Live-Blog Österreich: Pressekonferenz „Amen“ – Vincent Buenos Song für Rotterdam

Vincent Bueno singt für Österreich beim Eurovision Song Contest 2021: Nach der Corona-bedingten Absage des Events im Vorjahr musste sich der 35-jährige Wiener ein Jahr gedulden. Nun ist er bereit, um im Mai unser Nachbarland mit dem neuen Song „Amen“ beim weltweit größten Musikwettbewerb zu vertreten. 

Am Dienstag, den 9. März 2021 wird der Song ab 10 Uhr im Rahmen eines Pressetermins erstmals einem Fachpublikum präsentiert. Die offizielle Radiopremiere von „Amen“ folgt am 10. März im „Ö3-Wecker“. 

Wir begleiten für Euch die Online-Pressekonferenz mit einem Live-Blog. Dort gibt das ORF-ESC-Team auch einen Überblick über den weiteren Fahrplan zum Eurovision Song Contest 2021. Natürlich stellen wir Euch den Song dann auch am Mittwoch vor, sobald er öffentlich zugänglich ist. Außerdem sprechen wir am Mittwochabend in einem ESC kompakt LIVE über den österreichischen (und den Schweizer) Beitrag.

Geschrieben und getextet wurde Vincent Buenos „AMEN“ von Ashley Hicklin, der auch unter seinem Pseudonym Bright Sparks bekannt ist und zum Beispiel als Co-Songwriter von „Me and My Guitar“ von Tom Dice (Belgien 2010) oder „Universo“ von Blas Cantó (Spanien 2020) bereits ESC-Erfahrung vorweisen kann. Er hat außerdem mit Go_A aus der Ukraine an potenziellen Songs für den ESC 2021 gearbeitet. Produziert wurde der österreichische ESC-Beitrag 2021 von Jonas Thander, die Backing-Vocals kommen von Tobias Carshey. Für die Inszenierung in Rotterdam ist Marvin Dietmann verantwortlich.

Vincent Bueno ist 35 Jahre alt und wurde als Sohn philippinischer Eltern in Wien geboren. Nach seiner Musicalausbildung am Konservatorium in Wien spielte er in verschiedenen Musicals mit (u.a. Aida, Mamma Mia und West Side Story). Einem größeren Publikum wurde Vincent durch seine Teilnahme an den ORF-Shows „Musical! Die Show“ und „Dancing Stars“. Er nahm außerdem mit „All We Need Is That Love“ an der österreichischen ESC-Vorentscheidung 2016 teil und unterstützte 2017 Nathan Trent als Backgroundsänger in Kiew. Mit “Wieder Leben“, „INVINCEBLE“ und dem Ende 2020 erschienenen „On the Run“ hat der Sänger außerdem schon drei Studioalben veröffentlicht. Beim Eurovision Song Contest 2020 sollte Vincent „Alive“ singen; bereits kurz nach der Absage des Contests wurde er vom ORF für den ESC in diesem Jahr erneut nominiert.

Guten Morgen und Servus, Österreich! Gleich geht es los. Die Pressekonferenz beginnt. Es wird von einem „Ohrwurm für Rotterdam“ gesprochen. Der Weg nach Rotterdam soll ein besonderer gewesen sein. Zunächst bedankt man sich bei allen, die daran beteiligt waren und sind. Gerade auch „Vince“ wird gedankt für seinen Einsatz.

Einleitende Worte: Mit dem Begriff „‚Amen“ ist tatsächlich das eigentliche Amen gemeint. Die Interpretation dafür ist „ein kraftvoller Schlusspunkt zu einer Herausforderung und gleichzeitig der Anfangspunkt für etwas Neues“. Die Stimme und Einfühlungskraft von Vincent zeigen uns, wie das Amen kraftvoll interpretiert werden kann kann. Auf dem Weg zum Neuen. Dann wird der Song vorgespielt.

„Amen“ beginnt sehr ruhig und mit minimaler Instrumentierung. Dieser Teil wird besonders von der Stimme von Vincent Bueno getragen, die teilweise recht tief ist. Das hört sich gut an. Zum Refrain wird es dann kraftvoll und es kommt ein Tambourine hinzu. Das Ganze hat minimale Züge von Gospel, kann dem Genre aber nicht zugeordnet werden. Die zweite Strophe ist etwas kräftiger. Der Refrain besteht also u.a. aus dem „Amen“, was aber nicht nur alskirchliches Amen zu verstehen ist. Es zielt eher darauf ab, dass sich der Sänger von seiner Liebe verabschiedet, wobei er mit der Art des Auseinandergehens nicht glücklich ist. Zum Ende bäumt sich der Song zweimal auf zum kraftvollen und großen Finale auf. Das lässt sich sicher schön auf der Bühne inszenieren. 

Es wurde auch ein Video gezeigt, das ich aber nicht sehen konnte, da ich mich aus technischen Gründen über das Telefon einwählen musste.

In diesem Jahr hat man bei der Suche nach einem ESC-Beitrag das Genre geöffnet weg vom Uptempo, um einen Titel zu finden, der auch ohne Publikum in einer Arena funktionieren kann. Vor dem Hintergrund wurde nach Liedern gesucht und auch Vincent gefragt, was ihm gefällt. „Amen“ hat den Verantwortlichen Gänsehaut verschafft und es war schnell klar, dass es das Lied sein würde. Für Vincent war das neu, weil er bisher gewohnt war, allein zu arbeiten. Nun ist ein internationales Team am Werk gewesen. In der Schweiz wurde der Song von einem erprobten Team produziert.

Vincent: „Ich fühle mich sehr, sehr gut gerade.“ Es ist das erste Mal in einem so großen und internationalen Team zu arbeiten. Er hat sich das erste Mal richtig fallen lassen können, weil das ein so stakes Team ist. Als er den Titel das erste Mal gehört hat, wurde es von jemanden mit einer straken Rockstimme gesungen. Jetzt hat er es aber zu seinem Song gemacht. Und er findet ihn superschön.

Vincent war offen für eine professionelle Lied-Suche. Er war zu der Zeit mittendrin in einem Musical und hatte auch Zeitstress. Bei „Amen“ haben alle was gefühlt: „Der hat etwas.“ Dann hat er es probiert und sagt heute: Der Song hat zu ihm gefunden. Beim Singen versucht er sich zu fokussierten. Es geht um den „inneren Struggle“, die dramatische Liebesbeziehung. Im Prinzip geht es dabei aber um alle Beziehungen jeder Art, die in die Brüche gehen. Es ist ein sehr starker Song mit einer starken Kraft und dem Hoffnungsschimmer am Ende des Liedes.

Vincent hat vor dem ESC gemischte Gefühle, es ist ein Déjà-vu nach dem letzten Jahr. Er freut sich, dass jetzt durchzuziehen zu können. Und er hofft, dass das Szenario B nicht gebraucht wird. Sein erster Auftritt wird am 15. sein. Da wird er jetzt viel dran arbeiten.

Ein anderer Verantwortlicher übernimmt. Folgende Eckpunkte gibt es bei der Planung: Letzte Woche gab es die Bestätigung der Niederländern, dass der Contest in Rotterdam stattfindet. Die Länder werden anreisen, um live vor Ort zu sein. Es gibt aber die Back-Up-Varianten der Beiträge, falls sich jemand mit Covid-19 infizieren sollte. Der ORF will mit dem Team vor Ort sein. Die EBU ist wohl mit anderen großen Veranstaltern im Austausch, die unter den aktuellen Umständen schon gearbeitet haben. Vor Ort leben alle in einer Bubble, die nicht verlassen werden darf. Man muss also zwei Wochen in einem Hotel sein und darf nur zu den offiziellen Terminen. Aber die Freude überwiegt, vor Ort sein zu können. Ob es in der Halle ein Publikum geben wird, hängt von der Entwicklung in den Niederlanden ein. Die Delegationsgröße wird nach oben begrenzt, was die Österreicher aber nicht so stark betreffen wird, weil sie immer mit einer kleineren Delegation anreisen.

Jetzt kommt das Lied noch einmal, damit sich die versammelten Journalist*innen auf Fragen vorbereiten können.

Die erste Frage: Was ist der Unterschied zwischen Live-Auftritt und Tape-Aufzeichnung in/für Rotterdam. Die Bühnen sind kaum vergleichbar. Back-on-Tape wird in Wien gemacht, auf einer großen Bühne zwar, die aber in der Dimension nicht mit Rotterdam vergleichbar ist. Das Licht- und Bühnenkonzept soll dafür von Rotterdam übernommen werden, wird aber auf die kleinere Bühne angepasst.

Vincent: Der Song kam zur richtigen Zeit zur richtigen Stelle. Man kennt Vincent als dynamischen Künstler. Letztes Jahr war es „Alive“, in diesem Jahr ist es „Amen“. Der Song und die Botschaft sind besonders wichtig, weil in diesem Jahr viele Menschen durch so eine harte Zeit gegangen sind. Sie wollten nie eine Corona-Ballade, sondern ein Lied mit einer Aussage, die alle in allen Situationen helfen kann. Uptempo kann dann irgendwann wiederkommen.

Vincent noch einmal zum Lied: Es geht um das Ende einer dramatischen Liebesbeziehung. Es geht aber um Beziehungen jeder Art, die täglichen „Struggles“, die Schmerzen. Wir alle durchleben gerade sehr wackelige Zeiten, die mit Angst verbunden sind. Deswegen ist der Song so stark. Weil er zeigt, dass man nicht alles lösen kann. Aber wenn man loslässt, kann ein Hoffnungsschimmer entstehen in einem selbst.

Die nächste Frage bezieht sich darauf, ob er das Publikum beim Auftritt vermissen wird. Er sagt: Beim Vortrag eines Liedes ist man so fokussiert auf die Kameras, dass es nicht so einen großen Unterschied macht, dass das Publikum nicht in der Halle ist. Aber wenn man von der Trance des Auftritts erwacht ist, kann man dann nicht mit dem Publikum feiern. Das ist schade. Aber man will sich eigentlich auf die Emotionen des Songs fokussieren.

Seine Mutter sagte zum Song: „Ja, des is supa“ (bitte hier einen österreichischen Dialekt vorstellen). Sie hat gesagt, dass sie den Song liebt. Vicents Vater ist selber Musiker: „Junge, du bist erwachsen geworden. Deine Stimme ist echt groß.“

Vicent hat Marvin Dietmann als Choreografen für den Auftritt. Sie werden ihn sehr minimalistisch machen. Sie werden versuchen, den Weg auf die Bühne zu bringen, die er in dem Lied beschreitet. „Less is more.“ Es wird von einer Frau ergänzt: „Take the path to the light.“

Backing Vocals sind in diesem Jahr im Track zulässig, so dass Vincent keine zusätzlichen Sänger*innen auf der Bühne benötigt. Er wird dort also allein stehen.

Die Programmdirektoren bestätigt: Vincents stimme ist so voll und kraftvoll. Sie freut sich, dass er damit seine künstlerische Vielfalt auf die Bühne „knallen“ kann. Damit verabschieden sich die Veranstalter und die Pressekonferenz ist zu Ende.

Da schließe ich mich fast schon an. Vorher aber noch eine kurze Einschätzung von mir: Ich habe das Video ja nicht gesehen, glaube aber, dass es das Lied gut unterstreichen kann. Das gilt sicher auch für den Auftritt, selbst wenn er minimalistisch sein wird. Mehr braucht’s hier vielleicht gar nicht. Ich habe den Refrain tatsächlich im Ohr, mal schauen, wie lange das anhält. Und mir gefällt auch die Aussage, dass man manchmal loslassen muss, um wieder Hoffnung zu sehen und zu spüren.

Morgen wird also der Song auf Ö3 öffentlich vorgestellt. Dann kommt auch das Video, das wir Euch hier auf ESC kompakt dann direkt vorstellen werden. Ich bin gespannt, wie Ihr den Track bewertet.

Die Kleine Zeitung hat bereits ein Interview mit Vincent veröffentlicht. Das findet Ihr hier. Dort gib’s auch den ganzen Text:

Amen, I guess
You said that
It’s time for us
To put our love to rest
Dressed in black
Ya left my neighborhood

Pre-Chorus
And I never thought you’d bury me and you
No I never thought we’d die

Refrain
But, Amen, Amen
Tell me is this what you wanted!
Is this what you wanted?
Amen, Amen
Tell me is this what you wanted!
Is this what you wanted?
Amen

I bet,
it’s just another funeral to you
But for me it’s the end
The marching band are playin‘ „Gone too soon“

Pre-Chorus
And I never thought you’d bury me and you
No I never thought we’d die

Refrain
Amen, Amen
Tell me is this what you wanted!
Is this what you wanted?
Amen, Amen
Tell me is this what you wanted!
Is this what you wanted?

Brücke
‚cause it all feels like
Ya didn’t even try
Oh try
Oh tryyyyyyy
Try to save us
All this time
Wasted on a lie

Finale
But, Amen, Amen
Tell me is this what you wanted?
Tell me is this what you wanted!
Amen, Amen
Are you gettin‘ what you wanted?
Are you gettin‘ what you wanted?
Amen

Wir reden am Mittwochabend auch in einem ESC kompakt LIVE über die beiden Beiträge aus Österreich und der Schweiz. Jetzt schon vormerken!


88 Kommentare

  1. Ich bin gespannt ob wir wirklich bis Mittwoch warten müssen oder ob der Song doch schon irgendwo zuvor auftaucht.

      • Die Seiten und den Nacken habe mir mehrmals von Familienmitgliedern ausrasieren lassen, aber onendrauf habe ich so viele Haare, dass ich sie bei DIY komplett abrasieren müsste …

      • Kann ich nachvollziehen. Und wenn es dann erstmal runter ist sieht es nach noch mehr aus. 😀

      • Ich könnte mit dem Abschnitt bestimmt locker ein Sofakissen füllen. Wäre vielleicht ein nettes Weihnachtsgeschenk für Tante Gertrud. 🙂

      • Ist leider auf morgen verschoben, weil mir ganz kurzfristig ein Termin dazwischenkam …

    • Ähem, die trage ich auch so schon seit Jahren (weil es mir eben gefällt). Allerdings ein paar Zentimeter sollten es bald weniger sein….

      • Ich finde das Auswaschen des Shampoos unter der Dusche den Horror. Da muss man ja glatt 5 Minuten früher aufstehen … LOL

    • Ich bin so froh, dass meine Mutter eine talentierte Hobby-Friseurin ist, aber ein „professionelles Frisieren“ wäre auch mal wieder gut.
      Ich lass aber erst mal den anderen den Vortritt und werde erst im April einen Termin ausmachen.
      Andere haben weitaus nötiger…🙈

  2. Einer der unwichtigen Kandidaten für mich , fand den Song aus dem letzten Jahr schon schlimm . Erwarte hier leider nicht viel , aber lass mich gerne überraschen.

  3. Sorry, aber das bild hat was von verbrecherkartei wien/ringstrasse.
    Amen tönt doch voll nach kirchen-gospel. Da hat er in dieser kategorie einen starken gegner mit jeangu macrooy.
    Eh interessant viele duelle. Finnland versus italien, litauen vrs.island, frankreich vrs.schweiz, san marino vrs.moldova

    • Es beginnt sehr langsam, wird dann eher Mid-Tempo. Da ist nichts Uptempo. Der Refrain ist sehr kraftvoll und unterscheidet sich deutlich von der Strophe. Es gibt aber keine Gospel-Chor-Phasen. Es ist immer nur die Stimme von Vincent zu hören.

      • Ist „The marching band are playin‘ „Gone too soon““ das österreichischen Gegenstück zu „The choir sings forever rest in peace“? 😅

  4. Bin mal gespannt was Bueno so anbietet. Alive hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen und war sehr überrascht das das insgesamt nicht besser angekommen ist. Schade das er keinen weiteren Uptemposong in diesem Jahr bringt. Mal sehen. Ich würde den Österreichern durchaus wieder einen guten Platz gönnen. So viel davon haben sie ja nicht.

  5. Die Kleine Zeitung ist ja recht begeistert von dem Song „sollte locker die Prüfung im Halbfinale bestehen“. Den ganzen Artikel kann man nur lesen, wenn man sich registriert. Der Beschreibung nach klingt es nach einer würdigen ESC-Ballade, die reduziert beginnt und sich am Ende stark steigert. Ich finde, das könnte viel besser zu Vincent passen als seine R&B oder HipHop-Versuche, obwohl er ein super Tänzer ist.

  6. Das darf ja nicht wahr sein, ich sehe gerade Deutschland fällt und fällt in den Wettquoten.
    Verstehe die (ESC)-Welt nicht mehr.

    • Diese ESC Welt ist auch nicht zu verstehen. Ein großer Teil des Bubble ist fernab der Realitäten und schwebt und lebt in der eigenen Blase. Was nicht in der eigenen Geschmacksnorm und der eigenen Meinung passt, ist einfach scheisse, einfach schlecht und gehört herabgewürdigt und pauschal für nicht gut befunden. Da scheint es egal zu sein, dass Songs besser bewertet werden, die noch gar nicht feststehen. Wie Skurril ist das denn? Diese Bewertung (im positiven oder negativen) findet ausschließlich nach der Flagge und nach dem Herdenprinzip statt. Wie kann es sein, dass das z.b. bulgarische, lettische, englische oder polnische oder griechische besser sein soll? man hat davon noch nichts gehört!… aber klar die Songs sind auf jedenfall besser…
      Und ganz lustig, das armenische Lied soll besser sein als das deutsche?….Moment die nehmen ja gar nicht teil oder? Bedauerlicherweise wird es von Jahr zu Jahr im Bubble/Foren/YT/Wettbüros immer schlimmer.
      Ein weiteres Beispiel ist San Marino. Nur weil ein Rapper, der sein letzten Hit vor 6 Jahren hatte, seinen drittklassigen verbalen Erguss hinzugibt, gilt dieser Song als eine Offenbarung und göttlicher Sounderguss. In Wirklichkeit ist es eine ganz gewöhnliche, auf Songbausteine und Songtypischen Einerlei setzendes gesangliche Komposition.
      Gute Songs versauern während die Schrott=richtiges Land-Songs nach vorne gespült werden.

      • Warum bist Du eigentlich immer so wütend und griesgrämig?
        Das führt übrigens dazu, dass die Sprache, derer Du Dich bedienst, nicht besonders hübsch ist …

      • Die Passage rund um den verbalen Erguss von Flo Rida ist doch kreativ beschrieben, aber sonst ist das schon sehr bitter. Der ESC ist ein netter Wettbewerb, aber man muss ihn nicht bitterernst nehmen

      • Jetzt muß ich Halore mal kurz in Schutz nehmen: Es ist zwar drastisch ausgedrückt, aber ich wundere mich auch über diese Wetten über Songs, die noch nicht feststehen. Das besagt aber doch, wie ernst diese Wetten, gerade im Moment zu nehmen sind.😉
        Nette Spielerei, mehr nicht. Erst die Probenwoche wird entscheidend sein, und auch da können sich (zum Glück, weil sonst wäre es langweilig) Überraschungen ergeben.🙂

  7. Ich finde den Song echt stark, die Strophen sind sehr gefühlvoll und der Refrain geht richtig auf, ohne dass man es übertrieben hat, man hätte da auch mehr in Richtung Gospel gehen können. Vincent singt aber keineswegs alleine, da hat Douze Points nicht richtig hingehört.

  8. Das Leaken ein paar Stunden vor dem offiziellen Erscheinen ist offensichtlich nicht zu verhindern.

    Bin eigentlich kein großer Balladenfan, aber das Amen der Österreicher gefällt mir recht gut.

  9. Super Song, ich finde ihn absolut genial, ab der bridge ein HAMMERRRR!!!! Der Schluss macht mir Gänsehaut, eine ganz ganz tolle Ballade für ganz weit vorne!

  10. Super Song, ich finde ihn absolut genial, ab der bridge ein HAMMER!!!! Der Schluss macht mir Gänsehaut, eine ganz ganz tolle Ballade für ganz weit vorne!

  11. Nachdem ich den Liedtext gelesen haben, bin ich sehr erleichtert, dass wir hier keinen erbaulichen Eintopf nach slowenischer Art serviert bekommen. Jetzt bin ich tatsächlich gespannt wie ein Flitzebogen. Viel Glück, Österreich!

  12. Jetzt höre ich mir das Lied an. Amen klingt wie Ey man … Versucht Vincent gegen sein homophobes Image anzusingen? 😉

  13. Unabhängig von den Resultaten finde ich, dass der ORF in den letzten Jahren immer wieder tolle Musikerinnen und Musiker ausgewählt hat. Vincent wird einen tollen Job in Rotterdam machen und unser Land gut vertreten, auch wenn mir der Song „Amen“ (noch) nicht gefällt. Eine Finalteilnahme sehe ich nicht wirklich, aber aus meiner Sicht nicht schlimm.

  14. Der Song kommt bei mir noch nicht so gut an, kann sich aber ändern.

    Aber ins Finale wird es wohl sicherlich kommen.
    Außer Finnland und (leidergottes) Moldau wird das eine Überraschungsei, bis Jetzt.
    Bulgarien, Island und Lettland kommen ja auch noch raus.

  15. https://youtu.be/zs4_MqmxPIE

    Oje, Go_A, was habt ihr denn aus Shum gemacht?
    Auch, wenn ich kein Freund der alten Version war, finde ich diese noch schlimmer. Der Refrain ist ja jetzt so flach wie das Norddeutsche Tiefland…
    Nein, nein… Wie man ein Lied um so viel schlechter machen kann…

  16. Ok, jetzt hab ich mir das Lied angehört.
    Es hat etwas hymnisches, aber ist mir doch etwas zu flat. Da sticht Anas Version mit ihrer einzigartigen Stimme weit mehr heraus und gefällt mir auch besser.
    Ich war ein großer Fan von Alive, obwohl mir so ein wenig der Höhepunkt gefehlt hatte.
    Auf meine Spotify-Playlist kommt Vincents Amen auf jeden Fall. Zum nebenbei hören echt toll, aber ich weiß nicht, ob das nicht untergehen wird. Da sticht Jendrik z.B. viel mehr heraus und polarisiert auch mehr.
    Ich wünsche meinen österreichischen Freunden trotzdem alles Gute und hoffe auf einen Finaleinzug mit guter Platzierung!

  17. Kennt jemand den Modedesigner Michael Cinco?
    Der soll angeblich Vincents Bühnenoutfit entwerfen.
    Hat schon mit Lady Gaga, Rihanna, Beyoncé usw zusammen gearbeitet.

  18. Jetzt haben wir wieder die Situation wie in Wien 2015 zwei Songs mit dem selben Namen. Der slowenische Beitrag heißt ja auch Amen.

  19. Wollt ihr zuerst die gute oder schlechte Nachricht lesen? Okay ich fang mit der guten Neuigkeit an. Österreich steigt in den Quoten. Lag auf 35 und liegt nun auf 28 Tendenz weiter steigend. Die schlechte Nachricht ist, Deutschland fällt weiter zurück. Nur noch auf 33.

    • Das wollte ich auch gerade schreiben. Österreich ist inzwischen auf 26. Ist ein gutes Zeichen. Bei Deutschland war von Beginn an klar, dass es beim Live-Auftritt überraschen muss. Zum Wetten ist der Song zu risikoreich.

      • In Sachen Wettquoten ist für Deutschland das Ende der Fahnensange damit in greifbare Nähe gerückt. Deutschland wird beim ESC zum vierten Mal nach 1964, 1965 und 2015 mit Null Punkten die Heimreise antreten. Die 339 User, die mit „gefällt mir gut“ und die 280, die mit „ist ganz ausgezeichnet“ stimmten, sind plötzlich ganz still geworden und ich bin schon sehr gespannt, wann bei Thilo der Zweckoptimismus in Zweckpessimismus umschlägt!

      • Nee. Da gibt es aber den einen oder anderen, der schon vorher gesagt haben, dass sie sich wundern, dass Deutschland bei den Wettquoten noch so hoch stehen.
        Aber mal so unter uns: Wirst Du Dich eigentlich an Deinen Text hier noch erinnern, falls Deutschland Punkte kassiert und dann doch nicht Letzter wird?
        Ich tippe mal auf nein. 🙂

  20. Wettquoten würde ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht ernst nehmen…offiziell hat Österreich seinen Beitrag noch nicht öffentlich gemacht und das Video kommt ja erst morgen. Aber doch ein kleiner Fingerzeig das es doch nicht so schlecht ist….

  21. Ruhig Blut bewahren. Wenn sich während der Proben aus deutscher Sicht nichts ändert, dann kann man langsam nervös werden. Noch ist alles möglich.

  22. Gerade auf youtube gehört. Kann meinetwegen im Semi hängen bleiben. Hey man, ab in den Gesindetrakt! Ösi hier. 😉

  23. Ich lese immer Wettquoten. Das ist bis zum ESC ein reines Spekulationsinstrument. Interessant wird es erst wenn Vor Ort die Proben laufen und die ersten Zuschauer einen Eindruck haben wie die Songs rüber kommen. Und dann geht es in eine bestimmte Richtung. Und das Publikum ist keine ESC Bubble oder Wettspekulanten somit kann es auch dann noch Überraschungen geben.

  24. Stört nicht,nervt nicht,bleibt nicht hängen.Wird ne knappe Kiste für Österreich.Drücke mal trotzdem die Daumen.

  25. Ich habe das Zeitfenster, in dem das Lied zu hören war, leider verpasst, werde aber den Verdacht nicht los, dass das nach den Beschreibungen zufolge, nix dolles werden wird. Morgen bin ich schlauer.

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