
Happy Eurovision everybody. Die Fieberkurve steigt. Heute Abend wird im PalaOlimpico in Turin das erste Semifinale des diesjährigen Eurovision Song Contest stattfinden, moderiert von Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika, den meine Co-Bloggerin Berenike mal als Fangirl verehrte.

Wird Mika einen guten Job machen? Werden sich die DACH-Länder Österreich und Schweiz für das Finale qualifizieren? Wer wird vom Publikum den größten Applaus bekommen? Wie wird der Auftritt von Intervall-Act Diodato (Sanremo-Gewinner 2020) ausfallen, den die Pandemie traurigerweise um seinen Auftritt auf der internationalen ESC-Bühne gebracht hat? Fragen über Fragen, heute Abend werden sie beantwortet.

Diese 17 Songs und Interpreten stellen sich heute Abend dem Wettbewerb:
- Albanien: Ronela Hajati – Sekret
- Lettland: Citi Zêni – Eat Your Salad
- Litauen: Monika Liu – Sentimental
- Schweiz: Marius Bear – Boys Do Cry
- Slowenien: LPS – Disko
- Ukraine: Kalush Orchestra – Stefania
- Bulgarien: Intelligent Music Project – Intention
- Niederlande: S10 – De Diepte
- Moldau: Zdob și Zdub & Frații Advahov – Trenulețul
- Portugal: MARO – saudade saudade
- Kroatien: Mia Dimšić – Guilty Pleasure
- Dänemark: REDDI – The Show
- Österreich: LUM!X feat. Pia Maria – Halo
- Island: Systur – Með hækkandi sól
- Griechenland: Armanda Georgiadi Tenfjord – Die Together
- Norwegen: Subwoolfer – Give That Wolf A Banana
- Armenien: Rosa Linn – Snap
Hier könnt Ihr Euch den ESC-kompakt-Wertungszettel downloaden und diesen ausdrucken.
Am Ende des Abends qualifizieren sich durch einen 50/50-Mix aus Jury- und Publikumsabstimmung zehn Beiträge für das große Finale am kommenden Samstag. Welche das sein werden, könnt Ihr noch bis 21 Uhr in unserem Tippspiel vorhersagen.
Falls Ihr Euch schon vorab auf die Sendung einstimmen wollt (Vorsicht Spoiler!): Unsere Berichte zu den Einzelproben findet Ihr hier und hier; unseren Live-Blog der gestrigen ersten Durchlaufprobe findet Ihr hier.
Bereits ab 19:30 Uhr könnt Ihr unsere ESC kompakt LIVE Pre-Show zum ersten Halbfinale im Stream auf YouTube sehen.
Das erste Halbfinale des ESC 2022 beginnt heute Abend um 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird in Deutschland auf ONE, in Österreich in ORF 1 und in der Schweiz bei SRF 2 zu sehen sein. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.
Happy Eurovision, liebe ESC kompakt Leserinnen und Leser. Aus HH Hohenfelde melden sich Douze Points und Peter. Endlich, endlich, endlich ist es soweit. May the show begin.
Es geht los. Der erste Song, den wir hören, ist von Puccini. Kennt man aus der Werbung. Und aus dem UK Supertalent: Nessun Dorma. Gerne auch von Pavarotti.
Es startet der Opening Act „The Sound Of Music“, ein Mix aus Hardrock, schlagereskem Pop, Space-Ballett mit großen Posen und Akrobatik.
Wie gehabt, Ihr Lieben, konzentrieren wir uns hier auf die emotionalen und gnadenlos subjektiven Elemente der Show, vieles andere setzen wir mal als bekannt voraus. Und wir geben Punkte, jeweils zwischen 0 und 10. Same procedere as every year…
Laura, Alessandro und Miko betreten die Bühne. Laura in pink, die Jungs in schwarz. Mika looks fabulous. Die drei zelebrieren Musik als Volkerverständigung und beschwören die Sehnsucht nach Frieden in Europa.
„Let the Eurovision Song Contest begin“.
Die Drohne, die die Postcards filmt, heißt übrigens Leo. Nice, ich mag den Namen sehr – aus ganz verschiedenen, auch sehr familiären Gründen.
Albanien: Ronela Hajati – Sekret
„Europe, make some noise.“ gröhlt Renela. Aber ein guter Start, viel Haut, viel Sex, viel Energy und eine gute Portion Trash. Die Kamera reduziert in den CloseUps die Größe der Bühne.
Das Zopfwedeln ist großartig. Die Sexclub-Choreo ist auch sexy, mglw etwas too much für Europe. Wir sind zufrieden mit dem Start.
15 Punkte (davon 6 von Douze Points – 4 allein für die Tänzer)
Lettland: Citi Zêni – Eat Your Salad
Cool, der Leadvocalist Janis singt nicht die zensierte erste Chorus-Zeile, sondern lässt das geschulte Publikum „pussy“ krakelen. Sehr schlau.
Sehr bunt, sehr MTV-Style. Toll, wie der Saxophonist vor grellem Weiß als Silhouette inszeniert wird. Jeder von der Band hat seine individuellen Kameramomente, das ist sympathisch.
Peter Urban nennt das Retrofunk. Nicht sonderlich innovativ, aber sehr funfunky.
14 Punkte von uns, 6 davon von DP.
Litauen: Monika Liu – Sentimental
Hier vermissen wir die Sonne das erste Mal, die hätte dem Song gut geholfen. Das vorausgeschickt ist das Licht sehr stylish.
Aber die Bühne wirkt manchmal doch „wie bei ein Kessel Buntes“ (DP), das ganze TamTam, dass die RAI um das Bühnenkonzept gemacht hat, ist dann doch übertrieben.
Spätestens nach zwei Minuten ist der Song durchgehört und auserzählt.
8 Punkte von uns beiden (zusammen).
Schweiz: Marius Bear – Boys Do Cry
Marius „Cool“ Bear kommt super rüber. Wir sind geflasht. Weniger ist eben manchmal mehr.
Marius schwitzt stark auf der Stirn, vermutlich trägt die lässige Lederjacke dazu bei. Das Herz auf der Wange wäre nicht notwendig gewesen, um die Intensität des Songs zu transportieren.
Der Drachen auf der LED Wand erinnert mich an „Heroes“ von Monz, aber insgesamt ist die zurückgenommene Bildregie mit vielen CloseUps sehr wirkungsvoll.
11 Punkte, DP findet es nicht wirklich glaubwürdig, ich schon (9 Punkte von mir)
Slowenien: LPS – Disko
Fataler Fehler von Peter, der von „fünf Jungs“ spricht. Dafür, dass es beim NDR für die Moderationstexte extra einen Redakteur gibt, ist das gar nicht gut.
Der supersmart aussehende Leadsänger Filip wirkt ein bisschen schüchtern – immer noch – man sollte meinen, er hätte sich besser aklimatisiert.
Trotz Discokugel und viel Licht wirkt das immer noch wie ein Schülerbandauftritt, aber an einen Schule, auf die man seine Kids gerne schicken würde.
Das klingt nach Platz 17, sorry, so sympathisch die Kinder sind.
9 Punkte von uns, 7 davon von mir
Ukraine: Kalush Orchestra – Stefania
Zum Krieg in der Ukraine findet Peter Urban in seiner Anmoderation die richtigen Worte. In der Tat ist dieser Auftritt viel viel mehr als ein Song Contest Beitrag.
Hier stimmt die Inszenierung – top notch, vor allem gleich zu Beginn die Schatten auf dem Bühnenboden. Auch die mütterlichen Augen auf der LED Wand wirken eindringlich. Hier sind die Sonne und das übrige Licht tatsächlich harmonisch aufeinander abgestimmt, vor allem, wenn das Licht von blau auf rot auf orange wechselt.
Das Publikum geht super mit, diese Schnitte sind die schönsten Bilder bei diesem Auftritt. Das hat viel mit der Ukraine aber genauso viel mit dem schmissigen Song zu tun.
„Thank you for supporting Ukraine“ sagt die Band zum Schluß, als die Bühne in die ukrainischen Fahnen getaucht ist. Gänsehaut.
16 Punkte, erstmals die Höchstpunktzahl von Peter
Erste Schalte in den Greenroom, eher beliebig, fast langweilig, selbst für Smalltalk-Texte, die in solchen Fällen üblich sind. Keine Interaktion der Moderatoren untereinander und erst Recht nicht mit den Künstlern.
Bulgarien: Intelligent Music Project – Intention
Oh, ein Super-Intro mit gesplittetem Screen und viel Hardrock-Klischees in a good way.
Hier passt das Licht, hier passen die Schnitte – sehr gut auch, dass die Sonne als Halbkreis mit Kreisen beleuchtet wird.
Die Inszenierung ist gut, allein der Song ist an Schlichtheit kaum zu toppen. Stimmlich auch eher dritte Bundesliga.
Der langsame Part und die Bridge inklusive des Guitarrensolos sorgen endlich für die notwendige Abwechselung. Das Beste ist die Lichtregie einschließlich der Friedenstaube als Duftmarke am Schluß.
Wir sind positiv überrascht, 7 Punkte von mir, 5 von DP, macht 13 Punkte
Niederlande: S10 – De Diepte
Ihr Kleid hier ist ungefähr siebezehntausendmal besser als der furchtbare Wolkenkratzer-Pastellfrack auf dem Red Carpet. Auch die weißen Schuhe sind stark.
Die Inszenierung ist allerdings eher konventionell und stimmlich ist das auch nicht so überwältigend wie erwartet.
Als S10 sich bewegt, kommt etwas mehr Drive rüber, aber wir vermuten hier jetzt den ersten FFF. Da können nur die Jurys helfen.
„Eine Hommage an die Traurigkeit“ sagt Peter Urban. Naja
Erstmals gibt 12P mehr Punkte als ich, insgesamt 10, 4 davon von mir.
Moldau: Zdob și Zdub & Frații Advahov – Trenulețul
Hier also der Partyfavorit vom Juryfinale. Ballermann-Klischees bis zum Anschlag, angefangen bei der Wayfarer des Leadvocalisten.
Das ist mal in erster Linie bunt und ausgelassen und Hau-den-Lukas-freestyle.
Aber auch konzeptlos kann man eine gefällige mitreissende und sympathische Show abliefern. Die Ethno-Elemente veredeln diesen Rumptata-Hit ein wenig.
Es wird hier bekanntlich die „Wiederveröffentlichung einer Bahnverbindung“ gefeiert (so die Wortwahl von Peter). Und bei solcher Musik wäre eine Zugverspätung ok. Nun, Peter, finde ich nicht, pünktliche Züge haben etwas sehr sympathisches.
11 Punkte aus Hamburg, 5 davon von 12P
Portugal: MARO – saudade saudade
Jetzt also der Faro, wo ich am Ende ans Finale glaube, den ich aber ganz persönlich mega-langweilig finde.
Und die fünf zurückgenommenen Damen im Kreis, die trällern und trällern und trällern… Ich weiß es nicht.
Der Song profitiert davon, dass er direkt hinter dem Moldau-Let´s-Go-Stück eine intensive intime Alternative ist. Aber so richtig ergreifend ist das nicht, oder doch?
Wir sind echt unentschlossen. Das hat sicher seine euphorischen Fans, aber nicht überall…
10 Punkte, 7 von DP („ich war am Anfang kurz gecatcht“)
Kroatien: Mia Dimšić – Guilty Pleasure
Nun also der Eye Candy Favorit des gesamten Wettbewerbs – in seiner Funktion als Tänzer.
DANKE an Berenike an dieser Stelle, die vom Turkoise Carpet einen sehr persönlichen Videogruß mitgebracht hat.
Mia ist anfangs nicht zu sehen, das Intro ist quasi schwarz. Danach setzt aber eine sehr stilvolle, lässige Inszenierung ein, faszinierende Lichteffekte und hier wirkt auch erstmals der Brunnen als integraler Bestandteil richtig klasse.
Toll ist der kroatische Songteil, wiewohl das Englisch von Mia exzellent ist, beneidenswert. „Viel besser auf kroatisch“ schreibt Purzelbärchen in der WhatsAppGruppe und recht hat er.
12 Punkte von uns, doppelt so viele von mir wie die von DP
Dänemark: REDDI – The Show
Einer der wenigen Songs, bei denen ich das Gefühl habe, ihn schon fast zu oft gehört zu haben.
Der Übergang vom balladesken zum Pseudo-Rock-Part ist stark inszeniert, wie beim MGP ist das plakative Licht hier wirkungsvoll und macht den Song stärker als er ist.
Die Drummerin gibt es alles, 12P ist richtig begeistert. Die Performance der Mädels ist besser als erwartet, sehr Joan-Jett!
Peter Urban nennt die Schlagzeugerin die „wilde Hilde“. Kann man machen, muss man aber nicht.
8 Punkte von uns, wir sind uns diesmal einig.
Green-Room Mika in türkis – sehr stylish. „We are gorgeous“. Stimmt für ihn auf jeden Fall.
Insgesamt haben die Moderatoren einen Touch von Kindergeburtstag.
Österreich: LUM!X feat. Pia Maria – Halo
Jetzt heißt es nochmal Daumen drücken für Pia und Luca.
Der Song startet mit einem Ballermann-Shout von Luca. Er animiert das Publikum mehrfach und klatscht dabei in die Hände. Finde ich persönlich selbst für eine Silbereisen-Show too much.
Pia stimmlich unauffällig, das ist schon etwas im Vergleich zu dem, was wir im Vorfeld gelsen haben.
Die Show mit dem weiß-rot strahlenden Scheinwerferkreis rund um das DJ Pult von Luca wirkt stark, aber seine Ballermann-Animation ist ein gewagtes Experiment.
Die Schnitte im Publikum zeigen entgeisterte Gesichter.
Wir geben 14 Punkte für die großen glaubwürdigen Anstrengungen, jeder 7
Island: Systur – Með hækkandi sól
Nun also der Geheimtipp der ESC kompakt Blogger. Schon einmal ganz viele Herzen für die Landessprache.
Das Wasserfall-Intro funktioniert großartig, der Chorus im warmen Licht ist zwar „belanglos“ laut Douze Points aber auch catchy und knuddelig und auf eine gewisse dezente Art sogar sexy.
Der Drummer in weiß ist smart und liebenswert, die Mädels sind zu beneiden. Und er für diese drei sympathischen Schwestern.
Die CloseUps mit den drei Mödels in orange nebeneinander sind stark, stark, stark. Ein Festival in orange, I like it a lot.
15 Punkte aus Hohenfelde, ein Drittel davon von Douze Points
Griechenland: Armanda Georgiadi Tenfjord – Die Together
Oops, Armanda ist stark überschminkt und glänzt sicher stärker als geplant.
Die Kamerafahrten von oben mit den sich bewegenden Stühlen sind ein mega-eindrucksvoller Effekt. Überhaupt ist die optische Inszenierung eine der besten des Abends, wenn nicht sogar die beste, auch in den Totalen mit den weißen Lasern.
Und sie lächelt zauberhaft zum Abschluß. Das reicht, so macht man das in Sachen Publikums-Interaktion, lieber Luca.
17 Punkte von uns, die erste 9 von 12P – bislang unser Favorit (einen Song lang)
Norwegen: Subwoolfer – Give That Wolf A Banana
Hier passt alles. Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem – eine perfekte Inszenierung mit einem Fun-Disco-Drums-Hit für jeden Dancefloor.
Pyro bis zum Anschlag, das ist ESC at it´s best. Klar, die Stil-Elemente sind jetzt nicht die Neu-Erfindung des Tanztheaters, aber das ist perfekt perfekt perfekt – vor allem auch wegen der Graphics „Grandma“ etc.
18 Punkte von uns – damit der Sieger aus HH Hohenfelde, ohne dem, was noch kommt, unangemessen vorzugreifen.
Armenien: Rosa Linn – Snap
Jetzt also der Post-It-Abschluß. Ein Mödel mit weißer Guitarre eröffnet sitzend, woran erinnert uns das?
Das ist so ein bissel wie ein gefälliges Mittagessen, wo man laufend das Gefühl hat, nachwürzen zu müssen. Und nochmal Pfeffer. Und Salz auch. Vielleicht sogar noch ein Spritzer Maggi.
Rosa wirkt supersympathisch, aber dieses Abreißen der Post-Its wirkt sehr verkrampft, tut mir leid. „Hat sie dieses ganzes Klopapier aus der Corona-Krise?“ fragt ein lieber Freund via WhatsApp.
8 Punkte von uns, 5 (wohlwollend) vom Autor dieser Zeilen.
Zum Schnelldurchlauf meldet sich Peter kurz ab zur Snackpause, 12P übernimmt…
Und wir sind schon im Pausenact: die besten italienischen Disco-Hits. Da war in den 80ern und 90ern einiges Gutes dabei. Das Getrommel ist schon penetrant, aber dazwischen kommen immer wieder die tollen Melodien der Disco-Hits durch. Und prompt beginnen auch die Leute mitzuklatschen. Und dann taucht die angekündigte Sängerin mit ihrem roten Haupthaar auf und singt.
Jetzt wird an Raffaella Carrà erinnert. Sie war der Grund, warum Laura Pausini tanzen gelernt hat. Mit Recht! Und schwups kommt der zweite Schnelldurchlauf, wie immer mit kürzeren Ausschnitten. Wir können uns gut vorstellen, dass Bulgarien weiter ist. Und Rosa Lina küsst die Kamera. Ist das Post-Corona-konform?! Und dann kommt der Hinweis auf den Merch. Angeblich gibt es auch eine Kassette mit den diesjährigen ESC-Beiträgen.
Der Voting-Countdown ist heruntergezählt. Das Voting ist vorbei. Dann kommt das große Highlight: Diodato. er beginnt ganz ruhig und allein am Klavier. Es laufen Leute durch das Bild. Und das Publikum singt beim Pre-Chorus mit. Und beim Refrain natürlich auch. Es sieht aus, als trüge er einen Pyjama. Nein, hätte aber sein können. Zur zweiten Strophe kommt er nach vorn. Dort haben sich Tänzer/innen aufgestellt, die sich wie Mumien nicht bewegen. Er singt sie an. Bewegend. Dazu Bodennebel. Zum zweiten Refrain kommt Pyroregen und die Tänzer/innen tanzen. Toll. Sie heben ihn in der Brücke hoch. Peter meint: Stimmlich besser als das meiste, was wir heute gehört haben. Die Tänzer/innen sind alle sehr eng beieinander. Und jetzt bewegt sich auch die Sonne. Sie kann es! Ein großer Song!
In „Eurovision Confidencial“ unternehmen wir einen Ausflug in frühere ESCs. Immer gern genommen. Es ist immer wieder herrlich zu sehen, was es schon alles beim ESC zu erleben gab. Selbst Michael Schulte ist dabei!
Unvermeidbar ist der Auftritt des bzw. der Gewinner/in des JESC. So auch in diesem Fall. Und dieses Jahr geht es nach Eriwan. Sie bewirbt das leckerste Essen, die freundlichsten Menschen und die zauberhaften Plätze des Landes.
Und hier meldet sich Peter zurück. Was war das großartig, als Diodato „Fai Rumore“ singen durfte. Definitiv der beste Moment des Abends.
Wir erleben zwei der Big Five, Frankreich und Italien. Beide werden mit Probenausschnitten vorgestellt. Der Italien Clip ist etwas befremdlich, Mahmoods Mantel erinnert an unausprechliche Zeiten. Im Interview ist er maximal sympathisch, aber sein geplantes Outfit ist ein Abturner. Wollen die Italiener nicht noch einmal?
Und wir gehen auf den Zieleinlauf.
Wer ist im Finale?
Wow, die Schweiz zuerst. Was für eine tolle Dramaturgie der EBU
Armenien
Island, ja ja ja ja
Litauen, noch eine Überraschung
Portugal
Norwegen – klar gesetzt
Griechenland – auch keine Überraschung
Ukraine – „wohlverdient und nicht unerwartet“ sagt Peter Urban
Moldau
Jetzt wird es eng für die Niederlande.
Für Österreich sowieso.
Doch nicht, S10 ist im Finale!!
Niederlande ist der zehnte Qualifier!
Das war mega-spannend! Mega-Mega-spannend!
Wir waren uns zuletzt sicher, dass Bulgarien es doch noch schafft. Ein Super-Ausschnitt im Schnelldurchlauf, eine klare Positionierung als Balladenalternative, eine Super-Bildregie – aber das war alles nicht genug.
Und für Ronela vergießen wir ein paar Tränen.
Das ist ein Ergebnis, das noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird.
Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an Luca und Pia. Wir feiern Euch no matter what. Egal, was Euch jetzt gerade durch den Kopf schwirrt, in der Bubble seid Ihr Helden für immer!!
Für heute verabschieden sich Douze Points und Peter aus Hamburg Hohenfelde. Wie immer war es ein Fest mit Euch. Wir sind schon megagespannt auf Donnerstag. Serbien und Georgien MÜSSEN MÜSSEN MÜSSEN ins Finale, wenn ich das noch sagen darf.
Danke, dass Ihr dabei wart und bis sehr bald an dieser Stelle. Happy Eurovision!
Wir bloggen jetzt noch live die Pressekonferenz nach dem ersten Semi. Den Blog könnt Ihr hier nachlesen. Das Ergebnis des ersten Semis und die Videos der Qualifikaten findet ihr hier.
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PORTUGAL, ich liebe es einfach! Sehr gelungener Auftritt, sichere Qualifikation, BITTE. UND: kompletter Gesang live! Keine Prerecordings. Das sollte immer wieder erwähnt werden.
Bei Kroatien paßt die Inszenierung überhaupt nicht zum Song, das wird leider kein Finale in diesem Jahr
Kroatien, warum dieses Kleid? Warum nicht alles in Landessprache? Das hätte so schön sein können!
Meine Top Drei bis jetzt:
1. Ukraine
2. Niederlande
3. Portugal
Weiter gehts mit den nächsten 6 (also Startnummern 7-12):
7: mmh? hauptsächlich schwarz, aber das Lied wird nicht besser dadurch,
8: Also ich mags
9: Song war irgendwie vor dem Revamp stimmungsvoller. Vom Auftritt hatte ich auf mehr Verrücktheit gehofft, irgendwie ist das angezogene Handbremse. Da wäre mehr drinn gewesen, ob das so reicht? Aber ich finds wesentlich besser als Lettland und die Stimmung vor Ort scheint auch wilder zu sein. Gut so gerne Moldau weiter und Lettand raus – auch wenn ich es anders getippt hab
10: wunderschön. Kleidung besser als beim VE, auch wenn ich mir was anderes gewünscht hätte und ich glaub einen nicht ganzgeschlossenen Kreis hätte ich auch besser gefunden,
11: gefällt mir besser als im VE. Der einzelne Tänzer hat da überhaupt keinen Sinn ergeben. Das ist hier besser gelöst. Ausnahme das Outfit. Instrumental läd das Lied ja auch für so ne Tanzperformance ein
12: Sorry aber meine Getränkeholpause. Kann mit dem Lied nichts anfangen
Stimmt nicht, die Schweiz ist auf 21 gestiegen.
Das ist – glaube ich – das erste Mal, dass ich den dänischen Beitrag gut finde. Wenn ich den heute das erste Mal hören würde – wer weiß vielleicht qualifiziert es sich ja doch?
Danish Dynamite mit fetzigem Song.
Dänemark – nettes Lied, das ich mir gerne anhöre, aber die meisten Vorgänger finde ich besser.
Bis jetzt 1 NL 2 UKR 3 CRO 4 POR 5 MOL… schade um LIT
Ist Peter Urban eigentlich in Turin oder kommentiert er wieder aus einem Studio in Hamburg, weiß das wer?
Aus Hamburg. Lukas Heinser ist aber hier.
Danke. Wie ist es so in der Halle?
Toll! Wirklich interessant, auch mal die Auf- und Abbauten zu sehen.
Dänemark fällt postiv auf , wobei der Balldenteil besser war Diesmal
Mika in türkisem Anzug, steht ihm ausgezeichnet
Portugal konnte mich leider nicht so packen, wie im VE. Ich hoffe sehr, dass das mit dem Finale klappt!
Jetzt gilt es für Österreich!
Jetzt kommt gleich Austria, ich drücke die Daumen für Pia Maria, dass es gut läuft – ich hätte den Titel gern in Finale.
Pia Maria erinnert mich frisurentechnisch an die Comedienne Gaby Köster.
Ich glaube nicht, dass es Österreich heute schafft. Tut mir leid für unsere Nachbarn. Das ist zu schwach.
Oh nein, das tut mir so leid für Lumix und Pia Maria, die beiden sind so sympathisch und in der Studioversion gefällt mir Halo auch echt richtig gut
das ist so unglaublich schlecht,daß man es kaum glaubt!
Der Gesang ist aber doch okay heute, oder? Ich hoffe sooo sehr, dass sich Österreich qualifizieren kann – Daumen sind gedrückt 🙏🏻
Island direkt danach ist natürlich echt ein Kontrast…
Na ja – nett, viel Glück, Österreich.🙂
Ob es Österreich schafft? Bin gespannt… Besser auf jeden Fall als gedacht
Österreich wird zu 100% ins Finale kommen . Das hat richtig Laune gemacht! Nicht jeder Ton gesessen aber das ist nebensächlich. Bei dem schwachen semi muss das einfach weiterkommen ohne Diskussion
au weih die kamera …Österreich kam gut rüber trotzdem
Wenn AUT ins Finale käme, wäre ich ein wenig verstört….
Island kommt richtig gut rüber. Das wird was mit dem Finale.
Sorry, aber Common-Linnets-Vibes kommen bei mir bei Island leider nicht auf…
Island – hach ich mag’s. Würde mich so freuen, wenn sie ins Finale kämen.😊
Der Auftritt von Österreich hat mir gut gefallen, aber es dürfte eng werden.
Puuh…das ist noch mal gut gegangen. Pia hat besser gesungen als erwartet. Aber ein paar Tänzer hätten unserem Beitrag noch ganz gut getan…
Island LANGEWEILE PUR
Jetzt die Sieganwärterin …
Der Song aus lsland würde besser nach Nashville als auf die ESC-Bühne passen.
Österreich bekommt von euch mehr Punkte als Holland. Ich bin schockiert…
bei den fanboys wird gejodelt.
Also diese Text-Inserts sehen echt eher nach Windows-Movie-Maker aus als nach der größten Musikshow der Welt … das einzig Positive ist, dass die nicht in Comic Sans geschrieben sind …
Nicht nur Österreich, Bulgarien auch! 🙈
Lumix hätte mal besser die Background-Ladies in den Ring gestellt.
Bei Griechenland paßt die Inszenierung auch nicht zum Song, gesanglich am Anfang schwach, dann aber besser.
Griechenland ist so wunderschön. Ich habe Gänsehaut. Mega bewegend ihre Stimme ist einwandfrei. Top 5 Samstag!!!
Österreich war der Hammer. Mein 12-Punkte-Song in diesem Semi. Hat Niederlande noch überholt.
Island okay
Griechenland belanglos und langweilig
Wow wow wow wow, Griechenland ganz großartig.
Eieiei, da sitzt jetzt aber auch nicht jeder Ton… 🇬🇷
Amanda singt schon gut, aber ich weiss nicht – berührt mich nicht.
Geht mir mit Griechenland leider auch so. Aber heute berührt mich insgesamt wenig.
WOW Griechenland ist mega stark.
Bei Subwoolfer bitte auf den Astronauten achten!
Norwegen gefällt mir heute gar nicht. kann im semi hängenbleiben
Norwegen ist schon cool irgendwie, mag ich.🙂
Die Kameraleute sollte man austauschen.
Norwegen wie erwartet klasse
Mein Bedarf an Masked Singer ist gedeckt.
Von den beiden Dancesongs des heutigen Abends ist Norwegen der beste! Der Astronaut ist nämlich kein Geringerer als TIX, der für Norwegen letztes Jahr beim ESC vertrat!