Advent der besten DACH-ESC-Beiträge (19): Die lebendige Discokugel aus Berlin

Wir haben Euch im letzten Monat nach Euren liebsten ESC- und Vorentscheidungs-Beiträgen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gefragt– einen lieben Dank an dieser Stelle an alle, die dabei so fleißig mitgemacht und so insgesamt 154 unterschiedliche Beiträge in die Auswahl gebracht haben. Diese haben wir ausgewertet und präsentieren Euch nun Eure liebsten 24 Beiträge der sogenannten DACH-Länder – jeden Tag einen neuen. Bis Heiligabend!

 

Platz 6: Blitzkids mvt. „Heart On The Line“ (Deutschland 2013 (Vorentscheidung)) 

Es ist Samstag – da passt es doch ganz gut, ein paar Discobeats im Adventskalender vorzufinden, oder?

Nachdem der ausführende NDR drei Jahre hintereinander tatkräftige Unterstützung seitens des Privatsenders ProSieben bekam, löste sich die Zusammenarbeit 2013 wieder. Die Auswahl der Künstler für den deutschen Vorentscheid lag nun wieder allein in der Hand des öffentlich-rechtlichen Senders. Die vorher eingesetzte Castingshows, die neue Talente entdecken wollte, wurde eingestellt. Stattdessen entschieden fünf Vertreter der Plattenfirmen Universal, Sony, Warner, EMI und Embassy of Sound, der Brainpool-Geschäftsführer Jörg Grabosch sowie der ARD-Unterhaltungsverantwortliche Thomas Schreiber über die 12 Teilnehmer.

Und die bewiesen ein gutes Händchen bei der Auswahl und stellten für „Unser Song für Malmö“ ein recht buntes und umfangreiches Teilnehmerfeld zusammen. Neben den größeren Namen Söhne Mannheims und Cascada standen auch die aus der Castingshow X-Factor bekannten Nica & Joe, Die Priester und die gerade im Süden Deutschlands bekannte Kultband LaBrassBanda in Hannover auf der Bühne. Aber auch noch nicht so bekannte und Newcomer, wie die Sängerin mit der besonderen Stimme Saint Lu, Finn Martin, die bei Eurovision-Fans schnell beliebte Betty Dittrich, Mia Diekow und die mittlerweile aufgelösten Mobilée wussten durchaus ihr Publikum zu finden. Zu den recht unterschiedlichen Musikacts, stießen auch noch zwei musikalisch im alternativeren Indiepop agierende Teilnehmer aus Berlin: der androgyne Ben Ivory und das Elektro-Musikprojekt Blitzkids mvt. mit Frontfrau Nomi, deren Musikvideo an den coolen Stil der White Stripes erinnert. Eine gute, bunte Mischung – nicht alles waren Hits, aber es war durchaus der ein oder andere Beitrag dabei, der in Malmö den ein oder anderen Punkt hätte holen können.

Zu Beginn der Sendung, die in der dafür zu großen TUI Arena in Hannover aufgenommen wurde, bestritten die Schwedin Loreen und Lena in einem etwas uninspiriert zusammengeschnittenem Medley von „Euphoria“ und „Satellite“ die Eröffnung der Show.

Schauspielerin, Comedy-Königin und Moderatorin Anke Engelke konnte dankenswerterweise dafür engagiert werden, durch die Sendung zu führen, was sie gewohnt souverän und lustig meisterte. Leider war die Bühne dafür etwas langweilig, so dass die einzelnen Acts nur wenig Möglichkeiten hatten, durch ein gutes Staging aus dem Teilnehmerfeld herauszustechen. Trotzdem versuchten es natürlich einige – Ben Ivory stand geradezu in einem Meer aus Lasern, Betty Dittrich ließ die 60er wieder aufleben, LaBrassBanda spielten ihre Instrumente live auf der Bühne, Cascada tanzte auf einer beleuchteten Treppe und die modisch sehr interessierten Blitzkids mvt. traten mit zwei in Lack gekleideten Tänzerinnen auf, während Nomi mit ihrem Oberteil zur lebendigen Discokugel wurde. Eine Idee, die in diesem Jahr von der Schwedin Dotter, die soeben auch unseren ESC kompakt Second Chance Contest gewann, erfolgreich wiederbelebt wurde. Wobei man natürlich neidlos anerkennen muss, dass die Spiegel auf Dotters Oberteil sehr viel stimmiger in Szene gesetzt wurden.

Wohl um Radiosender besser einzubinden und damit die Chance auf eine bessere Verwertung der einzelnen Lieder in den Radiostationen zu erreichen, gab es diesmal neben einer Fachjury und dem Televoting eine dritte Wertungsinstanz. In der Woche vor dem Vorentscheid hatten Hörer auf den Internetseiten mehrerer Radiosender die Möglichkeit, ihren Favoriten zu wählen. Die Einzelergebnisse der Radiosender wurden in der Sendung zu einem Gesamtergebnis verrechnet. Die Abstimmung geriet ein bisschen zur Farce, da ziemlich schnell klar wurde, dass bei diesem Online-Voting nicht unbedingt die besten Lieder vorn lagen, sondern die Teilnehmer, die ihre Fans am besten mobilisieren konnten, und es auch nur zu geringen regionalen Unterschieden kam. Nach dieser Radioinstanz lagen LaBrassBanda klar vor Cascada, Betty Dittrich und den Söhnen Mannheims vorn.

Interessant war aber, dass nach der Show nicht dieses Voting diskutiert wurde, sondern das folgende Juryvoting. Die Jury, prominent besetzt mit Mary Roos, Tim Bendzko, Roman Lob, Anna Loos und Peter Urban, favorisierte Blitzkids mvt. vor Saint Lu und Cascada und vergab an die bayerische Truppe LaBrassBanda „nur“ einen Punkt. Das Fernsehpublikum wiederum vergab nur 2 Punkte an die Berliner Blitzkids und sah stattdessen Nica & Joe auf dem dritten, LaBrassBanda auf dem zweiten sowie Cascada auf den ersten Rang.

Lange hielt sich in den Medien das Gerücht, dass die Jury einen Sieg von LaBrassBanda verhindert hätte und gerade Mary Roos wurde als Jurysprecherin dafür stark angefeindet. Faktisch ist das so aber nicht richtig – denn auch komplett ohne die Wertung der Jury hätte es lediglich einen Gleichstand zwischen Cascada und LaBrassBanda gegeben. Und die Chance ist sehr hoch, dass in diesem Fall die Zuschauerstimmen den Ausschlag vor den skurrilen Radiostimmen gegeben hätten – und damit Cascada so oder so nach Malmö gefahren wäre.

Blitzkids mvt. landeten am Ende trotz Jury-Höchstwertung auf dem 6. Platz. Ihr „Heart On The Line“ erreichte nach dem Vorentscheid zumindest für eine Woche die deutschen Verkaufscharts. Auch ihr Album „Silhouette“, das zeitgleich erschien, platzierte sich für eine Woche in den Charts. Auf dem Album finden sich zahlreiche Elektro-Indienpop-Songs im Stil von „Heart On The Line“ sowie die Coverversion eines früheren Hits der erfolgreichen neuseeländischen Sängerin Ladyhawke namens „My Delirium“.

Auch wenn sie weiterhin Remixe von anderen Künstlern veröffentlichten, wie beispielsweise diesen Remix von Ace Wilders „Busy Doin‘ Nothin'“ aus dem Mello 2014, und zuvor schon ihr Lied  „Cold“ auf dem Soundtrack des Hollywoodfilms „Chronicle – wozu bist du fähig?“ landete – irgendwie schien sich der Erfolgsknoten für das Berliner Musikprojekt nicht zu lösen und Blitzkids mvt. erhielten nicht den nötigen Airplay. Das angedachte gemeinsame Projekt mit Ben Ivory fand leider nicht statt und es wurde erstmal wieder ruhig um die Musiker. Knapp vier Jahre nach ihrem Debüt-Album veröffentlichte die Band die Single „Good Things“. Die Hoffnung auf ein neues Album wurde aber bis heute nicht erfüllt.

Trotzdem bleibt „Heart On The Line“ für einige Fans eines der besten Lieder in einer deutschen Vorentscheidung der letzten Jahre und es wäre spannend gewesen, wie sich der etwas innovativere Titel im Gegensatz zum glatteren „Glorious“ in Malmö – und damit international – geschlagen hätte.

Damit kommen wir nun morgen schon zu Euren besten fünf Plätzen. Habt Ihr noch letzte Tipps, wer sich dort so finden wird?

Die bisherigen Adventstürchen findet Ihr hier:
Platz 24: Timebelle „Apollo“ + Cesár Sampson „Nobody But You“
Platz 23: Ben Dolic „Violent Thing“
Platz 22: Mary Roos „Nur die Liebe lässt uns leben“
Platz 21: Max Mutzke „Can’t Wait Until Tonight“
Platz 20: Katja Ebstein „Diese Welt“
Platz 19: Roman Lob „Standing Still“
Platz 18: DAWA „Feel Alive“
Platz 17: Peter, Sue & Marc „Io senza te“
Platz 16: Lena „Taken By A Stranger“
Platz 15: Rosenstolz „Herzensschöner“
Platz 14: Ella Endlich „Adrenalin“
Platz 13: Lena Valaitis „Johnny Blue“
Platz 12: Gjon’s Tears „Répondez-moi“
Platz 11: Luca Hänni „She Got Me“
Platz 10: ZOË „Loin d’ici“
Platz 9: Texas Lightning „No No Never“
Platz 8: Udo Jürgens „Merci Cherie“
Platz 7: Michael Schulte „You let me walk alone“


31 Kommentare

  1. Das ist ja mal eine schöne Überraschung! Mein VE-Sieger 2013. Wie hätte sich Deutschland beim ESC wohl entwickelt, wenn damals Blitzkids mvt. statt Cascada gewonnen hätten? Es war ja klar, dass ein verpoppter Euphoria-Abklatsch mit abgelaufenem Verfallsdatum nichts reißen würde. „Heart on the Line“ hätte schon 2 Jahre vor „Rhythm Inside“ und „Love Injected“ dem ESC bis dahin unbekannte musikalishe Akzente setzen und eine Modernisierung anschieben können. Vielleicht hätte es dann auch mit der Karriere besser geklappt. Hätte … hätte …

  2. Ich finde, 2013 war einer der besten Vorentscheide überhaupt! Den größten Fehler haben aber die Verantwortlichen gemacht, die Only Teardrops zwar angeboten bekommen, aber abgelehnt hatten. Schade.

  3. Wenn ich mir dieses Video ansehe fällt mir auf: Dieser Titel wurde unfassbar schlecht rübergebracht: die beiden Tänzerinnen, die Hintergrundbilder, die Armbewegungen der Sängerin…das kam alles gar nicht zur Geltung. Das Video wirkt wie aus einer Florian-Silbereisen-Show oder aus dem Fernsehgarten, alles andere aber nicht modern. Leider war auch der Live-Gesang nicht gut, daher kann ich das Ergebnis aus dem Televoting nachvollziehen, leider.

    • Ja, sämtliche Auftritte wurden leider nicht so gut inszeniert, zum Glück gab es danach auch keine so langweilige Bühne mehr. Und Nomi klang anfangs leider auch etwas holprig. So ist das abschneiden sicher zu erklären.

  4. Apropos Auftritte. Gestern war bei ZDF Magazin Royale ein Premiere in dem sie einen Sänger namens Woodkid wie ein Hologramm ins Studio eingebracht haben, wegen dem Lockdown und so. UNd habe mir überlegt ob sowas man auch beim ESC machen könnte.

    • Mit dem eigenen Hologram hat Woodkid schon vor dem Lockdown für das damals noch angekündigte neue Album geworben. Ich persönlich möchte Holigramme aber nicht beim ESC sehen und finde die Vorstellung schlimm. Aller bisherigen Versuche in die Richtung (ob beim JESC oder beim ESC) nerven mich so richtig. Für mich darf nur gezeigt werden, was tatsächlich auch auf der Bühne zu sehen ist. Sonst bräuchte es den Wettbewerb auch nicht. Aber außerhalb des ESCs ist das natürlich sehr cool und lohnt auf jeden Fall einen Blick:

      Auftritt: https://youtu.be/mTVa1OCs9M0
      Making of: https://youtu.be/_JCMzhpglgM

      Und Woodkid – oder zumindest ein von ihm inszenierten Auftritt – einmal beim ESC zu sehen, ist seit vielen Jahren ein ganz großer Traum von mir. *daumendrück

  5. Wow, was für eine tolle Überraschung!😊😊
    Blitzkids.mvt war 2013 mein Favorit, neben Betty Dittrich (aber hier hat mich der Liveauftritt nicht so überzeugt), und LaBrassBanda (aber dennoch war die Behauptung, dass die Jury den Sieg der Band angeblich verhindert hätten, in der Tat an den Haaren herbeigezogen).
    Aber ich war der Jury sehr dankbar, dass sie „Heart On The Line“ zu schätzen wußten.

    P. S.: Cascada waren zwar in der VE nicht meine Favoriten, dennoch sage ich immer noch, der 21. Platz in Malmö war schon krass, zumal ich den Jahrgang nicht besonders stark in Erinnerung habe. Ich hätte sie eher auf den 15. Platz +/- gesehen.

    • Bei Jury und Televoting für sich genommen haben Cascada ja tatsächlich jeweils durchschnittlich etwa einen 15. Platz belegt 😉
      Das spricht zumindest dafür, dass sie sowohl in einigen Ländern knapp an den Punkten vorbeigeschrammt sind und sich, ähnlich wie bei Ann Sophie, ein paar Mal Jury und Televoting gegenseitig neutralisiert haben dürften.

  6. Ich fand 2013 auch eine ganz großartige Vorentscheidung und es war unnötig, im nächsten Jahr wieder alles über den Haufen zu werfen. So viele tolle Künstler, deren Alben sich auch wirklich gelohnt haben: Mia Diekow, Blitzkids, Ben Ivory, Mobilée, Saint Lu, Betty Dittrich – alle richtig top!

  7. Blitzkids 6. Platz, das macht mir Hoffnung auf ein gutes Finale mit evtl. nicht nur ausschließlich den üblichen Verdächtigen.

  8. Blitzkids waren für mich ein Highlight in einem ohnehin starken ESC-Jahr – schade, dass (vorhersehbarerweise) dann doch der – vormals – große Name gewann. Gottseidank blieb uns das Après Ski Gegröle erspart.

  9. Der ganze Act mutet für 2013 schon geradezu avantgardistisch an und man merkt auch, dass man sich für das Staging einige Gedanken gemacht hat. Nur de Song überzeugt mich bis heute nicht so richtig. Zum einen finde ich den Refrain zu wenig von Rest abgehoben und an sich recht nichtssagend (ich erwische mich bei jedem Hören dabei, zu denken „Ach ja, das ist ja jetzt der Refrain!“) und zum anderen kommt mir der Song für das, was er sein will, auch etwas lasch arrangiert vor, ein etwas treibenderer Beat hätte da schon geholfen; so wie jetzt ist der Song weniger Club und mehr Vodafone-Werbung. „My Delirium“ habe ich jetzt gerade zum ersten Mal gehört und der gefällt mir auf Anhieb viel besser als HotL
    Dazu kommt dann noch, wie von George Lazenby angemerkt, die völlig dilettantische Kameraführung, die den Song in keinster Weise unterstützt und sogar eher ablenkt.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sie in Malmö im gleichen Genre quasi gegen Magaret Berger hätten antreten müssen, bin ich mir nicht sicher, ob sie wirklich besser abgeschnitten hätten als Cascada; aber zumindest die elendige Plagiats-Debatte wäre uns erspart geblieben und Coolness-Credits von der Bubble hätte es wohl auch gegeben (wobei „Glorious“ im Vorfeld international ja alles andere als schlecht angekommen ist).

    • Na ja… Im Vorfeld wurde sich über Cascada gefreut der Song aber eher gemischt aufgenommen.

      Und in der Tat, die letzte Bridge, wo Nomi von Scheinwerfern angestrahlt wurde sah in der Halle großartig aus. Im Fernsehen bemerkte man den Effekt nichtmal …

  10. Der Vorentscheid 2013 war musikalisch sehr stark, aber die Show in der großen Arena mit dieser 08/15-Bühne war nicht sehr stimmungsvoll, das konnte auch Anke Engelke nicht retten.

  11. Ein wunderbarer Vorentscheid – meine Favoriten damals waren Mia Diekow, Nica & Joe, Saint Lu und Mobilée, toll fand ich aber gerade auch, dass es so viele unterschiedliche Stilrichtungen gab. Und Anke Engelke als Moderatorin war eine Klasse für sich selbst. So wie ich mir überhaupt wünschen würde, dass, wenn wir mal wieder einen deutschen Vorentscheid auf die Beine stellen sollten, jemand anderes moderieren sollte als Barbara Schöneberger. Die versteht ihr Handwerk zwar auch sehr gut, ich glaube aber, dass es unabhängig von der Person nicht förderlich für die Einschaltquoten ist, wenn jedes Jahr der oder die selbe ran darf.

  12. War die damalige Startreihenfolge ausgelost worden? Kein Wunder, dass Cascada gewonnen hat und das Lied auf Startplatz 3 eben nicht.

  13. Ui, was für eine schöne Überraschung!
    Ich kannte den VE bisher nicht, aber so sollte er wieder werden: Sowohl von der musikalischen Bandbreite her als auch vom Design mit der Konzerthallen-Atmosphäre. Die teilnehmenden Bands (kaum Solokünstler btw!) wirken hier auch nicht so „zusammengecastet“. Finde auch den Auftritt von den Blitzkids genial, mich stört da gar nichts. La Brass Banda waren sowieso geil, die werden aber wohl nicht mehr im Kalender kommen.

  14. Blitzkids? Ganz ehrlich, sagt mir überhaupt nichts und es kommt mir vor, als hätte ich den Beitrag noch nie zuvor gehört. Ein interessanter 6. Platz.

  15. Ich war damals so froh, dass es nach den drei Casting-Show-Jahren endlich wieder eine richtige Vorentscheidung gab. Und was für eine! Für mich die beste des vergangenen Jahrzehnts. Meine Favoritin war übrigens Betty Dittrich gewesen.

    • Blitzkids mvt. große Überraschung. Der Song war damals toll gemacht, aber live und in der Umsetzung grauenvoll.
      Leider geht es in dem Beitrag kaum um die Band und den Song, den doch hier so viele gewählt haben. Stattdessen 3/4 des Textes über den Vorentscheid. Mir gefällt das nicht, sorry.

      • Nun, ich finde schon, dass das Umfeld, in welchem der gewünschte Titel zu sehen/hören war, auch mit dazu gehört. Manchmal ist es vielleicht auch gar nicht so leicht, mehr über die InterpretInnen zu finden; für mich ist es auf jeden Fall sehr interessant, was wir hier jeden Tag an Infos geboten bekommen. Es steht ja allen ESC-Kompakt-LeserInnen (insbesondere denen, die den entsprechenden Titel auf der Advents-Wunschliste hatten) frei, noch mehr Berichtenswertes in den Kommentaren hinzuzufügen. Die Blitzkids fand ich damals durchaus ok, sie waren jedoch eher in meinem Mittelfeld, daher habe ich leider nichts Interessantes zu ihnen ergänzen können.

  16. An diese Show kann ich mich kaum erinnern. Aber das lag auch daran, dass ich damals noch kein Fan war. Und ich habe hauptsächlich das Nachspiel um Cascada mitbekommen. Legendär sind hierzu Jan Feddersens Worte: „ Wenn es sich bei Glorious um eine Kopie von Euphoria handelt, dürfte Cascada nicht antreten.“

    Ein sogenannter ESC-Experte der sich nicht an den vergangen Siegertitel erinnern kann…

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