
Oh my Goodness! Mehr als 1.000 Tage ist es nun her, dass das Vereinigte Königreich beim Eurovision Song Contest einen Punkt aus dem Televoting bekommen hat. Sowohl Olly Alexander (2024) als auch Remember Monday (2025) konnten die Votenden nicht erreichen. Nur dank der Jurys reichte es jeweils doch noch für ganz okaye Platzierungen im unteren Mittelfeld. Dieses Jahr allerdings hat man sich bei der BBC mit LOOK MUM IT’S CAPS LOCK LOOK MUM NO COMPUTER für die Schocktherapie entschieden.
Sam Battle, wie der Mann hinter den Computern bürgerlich heißt, kommt wie auch etwa die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher aus Grantham, einer 45.000-Einwohner-Stadt bei Nottingham. Zwar war er schon vor zehn Jahren als Musiker Teil einer Band namens Zibra, in den sozialen Netzwerken hat sich LOOK MUM NO COMPUTER aber eher als Tüftler einen Namen gemacht. In vielen Videos sieht man ihn an Computern oder Instrumenten herumarbeiten. Früher arbeitete er als Hausmeister und schraubte in der Freizeit an seinen Maschinen: „Ich habe viel Zeit damit verbracht, ohne Geld in meinem Zimmer zu sitzen und aus Schrott irgendetwas zusammenzubauen“, so der 37-Jährige. Mit Einnahmen aus Patreon und später von YouTube konnten diese Maschinen immer größer und ausgefeilter werden.
LOOK MUM NO COMPUTER hat schon zahlreiche Singles und Alben veröffentlicht. In seinen Songs hört man natürlich auch die von ihm selbst gebauten Instrumente. Am berühmtesten dürfte eine Orgel sein, die er aus 44 Furbys, einem Kinderspielzeug der 90er-Jahre, zusammengedengelt hat. Mittlerweile füllen seine ganzen Eigenkreationen sogar ein Museum. Der Liebhaber von Tech- und Synthie-Sounds bezeichnet sich aber auch selbst als ESC-Fan. Und er hofft, Europa ist bereit, „synthesized“ zu werden.
Das Lied
Sein ESC-Titel „Eins, zwei, drei“ beginnt schon mit einer recht ironischen Titelzeile. Bei „So sick of doing the whole 9 to 5“ singt LOOK MUM NO COMPUTER von einer Arbeitsroutine, die er so nie hatte. Sam Battle ist schließlich sein eigener Boss – und arbeitet für gewöhnlich auch länger als bei einer 40-Stunden-Woche. In „Eins, zwei, drei“ geht es um das Ausbrechen aus festgefahrenen Strukturen. Interessanterweise nicht nur aus denen der Arbeitswelt – sondern auch aus seinem eigenen Land.
Im Musikvideo sieht man viele von ihm gebaute Apparaturen, wenig appetitliches britisches Essen und ein Auto, das er zu einem Flugzeug umfunktioniert. Mit diesem Flugzeug will er das Vereinigte Königreich ver- und das eintönige Leben hinter sich lassen. Etwas mit mehr Geschmack essen als „Roly-Poly“ (ein britisches Dessert), Karaoke singen – all diese Träume beschreibt er im Refrain. Er möchte andere Sprachen verwenden als Englisch („Eins, zwei, drei“) und auch mit Euros statt Britischen Pfund zahlen. Denn diese fühlen sich für ihn an wie „Falschgeld“. Alles in allem steckt erstaunlich viel UK-Kritik in diesem Song, der unter dem Union Jack in Wien antreten wird. Er selbst spricht davon, dass es in dem Song um Urlaub in Europa gehen soll – und nur um eine Pause von dem Britischen.
„Eins, zwei, drei“ ist dabei sehr klassisch aufgebaut. Es besteht aus zwei Strophen, einer Bridge und dem sich wiederholenden Refrain. Natürlich durchziehen den gesamten Track die für den Interpreten typischen Synthie-Sounds. Auf den Titel selbst sei man beim Verrücken eines Sofas gekommen. Beim Hochheben zählte der Sänger auf Deutsch und sofort kam die Idee, dass so der Song heißen soll, den man für den ESC bei der BBC einreicht. Weil man dort eher Konventionelles möge, habe er sich aber keine großen Chancen ausgerechnet. LOOK MUM NO COMPUTER erkennt an, dass seine Wahl für die BBC auch ein Risiko darstellt. An dem Song haben allerdings neben dem Sänger selbst auch drei Komponisten mitgearbeitet, die man seit Jahren von diversen ESC-Songs kennt: Thomas Stengaard, Julie Aagaard und Lasse Nymann.
Als Big-Four-Land ist das Vereinigte Königreich direkt fürs Finale am 16. Mai qualifiziert. LOOK MUM NO COMPUTER tritt außer Konkurrenz im zweiten Halbfinale zwischen den Startnummern 12 und 13 auf.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 2/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Ich finde hier auf rationaler Ebene viele Elemente extrem interessant und und außerdem mag ich, dass Großbritannien sich nach diesem musikalischen Fiasko im letzten Jahr endlich mal wieder etwas traut. Allein: Das Gesamtwerk erreicht mich auf der gefühlsebene trotzdem nicht. Die Strophen sind ziemlich uninspiriert und der Song insgesamt zu eintönig. Für mich das internationale „Ciao Ragazzki“. 5 Punkte
Berenike: Ich finde es auf jeden Fall gut, dass sich das Vereinigte Königreich mal was traut. Insgesamt ist das schon recht cool – Sam ist ein positiv Bekloppter und der Song ein gelungener in Synthieklängen verpackter Partybanger. Allerdings wird das schwer auf die Bühne zu bringen sein und die Briten sind für Bühnenunfälle bekannt… Und wir haben dieses Jahr deutlich stärkere Konkurrenz im „Hau-Drauf-Spaßnummern“-Bereich. Von daher befürchte ich dann doch eher ein Flop- statt Top-Ergebnis. In der Studioversion aber aktuell erst mal 6 Punkte.
Marcel: Synthiepop ist für mich niemals out. Und so britisch wie dieser Song klang schon lange nichts mehr aus dem Vereinigten Königreich. Dazu noch ein deutscher Titel – für mich reicht das vollkommen zur Spitzenwertung. Allerdings war ich ja vor drei Jahren auch schon Fan von Mae Muller und ich fürchte, dass Computer-Boy diesen Titel noch schlechter auf eine ESC-Bühne bringen wird als sie. „Eins, zwei, drei“ ist ein Song zum Hören, nicht zum Performen. Deshalb erwarte ich in Wien Schlimmes – mich aber holt es komplett ab. Und ich habe durch den Titel britische Redewendungen gelernt. Dieser Song cuts the mustard. 12 Punkte
Max: Auf der einen Seite ist es ein sehr ausgefallener, kreativer Beitrag der das Line-Up bunter macht. Gerade die Strophen finde ich zudem auch sehr eingängig und ich mag diesen Retro-Vibe. Aber der Refrain ist leider nicht so eingängig, auch wenn er wohl mit den deutschen „1,2,3“ genau das bewirken soll – aber nicht bei mir. So pendelt sich das ganze in meinem Mittelfeld ein. 6 Punkte
Rick: Mir gefällt Großbritanniens Beitrag dieses Jahr wieder mal (zu) gut, denn vermutlich wird auch „Eins, zwei, drei“ am Ende schlechter abschneiden, als ich es mir wünsche. Ich find’s jedenfalls mega, dass UK dieses Mal Mut beweist und aus dem radiofreundlichen Spektrum heraustritt. Der diesjährige Beitrag ist auffällig und mit dem richtigen Staging KANN das für die Top 15 reichen. Ich finde trotzdem, dass der Nummer insgesamt irgendetwas fehlt. Ich mag’s, aber ganz oben spielt’s für mich nicht mit. 6 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 4 Punkte
- Douze Points: 7 Punkte
- Giulia: 2 Punkte
- Laureen: 1 Punkt
- Manu: 10 Punkte
- Peter: 3 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 62/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Eins, zwei, drei“ auf Platz 11.
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Zweites Halbfinale
- Armenien: „Paloma Rumba“ von SIMÓN
- Aserbaidschan: „Just Go“ von JIVA
- Bulgarien: „Bangaranga“ von DARA
- Luxemburg: „Mother Nature“ von Eva Marija
- Rumänien: „Choke Me“ von Alexandra Căpitănescu
- Schweiz: „Alice“ von Veronica Fusaro
- Tschechien: „Crossroads“ von Daniel Žižka
- Albanien: „Nân“ von Alis
- Australien: „Eclipse“ von Delta Goodrem
- Dänemark: „Før vi går hjem“ von Søren Torpegaard Lund
- Lettland: „Ēnā“ von Atvara
- Malta: „Bella“ von AIDAN
- Norwegen: „YA YA YA“ von JONAS LOVV
- Ukraine: „Rydnim“ von LELÉKA
- Zypern: „JALLA“ von Antigoni
Bereits gesetzt für das Finale
- Deutschland: „Fire“ von Sarah Engels
- Italien: „Per Sempre Sì“ von Sal Da Vinci
- Frankreich: „Regarde !“ von Monroe
- Österreich: „Tanzschein“ von COSMÓ
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Vier … Fünf … Sechs … 🥳🥳🥳
Glückwunsch. 😁
Sieben, Acht, Neun… 😉
Bist du neu hier? 🤭
Nein, schon seit drei Jahren dabei 😌
Hab deinen Namen auch schon öfter gelesen. 😉
Sieben 🚗 … Sieben 🪽 … Ay Lju Lju
TANZEN 🕺💃👯
💃 🐷 💃 🐷 💃 🐷
Bis auf die 8 Punkte hat dieser Beitrag von den Bloggern jede Bewertung mindestens einmal erhalten. Ein Beitrag, der die Gemüter spaltet. 😅
Damit steht fest, welcher Blogger am meisten und am wenigsten Übereinstimmung mit mir hat. Später folgt dann die Auflösung. 😎
Was ist das wieder für ein Durcheinander in der Redaktion 😉
LOOK MUM NO COMPUTER tritt außer Konkurrenz im zweiten Halbfinale zwischen den Startnummern 12 und 13 auf.
Lol, bei 12 und 13, stecken ja alle Zahlen von 1, 2 und 3 drin. 😀
Das Gegenteil
von „Fire“ – mutig, cool, modern!
Ich mag es!😃
UK wird in diesem Jahr nicht die rote Laterne davon tragen.
Sarah Engels aber definitiv auch nicht. 😀
Wer dann?
Ich befürchte, dass Portugal oder Aserbaidschan für die rote Laterne ein sehr heißer Kandidat (m/w/d) ist.
Aserbaidschan aber auch nur im Semi.
Ich befürchte, dass Portugal oder Aserbaidschan für die rote Laterne ein sehr heißer Kandidat (m/w/d) ist.
Dann wäre das die schönste rote Laterne aller Zeiten. 🥳🥳🥳
Melody war auch eine sehr schöne rote Laterne. 😀
Die hat Portugal doch schon mit O Jardim inne. 🥰
Da hast du Recht. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie der Song auf den letzten Platz kommen konnte. Ehrlich gesagt gefällt mir O Jardim sogar besser als Amar pelois dois, aber naja… 🫠
Mir auch!!!!
Mir auch. Um Längen! 😵💫
San Marino!
Also San Marino sowieso. 😀
Österreich?
Der Tanzschein, bitte nicht!
San Marino!
Genau meine Meinung 👍🏻
Also UK beweist Mut. Außer Frage. Auch ich steh auf Synth-Pop. Das ist ein interessanter, abwechslungsreicher Beitrag. Es könnte aber schwierig werden, sich in dem Teilnehmerfeld durchzusetzen. Deswegen geh ich leider nur von Platz 21-25 aus. 8/12
Das ist der Beitrag, der Österreich vor dem letzten Platz bewahren wird.
Österreich landet irgendwo auf der linken Tabellenhälfte. Da mache ich mir keinen Gedanken. 😀
Leider nein.
Glaube letzte wird der superstar.
Dieses Machwerk und Cosmo streiten um den vorletzten.
Ich denke, wenn selbst Electro Velvet nicht Letzte wurden, ist Look Mom No Computer auch sicher. Etwas so Auffälliges findet eigentlich immer ein paar Anhänger, selbst Jendrik wurde ja nicht Letzter.
„Superstar“ könnte schon ein guter Tipp sein.
Im Televoting gab es für Jendrik aber auch 0 Punkte.
Ach Mensch, 35 Tage in denen ich jeden Tag was von euch zu lesen hatte während ich meinen Morgenkaffee getrunken habe sind nun vorbei. Habt ihr super gemacht 🫶🏻
Irgendwie gibt mir „Look Mum no Computer“ einen ganz weirden aber cozy Vibe. Das Lied finde ich persönlich ok, kann mir aber vorstellen, dass er dieses Jahr besser abschneidet
Schon sehr englisch, das gefällt mir.
Leider ist es, genau wie baked beans zum frühstück, gar nicht mein geschmack. Wenn man dazu noch die schwächen der englischen performances kennt, ist da wohl ein slatz ziemlich hinten fast schon sicher.
Heute sage ich mal genau das, was unser lieber Benny sagt! 👍🏻😁
Außer den Vergleich mit „Ciao Ragazki“, der ist mir zu hart 🤭 Da finde ich UK doch deutlich besser!
Aber es stimmt schon: Auch wenn ich einige Elemente des Songs mag (und mich auch besser reingehört habe inzwischen), das große Ganze berührt mich einfach nicht sonderlich. Aber: eine weitere Bereicherung der Vielfalt im Line-up und das ist immer gut. 🇪🇺🎶
Bevor wir starten, sollte man sich in diesem Zusammenhang auch nochmal das fantastische „Eins Zwei Drei“ Cover von Eva Marija geben:
https://youtu.be/oY-nyJp6svo?is=sx0VJlFDKl5AHiqw
Das ist einer der Songs, die seit Erscheinen in meiner Top 10 rumlungern. „Eins, Zwei, Drei“ hat einen der besten Refrains des Jahrgangs und ist den Genres die ich außerhalb des Esc’s höre sehr nah. Ein smart analoger 80s/90s Brit Pop Clasher, der sofort ins Ohr geht. Klar kann man dem Song vorwerfen, ab der Bridge einiges liegen zu lassen. Da hätte man sicherlich noch einiges rausholen können.
Pluspunkte gibt es aber auf jeden Fall noch für den Artist, den ich in seiner eigenbrötlerischen Art echt fresh und untypisch für den Esc finde.
Die große Frage ist, wo landet das bloß? Ich kann mir alles zwischen 8 und 25 vorstellen, tendiere eher zu rechte Hälfte, da das schwer ist fürs Fernsehen zu inszenieren.
In der Halle wird das allen egal sein, da funktioniert „Eins, Zwei, Drei“ sicherlich fabelhaft. Viel Spaß werter Kollege!
01. 🇭🇷 Kroatien
02. 🇦🇲 Armenien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
06. 🇺🇦 Ukraine
07. 🇩🇰 Dänemark
08. 🇬🇧 UK
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
11. 🇧🇬 Bulgarien
12. 🇱🇹 Litauen
13. 🇱🇺 Luxemburg
14. 🇲🇩 Moldau
15. 🇷🇴 Rumänien
16. 🇨🇾 Zypern
17. 🇲🇹 Malta
18. 🇱🇻 Lettland
19. 🇩🇪 Schland
20. 🇦🇹 Österreich
21. 🇮🇱 Israel
22. 🇦🇱 Albanien
23. 🇬🇪 Georgien
24. 🇳🇴 Norwegen
26. 🇵🇱 Polen
27. 🇨🇿 Tschechien
28. 🇦🇺 Australien
29. 🇷🇸 Serbien
30. 🇨🇭 Schweiz
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
35. 🇦🇿 Aserbaidschan
Ich hab auch meinen Spaß an dem Song und finde auch das Cover großartig!:-)
Platz 1-2-3 wird es sicher nicht werden, aber Schlusslicht denke ich auch nicht. Rechte Hälfte bis 20 könnte ich mir vorstellen.
Volle Zustimmung zu Deinem Post!:-))
Das Cover ist cool, allerdings merkt man da die Schwäche des Refrains so richtig.
Erklär mal!
Er kommt mir in dieser Version ein bisschen leer vor.
Achso. Verstehe, aber auch schön mal ohne Akzent 🙂
Hier das Cover des Songs von Eva Marija:
https://youtu.be/oY-nyJp6svo?is=a8umzX2AHX-fq0ZM
Wer wie ich die Musik von Modern Talking gut findet, der findet dann auch den diesjährigen ESC-Beitrag aus dem Vereinigten Königreich gut. 😀
So, jetzt reicht es aber mit Deinen Gaga Kommentaren! 😝
Modern Talking, Gottlieb Wendehals, Andrea Berg, The Kolors, Windows 95 oder Seiler & Speer …. Alles voll mein Ding. 😀
Du bist doch ein Russischer Ragebait Bot um uns alle zu triggern! 😂
Den fantastischen Windows Man in einen Satz mit Andrea Berg zu packen ist fast schon morbide!
Ich finde ja, dass Andrea Berg im Grunde genommen nur von diesem einen legedären Song „Du hast mich 1000 mal belogen“ profitiert. 😀
Dieser eine Klassiker hat alle ihre anderen Alben und Songs immer wieder auf Platz 1 der Charts gespült.
Hätte sie diesen Song nicht, dann wäre sie heute kein Superstar. 😀
Juckt Dir der Zwerg,
hör Andrea Berg!
LOL. 😀
Und zwar ein sehr lautes LOL. 😀
Also UK mit Modern Talking zu vergleichen ist ja weit hergeholt, da würden mir bei einem Vergleich, erst sehr viele anderen Namen in den Sinn kommen bevor Modern Talking kommen würde. 🙃
Modern Talking kann man mit allem was gut ist vergleichen. Insofern passt’s. 😀
Dann vergleiche ich es mit einem labrgigen Cheeseburger vom Mäkkes.
Oder mit einer Flasche billigen Lambrusco vom Pizzeria-Lieferdienst um die Ecke. 😀
Haha, oder mit einem Trinkpäckchen das zu lange in der Sonne gestanden hat
Ich find den Song ziemlich gut. Ich bereite mich schon auf einen schlimmen Auftritt vor, aber das wäre mir egal. Ich mag das trotzdem. Ich hoffe, er wird für seine Kreativität und Originalität belohnt, die manch anderem Beitrag bekanntlich fehlt.
Nach den Punkten der Blogger würden somit im 1. Semi hängenbleiben:
San Marino (44 Pkte)
Polen (46 Pkte)
Estland (52 Pkte)
Serbien (58 Pkte)
Georgien (59 Pkte)
Die NQ des 2. Semis wären nach Blogger-Punkten:
Aserbaidschan (23 Pkte)
Schweiz (50 Pkte)
Luxemburg (50 Pkte)
Armenien (53 Pkte)
und einer dieser punktgleichen Beiträge
Ukraine o. Norwegen o. Tschechien (je 61 Pkte)
Ich hatte riesige Erwartungen nach den Vorabmeldungen zum britischen Beitrag: Britischer Synthiepop mit Anklängen an Kraftwerk, was kann es Schöneres geben? In der Synthie-Hoch-Zeit der frühen 80er kam so viel tolle Musik aus dem UK.
Die Enttäuschung war dann erst mal riesengroß, vor allem über den stumpfsinningen Refrain, der x-mal wiederholt wurde.
Inzwischen muss ich gestehen, dass ich mich bei meinen ESC-Hördurchgängen immer freue, wenn die Anfängstöne dieses Stückes erklingen, und mittlerweile kann ich das Lied auch sehr gut bis zum Ende anhören, auch wenn ich mich mit dem „Eins Zwei Drei“-Gesang im Refrain wohl nie anfreunden werde. Look Mum No Computer belegt mit seinem Titel nun immerhin einen Platz ganz vorne in meinem Mittelfeld.
Neben Ferto ist auch das ein Song, den ich mir bisher nur 2x angehört habe. Meine Ohren danken es mir.
Puh, danke Marcel! 😀 Find den Song top, was aber mehr am Künstler dahinter liegt als am Lied selbst. Der ist catchy und ein bisschen quatschig, mit klar erkennbaren Referenzen, aber trotzdem mit ganz eigenem Chaos-Charme. Kann je nachdem, wie doll man es mit der Inszenierung über- oder untertreibt, in die Top 10 oder ganz unten landen.
Natürlich. Chaos-Charme. Warum bin ich nicht überrascht 😂😇
Deine Prognose ist übrigens mutig: Irgendwo zwischen Platz 1 und 25. Ich hoffe im Songcheck hast du dich auch so glasklar positioniert 😎😉
Bin gespannt, wie sehr du dich mit Benny „gestritten“ hast über UK 🤓🤗
Nicht nur stilistisch der britischste ESC-Song seit Ewigkeiten, wenn nicht sogar aller Zeiten. „Look mum no computer“ vereint so viele gesellschaftliche Schichten: sowohl den vom Brexit frustrierten Jugendlichen, als auch den älteren Bürger, der dafür stimmte, den Hooligan, den Aussteiger auf dem Selbstfindungstrip, den Geringverdiener, auf dessen Ernährung in Italien das gesellschaftliche Todesurteil steht, den Gentleman, der Floskeln in jeder Sprache der Welt zu beherrschen scheint, und denjenigen und diejenige….
„Eins, zwei, drei“ empfinde ich irgendwie nicht so sehr als Klamauk. Gerade wenn man den Inhalt versteht, kann man sogar einen Vergleich zu „Zitti e buoni“ ziehen, das auch gesellschaftskritisch war. Nur ist das halt in eine comedyhafte Verpackung eingewickelt. Vielleicht sollte man das nicht unterschätzen. Sam Ryder war ja auch für mich nicht mehr als ein lustiger Kerl, der wie aus der Story of Fire Saga entsprungen aussah und war am Ende Best of the Rest. So weit kommt LMNC nicht, aber ich erwarte kein sehr schlechtes Ergebnis, auch weil sein Lied unverkrampfter ist, als „What the hell just happened“, das leider völlig unpassend war und die Mädels schlechter aussehen ließ, als sie eigentlich sind.
Super Kommentar, danke !
Ich muss beim britischen Beitrag irgendwie an unseren denken. Da wird ja immer betont, dass der Song zwar Murks sei, aber Sarah eine tolle Attitude hat. Stimmt, hilft aber nicht wirklich. Bei UK ist es ähnlich, der Fokus ist auf „toll, dass UK sich was anderes traut,“ stimmt, hilft aber auch nicht wirklich. Und man konnte sich schon bei Erscheinen des Songs denken, welche User das Konstrukt loben werden. Aber das ist für mich das Problem, es ist halt konstruiert und erreicht mich auf emotionaler Ebene überhaupt nicht.
Klar, Kraftwerk-Hommage, aber die sind eben auch keine Performer, was beim ESC nun mal wichtig ist. Das zweite Video mit Büro-Setting dieses Jahr, wobei ich Paloma Rumba als deutlich mehr fun empfinde. „Aus der Routine“ ausbrechen, was bei beiden ja die Botschaft sein soll, würde ich da klar lieber mit fun Simon als mit dem Kollegen aus der IT. Bei beiden wird es spannend, wie sie ihre Nummer auf die Bühne bringen.
Die Juries werden UK wieder vor der Doppel-Null retten, trotzdem mal wieder Bottom Five und mit uns im (Sam) Battle für den letzten Platz.
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Dänemark (121 Punkte)
2. Finnland (105 Punkte)
3. Schweden (97 Punkte)
4. Zypern (94 Punkte)
5. Australien (93 Punkte)
6. Lettland (90 Punkte)
7. Montenegro (84 Punkte)
8. Albanien (82 Punkte)
8. Österreich (82 Punkte)
10. Moldau (80 Punkte)
10. Bulgarien (80 Punkte)
12. Griechenland (76 Punkte)
12. Kroatien (76 Punkte)
14. Rumänien (73 Punkte)
15. Italien (70 Punkte)
16. Israel (69 Punkte)
17. Malta (68 Punkte)
18. Belgien (67 Punkte)
18. Deutschland (67 Punkte)
20. Portugal (65 Punkte)
21. Frankreich (64 Punkte)
22. Vereinigtes Königreich (62 Punkte)
23. Tschechien (61 Punkte)
23. Norwegen (61 Punkte)
23. Ukraine (61 Punkte)
26. Litauen (60 Punkte)
27. Georgien (59 Punkte)
28. Serbien (58 Punkte)
29. Armenien (53 Punkte)
30. Estland (52 Punkte)
31. Luxemburg (50 Punkte)
31. Schweiz (50 Punkte)
33. Polen (46 Punkte)
34. San Marino (44 Punkte)
35. Aserbaidschan (23 Punkte)
Endstand 😉
Stimmt! 😀
Würde ich so nehmen. Lettland als Dark Horse hätte ich nicht auf der Bingokarte.
Vielen Dank für deine täglichen Updates jedes Mal, das war wirklich interessant zu verfolgen.
Nach dem Geschmack der Blogger würden also folgende Beiträge ausscheiden:
Semi 1 ->
15. San Marino 🇸🇲
14. Polen 🇵🇱
13. Estland 🇪🇪
12. Serbien 🇷🇸
11. Georgien 🇬🇪
Semi 2 ->
15. Aserbaidschan 🇦🇿
14. Schweiz 🇨🇭
13. Luxemburg 🇱🇺
12. Armenien 🇦🇲
11. Ukraine 🇺🇦
Im Umkehrschluss wären die Qualifikanten also:
Semi 1->
10. Litauen 🇱🇹
9. Portugal 🇵🇹
8. Belgien 🇧🇪
7. Israel 🇮🇱
6. Kroatien 🇭🇷
5. Griechenland 🇬🇷
4. Moldau 🇲🇩
3. Montenegro 🇲🇪
2. Schweden 🇸🇪
1. Finnland 🇫🇮
Semi 2 ->
10. Norwegen 🇧🇻
9. Tschechien 🇨🇿
8. Malta 🇲🇹
7. Rumänien 🇷🇴
6. Bulgarien 🇧🇬
5. Albanien 🇦🇱
4. Lettland 🇱🇻
3. Australien 🇦🇺
2. Zypern 🇨🇾
1. Dänemark 🇩🇰
Am überraschendsten ist für mich wohl das gute Abschneiden von Lettland sowie die sehr maue Bewertung von der Ukraine und Armenien. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass Dänemark Finnland mit einem so großen Vorsprung schlagen würde.
Habe gerade wegen einem anderen Kommentar weiter oben gesehen, dass ein Gleichstand zwischen Norwegen, Tschechien und der Ukraine herrschen würde. Dann bräuchte man natürlich einen Tiebreaker.
Angenommen, dieser wäre die Punktzahl in den vier Kategorien (Stimme, Song, Instant Appeal…):
11. Ukraine 🇺🇦 12,5/20
10. Tschechien 🇨🇿 14/20
9. Norwegen 🇧🇻 14,5/20
Songchecks haben wieder viel Spaß gemacht, danke liebes BloggerInnen-Team. Hat in meinen Top Ten einiges durcheinander gewirbelt, Stand jetzt:
12 – Israel
10 – Malta
8 – Armenien
7 – Zypern
6 – Albanien
5 – Österreich
4 – Portugal
3 – Dänemark
2 – Moldova
1 – Australien
„12 – Israel“
Du hast wohl Italien schreiben wollen. 😀
Leider dieses Jahr wie Du weißt ein völliger Rohrkrepierer für mich. Gottseidank ist Conti erst mal wieder weg, da sollte auch SR nächstes Jahr wieder zu gewohnter Qualität hochfahren.
Nichtsdestotrotz: ESC 2027 in Neapel ! 😀
Wenn nur Televote mit 60jährigen wäre…
Also gestern in Frankfurt beim Fanvoting…haushoch…🥴 Kein Scherz! 😬
Ich befürchte, dass das auch bei jungen Leuten ziehen könnte. Spießigkeit ist momentan ja voll in.
Acht Übereinstimmungen !
Ja, bis auf UK und Ferto Song wir uns dieses Jahr ziemlich einig, ich meine auch bei den Songs am unteren Ende der Skala
Nein, sieben. Zypern ist bei mir derzeit Platz 13
Deine Liste ist mir eindeutig nicht paritätisch genug 😜
Meine auch nicht – ich habe mit Atvara und Veronica nur zwei weibliche Acts in meinen Top 10
OT:Bevor ich meinen kurzen Kommentar zum Vereinigten Königreich abgeben werde,hier mein Konzertbericht zum Ladaniva Konzert :
Im Dortmunder Konzerthaus durften wir gestern Abend ein Konzert von Ladaniva miterleben. Ich schreibe „durften“,weil es war ein musikalischer Hochgenuss aus traditioneller armenischer Musik,aber auch Liedern in französischer und russischer Sprache und Balkaneinflüssen. Wir erlebten eine Jaqueline ,die mit jeder Faser ihres Körpers und ihrer Seele ihre Musik lebt.
Wir waren zum ersten Mal im Dortmunder Konzerthaus,was vielleicht nicht an der schönsten Stelle der Dortmunder Innenstadt verortet ist,aber eine umwerfend gute Akustik hat. Jaqueline hat uns von der ersten Minute voll mitgerissen. Sie hat bei den langsamen als auch bei den schnellen Songs,also eigentlich immer,so eine starke Ausstrahlung, dass man alles um sich herum vergisst. Ihre Band besteht ja aus 6 weiteren Mitgliedern.Louis Thomas natürlich, der Trompete, Gitarre und Duduk spielte,die anderen spielten Klarinette, Saxophon, Bass,E Gitarre und Schlagzeug.Ein weibliches Mitglied Geige und zusätzlich Gesang. Der Konzertsaal war sehr voll,natürlich viel armenisches Publikum, aber bestimmt auch viele mit Konzerthaus Abo. So gut wie alle standen zum Schluss auf ihren Plätzen.Jaqueline forderte die Menschen auf nach vorne zur Bühne zu kommen und zu tanzen. Sie tauchte in die Menge ein und es war einfach nur eine ausgelassene,nahbare,fast schon intime Stimmung, in der alle diesen wunderbaren Abend genossen.
In mir sprudelt es schon wieder über voll Emotion und Begeisterung. Ich kann nur jedem und jeder empfehlen,wenn es sich ergibt,mal ein Konzert von Ladaniva zu besuchen.Wirklich ein Hochgenuss 👌🎻🎷
Danke für den wunderschönen Bericht. 😀
Wow, das klingt richtig gut! Danke für diesen Konzertbericht. Freut mich, dass ihr einen so gelungenen Abend hattet! Allein die Beschreibung der Instrumente und Sprachen machen mir schon Lust auf mehr 👍🏻🤗🎶💃🏼🇪🇺💗
Víelen Dank für den wunderbaren Bericht.
Das klingt nach einem erstklassigen und abwechslungsreichen Abend. Die Mischung der verschiedenen Sprachen und Kulturen ist natürlich ebenfalls spannend und ich glaube wir alle können uns vorstellen, was für eine mitreißende Performerin Jaqueline ist.
Ein Punkt im Finale wäre schon zuviel.
Mein persönlicher Platz 33 hinter Kroatien und vor Israel.
Hier meine Bewertung zu UK.
Mein persönlicher letzter Platz(oder hatte ich Serbien da schon?Nein,bei Serbien erkenne ich da noch mehr Qualität).
Mich spricht weder die Musik,noch die Optik und erst recht nicht die Performance an.
So nah an Britpop wie das UK im ESC kommen kann. Das ist zum einen ein Kompliment, zum anderen aber auch ein wenig traurig. Reicht trotzdem für meinen 8. Platz derzeit.
Sorry, Britpop ist 90er, das hier (frühe) 80er. Ebenso wie Fire null mit Latin zu tun hat.
Ja, Herr Oberlehrer. Im nächsten Leben studiere ich erst Musikgeschichte bevor ich hier poste… 😛
Lol.. ist nur witzig, weil das Britpop-Thema bei 1,2, 3 schon mal hier auftauchte!
Das überrascht mich nicht. Ich habe auch nur gesagt, es ist für britische ESC-Verhältnisse nahe dran. 🙂 So nah wie die 80er an den 90ern eben. 😉
Musikalisch und von der Melodie her wäre der Song nicht schlecht. Aber dann fängt er leider an zu singen. Seine Stimme hat die Lieblichkeit eines Vorschlagshammers. Mich nervt der Song tierisch, wegen seiner Stimme.
Der Song ist so schön englisch. Ich denke der BBC ging es nicht ums gewinnen, sondern darum mal Televote-Punkte zu bekommen. 1000 Tage ohne Televote-Punkte sind schon hart, jetzt gibt man sein Bestes um die 2000 Tage zu vermeiden. Ich finde den Song sehr stark und er bringt mich dazu mitzusingen. Hoffe auf eine gute Inszenierung!
🇷🇸: 1
🇲🇩: 2
🇱🇻: 3
🇦🇹: 4
🇦🇱: 5
🇭🇷: 6
🇹🇩: 7
🇲🇪: 8
🇬🇧: 9
🇮🇹: 10
🇨🇾: 11
🇬🇪: 12
🇩🇰: 13
🇨🇭: 14
🇱🇺: 15
🇸🇪: 16
🇱🇹: 17
🇵🇹: 18
🇦🇺: 19
🇨🇿: 20
🇧🇪: 21
🇩🇪: 22
🇫🇮: 23
🇧🇬: 24
🇵🇱: 25
🇦🇲: 26
🇺🇦: 27
🇸🇯: 28
🇲🇹: 29
🇬🇷: 30
🇪🇪: 31
🇸🇲: 32
🇨🇵: 33
🇮🇱: 34
🇦🇿: 35
Last but not the least the UK – im Text wurde ja schon alles erwähnt. Für mich der beste britische Beitrag in diesem Jahrtausend und deutlich vor dem Rest der Big 4 platziert. Genau, Marcel: Synthieklänge sind niemals out. Leider ist Absturzpotential vorhanden – ich hoffe dennoch auf einen Achtungserfolg. Insbesondere der deutsche (!!!) Refrain ist absolut episch.
Von mir gibt es 9,5/12 und 4/35
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 2 Dänemark 10/12
Platz 3 Albanien 10/12
Platz 4 NEU Vereinigtes Königreich 9,5/12
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 6 Schweiz 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 8 Lettland 8,5/12
Platz 9 Armenien 8/12
Platz 10 Malta 8/12
Platz 11 Montenegro 8/12
Platz 12 Österreich 7,5/12
Platz 13 Zypem 7,5/12
Das sind die Beiträge, die bei mir die ESC-Woche überleben werden (völlig unabhängig von der Platzierung). Danach folgt ein breites Mittelfeld, die Flops sind sogar überschaubar.
Auch ich möchte mich sowohl bei den Bloggern (m/w/d) und euch Usern (m/w/d) nun für die Organisation und rege Diskussionen bei den diesjährigen Songchecks bedanken. 😀
Ein etwas größerer Dank geht dieses Jahr an die Userin Franny und den User Malge1985, die mir mit ihren Statements immer mal wieder eine tolle Vorlage geliefert haben, mich über Philipp Hansa äußern zu können. 😀
Ich hätte mir unter’m Strich von allen zwar deutlich mehr Italien-Begeisterung gewünscht, aber trotzdem war es wirklich toll. 😀
Lol! Gern geschehen! 😀
Auch von mir gern gern geschehen. 😀
Ich kann mir vorstellen, dass die Leute bei der Ankündigung des Künstlers vielleicht etwas Experimentelleres oder Seriöseres in die Richtung Kraftwerk, Depeche Mode oder Jean-Michel Jarre erwartet haben. Aber wenn man sich das reine Instrumental anhört, dann merkt man, was das für ein Brett eigentlich ist. Im Endergebnis ist es eine Neon-Reizüberflutung mit ultimativ dichten Synthesizer-Klangbildern, aber es ist eben auch ein Pub/Ballermann-Partysong, der genau nach dieser Logik funktioniert. Ein einfacher, idiotensicherer Text, damit der Zuschauer auch möglichst gut mitmachen kann. Keine Breaks, sondern größtmöglicher Fluss bis zum Ende. Und dann noch die Tempobeschleunigung, damit alle in der Halle dazu abgehen können.
Natürlich ist das nach mind. anderthalb Minuten auserzählt und es passiert nichts Nennenswertes mehr. Aber es ist auch einer der wenigen Beiträge, die ich mir auf Dauerschleife anhören kann, in einem Jahrgang, wo mir musikalisch leider ziemlich vieles gleichgültig ist. Ebenfalls freut es mich einfach, dass die Briten endlich den ESC verstanden haben und wissen, worauf es bei einem guten Comedy-Song ankommt. Das ist umso besonderer, weil er von Thomas Stengaard mitkomponiert wurde, der ja nun wirklich nicht für sowas bekannt ist. Stengaard ist ebenfalls bei „Mother Nature“ (Luxemburg) und „Superstar“ (San Marino) tätig, und unterschiedlicher können die drei Beiträge kaum sein. Wobei schwer zu sagen ist, inwieweit er hier federführend beteiligt war oder bloß für den Feinschliff gesorgt hat.
Ländern wie Moldau hat es immer sehr gut getan, wenn man Beiträge zum ESC hingeschickt hat, die sich komplett mit dem nationalen Stereotyp decken, welches der Rest der Welt mit einem verbindet. Vielleicht hilft es den Briten, wenn sie die „100 % British“-Schiene fahren, denn das hier ist Synthiepop pur mit leichtem Punk-Einschlag, voller ironischer Referenzen auf die britische Kultur, vorgetragen mit starkem Akzent aus der Grafschaft Kent. Da viele jedoch eine Abscheu für die Briten empfinden, kann auch das genaue Gegenteil passieren. Ich hingegen finde es wirklich amüsant und fühle mich komplett abgeholt.
Das Problem ist allerdings, dass es dem diesjährigen moldauischen Beitrag stark ähnlich ist, ebenso wie den Beiträgen aus Armenien und Griechenland. Angenommen, dass alle drei Beiträge weiterkommen (Fragezeichen bei Armenien), ist die Konkurrenz im Finale wohl zu groß. Entsprechend wird es hier ganz besonders auf das Staging ankommen, welches, wie von LMNC angekündigt, dem Szenenbild des Musikvideos entsprechen soll, nur weitaus größer. Ich habe die Befürchtung, dass es wie viele DJ-Performances der Vergangenheit zu steif und eingeschränkt wirken wird. Oder noch schlimmer: Er steht die ganze Zeit an klobigen Synthesizern und drückt Knöpfe, während er dem Publikum den Rücken zukehrt. Ich hoffe einfach, dass er und Fredrik Rydman sich was Besonderes einfallen lassen. Daher betrifft meine Bewertung nur das Musikvideo/Studioversion, denn für Wien sehe ich schwarz.
Ich vergebe 10 von 12 Punkten.
Thank you !
Es könnte doch so schön sein – UK wagt mal etwas…mir gefällt das Genre dazu noch sehr gut. Der Typ passt dazu…weckt Erinnerungen an die coolen Songs der britischen Charts der frühen 80er. Leider wurde es die letzen Jahre beim ESC gerne versemmelt durch eine schwache Show und schlechten Gesang. Wahrscheinlich ist dieses Jahr der Song vielen Zuschauern zu nerdig und schräg…Kelleralarm !
Sorry, gefällt mir gar nicht
Ich würde mir sehr eine Platzierung zwischen Platz 15-20 wünschen, glaube aber leider, dass Europa&Australien es nicht mögen wird und daher eher hinten abschneiden wird.
Ich finde das Lied gut, wegen mir kann er gerne Zweiter werden. Für mich hat das was typisch Britisches und ich verstehe nicht ganz, warum der Beitrag bei Fans nicht gut ankommt. Auch bei der Pre-Show in London hatte ich den Eindruck, dass er es schwer hatte auf der Bühne. Und dabei ist er (leider) so EU-freundlich…
Für mich ist das dieses Jahr mein Guilty Pleasure, wobei ich wohl gar nicht wirklich „guilty” sein muss, denn der Text ist ja eigentlich durchaus interessant und lässt Interpretationsspielraum. Das Video und der Auftritt bei der London Pre-Party haben einfach Spaß gemacht. LOOK MUM NO COMPUTER ist definitiv eine einzigartige Persönlichkeit beim ESC. Ich mag das Ganze daher irgendwie echt gern. Wird das bei der Jury groß punkten? Wohl kaum. Wird das ein Televote-Magnet? Auch das ist eher unwahrscheinlich. Trotzdem denke ich, dass das Vereinigte Königreich dieses Jahr nach einigen Jahren ohne einen einzigen Televoting-Punkt endlich wieder ein paar erhalten dürfte. Ob es allerdings viele werden… joa weiß ich nicht. Da habe ich noch meine Zweifel. Ich würde es ihnen aber gönnen und in meinem persönlichen Ranking schafft es „Eins, Zwei, Drei“ auch auf einen starken 11. Platz.
01. Albanien [10/10]
02. Rumänien [10/10]
03. Serbien [9/10]
04. Dänemark [9/10]
05. Finnland [8/10]
06. Ukraine [8/10]
07. Moldau [8/10]
08. Italien [8/10]
09. Griechenland [7/10]
10. Österreich [7/10]
11. Vereinigtes Königreich [7/10]
12. Schweiz [7/10]
13. Frankreich [7/10]
14. Montenegro [6/10]
15. Kroatien [6/10]
16. Tschechien [6/10]
17. Australien [5/10]
18. Schweden [5/10]
19. Israel [4/10]
20. Zypern [4/10]
21. Luxemburg [4/10]
22. Malta [4/10]
23. Lettland [4/10]
24. Portugal [4/10]
25. Bulgarien [4/10]
26. Litauen [4/10]
27. Belgien [3/10]
28. Georgien [3/10]
29. Norwegen [3/10]
30. Deutschland [2/10]
31. Polen [2/10]
32. Estland [1/10]
33. San Marino [1/10]
34. Aserbaidschan [0,5/10]
35. Armenien [0,5/10]
Hm. Hm hm hm. Irgendwie ganz lustig, aber … nee. Nee!
(Außerdem krieg ich beim Zungen-R des Wortes „drei“ jedes Mal die Krise. Verklagt mich doch.)
Ich finde den Song klasse 🤩
Habe die Performance letzten Sonntag bei der London Eurovision Party gesehen. Ähnlich wie im Musikvideo spielten ein Schreibtisch mit alten Computergeräten, “Computermenschen” (gegen Ende der Performance entpuppten die beiden sich dann bei der LEP als Dara und Jonas Lovv) und ein Outfitchange eine Rolle. Der Künstler trug bei seinem Auftritt kein Handheld-Mic, sondern ein am Ohr befestigtes Mikrofon. Das war bei der energischen Darbietung, die mir im Großen und Ganzen gefiel (die Strophen waren schwer zu verstehen), auch notwendig. Ich glaube aber, dass es maximal für einen Platz im Mittelfeld reicht.
Der einzige Beitrag des Jahrgangs, der bei mir so etwas wie positive Aufgeregtheit hervorruft. Ich erwarte kein gutes Ergebnis, drücke aber ganz fest die Daumen, dass ich mit meiner Ergebniserwartung weit danebenliege.
MMn der mit Abstand beste Beitrag des UK, seit die großartige Imaani 1998 die ESC-Bühne verlassen hat.
😍
👩🏻🦰Ruft einen Arzt! Mit Toggie stimmt was nicht!!!
🧑🏻🦱Regine!!!?!!!
👩🏻🦰Come on! „Bester Beitrag des ESC seit 1999“?!?
🧑🏻🦱Toggie meint natürlich bester Beitrag von UK beim ESC seit 1999. Und außer dir hat das auch jeder hier verstanden!!!
👩🏻🦰Oh. Okay. Na gut. Aber bei dem kann man ja nie wissen…
🧑🏻🦱Regine!!!!!!
😉🫶🏻
Habe den Typo zu spät bemerkt, konnte aber noch korrigieren, bevor Dein Kommentar die Korrekturfunktion blockiert hat.
Ah, alles klar! Also fürs Protokoll: Regines Zitat war korrekt, aber wurde zwischenzeitlich im Originaltext korrigiert. Nicht, dass Jakub sie sonst noch verhaften lässt!
(Wusste gar nicht, dass man so lange noch korrigieren kann 👍🏻)
15 Minuten kann man korrigieren. 🙂
Ahhhhh, okay. Es sei denn, es hat schon jemand geantwortet, das habe ich schon von alleine geschnallt… 😂😇
Hallo Toggie. Ich hoffe du hattest eine gute und erholsame Nacht. Für den einen Kommentar gestern würde ich mich gerne bei dir entschuldigen, war etwas blöd formuliert.
Alles gut. Für mich beginnt die Welt jeden Morgen neu, und was gestern war, ist vergessen. Allerdings weiß ich gar nicht, worauf Du Dich beziehst, weil ich Deine letzte Replik nicht mehr gelesen habe (allerdings in der Kommentarübersicht rechts gesehen habe). So weit ich unserer Diskussion gefolgt bin, war doch alles im grünen Bereich. 🙂
Na ja, das mit „Reactions sind nichts für dich“.
Aber falls es dich interessiert, Momo hat das ganze nochmal eingeordnet:
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-34-oesterreich-tanzschein-von-cosmo/
Damit kommen wir nun wieder zum Ende der Songcheckreihe, passenderweise mit einem Song, dessen Titel fast als eine Art Countdown für den Probenbeginn fungieren könnte…
Wie im Artikel schon gut beschrieben ist das Vereinigte Königreich dieses Jahr also dem gefälligen Mainstream-Pop entsagt und setzt dieses Mal auf eine große Portion britischen Flairs. Allein schon dieser Mut sollte eigentlich belohnt werden, vorausgesetzt, Stimme und visuelle Identität tragen den Live-Auftritt. Zumindest scheinen die Verantwortlichen verstanden zu haben, dass es besser ist, aufzufallen und auch negative Wertungen zu kassieren als die ganze Zeit nur im Mittelfeld zu schwimmen und nicht in Erinnerung zu bleiben.
Denn der Style des Songs tut ersteres auf jeden Fall. Mich persönlich sprechen die rhythmischen Strophen mit den noch etwas präsenteren Synthie-Klängen deutlich mehr an als der zwar wirklich eingängige, aber auch sehr auf die zwölf gehende Chorus, der sich sowohl im positiven als auch negativen Sinne in die Gehörgänge einbrennt. Live könnte das natürlich wunderbar funktionieren, obwohl ich mich frage, wie so eine geschriene Mitklatschstelle am Fernseher rüberkommen wird.
Genau diese Stelle stellt auch den Punkt dar, am dem mir der doch unterhaltsame Song zu viel wird. Wäre das Ende nicht ganz so repetiv, dann würde der Beitrag wohl ein paar Plätze höher bei mir liegen.
Glücklicherweise kann das Lied aber noch mit einer interessanten und mehrdeutigen Bedeutung beeindrucken, die ebenfalls schon im Artikel angesprochen wurde und clever sowohl das Theam von Burnout im Arbeitsleben, LMNCs Leidenschaft fürs Tüfteln und Brexit-Kritik verbindet. Denn das Verlangen nach einer Auszeit vom Alltag und dem Reisen in andere Länder kann deutlich als ein Bekenntnis zu Europa gedeutet werden, auch wenn der Ausflug eben letzendlich nur ein Urlaub bleibt.
Die Bedeutung fügt dem Beitrag jedenfalls eine tiefere Ebene hinzu, weshalb ich mich freuen würde, wenn das Staging dies in einer Form widerspiegeln könnte.
Diesmal glaube ich auch nicht an ein Rennen um den letzten Platz zwischen Deutschland und UK, da „Eins Zwei Drei“ deutlich mehr polarisiert und mit einer guten Performance doch einige Televoter zum Anrufen bewegen sollte. Ein Ergebnis in den Bottom 5 könnte zwar immer noch drin sein, aber auch eine Platzierung im Mittelfeld würde ich nicht ausschließen.
In meinem Ranking kommt unser Lied Nr. 35 auf einen 19. Platz und erhält 5,5/10 Punkte.
——————–
Das war’s jetzt auch ganz offiziell mit meinen Bewertungen der Songs und ich muss zugeben, dass ich diese Zeit schon etwas vermissen werde. Der Austausch hier in den Kommentaren hat wirklich viel Spaß gemacht und vor allem das Lesen und Schreiben von etwas tieferen oder persönlichen Song-Analysen hat mir unglaublich viel Freude bereitet und mich auch zum Nachdenken angeregt, wobei natürlich auch die kurzen, schlagfertigen Bewertungen nicht fehlen durften.
Ein großer Dank jedenfalls an die Community und auch an die Blogger, die sich mit dem Projekt erneut wieder viel Mühe gemacht haben. Und ich habe zudem einen riesigen Respekt für all jene, die sich tagelang meine langen Aufsätze und Ausschweifungen brav durchgelesen haben. 🙃🤗 Das bedeutet mir viel.
Jetzt heißt es jedenfalls bald: Bühne frei für den Probenbeginn Anfang Mai une eine schöne, restliche Saison. Genießt es! 🎶
Song holt mich nicht ab. Wird aber in der halle gut ankommen
UKD26 ist bei mir derzeit eine 10/12. Imaani (1998) hat ne fette 12/12. Habe gerade mal meine Excel-Liste gecheckt, und dazwischen ist tatsächlich Punkte-Wasteland. Die höchste Punktzahl, die ich zwischen 1999 und 2025 vergeben habe, ist eine einzige 7/12. Die gab es 2002 für Jessica Garlick. Deren Lied ist zwar auch nichts für mich, aber es war fantastisch gesungen, sowohl von Jessica selbst als auch von ihren Backings. Eine 6/12 habe ich noch für James Fox und Andy Abraham (auch schon fast bzw. etwas über 20 Jahre her) rausgerückt, aber alle anderen stehen auf meiner Liste zwischen 0/12 und 5/12.
Cry cry baby hatte immerhin – wie Blankas Solo aus Polen – einen unfreiwilligen Comedy-Effekt.
Gerüchten zufolge wird die Liveperformance in Guantanamo benutzt. 🤣
Da verstehst Du mich falsch. Für mich ist Eins zwei drei eine künstlerisch starke und gesellschaftlich relevante Nummer, deren Comedy-Elemente ganz bewusst eingesetzt werden, um der komplett orientierungs- und perspektivlosen britischen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Das finde ich im UK besonders wichtig, weil die dortigen Medien das aus verschiedenen Gründen nicht mehr leisten können.
Da hast Du mich jetzt aber falsch verstanden 😜, ich bezog mich auf UK Post-Imani als Ganzes, nicht auf den Beitrag dieses Jahr.
Wobei sofort nach Erscheinen für mich klar, dass Du 1, 2, gut finden würdest. Genau wie sofort klar war, dass ich Michelle gut finden würde.
Ah, OK.
Und ansonsten … klar war das klar. Wir kennen uns ja schon ne Weile. Ich habe Israel übrigens gefühlt auch irgendwo in meinen Top 10. Eine Liste habe ich ja noch nicht.
Ich hab dieses Jahr ja tatsächlich im Laufe der Songchecks meine Top Ten regelmäßig upgedatet und es war ganz interessant zu sehen, wie sich das geändert hat. Armenien und Albanien meine großen Aufsteiger, dagegen sind Frankreich und Georgien abgestürzt. Mal sehen, wie sich das mit den Shows noch entwickelt.
Ja, ich habe gemerkt, dass Du dieses Jahr Scoring und Ranking erstmals sehr ernst genommen hast. 😉 Nächstes Jahr folgt dann Stufe 2: Nachkommastellen! 😍🤓
Bei mir wird es mit der Liste erst nach dem ESC ernst. Das wird dieses Jahr sportlich werden, weil ich ja bereits eine Woche nach dem ESC-Finale in Urlaub fahre.
LOL… nur die Top Ten wohlgemerkt! Und die Bottom 3, die ich irgendwie auch abstufen kann. Dazwischen verschwimmt das meiste für mich eher.
Das ist sehr gut ausgedrückt.
Zur Message fällt mir ein: Gruß aus dem Prekariat ! Der Sozi in mir hüpft vor Freude.
Als Sozi hat man ja nicht so viel Grund zum freudig hüpfen momentan, oder??
Aus sozialpolitischer Hinsicht kann man eigentlich nur die Linke wählen. Geht auf Bundesebene nicht wegen Außenpolitik, kann mir aber vorstellen, dass meine Stimme bei der Abgeordnetenhauswahl im September an die geht.
Bin froh dass wir in Bayern erstmal Ruhe haben vor Wahlen.
Ich find‘s ganz spannend, ist ja meine erste Wahl in Berlin. Mal sehen, vielleicht melde ich mich als Wahlhelfer, ist ja ne ganz coole Sache.
Habe ich mir auch mal überlegt, aber da ich mich oft verzähle (in der Arbeit muss ich auch manchmal Teile zählen, brauche mehrere Versuche) lasse ich es lieber bleiben.
Ja, dann ist das natürlich blöd. Ich mags auch ganz gerne weil man so Leute kennenlernt, die politisch am Ort interessiert sind.
Habe früher auch manchmal überlegt mich in einer Jugendorganisation zu engagieren, es aber sein gelassen da die meistens doch „radikaler“ denken als die Mutterparteien und ich damit eher wenig anfangen kann.
Außerdem wäre es für mich auch eher unangenehm gewesen z.B. bei Wahlkämpfer in der Fußgängerzone zu stehen und wildfremde Leute anzuquatschen. 😣
Wir in BaWü sind ja glücklicherweise noch mit einem blauen Auge davongekommen,
Für echte „Sozis“, die sich nicht mehr bevormunden lassen wollen, empfehle ich die Losdemokratie (kannste in Berlin wählen dieses Jahr). Hier die Begründung: https://www.youtube.com/watch?v=RZIk3k1Eo-g
Hier in OF schon
🔴 🔴 🔴
Was?? Das ist der letzte Songcheck?? Gefühlt war Finnland doch erst gestern dran!! 😅
Joa, leider kann ich auch hier nicht so viel nettes schreiben. Es ist zwar deutlich weniger peinlich als die drei überdrehten Grazien im vergangenen Jahr, aber noch lange nicht gut. Der Beat ist einfach nur polternd in meinen Ohren und der Refrain wo auf Deutsch gezählt wird reißt es für mich auch nicht raus. Generell hatte ich sehr große Mühe den Text zu verstehen wegen dem starken Akzent, musste da wirklich die Lyrics nebenbei lesen. Im Endeffekt bin ich nach kurzer Zeit einfach nur noch genervt vom Song. 😐
Platzierung?? Auch wenn ich einen Platz im Mittelfeld für nicht völlig ausgeschlosse habe geht meine Tendenz doch mittlerweile sehr stark nach unten, also Bottom 5. Solche Art von Songs sind einfach sehr schwer zu stagen, wahrscheinlich wird er wie viele DJs vor ihm wie mit Pattex festgeklebt hinterm Pult stehen wo er eigentlich überhaupt nichts zu tun hat und da was ins Mikro rufen. Vielleicht gibt es hier und da ein paar Jurypunkte, aber im Televoting sehe ich da schwarz. 🤷
An der Stelle übrigens vielen Dank an die Blogger die sich wieder große Mühe mit den Songchecks gegeben haben. Freut mich immer wieder sie zu lesen und kann es schon jetzt kaum noch abwarten bis es nächstes Jahr wieder losgeht. 😊
Bayern München wird natürlich Deutscher Meister, die Ukraine qualifiziert sich immer fürs ESC-Finale und UK landet im ESC-Finale logischerweise hinten. Auch wenn es wie in Stein gemeißelte Wahrheiten klingt und einer der Sätze leider schon wieder wahr geworden ist: Bezüglich UK wissen wir doch eigentlich recht wenig. So einfach ist das diesmal aus meiner Sicht nicht!
Ich weiß nur: Das ist mal ein richtig interessanter neuer Ansatz, der erfrischend und amüsant britisch daherkommt. Möge die Performance in Wien den eingebauten UK-Pessismismus vieler aus der Community sprengen können. In Drei, Zwei, Eins…,💥
ich glaube (und hoffe) das UK in diesem stinklangweiligen Jahrgang mit doch recht nettem, very britischem Synthiepop besser fährt als sonst, Top 11 bis 15
Musikalisch und von der Melodie her ist der Song noch in Ordnung. Leider fängt der Sänger an zu singen. Seine Stimme hat die Lieblichkeit eines Presslufthammers. Das tut mir in den Ohren weh. Das UK nicht mehr Stolz hat und nur noch die D-Klasse zum ESC schickt ist tragisch.
Einer der Songs, bei denen ich mir von Top 5 bis Bottom 5 alles vorstellen kann.
Eins Zwei Drei. Was ist denn das schon wieder?
Eins Zwei Drei. Wer mag denn wirklich solche Lieder?
Viele Punkte werdet ihr nicht kriegen. Da tue ich nicht lügen.
Drei Zwei Eins. Ihr landet in den Bottom 5.
Also Poet wirst du nicht mehr.
🤬 🤬 🤬 🤬 🤬
Schalker halt … 😉
Wie bitte ???? Unsere Songs sind legendär.
🎶 Wir schlugen Roda, wir schlugen Trabzson,
wir schlugen Brügge sowieso!……..🎶
Übrigens schon mal einen halben Glückwunsch. Ihr seid ja fast durch. Wir haben uns heute wenigstens mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet.
Danke Danke.
Nächstes Jahr dann bitte die deutsche Meisterschaft. 🥳
Logo!.
Hat ja Lautern 1998 auch geschafft.
Und der erste Aufstieg ist geschafft.
S04-Frauen feiern Aufstieg in die Regionalliga
Ich mag solche Lieder !
20 Tage vor dem großen ESC-Finale sind wir mit den Songchecks durch. Vielen Dank an die Blogger für ihre Mühe und die Diskussionsgrundlage 👏💪🫶👍❤️🔥
Den Abschluss bildet das Vereinigte Königreich mit einem Act, der gerne aus genau diesem ausbrechen möchte und auch stark nach 80er Jahre klingt. Ich finde es zunächst einmal erstaunlich, dass das UK einen höheren Deutsch-Anteil im Song hat als unser eigener Beitrag. Vor allem in den ersten zwei Minuten funktioniert dieser Beitrag bei mir zumindest recht gut. Schöne britische Ironie, ein Refrain zum Mitgrölen und irgendwie finde ich Sam auch knuffig. In den letzten 40 Sekunden gehen der Nummer aber die Ideen aus und da wird es auch leicht nervig. Das reduziert den Gesamteindruck bei mir so deutlich, dass es dann doch nur noch 6,7/10 Punkte.
Mein Ranking:
Finale (Gesamtranking):
1. Daniel Žižka – Crossroads 🇨🇿
2. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 🇩🇰
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
4. AIDAN – Bella 🇲🇹
5. Atvara – Ēnā 🇱🇻
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
7. Monroe – Regarde ! 🇫🇷
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
9. Delta Goodrem – Eclipse 🇦🇺
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
12. Alis – Nān 🇦🇱
13. Eva Marija – Mother nature 🇱🇺
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
16. Antigoni – JALLA 🇨🇾
17. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 🇳🇴
18. Sal Da Vinci – Per sempre sì 🇮🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
21. Alexandra Cāpitānescu – Choke Me 🇷🇴
22. LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei 🇬🇧
23. Sarah Engels – Fire 🇩🇪 (insgesamt Platz 25)
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
25. COSMÓ – Tanzschein 🇦🇹 (insgesamt Platz 29)
—————————————
26. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲 (eigentlich Platz 23)
27. LELÉKA – Rydnim 🇺🇦 (eigentlich Platz 24)
28. Veronica Fusaro – Alice 🇨🇭(eigentlich Platz 27)
29. Alicja – Pray 🇵🇱 (eigentlich Platz 28)
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
31. DARA – Bangaranga 🇧🇬
32. JIVA – Just Go 🇦🇿
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Mein Tipp:
Auch die Briten haben in den letzten Jahren kein glückliches Händchen bei den Bühnen-Inszenierungen gezeigt. Daher teile ich die Ansicht, dass LMNC um die rote Laterne mitspielen wird. Selbst mit einer guten Show wird es aber aufgrund der vielen „Haudrauf“-Songs in diesem Jahr nicht mehr als Mittelfeld werden. Ich glaube, dass Sarah knapp vor ihm landen wird.
Fazit:
Ich bleibe dabei, dass für mich dieser Jahrgang extrem schwach ist. Kein einziger Song erreicht mich so, dass ich uneingeschränkt hinter ihm stehe und dafür brenne ❤️🔥, dass Song und Künstler gewinnen.
Dann haben wir einen sehr breites Angebot an der Spaß- und Krachmacherfront, was für mich die Diversität früherer Jahrgänge deutlich einschränkt.
Es gibt natürlich trotzdem Beiträge, denen ich den Sieg sehr gönnen würde. Die finden sich oben in meiner Top 5 und zusätzlich würde ich auch mit einem Sieg von Montenegro, Australien und Frankreich gut leben können.
Wenn man mich fragt, wer denn nun die besten Chancen auf den Sieg hat, schließe ich mich der Meinung an, dass das in diesem Jahr noch schwieriger vorherzusagen ist, wie in den Vorjahren.
Letztes Jahr hätte ich schwören können, dass Schweden mit ihrer in Landessprache gesungenen Sauna-Ode den Sieg einsacken werden. Dann war es doch das leicht überkonstruierte Popera-Produkt aus Österreich. Ich glaube aber kaum, dass Frankreich in diesem Jahr mit einem ähnlichen Konzept genauso erfolgreich sein wird. Außerdem bin ich mit nahezu sicher, dass in diesem Jahr der Sieger nicht durch die Jurys bestimmt wird (das erste Mal seit 2022). Allerdings spricht auch vieles für einen Kompromiss-Sieger, wie zuletzt Duncan Laurence 2019.
Die größten Chancen spreche ich hier Australien, Dänemark und weiterhin Finnland zu. Auch Frankreich halte ich nicht für komplett chancenlos. Aber es würde mich wundern, wenn es am Ende ein anderes Land als die vier genannten wäre.
20 Tage?! 😱😱😱