
Drei Tage vor dem deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 endet unsere Songcheck-Reihe mit dem neunten Beitrag. wavvyboi gilt als einer der schrillsten und auffälligsten Kandidaten im Line-Up und wird in Fankreisen als Mit-Favorit auf den Sieg gehandelt. Wir haben seine Nummer „Black Glitter“ genauer unter die Lupe genommen, mit der er das ESC-Ticket nach Wien lösen will.
wavvyboi heißt mit bürgerlichem Namen Simon Vogt, ist non-binär und lebt mittlerweile in Köln, wuchs jedoch im Fürstentum Liechtenstein auf. Nachdem er seine ersten Coversongs im Teenageralter online verbreitete und deutsche Produzenten- und Songwritingteams auf ihn aufmerksam wurden, luden diese ihn zu Bandsessions nach Köln ein. Daraufhin beschloss wavvyboi, nach Deutschland zu ziehen, um sich seiner Musikkarriere fokussiert zu widmen.
Währenddessen entdecke der Künstler seine Begeisterung für die Musikproduktion, welche er später in London und Köln studierte. Zwischendurch besucht er immer wieder sein Heimatland Liechstenstein, um Ruhe und neue Inspiration zu finden. wavvyboi wird vor allem für seine Rockstar-Attitüde und einen ganz speziellen Musikstil gefeiert, den er selbst als „Emo-RnB“ bezeichnet, zu dem aber auch hörbar Einflüsse aus dem Rock’n’Roll gehören. Auch in seiner Ästhetik spiegelt sich ein gewisser Rock-/Goth-Style wider.
Queerness, das Sprengen von Rollenbildern und seine Hypersensibilität sind Themen, die wavvyboi in seiner Musik immer wieder unterbringt. Auch den Verlust seiner Mutter verarbeitet der Künstler in Songs. Nachdem wavvyboi seine ersten Lieder auf Englisch schrieb, feierte er vor allem mit deutschsprachigen Nummern in den letzten Jahren Erfolge. Eine solche wollte er ursprünglich auch beim deutschen Vorentscheid singen, entschied sich dann aber im Songwritingcamp des SWR, einen Song auf Englisch zu schreiben und einzureichen (siehe unten).
Das Lied
wavvyboi möchte mit „Black Glitter“ auf authentische Art zeigen, dass es in Ordnung ist, zu sich selbst zu stehen – vollkommen egal, was andere sagen. In seinem liechstensteinischen Heimatdorf hat er regelmäßig Ausgrenzung erfahren und fiel bereits im jungen Alter auf. Die Verarbeitung dieser Erfahrungen in Form von Musik hat ihm dabei geholfen, zu sich selbst zu stehen und seine Uniqueness zu feiern, indem er sich stylt, wie er es für richtig hält – vor allem mit dem Einsatz von schwarzem Glitter.
„Black Glitter“ wird von intensiven Gitarrenriffs getragen und ist durch die eingängige Melodie, trotz eines eher nieschigen Musikgenres, massentauglich. wavvyboi kann seine besondere Stimme in der Nummer gut unter Beweis stellen und der Tempowechsel sorgt für Dynamik und eine interessante Steigerung. Geschrieben wurde der Beitrag von Cameron Louis Warren, Harlee Jayne Sudworth und wavvyboi selbst.
„Black Glitter“ findet Ihr, wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch, in unserer Spotify-Playlist.
Der Check
So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:
Song allgemein: 8,3/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,8/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 4,2/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,9/5 Punkten
Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Black Glitter“ auf Platz 1 von 9.
Benny: Neben der sehr eingängigen Melodie und der guten Botschaft gefällt mir an „Black Glitter“ vor allem, dass der Beitrag nicht schon nach dem ersten Refrain auserzählt ist, sondern sich dann weiter steigert. Da wäre aus meiner Sicht noch mehr drin gewesen, aber wer weiß, vielleicht schafft wavvyboi diesen Bonuspunkt über die Live-Performance. Auch der Look und die Attitüde schreien jedenfalls nach der großen Bühne. 10 Punkte
Bennet: Die Frisur von Wavyboi ist unbeschreiblich. Ähnlich geht es auch dem Song. Er fängt langsam an, wird dann rockig. Die Entwicklung dauert mir allerdings zu lange und verliert mich. Nach hinten raus ist zwischen den Refrains auch nur noch „la la la“. Finde ich leider nur so la la. 4 Punkte
Berenike: Mir gefällt die Melodie des Refrains sehr gut, die habe ich in letzter Zeit oft als Ohrwurm. Außerdem finde ich den Aufbau des Songs sehr spannend: wie er als Ballade beginnt und dann immer mehr „anwächst“ und am Ende als Rock-Nummer explodiert. Leider ist die Explosion dann sehr in Richtung High-School-Musical, weshalb mich „Black Glitter“ nicht vollständig überzeugt. Trotzdem mein Favorit im Feld und ich vergebe 10 Punkte.
Danio: Mit Wavvyboi hat der Vorentscheid echt einen tollen Künstler gewonnen. Schade, dass der Song auf Englisch ist. Zudem wirkt der Titel trotz der tollen Instrumentierung generisch auf mich, was – glaube ich – vor allem an dem Text und der Melodie im Refrain liegt. 6 Punkte
Douze Points: Super Typ, vermutlich derjenige im DDF-Line-Up, der mit seiner Art am besten für den ESC geeignet ist. Seine Stimme haut mich nicht um, passt aber natürlich zum Song. Das Retro-Rockige geht nach vorn und hat auch eine interessante Melancholie. Ich weiß nicht, ob das sehr ruhige Intro von einer Minute nicht zu lang ist, um die Leute auf dem Weg dahin nicht zu verlieren. Umso wichtiger: ein mächtiger, visueller Auftritt! Ok, ich sag’s: Macht ihn „opulent“! 6 Punkte
Giulia: Genau sowas möchte ich bei einem ESC-Vorentscheid sehen. Ein Lied, in dem viel passiert, von dem man 3 Minuten lang unterhalten wird. Ich finde es ganz toll, dass das Lied so viele unterschiedliche Parts hat und sich über 3 Minuten aufbaut und steigert und die Klänge variieren. Die ersten zwei Zeilen vom Refrain sind sehr stark und die Melodie bleibt sofort hängen. Schade finde ich, dass der Refrain hinten raus etwas nachlässt und das Lied könnte ein größeres Finale vertragen. Ich traue wavvyboi schon allein von seiner Optik her zu, eine gute Show auf die ESC-Bühne zu bringen, und würde mich freuen, das Lied mit viel Glitzer in Wien zu sehen. 12 Punkte
Laureen: Bei „Black Glitter“ kann ich ganz unironisch sagen: Den mag ich! Als Teenie hatte ich eine eher rockige Phase mit My Chemical Romance, Fall Out Boy, The Killers und Co. und dieser Beitrag erinnert mich daran. Und das meine ich positiv, denn „Black Glitter“ ist ganz und gar kein billiger Abklatsch. 10 Punkte
Marcel: Der wohl interessanteste Titel im deutschen Vorentscheid. Nur leider könnte er noch so viel interessanter sein! Denn „Black Glitter“ greift textlich unglücklicherweise viel zu oft in die Klischee-Schublade, und warum der Song nach nur 2:42 Minuten einfach aufhört, anstatt ein richtiges Ende zu haben, verliert sich in den Nebeln von Liechtenstein. Diese 18 Sekunden werden für den ESC hoffentlich noch aufgefüllt. 8 Punkte
Max: Das Lied sticht aus dem Teilnehmerfeld heraus, keine Frage. Es ist vielleicht der wettbewerbsfähigste Titel im Rennen, der sicherlich einige Nostalgie-Punkte in ganz Europa abgreifen könnte. Jedenfalls theoretisch. Ich selbst kann mit Glam-Rock nur nicht so viel anfangen. 6 Punkte
Peter: Wenn die Inszenierung stimmt (und dafür spricht vieles, was wavvyboi angekündigt hat), lässt sich bei „black glitter“ der magische ESC-Dreiklang von Song, Artists und Performance am besten umsetzen. Die treibenden Beats im Mittelteil von „black glitter“ sind mitreißend. Über diesen Song muss das Publikum abstimmen dürfen, also unbedingt in die Top 3, verehrte DDF-Jury. 10 Punkte
Rick: Die einzige Nummer aus Das deutsche Finale, die musikalisch spannend genug wäre, um in Wien etwas zu reißen. wavvyboi bringt eine unverkennbare Optik mit und garantiert musikalische Professionalität. Dieser Mix könnte sowohl die Jurys als auch die Zuschauenden ansprechen, denke ich. Vermutlich wird es nichts Vergleichbares in diesem ESC-Jahrgang geben, was ebenfalls für ihn spricht. Einziger Minuspunkt: wavvybois bisherige Songs hatten deutlich mehr RnB-Einflüsse und wurden meist auf deutsch gesungen – diesen authentischen, zeitgemäßen Sound vermisse ich bei „Black Glitter“ etwas. Dennoch gute 8 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 90/132 Punkten
Wie gefällt Dir „Black Glitter“? Wie sollte wavvyboi den Song beim Vorentscheid inszenieren, um weit vorne zu landen?
Alle Songchecks zu Das Deutsche Finale 2026:
- „A OK“ von Myle
- „Wonderland“ von Laura Nahr
- „Ciao Ragazzki“ von Ragazzki
- „Fire“ von Sarah Engels
- „Herz“ von Bela
- „Jeanie“ von Dreamboys The Band
- „Optimist (Ha Ha Ha)“ von Molly Sue
- „when I’m with you“ von Malou Lovis
Wir sprechen am Sonntag um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE über Das deutsche Finale 2026. Die weiteren Songs, die am Wochenende für den ESC in Wien gewählt werden, nehmen wir dann am Montag um 19 Uhr in einem weiteren ESC kompakt LIVE unter die Lupe.
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Glam-Rock par excellence…Wunderbarer Songaufbau. Er spiel sehr gut mit seiner Stimme…schöner Spannungsbogen…zum Schluss hin hätte mir ein Break noch gut gefallen…trotzdem finde ich den Song total geeignet für die ESC Bühne. Er spricht das Publikum wie die Jury an. Dazu findet der Song Fans in allen Generationen. Das kann richtig gut werden. Eigenständig und unique 🤩 Mein absoluter Favorit für Samstag.
10 Punkte
Dem Act drücke ich die Daumen. Das beste deutsche Paket 2026. Nach einmaligem Hören bleibt der Song im Ohr – schon mal sehr viel sehr richtig gemacht! International konkurrenzfähig!
Wavvyboi fällt durch seine Frisur auf, keine Frage. Und er hat einen epischen Auftritt bei DDF angekündigt. So weit so gut. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass das nicht reichen wird. Dieser Glam-Look ist uralt, Black Glitter als Rocksong nicht zwingend genug und ich tue mich sehr schwer damit, mir einen epischen Auftritt in einem Bandsetting vorzustellen. Vielleicht ist es für Wavvyboi tatsächlich episch, ich erwarte jedoch einen Auftritt, der im eurovisionären Vergleich nett bis durchschnittlich sein wird.
Und dann ist da noch die Frage, ob Black Glitter es überhaupt ins Superfinale schafft. Nach Juryfutter klingt der Song nicht.
wavyboi und molly sue sind m.e. unsere einzigen beiden acts im angebot,die beim ESC m.e. etwas reissen könnten,wohlgemerkt könnten denn das letzter platz syndrom klebt ja auch gut fest an deutschland.
solange man den auftritt aber nicht kennt,bleibe ich reserviert.
vielleicht verfängt der glam-look ja beim publikum – der däne macht ja auf der stage auch einen auf frank-n-furters (ich liebe diesen film!) verschollenen sohn und die bubble dreht durch.🐰
schaun wir dann mal.
Hat schon mal jemand mit dem Gedanken gespielt, dass es bei dem Song Urheberrecht-Rechtsprobleme geben könnte? Warm frage ich das? Man vergleiche den Beginn des Chorus hier mit dem Beginn von: Jeanette Biedermann‘s Song „Das tut unheimlich weh“ aus dem ESC-Vorentscheid 1999.
😬 Notiz an mich: Nicht immer gleich nach allem googlen.
Und: Früher war nicht alles besser.
Black Glitter ist von allen neun der interessanteste. Während die anderen bei ihrer Melodie gemütlich geradeaus fahtren, fährt Black Glitter mal nach links, mal nach rechts. UNd auch wenn das Genre nicht meins ist, gefällt mir der Song.
wavvyboi ist bei mir auf Platz 2/9
Umso öfter ich den Song höre, gefällt er mir immer besser. Ist in meiner Top3 aller 9 Songs. Freue mich, es live zu erleben. Hoffe Superfinale.
Schöner Beginn, irgendwann wird’s dann leider rockig. Aber „Black Glitter“ gehört für mich zur Sorte erträglicher Rock, daher reicht’s in diesem Neunerfeld bei mir für einen Mittelfeldplatz. Die Euphorie bei so vielen hier und der Punktereigen bei den Bloggern verwundern mich schon ein wenig. Ich hoffe, die Fans gehen nett mit dem Sieger/dem Siegerin der VE um, falls es jemand anderes als der Fanfavorit werden sollte.
Dich verwundern ja auch immer noch die Televotingpunkte für die „Schwestern“ 2019, von daher. 🤷🏻♂️
Grrr, wegen Deines Kommentars konnte ich jetzt nicht mehr „mit …der Siegerin der VE“ aus „mit … dem Siegerin der VE“ machen 😉
Aber danke, dass Du mir die Gelegenheit gibst darauf hinzuweisen, dass „Sister“ für mich ein größerer Ohrenschmaus als „Black Glitter“ ist 🙂
2019: Ich fand Aly Ryan genauso schlimm wie die Sisters. Insofern klinke ich mich aus dieser Diskussion aus.
Nun ja, eine „Diskussion“ würde ich das eher nicht nennen. Eher ein Necken über wohlbekannte und inkompatible Geschmacksurteile hinsichtlich eines bestimmten Songs 🙂
Ich höre gerade alle 9 Titel in Schleife hintereinander und ich gebe zu, der Refrain hat schon was, sogar im „rockigen-aber-nicht-schlimm-rockigen“ Teil (einen schlimm-rockigen Teil gibt es erfreulicherweise ja gar nicht), sodass ich nun doch ein bisschen nachvollziehen kann, warum einigen der Titel so besonders gefällt. „Black Glitter“ ist nun bei mir etwas nach vorne gerückt, vom hinteren Mittelfeld in die Übergangszone zwischen Mittelfeld und Spitzengruppe, und diesem Bereich dann auch in der vorderen Mitte 😉
Ooch, die Jury wird den Song schon rauswählen. Den Zuschauern wird die Wahl zwischen „when I’m with you“ von Malou Lovis, „Jeanie“ von Dreamboys The Band und „A OK“ von Myle. bleiben. Alles wunderbarer Radio-Pop 😀
Mal das Teufelchen nicht an die Wand! 🙂
Mein persönliches Ranking auf Grundlage der Studioversionen sieht folgendermaßen aus:
1. MOLLY SUE – Optimist (Ha Ha Ha) 10/12
Diesen Song habe ich erst für mich entdeckt, als er komplett veröffentlich wurde. Nur vom Snippet konnte ich nicht erahnen welches Meisterwerk sich dahinter verbirgt. Ich hatte wirklich ein wenig Pipi in den Augen, als ich den Song zum ersten Mal vollständig gehört habe. Die Message möchte ich unbedingt unterstützen und auf die große Bühne in Wien senden.
2. Wavvyboi – black glitter 8/12
Hier gefällt mir die gesamte Version besser als damals nur der Snippet. Dazu will ich eigentlich gar nicht so viel sagen. Mir gefällt es sehr! Ich bin gespannt auf die Liveperformance.
3. BELA – Herz 7/12
Der Song taugt mir überraschend gut. Und JUHU! Mal ein Song in Landessprache! Der Song könnte aber gerne noch ein wenig länger gehen und ich finde BELA nuschelt ein klein wenig. Wenn er das live gut rüberbringt, könnte das funktionieren.
4. Myle – A OK 7/12
Entgegen der Meinung einiger hier, mag ich den Song. Da kann man ein wenig schwelgen und gut mitsingen kann man auch. Myle hat eine gute Stimme und bringt den Song gut rüber.
5. RAGAZZKI – Ciao Ragazzki 6/12
Marti habe ich mir schon seit Jahren beim deutschen Vorentscheid gewünscht und jetzt ist er tatsächlich da. Leider überzeugt mich der Song nicht so ganz. Ich mag die Interpreten, das Thema und die optische Umsetzung im Video, aber es ist einfach zu repetitiv und flach.
6. Sarah Engels – Fire 4/12
Eigentlich mag ich Sarah Engels als Künstlerin, auch wenn ich sehr häufig mit ihrem Musikstil nichts anfangen kann. Ihre Stimmfarbe ist angenehm. Leider finde ich auch diesen Song aber viel zu flach. Der Text ist auf Englisch. Dementsprechend wird er in allen Ländern einigermaßen verstanden. Genau das ist hier aber das Problem. Es ist lyrisch genau das Gegenteil eines Meisterwerks. Das hätte jede KI besser hinbekommen. Leider ist der Text für mich so schlecht, dass ich es tatsächlich als störend empfinde und nicht ausblenden kann. Wäre der Song auf Deutsch gewesen, wäre das wenigstens nicht in jedem Land aufgefallen.
7. Malou Lovis – when I’m with you 4/12
Das ist ein netter Song. Wenn ich ihn im Radio hören würde, würde ich ihn mögen. Auch die Message ist ja wirklich schön. Nur leider ist das für mich kein Beitrag, der in irgendeiner Weise zum ESC passt.
8. Dreamboys The Band – Jeanie 4/12
Diesen Song schätze ich sehr ähnlich ein, wie den von Malou Lovis: Radiotauglich. Die Frauen können gut singen und harmonieren (zumindest in der Studioversion) gut miteinander. Von ESC-tauglich sind wir hier aber meilenweit entfernt.
9. Laura Nahr – Wonderland 1/12
Mit diesem Song kann ich leider gar nichts anfangen. Nur vom Snippet, war ich schon neugierig auf den Song, aber leider hats nicht sollen sein. Ich mag weder die Strophen noch den Refrain. Auch, dass diese so konträr zueinander sind, gefällt mir nicht. Es passt irgendwie nichts zusammen, meiner Meinung nach.
Immerhin die 1 und 2 gleich, das ist doch schonmal was 🙂
Na perfekt! Alles andere ist ja auch nebensächlich. 🥳
Ach herrje, da können wir diesmal aber kaum Gemeinsamkeiten feiern…
Myle 7P?
Laura nur 1???!!!!
Und Molly sogar eine 10!?
Uff oje.
Aber hey, wir werden uns auch mal wieder einig sein. 🤗
Jep. Molly haut mich voll um. 🥰
Und ich habe wirklich versucht Lauras Song zu mögen. Es konnte mir leider nicht gelingen. 🤷♀️ Tut mir auch leid für die arme Laura, aber das kann man nicht ändern.
Ich denke, daß die allermeisten beim Text gar nicht hinhören
Kurze Ergänzung: Erst ab einer Wertung von mindestens 8/12 würde ich einen Act vollständig unterstützen, wenn er für Wien ausgewählt wird. Auch ich sehe natürlich, dass sowohl ein BELA, als auch ein Myle nicht gerade das gelbe vom Ei sind für einen ESC-Auftritt. Aus der gegebenen Auswahl gefallen sie mir aber noch mit am besten neben meinen 2 Favoriten. 🙂
Wavyboi passt genau in die Gruppe der jüngsten ESC-Gewinner. Warum man bei diesen eindeutigen Fakten überhaupt daran denkt, Sarah oder Ragazzki schicken zu wollen, ist ein Rätsel. /s
Vielleicht könnte es ja ein bisschen kalkuliert wirken, wenn es denn wirklich so ist, wie Du schreibst?
Das würde ich frühestens behaupten, wenn auch der Auftritt gleichermaßen spektakulär oder kunstvoll ausfällt. Und selbst dann ist fraglich, ob diese – wie auch immer geartete (queer und theatralisch oder was?) – Gruppe ein drittes Mal in Folge zieht.
Maßlos überwertet.
1/12
Hat optisch Wiedererkennungswert, der Song passt vom Arrangement, hat aber auch Längen – melodisch manchmal ziemlich simpel gestrickt. Ich weiß nicht, ob seine Stimme live mehr trägt, aber bei dem Genre erwarte ich viel mehr Power. Habe noch keine Peilung, was ich damit anfangen soll. 🤷♂️
Ohne Frage, ich wünsche mir wavvyboi im Superfinale.Wäre mal ein anderes Genre, was Deutschand zum ESC schicken würde.
Aber, ich kann nicht umhin für mich festzustellen, je öfter ich diesen Song höre, nutzt er sich mehr ab. Vermutlich geht es nur mir so. Also ich bleibe gespannt auf das Liveerlebnis mit wavvyboi.
Wavyboi und „Black Glitter“. Ich mag das Intro sehr. Sehr melodisch und in der Steigerung sehr harmonisch und taktvoll. Was so ein paar Gitarren-Akkorde doch anstellen können 🙂
Diese Art Rock ist eigentlich auch ziemlich meins. Nur verliert der Song nach 2 Minuten die Puste. Dieses „Lalala“ hätte es für mich nicht bedurft. Dafür hätte ich eine weitere Strophe gut gefunden. Ganz zuletzt finde ich lässt das auch noch etwas vom definitiv gegebenen Potenzial aus. Schade eigentlich. So gebe ich meinem Platz 2 gerade so noch:
10 von 12 Punkte
Bezüglich des ESC… Ja das ist ein anderes Thema. Insgesamt kann der Beitrag sicher Punkten. Gut vorgetragen und mit der richtigen Inszenierung sicher auch besser als Platz 20. Insgesamt weiß ich allerdings nicht, ob das insgesamt nicht etwas zu wenig ist. Naja, ich mache es mir mal einfach. Das entscheidet das Publikum 🙂
Es könnte sein, dass live das Ende noch etwas aufgepeppt wird.
Bei LOTL und auch Michael Schulte war es so, dass sie das Ende noch etwas variiert haben und live interessanter gemacht haben, als in der Studio-Version.
Vielleicht passiert das ja bei Black Glitter auch noch. 😉
Ich habe mich dieses Jahr zurück gehalten und versuche weniger Blog Artikel zu lesen usw. Aber entweder das Lied oder das von Sarah Engels sehe ich mit den besten Chancen auf den Sieg in unserem Vorentscheid. Moderner Glamrock – wenn die richtige Zielgruppe einschaltet, kann das gut funktionieren.
Blood and Glitter hat nicht funktioniert, warum sollte der schwarze Glitzer besser abschneiden? Es müsste so gut sein, dass auch über die überschaubare Zielgruppe hinaus Leute anrufen. Und es darf keine starke Konkurrenz in der gleichen Nische geben.
Blood and Glitter möchte ich nicht – Black Glitter dagegen schon – man muss nur abwarten, wie er das live gesungen rüber bekommt, bei Blood and Glitter hat der Live-Gesang leider gar nicht funktioniert
Es war leider eine erschreckend schwache Performance.
Ich habe mich dennoch für die Band ausgesprochen, weil ich Ikke Hüftgold ganz schlimm fand.
Ich stimme zu, der Song ist einer der stärkeren aus dem diesjährigen Vorentscheid, aber das hat nicht viel zu heißen. Die Melodie klingt für mich allerdings viel zu ausgelutscht, als hätte Dieter Bohlen den Track komponiert. Mir persönlich gefällt die Stimme auch nicht wirklich, sie hat so nen Daniel Küblböck Unterton der mir nicht zusagt. Ich bin auf den Live Auftritt gespannt, habe aber das Gefühl, dass wir hier so ein Ryk Phänomen vor uns haben. Glaube nicht, dass das deutsche Publikum darauf so richtig anspringt. Aber mal abwarten.
Ryk weiß ich jetzt nicht. Vielleicht hätte Ryk mehr Erfolg gehabt, wenn das Finale nicht komplett ferner liefen freitagnachts gelaufen wäre.
Ryk war aber glaube ich zu verkopft oder „experimentell“ für den durchschnittsdeutschen Geschmack. Da ist wavvyboi schon weitaus massentauglicher mit seinem gefälligen Pop-Rock. Das kann generationenübergreifend gut ankommen und vor allem ältere Semester fühlen sich vielleicht an die „gute alte Zeit“ erinnert. Und alle denken sich „Wow, cool, das wäre für Deutschland ja echt mal was Neues, sowas hatten wir noch nicht“, vergessen dann aber das LotL-Debakel
aber du weißt schon was Dieter Bohlen für Musik gemacht hat ?
Und zum Abschluss also der „große“ Favorit der deutschen Fans. Hm. Die erste Minute ist nicht schlecht gemacht, es geht ruhig los und steigert sich zum Refrain hin. Aber in den restlichen 90 Sekunden passiert dann gar nichts mehr, und das Ende kommt sehr abrupt. Zudem wirkt wavvyboi unnahbar bis unsympathisch auf mich, ich konnte mit der Attitüde schon bei Nemo wenig anfangen. Ich brauche ihn jetzt nicht als Sieger, an angesichts der dürftigen Alternativen könnte ich es zumindest verstehen.
Volle Zustimmung!
Es würde mich schon sehr wundern, wenn er es wird.
Da müssen schon Weihnachten und Ostern zusammenfallen.
An das Publikum wird er wohl nicht vorbeikommen.
wie kam da LOTL vorbei ?
Frag mal LOTL.. 😉
Wahrscheinlich links oder rechts.
Was soll am Ende passieren ? Da kommt der Song zum Höhepunkt.
Nemo war um Längen unsympathischer, vor allem auch noch das alberne Outfit (mochte ich bereits vor den Ausfällen gegenüber Eden Golan nicht)
Neben Laura und Molly für mich persönlich noch die letzte Möglichkeit, nicht erneut völlig beim ESC abzustürzen, auch wenn es nicht meinen persönlichen Geschmack trifft.
wavyboi ist beim DDF neben Sarah Engels und Molly Sue der Teilnehmer (m/w/d) mit dem größten Siegpotenzial und das zu recht. 😀
Mein Herz schlägt wie von der Tarantel gestochen so aufgeregt bin ich. Bei der einen Teilnehmerin eine Mikrosekunde schneller als bei den beiden anderen Teilnehmern (m/w/d). 😀
Nimm bloß Deine Droppen (Campari)!
Der und Bela sind richtig gut in dem ansonsten erbärmlichen Aufgebot
Da stimme ich mal zu
Übereinstimmung: 2/2
Man kann nur auf einen Auftritt hoffen, der so gut ist, dass danach keiner mehr an das 0815 Fire denkt.
Das hoffe ich auch !
Endlich Menschen die Musik verstehen! Sehr gut. 🥳🥳
Ganz ehrlich: Wenn wir diesen Song nach Wien schicken, wird das leider wieder nichts. Das Lied plätschert an mir vorbei, ohne Eindruck zu hinterlassen. Wer beim ESC punkten will, braucht Wiedererkennungswert!
Und ob man es hören will oder nicht: Sarah Engels ist das Gesamtpaket. Starke Stimme, top Inszenierung mit Tänzerinnen und Breakdance – das geht ins Ohr und bleibt im Kopf. Sie ist seit langem unsere stärkste Option und für mich die klare Favoritin. Team Sarah!
Fire plätschert mehr…
Hätte man(n) sich ja denken können, dass dieses Lied von Euch und der ESC-Kompakt-Blase als Favorit bestimmt wurde. „Ein bißchen Queer muss sein!“ – Nach den letzten beiden Siegern aus CH und A (beide als männlich auf die Welt gekommen) würde ich mir wünschen, wenn diesmal zur Abwechslung mal wieder jemand gewinnt, der nicht zur queeren Gemeinschaft gehört und genau weiß, ob er männlich oder sie weiblich ist. Es gibt biologisch nur zwei Geschlechter, das sollte man akzeptieren. Ich kann mich ja auch nicht als Vollpfosten definieren, obwohl ich einer bin. Der nicht binäre Kandidat aus Liechtenstein sollte natürlich auch wegen seines relativ schwachen Liedes nicht für D antreten.
Warum denn nicht? Einen Versuch ist es wert 🤣