Norsk Melodi Grand Prix 2020: Magnus Bokn qualifiziert sich mit „Over The Sea“ fürs Finale

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Im vierten Halbfinale des Norsk Melodi Grand Prix hat sich wieder einmal ESC-Sieger Alexander Rybak durchgesetz:. Magnus Bokn qualifizierte sich mit dem von Rybak, ihm selbst und Joakim with Steen (Ex-ESC-Teilnehmer Jowst) geschrieben Song „Over the Sea“ für das große Finale am 15. Februar in Trondheim. Im Guldfinale setzte er sich gegen die Nordic Tenors durch, die auf dem zweiten Platz landeten und damit die Finalqualifikation knapp verpassten. Geigen scheinen in Norwegen also weiterhin nicht aus der Mode zu sein. Den Live-Chat zum vierten Halbfinale findet Ihr hier.

Im ersten Duell trat Magnus Bokn gegen Oda Loves You an und konnte sich gegen die Favoritin der ESC-kompakt-Leser durchsetzen – Magnus hattet ihr nur auf den dritten Platz gewählt. Im zweiten Duell standen sich dann die erwähnten Nordic Tenors und Hege Bjerk gegenüber. Die Tenöre konnten sich durchsetzen und zogen ins Guldfinale ein.

In der Sendung präsentierte auch Ulrikke Brandstorp ihren bereits für das Finale qualifizierten Titel „Attention“.

Diese Beiträge stehen bereits für das MGP-Finale fest (die Videos sind in den entsprechenden Artikeln verlinkt):

1. Halbfinale: Raylee – Wild
2. Halbfinale: Rein Alexander – One Last Time
3. Halbfinale: Kristin Husøy – Pray for Me
4. Halbfinale: Magnus Bokn – Over the Sea

Gesetzter Finalist 1: Sondrey – Take My Time
Gesetzter Finalist 2: Didrik & Emil Solli-Tangen – Out of Air
Gesetzter Finalist 3: Akuvi – Som du er
Gesetzter Finalist 4: Ulrikke Brandstorp – Attention

Das nächste und letzte Halbfinale des Norsk Melodi Grand Prix findet am kommenden Samstag statt. Auch dafür werden wir hier wieder einen Live-Chat anbieten, außerdem bis dahin natürlich noch die Teilnehmer vorstellen sowie den fünften bereits für das Finale gesetzten Titel. Stay tuned!

Seid Ihr mit dem heutigen Ergebnis zufrieden und wer ist bis jetzt Euer MGP-Favorit 2020?


22 Kommentare

  1. Tut nicht weh, brauch ich aber auch nicht noch mal zu hören.
    „Attention“ ist auch nur noch ’ne Ballade. Ich warte weiterhin auf den Kracher aus Norwegen.

  2. Wahnsinn wie stimmgewaltig Ulrikke auch live ist.
    2017 konnte sie dass mit „Places“ nicht so gut zeigen, wie heute mit „Attention“.
    Hoffentlich gewinnt sie. Sie hat es echt verdient.
    Eine sympathische Sängerin mit starker Stimme und gutem Song: Alles was man für den ESC braucht!

    • Solche folkigen Lieder hätte ich vor etwa einem Jahrzehnt, als massenweise seelenloser Europop den ESC überflutet hat noch sehr begrüßt. Mittlerweile finde ich es ein wenig langweilig. Sicherlich trug auch der Name Rybak zum Finaleinzug bei. Wenigstens ist das furchtbare Geknödel draußen.

      „Attention“ klingt sicherlich wie eine weibliche Version von „Arcade“, ist aber recht hübsch. Neben Akuvi und vielleicht noch Kristin durchaus ESC-würdig. Die hochgelobte Raylee ist meines Erachtens noch lange nicht durch.

      • Der Ulrikke Brandstorp und Akuvi räume ich durchaus Chancen ein, wäre für mich absolut in Ordnung. Mit Raylee kann ich auch überhaupt nichts anfangen.

  3. Wow, Attention kriegt auf jeden Fall die Aufmerksamkeit, nach der Ulrikke singt.
    Bin normalerweise nicht der Fan von solchen typischerweise aus Albanien stammenden Schreiballaden, aber das ist mein neuer Favorit für den Sieg im Melodie Brand Prix.
    Schon mal jetzt Beileid an denjenigen, der nach ihr startet, der direkte stimmliche Vergleich kann vernichtend wirken.

  4. Oh weh, Magnus ist so süßlich-kitschig, dass ich Ausschlag kriege. Das hat letztes Jahr noch nicht mal Dänemark geschafft.

    Ulrikke war ganz stark.

    Aber so richtig was für meinen Geschmack war heute nicht dabei.

  5. Nächsten Samstag ist die fünfte Show und da werden wir dann endlich auch den Song von Tone Damli zu Gehör bekommen. Für mich ist Magnus der heißeste Anwärter auf den letzten Platz im Finale.

  6. Mal abgesehen von Magnus Sieg heute Abend, der absolut in Ordnung geht, war Ulrikke wirklich toll! Super schöne Ballade aber nicht zu kitschig und sie hat eine mega Stimme! Bisher meine Favoritin in Norwegen.

  7. Juryliebling könnte Ulrikke durchaus werden. Das Publikum kann ich nicht so gut einschätzen. Ich mochte auch sehr „A monster like me“, für mich einer der besten norwegischen Beiträge überhaupt.

  8. „Over the sea“ ginge noch so halbwegs, aber aus diesem Genre gibt es beim dänischen Nachbarn mit „Yes“ einen wesentlch stärkeren Titel.

  9. Von den Performence und dem Lied her könnte aus meiner Sicht Magnus Bokn gute Chancen in Rotterdam haben und die Jury könnten sich mit ihn anfreunden.

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