
Happy Eurovision everybody. Die Fieberkurve steigt. Heute Abend wird im PalaOlimpico in Turin das erste Semifinale des diesjährigen Eurovision Song Contest stattfinden, moderiert von Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika, den meine Co-Bloggerin Berenike mal als Fangirl verehrte.

Wird Mika einen guten Job machen? Werden sich die DACH-Länder Österreich und Schweiz für das Finale qualifizieren? Wer wird vom Publikum den größten Applaus bekommen? Wie wird der Auftritt von Intervall-Act Diodato (Sanremo-Gewinner 2020) ausfallen, den die Pandemie traurigerweise um seinen Auftritt auf der internationalen ESC-Bühne gebracht hat? Fragen über Fragen, heute Abend werden sie beantwortet.

Diese 17 Songs und Interpreten stellen sich heute Abend dem Wettbewerb:
- Albanien: Ronela Hajati – Sekret
- Lettland: Citi Zêni – Eat Your Salad
- Litauen: Monika Liu – Sentimental
- Schweiz: Marius Bear – Boys Do Cry
- Slowenien: LPS – Disko
- Ukraine: Kalush Orchestra – Stefania
- Bulgarien: Intelligent Music Project – Intention
- Niederlande: S10 – De Diepte
- Moldau: Zdob și Zdub & Frații Advahov – Trenulețul
- Portugal: MARO – saudade saudade
- Kroatien: Mia Dimšić – Guilty Pleasure
- Dänemark: REDDI – The Show
- Österreich: LUM!X feat. Pia Maria – Halo
- Island: Systur – Með hækkandi sól
- Griechenland: Armanda Georgiadi Tenfjord – Die Together
- Norwegen: Subwoolfer – Give That Wolf A Banana
- Armenien: Rosa Linn – Snap
Hier könnt Ihr Euch den ESC-kompakt-Wertungszettel downloaden und diesen ausdrucken.
Am Ende des Abends qualifizieren sich durch einen 50/50-Mix aus Jury- und Publikumsabstimmung zehn Beiträge für das große Finale am kommenden Samstag. Welche das sein werden, könnt Ihr noch bis 21 Uhr in unserem Tippspiel vorhersagen.
Falls Ihr Euch schon vorab auf die Sendung einstimmen wollt (Vorsicht Spoiler!): Unsere Berichte zu den Einzelproben findet Ihr hier und hier; unseren Live-Blog der gestrigen ersten Durchlaufprobe findet Ihr hier.
Bereits ab 19:30 Uhr könnt Ihr unsere ESC kompakt LIVE Pre-Show zum ersten Halbfinale im Stream auf YouTube sehen.
Das erste Halbfinale des ESC 2022 beginnt heute Abend um 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird in Deutschland auf ONE, in Österreich in ORF 1 und in der Schweiz bei SRF 2 zu sehen sein. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.
Happy Eurovision, liebe ESC kompakt Leserinnen und Leser. Aus HH Hohenfelde melden sich Douze Points und Peter. Endlich, endlich, endlich ist es soweit. May the show begin.
Es geht los. Der erste Song, den wir hören, ist von Puccini. Kennt man aus der Werbung. Und aus dem UK Supertalent: Nessun Dorma. Gerne auch von Pavarotti.
Es startet der Opening Act „The Sound Of Music“, ein Mix aus Hardrock, schlagereskem Pop, Space-Ballett mit großen Posen und Akrobatik.
Wie gehabt, Ihr Lieben, konzentrieren wir uns hier auf die emotionalen und gnadenlos subjektiven Elemente der Show, vieles andere setzen wir mal als bekannt voraus. Und wir geben Punkte, jeweils zwischen 0 und 10. Same procedere as every year…
Laura, Alessandro und Miko betreten die Bühne. Laura in pink, die Jungs in schwarz. Mika looks fabulous. Die drei zelebrieren Musik als Volkerverständigung und beschwören die Sehnsucht nach Frieden in Europa.
„Let the Eurovision Song Contest begin“.
Die Drohne, die die Postcards filmt, heißt übrigens Leo. Nice, ich mag den Namen sehr – aus ganz verschiedenen, auch sehr familiären Gründen.
Albanien: Ronela Hajati – Sekret
„Europe, make some noise.“ gröhlt Renela. Aber ein guter Start, viel Haut, viel Sex, viel Energy und eine gute Portion Trash. Die Kamera reduziert in den CloseUps die Größe der Bühne.
Das Zopfwedeln ist großartig. Die Sexclub-Choreo ist auch sexy, mglw etwas too much für Europe. Wir sind zufrieden mit dem Start.
15 Punkte (davon 6 von Douze Points – 4 allein für die Tänzer)
Lettland: Citi Zêni – Eat Your Salad
Cool, der Leadvocalist Janis singt nicht die zensierte erste Chorus-Zeile, sondern lässt das geschulte Publikum „pussy“ krakelen. Sehr schlau.
Sehr bunt, sehr MTV-Style. Toll, wie der Saxophonist vor grellem Weiß als Silhouette inszeniert wird. Jeder von der Band hat seine individuellen Kameramomente, das ist sympathisch.
Peter Urban nennt das Retrofunk. Nicht sonderlich innovativ, aber sehr funfunky.
14 Punkte von uns, 6 davon von DP.
Litauen: Monika Liu – Sentimental
Hier vermissen wir die Sonne das erste Mal, die hätte dem Song gut geholfen. Das vorausgeschickt ist das Licht sehr stylish.
Aber die Bühne wirkt manchmal doch „wie bei ein Kessel Buntes“ (DP), das ganze TamTam, dass die RAI um das Bühnenkonzept gemacht hat, ist dann doch übertrieben.
Spätestens nach zwei Minuten ist der Song durchgehört und auserzählt.
8 Punkte von uns beiden (zusammen).
Schweiz: Marius Bear – Boys Do Cry
Marius „Cool“ Bear kommt super rüber. Wir sind geflasht. Weniger ist eben manchmal mehr.
Marius schwitzt stark auf der Stirn, vermutlich trägt die lässige Lederjacke dazu bei. Das Herz auf der Wange wäre nicht notwendig gewesen, um die Intensität des Songs zu transportieren.
Der Drachen auf der LED Wand erinnert mich an „Heroes“ von Monz, aber insgesamt ist die zurückgenommene Bildregie mit vielen CloseUps sehr wirkungsvoll.
11 Punkte, DP findet es nicht wirklich glaubwürdig, ich schon (9 Punkte von mir)
Slowenien: LPS – Disko
Fataler Fehler von Peter, der von „fünf Jungs“ spricht. Dafür, dass es beim NDR für die Moderationstexte extra einen Redakteur gibt, ist das gar nicht gut.
Der supersmart aussehende Leadsänger Filip wirkt ein bisschen schüchtern – immer noch – man sollte meinen, er hätte sich besser aklimatisiert.
Trotz Discokugel und viel Licht wirkt das immer noch wie ein Schülerbandauftritt, aber an einen Schule, auf die man seine Kids gerne schicken würde.
Das klingt nach Platz 17, sorry, so sympathisch die Kinder sind.
9 Punkte von uns, 7 davon von mir
Ukraine: Kalush Orchestra – Stefania
Zum Krieg in der Ukraine findet Peter Urban in seiner Anmoderation die richtigen Worte. In der Tat ist dieser Auftritt viel viel mehr als ein Song Contest Beitrag.
Hier stimmt die Inszenierung – top notch, vor allem gleich zu Beginn die Schatten auf dem Bühnenboden. Auch die mütterlichen Augen auf der LED Wand wirken eindringlich. Hier sind die Sonne und das übrige Licht tatsächlich harmonisch aufeinander abgestimmt, vor allem, wenn das Licht von blau auf rot auf orange wechselt.
Das Publikum geht super mit, diese Schnitte sind die schönsten Bilder bei diesem Auftritt. Das hat viel mit der Ukraine aber genauso viel mit dem schmissigen Song zu tun.
„Thank you for supporting Ukraine“ sagt die Band zum Schluß, als die Bühne in die ukrainischen Fahnen getaucht ist. Gänsehaut.
16 Punkte, erstmals die Höchstpunktzahl von Peter
Erste Schalte in den Greenroom, eher beliebig, fast langweilig, selbst für Smalltalk-Texte, die in solchen Fällen üblich sind. Keine Interaktion der Moderatoren untereinander und erst Recht nicht mit den Künstlern.
Bulgarien: Intelligent Music Project – Intention
Oh, ein Super-Intro mit gesplittetem Screen und viel Hardrock-Klischees in a good way.
Hier passt das Licht, hier passen die Schnitte – sehr gut auch, dass die Sonne als Halbkreis mit Kreisen beleuchtet wird.
Die Inszenierung ist gut, allein der Song ist an Schlichtheit kaum zu toppen. Stimmlich auch eher dritte Bundesliga.
Der langsame Part und die Bridge inklusive des Guitarrensolos sorgen endlich für die notwendige Abwechselung. Das Beste ist die Lichtregie einschließlich der Friedenstaube als Duftmarke am Schluß.
Wir sind positiv überrascht, 7 Punkte von mir, 5 von DP, macht 13 Punkte
Niederlande: S10 – De Diepte
Ihr Kleid hier ist ungefähr siebezehntausendmal besser als der furchtbare Wolkenkratzer-Pastellfrack auf dem Red Carpet. Auch die weißen Schuhe sind stark.
Die Inszenierung ist allerdings eher konventionell und stimmlich ist das auch nicht so überwältigend wie erwartet.
Als S10 sich bewegt, kommt etwas mehr Drive rüber, aber wir vermuten hier jetzt den ersten FFF. Da können nur die Jurys helfen.
„Eine Hommage an die Traurigkeit“ sagt Peter Urban. Naja
Erstmals gibt 12P mehr Punkte als ich, insgesamt 10, 4 davon von mir.
Moldau: Zdob și Zdub & Frații Advahov – Trenulețul
Hier also der Partyfavorit vom Juryfinale. Ballermann-Klischees bis zum Anschlag, angefangen bei der Wayfarer des Leadvocalisten.
Das ist mal in erster Linie bunt und ausgelassen und Hau-den-Lukas-freestyle.
Aber auch konzeptlos kann man eine gefällige mitreissende und sympathische Show abliefern. Die Ethno-Elemente veredeln diesen Rumptata-Hit ein wenig.
Es wird hier bekanntlich die „Wiederveröffentlichung einer Bahnverbindung“ gefeiert (so die Wortwahl von Peter). Und bei solcher Musik wäre eine Zugverspätung ok. Nun, Peter, finde ich nicht, pünktliche Züge haben etwas sehr sympathisches.
11 Punkte aus Hamburg, 5 davon von 12P
Portugal: MARO – saudade saudade
Jetzt also der Faro, wo ich am Ende ans Finale glaube, den ich aber ganz persönlich mega-langweilig finde.
Und die fünf zurückgenommenen Damen im Kreis, die trällern und trällern und trällern… Ich weiß es nicht.
Der Song profitiert davon, dass er direkt hinter dem Moldau-Let´s-Go-Stück eine intensive intime Alternative ist. Aber so richtig ergreifend ist das nicht, oder doch?
Wir sind echt unentschlossen. Das hat sicher seine euphorischen Fans, aber nicht überall…
10 Punkte, 7 von DP („ich war am Anfang kurz gecatcht“)
Kroatien: Mia Dimšić – Guilty Pleasure
Nun also der Eye Candy Favorit des gesamten Wettbewerbs – in seiner Funktion als Tänzer.
DANKE an Berenike an dieser Stelle, die vom Turkoise Carpet einen sehr persönlichen Videogruß mitgebracht hat.
Mia ist anfangs nicht zu sehen, das Intro ist quasi schwarz. Danach setzt aber eine sehr stilvolle, lässige Inszenierung ein, faszinierende Lichteffekte und hier wirkt auch erstmals der Brunnen als integraler Bestandteil richtig klasse.
Toll ist der kroatische Songteil, wiewohl das Englisch von Mia exzellent ist, beneidenswert. „Viel besser auf kroatisch“ schreibt Purzelbärchen in der WhatsAppGruppe und recht hat er.
12 Punkte von uns, doppelt so viele von mir wie die von DP
Dänemark: REDDI – The Show
Einer der wenigen Songs, bei denen ich das Gefühl habe, ihn schon fast zu oft gehört zu haben.
Der Übergang vom balladesken zum Pseudo-Rock-Part ist stark inszeniert, wie beim MGP ist das plakative Licht hier wirkungsvoll und macht den Song stärker als er ist.
Die Drummerin gibt es alles, 12P ist richtig begeistert. Die Performance der Mädels ist besser als erwartet, sehr Joan-Jett!
Peter Urban nennt die Schlagzeugerin die „wilde Hilde“. Kann man machen, muss man aber nicht.
8 Punkte von uns, wir sind uns diesmal einig.
Green-Room Mika in türkis – sehr stylish. „We are gorgeous“. Stimmt für ihn auf jeden Fall.
Insgesamt haben die Moderatoren einen Touch von Kindergeburtstag.
Österreich: LUM!X feat. Pia Maria – Halo
Jetzt heißt es nochmal Daumen drücken für Pia und Luca.
Der Song startet mit einem Ballermann-Shout von Luca. Er animiert das Publikum mehrfach und klatscht dabei in die Hände. Finde ich persönlich selbst für eine Silbereisen-Show too much.
Pia stimmlich unauffällig, das ist schon etwas im Vergleich zu dem, was wir im Vorfeld gelsen haben.
Die Show mit dem weiß-rot strahlenden Scheinwerferkreis rund um das DJ Pult von Luca wirkt stark, aber seine Ballermann-Animation ist ein gewagtes Experiment.
Die Schnitte im Publikum zeigen entgeisterte Gesichter.
Wir geben 14 Punkte für die großen glaubwürdigen Anstrengungen, jeder 7
Island: Systur – Með hækkandi sól
Nun also der Geheimtipp der ESC kompakt Blogger. Schon einmal ganz viele Herzen für die Landessprache.
Das Wasserfall-Intro funktioniert großartig, der Chorus im warmen Licht ist zwar „belanglos“ laut Douze Points aber auch catchy und knuddelig und auf eine gewisse dezente Art sogar sexy.
Der Drummer in weiß ist smart und liebenswert, die Mädels sind zu beneiden. Und er für diese drei sympathischen Schwestern.
Die CloseUps mit den drei Mödels in orange nebeneinander sind stark, stark, stark. Ein Festival in orange, I like it a lot.
15 Punkte aus Hohenfelde, ein Drittel davon von Douze Points
Griechenland: Armanda Georgiadi Tenfjord – Die Together
Oops, Armanda ist stark überschminkt und glänzt sicher stärker als geplant.
Die Kamerafahrten von oben mit den sich bewegenden Stühlen sind ein mega-eindrucksvoller Effekt. Überhaupt ist die optische Inszenierung eine der besten des Abends, wenn nicht sogar die beste, auch in den Totalen mit den weißen Lasern.
Und sie lächelt zauberhaft zum Abschluß. Das reicht, so macht man das in Sachen Publikums-Interaktion, lieber Luca.
17 Punkte von uns, die erste 9 von 12P – bislang unser Favorit (einen Song lang)
Norwegen: Subwoolfer – Give That Wolf A Banana
Hier passt alles. Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem – eine perfekte Inszenierung mit einem Fun-Disco-Drums-Hit für jeden Dancefloor.
Pyro bis zum Anschlag, das ist ESC at it´s best. Klar, die Stil-Elemente sind jetzt nicht die Neu-Erfindung des Tanztheaters, aber das ist perfekt perfekt perfekt – vor allem auch wegen der Graphics „Grandma“ etc.
18 Punkte von uns – damit der Sieger aus HH Hohenfelde, ohne dem, was noch kommt, unangemessen vorzugreifen.
Armenien: Rosa Linn – Snap
Jetzt also der Post-It-Abschluß. Ein Mödel mit weißer Guitarre eröffnet sitzend, woran erinnert uns das?
Das ist so ein bissel wie ein gefälliges Mittagessen, wo man laufend das Gefühl hat, nachwürzen zu müssen. Und nochmal Pfeffer. Und Salz auch. Vielleicht sogar noch ein Spritzer Maggi.
Rosa wirkt supersympathisch, aber dieses Abreißen der Post-Its wirkt sehr verkrampft, tut mir leid. „Hat sie dieses ganzes Klopapier aus der Corona-Krise?“ fragt ein lieber Freund via WhatsApp.
8 Punkte von uns, 5 (wohlwollend) vom Autor dieser Zeilen.
Zum Schnelldurchlauf meldet sich Peter kurz ab zur Snackpause, 12P übernimmt…
Und wir sind schon im Pausenact: die besten italienischen Disco-Hits. Da war in den 80ern und 90ern einiges Gutes dabei. Das Getrommel ist schon penetrant, aber dazwischen kommen immer wieder die tollen Melodien der Disco-Hits durch. Und prompt beginnen auch die Leute mitzuklatschen. Und dann taucht die angekündigte Sängerin mit ihrem roten Haupthaar auf und singt.
Jetzt wird an Raffaella Carrà erinnert. Sie war der Grund, warum Laura Pausini tanzen gelernt hat. Mit Recht! Und schwups kommt der zweite Schnelldurchlauf, wie immer mit kürzeren Ausschnitten. Wir können uns gut vorstellen, dass Bulgarien weiter ist. Und Rosa Lina küsst die Kamera. Ist das Post-Corona-konform?! Und dann kommt der Hinweis auf den Merch. Angeblich gibt es auch eine Kassette mit den diesjährigen ESC-Beiträgen.
Der Voting-Countdown ist heruntergezählt. Das Voting ist vorbei. Dann kommt das große Highlight: Diodato. er beginnt ganz ruhig und allein am Klavier. Es laufen Leute durch das Bild. Und das Publikum singt beim Pre-Chorus mit. Und beim Refrain natürlich auch. Es sieht aus, als trüge er einen Pyjama. Nein, hätte aber sein können. Zur zweiten Strophe kommt er nach vorn. Dort haben sich Tänzer/innen aufgestellt, die sich wie Mumien nicht bewegen. Er singt sie an. Bewegend. Dazu Bodennebel. Zum zweiten Refrain kommt Pyroregen und die Tänzer/innen tanzen. Toll. Sie heben ihn in der Brücke hoch. Peter meint: Stimmlich besser als das meiste, was wir heute gehört haben. Die Tänzer/innen sind alle sehr eng beieinander. Und jetzt bewegt sich auch die Sonne. Sie kann es! Ein großer Song!
In „Eurovision Confidencial“ unternehmen wir einen Ausflug in frühere ESCs. Immer gern genommen. Es ist immer wieder herrlich zu sehen, was es schon alles beim ESC zu erleben gab. Selbst Michael Schulte ist dabei!
Unvermeidbar ist der Auftritt des bzw. der Gewinner/in des JESC. So auch in diesem Fall. Und dieses Jahr geht es nach Eriwan. Sie bewirbt das leckerste Essen, die freundlichsten Menschen und die zauberhaften Plätze des Landes.
Und hier meldet sich Peter zurück. Was war das großartig, als Diodato „Fai Rumore“ singen durfte. Definitiv der beste Moment des Abends.
Wir erleben zwei der Big Five, Frankreich und Italien. Beide werden mit Probenausschnitten vorgestellt. Der Italien Clip ist etwas befremdlich, Mahmoods Mantel erinnert an unausprechliche Zeiten. Im Interview ist er maximal sympathisch, aber sein geplantes Outfit ist ein Abturner. Wollen die Italiener nicht noch einmal?
Und wir gehen auf den Zieleinlauf.
Wer ist im Finale?
Wow, die Schweiz zuerst. Was für eine tolle Dramaturgie der EBU
Armenien
Island, ja ja ja ja
Litauen, noch eine Überraschung
Portugal
Norwegen – klar gesetzt
Griechenland – auch keine Überraschung
Ukraine – „wohlverdient und nicht unerwartet“ sagt Peter Urban
Moldau
Jetzt wird es eng für die Niederlande.
Für Österreich sowieso.
Doch nicht, S10 ist im Finale!!
Niederlande ist der zehnte Qualifier!
Das war mega-spannend! Mega-Mega-spannend!
Wir waren uns zuletzt sicher, dass Bulgarien es doch noch schafft. Ein Super-Ausschnitt im Schnelldurchlauf, eine klare Positionierung als Balladenalternative, eine Super-Bildregie – aber das war alles nicht genug.
Und für Ronela vergießen wir ein paar Tränen.
Das ist ein Ergebnis, das noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird.
Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an Luca und Pia. Wir feiern Euch no matter what. Egal, was Euch jetzt gerade durch den Kopf schwirrt, in der Bubble seid Ihr Helden für immer!!
Für heute verabschieden sich Douze Points und Peter aus Hamburg Hohenfelde. Wie immer war es ein Fest mit Euch. Wir sind schon megagespannt auf Donnerstag. Serbien und Georgien MÜSSEN MÜSSEN MÜSSEN ins Finale, wenn ich das noch sagen darf.
Danke, dass Ihr dabei wart und bis sehr bald an dieser Stelle. Happy Eurovision!
Wir bloggen jetzt noch live die Pressekonferenz nach dem ersten Semi. Den Blog könnt Ihr hier nachlesen. Das Ergebnis des ersten Semis und die Videos der Qualifikaten findet ihr hier.
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Die Niederlande waren im Vorfeld mein großer Favorit und hatten durch die Probenvideos leider etwas an Boden verloren. Das ist heute alles vergessen, der Auftritt war wundervoll. Meine absolute #1 dieses Jahr!
Ich weiß nicht, wie es Euch gerade geht, aber ich hab da was im Auge …
Großartiger Auftritt und exzellent gesungen!
Diodato – wunderschön.😍
Was für ein Auftritt und wie das Publikum mitgesungen hat! So bewegend
Ich brauch ein Taschentuch.
Italien 2020 war echt toll. Find ich viel besser als Italien 2022.
Für mich sind die Niederlande, Portugal, Armenien, Griechenland, Moldavien, Ukraine, Norwegen, Litauen, Dänemark und Island weiter.
Bravo Diodato, das war finalwürdig 🙂
Hach, Fai Rumore ist eindeutig das Beste am heutigen Abend!
Puh.. hatte meinen Vater im November verloren und dann Fai Rumore… schon heftig vor allem mit dem Text…
Mein aufrichtiges Beileid nachträglich
Michael Schulte
Großartiger Auftritt für Diodato! Mega Inszenierung! Einfach Sprachlos und mit einiges an Wasser in den Augen! Dieses Lied bedeutet mittlerweile nicht nur der “ausgelassene Auftritt” sondern zwei Jahre Schmerz für die ganze Welt! Richtige Worte die Mika gewählt hat, ich erinnere mich heute noch daran, wie die Menschen auf ihren Balkonen während dem Lockdown dieses Lied in den Städten gesungen haben… es ist einfach eine Hymne geworden!
Und Werbung für den JESC darf auch nicht fehlen
WTF!! Diodato. Meine Fresse, das wird bleiben für die ESC-Ewigkeit. Hut ab und allses drumundran, das war gut.
Moldau kommt am Samstag in die Top 5.
Warum mussten die Big 5 offenbar in der leeren Halle auftreten? Das hatte man schonmal deutlich eleganter gelöst – so ist das sehr unathmosphärisch, finde ich …
Mahmood trgt wieder Rock und Blanko Glitzer
Blanco ruiniert den kompletten Song mit diesem „Gesang“…
Autsch, Fulenn klang nicht gut ☹ das wird am Sa hoffentlichtlich besser.
And Italy back in the race!
Das war eine großartige Performance von Diodato! Dieser wird in die ESC-Geschichte eingehen! Zum heulen schön!
Mamood und Blanco live einfach nicht gut.
Die Elektro Mukke von Frankreich finde ich echt stark. Es gibt so viele gute Songs dieses Jahr.
Warum tritt Mahmood im Militär-Ledermantel auf. Das gefällt mir gar nicht. Bitte noch ändern.
Albanien war jetzt nicht so schlimm wie gedacht aber das hat mich nicht abgeholt eher verstört,
Lettland bunt aber naja
Litauen war entzückend,
Marius hatte für mich keine gute Stimme gehabt die Inszenierung war aber gut,
Slowenien leider langweilig
Ukraine stark
Niederlande großartig
Moldau eher mehr nervig als toll
Portugal ich liebe es aber ich hatte mehr erwartet
Bulgarien okay
Kroatien fand ich gar nicht so schlecht
Dänemark eigentlich ganz gut aber die Lead Sängerin gefiel mir nicht so
Österreich ich find den Song mittlerweile stark aber Pia war nicht überzeugend
Island schön aber bleibt nicht hängen
Griechend fand ich wieder stark
Norwegen war am besten heute Abend
Armenien hat mich zum ersten Mal richtig überzeugt
Nun wird es spannend!
Mahmood und Blanco kommen zu alter Stärke zurück. Aber bitte nicht diesen Mantel tragen. Böse Assoziationen!
Spannend…
Die Schweiz! Das freut mich ehrlich!
Schweiz überraschend im Finale
Die Schweiz – Gratulation, verdient.😊
uiuiui, das wird eng für Portugal.
Island auch sensationell im Finale!
Wow, die ersten vier Finalisten sind toll!
Norwegen und Griechenland hätt’s nun wirklich nicht gebraucht
Stattdessen lieber Kroatien (meine positive Überraschung des Abends) und Österreich, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Litauen auch im Finale
Island. Lol. Litauen. Doppellol.
Island und Litauen hätte ich nicht im Finale erwartet
Puh, jetzt bitte noch die Niederlande.
leider ja
Ich tippe noch auf Moldau und Niederlande.
Öaterreich leider draußen
Bingo. Puh, durchatmen.
Ich war kurz davor böse zu werden
Ich auch!!
Island, wie cool ist das denn???😊
Litauen – yess😊
Portugal – Yess😊
Norwegen – okay keine Überraschung
Griechenland – okay, sie hat ihre Sache gut gemacht.🙂
Ukraine💙💛 – hochverdient!
Moldau – yess!😊
Gott sei Dank – Niederlande😊
schweiz mit albanien getauscht und alles wäre gut gewesen – startnummer 1 war sehr unglücklich.
Island die mega Überraschung
Also Island, Litauen und Schweiz hätte ich jetzt nicht gerade im Finale erwartet! Bei Portugal habe ich geschwankt!
Schade um Österreich und Lettland, wobei ich mit deren Qualifikation auch nicht gerechnet hatte. Ich hatte mit Albanien statt der Schweiz gerechnet, aber die Schweiz ist mir tatsächlich lieber 🙂
Oh, ich freu mich total für Schweiz und Armenien.
und Monika, wer hätte das gedacht?
Bin ganz zufrieden, lediglich die Schweiz hätte ich nicht wirklich gebraucht.
Ich bin schockiert der Schweizer Weichkäse ist weiter … Die Powersongs aus Österreich , Albanien und Dänemark nicht
Ich bin sehr sehr sehr zufrieden!!! Um nicht zu sagen happy!!!