ESC-Barometer 2022 (6): LUM!X feat. Pia Maria mischen die Top 10 auf

Foto: ORF/Hans Leitner

Sieben neue Songs wurden seit dem letzten ESC-Barometer vor einer Woche veröffentlicht – und ausgerechnet der österreichische Beitrag (Aufmacherbild) katapultiert sich fast bis an die Spitze. Da kommen selbst die Durchstarter der letzten Woche, Alvan & Ahez aus Frankreich sowie Konstrakta aus Serbien, ins Staunen. Während der ebenfalls veröffentlichte Revamp aus Nord-Mazedonien im vergrößerten Teilnehmerfeld die Position halten kann, schafft Emma Muscat aus Malta mit ihrem neuen Song „I Am What I Am“ keinen Befreiungsschlag.

Wie immer beginnen wir mit der durchschnittlichen Bewertung. Hier gibt es gleich drei Neuzugänge in der Top 10. Österreich holt sich einen sensationellen zweiten Platz. Conny aus Schweden schafft’s auf Rang 7 und der Brite Sam Ryder auf Rang 8. Das sind wahrlich gute Werte für deren Beiträge.

Die weiteren vier neuen Lieder verteilen sich im Mittelfeld zwischen den Plätzen 14 für Belgien und 23 für Island – Letzterer knapp hinter Malik Harris aus Deutschland, der jetzt also den 22. Rang belegt.

Die schon angesprochene Malteserin kann wirklich nicht an den Erfolg von Destiny im letzten Jahr anschließen. Ihr erster Beitrag lag noch auf Rang 27 (allerdings von 31 Songs), der jetzige schafft es auf Platz 30 von 38. Das wird in Turin ein harter Kampf um den Finaleinzug.

Noch beeindruckender ist der Erfolg der neuen Songs bei der Betrachtung der Höchstwertung „ist ganz ausgezeichnet“. Diese sehen wir als aussagekräftiger als den Durchschnittswert für den Erfolg beim ESC an, da die Zuschauer/innen ja für ihre/n Favorit/in anrufen. Die Österreicher liegen auch hier auf Rang 2 – direkt vor Schweden. Damit gibt’s für Frankreich und Polen hier keinen Platz mehr auf dem Podest.

Im Mittelfeld platziert sich bei dieser Betrachtungsweise MARO aus Portugal vor den anderen Neuzugängen – direkt gefolgt von Amanda Tenfjord aus/für Griechenland.

Deutschland verliert im Vergleich zur Vorwoche satte acht Plätze und belegt hier Rang 29. Das ist immerhin besser als Malta und einige andere Beiträge.

Natürlich schauen wir auch wieder auf das Polarimeter und widmen uns damit der Frage, wer denn gleichermaßen besonders gut und besonders schlecht ankommt und somit die Geister scheidet. Erneut überzeugen DJ LUM!X und Pia Maria. Schweden ist hier dann doch weniger polarisierend als Frankreich und Serbien. Großbritannien rutscht trotz Falsettgesang aus der Top 10 und landet auf Rang 11.

Auch die anderen Neuzugänge scheinen nicht wirklich kontroverse Meinungen hervorzurufen.  Der portugiesische Beitrag kommt hier mit Platz 22 noch am besten weg.

Die isländischen S!stersSystur landen bei dieser Auswertung wieder hinter Deutschland. Andreas „Circles“ treten auch als Revamp auf einer (hinteren) Stelle und drehen sich dort im Kreis.

Die verschiedenen Auswertungsansätze führen wir nun in unserem ESC-kompakt-Index zusammen. Der EKI (ESC-kompakt-Index) ist die durchschnittliche Platzierung eines Beitrags nach fünf Kriterien, die jeweils für sich gerankt werden: Einzelbetrachtung „ist ganz ausgezeichnet“, Top2-Betrachtung „ist ganz ausgezeichnet“ und „gefällt mir gut“ zusammen, Durchschnittsbewertung, Polarimeter-Index und umgedrehter Couldn’t-Care-Less-Index (Rangreihung von der niedrigsten „so la la“-Wertung (Platz 1) bis zur höchsten (letzter Platz).

Bei unserem Maß aller Dinge, dem EKI, überrascht der 2. Platz für das österreichische Duo sicher nicht mehr. Schweden kommt hier immerhin auf Rang 6 und Großbritannien auf Rang 11. Die ruhigen Songs aus Griechenland, Portugal und Belgien hängen ab Platz 15 dicht beieinander – vor dem langsamen Titel aus Litauen.

Auch beim EKI läuft es für Malik Harris nicht sehr gut – aktuell Platz 29. Das ist hinter Spanien (Rang 19) die schlechteste Platzierung eines Big-5-Landes. Allerdings liegen immerhin noch zehn weitere Lieder hinter unseren „Rockstars“.

Die letzte Ausgabe des ESC-kompakt-Barometers erscheint, wenn die Abstimmung für die noch nicht veröffentlichten Beiträge aus Armenien und Aserbaidschan abgeschlossen sind.

Deckt sich unsere Auswertung mit Deiner Meinung über die Beiträge? Diskutiere gern unter diesem Artikel.

ESC-Barometer 2022 (5): Malik Harris rockt sich ins hintere Mittelfeld
ESC-Barometer 2022 (4): Krystian Ochman kann sich in zweiter Reihe entspannen
ESC-Barometer 2022 (3): Kalush Orchestra macht da weiter, wo Alina Pash aufgehört hat
ESC-Barometer 2022 (2): Hätte, hätte, ukrainische Fahrradkette
ESC-Barometer 2022 (1): Mahmood und Blanco setzen Maßstäbe
Rückblick: So sah das komplette ESC-Barometer 2021 aus
Rückblick: So sah das komplette ESC-Barometer 2020 aus
Rückblick: So sah das komplette ESC-Barometer 2019 aus


160 Kommentare

    • Du meinst wohl FFF
      Aber du lehnst dich damit nicht weit aus dem Fenster.
      Schließlich ist die Fallhöhe bei Österreich am höchsten (neben Tschechien, aber sind die FF?)

      Eine Live- Show zu so einem Song war schon immer schwierig umzusetzen, wohin legt man den Kamerafokus? ständig auf ein DJ- Pult wirkt möglicherweise langweilig.
      nur auf Pia Maria? Tänzer neben ihr? alles recht unklar bisher.
      Und von Pia Marias Stimme konnte man sich bisher auch noch nicht überzeugen.
      Und stimmlich könnte gerade dieser Song herausfordernd werden, weil ihr nur wenig Pausen zum Atmen bleiben.
      Dazu kommt noch, dass es das Paradebeispiel von einem Televote- Song ist, der von der Jury kaum beachtet wird.

      • Man muss aber auch dazu sagen, dass Österreich in den letzten Jahren immer ein sehr professionelles Staging auf die Bühne brachte. Und außerdem weiß man, dass der Grund für die lange Entscheidungsphase in der internen Auswahl die Bedenken an Pias Live-Performance-Qualitäten lag. Also anscheinend hat man sich überzeugen lassen, dass sie das live hinbekommt. LUM!X hat auch ein Top Management und Plattenfirma, also die werden schon geschaut haben, dass das am Ende keine Peinlichkeit wird. Insofern habe ich Vertrauen, dass das ein guter Auftritt wird.

  1. Es scheint, unser aller Lieblings-Blog ist auch in der Antarktis weit verbreitet – ein weiterer Pinguin meldet sich zu Wort.
    Zum Thema, dass „Halo“ hier so gut ankommt, überrascht mich jetzt doch. Der Song klingt wie eine Reminiszenz an die 90er. Das muss nicht per se schlecht sein, aber hier wirkt es im wahrsten Sinne des Wortes „dated“. Von den Neuveröffentlichungen liegt bei mir der UK-Beitrag ganz vorne. Ein Satz, den ich so noch nie gesagt habe, zumindest nicht in diesem Millennium.

    • LOL – ich hab gedacht: Cool, Kollege kommt! Bei Österreich stimme ich Dir zu 100% zu.

      • Ich glaube, was unsere Favoriten angeht, sind wir diesmal nur bei Frankreich d’accord, eventuell Ukraine. Aber vielleicht hauen ja die zwei verbliebenen BFF-Länder noch ein Meisterwerk raus.

      • @Dina – die scheinen beide Melfest-Resterampe bekommen zu haben. Was ist denn neben FRA und UKR noch bei Dir vorne? Und was läuft jetzt mit Dir und Greitens?

  2. Österreich kommt auch international super an.Nur gute Bewertungen,klar sucht man da dann fieberhaft nach der Nadel im Heuhaufen.Aber ich kann euch beruhigen Pia Maria hat auch live eine Wahnsinns Stimme(schon gehört) Und hinter den Beiden ist ein starkes Kreativ Team das ganz genau weiß was sie tun…

  3. LUM!X hat abseits des ESC so viele Fans und Follower in Europa, die sorgen schon dafür, dass genügend Votes zusammen kommen, selbst wenn die ESC Fans auslassen sollten. Aber LUM!X zählt ja schon zu den FF. Es ist also sehr unrealistisch, dass es der FFF wird. FFF werden meistens typische ESC Beiträge, die außerhalb der Bubble nicht funktionieren. Heuer würde ich vor allem Spanien dazu zählen, weil das total altbacken daherkommt, vor allem wenn Choreo und Kostüme so beibehalten werden.

  4. Ich freue mich über Wahl des ORF. Zwei junge Leute auf der ganz großen Bühne… Das passt für mich. Ob es fürs Finale oder gar ein tolles Ergebnis im Finale reicht, ist für mich zweitrangig. So oder so werden sie Österreich gut vertreten und für Stimmung in der Halle sorgen.

  5. Ich liebe jedes Mal wieder, was man alles aus einer einfachen Umfrage zaubern kann! Danke dafür!

    Jetzt leider so ein bisschen OT und „Werbung“ in eigener Sache: Ich schreibe im Moment eine Facharbeit, in der ich die Erfolgsfaktoren für einen Gewinn beim ESC analysiere.
    Als Erfolgsfaktoren habe ich bereits (a) die Startreihenfolge, (b) die Sprache, (c) Geschlecht der Künstler: innen, (d) die Anzahl der Nachbarländer und (e) National Final / interne Auswahl festgelegt.
    Würden euch noch andere Erfolgsfaktoren (mehr) interessieren? Wenn ja, welche?
    Danke für eure Mithilfe 😊

    • Styling und Staging – wobei man das schlechter „objektiv“ bewerten kann, aber es sind ganz entscheidende Faktoren (und ein Grund, aus dem D so oft hinten liegt).

      • Sehe ich auch als wichtigen Faktor an. Leider kann ich diesen aber wirklich nicht in Kategorien einteilen, wie ich es z. B. bei der Sprache (Englisch / Anderssprachig / Mix) kann. Kommt aber auf jeden Fall ins Fazit, dass das auch als wichtiger Faktor gilt.

      • Solche Sachen ins Fazit zu bringen ist ganz wichtig… ich hab Politologie studiert und hatte da bei manchen Profs, die Sachen quantifiziert haben wollten, ein ähnliches Problem, man benutzte dann eher sekundäre Faktoren. Eine Korrelation BPM/wie viele Leute auf der Bühne? Mir scheint, bei Balladen ist solo ok, bei Uptempo braucht man die Bühne „voll“.

    • Interessant, dass in deiner Aufzählung nichts vorkommt, das irgendwie mit Kunst zu tun hat (außer vielleicht Sprache).

      • Meinst du sowas wie Genre, etc.? – Hätte ich auch gerne gemacht, ich darf die Songs aber leider nicht selber in ein Genre einordnen – ich bräuchte dazu Quellen mit Einteilungen von Musikexperten…

    • Ich könnte mir vorstellen, dass man das verwendete Farbspektrum beim Auftritt beurteilen könnte. Farben sollen ja bestimmte Emotionen hervorrufen. (Die Farbkombi pink, gelb, hellblau scheint nach der Erfahrung letztes Jahr jedenfalls kein Erfolgsgarant zu sein :D)

      Ansonsten könnte man vielleicht noch die Struktur des Liedes betrachten. z.B. wie oft wird der Refrain wiederholt? Gibt es eine Bridge, oder einen Keychange? So könnte man vielleicht auch unkonventionellere Songs quantifizieren. Ob sich das lohnt, weiß ich allerdings nicht

      • Farbspektrum könnte schwierig werden, aber die Struktur des Liedes werde ich auf jeden Fall aufnehmen! Danke schön für die Mithilfe!

    • Falls ich es nicht überlesen habe: Diaspora! Z.B. erhält Albanien gerne sehr viele Televotestimmen aus der Schweiz und aus Italien. Früher waren die 12 Punkte aus Deutschland für die Türkei gesetzt, usw.

    • Interessant finde ich auchvden Faktor Gastgeber und Big Five; außerdem vorherige Charterfolge im eigenen und in anderen Ländern.

      • Die zweite Idee finde ich super! Ich schaue gleich mal, ob ich dazu ausreichend Daten finde. Bei Gastgeber und Big Five habe ich ein bisschen Angst, dass bemängelt wird, dass die Datenmengen sich in ihrem Umfang doch sehr unterscheiden. Die sind da ja doch ziemlich pingelig… Danke auf jeden Fall, Uli! 🙂

      • @escsam:

        Vielleicht noch Downloadzahl, Streamingzahl, Videoklicks oder so berücksichtigen?

        Alter der Acts?

        bpm, beats per minute?

        Musikgenre?

    • Vielleicht bpm, also beats per minute? Kann man ja zählen? Wisst ihr was ich meine? Oder vielleicht was ganz doofes, das Alter der Acts?

  6. Also ich kann mit dem Österreichischen Beitrag nix anfangen. Für ein Dancesong ist mir der Beat viel zu eintönig und viel zu hektisch. Für mich der jährliche Fanfail. Mal sehen wie das live rübergebracht werden wird.

  7. Ich habe Pia Maria auch schon live gehört. Sie hat wirklich ein großes Stimmvolumen, ihre tiefen Töne sind meiner Meinung nach noch eindrucksvoller, sie hat eine „rauchige“ Note in ihrer Stimmfarbe aber auch in den hohen Lagen überzeugt sie. Sie kann richtig „draufdrücken“ und wirkt sehr sicher. Erstaunlich dafür, dass sie eigentlich praktisch keine Bühnenerfahrung hat. Österreich hatte im Hintergrund noch nie so ein starkes Team, auch weil sich das Management von LUM!X sehr stark einbringt. Es hat im ORF so viel ich weiß auch niemand mehr Zweifel daran, dass man in Turin einen sehr starken Auftritt hinlegen wird. Nicht nur der Song, sondern auch die Bühnenshow wird auffallen. Ich glaube auch nicht, dass schon mal so viel Geld in die Vermarktung eines österreichischen Beitrags gesteckt wurde wie in diesem Jahr.

    • Okay, da freue ich mich darauf, das Deutschland und Österreich ein gutes Ergebniss erzielen werden. Natürlich freue ich mich mehr wenn Austria ein Platz hinter Deutschland ist.

      • Respekt für deinen Optimismus (das meine ich nicht sarkastisch, die Welt braucht mehr Optimisten)

      • Mal schauen, ob Österreich ins Finale kommt… Wenn ja, glaube ich eher an ein Ergebnis, bei dem Österreich vor Deutschland liegt. Allerdings ist das für die meisten Länder nicht schwer, da Deutschland in den letzten Jahren (mit Ausnahme von 2018) ja immer recht weit hinten zu finden war. 😉

    • Ui, „viel Geld in die Vermarktung“ hört sich verdächtig an.
      Das taten Malta und Moldawien (Kirkorov) letztes Jahr doch auch.
      Nachdem Österreich anscheinend nicht die Wettquoten- Manipulation wählt (sonst wäre man dort besser platziert), geht das Geld also in SIM- Karten aus Ländern, die im Semi 1 abstimmen.

      Vorsicht: nicht ganz ernst gemeint

  8. Auch ohne Pia Maria live gehört zu haben:
    Wieso glauben so viele, dass sie das nicht bringen kann?
    LUM!X ist ein international bekannter DJ, der hätte sicher genug Kandidaten als Sängerinnen für „Halo“ gefunden.
    Wenn er sich für eine komplett unbekannte und unerfahrene Pia Maria entscheidet, dann genau deswegen weil sie diesen schwierigen Song am besten rüber bringen kann.
    Das wurde sicher schon genügend geprobt bevor der ORF sich überhaupt für diesen Act entschieden hat.
    Von daher glaube ich auf jeden Fall an ein gutes Ergebnis für Österreich dieses Jahr!

    • Die frage ist doch nicht ob sie es bringen kann. Dank den technischen möglichkeiten muss doch kein mensch mehr singen können. Die frage ist eher ob sie es in drei minuten live so wie im video rüberbringen können. Ich wüsste so auf anhieb kein dj-song, bei dem das live funktioniert hat.

      • Eine Liveperformance muss aber nicht genauso wie ein Video klingen. Die letzten DJ Songs (Darude aus Finnland und Gromee aus Polen) waren schon mal viel schwächere Songs als „Halo“ und dann auch noch mit sehr durchschnittlichen Sängern. Ich sage ja nicht, dass Österreich Siegchancen hat. Aber das wird ein richtig gutes Ergebnis und kein FFF wie du hier meinst. War nicht deine Meinung letztes Jahr nach Sanremo Maneskin würden so um Platz 20 herum landen?

      • Manchmal muss ich echt lachen wie versucht wird etwas mit Biegen und Brechen schlecht zu machen. Für mich ist das nicht unbedingt ein typischer DJ Song es ist ein richtig guter Pop Song und hebt sich aus dem Depri Brei wohltuend hervor. Klar ist immer alles Geschmacksache aber aber der Song ist ein Banger und kommt international sehr gut an. Sogar in Österreich, die ja eher ESC negativ eingestellt sind ein Hit….Die Beiden haben jetzt schon gewonnen egal was noch kommt. Also cool bleiben

      • Ich denke, wirklich hoffen auf ein tolles Staging muß die Schweiz. Ein sympathischer Sänger mit einem furchtbar langweiligen Lied. Das ist immer gefährlich. Dazu sehr wahrscheinlich die Todes Plätze 2 bis 4. Nur mit sehr viel Glück ist da ein Finaleinzug möglich.

  9. Österreich wird es schwer haben. Riecht schon sehr nach fff. Aber allgemein irgendwie ein unbefriedigender Jahrgang

  10. Ich finde zwar den deutschen Song besser als letztes Jahr, aber insgesamt finde ich den Jahrgang deutlich schwächer als letztes Jahr. Die Extreme sind mir zu stark. Entweder extrem langweilig (Schweden, Griechenland, Belgien usw.) oder extrem doof(Norwegen, Lettland, Serbien usw). Dazwischen gibt es fast nix.

  11. Ich kann hier nur die Podcast-Folge von Merci Cherie empfehlen. Man weiß ja bisher fast gar nix über Lumix und Pia Maria und in dieser Folge stellen sich die beiden vor. Finde die beiden sehr sympathisch und Österreich ist definitiv mein Favorit.
    Übrigens, Douzie: Auch hier wird dein bester Freund die Inszenierung übernehmen – aber Marvin ist ja auch Österreicher 😉
    „Halo“ ist der Song, der mir bisher im Jahrgang gefehlt hat und ich bin sehr happy, dass der ORF so entschieden hat.
    Übrigens kommt Halo international auch sehr gut an und wenn man sich ein paar YouTube-Videos anschaut hört man, dass Pia auch live singen kann. Ich freu mich 🙂

    https://mercicherie.simplecast.com/episodes/0404-hallo-halo-mit-lumx-pia-maria

  12. Man merkt den Neid einiger Schweizer und Deutschen hier schon sehr. Schade… Können wir uns denn nicht mit unseren Nachbarn freuen, dass sie mal wieder einen Song haben, der zu 99% nicht im Halbfinale hängen bleiben wird..?

    • Wieso soll ich mich für ein anderes Land freuen? Wenn Österreich gut abschneiden sollte, dann aktzeptiere ich das, aber freuen? Da bin ich ganz egoistisch, das ich mich nur wirklich freuen würde, wenn Deutschland mal wieder gut abschneiden würde.

      • Wegen der besonderen Situation, würde ich mich wirklich ausnahmsweise riesig freuen, wenn die Ukraine tatsächlich teilnehmen könnte und wenn sie dann noch gut abschneiden würden. Aber das ist die Ausnahme von der Regel.

      • Da scheint jemand den „ESC-Geist“ nicht verstanden zu haben. Ich freue mich immer, wenn Favoriten von mir gut abschneiden oder es endlich mal für Länder gereicht hat, die schon längere Zeit keinen Erfolg mehr hatten (gab es bekanntlich in der jüngeren Vergangenheit einige). Zum deutschen Beitrag verhalte ich mich diesmal neutral. Nichts zum Fremdschämen, aber eben auch nichts, was ich mir außerhalb des ESC anhören würde. Immerhin schon ein Fortschritt, denn das war auch schon anders (ich denke mal an die wirklich unterirdischen Beiträge von 2017 und 2019. Gewisser „Nationalstolz“ ist für mich fehl am Platz und gehört für mich in die Tonne. „Stolz“ bin ich nur auf etwas,was ich selbst erreicht habe.

      • Ich bin Österreicher und sehe das locker: Natürlich habe ich mich gefreut, als Conchita gewonnen hat und der ESC nach Wien kam. Aber für mich ist es auch voll in Ordnung, wenn Österreich im Halbfinale hängen bleibt. Es ist ja nur der ESC. Ein schöner jährlichler europäischer TV-Moment, den ich mit Freunden genieße. Wir feiern einfach einen schönen Abend…

        Ich habe mich 2010 übrigens besonders für Deutschland gefreut. Oder auch für Italien habe ich mich sehr gefreut. Ich sehe das nicht so durch die landeseigene Brille. Und wenn du dich „nur“ für Deutschland freuen kannst, hattest du in den letzten Jahren (mit Ausnahme 2018) nicht gerade erfreuliche ESC-Abende, bei den schlechten Ergebnissen. 😉

    • Glaube nicht dass das etwas mit Nationalität zu tun hat. Es gibt eben Lieder, bei denen schaltet sich das Hirn der Bubble aus, und man findet es einfach nur gut, während man bei anderen Stücken jede Kleinigkeit untersucht, was einem nicht so gefällt und weswegen es kein guten Platz bekommen wird. Diese Jahr hat (neben Italien) Österreich diesen FF-Aspekt und wenn nun einige rummäklen, dann eher ob der Wahrnehmung der Bubbe, daher ja auch FFF.
      Schaut man auf die letzten zehn Jahre, dann war der Erfolg solcher reinen Dance-Tracks eher bescheiden, Euphoria ist ja eher als Gesamtkunstwerk gewählt worden.

  13. A propos FF… oder auch nicht….

    Trevoristos hatte darauf aufmerksam gemacht, dass in Serbien viele Leute Youtube benutzen, und das würde auch den Erfolg von Konstrakta bei den Visualisierungen erklären.
    Natürlich ist was dran (die gleichen starken Benutzung von Youtube kennen wir in Italien auch), trotzdem, wenn ich Konstraktas Aufrufe mit Loco Loco vom letzen Jahr vergleiche, was schon sehr erfolgreich über Youtube war, merkt man, wie hoch das Interesse um Konstrakta ist (sie wird gleich die Aufrufe von Loco Loco erreichen, aber nur nach ein paar Wochen….)

    In Vergleich dazu, sind die Zahlen für Fulenn (was sonst sehr gut anzukommen schein) nicht so hoch.

    Also, es bleibt spannend und bis auf die Ausnahme Ukraine, ist für mich noch alles möglich….

  14. Das positivste Fan-Favourite aus der jüngsten Zeit bleibt für mich immer noch KEINO aus Norwegen mit ihrem Song. Und an dieses FF kommt Österreich einfach nicht ran. Ein Song im Stile eines 90er-Jahre Euro-Dance-Style muss schon sehr gut sein, damit er zumindest mich mitreißt. Das gelingt Österreich bei mir dieses Jahr mit diesem „Bash-Boom-Bang-Song“ einfach nicht.

    Aber dass Österreich dieses Jahr eine klasse Performance und ein klasse Bühnenbild abliefern werden müsste eigentlich klar sein. Da muss man sich nur mal das Video zu diesem Song ansehen. Bei diesem Video kann man fast schon von einem Meisterwerk werden. Warum soll dass dann bei einem Live-Auftritt nicht
    auch möglich sein ?!

    Aber das Beste wie immer zum Schluss: Italien liegt weiterhin unantastbar auf Platz 1. Sprich ein rekordverdächtiges Punkteergebnis beim Zuschauervoting ist weiterhin sehr wahrscheinlich.

    • Ja das mit Keino war wirklich eine witzige Sache, damals hat ja selbst die Bubble nicht geglaubt, dass dies ein Erfolg werden könnte und das ist dann weniger als FF sondern als guilty pleasure durchgegangen. Daraus mussten wir lernen, dass man die Zuschauer auch nicht überschätzen darf, und dass Schlagerhaftes durchaus erfolgreich sein kann, besonders wenn es wie hier durch den seltsamen Folkloreteil etwas gebrochen wird.
      Klar kann das bei diesem Lied auch passieren, so billig wie es sich (für mich) anhört, kann es trotzdem einen Punkt treffen, beispielsweise Nostalgie, als man noch unbeschwert zu solcher Musik tanzen konnte.
      Warum aber Italien rekordverdächtig sein soll, nur weil es in der Bubble gehypet wird, ist dann nach deiner davorigen Argumentation nicht schlüssig.

      • @ ESC1975:

        Bezugnehmend auf Italien beziehe ich mich einerseits auf die Klickzahlen auf sämtlichen Online-Plattformen und andererseits – zugegebenermaßen – weil ich den Song absolut geil finde, ein großer Fan von Mahmood und Blanco bin und tief in meinem Herzen ein „emotionaler Italiener“.

  15. Was mich wundert ist, dass Österreich, obwohl es so viele positive Reaktionen und Rückmeldungen über den Beitrag gibt, doch relativ weit bei den Buchmachern hinten liegt.

      • @Inga – sehe ich auch so, die Begeisterung finde ich fast schon befremdlich. Ist ja super, wenn Leute das gut finden, aber zu behaupten, das sei qualitativ hochwertig oder irgendwie innovativ ist putzig.

      • Innovativ ist beim ESC wenig, qualitativ hochwertig etwas mehr. Bei Österreich kann man von qualitativer Produktionsweise sprechen. Das Dschungelcamp des diesjährigen ESCs

    • Bei den Buchmachern war Österreich meistens hinten, auch bei Conchita, erst nach den Proben ist sie auf Platz 2 rauf.

      • Und dann hat die deutsche Jury, vergiftet durch Sido, auch noch alles getan um den Sieg zu verhindern. Aber plötzlich nennt sie Barbara Schöneberger „unsere Conchita“ 🤣

    • Wundert mich nicht, da die Wetten auf Sieg sind und nicht auf Platzierung. Könnte man jetzt schon auf Top Ten Platzierung Wetten wäre Österreich da schon weiter oben und Österreich ist immer eher in der Kategorie „Länder, die die Wettquoten unterschätzen“

  16. Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Österreicher ihren Act inszenieren werden. Wird sich der DJ mit auf die Bühne stellen? Mit welchem spektakulären Move wird er die Zuschauer versuchen zu beeindrucken? In der Vergangenheit taten sich die DJs immer recht schwer.

  17. Der Song hält sich super in den österreichischen Streamingcharts momentan Platz 3.
    War auch 3 Tage lang auf der 1.
    Sowas gab es auch noch nie, wenn der Song veröffentlicht wurde.

  18. Wow, so eine tolle Bewertung hätte ich dann doch nicht für Ö erwartet.
    Das werden 3 Minuten pure fun auf der Bühne.
    Und es hat alle Zutaten für den Televote-Sieg, mal sehen ob Sie diese auch alle auf die Bühne bringen können.

  19. Mein Ding ist es bekanntlich nicht, kann aber dennoch die Begeisterung bei anderen nachvollziehen und zumindest gibt es keinen ähnlichen Act bei der Konkurrenz.

    Die Top 10 halte ich für ausgeschlossen, die Nummer hat leider auch großes Absturzpotential.

  20. Meine Top 10:

    1. Frankreich
    2. Litauen
    3. Niederlande
    4. Portugal
    5. Albanien
    6. Finnland
    7. Estland
    8. Georgien
    9. Israel
    10. Schweden

    • Der österreichische Song ist ja nicht schlecht, die fast schon euphorischen Bewertungen überraschen mich dennoch etwas.
      Warten wir mal die Liveperformance ab, die ist oft bei DJ-Projekten der Haken. Ich behaupte mal, dass es sogar schwierig werden könnte, das Finale zu erreichen.

      • Och das Winken hintern Mischpult kann Lumix schon ganz gut, siehe Video. Und mehr braucht es doch nicht, zumindest wenn man die bisherigen DJs beim ESC betrachtet, Ok, vielleicht eine neue Handbewegung, wir können ja mal auflisten, was es alles schon beim ESC gab.
        Letztlich ist es auch eine Sache des Egos, wenn er einsieht, dass er live nur eine Randfigur ist, und die Show ganz der Sängerin lässt.

    • Georgien mag ich auch – allerdings muß man da ein ganz großes Fragezeichen setzen…. Bislang ist ja nur eine vollkommen anonyme Studioversion bekannt.

  21. Gibt doch null Zweifel daran dass Österreich das Semi nicht überstehen wird.
    Der Song ist weder innovativ noch haben in der Vergangenheit solche Tracks es so gut wie nie geschafft und wie gesagt das Rad wird hier nicht neu erfunden.
    Es ist ein FF der nach dem Semi zum FFF wird.
    Und noch nebenbei… so bekannt scheint er wohl international zu sein denn ich hatte nie was von ihm vorher gehört und mein Musikinteresse erstreckt sich weit über den Tellerrand des ESC Bubbles ( wo ja die Trends anders gestrickt sind ) 😀

  22. Ob es wirklich ein FFF wird bleibt natürlich noch abzuwarten.
    Diejenigen hier, die aber nur den FF sehen und den Sieg Österreichs voraussagen, weil er ja international sooo toll ankommt, übersehen dabei aber, dass in den Betting Odds sich nicht viel getan hat. Unmittelbar nach der Veröffentlichung ging es mal hoch bis ins Mittelfeld. Inzwischen dümpelt LUM!X aber wieder auf Platz 23 knapp vor Malik Harris mit dazu noch absteigender Tendenz. Daher bleibe ich auch bei meiner Prognose, dass bei „Halo“ ein FFF (zumindest für die meisten in diesem Forum) sehr wahrscheinlich ist.

    • Niemand sagt den Sieg von Österreich voraus.Du neigst, wie viele hier im Rentnerforum zu Übertreibungen.Das Österreich nicht gewinnen wird ist sogar mir klar.Aber schon lange nicht mehr hatte ein Beitrag aus Österreich so einen großen Anklang.International…und du gehörst auch zu diesen typischen ESC Dinosauriern die sich erfolgstechnisch nur an diesen manipulieren Odds orientieren.Österreich hatte auch mit ihren erfolgreichen Acts der letzten Jahre im Vorfeld des ESC absolut keine guten Odds. Ganz im Gegenteil…Wenn dir der Song nicht gefällt, alles ok aber stell dir vor es gibt viele die den Song total feiern.Und was mir hier auch ganz extrem auffällt, und es sind immer die gleichen,alles nur negativ zu machen.

      • Das ist übrigens auch kein tipaktueller Musikstil, sondern so was von 90er, was ja nicht schlimm ist. Nur so zum Thema „Rentnerforum“.😉

      • Vielen Dank für die persönliche Beleidigung (Rentnerforum), das solltest Du wiederum nicht nötig haben. Und nein, es ist bestimmt nicht der beste österreichische Beitrag der letzten Jahre, nur weil Du das so findest (und dies zum Thema Übertreibung).
        Der Titel hat seine Fans, das ist unbestritten, aber die Erfahrung mit DJ-Beiträgen sprechen mit einer einzigen Ausnahme (Norwegen 2017) eine andere Sprache. Der Grund waren dabei fast immer schwache Auftritte und offen gestanden, mich überzeugt das was ich im Video sehe null….das hat nichts mit dem Alter zu tun (wobei, Rentner bin ich ja auch noch nicht).

      • Wollen denn die Gerade-Mal-Geschlüpften denn hieraus ein Kükenforum machen, nur weil sie als Erfahrung mal ein erstes Huhn in der Nachbarschaft vernommen haben? 😉

      • Rentnerforum? Bizarre Bemerkung von jemandem aus der FPÖ-Fraktion, die hier jeden österreichischen Beitrag Jahr für Jahr hochjubelt.

      • @4porcelli stands with Ukraine

        kenne zwar seine oder ihre politische Gesinnung nicht, aber mir ist auch schon aufgefallen, dass, gerade wenn es um den österreichischen Beitrag geht, oft sehr emotional reagiert wird.

    • César Sampson lag 2018 auf Rang 20 in den Wettquoten und wurde Dritter. Österreich liegt bei den Wettanbietern meistens nicht hoch im Kurs.

      • Ich denke, Österreich oder Norwegen wird das erste Halbfinale abschließen. Eventuell hat Norwegen die bessere Karte.

  23. Jetzt wird man gleich als „ewiggestrig“ bezeichnet, wenn man die Erfolgsaussichten der österreichischen Beitrags anzweifelt. Meine Güte….

    Meines Erachtens wird die Ukraine das erste Semifinale gewinnen, gefolgt von den Niederlanden, Norwegen und Griechenland. Österreich schafft es vielleicht knapp. Diese Einschätzung hat mit den Odds gar nichts zu tun. Zudem haben Conchita und Cesar durch Stimme überzeugt, insofern hinkt auch dieser Vergleich.

    • Österreich sehe ich Stand Jetzt relativ sicher drin, hinter den meisten von dir genannten. Griechenland würde ich auf einer Stufe mit Österreich, Litauen und vielleicht Portugal sehen. Dahinter wird es dann richtig eng. Sicher raus sehe ich eigentlich nur Kroatien und Bulgarien

    • Gerd Geomax… ich hab mit keinem Wort behauptet das das der beste österreichische Beitrag ist…ist er auch nicht aber er ist halt beliebt. Und du reitest wie viele hier immer auf dieser DJ Schiene rum, in erster Linie ist es ein ganz normaler Pop Song nicht mehr oder weniger. Wenn er nicht gefällt alles ok mir gefallen auch viele der diesjährigen Songs nicht. Jedenfalls kommt dieser Song , bei sehr vielen Menschen sehr gut an sogar in Österreich, und das heißt was. Und noch kurz zum Rentnerforum 😘😘😘 ist doch keine Beleidigung eher eine Tatsache..

      • Ich sehe „Rentner-Forum“ auch nicht als Beleidigung. Ist schon witzig, dass sich hier gleich ein paar auf den Schlips getreten fühlen. 😅Seid doch mal locker. Es geht hier nur um den ESC.

        Und dieses ganze Gelaber von „DJs haben es schwer beim ESC“… Umso besser, dass sich Österreich was traut und nicht so einen „radiotauglich-austauschbaren“ Song wie Deutschland ins Rennen schickt. 😉

      • @ESC-Thom

        Es geht hier aber um den österreichischen Song, und die wenigsten hier im Forum haben behauptet, dass Deutschland gute Chancen beim ESC hat.
        Warum wird denn so empfindlich reagiert, nur weil man sagt, dass DJ-Mucke oft nicht so gut ankommt beim ESC? Kann ja sein, dass sie in Turin brillieren, werden wir dann sehen. Ausnahmen sollen ja die Regel bestätigen.😉
        Deshalb muss man noch längst nicht in die Begeisterungsstürme einstimmen.

        Übrigens: Ich mag Malik und „Rockstars“, weiss aber, dass er so gut wie keine Chance hat in Turin. So realistisch bin ich dann schon.

        P. S.: „Rentnerforum“ sehe ich übrigens auch nicht so eng,

      • @Gaby: Ich gehöre auch nicht zu denen, der in die Begeisterungsstürme einstimmt. Ich finde es einfach cool, dass zwei junge Leute für Österreich antreten und für Stimmung sorgen werden. Ob sie ins Finale kommen oder nicht, ist für mich persönlich nicht so wichtig. Deshalb verstehe ich die Verbissenheit einiger Kommentare nicht. Und ein Bezug zu Deutschland darf sehr wohl sein, denn im Barometer kommt Deutschland ja auch vor. 😉

  24. Litauen wäre es zu wünschen, ich mag das nämlich sehr. Kroatien sehe ich allerdings nicht klar draußen. Zustimmung bei Bulgarien, das wird der letzte Platz.

    Sagt einer aus dem „Rentnerforum“….

  25. So, jetzt habe ich es mit der Hilfe meines Rollators auch endlich an den Schreibtisch geschafft, um mit der Lupe zu lesen, was hier geschrieben steht …

    Zu Österreichs Beitrag im Jahre des Herrn 2022: Vor 30 Jahren hätte mich das auf die Tanzfläche gelockt, aber im Jahr 2022 klingt das schon heftig angestaubt. Außerdem ist das für mich als ESC-Beitrag nichts, weil ich beim ESC gerne Lieder höre, bei denen man ganz genau hinhören muss. Trotzdem wünsche ich noch kurz und aufrichtig viel Glück und Erfolg, bevor ich AUT22 in der Tonne entsorge.

  26. Zum Thema DJ
    Für mich ist das kein traditioneller DJ Song.
    Ich glaube ( hoffe) auch, das Österreich, das berücksichtigen wird ,nur mit einem DJ- Pult und einer Sängerin nix zum holen ist.
    Da müssen Tänzer*innen her, da müssen gute Outfits her, im Video funktioniert das ganz gut.
    Mir gefällt das mit dem klassischen und modernen Stil.
    Meiner Meinung nach, sollte der DJ nur zweimal höchstens dreimal gezeigt werden, und der Fokus soll auf die Sängerin und den Tänzer*innen gelegt werden.
    Ich denke das wird auch so passieren.

  27. Immerhin hat er es ja in diesem Rentnerforum auf Platz 2 geschafft, dann können die Aussichten ja nicht so schlecht sein. 😉

      • Das frage ich mich auch. Mir scheint, daß hier einige etwas zu dünnhäutig sind….

        Um es mal klar zu formulieren: Ich bin fast 51 und mein Musikgeschmack ist sehr vielfältig. Das österreichische Liedchen gehört leider nicht dazu.

  28. Also ich verstehe dieses Ranking für Österreich überhaupt nicht. Von mir kamen die Bewertungen jedenfalls nicht, die das verursacht haben 😀
    Ich glaube auch, dass eine Inszenierung ganz schwierig wird. Und außerdem ist der Song doch auch nur Radiomucke…..

    • In meinen Augen tanzbare DJ-Mucke, die um mindestens 10 Jahre zu spät kommt (und ich mag ihre Stimme nicht). Es gibt Schlimmeres, aber auch Besseres.

      • Man kann LUM!X ja mal fragen, warum er sich nicht schon 10 Jahre früher hat zeugen lassen. 😉

        Ansonsten ist mir ein Song, der 10 Jahre zu spät kommt, allemal lieber als einer, der nie relevant war.

      • Auch der Song wird nie relevant sein. 🙂 (meine ganz persönliche Meinung)

  29. Das kann ich nicht nachvollziehen. Weil das eine Uptempo-Nummer ist? Für mich mangelt es in diesem Song deutlich an einer prägnanten Hook. Ich kann mich jetzt auch gar nicht mehr an die Melodie erinnern. FFF ist ein gutes Stichwort. Vermutlich fliegt Österreich im HF raus und die Fans beklagen sich alle wie unterschätzt das Lied doch war. Diese Masche mit den FFs habe ich längst durchschaut. Titel, wo ich die Bezeichnung in Ordnung finde sind etwa die Beiträge aus Zypern 1999 oder Belgien 2004 (nicht live).

  30. Immerhin ist es Lum!x in Österreich gelungen in den sehr hart umkämpften Bereich der Top 20 vorzustoßen. In Deutschland läuft es noch nicht sonderlich gut. Aktuelle Chartplatzierung bei Amazon Music Deutschland: Platz 1800. Hier liegt Malik Harris auf einem gutem Platz 63.

    Nebenbei mal aktuelle Platzierungen von Eurovision-bezogenen Acts bei Amazon Music
    in den Top 2000 aktuell hat::
    Michael Schulte 12 Songs
    Lena 7 Songs
    Abba 6 Songs
    Maneskin 4 Songs
    Electric Callboy 3 Songs
    Gregor Hägele 1 Song (‚Paracetamol‘ – 720)
    Dschinghis Khan 1 Song (‚Moskau‘ – 749)

    Platzierungen von ESC Finalsongs, oder VE Finalsongs:

    Duncan Lawrence (‚Arcade‘ – 438)
    Lena (‚Satellite‘ – 661)
    Maneskin (‚Zitti E Buoni‘ – 831)
    Nico Suave & Co (‚Hallo Welt‘ – 1312)
    Nicole (‚Ein Bisschen Frieden‘ – 1564)
    Alexander Rybak (‚Fairytale‘ – 1679)
    Lum!x (‚Halo‘ – 1800)

    • Wer kauft denn noch Musik bei Amazon? Halo hat seit Veröffentlichung 866.932 Streams bei Spotify und ist damit der 4. Erfolgreichste ESC 2022 Song dort in den letzten 6 Tagen. Der deutsche Beitrag ist nicht unter den ersten 10. Ich weiß nicht wo er ist.

    • Sorry dass ist Amazon Music (nicht Amazon Musik Downloads…). Das ist eine Streaming Chart von deutschen Nutzern, die den Audio-Streamingdienst Amazon Music abonniert haben. Das sind mutmaßlich deutlich mehr als 2 Millionen. Damit hinter Spotify und Apple Music für die deutschen Charts das drittwichtigste Portal und das einzige, welches sehr ausführliche Charts anbietet.

  31. Sehr amüsante Kommentare hier. Realitätscheck:
    Halo von LUM!X feat. Pia Maria ist der viertmeist gestreamte Eurovision 2022 Song auf #Spotify mit 866.932 Streams seit Veröffentlichung.

  32. Nehmen wir mal einen Tag heraus. 16. März
    Most-streamed #Eurovision 2022 songs on Spotify yesterday (Mar 16):
    1. Brividi (543,394 streams) 🇮🇹
    2. Hold Me Closer (489,597) 🇸🇪
    3. De diepte (271,197) 🇳🇱
    4. Halo (114,217) 🇦🇹
    5. Give That Wolf a Banana (100,558) 🇳🇴
    6. Stefania (99,169) 🇺🇦
    7. Space Man (83,662) 🇬🇧

    • Eigentlich ist das für mich nicht relevant, aber die große Zustimmung für den niederländischen Beitrag (da absolut nicht ESC-typisch und für manche in einer unpopulären Sprache gesungen) freut mich durchaus.

    • Interessant ist auch welcher dieser Songs AUSSERHALB der Heimatländer gestreamt werden (mit % Anteil der Streams im Ausland am Gesamtaufkommen)

      1. Hold Me Closer 129.376 (26,4%), davon FI 12.1,NO 10.5, IS 1.2, DK weniger als 7.0
      2. Brividi 126.631 (23,3%)
      3. Halo 100.646 (88,1%)
      4. Stefania 81.906 (82,6%), Sonderfall
      5. De Diepte 55.172 (20,3%), davon BE 7.8
      6. Give That Wolf A Banana 45.912 (45,7%)
      7. Space Man mindestens 31.997 (mind 38,2%)

      Höheres im Interesse im relativen Vergleich erreichen Österreich, Ukraine, Norwegen und Grossbritannien.
      Am schlechtesten der 7 läuft im Ausland der niederländische Beitrag. Im flämischen Teil Belgiens scheint der Song nicht so Recht in Fahrt kommen zu wollen.

      Grundsätzlich immer bevorteilt sind Songs, die auf englisch gesungen werden.

      Insgesamt ist das Streamingaufkommen der Songs im jeweiligen nicht kulturell besonders verbundenem Ausland wie immer ziemlich gering. Wobei Brividi hier leicht vor Hold Me Closer liegt. Bei Brividi muss aber einbezogen werden, dass Italiener im Ausland einen nicht unbedeutenden Anteil des Streamings verursachen, wodurch wiederum am Ende Hold Me Closer leicht vor Brividi liegt :-). Zum gleichen Zeitpunkt nach dem italienischen VE Finale hatte Brividi jedoch knapp 3mal mehr Plays im Ausland, als Hold Me Closer jetzt hat.

  33. Abschließend noch ein paar Worte zur Beruhigung.Musik ist immer Geschmacksache,einem gefällt der Song dem anderen halt nicht.Aber eines ist schon mal ganz sicher,der Song hat eine relativ große Fanbase und das ist doch schön. Ich freue mich darüber das man über den österreichischen Beitrag zumindest diskutiert.Was im Endeffekt dann rauskommt weiß kein Mensch.

  34. Es gibt da die App My Eurovision Scoreboard. Da haben schon mehr als 20.000 Leute abgestimmt. Man muss da alle veröffentlichten Songs reihen.
    1. Spanien
    2. Schweden
    3.Italien
    4. Niederlande
    5. Österreich
    6. Albanien
    7. Polen
    8. Frankreich
    9. Griechenland
    10. Ukraine
    11. Norwegen
    12. Zypern
    13. UK
    14. Australien
    15. Tschechische Republik

  35. „Halo“ von LUM!X feat. Pia Maria steigt mit 98.769 gefilterten Streams auf Platz 20 der österreichischen Spotify-Wochencharts ein.

    Etwa 1 von 8 seiner gesamten Streams kam aus dem Land, was es zum #Eurovision 2022-Beitrag machte, der am wenigsten von den Streams seines eigenen Landes abhing. 🇦🇹

  36. Für diejenigen, die immer noch an die Wettquoten glauben ein Realitätscheck vom vorigen Jahr.
    Nur eine Vorhersage war richtig und die betraf den Platz 36, die Tschechische Republik:

    01) Switzerland – Gjon’s Tears – Tout l’univers – 19% | TATSÄCHLICH: 3
    02) Malta – Destiny – Je Me Casse – 12% | TATSÄCHLICH: 7
    03) Bulgaria – Victoria – Growing Up Is Getting Old – 9% | TATSÄCHLICH: 11
    04) France – Barbara Pravi – Voilà – 7% | TATSÄCHLICH: 2
    05) Italy – Måneskin – Zitti e buoni – 7% | TATSÄCHLICH: 1st
    06) Sweden – Tusse – Voices – 6% | TATSÄCHLICH: 14
    07) Lithuania – The Roop – Discoteque – 5% | TATSÄCHLICH: 8
    08) Iceland – Daði og Gagnamagnið – 10 Years – 4% | TATSÄCHLICH: 4
    09) Cyprus – Elena Tsagrinou – El Diablo – 3% | TATSÄCHLICH: 16
    10) San Marino – Senhit – Adrenalina – 2% | TATSÄCHLICH: 22
    11) Finland – Blind Channel – Dark Side – 2% | TATSÄCHLICH: 6
    12) Norway – TIX – Fallen Angel – 2% | TATSÄCHLICH: 18
    13) Russia – Manizha – Russian Woman – 2% | TATSÄCHLICH: 9
    14) Azerbaijan – Efendi – Mata Hari – 2% | TATSÄCHLICH: 20
    15) Moldova – Natalia Gordienko – Sugar – 2% | TATSÄCHLICH: 13
    16) Greece – Stefania – Last Dance – 2% | TATSÄCHLICH: 10
    17) Romania – Roxen – Amnesia – 1% | TATSÄCHLICH: 28
    18) Belgium – Hooverphonic – The Wrong Place – 1% | TATSÄCHLICH: 19
    19) Ukraine – Go_A – Shum – 1% | TATSÄCHLICH: 5
    20) Croatia – Albina – Tick-Tock – 1% | TATSÄCHLICH: 27
    21) United Kingdom – James Newman – Embers – 1% | TATSÄCHLICH: 26
    22) Australia – Montaigne – Technicolour – 1% | TATSÄCHLICH: 34
    23) Austria – Vincent Bueno – Amen – 1% | TATSÄCHLICH: 30
    24) Poland – Rafal – The Ride – 1% | TATSÄCHLICH: 33rd
    25) The Netherlands – Jeangu Macrooy – Birth of a New Age – 1% | TATSÄCHLICH: 23rd
    26) Georgia – Tornike Kipiani – You – 1% | TATSÄCHLICH: 38
    27) Portugal – The Black Mamba – Love Is On My Side – 1% | TATSÄCHLICH: 12
    28) Latvia – Samanta Tina – The Moon Is Rising – 1% | TATSÄCHLICH: 39
    29) Ireland – Lesley Roy – Maps – 1% | TATSÄCHLICH: 37
    30) Denmark – Fyr & Flamme – Øve os på hinanden – <1% | TATSÄCHLICH: 29
    31) Israel – Eden Alene – Set Me Free – <1% | TATSÄCHLICH: 17
    32) Serbia – Hurricane – Loco Loco – <1% | TATSÄCHLICH: 15
    33) North Macedonia – Vasil – Here I Stand – <1% | TATSÄCHLICH: 35
    34) Germany – Jendrik – I Don’t Feel Hate – <1% | TATSÄCHLICH: 25
    35) Estonia – Uku Suviste – The Lucky One – <1% | TATSÄCHLICH: 31st
    36) Czech Republic – Benny Cristo – Omaga – <1% | DER EINZIGE TREFFER 36
    37) Spain – Blas Cantó – Voy a quedarme – <1% | TATSÄCHLICH: 24
    38) Slovenia – Ana Soklic – Amen – <1% | TATSÄCHLICH: 32
    39) Albania – Anxhela Peristeri – Karma – <1% | TATSÄCHLICH: 21st

    • Hieraus lässt sich nach dem aktuellen Stand folgern, dass die Wahrscheinlichkeit eines Titels, der schlechter als Platz 20 gewettet ist im ESC Finale besser als Platz 11 abzuschneiden NULL % beträgt. Ausserdem liegt die Wahrscheinlichkeit bei nur 30%, dass ein Titel, der ausserhalb der Top 20 gewettet ist im ESC Finale in den Top 20 wiedergefunden werden kann.

      Für Rockstars heisst das aktuell, dass ein Platzierung schlechter als Rang 20 eine doch recht hohe 70% Wahrscheinlichkeit hat. Top 10 (platz 10, oder besser) wäre demnach für Malik aktuell unerreichbar.

      • Man kann doch nicht aus einem einzigen Jahrgang Rückschlüsse auf die Zukunft machen.

    • Es werden auch keine Plätze vorhergesagt, sondern die Siegchance bewertet, also die Chance auf Platz 1. Zudem treten sowieso nicht alle 39 Songs direkt gegeneinander an, da lässt sich anhand anderer Voraussetzungen („starkes“ Semi, „schwaches“ Semi, Big 5 mit Minimum Platz 26) keine wirklich valide Rangfolge bilden.

  37. @ Lindon

    Vielen Dank für deine ganze Arbeit.

    Soll ich dir mal was sagen ??

    Ich glaube trotzdem nicht,das Österreich gut abschneidet 😅😅

    • Den Beitrag Österreich kann man ja bis jetzt noch nicht als ‚echte Live Version‘ bewerten. Die Tonaufnahme als Bewertungsgrundlage stellt ein Bewertungsproblem dar. Daher sind natürlich Zweifel angebracht, ob die Live Darstellung gelingen wird, oder wenigstens nen neutralen Einfluss hat. Ein versemmeltes Live hat schwerwiegende Konsequenzen, die bekanntlicherweise eine gute Tonaufnahme nicht ausgleichen kann.

      • Well, wir werden sie live hören, spätestens bei der London Eurovision Party. Da haben die Beiden gerade zugesagt.

  38. Meist gestreamte Eurovision 2022 Songs auf Spotify gestern (17 März):
    1. Brividi (521,452 streams) 🇮🇹
    2. Hold Me Closer (449,143) 🇸🇪
    3. De diepte (256,148) 🇳🇱
    4. Halo (109,976) 🇦🇹
    5. Give That Wolf a Banana (99,240) 🇳🇴
    6. Stefania (96,311) 🇺🇦
    7. SloMo (82,128) 🇪🇸

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