
LPS werden Slowenien mit dem Lied „Disko“ beim Eurovision Song Contest in Italien repräsentieren. Die Gruppe konnte sich gegen elf andere Acts im Finale der Vorentscheidung Evrovizijska Melodija (EMA) durchsetzen. Den Live-Blog zur Show mit den Videos aller Liveauftritte findet ihr hier.
„Disko“ ist ein beschwingtes Lied, dass irgendwo zwischen Swing, Funk und, wie der Titel selbst andeutet, Disko angesiedelt ist. In dem Song gibt es immer wieder Tempowechsel, die es spannend und abwechslungsreich gestalten. Gesungen wird der Song rein auf Slowenisch. Im Text träumt der Protagonist davon mit der Ex-Freundin wieder in der Disko zu tanzen, aber diese hat ihr Herz an jemanden anderen verloren, er wird von jetzt an allein tanzen gehen müssen und muss sich von seinen vielen Erinnerungen an die Beziehung verabschieden.
Im Finale von EMA 2022 erreichte die Band Platz 2 im Juryvoting mit 43 Punkten und konnte das Televoting mit 60 Punkten gewinnen. Im kombinierten Endergebnis konnte LPS somit 103 Punkte sammeln, 13 Punkte mehr als die Zweitplatzierten Batista Cadillac.
LPS steht für „Last Pizza Slice“. Die Band konnte sich über den Nachwuchswettbewerb EMA Freš für die Hauptrunde von EMA qualifizieren. Die Bandmitglieder sind Filip Vidušin (Gesang), Gašper Hlupič (Schlagzeug), Mark Semeja (E-Gitarre), Zala Velenšek (Bassgitarre, Tenor- und Altsaxophon) und Žiga Žvižej (Keyboard). Sie haben sich auf ihrer Schule, dem Gymnasium „Celje-Center“, kennen gelernt und die Band im Dezember 2018 gegründet.
Die slowenische Vorentscheidung „Evrovizijska Melodija“ (EMA) war gegliedert in zwei Halbfinals und ein Finale. Im ersten und zweiten Halbfinale traten jeweils acht etablierte Acts und zwei Qualifikanten aus dem Nachwuchswettbewerb EMA Freš an. Jeweils sechs Acts qualifizierten sich aus jedem Halbfinale für das heutige Finale. Dort bestimmte eine Jury aus Mitgliedern von OGAE Slowenien, Komponisten, Radio- und Fernsehpersönlichkeiten, Musikern sowie internationalen Künstler:innen und die Zuschauer zu Hause den Sieger.
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Schöner grooviger Titel im Big-Band-Stil. Der Sänger ist ist auch ziemlich süß, singt sicher, wenn auch der Song nun keine allergrößten Gesangskünste verlangt. Insgesamt plätschert es mir dann etwas zu sehr dahin, aber mit dem Landessprachenbonus bekommt der Titel ein knappes „gefällt mir gut“.
Damit ist Slowenien ganz sicher zurück im Finale.
glaube ich nicht wirklich dran…
Bitte nicht!!! Raus im Semifinale damit!!!
Das ist einfach Finnland 2014 in schlecht.
Ob Deutschland besser als Slowenien abschneidet, wer weiß
Der Beitrag dieses Jahr gefällt mir nicht wirklich
Nein. Slowenien bleibt mit diesem Schnarchsong im Semi kleben.
Das ist alles guter Durchschnitt und wird wohl für das Finale reichen, aber dies als Sieger in einem Vorentscheid, der mit fantastischen Liedern gespickt war, ist dann doch eine Enttäuschung. Danke, LUMA! Danke, Manouche! Danke, Batista Cadillac!
Dem schließe ich mich an !
Mein Gedanke, als ich die Band gesehen habe war ja, dass ich sie mir prima in einem schicken Hotelresort oder auf einem Kreuzfahrtschiff vorstellen kann, wo sie unaufgeregt die Abendunterhaltung gestalten. Da stört nicht diejenigen, die sich unterhalten wollen und wer unbedingt tanzen möchte, der kann das zu der Musik auch tun.
Aber für den ESC ist mir das zu viel blass.
Der Song ist bei mir so lala.
Das Lied an sich gefällt mir. Das wars aber auch schon. Die Performance dieser Gymnasiastentruppe ist ja dermaßen unprofessionell…
Semi-Aus vorprogrammiert und dann schnell wieder nach Hause zu Mami
Un der nächste schlechte Beitrag. Das macht langsam keinen Spaß mehr.
Ich schließe mich Toggie an. Zum Glück nicht BQL, aber ich hätte dennoch mit einem anderen Ergebnis gerechnet und diesmal war es nicht die böse Jury.
Nun also eine Tanzcombo nach Turin. Hat Charme, aber ist nicht mehr als knapp über dem Durchschnitt. Ich werte mit 6,5 von 12 Punkten.
Mit dieser charme-los altbackenen Nummer hat sich Slowenien dieses Jahr selbst disqualifiziert. Tschüss im Halbfinale.
Der Song könnte auch aus Lettland sein, die haben in der Supernova ja immer gern eine Menge dieser von Bands dargebotenen Larifari-Plätschersongs.
Ich sehe da 0 Potential für eine irgendwie interessante Bühnenshow und der Lead-Sänger wirkt nicht nur latent überfordert, sondern ist auch noch uncharismatischer als Michael Rice und James Newman zusammen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir hier die rote Laterne des Semis vor uns haben.
Absolut geil!
Habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, aber das ist mindestens mein Platz 2 und wird ähnlich wie Portugal im letzten Jahr super bei den Juries abschneiden.
Was eine tolle Entscheodung. Ich bin hin und weg und mega glücklich 🙂
Ich mag zwar den Groove, aber das ist doch ziemlich dahinplätschernd und etwas zu sehr retro. Also ins Finale kommt das wohl kaum.
Nö, gefällt mir nicht. Mehr als 2,5/10 kann ich dafür nicht geben. Dabei gab es nun wirklich Alternativen.
die wahre musikkunst hat heute wieder überall ordentlich die hucke voll bekommen!
der SCC 2022 platzt aus allen nähten – bin nun bei um 20 songs für die sogenannte liste – ich war sicher,daß LUMA locker gewinnt aber stattdessen tristesse.
das lied hier hier hörte ich heute zum ersten mal und hat es mir besonders angetan.
mich wundert nur,daß togravus ceterum es tatsächlich verschmäht.😲
das ist ein grower vor dem herrn. 🥰
uff – glatt vergessen den siegertitel zu erwähnen – der sound nervt 👎🏻 und es dürfte m.e. sehr schwer mit dem finale werden.
Verschmäht ist zu hart. Ich mag die Strophen sehr, sehr gerne, aber der Refrain geht mir etwas auf die Nerven.
das einzige was mich hier etwas irritiert,daß trotz wuchtigen orchestersound nur schlagzeuger und gitarrist mit ihr auf der bühne stehen.
schade auch,daß die slowenen ihren juwel (LUMA) still entsorgt haben.
Sehe die schon im SCC 2022 finale. 😎
Ich fand LUMA auch klasse, aber Manouche noch einen Ticken besser. Die haben so viel Lebensfreude versprüht, und vom Gesang her war das mit das beste, was ich jemals in einem VE gehört habe.
Die ganzen 3 Minuten gehen mir etwas auf die Nerven. Aber schön, dass Du meinen letzten Platz hier honorierst, Lasse! 😉
Ich bin nicht lasse. 😉
lasse, das war auch mein Favorit (allerdings habe ich mich mit den slowenischen Songs noch nicht so ausführlich befasst, wie es sich gehören würde, das kommt erst noch)
@Lasse
Du hast recht, Berenike auch. „Nova Romantika“ ist schon toll. Ich bin auch ganz hingerissen von diesem kleinen Juwel.
Nö, LUMO wäre genauso untergegangen. Ruhiger Elektropop braucht schon eine gute Idee um ihn auf der großen Bühne erfolgreich zu machen. Und einfach das Setting von Zala Kralj & Gašper Šantl, diesmal ohne verliebte Blicke, sondern mit läppischen Neckereien, zu kopieren, bringt nichts, wenn im Gegenteil zu den beiden, einfach das knisternde Besondere fehlt.
na wer hier die idee dahinter nicht erkennt,dem kann ich auch nicht helfen.
bei sebi war damals das problem,daß der tolle song auf der bühne etwas hüftsteif war – hier ist das anders – kopfkino pur.
Wiederhole mich, mich depremiert das, wenn junge Menschen so nen alten Kram spielen, gab wesentlich besseres im slov. VE
Was ist denn heute Abend nur los? Ein Gewinner-Song schlechter als der andere…
Ich habe auch den ganzen Abend nur gelitten. Einzig Polen war ein Lichtblick.
Das wirkt, als hätte ne zweitklassige Gymnasiastencombo ein paar Versatzstücke aus dem letzten Jahr durch den Wolf gedreht und dabei kam ein ungenießbarer Soundbrei raus. Noch nie ein Discosong gehört, der so wenig nach Disco klingt.
Ohne die anderen Vorentscheidssongs zu kennen, sage Ich: Cooler Song, leider sagt mir die Stimme des Sängers nicht zu. Ansonsten erinnert mich das an Jamiroquai und kommt da fast heran.
Nur noch bei einem Gnadenpunkt, das ist gähnend langweilig.
Jamiroquai ? Da denke ich eher an Dadi….
Dachte auch gleich an einen verzweifelten Versuch Dadi&Gagnamagnid zu kopieren. Selbst die slowenische Sprache versprüht für mich hier keinen Charme.
‚disko‘ dachte ich ‚geil’….leider stellte sich heraus dass es sich nicht etwa um Nu Disco handelte, sondern um iwie 70er Disco Musik (aber auch nicht wirklich), der zwischendurch auch noch die Puste ausgeht. Glaube man müsste den Song komplett revampen um noch ne wenigstens kleine Chance für das Finale zu haben. Im Jetztzustand wirds nichts..
Ein paar Sympathiepunkte können sie noch retten, ansonsten: LPS = Letzter Platz Sicher.
Ahh Mist, es hat ausersehen „ist ganz furchtbar“ angekickt, wollte eigtl „gefällt mir gut“ klicken!
Ist bei mir nur solala. Kann man sich gut nebenbei anhören aber Jazzmusik war noch nie meins
Steht zwar Disco drauf, drin ist ne Schülerband die auf Altherren Bigband macht. Mich packt das Grauen😖 Was haben sich denn die Slowenen dabei gedacht, dafür rufen die echt an? das kann ich jetzt wirklich kaum glauben…
Die Heavytones sind zurück und haben eine der altbekannten Stefan-Raab-Grooves neu aufgenommen. Aber charmant ist es, weil auf Slowenisch 🙂
Jepp an Raab musste ich diese Jahr nun zum zweiten Mal denken, aber der hat da wenigstens immer ein ironisches Lächeln drauf, Die meinen das wohl richtig ernst.
Die Idee gefällt mir ja, aber dem Song fehlt dich sehr viel. Beim Sänger ist es regelrecht unangenehm mit anzuschauen, wie verloren er auf der Bühne wirkt. Für mich klar NQ – spätestens durch den direkten Vergleich mit Litauen wird der Song versenkt.
So prominent, wie die Bläser sind, sollte man meines Erachtens auch wenigstens einen „Trompeter“ auf der Bühne sehen, denke ich. Irgendwie irritierte das doch.
Netter Junge, die Musik stört auch nicht. Dudelt so nebenher weg.
Herrlich, eine Schülerband singt nen 70s Soul-Sound zum Abiball und geht, nebenbei nochmal kurz nach Turin zum ESC.
Ich finde die niedlich, hoffentlich werden sie in der ESC-Bubble und der big Show nicht komplett aufgerieben.
Aber der Lehrer ist ja dabei 🤪
Ist das langweilig. Ein sicherer Nicht- Finalist. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Das ist goldig und peinlich gleichzeitig. Der Song ist zwar ganz nett softfunkig, nur leider transportieren das die braven Büblein so gar nicht.
Aber zur Belohnung für den Sieg hat bestimmt jeder eine Limo spendiert bekommen, bevor sie ins Bett mussten.
Also ich konnte keinen der Vorentscheide heute live verfolgen daher habe ich mir alle Titel nachher angehört. Dieser gefiel mir am besten! Jung, frisch, anders, sympathisch und vor allem so viel prägnanter als die immer gleichen Pop-Nummern. Wenn der Leadsänger jetzt noch ein paar Gesangsstunden nimmt haben sie einen Platz in meinen finalen Top 10 sicher.
Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr auf LUMA versteift, sodass LPS ein etwas…zufälliger Sieger war, das kam wirklich aus dem Nichts. An sich ein guter Beitrag. Süß. Nett. Beinahe radiota–
Mit anderen Worten: Das wird schwer mit einer halbwegs akzeptablen Platzierung. Ich mag die Jungs, aber mir fehlt da der letzte Schliff bei.
Luma😪😪😪😪
Slowenien und Kroatien oh mein Gott was für ein Schrott 👎👎👎👎👎👎👎👎👎👎👎👎👎👎
Ok, bingt eine neue Musikfarbe zum ESC, aber man merkt doch an jeder Ecke die Unerfahrenheit der Musiker, Besonders die fehlende Bühnenpräsenz und Stimme der Sängers wird den Finaleinzug sehr schwer machen,
99 Punkte von mir.
Für die Landessprache noch einen dazu, das macht dann 100 Punkte.
Es grüßt Jamiroquai!
Mir gefällt der Song gut. Für das Finale könnte es reichen. Für mehr ist es zu buschig in zu wenig prägnant. Aber wenigstens mal wieder ein Song der definitiv kein Pop ist. Dafür bin ich immer dankbar!
Ich kann es derzeit nicht einordnen. Irgendwie finde ich es total schnachig, hat aber auch was. Eben kein Pop, da schließe ich mich dem Vorposter gerne an. Batista Cadillac wären aber definitiv die bessere Wahl gewesen.
Hmh, da bleibt bei mir irgendwie so gar nichts hängen. Gefällt mir weniger.
Das Lied ist nicht schlecht („so lala“), aber LUMA hätten meiner Meinung nach gewinnen sollen. Die Jurygewinner Batista Cadillac waren ebenfalls besser. Schade!
Ich denke um zu gewinnen war die Präsentation dann doch Zala Kralj & Gašper Santl zu ähnlich.
Da fällt mir nicht viel ein. Belangloses Liedgut nett vorgetragen. Wer gibt dafür Punkte?
Slowenien und San Marino sind bei mir vor den gehypten Beiträgen (zumindest laut Youtube) aus Spanien, Polen und Albanien platziert…..
Das ist doch „Waddehaddedudeda“ nachdem diese gestriegelten Jungs mit Emily Roberts „Soap“ gewaschen wurden, oder nicht?
Sorry, abre sind die denn schon überhaupt alt genug um beim ESC mitmachen zu dürfen? Auf dem Aufmacherfoto wirken sie jedenfalls so, als wären sie besser beim Junior-ESC aufgehoben. Ansonsten find ich den Song bisher belanglos. Die Stimme des Sängers für mich auch zu schwach.
Wieder sind gute Songs im Vorentscheid gescheitert. Und für diesen Beitrag? Sorry, da weiß ich jetzt schon mal, wann ich im Halbfinale Chips holen oder auf Toilette gehen kann.
Von mir ein „ganz furchtbar“.
Na wenn es so weiter geht rutscht der deutsche Song noch deutlich aus den Bottom Five raus….da gab es gestern einige fragwürdige Entscheidungen. Finde den Song total langweilig.
Mittlerweile mag ich es ganz gerne, auch wenn man die Unerfahrenheit der Gruppe anmerkt. Allerdings bleibt ein Wermutstropfen, wenn man sich die Konkurrenz anschaut.
Wieder mal zum Thema Landessprache. Hätte ich in diesem Fall mit Kroatien getauscht – LUMA und Marko statt LPS und Mia Dimsic.
Danke an Slowenien, daß sie einen Beitrag in Landessprache zum ESC schicken und die überschätzte LUMA das Nachsehen hatten! Schade allerdings, daß es für BQL wieder nicht gereicht hat. Alles in allem aber eine bessere Wahl als die des Nachbarlandes Kroatien.
@ Matty
Da wäre mir Batista Cadillac lieber gewesen….
Mir gefällt der Name derGruppe nicht, denn Batista war ein kubanischer Diktator und Cadillac ist eine Automarke und das dann in Kombination ist nicht gut gewählt.
mir gefällt der Song und die Nachwuchsband.
im Finale käme diese Gruppe schätzungsweise auf Platz 19
Roger Cicero machte damals mit einer Swing Nummer auch nur Platz 19