Joost Klein: Gespräche über mögliche Rückkehr zum ESC 2025 und „Europapa“ auf Grammy-Longlist

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU

Es gibt erneut Spekulationen über eine mögliche Rückkehr von Joost Klein zum Eurovision Song Contest 2025 und an diesem Wochenende verdichten sich die Hinweise immer mehr.

Nachdem der niederländische Künstler beim vergangenen ESC 2024 in Malmö vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde und nicht am Finale teilnehmen durfte, hatte  er sich auf Instagram zunächst kritisch über seine Zeit beim Contest geäußert und bezeichnete die Monate nach der Disqualifikation und während der Ermittlungen durch die schwedische Polizei als „schrecklich“. Erst am 12. August 2024 wurde das Verfahren in Schweden aus Mangel an Beweisen eingestellt.

Trotzdem spielte Joost Klein bereits im Juni 2024 mit Andeutungen über eine mögliche ESC-Rückkehr.Beim niederländischen Pinkpop Festival fragte der Künstler die Menge “Why the fuck not, 2025?” und der LED-Screen zeigte „joost klein 2025“. Bereits diese Äußerungen ließen Spekulationen zu, dass er einen weiteren Versuch beim Eurovision Song Contest wagen möchte. Zudem macht Joost auch in den sozialen Netzwerken kein Geheimnis aus seinen Ambitionen. In seiner Instagram-Bio steht schon seit einiger Zeit „Eurovision 2025“.

Nun verdichten sich die kleinen Hinweise auf eine ESC-Rückkehr von Joost Klein: In seinen Instagram-Stories veröffentlichte Joost am Freitagabend ein Foto, auf dem man einen Laptop-Bildschirm sehen konnte. „joost klein 2025“, war darauf zu lesen. Ein wichtiger Hinweis, der auf Gespräche zwischen der niederländischen Rundfunkanstalt AVROTROS und Joost Klein hindeuten könnte und vielleicht bereits deren Ergebnis vorwegnimmt?

Auch der stets gut informierte RTL-Boulevard-Reporter Aran Bade nahm in einer TV-Show die Fährte auf und berichtete nun, dass AVROTROS aktuell in „ernsten“ Gesprächen mit Joost Klein ist und dass es schon ganz bald eine offizielle Ankündigung geben wird. Diese Meldungen dürfen vermuten lassen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Joost-Rückkehr und damit einer niederländischen Teilnahme am ESC 2025 hoch ist. Lange werden Fans nicht mehr auf eine Stellungnahme warten müssen: Bis zum 1. November muss die Niederlande über eine Teilnahme in Basel entschieden haben. Diese verlängerte Frist hatte die EBU AVROTROS in Gesprächen zugestanden.

Während Joost Klein bereits über den ESC 2025 in Basel nachdenkt und immer wieder kleine Andeutungen macht, ist es aktuell um die zuständige Rundfunkanstalt AVROTROS sehr ruhig. Grund dafür dürften weiterhin die Enttäuschung über die Disqualifikation und die damit einhergehenden offenen Fragen und Kritikpunkte sein: „Wir sind immer noch sehr enttäuscht, dass das Europapa-Abenteuer von Joost Klein und der gesamten Niederlande auf diese Weise brutal beendet wurde„, hieß es noch am 12. August als Antwort auf das eingestellte Verfahren der schwedischen Polizei.

Im Trubel um die niederländische ESC-Teilnahme und das ESC-Comeback von Joost Klein gibt es aber auch gute Nachrichten für alle, die sich über mehr Eurovision-Präsenz in der Popkultur freuen. „Europapa“ steht auf der Longlist für eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Dance Pop und könnte damit am 4. Februar bei der Verleihung in Los Angeles einen Grammy erhalten. Joost steht damit mit Musik-Business-Promis wie Eminem, Billie Eilish, Ariana Grande, David Guetta und etwa 60 weiteren großen Namen auf einer Liste. Die Longlist ist nur eine vorläufige Übersicht von Songs, die für eine Nominierung in bestimmten Kategorien in Frage kommen, bevor die endgültigen Nominierungen bekannt gegeben werden. Eine endgültige Liste mit Nominierungen für die Grammys wird am Freitag, dem 8. November, veröffentlicht – vielleicht ja sogar mit Joost Klein und seinem ESC-Beitrag „Europapa“.

Glaubt Ihr, dass Joost Klein in Basel dabei sein wird? Versteht ihr das Zögern von AVROTROS? Wird Joost Klein den Grammy bekommen? Teilt Eure Meinungen gerne in den Kommentaren.



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Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Spätestens jetzt kann ich die Grammys nicht mehr ernst nehmen. Taylor Swift gewinnt eh alle Kategorien, außer Dance, da gewinnt Bauch, Beine, Po. 😂😂😂🥳🥳🥳

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Wieso? Der Song ist doch klasse, auch unabhängig von dem was er getan oder nicht getan hat wird und man ihn jetzt sympathisch findet oder nicht. Eine Europa-Hymne mit einem Hauch witzigen, niederländischen Gabber. 😂😂😂🥳🥳🥳

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Für mich ist das Rummelmucke mehr nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
4porcelli - Give The 🦦 what he needs
4porcelli - Give The 🦦 what he needs
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Bauch, Beine, Po ist klasse?

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Wenn Joost Gewinn würde, wäre das die größte Demütigung für ABBA, die haben meiner Meinung nach nur Nominierungen erhalten, aber nie einen gewonnen oder Irre ich mich da?

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Sagt ja keiner das er auch gleich gewinnen muss 🤷‍♀️🤷🤷‍♀️🤷

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Da hast du auch wieder recht.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Super, Verlängerung des Themas! 🙄

Wir sind immer noch sehr enttäuscht, dass das Europapa-Abenteuer von Joost Klein und der gesamten Niederlande auf diese Weise brutal beendet wurde

Mal sehen, ob das nächste Statement auch so kreativ und voller Anspielungen unter Auslassung selbstkritischer Bezüge sein wird.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Fred De Palma hat schon eher einen Grammy verdient.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Vielleicht doch eher Top50 im Lesergame.🌴
Aber passt hier nicht zum Thema.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Mal ganz abgesehen davon ob mir seine musik gefällt oder eben nicht. Für basel25 wäre aber eine teilnahme von joost klein das beste was passieren kann.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Käme auf den Ausgang des ESC an. Nur wenn man eine Verlängerung des Themas bis 2026 attraktiv findet …

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Naja, er hätte dieses Jahr nicht gewonnen. Und ich bezweifle mal, dass er es 2025 mit Aufgewärmtem tun würde.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Das Narrativ mit dem er antreten würde, wenn er wirklich für die Niederlande antreten würde, wäre extrem stark. JEDER Moderator wird zum Auftritt kurz erzählen was dieses Jahr passiert ist und dass Joost seine zweite Chance bekommen hat.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Zweite Chance nach nicht richtig geklärtem Fehlverhalten ?
Hat irgendwie ein unangenehmes Geschmäckle ! 🫥

Last edited 1 Jahr zuvor by Festivalknüller
Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

Nö. Kein Geschmäckle.Höchstens bei der EBU, weil sie es letztes Jahr eskalieren liess.
Joost ist da frei gesprochen worden. Einfach mal akzeptieren. Auch wenn Du Joost nicht magst. 🙂

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Zu 2024 – ja, hätte er nicht. Aber selbst wenn er nur einer der 2025er Goldfische und kein Koi-Karpfen ist, würde „seine“ Opfergeschichte weitergetragen werden.

Ralf0711
Ralf0711
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Warum sollte ausgerechnet er das Beste sein, was Basel25 passsieren kann ??? Erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich wünsch mir einen friedlichen ESC, bißchen weniger Drama, weniger Mobbing, gute Musik.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Kann mit Joost Kleins Musik irgendwie so gar nichts anfangen.
Ohne das Thema nochmals aufwärmen zu wollen… ist alles etwas unglücklich gelaufen, und irgendwie hat er mir ein bißchen leid getan. Also: Wenn er es nochmal versuchen möchte …. viel Glück.🍀

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Joost kann ja gar nicht gewinnen, in der Kategorie gewinnt doch eh Cyril mit Stumblin‘ In!!!! 😱😱😱😱😱😱😱

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

Warum sollte es RTL Boulevard senden, wenn es sich hinterher als Ente erweisen sollte? Halte ich für eher unwahrscheinlich.
Man muss daher schon davon ausgehen, dass die Information von einer relativ vertrauenswürdigen Quelle an RTL NL durchgesteckt wurde. Warum sollte man das sonst senden?
Finde es an sich auch angemessen, dass Joost erneut zum ESC entsendet wird. Es spricht nichts dagegen.
Avrotos kann da innerhalb der Niederlande einer sehr weitgehenden Unterstützung sicher sein.
Ja es hat einen Vorfall gegeben, der sich aber als nicht strafbar herausgestellt hat. Juristisch ist Joost somit vollkommen berechtigt an einem ESC teilzunehmen.
Es bleibt aber dabei, dass Joost jetzt nicht der einfachste aller Kandidaten ist. Das war aber auch schon vor dem ‚Vorfall‘ so.

Kaum anzunehmen ist aber, dass Joost auch 2025 mit einem so starken Song, wie Europapa auflaufen wird. Lokal (also in NL) ist es ein ziemlicher Allzeit-Streaming-Hit. NL Spitzenwert weekly: 6,2 Mio bei 279% Vorsprung vor Platz 2.
16,33 Mio in den ersten 4 Wochen.

Aber alles unter 4 Mio in der Erstwoche wäre eine dicke Enttäuschung (bei erneuter Teilnahme)
Auf Europapa (5x in Folge Nr 1) folgte übrigens der Titel Sugardaddy von Roxxy Decker der in 4 Wochen auf immerhin auch 13,8 Mio kam (in der Spitze 4,1 Mio).
Die wurde nach 5 Wochen auf der 1 dann wieder von Joost verdrängt. aber nur 1 mal dann kehrte Roxy für 3 Wochen auf 1 zurück.
Die löste sich dann selbst auf der 1 ab. Um dann kurz darauf mit nem anderen Titel gleich wieder 5mal die Spotify 1 zu erreichen. Vor ner Woche war Roxy erneut auf der 1 mit neuem Titel

Joost hingegen schaffte es nur mit dem Follow up Luchtballon zweimal in die Top 10. Kam von dem also nicht mehr viel in der Breite Ansprechendes.

Roxxy Dekker wäre naher natürlich die viel ‚bessere‘ Wahl. Die will wahrscheinlich aber nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Roxxy Dekker finde ich auch klasse, ebenso Jeffrey Heesen.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Warum sollte es RTL Boulevard senden, wenn es sich hinterher als Ente erweisen sollte?

Es war die Samstagausgabe. Wenig Klatsch und Tratsch, da greift man gerne auf alte Themen zurück.
Fakten: Es gibt ein neues Video (mit irgendwo drin ‚Joost Klein 2025‘, kann alles bedeuten); Grammy-Longlist (im Normalfall keine Erwähnung wert) und Joost hatte letzte Woche einen Termin bei Avrotros. Zusammen genau richtig für diese Sendung um eine Lücke zu füllen. Wobei man doch recht skeptisch war über eine erneute Teilnahme.

Avrotros kann da innerhalb der Niederlande einer sehr weitgehenden Unterstützung sicher sein.

Nicht mehr. Andere Medien haben alles ignoriert bis auf was Joost selbst auf sein Insta-account zeigt. Und selbst dieses ‚ESC 2025‘ wird nur nebenbei gemeldet.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Gab ja auch schon lange keinen Artikel mehr über den niederländischen Clown… 🤡

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

🐦🕊🕊🕊

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Hoffe immer noch auf eine seiner weiteren berechnenden Promo-Kampagnen, um verzweifelt Aufmerksamkeit zu erhalten.
Sollte tatsächlich etwas an den Gerüchten dran sein, mein Rat an Avrotos: Legt doch gerne mal eine Pause ein. 😉
Ist vielleicht dann doch gar nicht so schlimm, dass ich den ESC 2025 nicht so intensiv verfolgen werden kann…

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Wenn bestimmte Acts aus der letzten Saison jetzt diese Saison zurückkommen, wie Joost als Act für die Niederlande und eventuell Bambie Thug z.B. als Intervall Act, dann kann entweder alles gut laufen und diese beiden Personen benehmen sich jetzt fair den anderen Acts gegenüber oder es könnte wieder zu ähnlichen Vorfällen mit diesen beiden kommen wie in der letzten Saison kommen. Wenn letzteres passiert geht dann haben den ESC 2025 SRF (durch die Einladung von Bambie Thug) und Avrotros (durch die erneute Nomination von Joost Klein) vermasselt. Sowohl SRF als auch Avrotros dürften nach den Vorfällen der letzten Saison jetzt „gewarnt“ sein und müssten eben dann mit diesen Personen auch intensiver das Gespräch suchen.

Alles was ich, wie bestimmt auch viele andere ESC-Fans, möchte ist einfach nur, dass die Acts fair miteinander umgehen. Und damit zähle ich nicht nur die Acts für den ESC-Wettbewerb selbst, sondern eben auch die ganzen Acts, welche außer Konkurenz (Opening Acts, Intervall Acts etc.) auftreten.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Warum sollte der schweizer Sender denn um alles in der Welt diesen irischen Act als Interval Act haben wollen? Ist abwegig…

Es ist vollkommen selbstredend, dass die Künstler untereinander fair miteinander umzugehen haben. (d.h. u.a. z.B. auch, dass nicht aus ner ‚Maus‘ nen Riesenelefant fabriziert wird)
Problem dabei sind aber die EBU Leute selbst. Die haben ohne jede Not ‚hinter der Bühne‘ nun auch quasi zu ‚vor der Bühne‘ erklärt und machen mit haufenweise Kameras sozusagen ‚Jagd‘ auf die Kandidaten.
Könnte mir vorstellen, dass das zu einer erheblichen psychologischen Belastung der Teilnehmer und ihrer Teams führt.

Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass alle Kandidaten und ihre Teams sich den ‚guten Sitten‘ entsprechend verhalten müssen.
Allgemein wäre vielleicht hinter der Bühne ein Kameraverbot nicht das Schlechteste. Das impliziert ein Handyverbot (falls das Handy eine Kamera hat). Mich würde ein solches Verbot ‚hinter der Bühne‘ nicht im Geringsten stören.
Wer sich benimmt wie ‚Schulkinder‘ wird dann halt behandelt wie Schulkinder…

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Ich stimme dir in allen Punkten zu, was das ganze mit dem filmen hinter der Bühne angeht!
Auf deine Frage, weshalb Bambie Thug beim kommenden ESC auftreten könnte wäre halt dann einfach die „Freundschaft“ zu Nemo.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Außerdem: Sollte er tatsächlich 2025 teilnehmen, wäre das Kamera-Trauma ja schnell überwunden. 😉

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Da kommt dann ein neues Trauma!!

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Dass Joost sich nicht entsprechend der Regeln der EBU verhalten hat, ist keine Frage. Er wurde nur ja nur nicht weiter juristisch belangt.
Von daher schwebt weiter ein Schatten über ihn. Ob man dem Vorfall mit einer erneuten Teilnahme am ESC gerecht wird, bleibt für mich fraglich.😕

Last edited 1 Jahr zuvor by Festivalknüller
Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

hier greift die u.a. Bewährung, die die Aussicht auf Besserung impliziert. Wie lange soll der ‚Schatten‘ denn schweben Herr /Frau Richter?

Übrigens hatte auch Bambie Thug gegen EBU Regeln (durch ihre Körperbemalung) verstoßen.
Ebenso Nemo der mit einer privaten Flagge auf die Bühne kam, die dort gar nicht erlaubt ist (so weit ich weiss, sind beim Defilée nur Nationalflaggen erlaubt). Er dürfte somit in Basel dann auch nicht auf der Bühne sein.

Bambie wird mit Sicherheit nie wieder von RTE nominiert, bei Nemo ist die Wahrscheinlichkeit auch fast Null.

Theoretisch hat die EBU aber ja selbst gegen Regeln der guten Sitten verstoßen, indem sie ‚ein Heer von Kameraleuten‘ angeheuert hat, um mit deren Bildgeilheit hinter der Bühne nach interessanten Bildern zu ‚forschen‘. Ich persönlich würde hinter der Bühne durchaus ein Recht auf Privatsphäre erwarten. Nicht alles was technisch/personell möglich ist, sollte man machen…

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

er wurde ausserdem nicht ‚weiter belangt‘ sondern das Ganze löste sich nach eingehender Überprüfung weitgehend in Luft auf. Belangt wurde er somit ÜBERHAUPT nicht. Es gab nichts zu Belangen (im juristischen Sinn), Die Untersuchung führte ins Leere. Fakt aber ist, dass die EBU das Verhalten von Joost gegenüber der Kamerafrau als weiterhin sanktionswürdig einstuft.

Die EBU erweckte meiner Ansicht nach den Eindruck sein Ausschluß erfolgte prophylaktisch, da eben eine Untersuchung, ob ein Strafverfahren eingeleitet werden muss anhängig war. Tatsächliche Begründung war aber ‚dem Hausrecht widersprechendes Verhalten gegenüber einem Teammitglied‘. Dabei spielt die juristische Belangfähigkeit nicht die allergeringste Rolle.

Das sagte die schwedische Staatsanwaltschaft:
«Heute habe ich die Ermittlungen eingestellt, weil ich nicht beweisen kann, dass die Tat ernsthafte Angst auslösen konnte oder dass der Mann eine solche Absicht hatte.»
Es gab demnach schon eine Art von Tat, die aber nicht so schwerwiegend war, dass die juristisch hätte erfolgreich belangt werden können. Die EBU hat sich im Nachlauf nie dazu geäusserst, ob diese Tat (‚der wie auch immer geartete Vorfall‘) nun KEINEN Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln/Hausrecht mehr darstellt. Da nie was anderes bekannt gemacht wurde, muss man davon ausgehen, dass die EBU einen Verstoß gegen das sehr strenge Hausrecht (‚Null Toleranz‘) weiterhin als vollumfänglich gegeben sieht. Das aber ist dann schon eine rechtliche Grauzone hinter dem man sich schön verstecken kann.

Laut Avrotos aber auch ‚bewiesen‘ ist, dass besagte Kamerafrau gegen eine EBU Regel verstoßen hat. Das wurde allerdings seitens EBU nicht sanktioniert.
Ebenso erwiesen ist, dass es mit der Null Toleranz dann schon recht flexibel gehandhabt wird. Es gab ja weitere Verstöße gegen das Hausrecht…

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Was mir noch dazu einfällt: Avrotos würde mit der Nominierung von J.K. jede – evtl. noch übrig gebliebene – Glaubwürdigkeit verlieren. Monatelang schwafelt man etwas von dringenden strukturellen Änderungen und „droht“ mit einer Nicht-Teilnahme, nur um dann genau den Künstler zu nominieren, der ja angeblich so sehr unter den vermeintlich schlimmen Bedingungen Backstage gelitten habe, da die EBU sich nicht genug um die Künstler sorge.
Finde den Fehler…

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Das ist alles nur Show und verarsche von Avrotos !

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Bei AVROTROS meint man anscheinend, eine erneute Nominierung Joost Kleins würde die EBU tierisch ärgern. Ich tippe aber mal, das juckt die EBU nicht im Geringsten, solange er nicht wieder Ärger bereitet.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Joost Klein ist einer der Bewerber für die Niederlande um die ESC-Teilnahme und die dortigen Medien meinen zu wissen, daß die Niederlande am ESC 2025 dabei sein wird.

Aus dem Vereinigten Königreich gibt es Gerüchte, daß Becky Hill möglicherweise das Land in Basel vertreten soll. Becky Hill war die Leadsängerin von Meduza bei deren Hit „Lose Control“:

https://www.youtube.com/watch?v=-3P2USPFDcE

Außerdem arbeitete mit David Guetta bei „Remember“ zusammen. Auf der anderen Seite ist sie auch als Solokünstlerin aktiv, so zum Bleistift bei „Outside of love“:

https://www.youtube.com/watch?v=kgF8B0rF438

Hier eine Akustiv-Version des Songs „Last Time“:

https://www.youtube.com/watch?v=OOk43jNbgzs

Singen kann sie also.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Das konnte Olly auch mal. 😉

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Glaubt Ihr, dass Joost Klein in Basel dabei sein wird?

Glauben ??? Befürchte es.

Versteht ihr das Zögern von AVROTROS?

Nö.

Wird Joost Klein den Grammy bekommen?

😲😱🤢🤢🤢

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Gab es eigentlich kein besseres Bild von Joost. 🤔🤔🤔 Bei dem Bild bekomme ich ja Angst, wenn mir jemand mit so einen Gesicht entgegegen kommen würde, würde ich das weite suchen.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Bei den vielen Beiträgen über Joost,hast du keine große Auswahl mehr.

Last edited 1 Jahr zuvor by elkracho
Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Ich glaube nicht, dass sich die Niederlande damit einen Gefallen tut, wenn Joost Klein ein weiteres Mal beim ESC teilnimmt. Die ganze Geschichte wird wieder aufkochen, das ist schlecht für den ESC. Und Joost will bestimmt nicht zeigen, wie er sich benehmen kann.
Natürlich steht es ihm zu, wieder teilzunehmen, Europapa fand ich ja noch ganz ok(wenn auch nicht grammy-würdig), im Gegensatz zu der Musik, die er sonst so macht, die einfach nicht mein Geschmack ist.
Niederlande hat schon so gute Künstler/innen aufgeboten, sie täten gut daran, sich daran wieder zu erinnern.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Also wenn der Joost nen ‚Best Dance Pop Recording‘ Grammy bekäme, DAS wäre natürlich ein Ding.
Ist aber sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich.
Das Voting der Academy Mitglieder findet derzeit statt.
Laut Billboard gab es für den 2025er Grammy für Song of the year mit 978 Entries die meisten Einreichungen.
Europapa konkurriert bei ‚Best Pop Dance Recording‘ mit mind 74 und bis zu 289 Einreichungen. (Billboard hat nur die meisten und wenigsten Einreichungen nach Kategorie konkretisiert)
Auf Grund der äussert umfangreichen Konkurrenz ist eine Joost Nominierung unwahrscheinlich.

Zunächst filtert je Kategorie ein ‚Screening Committee‘ von 350 Experten aus der Musikwirtschaft die Entries.

Dann erfolgt das sogenannte First Round Voting (das passiert aktuell). Es stimmen aber nicht alle über alles ab, sondern ist genrebegrenzt.

Am Ende entscheidet aber bei ‚wichtigen Kategorien‘ ein geheimes Kommittee per geheimer interner Abstimmung, wer dann aus den meistbevoteten Entries tatsächlich auch nominiert wird. Die Nominiertenliste erscheint am 08.11.24.

Einreichungen passieren so:
„a professional or voting member of the Recording Academy (über 13 Tausend Personen oder Entitäten sind das, davon 9% aus dem ‚Dance‘ Genre) must enter the submission. Many record labels become members of the Recording Academy so that they can make submissions to the Academy through their online portal.“

Derzeit kursieren nur Predicitions.

Letzte Jahr Best Pop Dance Recording:
Winner Kylie Minogue – Padam Padam (high end ist das Werk ja nun auch net..)
Nominees
Troye Sivan – Rush, David Guetta & Co – Baby Don’t Hurt Me, Calvin Harris & Co – Miracle, Bebe Rexha & David Guetta – One in a Million

Kategorie heisst ab 2025 Best Dance Pop Recording…

In diesem Dance-Pop Bereich werden im Popbereich mit am häufigsten europäische Acts nominiert. Aber: in wichtigen Kategorien haben in den USA unerfolgreiche Songs generell große Schwierigkeiten.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

Ich habe etwas überlegen müssen, ob ich meine Meinung hinsichtlich zu diesem Thema schreibe, mich allerdings dazu entschlossen, es zu machen. Auch wenn ich wohl eher eine Mindermeinung vertreten werde:

Ich möchte nochmal in Erinnerung rufen, dass gegen Joost Klein ein juristisch-strafrechtliches Verfahren seitens der EBU eingeleitet wurde. Vorgeworfen wurde ihm durch das Stellen einer Strafanzeige bei der sachlich und örtlich zuständigen Staatsanwaltschaft in Schweden seitens der gesamten EBU – unter der Federführung von Martin Österdahl – ein konkretes strafbares Verhalten, welches man grob als versuchte Körperverletzung, (versuchte) Sachbeschädigung und (versuchte) Nötigung bezeichnen könnte.

Fakt – also Tatsache – hierbei ist, dass die gesamte EBU wichtige Beweismittel, wie die Kamerafrau aus Schweden und ihre beschädigte Kamera weder von der EBU, noch von der schwedischen Staatsanwaltschaft während des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens zur Klärung der gegen Joost Klein vorgeworfenen Straftat in Anspruch bzw. als klärendes Hilfsmittel eingereicht wurden.

Bezugnehmend zur Kamera als auch zur Kamerafrau selbst wurde von der EBU und Martin Österdahl keine Begründung abgegeben, warum diese beiden wichtigen Beweismittel nicht zur juristischen Klärung eingereicht wurde.

Auch die Staatsanwaltschaft in Schweden gab öffentlich keine nachvollziehbare Erklärung ab, warum sie nicht nachträglich gefordert hat, dass die in Rede stehende Kamera eingereicht werden muss.

Die Strafanzeige der EBU gegen Joost Klein musste daher aus Mangel an Beweisen eingestellt – umgangssprachlich fallen gelassen werden – da die EBU ihrer BEWEISPFLICHT NICHT NACHGEKOMMEN IST, dass Joost Klein sich tatsächlich strafbar verhalten hat.

Dies ist die höchste für die EBU und gleichzeitig der höchste juristische Sieg für Joost Klein. Das kann man drehen und wenden wie man will.

Das ist in einer Demokratie und einem Rechtsstaat auch richtig so. Egal ob die beschuldigte Person (hier Joost Klein) charakterlich unterste Schublade ist oder ein herzensguter Mensch.

—————————–(Break)————————————————

Sollte die gesamte EBU – unter der Federführung von Martin Österdahl – nun der Ansicht sein, dass ein Sich-Nicht-Äußern warum wichtige Beweismittel von deren Seite aus der Staatsanwaltschaft in Schweden vorenthalten wurden, um den strafbaren Vorwurf gegen Joost Klein endgültig entweder zu bestätigen und zu verneinen eine gute Strategie ist, dann sage ich glasklar „nein“.

Es ist moralisch verwerflich und juristisch nicht akzeptabel, wenn die EBU und Martin Österdahl über den Grund, wichtige Beweismittel der Staatsanwaltschaft vorzuenthalten, einen Mantel des Schweigens stülpen wollen in der Hoffnung, dass die Angelegenheit irgendwann im Sande verläuft.

Ebenso wäre es moralisch verwerflich und juristisch nicht akzeptabel, wenn die EBU und Martin Österdahl die Causa Joost Klein – der ein berechtigtes Interesse hat warum ein Strafantrag gegen ihn gestellt wurde ohne alle Beweismittel, die ihn möglicherweise ENDGÜLTIG ENTLASTEN KÖNNTEN – nun dem Schweizer Rundfunk (SRF) und den beiden Schweizer ESC-Verantwortlichen (m/w/d) Reto Peritz und Moritz Stadler aufgebürdet werden, so nach dem Motto nun seht Ihr aus er Schweiz mal zu, dass JOOST Klein, sollte er denn beim ESC 2025 in Basel teilnehmen, seine Klappe hält und sich zu dem Vorfall des vergangenen Jahres nicht mehr äußert.

So funktioniert das nicht !

Sowohl die gesamte EBU unter der Federführung von Martin Österdahl, als auch der zuständige Staatsanwalt (m/w/d) aus Schweden stehen daher nach meiner Ansicht in der Pflicht beim ESC 2025 in Basel sich einer separaten Pressekonferenz den moralisch und juristisch kritischen Fragen der Journalisten (m/w/d) und ESC-Fans (m/w/d) zu stellen und die wichtigste Frage zu beantworten warum die Kamera von der Kamerafrau der schwedischen Staatsanwaltschaft nicht zur Verfügung gestellt wurde bzw. warum die in Rede stehende Kamera seitens der Staatsanwaltschaft nachträglich nicht doch noch von der schwedischen Kamerafrau eingefordert wurde.

Nur so wird endgültig Gras über die Sache wachsen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Timo1986
Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Die EBU hat mit ihrer sicherlich berechtigten Entscheidung zur Disqualifikation neben
Joost mit seinem Fehlverhalten genügend Schaden angerichtet

Die Kamera ist in diesem Zusammenhang nicht das ausschlaggebende Element und spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Warum sollte die EBU mit einem „Statement“ noch mehr Öl ins Feuer giessen und der in diesem Fall bisher nur von Dir geforderte Bereitstellung von angeblichen Beweismitteln Folge leisten.
Da hält man den Ball wohl lieber flach und lässt die Sache auf sich beruhen, um weiteren Imageschaden abzuwenden.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Also, soweit ich mich erinnere hat nicht die EBU Strafanzeige gestellt, sondern die Kamerafrau. Die EBU hat Joost Klein wegen dieses Vorfalls disqualifiziert, aber mit der Strafanzeige hatten sie nichts zu tun.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

seitens der EBU wurde erstmal gar nichts eingeleitet. Das ist eine komplett falsche Aussage.
Die Untersuchung seitens der schwedischen Staatsanwaltschaft wurde nach Anzeige durch die Kamerafrau vorgenommen. Allein schon auf Grund dieses Vorgangs musste Joost von der EBU von der weiteren Teilnahme am Contest ausgeschlossen werden, da das Ergebnis der Untersuchung ja noch unbekannt war.
Die EBU hat denn auch den Joost Ausschluss keineswegs mit dem juristischen Vorgang begründet, sondern damit, dass Joost gegen die von der EBU selbst aufgestellten (Benimm)-Regeln (Hausrecht quasi, ‚Null Toleranz‘) verstoßen habe. Ein Einspruch gegen eine von der EBU ausgesprochene Sanktion mit aufschiebender Wirkung wäre meine ich nicht möglich.

Tatsache aber ist halt schon, dass eine ‚Tat‘ bzw ein ‚Vorfall‘ stattfand, deren Schwere und Stichhaltigkeit wegen sich widersprechenden Zeugenaussagen nicht feststellbar war und daher nicht juristisch verfolgt werden konnte.
Da eine Tat, die laut Einschätzung der EBU anscheinend weiterhin den Regeln widerspricht stattfand, muss die EBU niemanden in dem Sinne reinwaschen.
Man kann der EBU aber schon vorwerfen, dass Verstösse gegen die Regeln durch Andere (u.a. eventuell auch durch die Kamerafrau) nicht entsprechend geahndet wurden.

Tatsache ist, dass eine Sachbeschädigung an der Kamera nicht festgestellt wurde. Der in der Anzeige erhobene Vorwurf der Bedrohung konnte nicht nachgewiesen werden. Die immerhin vom schwedischen Fernsehen SVT verbreitet Behauptung Joost hätte gegen eine Kamerafrau Gewalt angewendet ist demnach quasi eine Lüge gewesen, die so nicht hätte verbreitet werden dürfen. Nur weil jemand etwas anzeigt, heisst das ja nicht dass das auch so stattfand, wie angezeigt…

Es wurde Gewaltanwendung und auch Gewaltandrohung nicht festgestellt. SVT hat sich meines Wissens nicht bei Joost entschuldigt.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

@ Festivalknüller / AlexESC / Trevoristos:

Den tatsächlichen Vorgang der Strafanzeige hat in der Tat die Kamerafrau aus Schweden durchgeführt.

Aber glaubt ihr allen Ernstes, dass die Kamerafrau die Strafanzeige tatsächlich ohne dem Wissen und der vorherigen Absprache mit der EBU durchgeführt hat.

Da habe ich meine berechtigten Zweifel.

Die Kamerafrau hat aus unerklärlichen Gründen die Kamera der Staatsanwaltschaft vorenthalten und die EBU hätte aufgrund ihrer Stellung als Terrainverwalter des gesamten ESC-Geländes die Kamerafrau ausdrücklich dazu auffordern müssen jene in Rede stehende Kamera entweder ihr selbst oder der Staatsanwaltschaft herauszugeben.

Das wurde jedoch nicht getan. Höchstwahrscheinlich gab es dafür Gründe.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Das wäre nun wirklich keine Überraschung, wenn Joost 2025 antreten wird. Diese Vermutung hatte ich unmittelbar nach Malmö. Eigentlich stellt sich nur die Frage, muss Joost durchs Semi oder bekommt er einen fixen Finalplatz?

roxy
roxy
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Nicht vergessen, er wurde beim letzten mal ausgeschlossen. Das hat ja mit der polizeilichen Untersuchung nichts zu tun. Insofern wäre es absurd, wenn er einen fixen Finalplatz bekommen würde als Belohnung.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Wobei das Verfahren eingestellt wurde. Wäre dies vor dem Finale gewesen (Einstellung des Verfahrens), hätte die EBU sicherlich seine Teilnahme wieder zugelassen.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Die EBU hat den Ausschluss meine ich anders begründet. Die EBU Regeln für den ESC sind ja etwas anderes, als juristische Regeln. Es gilt sozusagen das Hausrecht.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Finalteilnahmen sind keine Verlustvorträge, die man bilanziell im nächsten Jahr geltend macht. Und wie andere schon erwähnten: Begründung war Joosts Verstoß gegen die EBU-Regeln, Compliance-Vereinbarungen waren Bestandteil der Teilnahme. Wollte Joost also irgend etwas einfordern, dann müsste er darin einen Verstoß durch die EBU belegen. …

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

es gelten die EBU Regeln für den ESC. Veranstalter + Big Five direkt. Alle anderen Quali…

Benimmt sich Joost daneben (d.h. verstösst er gegen die ‚Null Toleranz‘) fliegt er wieder.

Joost hat keine mehrjährige und erst Recht keine Lifetime-Sperre erhalten. Seine Teilnahme ist daher nach EBU Regeln ohne weiteres möglich.

Tim
Tim
1 Jahr zuvor

Ich brauch ihn definitiv nicht in Basel, aber wenn danach die Sache erledigt ist, und es hilft, dass nicht jedes Jahr darüber lamentiert wird – meinetwegen.

Mein einziger Wunsch wäre nur, dass er nicht einen Mitleidssieg einfährt. Aber ich denke, dass die Pro-Jost-Fraktion zwar die laute, aber nicht unbedingt die größte ist. Und wenn nicht andere toxische Typen wie Bambi dabei sind, wer weiß, vielleicht weiß er sich dann auch zu benehmen.

Allerings sollte ihm vielleicht jemand vorher erklären, dass er dort gefilmt wird und dass eine „subjektive“ Meinung über gewünschte Abmachungen nicht gleichzusetzen ist, mit einer vertraglichen Vereinbarung.

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Ich wünsche mir nur, dass es nicht wieder so viel Drama gibt wie 2024, sondern dass sich möglichst viele Künstler und Künstlerinnen treffen, um mit Freude an Musik und Vielfalt sich und allen Zusehenden eine schöne Zeit zu bereiten.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Sehr schön gesagt. 😀

eurohawk
eurohawk
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Die Schandmäuler laufen ja schon wieder auf Hochtouren. Prima, dass ESC kompakt regelmäß die Herrschaften hier förmlich dazu anstachelt… erschreckend und beschämend.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Ich sehe wirklich nichts Positives, was dabei rauskommen könnte.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Joost und Söder – man wird sie einfach nicht los.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

😂😂😂

Jacqob'99 - Senza pietà
Jacqob'99 - Senza pietà
1 Jahr zuvor

🤮

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣 🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🤮🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣🪣

Reichen die Eimer oder brauchst ihr noch mehr?

Ralf0711
Ralf0711
1 Jahr zuvor

Ach nee, lieber was Anderes aus den Niederlanden.

4porcelli - Give The 🦦 what he needs
4porcelli - Give The 🦦 what he needs
1 Jahr zuvor

Bitte nicht, diese Krawallfigur braucht kein Mensch. Das hier wirkt leider wie die Verbiestertheit, die man uns Deutschen oft nachsagt. Mit der Musik kann ich auch nichts anfangen.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

EBU: Ne, der Joost kommt uns kein zweites mal auf die Bühne!
AVRATOS: Hold my beer 😎

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

ist es aktuell um die zuständige Rundfunkanstalt AVROTROS sehr ruhig

Die Gespräche mit der EBU sind noch beendet.

Wichtiger ist die Aussage von Cornald Maas im verlinkten Fragment von RTL-Boulevard. Bei Avrotros spricht man mit mehreren Sänger*innen, aber zuerst muss man sich entscheiden ob man in 2025 dabei ist. Alles der Reihe nach. Wie immer ist der Song entscheidend, nicht der Künstler.

Außerdem gibt es keine zweite Quelle für diese Nachricht. Meistens ist Algemeen Dagblad (ad.nl) besser und schneller informiert als RTL Boulevard.

Also wieder einmal: Abwarten und Tee trinken.

Sehenswert: https://www.youtube.com/watch?v=t6psir7Iiis (51 Minuten)

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko mSuF
Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Fehler, es muss ‚Die Gespräche mit der EBU sind noch nicht beendet‘ sein.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Es gibt noch einen Bewerber, der für die Niederlande beim ESC antreten möchte und das ist Claude:

https://youtu.be/h9knc_OUe9Y?si=_EMtkxU8cSSvIS_r

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Oh, den habe ich schon paar mal gehört.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Nahm auch an „Beste Zangers“, der niederländischen Variante von „Sing meinen Song“ teil.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Ich glaube ich kenne ihn durch dieses Song

ESCFrank
ESCFrank
1 Jahr zuvor

Also ich persönlich möchte den nicht mehr sehen, nie wieder.

BineB.
BineB.
1 Jahr zuvor

Oh, Herr im Himmel! 🙏 Nimmt diese Posse denn überhaupt kein Ende? Statt man endlich Mal einen Deckel drauf macht, geht es weiter und weiter! 😤
Tja, aber Herr Klein wird das (wenn ich hier wieder schreibe, was ich dazu denke, bekomme ich erneut von dem einen oder anderen böse Post 😉) Thema bis zum nächsten ESC für seine Publicity nutzen, ob er nun mitmacht oder nicht!
Möge er bitte, alleine für die geringe Hoffnung auf einen friedlicheren ESC25, daheim bleiben!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

Seine letzten Songs laufen vermutlich nicht so gut wie erhofft, deshalb muss man die Kuh melken so lange es geht. Ich hoffe auch das er fernbleibt vom ESC.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

Danke, ich fühle deinen Kommentar!

ECD534
ECD534
1 Jahr zuvor

Niederlande sehe ich nun mit 99% beim ESC. Ich sage extra nicht 100, damit man mir nicht vorwerfen kann, dass meine Aussage schlecht gealtert sei

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  ECD534

DAS ist natürlich raffiniert! Respeeekt^^

ECD534
ECD534
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Praktische Taktik, ich weiß

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Für alle die von den ganzen Joost und Bambie (da gibt es zum Glück kaum welche) genervt sind und Entspannung suchen. Hier ein Tipp von Metalhealthcoach ALLIGATOAH!! Ich habe es selber schon wegen meine Aiste’s Trauma nicht ausprobiert! 😉😉😉

ACHTUNG DAS FOLGENDE VIDEO BITTE LIEBER NICHT NACHAHMEN, KÖNNTE SONST TEUER WERDEN!!!

https://www.youtube.com/shorts/yEM-tHhCvvw

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Hilft vielleicht auch wenn man genervt ist, weil der NDR immer noch keine Infos wegen dem deutschen Vorentscheid herausgegeben hat. 🤓🤓🤓

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Kleiner Tipp:

Werde einfach wie ich ein „emotionaler Italiener“. Dann hast du die Sicherheit, dass immer am ersten Sonntag im Dezember alle Teilnehmer (m/w/d) des Festival di Sanremo pünktlich in den 13:00 Uhr Nachrichten auf Rai 1 vom Moderator / Künstlerischen Leiter des Sanremo-Festivals offiziell verkündet werden. 😀

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Da hast du recht.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

„Zwei kleine Italiener…“ 😉

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Nach dem „Bambie“ fehlt das Wort „Artikel“

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Yeeeeesss! 😀

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

😀😀😀

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Übrigens: Deutschland hat in der Nations League die Niederlande mit 1 : 0 besiegt und der Matchwinner war Debütant Jamie Leweling.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Glückwunsch mir ging nur die eine Bandenwerbung auf dem Zeiger. grrrr 🤬🤬🤬

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Kann Jamie Leweling singen? Vielleicht fragt dann Avrojoost mal bei ihm an?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

In der Ukraine haben Jamala, die vor acht Jahren den ESC gewann und Tina Karol, die vor 18 Jahren das Land beim ESC vertrat, eine weitere Teilnahme erwogen:

https://www.instagram.com/p/DBJ8ORHtNLj/

Bleibt die Frage, ob sich beide erneut dem Vorentscheid Vidbir stellen wollen oder auf eine interne Nominierung hoffen?

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Quelle: Algemeen Dagblad / ad.nl

Dilemmata rund um die Teilnahme am Eurovision Song Contest nach der Disqualifikation von Joost Klein

Alexander van Eenennaam 15.10.2024

Die Entscheidung wird noch in diesem Monat fallen: Nehmen die Niederlande nächstes Jahr am Eurovision Song Contest in der Schweiz teil oder nicht? AvroTros macht dies davon abhängig, ob der organisierende europäische Rundfunkdachverband EBU genügend Garantien für ein sichereres Umfeld für die Künstler bietet. Die Disqualifikation von Joost Klein, die in den Augen des niederländischen Senders eine unnötig harte Sanktion für eine Affäre mit einer Kamerafrau darstellte, dauert noch an. Im Vorfeld der Entscheidung listet Algemeen Dagblad (ad.nl) die wichtigsten Argumente für und gegen eine Teilnahme auf.

Warum sollten die Niederlande nicht teilnehmen?

1. „Wir wurden betrogen“

Es ist die Stimmung, die in den Niederlanden herrscht: Die EBU hat Joost Klein disqualifiziert, obwohl er nichts Strafbares getan hat, wie aus den gerichtlichen Ermittlungen in Schweden hervorgeht. Der Europapa-Sänger wurde wegen seiner Drohgeste gegenüber einer Kamerafrau in Malmö nicht strafrechtlich verfolgt.

Unabhängig davon, ob die Stimmung berechtigt ist oder nicht – Verhalten, das nicht strafbar ist, kann dennoch unzulässig sein – würden die Niederlande ein Statement abgeben, wenn sich das Land nicht für die kommende Ausgabe anmeldet.

2. Künstler kehren beschädigt zurück

Der Stress und Druck auf die Teilnehmer des Eurovision Song Contest ist immens. Sogar ungesund. S10, die 2022 anscheinend locker das Festival in Turin hinter sich gebracht hat, erzählte im Anschluss, wie hart das Event wirklich für sie gewesen sei. Mia & Dion, das Paar von 2023, das stimmlich ziemlich daneben gesungen hat, wurde dafür in der Öffentlichkeit hart bestraft und obwohl er äußerst beliebt war: Auch Joost Klein erlitt in Schweden einen schweren mentalen Schlag. Warum sollte man an einem Festival teilnehmen, das Künstlern so viel Schaden zufügen kann?

3. Die EBU oder Nordkorea unter den Sendern

Die Organisation des Eurovision Song Contest liegt in den Händen des europäischen Rundfunk-Dachverbandes EBU. Eine starre, altmodisch verwaltete und undurchdringliche Bastion. Ein Club, der alle Macht hat und nur auf die großen Sponsoren und die reichsten Länder hört, die jedes Jahr den größten finanziellen Beitrag leisten: Italien, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Spanien. Journalisten, die der EBU kritische Fragen stellen wollen, erreichen nie jemanden am Telefon. Die EBU kommuniziert höchstens per E-Mail, was das Stellen von vertiefende Fragen nahezu unmöglich macht. Als Land möchte man kein Teil davon sein, oder?

4. Vetternwirtschaft

Basiert nicht der gesamte Eurovision Song Contest auf Vetternwirtschaft? Griechenland und Zypern, die sich traditionell jeweils 12 Punkte geben, Ostblockstaaten, die sich die Punkte gegenseitig weitergeben und auch die Niederlande und Belgien, die traditionell oft freundschaftlich miteinander umgehen. Vielen Anhängern des Eurovision Song Contest ist es schon lange ein Dorn im Auge.

5. Es geht nicht um den besten Song, sondern um den verrücktesten Act

Sagt dir A bisschen frieden von Nicole etwas? Ein süßes Lied, das 1982 Europa eroberte. Und wer war Johnny Logan, der Ire, der das Festival dreimal gewann, als Sänger und Komponist? Das alles geschah zu einer Zeit, als der Eurovision Song Contest noch ein Liederfestival war. Jetzt ist die damit verbundene Handlung genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger. Es geht nicht mehr um den besten Song.

Warum sollten die Niederlande doch teilnehmen?

1. Das zweite Mal Joost Klein, süße Rache an der EBU

Lassen wir uns als kleines Land von der EBU unterdrücken? Natürlich nicht. Tatsächlich werden wir Joost Klein im Jahr 2025 einfach wieder dahin schicken. Er selbst ist dazu bereit, viel (internationale) Aufmerksamkeit ist Ihnen im Vorfeld versichert und wie könnte man sich besser an der EBU rächen?

2. Die EBU scheint endlich zu erkennen, dass weniger mehr ist.

Die Niederlande werden durch die Teilnahme an Basel nicht ihr Gesicht verlieren. Die EBU hat eingeräumt, dass es in Malmö nicht gut lief und hat Maßnahmen zur Verbesserung angekündigt. Vielleicht gehen sie nicht weit genug, aber die EBU ist ein Mammuttanker, der stoisch seinen eigenen Kurs vorgibt, und wir sollten nicht zu schnell vorgehen.

3. Es ist für AvroTros und die Zuschauerzahlen viel lukrativer, dort zu sein

Die am Eurovision Song Contest teilnehmenden Länder sind verpflichtet, das Halbfinale und das Finale live im Fernsehen zu übertragen, unabhängig davon, ob sie teilnehmen oder nicht. Ohne den niederländischen Beitrag ist das Interesse in unserem Land (NL) minimal. Dies führt zu enttäuschenden Einschaltquoten für AvroTros und geringeren Werbeverkäufen. Mitmachen ist deutlich lukrativer.

4. Es ist eine fantastische Plattform, um sich einen Namen zu machen

Die Teilnahme am Eurovision Song Contest ist für die Niederlande eine Werbung, aber die Künstler können sich auch profilieren. Schau mal, was es für den unbekannten Duncan Laurence bedeutete und wie Joost Klein trotz seiner Disqualifikation mit Europapa ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielte.
Eine so große Werbeveranstaltung wie der Eurovision Song Contest ist in ihrer Art einzigartig.

5. Eine Ablehnung als Protest macht den Zweck zunichte

Wir halten uns in den Niederlanden für sehr wichtig, aber die EBU wird nicht in Panik geraten, wenn AvroTros sich behauptet und von einer Teilnahme absieht. Finanziell merkt die EBU davon nichts, denn der Eurovision Song Contest ist Teil eines viel größeren Vertrags zwischen der EBU und der NPO, der auch Rechte an Nachrichten- und Sportbildern umfasst. AvroTros hat noch ein weiteres Interesse: Der Sender will nicht riskieren, dass die NPO den Eurovision Song Contest künftig an einen anderen Sender vergibt.

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1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

„Rache?“ langsam können sie sich mal wieder einkriegen. Dank fürs übersetzen!

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Zwischen den Zeilen fiel mir auf, dass es die AD-Redaktion nervt, dass man nichts weiß.

Rache fasst eher die Stimmungslage bei den überdrehten Joost-Fans zusammen.

Zur Zeit reden Avrotros und EBU miteinander, sachlich und konstruktiv. Das Schweigen beider Seiten deute ich als ein gutes Omen, selbst wenn Avrotros nicht dabei ist in 2025.

Noch einen Fehler ganz am Ende. NPO wird den ESC nicht an einem anderen Anstalt vergeben, aber das Budget für andere Produktionen anwenden.