Mahmood gibt sich emotional mit dem neuen Song „Rapide“

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Mit dem neuen Song „Rapide“ rechnet Mahmood mit seiner Vergangenheit ab.

Mahmood ist einer der derzeit erfolgreichsten italienischen Künstler. Sein Eurovisionsbeitrag „Soldi“ war das meistgesehene Musikvideo des Jahres 2019 in Italien, bei den MTV European Music Awards gewann er in der Kategorie „Best Italian Act“. Nun liefert Mahmood mit „Rapide“ einen neuen Song ab.

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Vi sta piacendo Rapide? 💧🐢

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Mit „Rapide“ setzt Mahmood die Promophase für sein zweites Studioalbum fort. Dies hat zwar noch keinen Veröffentlichungstermin, sollte aber im ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht werden, da in diesem Zeitraum auch Konzerte in Europa anstehen.

Im Gegensatz zu den bisherigen Songs, vor allem den Singles „Soldi“ und „Barrio“, setzt er bei „Rapide“ auf deutlich ruhigere Töne. Entstanden ist der Song in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Dardust (Dario Faini) sowie Francesco Catitti.

Nach der ersten Strophe setzt eine Pianomelodie ein, welche Mahmoods wirklich harmonisch klingende Stimme begleitet und in den Refrain überleitet. Die zweite Strophe wird von einem markanten, aber dennoch reduzierten Beat unterstützt. Stimmlich wechselt er in diesem Song oftmals die Tonlage, was seine stimmliche Versatilität verdeutlicht.

Im Text rechnet Mahmood mit einer verflossenen Liebe ab. So besingt er etwa im Refrain das tränenreiche Ende der besagten Beziehung. Jedoch hat er hieraus seine Erkenntnis gezogen und setzt mit dem Song auch einen musikalischen Schlussstrich.

Die zuletzt veröffentlichte Single „Barrio“ kann ebenfalls bereits über 20 Millionen Streams auf Spotify und über 50 Millionen Aufrufe auf YouTube verzeichnen. Weitere Kollaborationen mit dem italienischen Rapper tha Supreme („8rosk1“), Marracash („Non sono Marra – La pelle“) oder Gemitaiz & MadMan („Karate“) verdeutlichen zudem, dass Mahmood verschiedenste Musikrichtungen bedienen kann. Auch als Songschreiber war er sich bereits für Veröffentlichungen von Marco Mengoni oder Francesca Michielin verantwortlich. Für das diesjährige Sanremo-Festival hat er zudem an dem Song von Elodie, welche mit „Andromeda“ antritt, mitgeschrieben.

Auch in den kommenden Monaten wird es bei Mahmood einiges zu hören und zu sehen geben. Neben der bevorstehenden Veröffentlichung seines zweiten Studioalbums ist er ab April wieder auf Tour. Dabei spielt er auch mehrere Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Das sich ein solcher Konzertbesuch lohnt, könnt Ihr in unserem Konzertbericht zum vergangenen Konzert in Berlin lesen. Dort hatte Mahmood im November vergangenen Jahres gespielt hat.

Wie gefällt Euch der neue Song „Rapide“ von Mahmood? Wird er mit dem zweiten Album an den Erfolg von „Gioventù Bruciata“ anknüpfen können?

„Rapide“ von Mahmood ist ab sofort auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (z.B. hier bei Amazonim iTunes-Storeauf Apple Music sowie bei Spotify). 


14 Kommentare

  1. Da kann ich nur zustimmen. Es gibt tatsächlich noch tolle Künstler, die der ESC hervorbringt.

    Deutschland ist mir mittlerweile egal.

    • Mir nicht, denn ich lebe hier.
      Ob mir „Unser Lied“ gefällt, entscheide ich von Jahr zu Jahr und so ist es eigentlich auch mit den Beiträgen der anderen Länder (wenngleich ich gerne einräume, dass mir diese oft besser gefallen haben – ein Land, dass mich jedes Jahr begeistert hat, gibt es allerdings nicht).

      • Ich meinte natürlich: „Deutschland beim ESC“ ist mir egal. Bitte nicht falsch verstehen !

    • Dafür, dass Deutschland dir so egal zu sein schent, ist dein Mitteilungsbedürfnis zu genau dem Thema hier in den letzten Tagen aber sehr beachtlich

      • Zumindest betrachte ich das Ganze sehr gelassen und dann kann man darüber auch schreiben – so manche Fans sind ja dagegen regelrecht aggressiv….

  2. Sicherlich ein guter Sänger, der mir doch viel sympathischer geworden ist, als am Anfang. Vielleicht war es auch dem Song geschuldet, das er immer so finster durch die Gegend schaute. Vielleicht hat ihn das auch den Sieg gekostet. Trotzdem guter Sänger.

  3. Klasse Künstler! War von Anfang an mein Favorit 2019. Schön, das Facettenreichtum seines Schaffens mitzukriegen, auch wie Musik, Stimme, Inhalt und Sprache ein Ganzes ergeben.

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