Litauen: Das sind die vier Qualifikanten aus dem 1. Halbfinale

Aiste Pilvelyte Litauen 2020 ESC Eurovision Vorentscheidung

Aistė Pilvelytė (Aufmacherfoto) hat das erste Halbfinale der litauischen ESC-Vorentscheidung „Pabandom iš naujo!“ gewonnen. Sie lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Trio The Roop, das in der 3. Vorrunde noch die Nase vorne hatte. Letztere gewannen allerdings – mit weitem Abstand – das Publikumsvoting und sichern damit ihren Favoritenstatus. Unseren Live-Chat zur heutigen Show könnt Ihr hier nachlesen.

Insgesamt sind heute vier Acts ins Finale eingezogen, das in zwei Wochen stattfinden wird:

  1. Aistė Pilvelytė – Unbreakable (22 Punkte)
  2. The Roop – On Fire (22 Punkte)
  3. KaYra – Alligator (15 Punkte)
  4. Rūta Loop – We Came From The Sun (14 Punkte)

Damit sind folgende Beiträge ausgeschieden:

  1. Baltos Varnos – Namų dvasia (13 Punkte)
  2. Alen Chicco – Somewhere Out There (10 Punkte)
  3. Kristina Jure – My Sound Of Silence (7 Punkte)
  4. Gabrielius Vagelis – Tave čia randu (6 Punkte)
  5. Viktorija Miškūnaitė – The Ocean (5 Punkte)

Die Vorentscheidung in Litauen besteht in diesem Jahr aus sechs Shows, nämlich drei Vorrunden, den so genannten „Heats“, zwei Halbfinals und einem Finale. Insgesamt haben 36 Acts an „Pabandom iš naujo!“ teilgenommen, also in jeder Vorrunde 12. Übrig geblieben sind 18, die in zwei Halbfinals gegeneinander antreten. Das genaue Verfahren und alle Beiträge haben wir hier vorgestellt.

Nächste Woche folgt dann am 8. Februar das zweite Halbfinale von „Pabandom iš naujo!“. Auch für diese Show bieten wir hier auf ESC kompakt wieder einen Live-Chat an, in dem wir alle wichtigen Informationen zur Verfügung stellen und unter dem Ihr die Ereignisse der Sendungen kommentieren könnt. Für das große Finale am 15. Februar bloggen wir den Verlauf der Show dann auch live.

Wie fandet Ihr das erste Halbfinale der litauischen Vorentscheidung „Pabandom iš naujo!“ 2020 und welcher Song ist aktuell Euer Favorit?


71 Kommentare

  1. Kann mich für beide nicht erwärmen, aber alles besser als der Carola-Verschnitt. Ich hoffe vielmehr, daß sich Litauen etwas traut. Also The Roop, Ruta oder KaYra.

  2. Schade, daß Alen Chicco draußen ist. Das wäre mal etwas Außergewöhnliches gewesen. Mein Favorit The Roop verdient im Finale und hat auch das Zuschauervoting gewonnen.

  3. Aistė? Echt jetzt? Pffff….

    Ich bin für The Roop, billige Reime hin oder her. Gabrielius hätteich auch sehr gerne im Finale gesehen, allerdings erst nach einem Besuch beim Frisör.

    • Hm, also mir gefällt seine Frisur…

      The Roop sind wenigstens originell und ungewöhnlich, textlich billig dagegen die Schwedennummer.

  4. Hurra, The Roop sind weiter! Aiste finde ich aber auch nicht schlecht. Schöner Song, gute Stimme, vielleicht ein wenig zu glatt und schlagerhaft. Aber schöne Melodie.

  5. Aistė Pilvelytė ist wirklich „Unbreakable“.
    Finde sie besser als „The Roop“. Das ist leicht bescheuert, obwohl die Musik gut ist.

    Also: Aistė for Eurocision 2020!

  6. Daß es immer noch genügend Fans gibt, die diesen abgedroschenen Schwedensound (noch dazu für andere Länder) so abfeiern können…. Sorry, es wird doch dringend originelleres Liedgut gebraucht. Die Möglichkeit gibt es im Land des Bernsteins.

    • Originelles rutscht mir die letzten Jahre zu schnell ins Versaute, Nervige oder Peinliche ab.
      Wie gesagt „The Roop“ ist nicht schlecht, aber auch irgendwie komisch. Wie fast alles was Litauen die letzten Jahre zum ESC schickt.

      Jetzt kann ruhig mal wieder was Klassisches gewinnen. Außerdem ist Schwedensound nun mal sehr eingehend.

      Natürlich ist das nur meine Meinung!

      • Es gibt auch „Klassische“ Sachen, die ich mag. Zum Beispiel den Song von Ulrikke. Aber bei Aiste bekomme ich leider schlechte Laune.

  7. Wie wird eigentlich im Finale gewertet? Auch 50 % Jury und 50 % Televoting? Wer gewinnt bei Gleichstand?

    Nichts gegen Aiste, aber beim ESC brauche ich nicht auch noch für Litauen den x-ten G:son-Schlager.

  8. Ich mochte Eistee noch nie… Im Ernst, 12 Punkte für den alten Schinken sind Grund genug an der Zurechnungsfähigkeit der litauischen Jury zu zweifeln. Schade um Gabrielius. Wie letztes Jahr mit Saules Kliosas ist das ein klassischer Fall von Perlen vor die Säue. Nun liegen all meine Hoffnungen auf The Roop.

    • „Alter Schinken“ trifft den Nagel auf den Kopf, und der Text verursacht bei mir Würgreiz. Das ganze wirkt wie ein Carola Tribute Act, der in der Stadthalle von Burladingen zur Aufführung kommt.

      • Den Würgreiz hab ich mir mittlerweile abtrainiert. NFs gucken härtet ab.
        Oh ja, Hexe Carola schwebt wie ein Geist über diese Performance. Vielleicht werden als kleine Geste an die diesjährigen Gastgeber Windmühlen statt der obligatorischen -maschinen als Showeffect genutzt?

      • Wenn es um Texte geht, handelt es sich bei mir ja um eine déformation professionnelle. Da besteht kaum Hoffnung auf erfolgreiches Abtrainieren.

      • Ich könnte selbst nicht verstehen, was es in irgendeiner Weise an Carola zu huldigen gäbe (wenn dem so wäre).

        Für mich eine der unsympathischsten Siegerinnen in der ESC-Geschichte.

      • Ich stimme Dir zu. Sie ist kein Mensch, dem mein Herz zufliegt. Aber beim ESC geht es ja um Musik. Leider mag ich keinen ihrer 3 ESC-Beiträge.

      • Für Monique ging das ja noch ok, auch wenn ihr Song echt ne Enttäuschung ist gegenüber dem, was sie sonst in petto hat. Bei Monika bin ich voll bei dir.

  9. Also, in diesem Halbfinale waren The Roop mit Abstand am Besten…Wobei öfters wie ein zweimal hintereinander kann ich den Song auch nicht hören dann fängt er ein bisschen zum nerven an..Diese Aiste ist bitte nicht ernst gemeint..oder?? da bekomme ich Sodbrennen vor lauter Schmalz und das hat heute gewonnen. Um Gabrielus tut es mir ein bisschen leid, weil der Song im Video zumindest sehr gut klingt. Live war es ein bisschen sonderbar, liegt mitunter an seinem Styling und seiner Bewegungen..

  10. Meine Hoffnung: Monika, Monique und Aiste nehmen sich gegenseitig die Punkte weg, immerhin sind alle drei Vertreterinnen des eher konventionellen Sounds (die Letztgenannte am stärksten). Da könnte es dann durchaus einen Überraschungssieger geben.

  11. schade,daß es hier nach wie vor einen generalchat „was es sonst noch so von belang ist“ gibt,der auch irgendwo festgetackert ist.
    z.b. da wo jetzt das „termine“ logo prangt…
    ich habe jetzt viel gehört und 4 titel habe ich ganz besonders in’s herz geschlossen.
    1.estland mit laura im banjoduett. (mein sudden lights oder blanche bang moment in 2020)
    2.lettland mit annna.
    3.litauen mit the roof.
    4.ukraine mit go_a.
    da gibt es noch ein 5-6 weitere goodies aber z.b. echten metal oder hard rock habe ich noch nicht verortet.
    in finnland erhoffe ich mir natürlich das schnuckelchen und bei den tschechen ist sehr schwer abzuschätzen wer da das rennen macht.

    • „Break Me“ hat mich anfangs etwas enttäuscht, gefällt mir aber mit jedem Hören besser. Eine Revange beim ESC würde ich ihr absolut gönnen. Konsens auch beim Rest, besonders ANNNA im Supernova, wobei dir da vielleicht auch „Like Me“ von Seleste gefallen könnte (kommt auch mit Banjo;).

      • ich habe es mir 3 mal angehört – ist schon ok aber ich glaube am ende wird es zwischen samanta tina und annna um die wurst gehen – wer immer da als zweiter sieger bei raus geht, den würden andere länder (ich denke hier z.b. an die schweden oder dänen) doch mit kußhand nehmen.
        ich traue annna wenn sie denn gewinnt sogar einen lena-coup zu.
        die zutaten sind da – junges natürliches mädchen – bißchen tanzi machen und der song geht sofort in die beine und zwischen den ohren nistet der sich auch ein.
        nur über die klamotten würde ich mir noch mal gedanken machen.

        das banjo als instrument ist für mich nur interessant wenn es raffiniert eingesetzt wird.
        laura wird zumindest bei den jurys gut abschneiden wenn sie den song live ähnlich der studiofassung bringen kann.
        dazu ist laura ja recht bekannt in estland.
        wenn der modus noch der alte ist mit letzte 3 und dann nur noch televoting,hat sie durchaus eine kleine chance gegen all die gutausehenden jungen männer,die die buchmacherwetten derzeit noch klar dominieren.

  12. The Roop finde ich klasse. Das haut ordentlich rein und dieser Act bleibt hängen. Ich glaube damit würde Litauen in Rotterdam vorne mitmischen.
    Aber wie kann die Jury diesen abgedroschenen Schwedenschlager auf die 1 setzen??? Manchmal verzweifelt man an deren Entscheidungen.

  13. The roop sind fabelhaft und könnten in rotterdam gerne gewinnen. Der sänger(dessen name ich immer noch nicht kenne), hat fast maximale ausstrahlung. Der song ist eingängig und trotzdem speziell. 10/10
    Aisté find ich auch super, wenn auch ziemlich angestaubt. Mir gefällt aber die carola-schiene 9.9/10

  14. Es wird mir wohl hoffentlich die Mehrheit hier zustimmen, daß es in Litauen Alternativen zu Aiste und in Norwegen zu Raylee gibt. Gleich zwei Horrorentscheidung auf einmal – ich möchte gerade nicht daran denken.

  15. Ich komm drüber nicht hinweg, dass die Jury Aiste auf die 1 setzte. Nix gegen die Sängerin. Aber mit Verlaub, dieser altbackene Schwedenschlager ist sowas von schlecht…da kann man nix schön reden.

  16. Nichts gegen gut gemachten Schwedenschlager, aber „Unbreakable“ ist dahingeschluderter Schrott. Kann mir vorstellen, dass Björkman die Nummer als zu schwach für’s Mello ablehnte und der geschäftstüchtige G:Son sie dann noch in Litauen vor dem Mülleimer retten konnte – dass Aiste angebissen hat, passt ja fast wieder, die ist in ihrer krampfigen Verbissenheit ja so ein bisschen die Carola vom Baltikum.

  17. Für Litauen gibt es nur The Roop , da kommt die billige Mellonummer ja nicht ansatzweise ran .
    Wollte Unbreakable niemand singen in Schweden ;)????

  18. Hu, hier wird ja ziemlich in eine Kerbe geschlagen. Ich finde The Roop auch großartig, aber im Finale werden sie wohl nicht meine Favoriten sein. Dass Aiste gestern bei den Jurys so gut angekommen ist, hat mich auch etwas überrascht. Letzte Woche in der Vorrunde war Aiste nur auf dem dritten Platz, hinter The Roop und Evgenya.
    Offen gesagt könnte ich noch mit Aiste als Siegerin leben – solange Monique verhindert wird. Finde dieses Liedchen ist ganz übel.

    • Genau dieser Sinneswandel bei der Jury macht mir ziemliche Sorgen. Wäre ja nicht das erste mal, dass in Litauen ein anfänglicher Favorit auf der Strecke bleibt (da muss ich ulkigerweise gerade an Aistės relativ okayes „I’m like a wolf“ von Aminata denken, dass seinerzeit von „Rain of Revolution“ überholt wurde).

      Es ist nichtmal so, dass ich es Aistė Pilvelytė nicht gönnen würde, aber ausgerechnet mit so einem 08/15 G-son Machwerk, wäre schon echt ein bisschen traurig für LIthauen, dass wirklich viel mehr auf Lager hat als sein Ruf vermuten lässt.

      • Okay, Rain of Revolution war auch Meilen besser als I’m a Wolf, obwohl ich Letzteres auch mochte. Ich sehe bislang keinen von beiden gewinnen, sondern leider die Monique, und das macht mir am meisten Sorgen.

  19. Alligotor erschien mir als Popsong zunächst etwas glatt, wird aber durch KaYras sympathische Performance enorm aufgewertet – ein ähnlicher Effekt wie bei The Roop, deren „On Fire“ ich allerdings noch etwas packender finde.

    • Ich weiß, sehr, sehr schade, sie hatte einen wirklich guten Song und gute Chancen, ins Finale einzuziehen, aber wenn es ihr gesundheitlich nicht gut geht, kann man das nachvollziehen. Ich hoffe, dass die Chancen damit für MeAndI umso größer sind! 😉 Petunija hat sowieso keine Chancen….leider.

      • Warum nicht? In diesem schwachen zweiten Halbfinale, bei dem jetzt auch nur 4 Titel ausscheiden können, sind die Chancen doch gar nicht so schlecht. Mir kommt es so vor, dass die 9 besseren Titel allesamt im ersten Halbfinale waren. Im zweiten bin ich wohl für The Backs und Andi Vaic. Meandi gefällt mir überhaupt nicht, und die Titel von Moniqué und Monika Marija reißen mich auch nicht vom Hocker.

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