
Belgien setzte in diesem Jahr zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder auf eine öffentliche Vorentscheidung. Und das gleich im ganz großem Stil – das Auswahlverfahren war nämlich ein waschechter Marathon von sechs Shows an sechs aufeinanderfolgenden Abenden. In den ersten fünf Sendungen wählten die sieben teilnehmenden Acts nach Beratung mit den Mitbewerber*innen aus ihren zwei potenziellen Beiträgen den aus, mit dem sie im Finale an den Start gehen wollten.
Im Rahmen des großen Finales der Vorentscheidung „Eurosong 2023“ hat Belgien dann entschieden, dass Gustaph mit „Because of You“ nach Liverpool fahren darf. Der Beitrag konnte sich am Ende gegen die sechs Mitbewerber durchsetzen. Gustaph landete bei der Jury auf dem 3. und bei den Fernsehzuschauer*innen auf dem 2. Platz. Das reichte am Ende mit 278 Punkten und einem einzigen Punkt Vorsprung für den Gesamtsieg.
Hinter dem Künstlernamen Gustaph steckt der 42-jährige Stef Caers. Obwohl er selten allein im Rampenlicht stand, hat er schon einige Bühnenerfahrung. Nach zwei eigenen Veröffentlichungen im Jahr 2000 war er hauptsächlich als Backgroundsänger für andere Künstler unterwegs. In dieser Funktion war er 2018 auch schon mit Sennek und 2021 mit Hooverphonic beim ESC. Außerdem war Gustaph als Teil des Musikprojektes Hercules and Love Affair aktiv. Im letzten Jahr hat der Sänger eigenes neues Material erarbeitet, das er nun einer größeren Öffentlichkeit präsentieren will.
Das Lied
Gustaph hat seinen ESC-Beitrag „Because Of You“ gemeinsam mit dem Queer-Aktivisten Jaouad Alloul geschrieben. Das Lied ist eine Disco-Soul-Nummer, die an die späten 70er- und frühen 80er Jahre erinnert. Auch das Outfit von Gustaph bei seinem Vorentscheidungsauftritt erinnerte etwa an den Culture-Club-Frontsänger Boy George, der in dieser Zeit groß geworden ist. Textlich ist der Song eine Hommage an Gustaphs „Chosen Family“, also an seine engsten Freunde, die ihn immer unterstützen und so akzeptieren, wie er ist.
Der Check
Song: 2,5/5 Punkten
Stimme: 4,5/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Das Positive zuerst: Gustaph hat eine klasse Soul-Stimme und „Because Of You“ liefert ein schönes Retro-Disco-Gefühl, selbst für die Leute, die Disco nicht miterlebt haben. Außerdem hatte der Auftritt im Vorentscheid ordentlich Wumms und deshalb bin ich guter Dinge, dass Gustaph auch in Liverpool eine tolle Show hinlegen wird. Leider ist „Because Of You“ aber sehr flach geraten und die Produktion hätte noch das ein oder andere Finetuning vertragen. So ist der Song nicht wirklich wettbewerbsfähig. 5 Punkte.
Berenike: Am Anfang hat mich „Because Of You“ eher genervt, mittlerweile habe ich mich doch etwas mit dem Beitrag angefreundet, was vielleicht auch am sympathischen offiziellen Video liegt und dass ich hier im Gegensatz zu anderen Empowerment-Tracks den Text gerade wegen seiner Einfachheit recht authentisch und wenig anbiedernd empfinde. So wippt mein Fuß mittlerweile etwas mit, wenn der groovige Track in der Playlist auftaucht. 4 Punkte.
Douze Points: Gustaph hat einen regenbogengroßen Stein bei mir im Brett. Er hat bewiesen, dass man als schwuler 42-jähriger Mann beim ESC (naja, zumindest bei einer nationalen Vorentscheidung) noch etwas reißen kann. Talking about living your dream! Das Lied ist geschmeidig und Uptempo genug, um mich abzuholen, auch wenn Funk-inspirierte Discotracks nicht meine erste Wahl sind. Bei der Wahl der Klamotte bin ich ohnehin in jedem Fall raus, drücke aber die Daumen, dass er es ins Finale schafft. 7 Punkte.
Flo: Einsatz kann man Gustaph nicht absprechen. Live mag „Because Of You“ auch funktionieren, davon abgesehen ist die Nummer für mich zu angestaubt und nach guten Beiträgen aus den letzten Jahren leider keine positive Fortsschreibung der belgischen ESC-Geschichte. 3 Punkte.
Manu: Noch heute hauchen bekannte Housetracks der 90er, wie beispielsweise „Show Me Love“ von Robin S und „Push The Feeling on“ der Nightcrawlers, jeder müden Party wieder neues Leben ein und füllen die Tanzfläche. Eine Musikrichtung, die gerade nicht nur vom amerikanischem Superstar Beyoncé wiederbelebt wird („Break my Soul“) – auch Gustaph, der mit viel Charme und Spaß im belgischen Vorentscheid überraschte, fühlt sich hier wohl. Ich persönlich brauche dabei nichtmal die extravaganten Outfits und die optischen und tänzerischen Drag-Einflüsse, um gut gelaunt zu tanzen und mitzusingen: 7 Punkte.
Max: Am Anfang war ich wirklich kein Fan von dem Lied. Beim belgischen Vorentscheid ging es auch komplett an mir vorbei und ich konnte mir beim besten Willen nicht erklären, warum es gewonnen hat. Mittlerweile jedoch…mag ich das Lied tatsächlich ganz gerne und kann ihm etwas 90er-Nostalgie abgewinnen mit einer Brise „Relight My Fire“ gepaart mit Disco-Beats und Voguing-Elementen. Bin ich überrascht, dass mir das Lied gefällt? Ja… aber so ist das einfach, manchmal zünden Songs etwas später. 7 Punkte.
Peter: „Because Of You“ zitiert auf unterschiedlichen Ebenen durchaus zeitgemäß diverse Dancefloor-Klassikers – von Madonnas „Vogue“ bis zum „Thank God It’s Friday“ OST. Leider kommt dabei dennoch ein eher mittelmäßiger Schnell-Vergessen-Song heraus. Das Intro ist nice und der Chorus ist catchy, aber das war’s dann leider. Sogar die Bridge kommt mir aufgesetzt vor. 5 Punkte.
Rick: Belgiens Beitrag klingt schon sehr nach typischer LGBTQ+ Hymne. Das ist zwar nichts Schlechtes, aber anfangs war es mir einfach zu vorhersehbar. Nach ein paar Mal Hören musste ich aber zugeben, dass mich die Nummer dennoch jedes Mal mitreißt. Der 90s-Club-Sound ist gerade eh angesagt und Künstler wie Sam Smith oder Lil Nas X haben mit Musik, die sich sehr auf ihre Queerness bezieht, riesen Erfolge. Deshalb könnte der Song genau zur richtigen Zeit kommen. Nur ein anderes Styling von Gustaph wünsche ich mir. Gute 6 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 44/96 Punkte.
Beim ESC kompakt-Index landet „Because Of You“ auf Platz 24 von 37.
Wie schneidet der belgische Beitrag "Because Of You" von Gustaph ab?
- bleibt im Halbfinale hängen (45%, 240 Votes)
- Platz 21-26 (25%, 134 Votes)
- Platz 16-20 (18%, 96 Votes)
- Platz 11-15 (7%, 38 Votes)
- Top 5 (2%, 11 Votes)
- Platz 6-10 (2%, 10 Votes)
Total Voters: 529
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper
(13) Schweden: „Tattoo“ von Loreen
(14) Schweiz: „Watergun“ von Remo Forrer
(15) Tschechien: „My Sister’s Crown“ von Vesna
Zweites Halbfinale
(16) Armenien: „Future Lover“ von Brunette
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Ich steh drauf, tippe auf top 15 bis 20
Für mich der furchtbarste Beitrag in diesem Jahr.
👍🏼dem ist nichts hinzuzufügen👍🏼
Hihi, genau 🤭❤️
Klar, der Song ist arg datet. Aber Gustaph kann live abliefern, das Staging aus dem Vorentscheid war hübsch anzusehen und die Mitbewerber im zweiten Semi sind auch keine Leuchten. Außerdem finde ich Gustaph knuffig. Ich hoffe echt, dass es für Belgien zum Finale reicht, alleine schon, damit man dort am unterhaltsamem Vorentscheid festhält. Irgendwas um Platz 20 rum sehe ich am Ende.
Wenn dieser Jahrgang nicht allzu gut wäre, hätte ich noch gesagt Platz 21 bis 26.Wo er aber doch so stark ist,rate ich bleibt er im Halbfinale hängen
Ist mir zu sehr „yass queen slay“ Hymne, die heutzutage wahrscheinlich selbst RuPaul nicht mehr so rausbringen würde. Ich weiß, dass ich als heterosexuelle Frau nicht die Zielgruppe für dieses Lied bin, und das ist auch okay. Aus diesem Grund gibt mir das Lied aber auch wirklich rein gar nichts, was ich mag. Er als Mensch scheint aber ganz sympathisch zu sein.
Belgien hat Cherine nicht gewählt.
Deswegen verdientes Aus im Semifinale.
Diese harmlos-fröhliche Retrodisconummer mit Botschaft, tollem Sänger und charismatischen Chorsängerinnen ist zwar nicht mein Ding, aber ich denke nach wie vor, dass Belgien in der Blase massiv unterschätzt wird. Ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn am Ende das beste Ergebnis seit Blanche herausspränge. Viel Glück!
Auch wenn es vielleicht keine lyrische oder kompositorische Offenbarung ist, hat mich der Beitrag beim ersten Hören direkt abgeholt. Er macht gute Laune und ich hätte nichts dagegen, ihn auch im Finale wiederzusehen. Objektiv betrachtet rechne ich ihm aber keine sonderlich großen Chancen aus.
Mir gefällt der Song gut. Allerdings bei dem starken Jahrgang, ist es eines der schwächeren Songs.
Da ich von Gustaph keine großen Änderungen der Bühnenshow erwarte, ist das für mich der Gradmesser für die Konkurrenz.
Er hat ein recht einfaches Lied, singt das ganz gut, seine Ausstrahlung und auch das Kostüm sind authentisch und die LED- Animation ist auch einigermaßen gut gemacht- in allen Punkten aber nur ok und nicht herausragend.
Wer sich also fürs Finale qualifizieren will, muss in einem der Punkte besser sein.
Nach aktuellem Stand sehe ich dazu keine 6 Beiträge in der Lage, also wäre Gustaph knapp im Finale.
Wird dort aber sowohl im Jury- als auch im Televoting keine große Rolle spielen und auf Platz 21-26 landen.
Feel good Nummer, hebt die Welt nicht aus den Angeln aber das will sie auch nicht.
Mit seinen Livequalitäten sollte es für das Finale reichen.
Deinetwegen – Gustaph (original in englisch)
Auch wenn die Welt mich verrückt gemacht hat
Mache ich weiter
Und das ist alles wegen dir
Wegen dir
Erinnerst du dich, wie sie uns sagten
„Du bist nicht gut genug“?
Und dann kamst du in mein Leben
Ja, du hast meine Welt zum Guten verändert
(Yeah, woo)
Hast mir gesagt, mich ein bisschen stärker zu lieben als gestern
Naja, das Leben ist zu kurz und wir sollten auf jeden Fall feiern
Auch wenn die Welt mich verrückt gemacht hat
Mache ich weiter
Denn ich weiß, ich bin stark
Wenn die Welt mich verrückt macht
Mache ich weiter
Und das ist alles wegen dir
Wegen dir
Erinnerst du dich, wie sie versuchten, uns zu brechen?
Nun, schau uns jetzt an
Du hast für mich die richtigen Dinge zur richtigen Zeit gesagt
Und lässt mich ungezähmt fühlen
(Yeah, woo)
Jetzt liebe ich mich mehr als ich es gestern tat
Denn das Leben ist zu kurz und wir sollten auf jeden Fall feiern
Hey, yeah
Auch wenn die Welt mich verrückt gemacht hat
Mache ich weiter
Denn ich weiß, ich bin stark
Wenn die Welt mich verrückt macht
Mache ich weiter
Und das ist alles wegen…
Ich werde weitermachen, trotz der Sachen, die sie gesagt und getan haben
Sie werden dieses Feuer nie vernichten
Deiner Liebe wird mich höher tragen
Und das ist alles wegen dir
Wegen dir
Ja, wegen dir
Denn wegen dir mache ich weiter, Baby, Baby, für einen helleren Tag
(Yeah)
Auch wenn die Welt mich verrückt gemacht hat
(Mache ich weiter)
Schau, ich mache weiter wegen dir
(Wenn die Welt mich verrückt gemacht hat)
Oh… (Mache ich weiter) Ich sagte, ich mache weiter…
Und wenn die Welt mich verrückt gemacht hat (verrückt gemacht hat)
Schau, ich werde weitermachen
Und das ist alles wegen dir
Wegen dir
Wegen dir
Quelle: https://lyricstranslate.com
mit diversen Korrekturen von mir
Wenn der Song für seine Freunde ist, müsste Du/Dir dann nicht immer Ihr/Euch sein?
Ja, da hast du wohl recht. Ich hatte das im Blog-Text zwar gelesen („Textlich ist der Song eine Hommage an Gustaphs „Chosen Family“, also an seine engsten Freunde… „), aber schon wieder vergessen gehabt, als ich mich mit der Übersetzung von ‚lyricstranslate‘ befasst habe, Und das ‚you‘ im englischen kann ja sowohl Ein- als auch Mehrzahl bedeuten… 🙂
Grammatisch ist „you“ Plural. Im Zweifel ist man damit also auf der sicheren Seite.
An meiner ursprünglichen Meinung zum Song hat sich nicht geändert. Eine recht klischeehafte Disconummer vorgetragen mit eher gewöhnungsbedürftiger Stimme.
Könnte mir zwar vorstellen dass es besonders im mauen zweiten Semi noch ins Finale rutscht, dort wird es dann aber jenseits der Top 20 abschmieren.
Für mich persönlich gibt es ja eh nur ein „Because Of You“:
Ich bin total deiner Meinung, auch was Kelly Clarkson betrifft. Mein all-time-favorit-song.
Zunächst zum Video: Ich finde das Kostüm, in dem er auftritt, extrem affig, und auch die Projektion der Silhouetten gefällt mir überhaupt nicht
Zur Musik: Diese Art Disco-Funk, oder was auch immer das genau ist, ist halt von vorgestern. Will ich das hören? Naja, vielleicht auf der Rolltreppe in einem Großstadt-Kaufhaus…
Das beste ist vielleicht noch der Text, der etwas empowerment enthält, aber der wird von der Musik und der Show regelrecht zerlegt.
Im Finale will ich ihn nicht sehen, und ich denke auch, dass das im Halbfinale rausfliegt.
Ich mag Retro mitunter durchaus (wie etwa Portugal), aber mittlerweile nerven mich diese Empowermentbeiträge.
Ich glaube, Belgien wird weiter vorne landen, als es die meisten vermuten…
Nicht sehr einfallsreich aber ich höre es ganz gerne. Finaleinzug kann ich mir aber schwer vorstellen.
Belgien: Ich habe Semiaus getippt, könnte es aber dennoch schaffen
Heute bereite ich Toggie keine Freude, sorry…
Der schlechteste Song der nationalen Vorauswahl. Mit absolut billigem und abgedroschenem Sound wird sich der schwulen Zielgruppe angebiedert ganz schlimm auch die Gospelmatronen.
Ich werte mit 1 von 12 Punkten und 15/16 im Semi-
Warum? Ich höre mir den belgischen Beitrag ja auch nicht freiwillig an. Trotzdem glaube ich, dass Gustaph ganz gut abschneiden wird. Was ich persönlich mag und was beim ESC funktioniert, sind ja 2 vollkommen unterschiedliche Paar Stiefel. Stichwort: Die Powacklerin und der Schreihals vom letzten Jahr …
Toggie, ich habe auch nicht geschrieben, daß Belgien komplett chancenlos ist…
Dafür mag ich einen Beitrag in der ersten Hälfte ganz gerne, den Du komplett zerreißen wirst.
Es kommen im 2. HF ja überhaupt nur noch 4 Beiträge, die ich nicht in der Luft zerreißen werde. 🤣
Bei mir sind es sogar sechs…..
Ganz ehrlich, ich tue mich mit Gustaphs Stimme schwer, mag ich jetzt nicht so sehr.
Denke aber, angesichts des (mMn) relativ schwachen Semis könnte es für das Finale langen, wobei das auch so ein Song ist, der wohl eher die Jurys ansprechen könnte, und die stimmen bekanntlich nicht in den Semis ab. Also ich denke aber trotzdem, dass es reichen könnte.
Im Finale tippe ich auf einen Platz zwischen 15 und 20.
Mich erinnert der Song sehr an die 80er Erfolge von Boy George und George Michael. Die haben ja auch gerne mit Soul und Gospel Elementen gearbeitet. Auch seine Stimmfarbe ist ähnlich. Der Song hat gute Ansätze die aber über die drei Minuten schnell versanden. Leider wiederholt sich der doch flache Refrain ständig und es passiert nicht viel. Schade. Wird schwer mit dem Finale. Es sei denn die Inszenierung reißt noch etwas raus.
Zweites Semi
Armenien 6/12
Belgien 1/12
I like it sehr! Mein 2. Platz nach Litauen. 🙂
Ergebnistechnisch kann ich mir für Gustaphs Song allerdings so ziemlich alles vorstellen: Vom Aus im Semi bis hin zu Top 5.
Dieser Song befindet sich in meiner persönlichen Top 10! Ich kann mich nicht dagegen wehren!
Ist für mich ein love child von Simply Red und George Michael. Erinnert auch ein wenig an Chrystal Water’s ‚la da de‘.
Wenn im Semi auch einige ein retro Gefühl für die 90er überkommt, ist Belgien hoffentlich weiter.
Gustaph sieht aus wie Knez (Montenegro 2015) wenn er bei irgendeinem CSD auftritt, nachdem er sich vorher etwas Klischeehaftes in Schwarz und Pink übergeworfen hat, das seiner exklusiven Ansicht nach zur Veranstaltung passen würde, sich aber in Wahrheit als absolut missratene Klamottenwahl entpuppt.
Da ist jede Menge ESC-Klischee drin und es ist sicher perfekt für die anvisierte Zielgruppe. Zwar nicht innovativ, aber doch crazy und party und irgendwie sympathisch. Gustaph ist keiner, dem man keinen Erfolg gönnt, aber ich bin mir nicht sicher, ob er das Halbfinale übersteht. Ich glaube schon, dass es beim Publikum Anklang finden kann, aber es ist nicht das eingängigste Lied. Es wird also daran liegen, wie „Because of you“ dargeboten wird. Ein Vorteil ist, dass der Auftritt recht ungezwungen wirkt und Spaß macht, auch wenn es optisch doch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.
Das war für mich der letzte Act den ich mir in der VE Belgiens als Gewinner vorstellen konnte und wollte. Und ich kann noch immer nichts damit anfangen
War über das Resultat auch sehr erstaunt, um es mal vorsichtig auszudrücken…
Hätte mir 2010 ja im Traum nicht vorstellen können, dass ich Tom Dice jemals gegen ein Juryvotum in Schutz nehmen würde. Aber in meinen Ohren war Rollercoaster tatsächlich der einzige ernstzunehmende Wettbewerbstitel der doch recht dilettantisch anmutenden VE. Da Belgien im schwachen Semi startet, könnte es mit einer energetischen Darbietung trotzdem fürs Finale reichen, wo es dann aber keine große Rolle spielen dürfte.
Es sei jedoch erwähnt, dass sich Because Of You in Folge des VE-Sieges in Flandern zu einem beachtlichen Hitparadenerfolg gemausert hat. Das hätte ich der Nummer so nicht zugetraut.
Rollercoaster war leider nunmal ein Plagiat und die Jury hat es gemerkt. Davon hat Gustaph profitiert,
Ich frage mich immer wieder, wie macher mit dem Wort Plagiat so um sich werfen kann ohne dazu evidente Beispiele zu bringen………..
Off Topic
Die an Alzheimer erkrankte deutsche Ehefrau von Sex Pistols Frontman Johnny Rotten, die am VE Irland teilnahmen ist verstorben. Möge sie in Frieden ruhen und viel Kraft für die Johnny und die Angehörigen
R.I.P. Das hat kein Mensch verdient.
Ruhe in Frieden.
Belgien ist mein Sieger dieses Jahr. Ich habe mich sehr gefreut,als er den Vorentscheid gewonnen hat. Ich habe auf Platz 11-15 getippt, es könnte aber auch Platz 16-20 werden. Vermutlich so Platz 15/16
Ich schäme mich, weil das muss man doch für einen guilty pleasure.
Ich habe einfach Spaß, und mein Körper kann sich schlecht gegen den Synch Beat wehren. Ich mag Gustaphs Stimme. Der Hook bleibt leider auch kleben.
Wieso muss man sich für ein „guilty pleasure“ schämen? Find‘ ich nicht, man muss sich für gar keinen Musikgeschmack schämen.
Ah… das war bestimmt Ironie.😀
Naja, ein bisschen guilty fühlt man sich schon mit einem guilty pleasure.
Ich weiß gar nicht, was fast alle hier haben? Gustaph hatte mich vom ersten Moment an, nicht nur, weil ich mit den anderen belgischen Beiträgen allesamt nix anfangen konnte.
OK, der Hut im VE müsste in Liverpool nicht sein, aber sonst passt für mich alles. Schrabbt nur sehr knapp an meinen Top 5 vorbei.
Ich hoffe auf das Finale, bin aber nicht sicher, wenn, landet es wahrscheinlich knapp über der 20…
Endlich mal ein Lied ohne technische Tricks, muss auch nicht sein, weil Gustaph eine gute Stimme hat. Aber leider ist sein Song so gar nicht mein Geschmack.
Ich habe Gustaph bei der Pre-Party in Barcelona erlebt. In der Halle kam er recht gut an.
Was mir aber nicht gefallen hat:
Ich war direkt seitlich zum „Green-Room“ und hatte direkten Blick auf die Couch Belgiens.
Im Gegensatz zu den anderen Künstlern interessierte er sich nach seinem Auftritt leider kaum für die anderen Auftritte und klebte unablässig an seinem Handy. Das fand ich etwas schade.
Die Isländerin, die Litauerin und die Band aus San Marino feierten jeden anderen Auftritt.
Fakt ist, dass der Titel im sehr harten belgischen Musikmarkt einen erstaunlichen und monatelangen Single Top 100 Chartlauf hingelegt hat. Wie es scheint hat der Song lang anhaltenden Appeal entwickelt, was weit mehr als die Hälfte der beim ESC in diesem Jahr auflaufenden Beiträge nicht haben beweisen können. Als Tonaufnahme wirkt der Song in Belgien gut (d.h. deutlich überdurchschnittlich, im Vergleich zu vielen anderen der 37 ). Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Titel nicht auch in anderen Ländern ähnlich wirken könnte.
Ungünstig wirkt leider das grottenschlechte offz MV. Spielt aber wegen zu geringer Sehhäufigkeit, wie bei allem beiträgen nur eine minimal Rolle.
Der Live Vortrag erscheint mir von der Gesangsqualität her ‚ziemlich gut‘. Schiefe Töne hört man kaum. Startet sehr überzeugend aber der Sänger ist vor der Kamera einfach nicht so der lockere ‚Verkäufertyp‘. Angenagelt auf der Stelle bissl rumwippen und mit einem Arm ‚Kreise in die Luift malen‘ ist vllt was wenig. Würde für das Finale für den Sänger dringend ‚was Schlichtes‘ empfehlen. Hut weg! Bloß nicht in die Kamera zwinkern und mehr Bewegung bitte. Die Mädels um ihn rum dürfen dagegen kanarienvogelgleich sein.
Klar ist, dass der belgische Beitrag sachlich betrachtet keine schlechte Bewertung verdient.
Ich fand den ersten belgischen Vorentscheid seit ja zunächst echt dürftig. Inzwischen habe ich mit vielen Beiträgen (beide von Chérine und Gala Dragot, sowie jeweils einen von Ameerah und The Starlings) angefreundet. Mit dem Siegersong komme ich aber bis heute nicht klar. Die Produktion ist mir einfach zu dünn und passt gut in die ESC‘s der frühen 00er Jahre. Dazu wirkt mir auch der Auftritt ein wenig zu verkrampft. Was wirklich schade ist, Gustaph hat eine gute Stimme, die auch live gut funktioniert. Von mir gibt es dennoch nur 3 von 12 Punkten. Im zweiten Semi rangiert Gustaph damit auf Platz 14 und insgesamt auf Platz 34. Die Auslosung hat es aber gut gemeint (platzier zwischen zwei Balladen, und bis zum nächsten Mitfavoriten dauert es auch lange). daher halte ich eine Finalqualifikation für durchaus möglich. Im Finale konkurriert Belgien dann aber um die rote Laterne.
Ich mag die Nummer sehr gerne und jedesmal nimmt mich der Rhythmus „mit“. Obwohl die Nummer ziemlich altmodisch ist, also locker vor 20 Jahren hätte teilnehmen können, stört mich das überhaupt nicht. Komisch, bei Malik Harris störte es mich immer, dass sein Song altbacken war. Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Gustaph auch im Finale singen darf. Sehr gerne in den coolen VE- Klamotten.
Ich finde den Song weder sehr gut noch sehr schlecht. Bei meinem Ranking iast Belgien auf Platz 30 von 37. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es das Televoting gefallen könnte. Daher wage ich zu sagen: „Platz 21 – 26“.
Kann man sich gut anhören und tut nicht weh , gibt durchaus schlimmere Beiträge. Aber ob er es ins Finale schafft schauen wir mal .
Ich finde „Rockstars“ in keinster Weise altbacken…
Die belgischen ESC-Beiträge waren in den letzten 20 Jahren immer wieder mal spannend und interessant, aber in diesem Jahr gehen Lied & Gustaph gar nicht. Null Punkte!
Mein liebster Außenseiter dieses Jahr!
Wer wie ich seit den frühen 90er Jahren Garage House usw. gehört hat, MUSS diesen Song einfach lieben!
Ich bin heilfroh das er im 2. Semi teilnimmt. So sticht er zumindestens ein wenig heraus aus den ganzen Schnarchnummern. Mit viel Glück kanns was werden mit dem Finale. Danach ist mir alles egal 🙂
Ganz viel Liebe aus der Voreifel für diesen schicken Dance Schieber!
Ich mag den 90er-Sound, seinen Gesang bei diesem Song finde ich aber sehr anstrengend. Schade, dass nicht sein anderer Beitrag bei der belgischen VE gewonnen hat, der gefällt mir prima.
Viel Positives fällt mir zu Belgien leider nicht ein. In jeder Hinsicht ein sehr unterdurchschnittlicher Beitrag, den ich jedes mal skippe, wenn er mir in der Playlist angeboten wird. Keine Ahnung, was die Belgier da beim VE geritten hat. Ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen, dass das fürs Finale reicht.
Gesamt: 36/37
Semi: 15/16
Tipp: Halbfinalaus
Ich bin anfangs überhaupt nicht mit dem Song warm geworden und mochte ihn nicht sonderlich. Jetzt, wo man dies Lied länger kennt und schon öfter gehört hat, finde ich es nicht mehr ganz so schlimm und habe mich quasi dran „gewöhnt“. Ist jetzt kein Überflieger, aber auch nicht zum Davonlaufen.
Es ist okay, gehört aber nicht zu meinen Favoriten. Dadurch, dass Gustaph im zweiten und somit schwächeren Semi antritt, ist eine Finalqualifikation nicht unwahrscheinlich. Im Finale würde es dann aber eher für die hinteren Plätze reichen.
Allerdings hoffe ich, dass Gustaph nicht das Outfit aus dem Vorentscheid tragen wird, denn das war einfach nur schrecklich!
25/37 mit 4 Punkten, kein Finale
Ich mag den Song. Der ist schon in meinem USB-stick.
Mal sehen. Kein guilty pleasure einfach nur pleasure auch wenn es keine Offenbarung ist.
Ich teile eure Meinung über den Song nicht. Der Song ist von Anfang an mein absoluter Favorit. Der meines Mannes ebenfalls. Meiner Ansicht nach stimmt alles an dem Song, dieser berührt mich emotional sehr, bringt mich zum Tanzen, Gustaphs Stimme und die der Backgroundsängerinnen sind umwerfend schön und kraftvoll. Von mir die volle Punktzahl!
Gewollt aber nicht gekonnt trotz Live-Qualitäten. Die VE hatte deutlich bessere Songs. Mein belgischer Ex textete mich danach an, “The worst Song we ever sent.” Nicht ganz, aber ich kann seinen Frust verstehen.
Wenn Gustaph live gut performt – und ich denke, das kann er – dann ist das Finale ziemlich sicher. Ich hab mich anfänglich zu sehr von den gruseligen Klamotten des Herrn verleiten lassen und zu wenig auf das Lied gehört. Das will mir aber inzwischen nicht mehr aus dem Kopf und ich bete dafür, dass er in Liverpool auf diese Fransenteile verzichtet (und auch auf den Sombrero…)
Oh Gustaph und sein Song sind genau mein Fall🤩Meine zweite Leidenschaft nach italienischen Songs, natürlich am liebsten von Marco Mengoni 😍, sind tanzbare Songs im Funky Music Stile, dafür werde ich wohl nie zu alt sein 😂. Bei dem Song von Gustaph habe ich extremst gute Laune und ein Grinsen im Gesicht und bewege mich ganz automatisch. Also im Finale sehen wir ihn hoffentlich ganz bestimmt, was dann draus wird, keine Ahnung, aber ich werde Spaß haben 🙂
Stelle fest, besonders viel musikalische Schnittstellen haben wir nicht gerade.😉
Aber der diesjährige ESC-Beitrag von Marco Mengoni gefällt mir schon auch gut.
Und schon ist eine Schnittstelle gefunden 🙂
Ich räume gerne ein, dass ich diesen Beitrag von Anfang an zu schlecht bewertet habe.
Er ist ja nun mal, wenn man das eben nicht als absichtliches Stilmittel sieht, durch seine absolut akkurate George-Michael-Reproduktion nun mal auch sehr aus der Zeit gefallen. Außerdem waren die Erwartungen an diesen ESC-Jahrgang einst auch mal wesentlich höher – Belgien enttäuschte sie bloß als so ziemlich erstes. Viele haben sich diesen Jahrgang mittlerweile leidenschaftlich schön gehört, aber … machen wir uns nichts vor: An den belgischen Standard der vergangenen Jahre aka Blanche, Loic Nottet, Hooverphonic etc. reicht das nicht mal ansatzweise heran. Plus: Das betont tuntige (lies: nicht schwule, sondern wirklich ausdrücklich tuntige) Auftreten Gustaphs trug wahrscheinlich auch noch mal einiges zur sofortigen Abwertung des Titels bei.
Das Outfit sollte er auch definitiv ändern, aber ich denke mal, das hat er inzwischen auch mitbekommen.
Doch wenn man sich diesen Beitrag mal wirklich objektiv anschaut bzw. anhört, ist er definitiv einer der, wenn nicht sogar DER größte Gewinner der Pre-Season. Das Lied ist auf seine Art sehr lässig und Gustaph weiß es gesanglich zu vermitteln. Das ist funky, das groovt gar wie Sau. Und schon allein das ist im 2023er-Jahrgang ein Alleinstellungsmerkmal.
Bereits ein Outfit-Wechsel sollte reichen, um das ins Finale zu hieven.
Bei mir liegt bzw. lag Belgien auf Platz 27/37. Und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen – dieser Beitrag ist bedeutend besser, als er für gemein dargestellt wird – und auch von mir wurde. Ich hoffe und denke, dieses Lied wird alle vorschnellen Hater (mich eingeschlossen) noch Lügen strafen.
Edit: Ich habe jetzt für Platz 16–20 gestimmt. Bei einer gelungenen Performance halte ich aber sogar geringfügig mehr (Platz 13–15) für möglich.
wie ist denn deine rein subjektive Einschätzung des Songs? Kommt es nicht eher darauf an und nicht darauf wo du meinst, dass der Song landen wird? Noch dazu am wichtigsten ist wieviele Stimmen du wem geben wirst 🙂 Man hat ja nur 20 Votes. 5 Finalsongs werden mit Sicherheit ohne Stimmen von Dir bleiben. Im HF könntest du jedem Act ne Stimme kredenzen. Schon Gedanken gemacht, wie du die 20 Votes panaschieren wirst im ‚deutschen‘ HF (1) und GF? Wievielen Beiträgen wirst du wieviele Votes spendieren?
Wie wird dein Votingverhalten im HF sein? Wirst du rein nach deinem subjektiven Geschmack abstimmen, oder taktisch voten? Man könnte zb geneigt sein Songs, denen man 100% sicheren Finaleinzug bescheinigt, Votes vorzuenthalten und dafür ‚Kippelkandidaten‘ versuchen zu pushen.
Wirst du überhaupt jeweils 20 Votes (das sind ja immerhin 3€ je HF und GF) spendieren wollen?
Deine Behauptung ‚Belgien‘ hätte die Erwartungen verfehlt ist eine kleine Fehlinterpretation. Kommerziell war und ist der belgische Beitrag in Belgien weit überdurchschnittlich erfolgreich (gemessen an anderen ESC 2023 Beiträgen). Hat alle zunächst ja tatsächlich dürftigen Erwartungen in der Bubble tatsächlich weit, weit übertroffen. Würde mich natürlich interessieren, wie du dir den relativ großen Erfolg des Songs erklärst?
Ich werde im Finale nur für den Act voten, den ich am Abend selbst am besten finde. Im Halbfinale rufe ich vielleicht noch für zwei, drei Sachen an, die ich „retten“ möchte. Aber dann auch nur je einmal, um das Gewissen zu beruhigen.
Ich orientiere mich da ein bisschen an früher, als man ja auch nur einen Anruf hatte, und sich der Qual der Wahl stellen musste. Gerade, wenn man zu mehreren schaut, hat das, finde ich, auch immer gleich sowas Salbungsvolles, wenn dann auch wirklich nur eine Stimme für den Mehrheitssieger rausgeht. 😁
Tja, ich finde den Jahrgang sogar ziemlich stark (auch vom ESC 2022 habe ich viele Songs auf meiner Playlist)
@schlipp
Hatte letztes Jahr 8 und habe dieses Jahr 4 auf meiner zentralen Playlist. 2 relativ weit vorne und 2 ziemlich weit hinten.
Welchen ESC Song hast du dir denn dieses Jahr bislang am meisten angehört? gefühlt und tatsächlich und natürlich auf ’ne Woche‘ gemittelt^^? Bei mir ist es Cha Cha Cha, gefolgt neuerdings von Because of You, Who The Hell Is Edgar, Unicorn, kurz vor Aufnahme stehen ‚Carpe Diem‘ und ‚Aija‘. Due Vite, Tattoo, King of Queens und Blood & Glitter sind zeitig rausgefallen
Komme da bis auf Cha Cha Cha nicht auf viele Plays bis jetzt.
Finde den Jahrgang solide. Einige sehr starke Songs sind dabei.
Meine Favoriten: Portugal, Frankreich, Finnland, Spanien, Serbien, Moldau
Gut finde ich: Italien, Deutschland, Österreich, Norwegen, Malta, Aserbaidschan, UK, Estland
Okay: Schweiz, Slowenien, Litauen, Lettland, Polen, Kroatien, Rumänien
Nicht mein Geschmack: Island, Griechenland, Zypern, Niederlande, Dänemark, Schweden, Belgien, Irland
Ups – Israel und San Marino habe ich vergessen, naja finde ich jetzt aber auch nicht besonders erwähnenswert…😉
@Gaby
Dir fehlen auch noch Ukraine, Albanien, Armenien, Australien,Tschechien und Georgien. 😉
@Ups 😀
Ukraine: Ganz okay, aber längst nicht so gut, wie letztes Jahr. Den Sieger sehe ich hier nicht.
Australien: Rauscht irgendwie an mir vorbei.
Tschechien und Albanien gefallen mir gut.
Georgien ist ganz okay, aber im Vergleich zu den letzten Jahren fällt (mMn) der Beitrag deutlich ab.
Armenien beginnt ganz schön, ist mir aber insgesamt zu unrund, da irgendwie zusammengewürfelt. Wirkt halt nicht aus einem Guss.
@Gaby
Wusste nicht dass ich meinen Usernamen in „Ups“ gerändert hätte. 😉
@ESC1994
Sorry, bin etwas neben der Kapp‘
Ich glaube, ich widme mich jetzt mal der Zubereitung des Abendessens. Heute gibt es Kartoffelsuppe mit Apfelpfannekuchen. Seltsame Kombi, ich weiss, schmeckt aber superlecker.
An dieser Stelle müssten wir eigentlich über einen der beiden grandiosen Songs von Gala Dragot reden, die beide in meinen Top 5 dieses Jahr wären, „emotion ollie“ wäre mein Sieger. Für mich war dies der größte Skandal der ganzen VE-Saison *seufz* 🤧😭😢😥😰. Folglich waren meine Erwartungen an Gustaph gleich null.
Asche über mein Haupt muss ich nun feststellen, dass Gustaph (der beim VE sehr süß auf seinen Sieg reagiert hat) einen knuffigen Song im Gepäck hat und ich meine Wut lieber auf den belgischen Senders anstatt auf ihn übertragen sollte. Dennoch ist der Song keine Welthit und obwohl mir die Gospelvibes gefallen müssten, zünden sie bei mir bei diesem Song nicht wirklich.
Allerdings ist der Drop inkl. Refrain recht catchy und so reicht es bei mir noch für 5-6 Punkte, aktuell Platz 21/37. Obwohl Belgien im schwächeren Semi 2 dran ist, sehe ich nur eine sehr geringe Qualifikationschance, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass er viele Televoter zum Abstimmen bewegt. Ich denke zwar viele finden den Song ganz nett, aber deshalb ruft ja niemand an 🤷♂️.
Da ich als waschechter Gaybär immer happy bin, wenn ein bekennender Mitbruder (Bart hat er jedenfalls mal) teilnimmt, bekommt Gustaph auf jeden Fall eine Stimme von mir, obwohl ich den Song eher so lala finde, dennoch besser als der von Israel letztes Jahr.