob die Karten für die Shows mittlerweile ausverkauft sind? 3500 Karten je Show sind ja nicht soviel.

  9. Der Song der von unserer tollen Auswahljury dieses Jahr als „zu schlecht“ aussortiert worden ist. Aber wir haben ja Jendrik und Haltung.

  10. Ich bin der Jury außerordentlich dankbar. Ich will dieses eingekaufte Plastikteil nicht. Es sollte generell verboten werden, ständig Kompositionen aus dem Ausland zu nehmen.

    Jetzt erst recht: GOOOOOO JENDRIK GOOOOOO

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