Live-Blog Portugal: Finale des Festival da Canção 2022

Es ist soweit: Wir schreiten zur faktisch letzten Vorentscheidung in diesem Jahr – und in diesem Jahr schauen wir dafür nach Portugal!

Am letzten Samstag fand das erste Halbfinale, zwei Tage später bereits das zweite Halbfinale des Festival da Canção 2022 statt. Jeweils fünf Beiträge aus jeder Show erreichten das heutige Finale. Gewertet wurde zur Hälfte durch eine 6-köpfige Jury zur anderen Hälfte durch ein Televoting.

Bereits zum 55. mal findet das vom Sender RTP veranstaltete Festival da Canção als Vorentscheid zum Eurovision Song Contest statt. Nur 1970 und im Jahr 2000 fand das Festival statt, obwohl Portugal nicht am ESC teilnahm. In dieser ganzen Zeit war es den Portugiesen allerdings nur ein einziges mal vergönnt, einen Platz unter den ersten fünf zu erreichen – dafür erreichte im Jahr 2017 Salvador Sobrals Ballade „Amar Pelos Dois“ mit einer bis heute unerreichten Punktezahl von 758 Punkten den ersten Platz.

Im letzten Jahr konnte die etablierte Band The Black Mamba mit ihrem Lied „Love is on my side“ für viele ESC-Fans überraschend das Festival gewinnen (siehe Bild oben). Als Underdog ging es nach Rotterdam, dort mauserte sich The Black Mamba allerdings schon mit ihrer ersten Probe zu einem sicheren Finalteilnehmer. Schlussendlich erreichte ihre Ballade einen tollen zwölften Platz beim ESC.

In diesem Jahr scheint das diverse Teilnehmerfeld besonders eng zusammen zu sein und keiner der Beiträge gilt als haushoher Favorit. Die am Dienstag veröffentlichte Startreihenfolge tut dafür ihr übriges und setzte die Fanfavoriten Pongo e Tristany und Syro auf die ersten beiden Startplätze. Auch bei Euch kann sich kein Beitrag großartig absetzen:

Festival da Canção 2022 Finale: Welche Acts sind Eure Favoriten? (Max. 2 Antworten)

  • Syro „Ainda nos Temos“ (20%, 66 Votes)
  • Pongo e Tristany „DÉGRÁ.DÊ“ (20%, 65 Votes)
  • Maro „Saudade, Saudade“ (17%, 56 Votes)
  • Aurea „Why?“ (11%, 36 Votes)
  • Milhanas „Corpo de Mulher“ (8%, 27 Votes)
  • FF „Como É Bom Esperar Alguém“ (6%, 19 Votes)
  • Diana Castro „Ginger Ale“ (6%, 19 Votes)
  • Inês Homem de Melo „Fome de Viagem“ (5%, 18 Votes)
  • Os Quatro e Meia „Amanhã“ (5%, 15 Votes)
  • Peperoni-Passion „Código 30“ (3%, 10 Votes)

Total Voters: 229

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Gewertet wird auch heute wieder zur Hälfte durch Jury- und zur anderen Hälfte durch Televoting, wobei das Televoting schon seit Dienstag geöffnet ist. Das Finale des Festival da Canção 2022 wird wie im letzten Jahr wieder von dem großartigem Moderatorenduo Filomena Cautela und Vasco Palmeirim moderiert, im Greenroom interviewt Inês Lopes Gonçalves die zehn Teilnehmer*innen. Man darf also wieder eine launige Show erwarten, selbst wenn man nicht der portugiesischen Sprache mächtig ist – und wer weiß, vielleicht gibt es ja wieder eine so tolle Eröffnungsnummer wie im letzten Jahr zu sehen:

Das Finale des Festival da Canção 2022 wird vom portugiesischem Sender RTP ab ca. 22:00 Uhr (deutscher Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Seite des Senders. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr natürlich wieder die Geschehnisse in den Kommentaren dieses Live-Blogs kommentieren.

 


Einen wunderschönen guten Abend in die Runde!

Während Schweden soeben das Ticket nach Turin an Cornelia Jakobs vergeben hat, sucht Island derzeit noch den Beitrag, mit dem sie beim Eurovision Song Contest vertreten werden. Die Ehre der letzten Vorentscheidung in diesem Jahr gehört aber Portugal, wo in ein paar Minuten das Festival da Canção 2022 beginnen wird!

Auch wenn es immer mal wieder Überraschungen beim Festival gab, war es selten so offen wie heute. Die internationalen ESC-Fans streiten sich, ob nun Syro oder Pongo e Tristany der bessere Beitrag für Turin ist, während Aurea mit ihrer gefühlvollen Ballade „Why?“ und durch ihren Bekanntheitsgrad definitiv ebenso zur Favoritin gezählt werden darf. Maro erhält derzeit viel Aufmerksamkeit und geht viral, während ebenso Diana Castro in Portugal bekannt ist. Auch Os Quatro e Meia sollte man nicht unbeachtet lassen…

Ich werde Euch während des Finales die Beiträge beschreiben und eine persönliche Wertung mit bis zu 10 Punkten bewerten – und eine Einschätzung für Turin abgeben. Es wird ein langer Abend – ich habe heute irgendwo gelesen, dass die Show bis um 1:50 Uhr dauern soll…

Und schon geht es los – unsere Moderatoren-Duo begrüßt ebenso die spanischen Zuschauer. Denn nicht nur das diesjährige spanische Benidorm Fest wurde in Portugal übertragen, auch das Festival da Canção ist in diesem Jahr im spanischem Fernsehen zu sehen.

Auf der Leinwand tauchen Bilder portugiesischer Höhepunkte und weltgeschichtliche Gegebenheiten aus vergangenen Events und Fernsehmomenten auf, als plötzlich das Licht ausgeht und die Moderatoren kurz im dunkeln stehen. Nun sehen wir bewegende Bilder aus der Ukraine, anschließend wird an den Song Contest 2017, als Salvador Sobral so eindrucksvoll für Portugal in Kiew gewann, erinnert. Ich muss sagen, dass ich bei den Bildern aus der Ukraine grad sehr bewegt war, es ist noch nichtmal 5 Jahre her, als Europa zu Gast in Kiew war…

Nun gehts aber los:

01. Pongo e Tristany „DÉGRÁ.DÊ“

Wenn ich es richtig verstehe, dann geht es in „DÉGRÁ.DÊ“ grob gesagt um den Kampf um sich selbst. Niemals das aufzugeben für das man steht und wer man ist. Sich selbst schätzen. Das Leben dreht sich, aber es wird immer richtig sein für sich zu kämpfen. Bei diesem eigenen Kampf gibt es keine Abstufungen, kein Gefälle (DÉGRÁ.DÊ), kein entgegenkommen. Sollte ich den Inhalt des Textes falsch interpretieren, dann schreibt es gern in die Kommentare, denn selbst übersetzt ist er nicht einfach zu verstehen. Der Auftritt beginnt wieder mit Tristany auf dem Boden, hinter ihm Pongo, eingehüllt in einem futuristischem Mantel. Zum ersten Rap springt Pongo wieder nach vorn, ihr Mantel bleibt in Tristans Händen. Lichter flackern, gesungen und gerappt ist das richtig stark und ich glaube gerade die afrikanischen Kuduro-Sounds würden für Aufmerksamkeit in Turin sorgen.

Ich bin begeistert von der Performance, das wäre mal etwas neues beim ESC und vergebe gleich zu Beginn schon 9 Punkte.

 

02. Syro „Ainda nos Temos“

Vom Drummer zum Sänger – heute ist Syro ganz in weiß gehüllt und trägt auffälligen goldenen Ohrschmuck. Abseits steht in dunklen Gewändern gehüllt ein Backgroundchor, dessen Augen verhüllt sind. Gesanglich ist das viel stärker als noch im Halbfinale, da waren nur noch einzelne Töne wackelig. Zudem war es eine sehr gute Idee, dass er sich von dem Chor begleiten ließ.

Auch hier passt alles gut zusammen und das Lied ist ebenso schön und berührend. Finalchance in Turin absolut vorhanden. 8 Punkte.

 

03. Milhanas „Corpo de Mulher“

Milhanas trägt diesmal offenes, anscheinend nasses Haar. Sie trägt aber wieder das ausladende blaue Kleid aus dem Halbfinale auf dessen Schleppe ein paar Frauen sitzen. Ihre Stimme besitzt Reife und mehr Vibrato und erinnert mich an Fadostücke. Auch das gefällt mir richtig gut. So kann das aber bitte nicht weitergehen, dass ich hier nur hohe Punktzahlen verteilen kann.

In Turin fühle ich ihr Lied nicht, aber ich gebe guten Gewissens 7 Punkte.

 

04. Inês Homem de Melo „Fome de Viagem“

Inês Homem de Melo trägt ein weißes Kleid miteinem roten und einem schwarzen Tuch, dass sie wiederum schnell ablegt. Viele bunte Koffer stehen um sie herum und sollen wohl zeigen, dass sie sich an einem Flughafen befindet. Ich bin immer wieder an Barbara Tinoco von 2020 erinnert, wobei mich das Lied aber nicht so sehr begeistert wie das von Barbara damals. Auch der Auftritt mit den Backgroundsängern und Tänzern wirkt auf mich eher wie Kleinstadttheater als großes Musicaltheater. Der Sprachmix ist aber sehr charmant.

Es würde in Turin sicher auffallen und durch die Jurys vielleicht sogar das Finale erreichen. Aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Von mir gibt es 5 Punkte.

 

05. Aurea „Why?“

Nun also eine der ganz großen Favoriten. Aurea trägt wieder ihr ausladendes weißes Kleid, dass an ein Hochzeitskleid erinnert. Neben sich ein Piano samt Pianisten, auf der anderen Seite ein Holzpferd-Spielzeug für Kinder. Gesanglich ist das in den Strophen leider längst nicht so sicher wie im Halbfinale, am Anfang scheint es sogar so, als hätte sie sich im Timing etwas verhaspelt. Zum Ende steigert sich das eigentlich sehr reduzierte Lied, während sie nun eindringlich und mit voller Stimme ihr „Why?“ dem Publikum entgegen schmettert. Als plötzlich das Lied endet ist die Bühne ganz dunkel. Nur sie steht im Licht und das Holzpferd, das wie schon im Halbfinale in Blau und Gelb angestrahlt wird.

Aurea’s „Why?“ wäre meiner Meinung nach eine gute Wahl für Turin, das Finale würde ich hier sicher sehen. Zudem eignet sich die Endpassage ganz hervorragend für den Schnelldurchlauf. Ich vergebe 8 Punkte.

 

06. Os Quatro e Meia „Amanha“

Hach… ich weiß nicht warum, aber ich liebe die Melodie von „Amanha“. Vielleicht fischen Os Quatro e Meia in einem zu ähnlichem Genre wie The Black Mamba im letzten Jahr – aber im Grunde hat das ja sehr gut funktioniert. Schöner Harmioniegesang, zudem plätschert das Lied nicht dahin, sondern bewegt sich in der Songstruktur wellenförmig. Alle Bandmitglieder sind wieder dunkel gekleidet. Lichtstrahler außen rum, die beiden Sänger singen sich fast wie The Common Linnets an. So einfach kann ein stimmiges Staging sein.

Ich könnte mir das auch gut in Turin vorstellen, sehr stimmungsvoll. Ich vergebe wieder 8 Punkte.

 

07. FF „Como É Bom Esperar Alguém“

FF steht wieder allein auf der Bühne, Nahaufnahmen von Mund und Augen. Auch „Como É Bom Esperar Alguém“ ist emotional und toll gesungen. Sein weißes Rüschenhemd passt wunderbar zu diesem klassischem Lied, dass aus einer anderen Zeit zu kommen scheint. Jeden Film würde seine emotionale Ballade ohne Zweifel bereichern. Wirklich schön.

Auch wenn ich es sehr mag, habe ich Zweifel, wenn ich damit an den Song Contest denke. Trotzdem von mir 7 Punkte (ich glaube ich habe noch nie so viele Punkte in einem Live-Blog verteilt…)

 

08. Diana Castro „Ginger Ale“

Diana Castro trägt auch heute wieder ihren glänzenden magentafarbenen Anzug. Um sie herum Band und Backgroundsänger. Der Refrain ist schmissig, aber irgendwie fehlt mir da ein bisschen was. Sie serviert uns ihren „Ginger Ale“ perfekt gesungen, da kann man nichts sagen. Insgesamt klingt das Lied für mich aber eher nach Toilettenpause als nach einem erfolgreichen  Contestbeitrag – auch wenn Diana zum Ende hin noch etwas Stimmakrobatik auffährt.

Für mich das bisher schwächste Lied: 4 Punkte

 

09. Maro „Saudade, Saudade“

Was für eine schöne Frau, wenn ich das mal so sagen darf – und was für eine tolle einschmeichelnde und sanfte Stimme. Scheiß auf ewige Stimmakrobatik, das ist eher Sade als Mariah Carey. Ebenso wie Syro ist auch Maro diesmal nicht allein auf der Bühne. Es wirkt als habe sie ihre Freundinnen um sich gescharrt und sie würden in intimer Atmosphäre ihr wunderschönes Lied nur für sich allein singen. Das sie aber nicht allein sind hört man am großen Applaus des Publikums. Das kann es heute Abend tatsächlich werden mit dem Ticket nach Turin…

Auch beim Contest würde „Saudade, Saudade“ angenehm auffallen und sicher viele Liebhaber für sich gewinnen. Ich bin extrem angetan und wüßte nicht, was hier besser sein könnte: 10 Punkte.

 

10. Peperoni-Passion „Código 30“

Die portugiesischen Run DMC? Musikalisch ist „Código 30“ aber etwas schwach auf der Brust. Das versuchen die Jungs allerdings mit einer einstudierten Choreographie wegzumachen. Keine Ahnung was das im Finale zu suchen hat, aber Peperoni-Passion bieten immerhin einen diversen Farbtupfer. Auch hier scheint das Publikum begeistert, vielleicht hätte ich mich im Vorfeld einmal damit beschäftigen müssen, wovon die drei Jungs da eigentlich „sprechen“.

Ich sehe das als schlechteste Wahl für Turin und glaube es würde da sehr untergehen. Persönlich kann ich mir dafür auch nur 3 Punkte abringen.

 

So, das war es schon. Ich muss sagen, dass das diesjährige Festival da Canção einige tolle Beiträge im Angebot hat. Sicher wird keins davon den Eurovision Song Contest gewinnen, aber viele davon kann ich mir sehr gut im ESC-Finale vorstellen.

Bei mir persönlich liegt Maro vor Pongo e Tristany. Knapp dahinter Syro, Aurea und Os Quatro e Meia. Gute Chancen also, dass ich heute Nacht mit einem guten Gefühl ins Bett gehe.

Als ersten Zwischenakt bekommen wir eine Hommage an Tozé Brito, einem portugiesischen Komponisten und Sänger. Die anschließende Werbepause nutze ich mal fix um mir einen Kaffee zu machen, ein bisschen müssen wir ja noch durchhalten. Wie haltet ihr euch fit?

Was machen die denn jetzt im Greenroom? Filomena Cautela und Vasco Palmeirim besuchen die Teilnehmer*innen im Greenroom und rufen alle zu einem Gruppenfoto zusammen. Süß. Anschließend wird schnell auf die Bühne geschaltet, wo es zu späterer Stunde mal wieder etwas schmissige Musik zu hören gibt, während der komplette Greenroom ausgelassen zu den sommerlichen Rhythmen tanzt. Wie toll! Auch in diesem Jahr findet der großartige Beitrag „Playback“ von Carlos Paião von 1981 nochmal Verwendung beim Festival. Ich liebe einfach dieses Lied, des leider viel zu früh verstorbenen Carlos Paião. Togravus ceterum berichtet auch grad in den Kommentaren von Carlos…

Was für ein toller, beschwingter Intervalact voller guter Laune! Wenn es noch etwas früher wäre, würde ich das jetzt laut aufdrehen und mittanzen!

Ich habe die Zwischenzeit mal genutzt und auf die momentanen Zugriffszahlen der soeben veröffentlichten Beiträge auf Youtube geschaut. Dort liegt tatsächlich Maro (4337) vor Syro (3440) und Pongo e Tristany (2426). Vierte dann erst Aurea (1997) vor Os Quatro e Meia (1051). Eine Überraschung liegt tatsächlich in der Luft…

Der gefühlt hundertste Schnelldurchlauf – sehr schön dabei aber die Einblendungen in den Greenroom. Dort scheint eine richtig gute Stimmung unter den Teilnehmer*innen zu herrschen. Wer ist jetzt eigentlich der Typ im Greenroom, der auch schon in den Halbfinale dort rumschwirrte? Kennt man den? @Pablo? Du weißt doch soviel… wer ist das?

Vor dem nächsten Schnelldurchlauf singen uns die drei Moderator*innen noch ein Ständchen namens „Ó pá vá lá“ und werden noch von The Black Mamba unterstützt. Schließlich kommen auch noch andere Gewinner*innen des Festivals mit dazu – am Ende tanzen auch noch unsere diesjährigen Teilnehmer*innen mit… Man stelle sich sowas beim deutschen Vorentscheid vor… Barbara singt ein Lied und wird von Jendrik unterstützt, bis schließlich noch Levina, Ann Sophie und Jamie-Lee dazukommen. Würd ich schon wieder witzig finden, aber die Verantwortlichen beim NDRs wohl eher nicht…

Tatsächlich es gibt noch einen Schnelldurchlauf… und nochmal Werbung. Nun kann es aber eigentlich nicht mehr lange dauern.

Doch es gibt noch einen weiteren Intervallact: Die Punktvergabe wird nochmal mit einer sehr ruhigen Version von „Love is on my side“ der Black Mambas eingeleitet. Wer es zu dieser Stunde etwas schneller braucht um wach zu bleiben, dem habe ich oben nochmal den schmissigen Sommer-Vibe-Intervall-Act verlinkt. 😉

Im Greenroom bekommen alle nun noch ein Plakat von sich selbst im Festivaldesign überreicht, das ist doch auch mal eine schöne Erinnerung. Und wir bekommen wir noch einen Rückblick der italienischen Eurovisions-Geschichte. Das finde ich auch mal eine schöne Idee.

DAS VOTING!

Jury NORTE: 8 P. für Pongo e Tristany, 10 für Os Quatro e Meia und 12 für Maro!
Jury CENTRO (die lagen bisher immer am nahesten am Endergebnis): 8 P. für FF, 10 P. für Milhanas und nochmal 12 P. an Maro!
Jury LISBOA: 8 P. für Pongo e Tristany, 10 an Maro und 12 an Diana Castro
Jury ALENTEJO: 8 P. für Milhanas, 10 P. an Diana Castro und 12 P. an FF
Jury ALGARVE: 8 P. für Syro, 10 P. an Maro und 12 P. an Aurea
Jury MADEIRA: 8 P. für Diana Castro, 10 P. für Milhanas und 12 P. an Maro
letzte Jury aus ACORES: 8 P. für Peperoni-Passion, 10 P. an Pongo e Tristany und 12 P. an Maro

Damit führt Maro recht eindeutig nach den Jurys mit 73 Punkten! Das Ergebnis wird aber nun in ein normales Voting von 1 – 12 Punkte umgerechnet.

Nun das Publikum:

1 P. für Peperoni-Passion
2 P. für Milhanas
3 P. für Pongo e Tristany (das ist eine Überraschung)
4 P. Diana Castro
5 P. Aurea (das ist ebenfalls überraschend)
6 P. Syro

Damit hat MARO jetzt schon gewonnen!!!

7 P. Inês Homem de Melo
8 P. FF
10 P. Os Quatro e Meia

und 12 P. auch hier an Maro! Damit hat sie beide Votings und somit klar gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch an Maro und ihren schönen Beitrag „Saudade, Saudade“!

Maro bekommt jetzt noch ihren Preis von The Black Mamba überreicht und dann hören wir natürlich auch noch den Gewinnerbeitrag des 55. Festival da Canção 2022!

Schön, dass ihr alle noch so lange mit dabei wart – ich wünsche euch allen eine gute Nacht!


581 Kommentare

  1. Mega Enttäuschung auch aus Portugal. Maro gefällt mir ganz gut, aber von mir aus kann der Jahrgang wieder wegen Corona ausfallen. Den 38 gewählten Liedern würde ich nicht zwingend hinterheulen.

  2. Ja, Saudade gewinnt sowieso jetzt. Hat irgendwie aber einen komischen Beigeschmack, weil die Plätze 2-4 von der Jury schlecht beim Televoting abgeschnitten haben, was irgendwie vermuten lässt, dass man Saudade durchboxen wollte. Positiv dafür, dass Saudade auch sehr gut beim Televoting abgeschnitten hat. Glückwunsch! Guter Abend insgesamt, gute Songs haben wir bekommen.

  3. Schön, dass es Maro geschafft hat. Habe den Song heute zum dritten Mal gehört und er gefällt mir immer besser, ein echter Grower. 🙂

  4. Das war die langweiligste Punktevergabe in der Geschichte aller Vorentscheide. Die Siegerin stand fest, als die 4 Televotingpunkte vergeben wurden. Warum machen die es nicht wie beim MF (mit regionalen statt internationalen Jurys)?

    Immerhin: Toller Siegertitel. Welcome to my TOP 5, Portugal.

  5. schönes lied – prima sieger.
    das hat herz.
    das die 9 gewinnt,war mir sofort klar als ich das vorhin zum allerersten mal gehört habe.

  6. Ich freue mich, daß Maro für Portugal zum ESC fährt, auf der anderen Seite aber auch schade für Pongo und Tristany. Die größte Enttäuschung ist aber Syro: er wurde als Favorit gehandelt und konnte diesen Status nicht erfüllen.

    • Syro wurde nur von internationalen Fans, die keine Ahnung davon haben, was beim FdC zieht, als Favorit gehandelt …

  7. Dieser letzte Vorentscheidungsabend/nacht entschädigt für manchen davor. Kann heute mit allen drei Siegern gut leben.

  8. Zum Ende der VE Saison leider ein Irgendwas ohne Chancen aufs ESC Finale.
    Aber so sind se, die Portugiesen, immer speziell und eigenartig 👍🏻👍🏻👍🏻

    • Da wirst Du im Mai aber eine große (böse?) Überraschung erleben. In den letzten Jahren hat beim ESC ja glücklicherweise Qualität die Oberhand gewonnen. 🙂

    • Selbst wenn es so wäre, und ich glaube du liegst kilometerweit daneben, ich bin verliebt und werde es über den Mai hinaus bleiben

  9. Parabens, freu mich sehr für Maro!

    Und auch Os Quatro E Meia für den zweiten Platz.

    Den Rest der Top10 kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber ist am Ende ja auch nur Statistik.

    Mein Herz hat dieser FdC Jahrgang erobert und wird mir insgesamt lange erhalten bleiben.

    Maro nimmt einen Platz in meinen Top 5 ein und hoffentlich ein gutes Ergebnis in Turin!

    Semi 1 ist machbar, drücke die Daumen!

  10. Ganz toller Abend, viel gute Musik gehört, kaum Ausreißer nach Unten, und die richtige und überaus sympathische Siegerin

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