Zyperns Beitrag für den ESC 2021: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

„El Diablo“ von Elena Tsagrinou ist Zyperns Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Bereits im November vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, dass die griechische Sängerin auf Sandro folgen wird und das Land beim ESC 2021 vertreten wird. Die zyprische Rundfunkanstalt CyBC entschied sich damit einmal mehr für einen internen Auswahlprozess. Im vergangenen Jahr hätte der in Deutschland geborene Alessandro Rütten (alias Sandro) Zypern mit „Running“ in den Niederlanden vertreten.

Geschrieben wurde „El Diablo“ von Jimmy „Joker“ Thornfeldt, Laurell Barker, Oxa und Thomas Stengaard. Die Beteiligung von The-Voice-of-Germany-Teilnehmerin Oxa lässt sogar vermuten, dass der Song in einem deutschen Songwriting-Camp entstanden ist. Artistic Director und damit für den Auftritt von Elena Tsagrinou zuständig ist Marvin Dietmann, der bereits auch das Staging des österreichischen Teilnehmers Vincent Bueno übernimmt. Die griechische Designerin Celia Kritharioti wird das Elenas Bühnenoutfit designen.

Elena Tsagrinou ist eine der talentiertesten und glamourösesten Sängerinnen der griechischen Popszene. Sie wurde 1994 in Athen geboren und nahm im Alter von 14 Jahren an der Talentshow „Greece Got Talent“ teil. Dort erreichte sie das Halbfinale. 2013 wurde sie von der Band OtherView als Leadsängerin ausgewählt und veröffentlichte mit ihnen mehrere Hits. Nach fünf erfolgreichen Jahren mit der Gruppe begann Elena ihre Solokarriere und veröffentlichte eine Single mit dem Titel „Pame Ap’Tin Arhi“ (Von Anfang an), geschrieben von Dimitris Kontopoulos und Nikos Moraitis. Zuletzt veröffentlichte sie im Juli vergangenen Jahres den Song „Pare Me Agkalia“ mit dem griechischen DJ Mike.

Zypern hat sich seit 2015 jedes Jahr für das ESC-Finale qualifiziert und 2018 mit dem 2. Platz für „Fuego“ von Eleni Foureira seine bislang beste Platzierung eingefahren. Im vergangenen Jahr drohte diese Erfolgsserie zu reißen, denn Sandros „Running“ war weder in den Wettbüros hochgewettet, noch schnitt der Song bei den diversen Fan- und Ersatzvotings besonders gut ab. Beim ESC kompakt Index landete der Beitrag nur auf Platz 39 von 41. Mit „El Diablo“ wird Elena Tsagrinou nun am 18. Mai in der zweiten Hälfte des ersten Halbfinals an den Start gehen und zur sechsten Finalteilnahme in Folge verhelfen.

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97 Kommentare

  1. Zum ersten Mal seit… äh… Jahrzehnten, dass ich den zypriotischen Beitrag liebe. Ist genau meine Mucke. Geiler Beat, griffige Hook-Line, Ohrwurm. Ist ganz ausgezeichnet.

  2. Der Nachteil ist, dass das sowieso schon mäßige Video dadurch noch mäßiger wird. Ich hab nix gegen ein geschickt eingesetztes Productplacement. Aber was war bitte das hier? Plumper geht’s ja wohl kaum. 😂

    • Ich find das ja schon lustig, dass man es so plump macht.
      Ehrlicherweise kann man eine Shampoo- Werbung ja gar nicht unterschwellig in einem Musikvideo anbringen.
      Oder soll es zufällig einer der Tänzer in der Hosentasche haben?

      Ist doch fast schon Kult in Zypern:
      Welches Video war das, in dem ständig Bananen und Ananas im Bild waren?
      Eleni Foureira?

      • So gesehen hast du recht. Es ist schon ganz lustig, so random Shampoo ins Bild zu halten. Aber ist es dann dem Lied auch zuträglich?
        Die Kunst beim Einsatz von Productplacements ist es doch eigentlich, dass diese möglichst unscheinbar und passend verwendet werden.
        Ist bei Shampoo natürlich schwierig…
        Allerdings: Ihre Frisur sieht doch so aus, als habe sie vergessen, die Haare zu föhnen. Absicht…?

    • In griechischen Musikvideos ist Productplacement nichts Neues, sondern eher normal. Das haben schon sehr viele so gemacht, z. B. auch die ESC-Gewinnerin von 2005 in ihren späteren Musikvideos. Ist das nicht auch so in amerikanischen Musikvideos? Machen das deutsche Musikacts nicht auch ab und zu, vielleicht weniger offensichtlich?

  3. Allerweltsgestampfe, zudem haarscharf an „Everywhere“ von Rita Ora dran (und das gefällt mir sogar).

    Könnte aber durchaus massenkompatibel sein, ich finde das Liedchen aus Kroatien noch schwächer.

    So etwas nimmt man natürlich in Kauf, wenn man unbedingt einen „international gestylten“ ESC-Beitrag möchte. Da ziehe ich in vielen Fällen landestypische Klänge vor.

    Aus Protest könnte ich fast eine 0/10 geben, aber für 2/10 reicht es dann doch noch. Nichts, was ich nochmal vor dem ESC hören muß.

  4. Wenn das ohne Shampoo- und Wassergedöns geschickt auf der Bühne inszeniert wird, ist eine gute Finalplatzierung drin. Gute Mischung aus Euro- und Schlagerpop, die im Gehörgang hängen bleibt, es sei denn, es wird durch übermäßige Pflegespülungen herausgespült.😏

  5. Fuego die dritte? Klar nicht unbedingt vom Sound, aber die Machart und das was man daraus auf der Bühne machen wird. Eleni-Tamta-Elena Tsagrinou – für mich enttäuschend.

  6. Keine Ahnung, ob’s am Productplacement liegt, aber bis auf die üblichen Snippets und Reactionvideos ist der Song „El Diablo“ nicht mehr zu finden (oder hat hier jemand einen (seriösen) Link parat?).

  7. Ne Frage ist das ein Werbeclip für Shampoo oder ein Musikvideo für den ESC? Mal davon gesehen, ist der Song schon tausendmal gehört worden. Und teilweise abgekupfert von Lady Gaga. Viel Aufregung um fast nix. Selten war Schleichwerbung so dreist und dumm platziert worden. Aber gegen das Video von Jendrik wird gestänkert.

  8. Hätte mit „gefällt mir weniger“ gestimmt.

    Tut nicht weh und ist auch besser als der letztjährige Beitrag, aber auch kein großer Wurf. Habe den Song schon nach kurzer Zeit wieder vergessen.

    Ach ja, erinnert noch jeman der Song an „Bad Romance“ von Lady Gaga??

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