
Drei Tage vor dem deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 endet unsere Songcheck-Reihe mit dem neunten Beitrag. wavvyboi gilt als einer der schrillsten und auffälligsten Kandidaten im Line-Up und wird in Fankreisen als Mit-Favorit auf den Sieg gehandelt. Wir haben seine Nummer „Black Glitter“ genauer unter die Lupe genommen, mit der er das ESC-Ticket nach Wien lösen will.
wavvyboi heißt mit bürgerlichem Namen Simon Vogt, ist non-binär und lebt mittlerweile in Köln, wuchs jedoch im Fürstentum Liechtenstein auf. Nachdem er seine ersten Coversongs im Teenageralter online verbreitete und deutsche Produzenten- und Songwritingteams auf ihn aufmerksam wurden, luden diese ihn zu Bandsessions nach Köln ein. Daraufhin beschloss wavvyboi, nach Deutschland zu ziehen, um sich seiner Musikkarriere fokussiert zu widmen.
Währenddessen entdecke der Künstler seine Begeisterung für die Musikproduktion, welche er später in London und Köln studierte. Zwischendurch besucht er immer wieder sein Heimatland Liechstenstein, um Ruhe und neue Inspiration zu finden. wavvyboi wird vor allem für seine Rockstar-Attitüde und einen ganz speziellen Musikstil gefeiert, den er selbst als „Emo-RnB“ bezeichnet, zu dem aber auch hörbar Einflüsse aus dem Rock’n’Roll gehören. Auch in seiner Ästhetik spiegelt sich ein gewisser Rock-/Goth-Style wider.
Queerness, das Sprengen von Rollenbildern und seine Hypersensibilität sind Themen, die wavvyboi in seiner Musik immer wieder unterbringt. Auch den Verlust seiner Mutter verarbeitet der Künstler in Songs. Nachdem wavvyboi seine ersten Lieder auf Englisch schrieb, feierte er vor allem mit deutschsprachigen Nummern in den letzten Jahren Erfolge. Eine solche wollte er ursprünglich auch beim deutschen Vorentscheid singen, entschied sich dann aber im Songwritingcamp des SWR, einen Song auf Englisch zu schreiben und einzureichen (siehe unten).
Das Lied
wavvyboi möchte mit „Black Glitter“ auf authentische Art zeigen, dass es in Ordnung ist, zu sich selbst zu stehen – vollkommen egal, was andere sagen. In seinem liechstensteinischen Heimatdorf hat er regelmäßig Ausgrenzung erfahren und fiel bereits im jungen Alter auf. Die Verarbeitung dieser Erfahrungen in Form von Musik hat ihm dabei geholfen, zu sich selbst zu stehen und seine Uniqueness zu feiern, indem er sich stylt, wie er es für richtig hält – vor allem mit dem Einsatz von schwarzem Glitter.
„Black Glitter“ wird von intensiven Gitarrenriffs getragen und ist durch die eingängige Melodie, trotz eines eher nieschigen Musikgenres, massentauglich. wavvyboi kann seine besondere Stimme in der Nummer gut unter Beweis stellen und der Tempowechsel sorgt für Dynamik und eine interessante Steigerung. Geschrieben wurde der Beitrag von Cameron Louis Warren, Harlee Jayne Sudworth und wavvyboi selbst.
„Black Glitter“ findet Ihr, wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch, in unserer Spotify-Playlist.
Der Check
So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:
Song allgemein: 8,3/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,8/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 4,2/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,9/5 Punkten
Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Black Glitter“ auf Platz 1 von 9.
Benny: Neben der sehr eingängigen Melodie und der guten Botschaft gefällt mir an „Black Glitter“ vor allem, dass der Beitrag nicht schon nach dem ersten Refrain auserzählt ist, sondern sich dann weiter steigert. Da wäre aus meiner Sicht noch mehr drin gewesen, aber wer weiß, vielleicht schafft wavvyboi diesen Bonuspunkt über die Live-Performance. Auch der Look und die Attitüde schreien jedenfalls nach der großen Bühne. 10 Punkte
Bennet: Die Frisur von Wavyboi ist unbeschreiblich. Ähnlich geht es auch dem Song. Er fängt langsam an, wird dann rockig. Die Entwicklung dauert mir allerdings zu lange und verliert mich. Nach hinten raus ist zwischen den Refrains auch nur noch „la la la“. Finde ich leider nur so la la. 4 Punkte
Berenike: Mir gefällt die Melodie des Refrains sehr gut, die habe ich in letzter Zeit oft als Ohrwurm. Außerdem finde ich den Aufbau des Songs sehr spannend: wie er als Ballade beginnt und dann immer mehr „anwächst“ und am Ende als Rock-Nummer explodiert. Leider ist die Explosion dann sehr in Richtung High-School-Musical, weshalb mich „Black Glitter“ nicht vollständig überzeugt. Trotzdem mein Favorit im Feld und ich vergebe 10 Punkte.
Danio: Mit Wavvyboi hat der Vorentscheid echt einen tollen Künstler gewonnen. Schade, dass der Song auf Englisch ist. Zudem wirkt der Titel trotz der tollen Instrumentierung generisch auf mich, was – glaube ich – vor allem an dem Text und der Melodie im Refrain liegt. 6 Punkte
Douze Points: Super Typ, vermutlich derjenige im DDF-Line-Up, der mit seiner Art am besten für den ESC geeignet ist. Seine Stimme haut mich nicht um, passt aber natürlich zum Song. Das Retro-Rockige geht nach vorn und hat auch eine interessante Melancholie. Ich weiß nicht, ob das sehr ruhige Intro von einer Minute nicht zu lang ist, um die Leute auf dem Weg dahin nicht zu verlieren. Umso wichtiger: ein mächtiger, visueller Auftritt! Ok, ich sag’s: Macht ihn „opulent“! 6 Punkte
Giulia: Genau sowas möchte ich bei einem ESC-Vorentscheid sehen. Ein Lied, in dem viel passiert, von dem man 3 Minuten lang unterhalten wird. Ich finde es ganz toll, dass das Lied so viele unterschiedliche Parts hat und sich über 3 Minuten aufbaut und steigert und die Klänge variieren. Die ersten zwei Zeilen vom Refrain sind sehr stark und die Melodie bleibt sofort hängen. Schade finde ich, dass der Refrain hinten raus etwas nachlässt und das Lied könnte ein größeres Finale vertragen. Ich traue wavvyboi schon allein von seiner Optik her zu, eine gute Show auf die ESC-Bühne zu bringen, und würde mich freuen, das Lied mit viel Glitzer in Wien zu sehen. 12 Punkte
Laureen: Bei „Black Glitter“ kann ich ganz unironisch sagen: Den mag ich! Als Teenie hatte ich eine eher rockige Phase mit My Chemical Romance, Fall Out Boy, The Killers und Co. und dieser Beitrag erinnert mich daran. Und das meine ich positiv, denn „Black Glitter“ ist ganz und gar kein billiger Abklatsch. 10 Punkte
Marcel: Der wohl interessanteste Titel im deutschen Vorentscheid. Nur leider könnte er noch so viel interessanter sein! Denn „Black Glitter“ greift textlich unglücklicherweise viel zu oft in die Klischee-Schublade, und warum der Song nach nur 2:42 Minuten einfach aufhört, anstatt ein richtiges Ende zu haben, verliert sich in den Nebeln von Liechtenstein. Diese 18 Sekunden werden für den ESC hoffentlich noch aufgefüllt. 8 Punkte
Max: Das Lied sticht aus dem Teilnehmerfeld heraus, keine Frage. Es ist vielleicht der wettbewerbsfähigste Titel im Rennen, der sicherlich einige Nostalgie-Punkte in ganz Europa abgreifen könnte. Jedenfalls theoretisch. Ich selbst kann mit Glam-Rock nur nicht so viel anfangen. 6 Punkte
Peter: Wenn die Inszenierung stimmt (und dafür spricht vieles, was wavvyboi angekündigt hat), lässt sich bei „black glitter“ der magische ESC-Dreiklang von Song, Artists und Performance am besten umsetzen. Die treibenden Beats im Mittelteil von „black glitter“ sind mitreißend. Über diesen Song muss das Publikum abstimmen dürfen, also unbedingt in die Top 3, verehrte DDF-Jury. 10 Punkte
Rick: Die einzige Nummer aus Das deutsche Finale, die musikalisch spannend genug wäre, um in Wien etwas zu reißen. wavvyboi bringt eine unverkennbare Optik mit und garantiert musikalische Professionalität. Dieser Mix könnte sowohl die Jurys als auch die Zuschauenden ansprechen, denke ich. Vermutlich wird es nichts Vergleichbares in diesem ESC-Jahrgang geben, was ebenfalls für ihn spricht. Einziger Minuspunkt: wavvybois bisherige Songs hatten deutlich mehr RnB-Einflüsse und wurden meist auf deutsch gesungen – diesen authentischen, zeitgemäßen Sound vermisse ich bei „Black Glitter“ etwas. Dennoch gute 8 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 90/132 Punkten
Wie gefällt Dir „Black Glitter“? Wie sollte wavvyboi den Song beim Vorentscheid inszenieren, um weit vorne zu landen?
Alle Songchecks zu Das Deutsche Finale 2026:
- „A OK“ von Myle
- „Wonderland“ von Laura Nahr
- „Ciao Ragazzki“ von Ragazzki
- „Fire“ von Sarah Engels
- „Herz“ von Bela
- „Jeanie“ von Dreamboys The Band
- „Optimist (Ha Ha Ha)“ von Molly Sue
- „when I’m with you“ von Malou Lovis
Wir sprechen am Sonntag um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE über Das deutsche Finale 2026. Die weiteren Songs, die am Wochenende für den ESC in Wien gewählt werden, nehmen wir dann am Montag um 19 Uhr in einem weiteren ESC kompakt LIVE unter die Lupe.
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Der Song ist auch mein persönlicher und großer Gewinner! Drücke Wavvyboi ganz fest die Daumen!
Auch mein Favorit, und ich hoffe, dass er eine großartige Performance liefert!
Mit weitem Abstand mein Favorit 🙂
Wenn er mit Sarah Engels in Superfinale kommt, müssen wir uns die Finger wund wählen
Gut dass du mich erinnerst. Ich muss bei meine Telefonen die Sondernummern entsperren, leztes Jahr jahr habe ich verzweifelt versucht abzustimmen.
Jujuuu!
Ach ja:
Mein vollständiges Ranking:
wavvyboi 12/12
Molly 10/12
Bela 6/12
Ragazzki 5/12
Laura 4/12
Myles 3/12
Sarah 3/12
Dreamboys 1/12
Dass du Malou Lovis vergessen hast, beschreibt die ESC-Tauglichkeit ihres Songs sehr gut.
Schande über mein Haupt …
wavvyboi 12/12
Molly 10/12
Bela 6/12
Ragazzki 5/12
Laura 4/12
Myles 3/12
Sarah 3/12
Malou 2/12
Dreamboys 1/12
Wavvyboi mein neuer Aidan 🙈 … *duckundweg*
😂
Bei Aidan sind wir uns ja einigermaßen einig. Bei wavvyboi allerdings überhaupt nicht. 🤭
Wir können uns ja nicht immer einig sein.
Ich liebe beide! 😉 Aidan ist meine Nr.1 und würde sich wavvy dazugesellen, gäbe es zwei Thronfolger bei mir. 🙂
Bei mir ist immer noch Alis auf dem ersten Platz und Tamara Zivkovic auf dem zweiten. Mein Aufsteiger der Woche ist Søren aus Dänemark. Er liegt mittlerweile auf Platz 3. Mit jedem Mal hören, gefällt mir der Song besser und besser. 🔥
Hier noch mein Finalranking
Platz 1: Dreamboys The Band – Jeanie 7 bis 8 von 12
Platz 2: Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha) 7 von 12
Platz 3: Malou Lovis – When I’m With You → 4 bis 5 von 12
Platz 4: Sarah Engels – Fire → 4 von 12
Platz 5: BELA – Herz → 3 bis 4 von 12
Platz 6: wavvyboi – Black Glitter → 3 bis 4 von 12
Platz 7: Ragazzki– Ciao Raggazki → 3 bis 4 von 12
Platz 8: Laura Nahr – Wonderland → 3 bis 4 von 12
Platz 9: MYLE – A OK → 1 von 12
Zum Song bekomme ich leichte Panic At The Disco „High Hopes“ Vibes. Das war damals ein Trigger Song bei mir, wo ich das Radio leise gedreht habe oder den Sender gewechselt habe, wenn der Song im Radio kam. Ganz so schlimm ist es hier noch nicht aber ich nähere mich so langsam zu den Zustand. 🙃 🙈
Panic at the Disco ist toll! 😭
Ich war in meiner Jugend eine kleine Emo-, Punk- und Rockmaus. 🤭
Ich mag die ja auch. Aber damals, wo High Hopes rauskam, war es richtig schlimm bei mir. Es kam gefühlt nur noch High Hopes im Radio und irgendwann ist man nur noch genervt davon. Ich mag vor allem ihr Debütalbum. Mittlerweile kann ich aber High Hopes wieder hören.
Der einzige deutsche Titel, den ich mir nicht schönreden bzw. schönhören müsste für Wien.
Dabei hat man sich in den letzten Jahren des deutschen Vorentscheids doch genau daran gewöhnt.
Nun ja, Baller, Blood and Glitter und sogar Isak haben mir schon beim ersten Hören gefallen.
„Der Song hält nicht ganz, was die Frisur verspricht. Er braucht ’ne Minute, bis er überhaupt warm wird. Da bin ich nicht on fire 🔥
Auch wenn der Song später etwas flotter wird, mich erreicht er bis zum Ende nicht mehr. Kein Funke, der zündet, kein Höhepunkt, der hängen bleibt – bleibt einfach flach.
Chancen bei der Jury? Da bin ich mir nicht so sicher – die Jury ist unberechenbar. Vielleicht schafft er’s in die Top 3, siebt die sechs anderen aus. Aber für mich hat er keinen entscheidenden Vorteil. Im Superfinal entscheidet Televote… und da rechne ich ihm kaum Chancen aus. Nicht nur gegenüber der rosa Elefantin im Raum. Da werden auch andere Acts stärker in der Gunst liegen. Manche Kommentator*innen wünschen sich ihn ja als Sieger. Aber sie reiten auf ’nem toten Gaul. Sorry, aber „black glitter“ wird nicht der Underdog-Winner, den manche sich erträumen. Aber das wisst ihr auch selber, wenn ihr ehrlich zu euch seid.
Bezüglich der Vorauswahl einer Top 3, vermute ich auch, dass sich das leider (!) nicht positiv für Wavvyboi im Televoting auswirken wird (falls er unter die ersten drei kommt).
Bei 9 Leuten ist weniger Polarisierung möglich als bei 3.
Aber ich hoffe noch, dass ich das falsch deute.
Wenn alle neun Songs zur Wahl ständen, wäre der
Abstand zur Spitze eher deutlicher.
dadurch ballert es um so mehr.
Leider gilt das auch für Frau Engels Song. Fire hat kein Feuer sondern nur nen guten Label.
Nicht schlecht. Vielleicht ein paar jährchen zu spät.
Das ist bei Deutschland aber nix Neues
Welcher der anderen Beiträge wäre denn deiner Meinung nach aktueller? Höchstens Bela noch, aber der Rest ist doch auch mindestens zehn Jahre zu spät dran
Die Frisur im nassgeregnete Farrah Fawcett Look ist auf jeden Fall opulent.
Ich wusste, dass mich die Frisur an jemand erinnert hat. 😅
Ich finde den ersten Teil des Songs richtig gut. Zum Ende hin passiert mir dann aber zu wenig. Trotzdem wäre es insgesamt gesehen ein guter Beitrag
Mürbe geföhntes Rocköperchen vom Quoten-Queeren mit einem Sound, der schon 2005 outdated war. Genau wie der Rest des Feldes international chancenlos und garantierter 0-Punkte-Aspirant.
Schade eigentlich. Ein deutscher Song hätte vielleicht den letzten Funken Edgyness gebracht, der mir bei Black Glitter noch fehlt. Gerade der Refrain kommt mir trotz rockigem Arrangement doch eher träge und schunkelig vor.
13 Punkte gibt’s von mir
Meiner Meinung nach ist es der Song mit dem wir am meisten reißen könnten beim ESC mit einer guten Performance + guten Inszenierung vorort. Ich liebe den Spannungsaufbau des Liedes und muss sagen mich hat der Song am meisten von allen überrascht. Zu Beginn als nur die Snippets rauskamen, muss ich sagen, ist der Song mir nicht besonders aufgefallen bzw. konnte ich noch nicht so viel mit dem Refrain anfangen. Nun nachdem ich den ganzen Song schon ein paar mal gehört habe, glaube ich dass das unsere beste Chance ist, um die beiden guten letzten Jahre zu bestätigen.
Das Einzige was ich mir nur wünschen würde ist, dass man das Ende ein wenig anders gestaltet, da das Lied an der Stelle ein wenig vor sich hinplätschert. Ansonsten alles in allem ein sehr gelungener Beitrag!
P.S. sorry für den Roman!😅
wavvyboi bringt mit black glitter einen Hauch von Rock in den Vorentscheid und erreicht mich damit total. Der eher zaghafte Einstieg, der eingängige Refrain sowie die zweite Strophe im Uptempo können mich gemeinsam mit der Message hinter dem Lied komplett überzeugen.
12 von 12 Punkten. Mein Favorit.
Das ganze Lied macht mich glücklich.Musik wie ich sie mag.Hoffe auf eine gute Bühnenshow und guten Gesang.Kann beim ESC weit oben landen.Viel Glück.
Ein Song mit Ohrwurmgarantien , toller Anfang und Aufbau. Bin auf das Staging gespannt, was hoffentlich keine reine Bandperformance ist.
Ist bei mir mit Molly und Sarah im Superfinale.
Genau so seh ich das auch, diese Drei gehören definitiv ins Superfinale😃
Ich tausche Sarah mit Bela
Herz ist auch ein netter Song , bin gespannt wie er Live wirkt.
Ach, ich liebe Berenike. Bis auf den Input zu Molly Sue hätten all ihre Kommentare von mir sein können =)
Eigentlich sieht man es ganz deutlich an den Punkten. Ihr habt sonst nirgends 12 gegeben, selten 10, aber hier flattern die 10er nur so rein. Wichtig ist, dass nicht nur alle „die Daumen drücken“, sondern ihren Daumen auch zum anrufen benutzen.
Hoffe allerdings auch, das zum Ende des Songs noch etwas passiert, denn ab ref 2 ist es schon dann weniger spannend. Mein Highlight ist der Übergang von Strophe zu ref 1. Liebs!
Für meinen persönlichen Musikgeschmack zurecht in Führung beim Songcheck. Eingängig, steigert sich, bisher kein Titel im Wettbewerb, der ähnlich ist usw.
Ein wenig Revamp in der letzten Bridge (da darf es auch noch mal kurz leise werden) und kein so abrupter Schluss wären schön.
Schwächelt leicht beim „la, la, la“-Teil:
Ich muss da immer an die Muppet-Show oder Sesamstrasse denken, warum auch immer 🤦♀️ 😅
und weil mich die Assoziation an die Muppet-Show so positiv stimmt, hätte ich an der Stelle gerne ein stimmlich VIEL auffälligeres „la, la, la“ für noch mehr Muppet-Show Feeling. Vielleicht brauchen wir noch den Koch aus der Muppet-Show für den Background-Gesang???
Oh ja!
Smörebröt smörebrö rümpümpümpüm 😀
Definitiv mein Favorit
Daran hätte auch keiner bei deinem Namen und Bild gezweifelt.
Wavvyboi ist (vor allem ästhetisch) ein auf dem ersten Blick sehr interessanter Künstler, der sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht und dem man sofort anmerkt, dass er weiß, was er tut. Er ist ein Vollblut-Musiker, bei dem man sich in sicheren Händen fühlt. Bei seinem Song „Black Glitter“ („Black Smoke“ + „Blood and Glitter“. Kann das ein gutes Omen sein?) fühle ich mich jedoch leider überhaupt nicht sicher.
Mir ist der Song zu sehr dominiert von der E-Gitarre, einschließlich Gitarrensolo. Der ESC hat jedoch schon lange nichts mehr mit Live-Musik zu tun. Wenn er also nicht ein Schlupfloch wie Lucio Corsi letztes Jahr findet, kann er also bloß simulieren, dass er die Gitarre spielt. Da hat die Jury nicht sehr viel, was sie beurteilen kann, außer das Staging dazu. Ich rechne aber weniger mit einem ESC-Staging sondern eher mit einem gefilmten Konzert.
Die Stimme ist gewöhnungsbedürftig, es ist aber erstmal nicht schlimm, eine außergewöhnliche Stimme zu haben. Mir fängt der Song jedoch an zu missfallen, sobald er in die Schiene des Teenage-Rock und Punk abdriftet. Und beim „La-la-la“-Chorus stehen mir ein bisschen die Haare zu Berge. Das hat ein bisschen was von Hubert Kahs „Sternenhimmel“. Gegen Ende verschenkt der Song eine ganze Menge Potenzial und dann ist er auch irgendwann vorbei, ohne dass nochmal etwas Besonderes passiert ist.
Es ist eine Queer-Empowerment-Nummer, in der das lyrische Ich auffordert, so akzeptiert zu werden, wie es geboren ist und erklärt, sich von niemandem den Stolz nehmen zu lassen. Leider ist es mir ein zu plakativer Umgang mit dem Thema, der es ins Triviale zieht. Ich glaube, selbst die queere Szene kann auf oberflächliche Slogans wie „You can’t kill my pride“ oder „I was born this way“ verzichten. Das kann Nemo, der seine non-binäre Identität mittels der Code-Allegorie aus den „Matrix“-Filmen besungen hat, nicht das Wasser reichen. Die Nummer ist lyrisch allerhöchstens ausreichend und pop-kulturell leer.
Dem Song fehlt die gewisse „edgyness“. Das ist alles irgendwie zu soft und gefällig, oder bemüht „rebellisch“. Wavvyboi schreckt davor zurück, schmutzig zu sein und wirklich anzuecken. Rock muss rau und körperlich sein, ansonsten verkommt es zu einem bloßen Konsumprodukt, welches das Genre aus dem soziokulturellen Kontext seiner Entstehung wegzieht. Wavvyboi ist mir zu glatt und geleckt. Sehe ich ihn, dann sehe ich keinen Menschen, sondern jemanden, der sich hinter einer Maske versteckt. Ich kann ihm „Black Glitter“ einfach nicht abkaufen.
Das ist mir zu sehr Retro-Nostalgie und auch entsprechend nischig. Niemand erwartet von Wavvyboi, die Rockmusik zu revolutionieren oder das musikalische Rad neu zu erfinden. Und es ist auch an sich kein schlechter Song, sondern ein grundsolider. Aber für mich ist es im ESC-Kontext einfach nichts Besonderes. Damit wird weder ein Hype bei den Zuschauern ausgelöst, noch ist es Jury-Futter. Das kann im Televote bei vielen Ländern auf Platz 11-15 kommen, aber das bedeutet: 0 Punkte. Raus kommt ein LotL-Ergebnis und jeder fragt sich, woran es gelegen hat.
Im Sinne Deutschlands würde ich aber wirklich gerne falsch liegen.
Platz 1: Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“ (9/12 Punkte)
Platz 2: Sarah Engels – „Fire“ (7.5/12 Punkte)
Platz 3: wavvyboi – „Black Glitter“ (7/12 Punkte)
Platz 4: Myle – „a ok“ (7/12 Punkte)
Platz 5: Malou Lovis – „when I’m with you“ (6.5/12 Punkte)
Platz 6: Laura Nahr – „Wonderland“ (6/12 Punkte)
Platz 7: Bela – Herz (5/12 Punkte)
Platz 8: Dreamboys The Band – „Jeanie“ (4/12 Punkte)
Platz 9: Ragazzki – „Ciao, Ragazzki“ (3/12 Punkte)
Volle Zustimmung meinerseits.
Ich muss sagen, dass ich von deinen scharfen Analysen echt beeindruckt bin. Treffen wirklich alle ins Schwarze. 👍 👏
Bei deiner Punktevergabe und Rangliste sind mir Sarah und Molly Sue zwar zu hoch aber ansonsten echt top.
Es wird von der Inszenierung abhängen. Entweder schafft er es, die Stimmung auf die Bühne zu bringen, ohne dass es allzu aufgesetzt wirkt, oder es geht unter. Ich hoffe, dass sie gut inszenieren werden, denn ich finde des Song auch gut. Man muss ja auch umgekehrt fragen: Welcher Song beim ESC ist denn jetzt wirklich revolutionär? Am Ende geht es um Qualität. Es besteht immer auch die Gefahr, dass recht gute Songs untergehen, wenn sie nicht das gewissen etwas haben, und das hat was mit der Performance zu tun und war u.a. auch ein Problem von LOTL.
Es hängt wirklich alles von der Inszenierung ab. Wie Peter immer sagt, braucht es den perfekten Einklang von den drei Komponenten Künstler, Song und Inszenierung.
Ein gutes Staging muss ja nicht sehr aufwendig sein, wie man letztes Jahr bei Lucio Corsi oder Tommy Cash gesehen hat. Da hat das kleine Estland mit wenig Geld aber dafür vielen zündenden Ideen wirklich etwas Gutes geschaffen.
Deutschland hat das Geld, aber haben sie auch die Ideen? Die Inszenierung scheint dieses Jahr ja eine größere Rolle zu spielen:
Ich bin wirklich gespannt. In jedem Fall muss man irgendwie den Kontrast zwischen der sanften ersten Minute und dem Rest, der laut und uptempo ist, hervorheben. Das sind die zwei Welten des Songs.
In diesen Kommentar ist mehr Arbeit geflossen, als in manchen VE-Song.
Respekt.
Ich bekomme auch LotL-Vibes davon und bin auf die Live-Performance gespannt, wie glaubwürdig das Ganze wirkt.
Du beschreibst den Rock sehr gut und lieferst damit auch die Begründung warum z. B. Maneskin funktioniert haben und z. B. Lord of the Lost nicht.
Rock beim ESC ist tatsächlich so eine Sache. Eigentlich läuft das ja meistens eher schlecht als recht. Ich denke, Rock hat immer dann gut funktioniert, wenn man sich nicht für den Mainstream verbogen hat, sondern authentisch auf seiner Linie geblieben ist, so wie Maneskin und Blind Channel, die beide 2021 den Rock bzw. Metal erfolgreich vertreten und zurück ins ESC-Bewusstsein gebracht haben.
„Black Glitter“ erinnert mich eher an den etwas softeren, 80er-Jahre-angebrauchten, Retro-Charme von Sam Ryders „Space Man“ oder Voyagers „Promise“, die ja auch erfolgreich waren. Die hatten aber auch ein gutes Staging und abwechslungsreiche Songs, in denen die Entwicklung nicht stockt und vor allem gegen Ende noch spektakuläre Dinge passieren.
Vielleicht dann doch lieber einfach eine klassische Ballade.
Welchen Beitrag siehst du vorne, lieber Thomas?
Stimme dir zu.
Ich würde am liebsten ausweichen und sagen ich sehe keinen vorne weil ich mir sehr unsicher bin. Jeder Beitrag hat relevante Schwächen. Dennoch hat es bei mir wavvyboi knapp nach ganz vorne geschafft. Vermutlich aufgrund des nostalgischen Gefühls und der Abwechslung im Song. Dem Song fehlt einiges, wie du schon treffend beschrieben hast, das gilt für alle anderen leider auch.
Alles sehr geradlinig. Wonderland war nach dem Snippet eigentlich mein erster Favorit. Der komplette Song hat es dann wieder zunichte gemacht. Mittlerweile ist Myle bei mir aufgestiegen obwohl der Song außer einem Gefühl und gutem Gesang nichts bietet.
Ich weiß aktuell nicht für wen ich stimmen werde und mache das zu 100% vom Auftritt am Samstag abhängig. Also so gesehen hat mir bei jeder eine Chance.
Der Song trifft voll meinen Geschmack. Und Wavvyboi hat echt Starappeal. Das wäre doch mal klasse für D auf der ESC-Bühne. Ich habe ein bißchen Angst vor der internationalen Jury und deren Wahl für das Superfinale. Aber ich drücke die Daumen. Wenn’s klappt, werde ich natürlich wie wild abstimmen
Glücklicherweise haben bei der Jury ja doch alle intensiv was mit Musik und dem ESC zu tun. Das lässt hoffen.
Ist neben „Herz“ mein Favorit. Thematisch geht mir dieses Empowerment-Gehabe mittlerweile zwar auf die Nerven, aber hier ist es wenigstens noch erträglich. Bei „Starappeal“ stimme ich zu. Zudem der einzige Kandidat, der meines Erachtens das „Fire“-Grauen verhindern könnte.
Ich hätte Wavvyboi in der Tat auch gerne mal in Deutsch gehört.
Wavvyboi oder Moss Kena mit nem anständigen Song, das wäre was! Wird aber wohl nie passieren…
Mit Abstand der beste Song + größtes Potenzial für den ESC!
ich sehe das werk als eines der beiden besten an aber beim potenzial bin ich mehr als vorgewarnt denn ich habe im vorfeld auch gedacht,daß z.b. die lords einen guten platz holen können.
10/10, no notes
Mein Favorit mit Abstand. Hoffe das Staging passt. In einer Story hat er seine Follower gefragt, was sie erwarten. Ob er seine Gitarre in die Luft wirft. Angst.
Bei Gåte hat es mit dem Auffangen geklappt. War aber mindestens einmal recht knapp. 😅
Um schon mal eines klarzustellen:
Der nachfolgende Satirepost ist NICHT MEINE MEINUNG über wavvyboi, sondern nimmt reale Posts aus diesem Forum gegenüber Sarah oder anderen Bloggern hier auf.
Doch vorher meine reale Kritik zum Beitrag:
Als Rock-Fan mag ich den Song generell ganz gerne. Mir gefällt der Aufbau in den ersten zwei Minuten sehr gut. Die Steigerung finde ich klasse und der Beat hat nachher etwas zwischen 2000er Rock und Queen. Dieser Song hat und wird daher auf jeden Fall seine Fans finden. Positiv finde ich auch, dass der Interpret nicht beliebig daher kommt und auffallen dürfte.
Um wirklich nachhaltig in Erinnerung zu bleiben, kommt es darauf an, wie die Inszenierung läuft. Die bisherigen Aussagen deuten leider einfach nur auf „Party“ hin. Das dürfte zu wenig sein, um zu punkten, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Ebenso beim Gesang. Gerade im Refrain gibt mir die Stimme so Daniel Küblböck-Vibes und wirkt dadurch nicht soo angenehm auf mich.
Gerade auch der Refrain ist meiner Meinung nach nicht die Stärke des Songs, hat keine herausragend schöne, eher eine irgendwie schon oft gehörte Melodie.
Die größte Schwäche sehe ich dann aber noch in der letzten Minute, wo leider keine Steigerung mehr kommt und es wörtlich in ein „lalala“ abdriftet. Da müsste man an Komposition und/oder an die Inszenierung ran, um noch ein Highlight zu setzen.
Zusammengefasst ist wavvyboi für mich das Dark Horse, das alles zwischen Ryk, Isaak und Lena werden kann.
Ich befürchte ersteres Ergebnis, bin aber gespannt.
Stand jetzt sehe ich den Act so, dass er Jurys und Publikum beim ESC gefallen wird, allerdings wie Lord of the Lost damit immer so auf Platz 11 landen und damit wenig Punkte generieren wird.
Aber, was soll ich sagen, Isaak hat mich damals auch positiv überrascht.
Bisher insgesamt 7 Punkte.
1. Fire 8/12 (Tipp für den ESC: Platz 15-20)
2. Black Glitter 7/12 (Tipp für den ESC: Platz 20-25)
2. A Ok 6/12 (Tipp für den ESC: Platz 20-25)
3. Ciao Ragazzki 6/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
4. Bela 5/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
5. Wonderland 4/12 (Tipp: Platz 25)
6. Optimist 3/12 (Tipp: Platz 20-25)
7. When im with you 2/12 (Tipp: Platz 20-25)
8. Jeanie 1/12 (Tipp: Platz 25)
Wer weiß, vielleicht kommen Sarah, wavvy und Molly ins Superfinale und Molly fährt dann für uns nach Wien! 🙂
Wäre für mich eine erträgliche Lösung, hoffe aber noch immer auf mavvy 🙂
Wäre für mich auf jeden Fall eine Kompromisslösung, weil Molly auf jeden Fall eine gute Option wäre. Wavvy wäre am schönsten, bin aber realistisch genug, nicht daran zu glauben. 🙁
Vorsicht Satire!
Im Anschluss habe ich mal über 13 Zitate aus dem Blog zu Sarahs Beitrag übernommen und folgenden Dialog daraus gebastelt. Na, könnt ihr die Aussagen oder gar Euch selbst darin wiederfinden? 😉
Zum Glück geht hier die Kritik nicht unter die Gürtellinie!
👵👶🧔
👵 Was ist das denn für eine jaulende Fritte?
🧔 Ach, Oma Pappalapapp, das ist doch wavvyboi, der Favorit auf den ESC-Sieg hier in der esc-bubble.
👵 DAS ist der Favorit? Diese traurige und billige Gestalt?
👶 Black Glitter! 🖤 Nicht die Mama!
🧔 Siehst Du, BabyFun gefällt das!
👵 Und doch bleibt es billig!
👶 Du checkst gar nix!
👵 Hat mich diese kleine Nudel gerade beleidigt?
🧔 Nein, nein! Hier geht nichts unter die Gürtellinie…Wir wollen ja die Spaghetti, also die Nudel, nicht beleidigen…
👶 😭
👵 Sorry, ich kann Dich nicht ernst nehmen!
🧔 Oma, hast Du eigentlich Deine Pillen schon genommen?
👵 ESCCross! Ich finde Deine Art einfach nur widerlich! Und wann ist dieser Zausel endlich mit seinem Gitarrenschlagerchen zuende?
🧔 Oma!
👵 Pardon. Ich meinte natürlich allerbilligstes Gitarrenschlagerchen.
Ich schäme mich so für den Beitrag!
👶 😭
🧔 Schau doch, Du machst BabyFun ganz traurig und immer wütender!
👵 Was Du von mir denkst, geht mir sonst wo vorbei. Ich sage nur meine Meinung!
Habe ich eigentlich schon gesagt, wie grässlich ich den Act finde?
🧔 Ja, und es reicht jetzt! Dieses Gespräch hat Grundschulniveau!
👵 Wie dieses Lied!
👶 😭
👵 Für dieses dumme Liedchen ist wavvyboi auch mindestens schon zehn Jahre zu alt! Da hilft die ausgefeilteste Reizwäsche dann auch nicht!
👶 Funkemariechen!
👵 Was? Woher weißt Du, dass ich früher?…
👶 Klappt jetzt nicht mehr!
Wegen der Schwerkraft!
👵 😭
👶 😭
🧔 Wisst ihr, was ich an uns allen hier so mag? Hier bleibt jeder freundlich und kritisiert niemanden unter der Gürtellinie ❤️
Oh, jetzt kommt Sarah!…Wie peinlich!…
Coole Sache! Aber da fehlt mindestens noch ein Superstar-Zitat. 🤭
Stimmt! 😅
Bester Song des Vorentscheids mit der größten Wahrscheinlichkeit vom mangelnden Staging gekillt zu werden.
Ja, auch ich gehöre zu den Leuten, die „Black Glitter“ echt gut finden. Ich mag hier einfach alles. Mir gefällt, dass hier fast drei Minuten lang eine Geschichte erzählt wird, die nicht langweilig wird, sondern durchgehend spannend bleibt. Das ganze Lied über passiert etwas und man hört gespannt zu. Und nicht nur das: Gerne möchte man mitmachen, indem man mitsingt oder mittanzt. Mit ner guten Inszenierung wird man richtig was rausholen können.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass der Song in Wien gut ankäme, weil hier der Mix aus Rock der 2000er (mich erinnert er irgendwie auch an „All the small things“ von Blink 182), Glam und anfänglicher Ballade, die sich entwickelt, etwas zugängliches ist. Mit Wavvyboi als deutschen Vertreter könnte ich sehr gut leben.
Die Bewertung meiner Mama:
Auch ihr gefällt „Black Glitter“. Sie hat erwähnt, dass man da gut zu tanzen kann und es ein sehr gefälliges Lied ist, zu dem man sofort einen Zugang bekommt. Sie musste dabei auch an ihre verstorbene beste Freundin denken, die genau so eine Musik mochte und dazu wie wild getanzt hätte. Dadurch hat meine Mama gleich noch eine Verbindung zu dem Song aufgebaut.
Auch meine Mama kann sich „Black Glitter“ sehr gut in Wien vorstellen.
Aber mal was anderes: Bin ich eigentlich die Einzige, die findet, dass Wavvyboi und der Mann aus dem „Schade für sie“-Meme sich optisch ähneln? 😄
https://youtube.com/shorts/4BYeAxnbfzg?si=UrE48LOokA4x_R8Z
Gerade Idee im Kopf für ein mögliches staging. Am Anfang ähnlich wie ihm Lyrik Video mit schwarz weiß / nur Schatten arbeiten um beim ersten Refrain dann voll mit Farben ins bunte / helle zu wechseln ?!
Ja oder hinter einer weißen Leinwand und man sieht nur die Silhouette am Anfang
Krass, dieselbe Idee hatte ich hier auch schon vor paar Tagen geschrieben. Da haben wir beide guten Geschmack 😊.
Und bitte den schwarzen Glitter auf der Bühne nicht vergessen!
Für mich ist wavvyboi optisch ein sehr interessanter Act. Wäre toll, wenn er einen deutschsprachigen Song eingereicht hätte.
Der Song ist für mich leider sehr beliebig und die Melodie zu gefällig. Ich höre gern Rock/Alternative/ indie, aber „Black Glitter“ hört sich (für mich) zu sehr nach Gewinnertitel für eine casting Band im Jahre 2009 an.
Schade!
Das sehe ich auch so. Vor allem auf deutsch würde er viel authenischer klingen, und er hat bessere Songs im Repertoire.
Ich mag den Song auch ganz gerne, richtig begeistert bin ich aber nicht. Es ist zugegebenermaßen auch nicht mein Genre, aber irgendwie springt der letzte Funke bei mir nicht über. Ich würde mich natürlich trotzdem über einen Sieg von wavyboi freuen, weil ich auch glaube, dass das der aussichtsreichste Beitrag für Wien wäre.
Ich bin sehr gespannt, ob er es ins Superfinale schafft. Es wird da sicherlich sehr auf die Performance ankommen.
My winner! 🤘
Meine 12 Punkte gehen heute an LOTL. 😎Vielleicht treten sie jetzt für Frankreich an.
Oh wie schön!
Von mir natürlich auch 12 Punkte! Egal ob für Deutschland oder la belle France! 🙂
Fahre jetzt gleich nach Berlin, bin also froh, diesen Song jetzt noch hören zu können. 😛
Ich gehe von einem baldigen Video aus, denn das hatte Chris mal erwähnt, dass es für diesen Song mit Hannes Braun ein Video geben wird. 😀
Cool. 😀 Na dann eine gute Fahrt nach Berlin. 🙂
Und bevor jemand Vermutungen anstellt: Nein ich bin nicht zum deutschen Finale in Berlin. Komme morgen Abend schon zurück und gehe Freitag wieder normal arbeiten.
Hört euch alle diesen wunderschönen Song an. Chris auf Französisch gibt mir Gänsehaut, und auch Hannes Braun höre ich sehr gerne.
Auch ein super Live-Sänger … und könnte Haar-mäßig Wavvyboi Konkurenz machen. )
Grüß mir den Bezirk Neukölln-Rixdorf! Da habe ich laaaange gelebt! 🙂
Er wohnt immer noch in Liechtenstein, ist aber oft im Hotel in Berlin, um seine Musik-Karriere voran zu treiben. Habt ihr etwa beim Interview nicht richtig aufgepasst? Scheint so.
Warum so zynisch unterwegs?
Joa, was soll ich sagen?? Ist jetzt nicht schlecht, aber halt auch wieder so eine Nummer der Marke „akzeptiert mich bitte so wie ich bin“, nur diesmal in leicht angestaubten Glamrock verpackt. Da gab es musikalisch einfach schon interessantere Nummern in der Musikgeschichte.😐
Finde auch hier dass Ende extrem abrupt, aber damit ist das Lied in diesem Vorentscheid nicht allein.
Insgesamt bringt der Song eine gewisse Farbe in die Auswahl, aber in Wien brauche ich es nicht unbedingt. Dort glaube ich auch im Falle des Falles nicht an den großen Wurf, Platz 16 wäre da schon ein Erfolg. 🤷🏻♂️
Was brauchst du denn für Wien?
Mollys Song mag ich als einzigen wirklich gern.
Das ist mein zweitliebster 😉
Aber Black Glitter ist mein klarer Favorit.
Optimist Hahaha
Platz 16 wäre für jeden deutschen Beitrag ein riesiger Erfolg!
So sehe ich es auch! Ich glaube die einzige, die besser als Platz 15 wäre, könnte Molly Sue sein, wenn sie einen magischen Moment auf der Bühne hinbekommt. Selbst wavvy, meine Nr. 1 sehe ich so um den Platz 20.
Auch für mich der einzige Song, der jedenfalls im unteren Mittelfeld landen könnte
wavvyboi, Laura und Molly Sue – wäre mein Traumfinale, bei dem es richtig spannend werden könnte <3
Das stimmt das wäre aufjedenfall spannend. Für mich ein grower der letzen Wochen wonderland absolut. Denke wenn Sarah ins Finale kommt dann gewinnt sie auch was ich auch feiern würde weil ich sehe bei Fire schon Potential für eine top 15 Platzierung
ich würde „Wonderland“ nicht unterschätzen – der Song ist anscheinend international in einigen Ranking-Listen öfters in den Top 3 vertreten + die Aufrufzahlen bei Youtube unterstützen das auch. Der Sound ist zudem auch sehr modern. Finde es daher sehr spannend, wofür sich die Jury letztendlich entscheiden wird.
Bei mir fast gleich, Laura durch Bela ersetzen. 🙂
Unterschreibe ich genau SO! 😀
Hatte heute nen Traum..
Leute haltet mich verrückt , ich bin mir relativ sicher dass myle mit a ok nach Wien fährt..
Dass ist ein typischer Act für Deutschland den die Zuschauer wählen!
Ich habe davor echt Angst.
Witzigerweise habe ich in den letzten Tagen ähnliches gedacht aber nicht geträumt. Das einzige was ihn aufhält ist im Prinzip nur, dass der Song so wenig anbietet und sich nur auf ein Gefühl konzentriert. Aber das funktioniert relativ gut. Wenn er das so auf der Bühne rüber bringen kann dann hat er Chancen. Die Jury könnte auch aufgrund der stimmlichen Fähigkeiten und dass der Song relativ eigenständig ist den ins Superfinale schicken. Ich glaub das ist ne ganz enge Kiste.
Nun ich wähle ihn nicht.Dann doch lieber die Engel.😀
It’s gonna be A-OK. 😁
Also Myle ist jedenfalls sehr „kameratauglich“, wenn das richtig inszeniert wäre, könnte man daraus wirklich was Besonderes machen. Allerdings kann Deutschland nicht wirklich staging und Kamera. Wäre spannend was ein anderes Land draus machen würde.
Wenn es nach mir ginge, nominieren wir ihn einfach direkt. Bester Titel, bestes Gesamtpaket.
Wird es gegen Sarah im Superfinale bei den ARD-Zuschauern aber natürlich sehr schwer haben.
Der Song ist ganz cool und wavvyboi hat immer richtig coole Klamotten an.
Also von daher darf er gerne den VE gewinnen.
Nur, es wäre dann der x. „Ich bin anders und ihr sollt das alle wissen“-Song beim ESC. Irgendwann zündet das glaub ich auch nicht mehr.
Auch wieder nicht meins.
Da hat mir sein optisches Vorbild 2012 in Baku wesentlich besser gefallen:
Endstand bei den Bloggern:
1. Wavvyboi 90 Punkte
2. Sarah Engels 73 Punkte
3. BELA 71 Punkte
4. Molly Sue 61 Punkte
5. Ragazzki 55 Punkte
6. Laura Nahr 52 Punkte
7. Myle 39 Punkte
8. Malou Lovis 33 Punkte
9. Dreamboys The Band 30 Punkte
Fun Fact: Gleiches Ranking wie auf eurovisionworld im Poll, nur dass Wavvyboi und Sarah Engels getauscht sind.
Das ist aber ein sehr wichtiger Unterchied und daher kann man da nicht von gleich sprechen.
Hast du Recht, sagen wir ähnlich.
Hier werde ich mein Geld investieren. Das Lied ist genau das, was der ESC braucht: Schöne Entwicklung im Song mit einer Melodie, die sofort in’s Ohr geht und einem Sänger, der auffällt. Daran hat es in den letzten Jahren bei Rocknummern zu oft gefehlt.
Der LaLa-Teil hat natürlich auch einen Sinn: Das ist das was man heute esc-mäßig unter Dancebreak versteht, Wavvyboi kann sich da auf der Bühne mit seiner Gitarre austoben.
Einziger Wermutstropfen ist auch für mich, dass einen das abrupte Ende etwas ratlos zurücklässt. Da ist ja aber noch Zeit die 18sec zu füllen, oder sich zumindest optisch einen grandiosen Schlusspunkt zu setzen.
Ruft alle für Wavvyboi an🤗
Will Church postet auch fleißig Videos auf YouTube. Bei ihm ist wavvyboi nur auf Platz 5.
Er steht aber generell nicht auf Rock …! Daher auch die schlechte Wertung.
ds ist jetzt auch nicht überraschend.
Will Church ist doch ne richtige sour puss. Im vergangenen Jahr hat er mega über Abor und Tynna geschimpft und den letzten Platz prognostiziert. Ich hoffe, dass er den künftigen Vorentscheiden in Deutschland fern bleibt.
Bäm Nr. 1, da kann er ja nur verlieren. Der einzige mit Starappeal.
Ich habe mich über die guten Bewertungen gefreut, denn der Beitrag von Wavvyboi wäre auch meine Nr. 1 knapp vor Molly Sue. Überrascht bin ich, dass er so weit im Blogger-Ranking vor den anderen Kandidaten steht. Mal schauen, ob das dann auch beim Vorentscheid so kommt. Meine größte Befürchtung ist, dass das Staging nicht zündet. Üblicherweise passt zu so einem Song natürlich ein klassisches Band-Staging, aber dadurch dass dr Song am Anfang ganz ruhig gehalten ist, wäre es vermutlich das beste, den Fokus in den ersten Minute nur auf ihn zu richten und die Band dann erst nach dem ersten Refrain mit ins Boot zu holen.
Ich muss dabei unfreiwillig immer wieder an den Auftritt von Stefan Raab zu Beginn des ESC 2011 denken.
Ist auch ein wenig meine Befürchtung … beim Staging haben wir bekanntlich Probleme!
Man munkelt übrigens schon wer nächste Jahr für Deutschland mit welchem Lied antreten wird:
Red Glitter – Wavvyboi ft. Lord of the Lost ft. Red Sebastian
Ich lieb daran einfach alles… Wavvyboi als Künstler, seinn Look, den Aufbau des Songs, das Thema und die Authentizität. Das MUSS einfach nach Wien!
Bitte
Bitte Bitte
BITTE BITTE BITTE
Und Bitte votet alle für Black Glitter. Alleine weil nach den roten Laternen für Black Smoke und Blood & Glitter das auch noch ganz besonders cool wäre, mit diesem Songtitel anzutreten.
Stimmt, dass Triple muss voll werden. Und nächstes Jahr dann Blood & Smoke!
Nach dem,was Wavvyboi so auf den sozialen Medien über die Performance angedeutet hat, scheint es ein Konzertauftritt zu werden, der live abgefilmt wird, kein Auftritt für eine TV Show…ähnlich LOTL damals… 🫤
Wenn das so wäre, fällt mir nur eins ein: WARUM? 😮
Wenn er die Band vom Video dabei hat, dann ist das schon mal eine bunte Sache. Dann noch den Kleiderwechsel wie im Video und ein ausgiebiges Gitarrensolo im Lala-Part. Schon haben wir eine gute Rock-Show.
Stimmlich könnten wir enttäuscht werden, vermute ich, freue mich aber, wenns gut ist