Musik-Roundup: Neue Musik von Luca Hänni, Anna Bergendahl, KEiiNO und weiteren ESC-Künstlern

Auch in dieser Woche gibt es wieder unseren Überblick über aktuelle Neuveröffentlichungen aus der ESC-Welt. Diesmal sind unter anderem Luca Hänni, Anna Bergendahl, KEiiNO sowie weitere ESC-Künstler dabei.

Luca Hänni – „110 Karat“ (Album)

Luca Hänni hat sein viertes Studioalbum „110 Karat“ und gleichzeitig zum ersten Mal eine deutschsprachige Platte veröffentlicht. Luca zeigt dabei die unterschiedlichen Facetten seiner deutschsprachigen Pop-Musik, die vom gefühlvollen „Zeig mir, dass es geht“ über das Latin-angehauchte „Diamant“ bis zu clubtaugliche Nummern wie „Nie mehr allein“, „Ist mir egal“ oder „All in“ reichen. Doch immer wieder finden sich auch ruhigere Nummern wie die Songs „Du bist Sonntag“, „Extrameile“ oder „Ich frag mich immer wieder“. Ob nun Radiopop, Tanzflächenfüller oder nachdenklichere Tracks – „110 Karat“ bietet alles davon.

Das Album „110 Karat“ von Luca Hänni ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Anna Bergendahl – „Vera“ (EP)

Vier neue Titel finden sich neben „Thelma and Louise“ auf der neuen EP „Vera“ von Anna Bergendahl, die gerade auch mit „Kingdom Come“ den OGAE Second Chance Contest 2020 gewonnen hat. „Together In The Dark“ startet ruhig, baut sich im Pre-Chorus jedoch auf und mündet in eine schön instrumentierte Midtempo-Nummer. Das Duett „Less Alone“ mit ESC-2013-Starter Robin Stjernberg („You“ für Schweden) ist besonders stimmig komponiert und bringt die beiden Stimmen in vollster Harmonie zusammen. „Made Of You“ ist eine ruhigere und dennoch ansprechende Nummer, die auch fürs Radio gemacht ist. Den Abschluss bildet der Titelsong „Vera“, eine entspannte und fast schon leicht Country-angehauchte Ballade. Annas Stimme kommt in diesem Song besonders schön zur Geltung. Die 15 Minuten dieser EP machen insgesamt Lust auf ein Wiedersehen mit Anna Bergendahl auf der großen Melodifestivalen-Bühne – die vielleicht noch einmal mit einem Ticket zum ESC belohnt werden könnte.

Die EP „Vera“ von Anna Bergendahl ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

KEiiNO feat. Sordal – „Transarctic Lover“

Auch KEiiNO melden sich zurück und liefern mit Sordal den Song „Transarctic Lover“, eine schwungvolle Dance-Nummer. Der Refrain ist ebenso eingängig wie originell gehalten. Der Sound von Sordal bringt ein neues 80er-Ambiente in die Musik der norwegischen Gruppe, die beiden Stile ergänzen sich jedoch sehr gut.

„Transarctic Lover“ von KEiiNO und Sordal ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Mikolas Josef – „Lalalalalalalalalala“

Die Namensfindung des neuen Songs von Mikolas Josef lässt zunächst alle Fragen offen. Hinter „Lalalalalalalalalala“ verbirgt sich jedoch eine nach vorne gehende Pop-Nummer, die schon in der Strophe direkt ins Ohr geht. Der Refrain wird dann zum wahren Kopfnicker. In der zweiten Strophe nimmt Mikolas gesanglich an Fahrt auf und zeigt, was ihn als Künstler so vielseitig macht.

„Lalalalalalalalalala “ von Mikolas Josef ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

John De Sohn feat. Hanna Ferm – „I Met Somebody“

Hanna Ferm hat eine weitere EDM-Kollaboration veröffentlicht, diesmal ist gemeinsam mit John De Sohn der Song „I Met Somebody“ entstanden. Die Strophe ist bereits erwartbar eingängig, der Pre-Chorus geht in eine etwas andere Richtung. Zum Refrain setzt ein Drop ein, dann wird Hannas Stimme elektronisch verfremdet und somit entsteht eine Art des Gesangs, die bereits zahlreiche Charthits (etwa Katy Perrys „Never Really Over“) prägte. Für zwischendurch eine nette Nummer und vielleicht ja zur Überbrückung bis zur nächsten Mello-Teilnahme genau richtig.

„I Met Somebody“ von John De Sohn und Hanna Ferm ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

 

Jon Henrik Fjällgren – „Mountain Dance“

Wir bleiben in Schweden: Auch von Jon Henrik Fjällgren gibt es mit „Mountain Dance“ einen neuen Song, der gewohnt mystisch arrangiert ist. Im Refrain entfacht der Gesang eine nahezu hymnische Atmosphäre, die auch als Soundtrack für einen kommenden Blockbuster geeignet wäre. Der Song verdeutlicht wieder einmal die außergewöhnliche musikalische Qualität des schwedischen Künstlers, der sich durch seine besondere Art in Schweden Rang und Namen geschaffen hat.

„Mountain Dance“ von Jon Henrik Fjällgren ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Margaret – „Fotel“

Auch Margaret aus Polen versucht, mit einem neuen Titel wieder einen Hit zu landen: „Fotel“ heißt das neueste Ergebnis. Der Song, der in polnischer Sprache gesungen ist, ist eine kontemporäre Nummer, auf der Margaret zu einem traplastigen Beat rappt. Im Refrain werden dann gesungene Elemente ergänzt. Ob sie damit eine große Hörerschaft außerhalb ihrer Heimat erreichen wird, ist fraglich, in Polen dürfte dieser Song jedoch sehr gut ankommen.

„Fotel“ von Margaret ist jetzt unter anderem bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Sarah Lombardi – „Zoom“

Sarah Lombardi veröffentlicht einen Song mit einem zum Jahr 2020 passenden Titel: „Zoom“. Der Schlager-Pop liefert noch einmal ein sommerliches Gefühl zum Jahresende. Auf YouTube sind die Rezensionen zum neuen Hit-Versuch der FreeESC-Teilnehmerin jedoch gemischt, es gibt durchaus Kritik an dem Song. Nichtdestotrotz stand das Musikvideo am Samstagabend auf Platz 12 der YouTube-Trends.

„Zoom“ von Sara Lombardi ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Eko Fresh feat. Silla – „Unsterblich“

Auch von FreeESC-Teilnehmer Eko Fresh gibt es mit dem Rapper Silla den neuen Song „Unsterblich“. Wer an Deutschrap keinen Gefallen findet, wird sich wohl auch mit dieser Nummer schwertun. Dennoch sei der Song hier im Roundup aufgeführt, denn er zeigt, dass es unterschiedliche Musikgenres gibt, die beim ESC (oder wie in diesem Fall bei ProSiebens FreeESC) ihre Anerkennung finden.

„Unsterblich“ von Eko Fresh und Silla ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Alle in diesem Artikel erwähnten Titel könnt Ihr natürlich über unsere Spotify-Playlist „ESC-Neuveröffentlichungen | 2020“ abrufen, welche fortlaufend aktualisiert wird. Außerdem könnt ihr täglich von 19 bis 20 Uhr ESC-Neuveröffentlichungen bei ESCape Radio hören.

Bevorstehende Veröffentlichungen:

16. Oktober: Amir – „Ressources“ (Album)

16. Oktober: Guy Sebastian – „T.R.U.T.H.“ (Album)

16. Oktober: Thomas Anders und Florian Silbereisen – „Das Album (Winter Edition)“ (Album)

23. Oktober: Jürgen Drews – „Das ultimative Jubiläums-Best-Of“ (Album)

23. Oktober: Michelle – „Anders ist gut“ (Album)

23. Oktober: The Baseballs – „Hot Shots“ (Album)

30. Oktober: Kate Miller-Heidke – „Child in Reverse“ (Album)

6. November: Bilal Hassani – „Contre Soirée“ (Album)

6. November: Eko Fresh – „Abi“ (Album)

13. November: Duncan Laurence – „Small Town Boy“ (Album)

5. Dezember: Mumiy Troll – „ПОСЛЕ ЗЛА“ (Album)

Was sagt Ihr zu den heute vorgestellten Neuveröffentlichungen? Welcher Song sagt Euch am stärksten zu? Und auf welche der anstehenden Veröffentlichungen freut ihr Euch am meisten?


20 Kommentare

  1. Danke für die Neuvorstellungen😊.

    1. „Zeig mir, dass es geht“ ist okay, mehr nicht. „Diamant“ gefällt mir viel besser.

    2. „Less alone“ – Ich mag ja Anna Bergendahl sehr gerne, aber sie hatte schon bessere Songs, meiner Meinung nach, u. a. „Thelma and Louise“ oder auch „Kingdome Come“.🙂

    3. „Transartic Lover“ – coole Nummer, gefällt mir gut.😊

    4. „Lalalalalalalalalala “ – uh, schrecklich, Mikolas ESC-Song gefällt mir viel besser.

    5. „I Met Somebody“ ist okay, reißt mich aber nicht aus den Socken.
    @Matty, ich fürchte, ich habe nach dem falschen Song von Hanna Ferm gesucht auf „YT“ (Asche über mein Haupt😀).

    6. „Mountain Dance“ – wow, das gefällt mir mal richtig gut, total außergewöhnlich😊😊😊

    7. „Fotel“ gefällt mir auch gut, trägt sicher auch die schöne polnische Sprache zu bei.🙂

    8. „Zoom“ ist eine nette flockige Nummer, ich meine, Sarah Lombardi ist meiner Meinung nicht die beste Sängerin, aber die Nummer paßt durchaus zu ihr.

    9. „Unsterblich“ – sorry, nicht wirklich mein Geschmack.

  2. Free ESC Gewinner Nico Santos bringt von seinem gleichnamigen Album, das bereits im April erschienen ist, am 13. November eine Special Edition heraus.

    Enthalten sind insgesamt 5 neue Songs inklusive der Single „Running Back To You“ mit DJ Megastars Martin Jensen und Alle Farben (die Single ist am Freitag erschienen).
    Neben 5 neuen Tracks enthält die Deluxe Edition on top noch eine Bonus CD mit weiteren Akustik-Songs und Liedern aus der siebten Staffel »Sing meinen Song.«

    • Der Titel ist nicht ohne Ironie, da „Perfect life“ ein Tiefpunkt der deutschen ESC-Geschichte war.
      Aber natürlich good luck, Izza! Izza??

  3. Zoom hab ich mir gestern bereits angehört. Die Nummer ist alles in allem sehr „erwartbar“
    Herauszuheben ist jedoch die grandiose Zeile: „Du knockst mich aus wie ein Affe kackt“!

  4. Ist ganz nett anzuhören die CD von Luca. Ist das nun Schlager oder Pop, ob er damit mal bei Flori eingeladen wird? Ansonsten gefällt mir von dieser Auswahl Hanna Ferm am besten.

  5. Die finale Version von Polens Beitrag zum JESC wurde veröffentlicht.
    https://youtu.be/nWQNjY9FsAQ
    Jetzt gefällts mir auch, weil es sich nicht mehr so altbacken anhört. Davor war ich kein großer Fan, aber wie bei Deutschland ein guter Revamp.

    Zu Mikolas‘ Song muss man noch dazu sagen, dass er sich mit dem Lied auch neufinden musste, nachdem er eine künstlerische Pause nach mehreren Burnouts eingelegt hatte.
    „Lalalalalalala“ hebt sich wenigstens ab von Mikolas‘ früheren Veröffentlichungen. „Me gusta“, „Abu Dhabi“ und „Colorado“ haben sich insgesamt schon sehr ähnlich angehört – sowohl vom Aufbau und Arrangement als auch von der gesanglichen Leistung.

    „Luca Hänni is imma subba!“ hatte erst letztens eine ältere Dame gesagt. Dem kann ich mich nur anschließen.

    Keiinos Song ist sehr interessant, aber mir fehlt so ein bisschen das i-Tüfelchen.

    Die restlichen Songs sind ganz hörbar, aber keine besonderen Werke.

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