Live-Blog Estland: Finale Eesti Laul 2021

Wer vertritt Estland beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale des Vorentscheidung „Eesti Laul 2021“.

Aus zwei Halbfinals haben sich in der vorletzten Woche insgesamt 12 Acts für das große Finale qualifiziert. Beide Shows haben wir jeweils mit einem Live-Chat begleitet. Falls ihr die Sendungen und/oder Ergebnisse verpasst habt, könnt Ihr diese hier nochmal nachlesen:

Im heutigen Finale werden diese Acts in der folgenden Startreihenfolge zu sehen und hören sein:

  1. Egert Milder – Free Again
  2. Suured tüdrukud – Heaven’s Not That Far Tonight
  3. Hans Nayna – One By One
  4. Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin
  5. Karl Killing – Kiss Me
  6. Uku Suviste – The Lucky One
  7. Sissi – Time
  8. Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia
  9. REDEL – Tartu
  10. Koit Toome – We Could Have Been Beautiful
  11. Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman
  12. Kadri Voorand – Energy

Die Videos zu allen 24 Wettbewerbsbeiträgen des diesjährigen Eesti Laul findet Ihr hier; unsere Spotify-Playlist mit allen verfügbaren Eesti-Laul-2021-Beiträgen findet Ihr hier.

Abgestimmt wird in der heutigen Show in zwei Runden: In der ersten bestimmen Televoter und Jury zu je 50% drei Beiträge, die ins Superfinale einziehen. In diesem entscheiden dann ganz allein die Zuschauer darüber, wer für Estland zum ESC 2021 fahren darf.


Im Vorfeld haben wir Euch gefragt, wer das große Finale von Eesti Laul 2021 heute Abend gewinnen und damit Estland beim Eurovision Song Contest 2021 vertreten soll. Ihr habt Euch eindeutig für Jüri Pootsmann (Aufmacherfoto) entschieden, aber auch Koit Toome und Uku Suviste konnten einige Stimmen auf sich vereinen. Bis zum Beginn der Show könnt Ihr noch weiter abstimmen.

Wer soll Eesti Laul 2021 gewinnen?

  • Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia (28%, 110 Votes)
  • Koit Toome – We Could Have Been Beautiful (18%, 68 Votes)
  • Uku Suviste – The Lucky One (15%, 57 Votes)
  • REDEL – Tartu (9%, 34 Votes)
  • Suured tüdrukud – Heaven's Not That Far Tonight (8%, 31 Votes)
  • Egert Milder – Free Again (6%, 24 Votes)
  • Kadri Voorand – Energy (4%, 17 Votes)
  • Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman (4%, 15 Votes)
  • Karl Killing – Kiss Me (3%, 10 Votes)
  • Hans Nayna – One By One (2%, 9 Votes)
  • Sissi – Time (2%, 7 Votes)
  • Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin (1%, 4 Votes)

Total Voters: 386

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Über die Favoriten der ESC-kompakt-Blogger haben wir in unserem aktuellen ESC kompakt LIVE gesprochen.

Im heutigen Finale werden wir als Pausenacts Liis Lemsalu und Stefan sowie Mr. Lawrence mit Pitsa und Goresoerd auf der Bühne sehen. Moderiert wird die Sendung wie auch schon die Halbfinals von Tõnis Niinemets und Grete Kuld.

Das große Finale von Eesti Laul 2021 beginnt heute Abend um 18:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Wie gehabt findet die Sendung zweigeteilt statt: Die Auftritte finden im ersten Teil der Show bis 20 Uhr statt, von 20:30 bis 21:45 Uhr findet dann das Superfinale statt. Die Sendung kann hier im Livestream von ERR angeschaut werdenWir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.

Hallo, herzlich willkommen und guten Abend. Gleich startet das große Finale des estnischen Finales und ich freue mich schon total auf die Show. Noch tut sich nichts im Livestream, ich hoffe, das ändert sich gleich.

Die Frankfurter Jury besteht heute übrigens nur aus einer Person – also mir – und ich werde jeden Beitrag mit bis zu 10 Punkten bewerten. Wie immer freue ich mich, wenn ihr ebenfalls in den Kommentaren mitbewertet und Eure Meinung schreibt. In unserer Umfrage liegt nach wie vor Jüri recht eindeutig vorne, was ich nur begrüßen kann. Aber ich bin sehr gespannt, wie die Auftritte heute werden.

So, es geht los. Und die Esten setzen wohl nicht auf einen lockeren mainstreamigen Audience-Flow, sondern präsentieren uns direkt mal harten Rock zum Auftakt – das Eesti Laul macht seinem Ruf als alternative Vorentscheidung hier mal alle Ehre.

Jetzt kommen alle Acts des heutigen Abends nacheinander auf die Bühne, also eine Art Flaggenparade ohne Flaggen. Im Hintergrund läuft „What Love Is“, was jetzt nicht unbedingt stimmungsanheizend wirkt. Aber gut, es ist halt der Vorjahressieger.

Sehr interessant übrigens: Manche Acts tragen Maske, andere nicht. Das scheint also freiwillig zu sein. Andrei Zevakin & Pluuto sind scheinbar leider – wie in den Kommentaren schon richtig berichtet – wirklich nicht dabei und in Quarantäne zu sein. Sie nehmen trotzdem mit der Halbfinalperformance am Finale teil und wurden auch während der Flaggenparade kurz digital zugeschaltet.

ERR verliert keine Zeit. Keine zehn Minuten nach Beginn der Sendung geht es schon los mit dem ersten Act – meinem persönlichen Vorjahresfavoriten Egert Midler.

1. Egert Milder – Free Again

Der Auftritt von Egert gefällt mir viel besser als noch im Halbfinale. Die Bühne ist besser ausgeleuchtet, so dass man ihn jetzt auch gut sehen kann. Zu Beginn begleitet sich Egert noch selbst auf der Gitarre, nach dem ersten Refrain bekommt er diese abgenommen und geht dann auf dem Laufsteg nach vorne auf die Satellitenbühne. Eine schöne stimmige Performance und auch der Schnee kommt gut zur Geltung. Leider fehlt „Free Again“ aber insgesamt der letzte Kick, um ganz vorne mitzuspielen.

Wertung: 7/10 Punkten.

Nun sehen wir einen Einspieler und das Thema „Frisöre“ scheint auch in Estland in Coronazeiten eine sehr wichtige Rolle zu spielen. Warum es allerdings genau geht, verstehe ich leider aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht. Den Reaktionen der Teilnehmer nach scheint der Clip aber sehr lustig gewesen zu sein.

2. Suured tüdrukud – Heaven’s Not That Far Tonight

Rein vom Audio fand ich die beiden Damen vor dem Wettbewerb ja noch nicht so super, aber im Halbfinale haben sie mich mit viel spaß auf der Bühne überzeugt. Und auch jetzt geben die im besten Disco-Sinne alles. Der Song ist darüber hinaus auch ein echter Ohrwurm. Finde ich für Rotterdam jetzt insgesamt nicht so geeignet, freue mich aber sehr, dass wir das im Finale nochmal sehen können. Wo geht’s hier zum Euroclub? Zum Schluss sehen wir Koit Toome wieder als Chorsänger auf der Bühne. Top!

Wertung: 7/10 Punkten.

Diesmal geht es ohne Pause weiter…

3. Hans Nayna – One By One

Hans finde ich heute viel stärker als noch im Semi, vielleicht ist einfach die Abmischung besser. Er singt jedenfalls gut und auch die Performance mit dem grellen Aufleuchten im Refrain wirkt sehr gut. Er steht übrigens barfuß auf der Bühne – ein altes ESC-Geheimrezept. Er hat einen Tänzer und eine Tänzerin dabei, die ihre Sache sehr gut machen, aber in ihren grauen Klamotten im dunklen Bühnenhintergrund doch auch teilweise etwas untergehen.

Wertung: 7/10 Punkten.

Heute mache ich mal den Peter und haue die Punkte raus…

So, kurze Verschnaufpause und wieder ein Einspieler.

Falls es hier auch Fußballfans gibt: Bei Bayern gegen Dortmund steht es nach einer halben Stunde 1:2, da verpassen wir wohl ein spannendes Spiel.

4. Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin

Die vier Herren waren für mich in den Semis eine der positiven Überraschungen. Der Song braucht aber ein bisschen, bis er in Schwung kommt. Richtig gut wird’s erst in der zweiten Strophe, wenn Robert seine Attitüde auspackt und den coolen Indie-Rocker gibt. Ich hoffe, er tritt in den kommenden Jahren nochmal ohne Papa an. Zum Ende hin entwickelt sich der Song zu einer richtigen Hymne, das gefällt mir.

Wertung: 6/10 Punkten.

5. Karl Killing – Kiss Me

Karl sitzt umringt von einzelnen Glühbirnen auf einem Hocker und spielt Gitarre. Das ist wirklich sehr nett dargeboten und passt in Kombination mit der sehr schmeichelnden Melodie sehr gut zusammen. Mit ist das Lied dann insgesamt doch etwas zu gleichförmig und wird gegen Ende dann etwas langweilig und langwierig.

Wertung: 5/10 Punkten.

So, jetzt also der Vorjahressieher und große Mitfavorit.

6. Uku Suviste – The Lucky One

Ich bin kein großer Freund von Uku, versuche aber so objektiv wie möglich zu sein. Die Performance, bei der es so aussieht, als wäre Uku unter Wasser, sieht schon sehr beeindruckend aus. Und er singt top. Leider gefällt mir der Song leider nach wie vor gar nicht und ist mir zu glatt und berechnend. Mit uku ist heute sicherlich zu rechnen, für mich ist das aber nichts – und letztendlich auch sehr nah dran an „What Love Is“ aus dem letzten Jahr.

Wertung: 4/10 Punkten.

Der nächste Einspieler läuft und wir haben Zeit, kurz durchzuatmen.

7. Sissi – Time

Sissi macht auf der Bühne eine gute Show und interagiert mit ihrem Gospelchor. Ich glaube, vor ein paar Jahren hätte man „Time“ gut zum ESC schicken können, jetzt haben wir ähnliche Songs doch ein paar Mal zu oft gehört. Aber sie hat eine wirklich beeindruckende Stimme. Hm, das gefällt mir echt gut heute. Haben wir hier doch noch eine Außenseiterfavoritin?

Wertung: 7/10 Punkten.

Jetzt kommt also der Favorit der ESC-kompakt-Leser und auch des Autors dieses Live-Blogs. Viel Erfolg, Jüri.

8. Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia

Ich finde die Performance insgesamt am „fertigsten“, das Gesamtpakt könnte man so mit leichten Anpassungen direkt in Rotterdam auf die Bühne stellen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Jüri mir heute an ein, zwei Stellen gesanglich nicht ganz so gut gefallen hat. Trotzdem: Der Song sticht heraus und Jüri wagt etwas.

Wertung: 8/10 Punkten.

9. REDEL – Tartu

Sorry, bei REDEL bin ich raus. Das ist so gar nicht meins: Nicht das Lied, nicht die Stimme, nicht die Performance und auch nicht diese seltsame Verzögerung der Bilder. Mag sein, dass mir da ein Kunstwerk entgeht, ich freue mich aber für alle, die sich daran erfreuen können. Die Leiter ist umgefallen.

Wertung: 1/10 Punkten.

10. Koit Toome – We Could Have Been Beautiful

Koit sitzt bis nach dem zweiten Refrain wieder am Klavier und trifft auch die hohen Töne (meistens) sehr gut. Wenn ich mich für eine Ballade entscheiden müsste, würde ich diese hier der von Uku vorziehen. Er hat sogar seine Gesichtszüge und die Blicke in die Kamera größtenteils im Griff, es gibt keinen erneuten „Verona“-Moment.

Wertung: 5/10 Punkten.

Hier wie gewünscht noch nachträglich der Beweis, dass Karl Killing sich optisch an meinem jüngeren Ich orientiert (wobei das hier noch die Kurzhaar-Version ist).

11. Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman

Jetzt also die Performance der beiden Quarantäne-Jungs aus dem Halbfinale. Der Song mag vielleicht ganz modern sein, aber die Performance ist mir ein Rätsel, ganz oft sieht man die beiden Protagonisten nur von hinten. Und auch stimmlich gibt es den ein oder anderen Wackler. Für mich leider kein besonders starker Beitrag.

Wertung: 3/10 Punkten.

Last but not least:

12. Kadri Voorand – Energy

Diese Stimme hat mich vom ersten Tan an! Sie erinnert mich extrem an Kiesza und die mag ich gern. Auch die Inszenierung gefällt mir sehr gut. Bei „Energy“ an sich bin ich aber etwas zwiegespalten. Ich finde, der Song hat unglaublich starke Passagen, aber dann auch immer wieder schwächere – und vielleicht fehlt etwas der rote Faden für die ständigen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Teilen. Trotzdem: Als Gesamtpaket ein extrem guter Beitrag. Neben Jüri meine Favoritin.

Wertung: 8/10 Punkten.

So, ab sofort darf abgestimmt werden und dann gehen wir in eine halbstündige Pause. Ihr könnt sehr gerne rüberwechseln zum dänischen Finale oder zur Andra Chansen in Schweden. Wir sehen uns dann in einer halben Stunde, also ab 20:30 Uhr, wieder.

Meine Favoriten sind Kadri und Jüri und ich hoffe, dass die beiden ins Superfinale kommen. Dazu gerne Egert, aber daran glaube ich nicht.

Und weiter geht’s!

Direkt nach Eesti Laul läuft übrigens noch eine Sendung über ABBA – wenn Peter euch also heiß gemacht hat, könnt ihr nachher einfach dranbleiben.

Nach der Pause geht es also mit einem Intervall-Act weiter: Mr. Lawrence mit Pitsa und Goresoerd. Na gut, kann man machen, hätte man aber vielleicht auch anders lösen können. Wir sind natürlich alle gespannt, wer ins Superfinale kommt…und lang kann es nicht mehr dauern. Oder wird vielleicht erst wieder ein Jury-Stimmungsbild veröffentlicht?

Jetzt kommt jedenfalls erstmal ein weiterer Schnelldurchlauf.

Das ging ja sehr schnell jetzt – wir bekommen die Punkte der internationalen Jury. Ich beschränke mich hier auf die Höchstpunktzahlen.

Monique aus Litauen gibt 12 Punkte an Sissi (und 0 an uku Suviste).

Brian Henry aus UK gibt 12 Punkte an Kadri.

Ben Camp aus den USA gibt 12 Punkte an Andrei & Pluuto (und 8 an REDEL).

Der ehemalige HoD Jan Frost Bors aus Tschechien gibt 12 Punkte an Karl Killing.

Wer hätte das gedacht – nach vier Wertungen führt Sissi mit „Time“. Direkt dahinter „Wingman“…eine Überraschung jagt die nächste. Aber gut, es kann noch viel passieren und die Wertung des Publikums wieder ganz anders aussehen. Aber, ihr könnt es weiter oben ja nachlesen: Ich hatte vorhin schon irgendwie so ein Gefühl, dass es für Sissi heute ganz gut laufen könnte. Aber wie gesagt: Noch ist alles möglich.

Interessant auch: Wieder dürfen die Zuschauer weiterhin abstimmen, was ein Nachteil für die sein könnte, die jetzt relativ weit hinten liegen.

Sylvia Massy, auch aus den USA, gibt 12 Punkte an „Wingman“.

Stephen Budd – wieder aus UK – gibt 12 Punkte an Sissi.

Helena Meraai aus Belarus gibt 12 Punkte an „Wingman“.

Pierre Dumoulin („City Lights“) aus Belgien gibt 12 Punkte an Sissi.

Steve Rodway, der dritte aus UK, vergibt 12 Punkte an Koit Toome.

Damit gibt es jetzt eine relativ eindeutige Spitzen-Vierergruppe aus Sissi, Andrei & Pluuto, Karl und Jüri. Surprise, surprise!

Hier das komplette Jury-Ergebnis:

  1. Sissi (73 Punkte)
  2. Andrei & Pluuto (63)
  3. Karl Killing (61)
  4. Jüri (59)
  5. Hans Nayna (47)
  6. Kadri (44)
  7. Koit Toome (43)
  8. Uku (42)
  9. Suured tüdrukud (34)
  10. Egert (24)
  11. Ivo, Robert & Supernova (18)
  12. REDEL (17)

Für Koit und Uku wird es jetzt richtig schwer, überhaupt ins Jury-Finale zu kommen.

Wir hören den Countdown und jetzt ist das Televoting (vorerst) beendet. Die Stimmen werden ausgezählt und wir sehen zur Überbrückung ein bisschen Talk und frühere ESC-Auftritte (nicht nur) aus Estland.

Jetzt der nächste Pausenact: Smilers. Gefällt mir ganz gut.

Jetzt wird es ernst. Die Jury-Punkte werden in 1-12 Punkte umgerechnet. Vom Publikum gehen:

1 Punkte an Egert Milder

2 Punkte an Ivo, Robert und Rupernova

0 Punkte an Hans

7 Punkte an Redel

0 Punkte an Karl Killing

6 Punkte an Suured tüdrukud

5 Punkte an Kadri

4 Punkte an Andrei & Pluuto

Im Superfinale sind: Jüri Pootsmann, Uku Suviste und Sissi.

Die übrigen Publikumspunkte werden jetzt erstmal nicht verraten. Wir dürfen aber wohl annehmen, dass Uku sehr gut gepunktet hat, um es nach seiner sehr schlechten Jury-Bewertung doch noch ins Superfinale zu schaffen. Beste Voraussetungen jetzt, wo nur noch das Televoting zählt.

Ab sofort kann wieder abgestimmt werden. Die Shows soll auch noch eine halbe Stunde dauern…

Jetzt also der nächste Intervallact: Mr. Lawrence. Mag ich auch wieder!

Nun gibt es nochmal einen kurzen Talk mit den Superfinalisten. Eine Niederlande-Flagge wird hereingebracht und alle bekommen einen Strauß Tulpen. Es gibt auch holländisches Bier und Essen.

Es folgt: Der nächste Schnelldurchlauf. Dann ein letzter Countdown und das Voting ist beendet. Gleich wird es dann also wieder spannend.

Als mutmaßlich letzter Pausenact stehen jetzt Liis Lemsalu X Stefan auf der Bühne, beide kennen wir ja auch schon von der „Eesti Laul“-Bühne.

Jetzt passiert schon etwas. Jüri…ist Dritter geworden? Und…

Uku Suviste gewinnt eesti Laul schon wieder und vertritt Estland jetzt doch noch beim Eurovision Song Contest.

Damit beende ich diesen Live-Blog, wünsche Euch noch einen schönen Abend und empfehle Euch, zu einem der anderen Live-Blogs in Dänemark oder Italien zu wechseln. Vergesst nicht, dann gleich noch in unserem ESC-Barometer darüber abzustimmen, wie Euch der estnische Beitrag gefällt.

Schön, dass ihr dabei wart!


233 Kommentare

  1. Ich hoffe, daß Uku seinen Sieg verteidigen kann und denke, daß Jüri und Egert mit ihm heute Abend das Superfinale bestreiten. Eine Überraschung im Superfinale wären die beiden Damen, die mit Startnummer 2 antreten.

  2. Mir gefällt Wingman am besten, aber Estland sollte besser Uku, Koit oder Juri zum Esc schicken von wegen der Gewinnchancen

  3. Ich wäre für Jüri Pootsman, alternativ Reedel (irgendwie kultig, auch, wenn ich mir den Song nicht zu oft anhören kann. Dann wird’s nervig.😉)

    • Jüri oder Redel wären aber in dem hiesigen Feld der feststehenden ESC-Teilnehmer bestenfalls Mittelfeld bei mir. Als ESC-Sieger sehe ich beide nicht.

  4. Irgendwie habe ich bei diesem Vorentscheid total den Außenseitergeschmack.

    Ich mag allein Karl Killing (ein total reduzierter Song, der endlich mal von Anfang bis Ende eine schöne Melodie hat) und Kadri Voorand mit einem sehr schönen Pianostück.

    Die haben aber beide am heutigen Abend keine Chance.

    Mein Tipp: Jüri macht’s!

  5. Da Jüri sein BWL-Studium zugunsten einer Ausbildung als esoterischer Trancetherapeut abgebrochen hat, drücke ich ihm heute die Daumen. Wenn es nur der falsche Uku nicht wieder wird.

  6. Oh Gott, ich finde das „Lied“ von diesem Jüri schrecklich. Aber interessant, dass ein Semi-Rausflieger (und dazu gleichzeitig im Semi 2016 den letzten Platz erreicht) weiterhin von den Bürgern Estland nicht abgeschrieben wurde und anscheinend Gewinnchancen hat. Bei uns würden die ganze Nation einen gewaltigen Shitstorm beginnen, wenn Anna-Sophia, Dscheymi-Lii oder Elvira oder halt die Ausrufezeichen-G!rls antreten würden.

    Ich finde „One By One“ am besten, aber das scheint wohl nicht zu gewinnen. Den diesjährigen Song von Egert Milder („Free Again“) finde ich schwach. Letztes Jahr hatte er einen guten Song, auch wenn es komisch war, dass jemand aus Estland einen Song über Georgien singt.

    • Ich mag‘ das Lied von Jüri Potsman auch nicht, das von Hans Nayna, wie auch Du, dagegen schon (noch mehr aber Karl Killing; meine zwei Top-Favoriten, Gram-of-Fun und Heleza, sind leider schon draußen).

      Und wenn Du das mit dem Gewinnchancen-Geben für einen Interpreten, der schon mal beim ESC weiter hinten landete, positiv meinst, würde ich Dir auch da zustimmen (allerdings bin ich mir da wegen Deiner Namensverdreher nicht so ganz sicher, ob Du das tatsächlich positiv siehst).

    • Hat sich eigentlich jemand geklärt, ob Egert über Georgien, den US-Bundesstaat Georgia oder gar eine Frau dieses Namens gesungen hat?

      Hans war vor „Eesti Laul“ auch einer meiner Favoriten, hat mir live aber leider gar nicht gefallen.

      • Bin mir zu 99% sicher, dass es das Land Georgien war. Irgendwie war Egert dort für längere Zeit (glaube, ich habe das irgendwo gelesen, auch, dass er noch in anderen Ländern war, glaube, das war z.B. noch Nicaragua) und das Video letztes Jahr wurde ja glaube ich auch in Georgien gedreht

    • Glaube,Jüri ist ziemlich populär in Estland, unabhängig von seiner Platzierung von 2016. Die war ja auch hauptsächlich dem Staging geschuldet, zumindest habe ich das so wahrgenommen…
      Deswegen ergibt es auch Sinn, dass er zu den Favoriten heute Abend gehört

  7. Uku Suviste war letztes Jahr mit „What Love is“ einer meiner Favoriten. Dieses Jahr würde ich ihn 4 – 6 Punkte geben. Meine diesjährigen Favoriten sind Redel und Andrei Zevagin & Pluuto.

  8. Mir gefallen am besten Jüri , Egert und Redel .

    Uku war letztes Jahr schon furchrbar, dieses Jahr leicht besser aber nein, kein Finalteilnehmer .
    Koit brauch ich auch nicht .

  9. ich glaube ja nicht,daß estland,egal wer da gewinnt beim ESC groß was reissen kann – mit redel könnte man aber wenigstens auffallen und das nicht zu knapp.
    der hype um jüri ist wohl auch einer aktuellen kopfstimmenmanie zu verdanken.
    im song passiert am anfang gar nix und dann ist er auch noch vorschnell zu ende.
    wenn das gewinnt,wird es bestimmt nachahmer gehen,sowohl im kopfstimmenzirkus als auch im 2 minuten song genre.
    ich würde mir redel,die beiden damen oder egert mulder als sieger wünschen und denke,daß zumindest einer von denen in das superfinale kommt.
    mit uku als sieger wird estland sicherlich schiffbruch erleiden – nicht unterschätzen darf man juryliebling kadri voorand und möglicherweise auch hans nayna – letztgenannter macht möglicherweise genau das,was lundvik und der österreicher vor 2 jahren gemacht haben,nämlich bei der ESC jury abräumen,sofern man ihn dahin läßt.
    wenn am ende dann doch die schnulze von koit toome das rennen macht,wäre ich nicht im mindesten überrascht.
    schaun wir einfach mal heute abend. 🙂

  10. Am liebsten wäre mir ja die beiden Damen von Suurud Tükrurud mit ihrem Schwedenschlager, gewinnen wird aber Uku Suviste mit nahezu den selben Song wie letztes Jahr

  11. Übrigens werden Andrei Zevakin & Pluuto nicht live auftreten (soweit ich das verstanden habe), sondern ihr Auftritt vom Halbfinale wird benutzt, aufgrund zweier positiver Corona-Tests im Umfeld der beiden (soweit Google Übersetzer das richtig von der Website des estnischen Senders übersetzt hat…)

  12. Eigentlich glaube ich, dass die Esten Uku seine verpasste Chance von letztem Jahr zurück geben wollen (zumal er damals schon einen Erdrutschsieg im Televoting geholt hat), aber mein Bauchgefühl sagt mir es kommt anders als man denkt und Jüri machts heute.

  13. nr.1 ist so ein schleicher,dem man ein paar hördurchgänge zugestehen muß – war ja letztes jahr nicht viel anders. 🙂

  14. 1.

    ich finde den Song einfach super , läuft auch oft in meiner Playlist.
    Fand Egert letztes Jahr schon super .

  15. Ich glaube, in den Einspielern geht es darum, dass bekannte estnische Künstler Dinge tun, die sie sonst nicht tun (wie z.B. Haareschneiden). Bin mir aber nicht ganz sicher

  16. Moin, liebe ESC-Gemeinde!

    Wir melden uns diesemla aus der Niederlande. Ich (Nilsilaus) bin bei meinen beiden Kumpels Jos & Daniel.

    We say HELLO

  17. 2. verona in gut – muß hier jedenfalls nicht immer an modern talking denken – wenn die das superfinale erreichen,könnte es verdammt eng werden für die bübchenfraktion.
    desweiteren zeigt estland den schweden wie man schwedenschlager macht. 😀
    der koit ist schon ein schlingel – steht gleich zweimal auf der bühne.

    • Die beiden von Suured Tüdrukud sogar insgesamt dreimal (außer bei ihrem eigenen Auftritt noch als Backings für Koit Tomme & Sissi)

  18. Die beiden Damen liegen aktuell bei in Führung – aber wohl nur bis Supernova & Co.
    Bei One by One denke ich an die New Seekers, die ein gleichnamiges Lied 1972 beim VE ges7ngen haben.
    Die Auftritte sind bislang alle besser, als in den Semis – kann aber auch daran liegen, dass ich mir die Lieder inzwischen etwas schöngehört habe … 😉

  19. Guten Abend. Ich sitze gerade im Aufenthaltsraum und habe Pause. Wunderbar das Benjamin einen Liveblog schreibt so kann ich ein bisschen mitlesen was gerade in Estland passiert 😁 Euch noch viel Spaß und Freude mit den VE s

  20. Hans‘ Song war mir etwas zu repetitiv. Der Song über die alten Herren („olen?!?) mit den ältere Herren konnte mich nicht so begeistern.

  21. Tolle Kombi , toller Song , gefällt mir wirklich gut .Nur die rote Sonnenbrille nicht ,aber das ist jetzt nicht wichtig .

  22. Wenn Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin nicht gewinnt, kommt es auf meine Liste für den SCC.

  23. 5. hach ist das schön – me and my guitar wiedergänger – alles schon mal dagerwesen aber die jungen mädels werden bei dem jungen mann sicher ganz wuschig – da glüht die app und möglicherweise nicht nur die.
    ach nee.die haben ja keine schwedenapp da. 😀

  24. Ich hoffe, dass REDEL gewinnt – so einen Beitrag hat Estland verdient, nachdem die mir Gram-Of-Fun geklaut haben.

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