Deutsches Vorentscheidungs-Finale 2022: Kommt der NDR an Eskimo Callboy überhaupt vorbei?

Was passiert in der ersten Märzhälfte 2022 bei der Suche nach Deutschlands Song für den Eurovision Song Contest am 14. Mai 2022 in Turin? Was man weiß, ist deutlich weniger und weniger spannend als das, was man nicht weiß. Wir wissen, dass es eine TV-Show geben wird und wir wissen, dass das Publikum transparent (gemäß HoD Alexandra Wolfslast) in die Suche nach unserem „Lied für Turin“ (kein offizieller VE-Titel, denn dieser ist noch nicht veröffentlicht) einbezogen werden wird.

Mehrere hundert potentielle ESC-Acts sollen sich beworben haben und aus Künstlerkreisen wird auch kolportiert, dass darüber hinaus andere Interpretinnen und Interpreten gezielt angesprochen werden.

Wer davon im deutschen Finale in den dritten Programmen der ARD live zu sehen sein wird, entscheidet eine ARD-interne Jury, bestehend aus Head Of Delegation Germany Alexandra Wolfslast (hier im letzten Interview mit ESC kompakt nach dem ESC 2021) und Vertretern der beteiligten ARD-Popwellen, die jedoch (noch) anonym bleiben. Den Grund dafür nennt auf Nachfrage von ESC kompakt die langjährige NDR-ESC-Presse-Verantwortliche Iris Bents: „Die Jurynamen geben wir im Moment noch nicht bekannt, um Einflussnahmen zu verhindern. Wir werden die Namen nach dem ARD ESC-Tag veröffentlichen.“

Die am ARD ESC-Tag beteiligten Popwellen sind Antenne Brandenburg, BAYERN 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, SR 1, SWR3 und WDR 2. Aus diesem Kreise unterstützen fünf Musikjournalisten (darunter wohl relativ sicher Vertreter von NDR2, SWR3 und WDR2) bei der Auswahl von voraussichtlich fünf Acts für das deutsche Finale. Fünf Acts sind das Ziel. Ob es exakt fünf Songs werden, über die zwei Jurys (Online und Radio) und das TV-Publikum abstimmen werden, lässt Alex Wolfslast offen. In einem Einspieler beim ECG-Clubtreffen in Köln spricht sie von drei bis sieben Acts.

Für Abergläubige: Vielleicht sollte der NDR nicht auf exakt fünf Acts im deutschen Finale beharren. Warum bringen überhaupt fünf Acts den Segen? Man weiß es nicht. Das letzte Mal jedenfalls, als im deutschen TV-Vorentscheid fünf Acts zur Auswahl standen, war 2008 und die am Ende gewählten No Angels wurden am Ende drittletzte – und auch das nur dank opulenter 12 Punkte aus Bulgarien für Lucy (Diakovska).

Viel, viel aufregend aber als die Frage, über wie viele Acts das Publikum beim deutschen Finale 2022 befinden darf, ist die Frage, WER wohl beim deutschen Finale in den dritten Programm (übertragen aus Hamburg, wenn wir ARD-Spekulationen glauben dürfen) dabei sein wird.

Mehrere Künstler haben ihre Bewerbung öffentlicht gemacht (u.a. Ikke Hüftgold, Planschemalöör, Daniel Schuhmacher, Janina Bey und (wahrscheinlich) Linda Teodosiu). Große Aufmerksamkeit, inzwischen sogar in der etablierten Presse, erzeugen aber vor allem Eskimo Callboy, eine Post-Hardcore Band, die international bereits eine veritable Hausnummer ist, von Blind Channel (6. Platz für Finnland beim ESC 2021) kräftig promotet wird und sehr geschickt das Kommunikationsvakuum, dass der NDR durch sein lautes ESC-Schweigen erzeugt, nutzt.

Und jetzt ist ECs brandneuer (Bewerbungs-)Song „Pump It sogar auf einem respektablen 31. Platz in die offiziellen deutschen Charts eingestiegen. Das ist besser als jeder deutsche ESC Beitrag seit Michael Schulte abgeschnitten hat und sogar besser als die allererste Xmas-Single „Little Things“ von ABBA (neu auf Platz 42). Rechnet man alle Weihnachtssong, die aktuell die deutsche Single Top 100 dominieren, heraus, rangiert Eskimo Callboy sogar fast in der „Xmas-free“ MTV Top 10.

Eskimo Callboy haben schon in den offiziellen deutschen Midweek-Charts sogar ABBA hinter sich gelassen.

Mit weit über 3 Millionen Views auf YouTube nach nur einer Woche und hunderten (!) von Reaction-Videos auf YouTube (vorwiegend aus der bestens organisierten Metal-, Trancecore- und Hardrock-Szene) stellt sich die Frage, ob die NDR-Jury überhaupt an Eskimo Callboy vorbeikommt? Wenn die Jury die Jungs nicht für das deutsche Finale nominiert, dürfte es lautstarke Proteststürme der Fanbase geben.

Die maßgebliche Hürde dürfte der Bandname sein, der in den letzten Jahren zunehmend als politisch inkorrekt identifiziert wurde wie unsere Freunde von wiwibloggs hier zutreffend hervorheben. Allerdings gibt es Eskimo Callboy bereits seit 2010 und sie haben sich auch schon öffentlich zu dieser Kontroverse geäußert. Dennoch bleibt: Eskimo Callboy ist quasi das Zigeunerschnitzel der Bubble.

Zwei Themen werden den Boulevard bei der Hype um Eskimo Callboy beschäftigen: Der (verdiente) Erfolg von Drummer David Friedrich als Gewinner der vierten Staffel der RTL-Bachelorette (2017) sowie die Diskussion um ihren Bandnamen, dessen Bestandteil „Eskimo“ umstritten ist.

Auch wenn die ARD-Vorauswahl-Jury vermeintlich von der Öffentlichkeit abgeschottet wird (gut vernetzte Branchen-Influencer, z.B. von den major labels, dürften die handelnden Personen mutmaßlich identifizieren können), stellt sich die Frage, ob sechs Entscheider die Millionen Fans, die sich derzeit hinter Eskimo Cowboy versammeln, ignorieren können?

Ein Ignorieren des E-Callboy-Hypes wäre in etwa so, als hätte der damalige NDR-ESC-Chef Dr. Jürgen Meier-Beer in 1998 die Teilnahme von Guildo Horn am deutschen Vorentscheid nicht zugelassen, weil dieser sich über alles das, was man ESC-Konventionen nennen könnte, hinweg gesetzt hat.

Nüchtern betrachtet trägt der NDR selbst eine Mitschuld, wenn es aktuell kraftvolle Headline-Phänomene wie Eskimo Callboy oder unser Zeppelin-Premierenfreund Ikke Hüftgold (der auch noch die Unterstützung der erfolgreichsten deutschen Podcaster Tommi Schmitt und – Achtung Mega-Mega-Eye-Candy – Felix Lobrecht erfährt) gibt. Wer schweigt, lässt Raum für Spekulationen wie die um die „Inuit Rufjungs“ (wie ein Co-Blogger in unserer WhatsApp-Gruppe die Pump-It-Boyz nennt). Wieso gibt es nicht einmal nach dem VE-Bewerbungsschluss am 30. November 2021 Hurra-wir-senden-noch-NDR-Signale, z.B. über die Anzahl der Bewerbungen, die next steps, die kreative Qualität der eingereichten Beiträge, die Dramaturgie bis zum deutschen Finale etc. etc.?

Einmal mehr wird die Bubble in den Nebeln von Norwegen alleine gelassen, während sogar die RAI den neuen Social-Media-Gesetzen Rechnung trägt und die Veröffentlichung der Sanremo-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer vorgezogen hat.

Die fehlende NDR-Pressearbeit macht erst den Raum frei macht für Novelty-Acts wie Eskimo Callboy. Abgesehen von einer spärlichen Presseinfo Anfang November 2021, die bei Fans wie dargestellt mehr Fragen aufwirft als beantwortet, stammt die letzte Wortmeldung des NDR von NDR-Programmdirektor und ARD-Unterhaltungskoordinator Frank Beckmann von Ende Oktober diesen Jahres, der im dwdl-Interview keck pointiert hervorhebt, dass er den ESC nicht gewinnen möchte, weil das zu viel Geld kosten würde. Diese forsche Ansage muss man sich nach dem entsetzlichen „I am sorry, Germany, zero points“ zweimal in Folge erstmal trauen.


167 Kommentare

  1. Irgendwie ist das schon vorab ein Desaster für den NDR. Nun ist der öffentliche Druck da, einen bestimmten Song jedenfalls unter die 5 zu wählen. Wenn sie es nicht machen, ist ein Shitstorm vorprogrammiert. Wenn man dann 5 Songs hat, von denen vier völlig neu sind und einer schon wochenlang in den Charts, ist das auch ungünstig. Irgendwie eine lose-lose-Situation für den NDR.

      • Ich schaue seit 25 Jahre den ESC. Hab bis vor einer Woche noch nichts von Eskimo Callboy gehört. Wenn der NDR es schafft an die vorbei zu kommen, weiß ich auch nicht mehr. Es wird höchste Zeit sich mal was anderes zu trauen und nicht immer mit nem Popact oder Ballade antreten.
        Auch wenn wir mit dem Lied nicht den Titel holen werden, würden wir ein Statement setzen,dass wir auch anders können. Zeit die eingestaubte Veranstaltung etwas aufzumischen.
        Eskimo Callboy for Turin ESC 2022

      • Wenn man sich die Views usw. ansieht, dann spielt Drangsal allerdings noch eine Klasse unter EC.

  2. Was soll denn dieser Unsinn mit den ARD-Popwellen? Deren Einbindung ist doch der komplett falsche Ansatz, weil beim ESC nicht radiofreundliche Lieder (also Stangenware) erfolgreich sind, sondern jene Beiträge, die in 3 Minuten live zünden. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Stiefel. Ist man beim NDR tatsächlich so inkompetent, dass man das nicht versteht?

    Gibt es eigentlich ein Emoji, das den Kopf auf die Tischplatte schlägt???

    • Musikredakteure sind ja nicht nur Kenner von Radiopop, sondern müssen diesen nur für die Sender auswählen. Der SWR macht hin und wieder Sonderprogramme wo die Musikredakteuer das Programm präsentieren, welches ihnen wirklich gefällt und das hört sich dann schon ganz anders an.
      Wer diesen Beruf gewählt hat, der sollte auch den ESC kennen und einschätzen können welche Musik dort Chancen hat.

      • Vielleicht sollten Radiosender genrell mal das spielen, was Radioredakteure gut finden. Dann würden nämlich auch mal wieder die Leute Radio hören, die man mit drei mal Wincent Weiss und vier Mal Ed Sheeran die Stunde vergrault hat.

    • Also mir sind die Musikredaktionen der ARD lieber als irgendwelche Vertreter der großen Plattenfirmen die einfach nur ein paar Künstler pushen wollen.

      • Nur weil was eine noch schlimmer ist, muss das andere ja nicht gleich gut sein. Das sind beides fürchterliche Ansätze. Warum erlaubt man nicht ganz einfach, dass sich ein nationaler Musikwettbewerb von hoher musikalischer Qualität entwickelt, ohne dass man einen typisch deutschen Stuhlkreis vorschaltet? In Italien und Portugal funktioniert das ja auch. In Deutschland hingegen versucht man, den ESC-Erfolg zu planen. Mit Planung kommt man beim ESC aber nicht weit.

      • @togravus
        Müsste man mal eine Aufstellung machen, wer wann der Entscheider war, und welche Musik dabei raus kam.

    • Moooooment:
      gerade die ARD-Popwellen waren es immer, die die ESC-Songs und auch die deutschen Beiträge verächtlich nicht gespielt haben. Sie haben eine absolut renitente, verstockte Haltung bewiesen. „Violent Things“ war eigentlich ein richtiger Radiotitel und wurde nicht gespielt. Selbst auf NDR 2 nur mitten in der Nacht und dann nur angespielt. Sie spielen lieber „Axel F.“ und „A la la la long“ 3x täglich bis zum abwinken.

      • Wobei es schon sehr gewagt ist, Sender wie WDR2 als „Popwelle“ zu beschreiben – unhörbarer Hausfrauensender.

      • @4porcelli

        Frage mich generell warum WDR2 anstatt von 1 Live sowie beim rbb Antenne Brandenburg statt Fritz dabei sind. Ich kann mit meinem Fernseher alle öffentlich rechtlichen Radiosender empfangen und für mich ist Antenne Brandenburg eher ein musikalischer „Gemischtwarenladen“ als eine Popwelle.🤔

      • @ESC1994 – erst mal ganz kurz – ich les Dich immer gerne, danke! Beim NDR ist es ähnlich wie beim RBB, da ist ja meine ich NDR2 (war vor 20 Jahren das letzte mal cool) und nicht N-Joy die erkorene „Popwelle“. Es klingt leider sehr stark danach, als ob die Musikredakteure eher in Richtung Hintergrund-Radiogedudel entscheiden könnten.

      • @4porcelli

        Danke erstmal fürs Kompliment.😊

        Also NDR 2 gilt offiziell als die Popwelle des NDR, und da würde ich auch eher zustimmen als bei Antenne Brandenburg.

        N-Joy ist laut Wikipedia dass „Jugendradio“, wobei die Grenzen da fließend sind finde ich.

        WDR 2 erinnert mich eher an Antenne Bayern früher, also sowas wie „80er,90er & Hits von Heute“.

      • Ich kenne Antenne Bayern jetzt nur aus meinem vorletzten Gym und das schien mir da eine ähnliche Richtung wie NDR2 – also immerhin ca 50% Chartsachen dabei. WDR2 ist wirklich der schlimmste Radiosender, den ich kenne; mein BFF stellt den reflexiv im Auto an und fängt nach 30 Sekunden immer hektisch an, ’nen besseren Sender zu suchen. Ich hab da früher die Bundesliga-Show samstags gehört, aber dank Streaming ist das nicht mehr nötig. Die Dissonanz zwischen Fußball und Jammermusik war echt surreal.

      • @ESC1994 – guck Dir am besten mal deren Playlist an, es ist einfach 90% öde und langweilig, man entdeckt da nie etwas neues oder interessantes.

      • @4porcelli

        Habe ich, erinnert mich wie gesagt an Antenne Bayern früher. Ist nicht sonderlich aufregend die Playlist, gibt aber auch schlimmeres.

        Na ja, Geschmäcker sind verschieden.

      • @ESC1994 – Ihr Bayern mögt ja auch Andi Scheuer ;-). Andererseits wurde hier Laschet gewählt. Jedenfalls bin ich gespannt, wer dann für die VE aus der Basecap gezaubert wird!

      • @4porcelli

        Einspruch!! Ich wohne in Regensburg und hätte ihn gar nicht wählen können. Und selbst wenn, bevor ich so einen schmierigen, unsympathischen Lackaffen wähle hacke ich mir lieber die Hand ab!!

        Froh dass dieser Typ weg vom Fenster ist.

      • 😉 Neben der Weinkönigin zweifellos einer der schlimmsten Ministe, den wir ja hatten. Mal sehen ob der fesche Lindner das noch toppen kann.

  3. Tja, wer keine neuen Informationen hat, der spekuliert eben wild drauf los. Nochmal zum mitschreiben, es werden Musikredakteuer die Teilnehmer aussuchen. Entweder die halten sich an ihren Beruf und werten aus, welches die für den ESC am besten geeignetesten sind, oder es kommt Druck von Außen, den ich bisher aber noch nicht sehe.
    Der hier zitierete Dienst „RedaktionsNetzwerk Deutschland “ ist ja keine Zeitschrift, sondern ein Dienst der diese beliefert, Solange der Artikel also nicht in allen Lokalzeitungen abgedruckt wird, war das nichts mit Medienkampagne, Am ehesten gelingt das sowieso der Bild, die einfach nur scheiben muss: „darf sowas Deutschland vertreten?“ und schon weiß jeder Bescheid. Bei TV-Total – vielleicht auch ohne Raab – hat das auch geklappt und wenn Böhmermann sich dahinter klemmen würde, auch. Warum hat der eigentlich keinen Tiitel eingereicht?
    Ach ja, ich hätte lieber einen Titel, der durch die Musik positiv auffällt.

  4. Ich habe bis jetzt eurer Seite abonniert weil ich mir dachte dass es eine neutrale Seite ist was ESC NEWS angeht aber jetzt ist mir klar dass es hier auch um Werbung geht und zwar für Eskimo callboy . Ob eine Musik besser oder schlechter ist können die Menschen und die Musik experten selbst entscheiden und besuchen eure wohlwollende nett gemeinte Tipps natürlich nicht . Ihr werden sicher mit euren witzigen Werbungen für die ihr Geld bekommt die Entscheidung der Jury oder Menschen nicht beeinflussen können. Das ist ja nun ganz klar was das Ziel dieser Seite ist 👎. Es tut mir echt leid . Bin hier weg👋 . Viel Erfolg !

    • Ja mir ist auch gerade aufgefallen. Die stellen solche Texte immer wieder mit Absicht rein mit der Hoffnung die ESC Jury oder Menschen finde ich dich zu gewinnen. Das finde ich auch nicht cool . Ich finde alle oben genannten ESC Optionen die bis jetzt bekannt gegeben wurden Sowieso fürchterlich und es wäre echt ne Katastrophe wenn die hingeschickt werden . Aber gut dann schaffen wir diesmal auch den letzen Platz ! Toi toi toi ! Entweder finden wir wirklich einen guten Musiker oder lassen wir es lieber mit ESC sein .

      • Wie kann man ernsthaft glauben, dass Eskimo Callboy Letzter werden würden :’D Mit Millionen Klicks, auch von internationalen Zuschauern. Selbst wenn man das Lied nicht mag, was ja legitim ist, kann man doch nicht so verblendet sein.

    • Du hast offensichtlich gar nichts verstanden. Das hier ist ein Blog VON Fans FÜR Fans. Und alle Blogger machen den Job hier ehrenamtlich weil es ihnen Spaß macht und Freude bereitet uns mit News und Geschichten rund um den ESC zu versorgen. Sie bekommen das nicht bezahlt auch nicht fürs Werbung machen. Und wenn sie für eine Band oder Interpreten mal Werbung machen was den Bericht hier über Eskimo Callboy sicher nicht ist, dann weil sie dafür brennen wie es z.B. bei Peter und ABBA der Fall ist. Und dafür werden sie sicher nicht bezahlt und ich kann mir auch nicht vorstellen das das deren Beweggrund wäre hier zu schreiben. Schade das du gehst lieber Jonas. Dir noch ein derbe nices Leben😉

      • Apropos ABBA: Ich darf noch einmal versichern, dass keiner von uns Bloggern für irgendwas bezahlt and irgendwie anders honoriert wird. Ganz im Gegenteil, wir investieren Freizeit und zuweilen auch Geld. Ab und zu bekommen wir Promoartikel, die verlosen wir dann bei Lesergames oder anderen Gewinnspielen.
        .
        Im übrigen lag es mir fern, hier „Werbung“ für Eskimo Callboy zu machen und ich denke, wenn man meinen Text sorgfältig liest, dann kommt man auch nicht zu diesem Schluß. Ich wollte mich lediglich mit dem Phänomen auseinandersetzen, wie sich eine Bewerbung für den deutsche Vorentscheid 2022 plötzlich in der öffentlichen Wahrnehmung verselbstständigen kann. Und das ist ganz objektiv so. Ich mag den EC-Song nicht einmal, aber wir haben zuletzt bei Blind Channel gesehen, dass Irgendwie-Hardcock beim ESC erfolgreich sein kann. Ich mag ABBA und bin etwas erschrocken, welche Polarisierungen meine EC-Analyse/-Frage auslöst…

      • Hey Thilo, danke für den lieben Kommentar, aber wie heißt es so schön „Don‘t Feed The Troll“. Ich denke, es ist vergebene Liebesmühe bei den beiden, die zufällig und ganz unabhängig voneinander diesen Blog heute gefunden haben.

      • @Thilo
        Natürlich hast du Recht, aber trotzdem ist das ein Totschlagargument. Wenn jemand wie Peter eben sehr deutlich seinen Geschmack hier zeigt, dann darf man das meiner Meinung nach auch bennenen, wenn man das Gefühl hat, er will vielleicht auch dafür Wernung machen. Ich findes es ist eherlicher sowas offen anzusprechen und dann sollte man durchaus auch darüber diskutieren können. Denn natürlich kann auch ein Fan-Blog einen Einfluss haben, ob und wie groß der ist, wissen wir nicht, aber ganz unterschätzen sollten wir Benny und Co. nicht.

  5. Na ja, nüchtern betrachtet wäre es äußerst ungeschickt von den Verantwortlichen, Eskimo Callboy nicht für die VE zu nominieren. Aber, sorry, ich würde den Bürokraten der ARD durchaus zutrauen, dass sie sich an so einem Klein-Klein wie dem Bandnamen stören.
    Ich muss sagen, ich bin doch positiv überrascht, dass sich nach dem Desaster der letzten Jahre doch relativ viele Künstler*innen für die VE beworben haben. Und sogar welche, die schon einen gewissen Namen haben (vom persönlichen Geschmack mal abgesehen.😉)
    Ich denke, man hätte durchaus eine VE mit mindestens 10 Acts füllen können.

    • Hey *Gaby* schreibe du bitte auch deinen echten Name hier denn ich habe mir alle deine Kommentaren auch bis jetzt gelesen und weiß was du eigentlich hier willst ! Diese Seite ist einfach eine FAKE Seite bei der jeder die Freiheit hat sich innerhalb 5 min und zwar mit der gleichen Email mit 10 unterschiedlichen Namen zu kommentieren . Ich muss auch leider eure Seite verlassen weil die Infos und die Kommentare hier einfach Fake sind . Ciao

      • und woher wissen wir das du nicht Fake bist. Was sind hier bloß für Trolle heute das ist unglaublich. Nur zur Info ich kenne Gaby hier schon seit gut 2 Jahren und sie ist eine Seele von Mensch. Eine Gewisse Anonymität haben hier viele aus persönlichen Schutzgründen was vllt auch verständlich ist aber sicher ist hier das wenigste Fake. Komischerweise seit hier über den deutschen VE Berichtet wird nimmt das aber überhand mit Kommentaren von Leuten die man vorher nie hier gesehen hat. Aber deswegen hier gleich den erstbesten User so zu beschimpfen geht gar nicht und erst recht nicht unsere Gaby.. Sollte das aber wirklich eine andere Gaby sein entschuldige ich mich für meinen Kommentar

      • Lieber Thomas, Du wirst es nicht glaube, das ist mein richtiger Name.na ja, eigentlich Gabriele, aber man nennt mich gemeinhin Gaby.😀😉
        Ich habe nur einen Namen hier und nur eine E-Mail.😉

      • Es ist echt bizarr, gerade Dich als regelmäßige Kommentatorin hier als „fake“ zu bezeichnen.

      • Solche blödsinnigen (sorry, den Ausdruck) Kommentare von diesem „Thomas“ habe ich echt selten gelesen. Liebe Blogger, nehmt Euch das nicht so zu Herzen. Ihr macht einen guten Job.

        P. S. Natürlich hätte ich mir einen „anonymisierten“ Namen geben können. Aber ich dachte, warum, so schlimm ist der Name nun auch wieder nicht. Und ich finde es eigentlich ganz nett, wenn man jemandem mit dem richtigen Namen ansprechen kann. Aber das kann (und sollte) jede*r handhaben, wie er/sie möchte.🙂

  6. Oh Mann, oh Mann, lieber Peter,

    Der Absatz in deinem Artikel „Und jetzt ist ECs brandneuer (Bewerbungs-)Song „Pump It„ sogar auf einem respektablen 31. Platz … rangiert Eskimo Callboy sogar fast in der „Xmas-free“ MTV Top 10“ zeigt deutlich wie verschwommen und gewollt man sich bestimmte Dinge solange herumdreht wie es einem gefällt nur um was positives darzustellen.
    Kurzum und verständlich ausgedrückt: Wie ich aus Scheiße Gold machen kann!

    • Kannst du das etwas genauer ausführen? Ich finde Platz 31 in den Charts auch nicht schlecht und dass gerade durch die ganzen Streaming-Playlists einige Weihnachtssongs „hochgespült“ werden, die zu einer andere Zeit vielleicht nur so weit vorne stehen würden, lässt sich ja ich nicht wirklich bestreiten.

  7. Natürlich kommt der NDR an Eskimo Callboy ganz gut vorbei! Bei Aly Ryan hat es leider nicht gefunzt und das Ergebnis ist bekannt!

    • Aber Aly haben sie doch am Vorentscheid teilnehmen lassen – der Vergleich ist also schief.
      Was die Callboys betrifft: Wenn die Verantwortlichen Besseres für den Vorentscheid finden, können sie die Castroper gerne außen vor lassen; aber was besser ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters. So oder so wird es ein großes Geheule geben.

      • Die Callboys würden beim NDR eh nie gewinnen dürfen – sie sind ja aus NRW und nicht aus Hamburg.

  8. Ich kann ja mit dem Werk von EC gar nichts anfangen und möchte daher auch nicht dass sie uns in Turin vertreten, aber diese vergiftete Stimmung hier macht mich irgendwie traurig, dafür bin ich nicht vor über zwei Jahren auf diese Seite gekommen. 🙁

    • Da kann ich nur raten, die Beiträge bzw. den Kommentarbereich zum deutschen ESC-Beitrag zu meiden und sich ganz auf Länder wie Portugal zu konzentrieren, da ist es immer schön.

  9. Ich denke der NDR kommt daran vorbei. Warum? Ich glaube nicht das es gewünscht oder erlaubt ist, das die möglichen Teilnehmer, Ihre Titel schon als Teilnehmer o mögliche Teilnehmer benennen oder veröffentlichen sollten. Denn das führt ja zu einer echten Verzerrung der Vorentscheidung. Ich denke das der NDR ein Stillschweigen vereinbart hat oder in den Regeln verankert hat. Und ich finde es jetzt schon unfair. Der Song ist jetzt schon zu erfolgreich das es überhaupt noch einen gleichberechtigten Wettbewerb gibt. Und die Frage stellt sich ja warum bisher kein anderer Künstler mögliche ESC VE Musik präsentieren… Ich finde die Nummer ganz witzig und es wäre zur VE bestimmt live sehr spannend gewesen zu sehen wie das läuft. Aber so bin ich auch gegen eine Teilnahme. Aber vielleicht ist das Ganze einfach nur ein Marketing Gag. Es pusht die Nummer schon alleine wegen der Diskussion….da brauchen die Jungs doch gar keinen ESC

    • In den FAQ zur Bewerbung gab es eine solche Klausel zumindest nicht, es wurde nur allgemein auf den 1. September verwiesen. Ich halte das Fehlen einer solchen allerdings auch für unklug und habe ja schonmal darauf hingewiesen, dass es da sicherlich Diskussionen geben würde, wenn EC mit einem bereits veröffentlichten Song in der Show wären.

  10. Was ich weiß:

    Ich gebe zu, dank ESC Kompakt und den Überschriften, was Google aus anderen Artikeln anzeigt, weiß ich, dass Eskimo Callboy sich offizell zum Vorentscheid beworben hat. Ihren Beitrag „Pump It“ habe ich noch nicht angehört. Das mach ich erst, wenn er offizell auf der Teilnehmerliste steht. Von der Band habe nicht viel gehört oder gesehen. Aber dank Überschriften von Artikeln und ESC Kompakt, weiß ich,…

    …dass sie aus Castrop – Rauxel kommen.
    …dass sie Post – Hardcore – Rock machen.
    …dass sie anscheinend witzige Lieder produzieren.

    Meine Meinung zum Artikel:

    Er ist sehr intressant. Und für mich wirkt er nicht das er schreit: „WÄHLT ESIMKO CALLBOY! DIE SIND GUT! #EskimoCallboyforGermany“ oder so. Ich finde Eskimo Callboy, Ikke Hüftgold usw. sind nur die Spitze eines Eisbergs. Und mit dem Wort „Spitze“ soll es was heißen. Und auch ich bin gespannt wie viele sich nachdem Desaster beworben haben.

    Fazit:

    Es kann sein, dass der NDR vielleicht diesen Hype ausnutzt und Eskimo Callboy in den Vorentscheid lässt, in der Hoffnung das was zählbares rauskommt. Aber das ist nur eine Vermutung.

    Das wars, schönen 3. Advent noch. 🙂

  11. Es ist schon etwas vermessen auf ein Interesse der ESC-Fanbase zu schließen, wenn ein Act durch die eigenen esc-fernen Fans in den Charts nach oben gespült wird.
    Auch halte auch ich es für parteiisch, wenn im Vorfeld der VE vermehrt über einen Kandidaten berichtet wird.
    Solange das Teilnehmerfeld nicht feststeht, wäre es für eine angemessene Berichterstattung wichtig Zurückhaltung zu wahren und den Auswahlprozess nicht zu beeinflussen. Da darf man sich nicht wundern, dass manche Künstler sich dem Theater nicht aussetzen wollen.
    Eine öffentliche VE war übrigens doch gerade von der ESC-Fanbase gefordert worden, wird aber durch das Aufbauschen eines Acts wieder in Frage gestellt, wenn man im Vorfeld schon einen Favoriten ausruft.

  12. Ich verstehe diese ganzen Vorwürfe hier nicht. Meiner Meinung nach guter Artikel! Ich hoffe der NDR lässt die Callboys beim Vorentscheid mitmachen.

  13. @Benny
    Warum ist doch ein Blog und damit durchaus was Persönliches von den Bloggern. Und war ja nicht böse gemeint, sondern das ist eben die Einschätzung eines Bloggers von mir.

  14. Was einige hier mal wieder haben…
    ESCkompakt ist eine privat finanzierte Webseite, die berichten kann, über wen und was sie will und keinerlei Neutralität verpflichtet ist, sich aber, zumindest meinem Eindruck nach, in den allermeisten Fällen um Ausgewogenheit bemüht.
    Würden hier täglich à la Yellow-Press irgendwelche „Fährt-Helene-Fischer-zum-ESC“-Spekulationsartikel ohne valide Grundlage gepostet werden, könnte ich gewsse Kritik daran ja noch verstehen, aber EC haben öffentlich bekanntgemacht, sich beworben zu haben und da sie wahrscheinlich der größte Name in Deutschland sind, der sich zur Zeit für den ESC interessiert, drängt sich eine Berichterstattung über sie doch geradezu auf; sonst kommt doch sowieso wieder nur Genörgel, warum den über The-Voice-Versager berichtet wird, die ja nichts gerissen hätten, was die überhaupt beim ESC wollen und ob sich denn keinerlei Star mal bewirbt.
    Und wer nun ernsthaft glaubt, dass ESCkompakt die Mehrheit der deutschen (Medien-)Öffentlichkeit in irgendeiner Weise beeinflussen oder gar manipulieren kann, dem möchte ich gerne mal 2018/19 in Erinnerung rufen, als mindestens drei Viertel der Kommentatoren (mich eingeschlossen) und Blogger in unterschiedlichen Radikalisierungsgraden dafür waren, Aly Ryan zum ESC zu schicken. Und wo ist sie dann im Televoting gelandet? Genau: Auf Platz 4, gerade mal 23 Stimmen vor Platz 5, während der Beitrag, der hier mit Abstand am schlechtesten wegkam, gewonnen hat.
    Soviel dazu!

  15. Manche Menschen haben Probleme, erstaunlich.

    Natürlich wird der NDR EC ignorieren, wo kommen wir denn dann hin? Mitbestimmung der Fans? Ich bitte Euch!

    Lustig übrigens der Hinweis von wegen Wettbewerbsvorteil. Als wenn das je ein Hinderungsgrund gewesen wäre.

    Mittlerweile kommt es mir eh so vor, dass es sich eingebürgert hat, immer nett, immer ausgewogen und immer rücksichtsvoll mit anderer Leute Meinung sein zu müssen und ohne Risiko in den ESC zu gehen – wie anstrengend und wie blutleer.

    Für die Kandidatenauswahl verspricht diese Herangehensweise nur folgended: fifty shades of nothing. Aber zum Mitklatschen und Betroffensein, bitte!

    • Warum kommentierst Du eigentlich? Du meckerst immer nur – gibt einiges zu Meckern aber wenn alles so schrecklich ist, solltest Du Dir vielleicht eine neues Hobby suchen, Mixed Martial Arts oder so.

      • „Du meckerst immer nur“ – das stimmt so nicht ganz! Im Blogger-Advent heute über Abba hat er sich zwar fremdgeschämt, war zornig und es haben sich ihm die Fußnägel nach innen gedreht, aber er hat sich positiv zu Abba bekannt („Abba-Fan der ersten Stunde“) und er hat die Verschiedenheit der Geschmäcker als etwas Gutes beschrieben. Das hat mich doch gleich, passend zum dritten Advent, in vorweihnachtliche Stimmung versetzt 🙂

      • Lach, der eine Satz hat mich tatsächlich heute Vormittag davon abgehalten, zu reagieren!

  16. Wenn ein Song sehr kontrovers aufgenommen wird, ist das in der Regel ein gutes Teichen für seine Erfolgschancen beim ESC.

    Was ich mir wünsche, dass es nicht nur diesen einen aussichtsreichen Beitrag gibt und wir einen berechtigterweise spannenden und interessanten Vorentscheid erleben werden.

    Der Artikel stellt sehr gut heraus, was wir vor allem kritisieren müssen am NDR, nämlich diese Informations-Bunker-Politik. Falls ihr mal wieder die Möglichkeit zu einem Interview habt, fragt bitte mal, was der Grund dafür ist.

    • Auf das Argument der Polarisierung habe ich gewartet:
      erst für Empörung sorgen und dann dieses Moment noch als Bestätigung für den Hype sehen. Herrlich !

      • Ich meinte vom Geschmack her kontrovers. Netta hatte z.B. mit ihrem Beitrag viele Hater und Lover. EC macht, was sie immer machen, soweit ich mich informieren konnte. Ich kannte die vorher nicht. Es ist keine Empörungsband.

  17. Wenn Jonas? Janosch? und Thomas nicht mehr hier sind, gehe ich auch – wo sie doch so viele interessante Beiträge geschrieben haben! Ehrlich, was ist das für ’ne Taktik? Dass irgendwelche Goldkehlchen sich hypten, war ja noch eine verständliche Strategie aber nur gegen jemanden zu posten ist einfach bizarr. Macht weiter wie bisher, Junx (OK, mehr ESC Kompakt privat wäre natürlich cool ;-)).

    • „Das ist ein Reggae-Song mit deutschem Rap, durch den ich insbesondere die jüngere Zielgruppe ansprechen und vor Drogenmissbrauch warnen möchte.“

      Da muss der NDR doch zugreifen. Reggae bringt uns zurück in die Top 5 („Lass die Sonne in dein Herz“), Deutsch-Rap ist hierzulande doch irgendwie immer aktuell und eine Botschaft hat das Lied auch! 😝

      • Reggae kombiniert mit Rap? Das klingt doch interessant. Wäre schon auf den Song gespannt. Warum nicht?🙂

  18. Lasst uns doch bitte einfach aufhören zu streiten! Uns alle verbindet ja die Liebe zu Musik und zum ESC. Vielleicht sollten wir daher einfach nicht so streng mit anderen ins Gericht gehen. Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Musikgeschmack und wer an der deutschen Vorentscheidung 2022 teilnimmt, entscheiden nun mal nicht wir Fans, sondern die vom NDR bestimmte Jury. Daher sollten wir doch einfach versuchen, die Zeit bis zur Bekanntgabe der Teilnehmenden nicht mit Streitereien und Beschuldigungen zu vergeuden. Stattdessen sollten wir gerade in dieser Zeit vor Weihnachten versuchen, keinen Hass oder böse Worte zu verbreiten und lieber versuchen, Toleranz und Mitgefühl auch (anonym im Internet) zu leben. Denn wir sind alles nur Menschen mit Gefühlen und wollen auch in Ruhe und Frieden miteinander auf der Welt leben. 🙂 Lasst uns daher alle anderen Meinungen wenigstens respektieren und unser Augenwerk auf wichtigere Dinge lenken, die in dieser schwierigen Zeit mehr Beachtung benötigen sollte.

    • Seit wann wollen die Menschen denn „in Ruhe und Frieden miteinander auf der Welt leben.“ Ein Blick in die Geschichtsbücher beweist doch das genaue Gegenteil. 😢

      Aber vielleicht können wir ja hier auf ESCK damit beginnen, eine bessere Welt zu bauen. 🙂

      • Dachte da eher an das Grundbedürfnis, in Ruhe und Frieden zu leben. Natürlich gab es da in der Vergangenheit leider gegenteilige Ereignisse. Da ging es dann auch zum Teil zum Machtansprüche einzelner Menschen, die mit Gewalt durchgesetzt werden sollten. 🙁 Aber im Grunde will doch jeder Mensch einfach nur in Ruhe und Frieden leben. Das hoffe ich zumindest.

      • Es wäre schön, wenn ich Deine Zuversicht teilen könnte, aber wenn es um mein Menschenbild geht, bin ich leider eher bei Schopenhauer. 🙁

      • Machiavelli charakterisiert die Mächtigen und/oder Intelligenten, Schopenhauer den Rest unserer traurigen Spezies …

      • Ich finde es unfair, dass Du alle außer uns als traurig bezeichnest (an alle Mitleser – das war natürlich ironisch).

      • Na ja, ich finde, dieses Forum lebt schon von der kontroversen Diskussion.Bin ja jetzt kein Fan von Eskimo Callboy, d. h. ich stehe ihnen relativ neutral gegenüber. Nur, wenn jemand die Arbeit der Blogger*in in den Schmutz ziehen will, und mit Unterstellungen „arbeitet“, werde ich sauer!😡

        Branko hat schon recht. Die Zeit ist sowieso schon schwierig genug, muss man sich nicht mit so sinnlosen Streitereien belasten. 🙂

      • Solche Trolls tauchen ja beinahe jede Saison mal auf und sind dann auch ganz schnell wieder weg. 🙂

    • Dachte da jetzt nicht an Karneval, sondern eher auf gesellschaftliche, soziale oder eben auch existenziell bedrohende Probleme. Meiner Meinung nach gibt es einfach wichtigere Dinge im Leben, als sich z. B. über Artikel in einem ESC-Blog aufzuregen oder zu ärgern. Da ging es mir auch um die Diskussionen in den Kommentaren auf dieser Seite. Bin halt mehr für Harmonie! Wollte niemandem damit zu nahe treten. Allgemein wird im Internet der Umgangston leider immer härter und verletzender.

    • Bitte nicht. Die – lahm durch „Verzögerungen bei der Übermittlung der Corona-Zahlen“ and das RKI vertuschte – Explosion der Infektionen nach dem Chaos am 11.11. hat gereicht. Frau Reker sagt das sei ja OK, ist ja Tradition – na ja, mit ausreichend Morphium kann man das wohl so sehen (kein Diss, die Frau hat da wirklich einige Anzeichen, vermutlich Behandlung des Attentats).

      • Keine Angst, Porcelli, das war nur ein Scherz.

        Trotzdem: ich freue mich immer aufs Karneval. Letztes Jahr habe ich einfach die live-streams aus der „Lotta“ (ohne Gäste, versteht sich) von zuhause in Italien mitverfolgt. Und dieses Jahr werde ich das auch machen.

      • Ich fliehe immer aus der Stadt – man muss glaube ich wirklich dafür geboren sein. Allgemein finde ich, dass Köln sich keinen Gefallen mit der „besauft Euch hier bei Karneval/CSD“ Einstellung macht.

      • @4porcelli

        Keine Sorge, ich stalke dich nicht. 😉

        Ich kann mit Karneval oder Fasching wie man hier bei mir sagt gar nichts anfangen, schon früher als kleiner Junge gar nichts damit anfangen. Hier bei mir in Regensburg ist es zwar nicht so krass wie z.B. in Köln oder Düsseldorf, aber dennoch bekomme ich bei dieser aufgesetzten guten Laune und der schrecklichen Musik Aggressionen. Wenn ich mir dann auch noch vorstelle wie in den von mir genannten Städten tausende Leute besoffen rumgröhlen und es überall danach nach Erbrochenen und Urin stinkt wird mir ganz anders.

      • LOL – Du kannst mich ruhig stalken, Du bist ja interessant. Du hast das aus meiner Sicht sehr gut beschrieben; ich fand als ich klein war, die Umzüge montags immer ganz cool, aber das ganze ist inzwichen mehr ein Asi-Event (nicht exklusiv; nicht gegen @Italojeck, gerichtet). Weil Karnevalszeit meist nicht so die tolle Urlaubszeit ist, bin ich oft am DI Abend zurückgekommen und es ist so, wie Du beschreibst; Besoffene torkeln nervig grölend durch die Strassen und es stinkt überall. Und die Musik ist wirlich unterirdisch, kann man vermutlich nur besoffen ertragen. Es sind allgemein auch die sonst immer verklemmten Kollegen, die das toll finden.

      • Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die Wiesnzeit in München. Da ist auch geflohen, wer konnte. Einer Freundin von mir, die in der Nähe der Theresienwiese wohnt, hat mal einer in den Briefkasten gepinkelt. Der muss entweder 2 Meter 50 groß gewesen oder auf eine Kiste gestiegen sein …

      • Irgendwie auf ne Kiste getorkelt, die sein Kumpel aus dem Müll geklaubt hat. Finde das alles echt asozial.

      • Ich bin halt nicht BB ;-).
        Apropos: interessanter und recht detaillierter Artikel zur (neuen?) deutschen Außenpolitik im Kölner Stadt-Anzeiger (wirklich) – rec’d!

      • You should know me better… nein, ist wirklich recht objektiv und stellt die Herausforderungen der deutschen/westlichen Außenpolitik in Zusammenhang mit unterschiedlichen Interessen in der Koalition.

      • Warte, ich schick Dir den Link auf ET auf nem älteren Thread – check einfach gleich Deine Notifications.

  19. Mein Gott…
    Ich selbst habe hier auf dieser Seite das erste Mal in meinem Leben von EC gehört und bin ( als vielseitig musikbegeisterter Mensch ) unvoreingenommen an diesen Act rangegangen.
    Muss sagen dass mir das Gesamtpaket super gut gefällt und das sage ich obwohl ich weder einen Nutzen an meiner Aussage habe noch diesem Genre als Fan angehörig bin.
    Warum sollten jene welche diesen Song millionenfach angeklickt haben gleich alle gekauft sein!?
    Er fetzt einfach richtig, geht in die Gehörgänge und wird sicherlich nicht überhört werden können.
    In dieser bescheidenen Coronazeit sicherlich der optimale Titel um sich mal den ganzen Frust ( welchen sicherlich auch in dieser Diskussion bemerkend ) von der Seele schreien oder rauslassen zu können.
    EC wird, und da lege ich mich fest unser Song für Turin wenn sie im Vorentscheid gelistet sein werden 🙂

    • Frust (gegen corona) von der Seele schreien war allerdings, was in Rotterdam geklappt hat; nächstes Jahr wird was anderes funktionieren, glaube ich.

  20. Ich kann Goynen67 in seinem Kommentar weiter oben (15:09 Uhr) nur zustimmen. Für mich ist das keine schöne VE mehr, wenn Titel dabei sind, die schon vorher in den Charts große Erfolge hatten. Ich fand das schon 2005 (Gracia) oder 2016 (Jamie-Lee) ärgerlich. Auch VEs, bei denen im Voraus ein Titel stark in den Medien gehypt worden war (z.B. 1998), sodass andere Titel chancenlos waren, fand ich äußerst problematisch.

    Meiner Meinung nach sollte es verboten sein, mehrere Monate vor der VE seine Bewerbung dafür anzukündigen und erst recht, dann noch den entsprechenden Titel gleich mit zu veröffentlichen.

      • @Thomas M. (mit Punkt)
        was verstehst du denn nicht?
        ich habe den faden durchgelesen und festgestellt,daß sich auch einige stammleser hier jetzt gegen die praxis stellen,daß man song früh bekannt gibt und ihn auch bei youtube ect. reinstellt – man will lieber wieder eine „black box“ – die hat sich ja bestens bewährt in 2019.
        die regeln sind doch klar definiert – alles ab dem 1.9.2021 darf teilnehmen und sollen jetzt alle bewerberacts (über 1000?) ihren song deswegen für ggf. monate zurückhalten?
        die müssen auch mal an sich selbst denken und ihr karriere im blick behalten.

      • Von „Black Box“ redet keiner.
        Es wäre nur fairer, wenn die Songs mit gleichen Bedingungen an den Start gehen, indem sie gleichzeitig veröffentlicht werden. Außerdem ist es praktisch, weil so direkt alle Karten auf dem Tisch liegen und sich keine Erwartungshaltungen aufbauen, die dann nur enttäuscht werden können. Dieser Stichtag kann von mir aus auch drei Monate vor der Show liegen; Hauptsache ist, es gibt ihn überhaupt.
        Der späte Bewerbungszeitraum ist da natürlich kontraproduktiv, ich denke aber, das lag auch daran, dass man das Format erstmal in trockene Tücher bringen wollte und sollte man es nächstes Jahr fortsetzen, wird dieser sicherlich nach vorne verlegt.

        Ich denke dabei vor allem an 2016, als es durchaus Diskussionen gab, dass Jamie-Lee und Avantasia Vorteile dadurch hatten, dass ihre Songs schon seit Monaten bekannt waren. Wenn jetzt nach einem möglichen EC-Sieg wieder dasselbe passiert, hat der NDR direkt das nächste beschädigte Format, hätte dies aber sehr leicht verhindern können.

        Generell wissen wird aber auch noch gar nicht, ob sich EC nur mit „Pump it“ oder noch mit andere Songs beworben hat, regelkonform wäre das ja gewesen.

      • Jetzt wo du das schreibst, auch Alex Diehl war schon vor dem Vorentscheid mit seinem Lied in den Charts und durch die sozialen Medien gegangen. Also die gesamte Top 3. Schon auffällig. Andererseits hat uns 2004 aber auch einen hochklassigen Vorentscheid beschert, wo alle Acts über die Charts- bzw. VIVA-Hürde springen mussten.

      • @lasse braun: „was verstehst du denn nicht?“

        Erstens verstehe ich nicht, wozu ich eine Taktik brauchen sollte, „um zu argumentieren“.

        Zweitens war mir zuerst nicht klar, warum ich auf einmal ein EC-Gegner sein sollte, aber ich kam noch vor dem Fragezeichen-Setzen drauf, dass Du damit nicht den ESC meintest, sondern Eskimo Callboy. Aber auch da bleibt immer noch die Frage offen, warum Du mich als Gegner dieser Gruppe siehst, so schlimm finde ich die gar nicht, ich hatte ja schon mal geschrieben, dass mir die Eurodance-ähnlichen Passagen zwischen dem blöden Gebrüll außerordentlich gut gefallen; an dem „Trance“ in dem hier so oft beschrieben „Trancecore“ scheint wohl ein klein bisschen was dran zu sein (auch wenn mir „Trance“ einfach so, ohne das „core“, wesentlich lieber wäre).

        Und drittens: Wieso „Taktik“ und wieso „neu“? Wie ich vermutlich (mehr als) oft genug hier verlautbaren lassen habe, war ich mit dem Ergebnis der VE 2019 höchst zufrieden (der Platz für Deutschland beim ESC ist für mich übrigens eher nachrangig, mir tat das internationale Ergebnis halt für die S!sters leid) und ich war schon immer für eine „Black Box“ gewesen, also für das möglichst lange Unter-Verschluss-Halten von Titeln. Das Problem 2019 war für mich eher der hysterische Hype im Vorfeld um eine bestimmte VE-Teilnehmerin (zum Glück nur unter ESC-Fans, also nicht ganz so schlimm), Es wäre m.E. noch besser gewesen, die Titel vorher gar nicht zu veröffentlichen. Hätte es diesen Fan-Hype nicht gegeben, wäre den beiden Siegerinnen bestimmt fairer begegnet worden und der NDR wäre vielleicht motivierter gewesen, etwas in deren Finalauftritt zu investieren. Im Unterschied zu so vielen hier, die sich Hypes um die deutsche VE zu wünschen scheinen, verdirbt mir so etwas die Freude am Vorentscheid.

        @floppy1992: Volle Zustimmung zu den gleichen fairen Bedingungen und dem, was Du über die Gefahr einer sich aufbauenden Erwartungshaltung schreibst.

      • @Thomas M. (mit Punkt)
        mein hinweis zu 2019 hat mir dir oder deine meinung dazu (die mir bis jetzt gar nicht so geläufig war) nichts zu tun,eher damit,ich ich noch heute der meinung bin,daß zuviel geheimhaltung und die damit verknüpften extrem kurzen veröffentlichungenvorlaufzeiten nicht zielführend sind.
        das du 2019 im team S!sters warst,ist mir neu.🤠
        lasse war ja im team lilly among the clouds.
        dein post von 20.06 führt noch mal auf bzw. stimmt weiter oben bereits formulierten positionen zu,daß du eher wenig davon hälst,frühe veröfentlichungen überhaupt zuzulassen – da zähle ich halt 1+1 zusammen und komme…lassespezialgedankengang…zum fazit,daß man eine neue strategie/taktik wählt,um EC in frage zu stellen.🤡
        dem ist nicht so – verstanden und sorry,daß ich mich jetzt nicht im detail genau erinnern kann,wer von den stammpostern hier jetzt für EC oder eher dagegen ist – da ist mittlerweile eine menge input und das mußt du mir nach möglichkeit nachsehen.
        wir haben unterschiedliche ansichten zum ablauf von vorentscheiden und ich plädiere da eher für transparenz.

        @floppy1992
        doch lasse redet immer von „black box“ – ist wie endboss(saisonbegriff 🤣) ,die hex,alarmsirene usw.

  21. moin!
    man,hier ist ja richtig partystimmung! 🥳
    vergißt den SCC nicht – um 24.00 ist sense – warte immer noch auf erläuterung der panzergeschwader – das hat mich echt beschäftigt. 🥶

    …sollen EC wegen der PC sich jetzt etwa umbenennen?
    texte umschreiben?
    dann doch lieber nicht teilnehmen und damit flagge,sprich klare kante zeigen! 🏴‍☠️

    wiwibloggs nehme ich in diesem zusammenhang nicht besonders ernst aber es wird spannend sein,falls EC tatsächlich erwählt werden,wie sich die beiden oberprotagonisten und superbeeinflusser von WB dann positionieren.
    da wird die schwurbelkunst (zu texten!) von william ganz sicher auf eine sehr harte probe gestellt.🤣

    die ganze diskussion im vorfeld könnte dann letztendlich dazu führen,daß der NDR lieber den geschmeidigen weg geht und EC mal eben aus PC-gründen still und leise unter den tisch fallen läßt.

    ein gutes hat das ganze aber auf jeden fall – es ist endlich mal was los im deutschen vorentscheid!🤠

    • Die WiWiblogger würden das sicher begeistert bejubeln; es ist ja auch bei den Lesern von ESC-Blogs zu beobachten, dass gerade die Leute, die meist Schlager und Balladen mögen, auf einmal Rock entdecken, wenn es ausreichend Metal oder Hardcore ist. Irgendwann entdecken die Kollegen dann vielleicht auch mal Rap.

  22. Erste Entscheidung bei TVOG heute Abend: Ann Sophie ist leider nicht im Finale. Waren aber beides starke Auftritte im Team Johannes. Und Ann Sophie hat sich sehr tapfer geschlagen! Sie kam sogar weiter, als ich dachte – und das ist doch auch schon stark!

  23. Kurz: Ja. Der NDR wird schließlich zu nichts gezwungen, auch wenn ich hier im Artikel den Eindruck bekomme, dass das unterschwellig versucht wird.

    Lang: Die Einzigen, die hier irgendeinen „Druck“ ausüben, sind EC-Fans. Und ihr. Wenn sie nicht reinkommen, wird halt kurz geweint, aber das legt sich wieder wie bei Drangsal auch.

    Und dass ihr EC ganz toll findet, dürfte hier inzwischen jeder mitbekommen haben. Es ist auch klar, dass ihr schreiben könnt, was ihr wollt. Es darf trotzdem angemessen kritisiert werden.
    Z.B. dass dieser Hype, von dem geschrieben wird, nicht unwesentlich durch euch hevorgerufen wurde. Oder dass dieser Artikel inhaltlich leer ist und am Ende nur weiterere Werbung für EC ist. Oder dass der angesprochene „Druck“ auf den NDR, über den hier philosophiert wird, durch den Artikel noch weiter erhöht wird, indem man suggeriert, dass es einen nationalen Aufschrei geben wird, wenn EC nicht Deutschland vertreten wird. Oder dass der Titel Bild-Niveau hat.

    Fazit: Wir wissen nichts und spekulieren macht Spaß. Man kann es aber auch übertreiben.
    Ich wäre auch nicht abgeneigt, wenn es EC werden würde, aber in so einer Situation wartet man halt ab, stellt nicht den gestern noch begrüßten Vorentscheid als überflüssig dar und macht im Zweifel einen Artikel weniger.

    • Naja. Beim kritischen YT-Review von Puls Musik gegenüber Eskimo Callboy, sind nen ganzen Haufen virtuelle faule Tomaten Richtung des Senders geflogen und da habe ich keinen ESC-Kompakt-Leser oder -Schreiber gesehen. 😉
      Also wenn die ARD EC nicht für den Vorentscheid berücksichtigen, wird es definitiv einen Shitstorm hageln und zwar egal ob mit oder ohne Artikel von hier.
      Das aktuelle EC-Phänomen kommt völlig ohne die ESC-Fanbubble und erst recht ohne ESC-Kompakt aus. Von daher verstehe ich nicht wieso da jetzt das Team hier dafür kritisiert wird, dass sie irgendetwas „beeinflussen“ würde.

      • Manche Shitstorms lohnt es sich auszuhalten.Das ist es wert.
        Würde die dortigen Kommentator-innen nicht als das ESC-Stammpublikum sehen.
        Hoffe ja sehr,das in der Vorauswahl noch was besseres kommt.

      • hier kann sich ein jeder selbst ein bild machen – ich will dem videomacher nicht zu nahe treten aber er ist erstens eine überempfindliche spaßbremse und zweitens definitiv kein metaller!
        der spricht auch etwas komisch aber das tun viele andere youtube auch – muß wohl irgendwo kurse für dieses überbetonte sprechen geben?
        was der auch so alles zu bemängeln hat?
        aktuell stehen 972 likes und 1000 dislikes zu buche – die kommentare sind teils auch ganz knuffig.

      • @Elkracho: Das wäre auch nicht der erste Shitstorm in den die ARD bewusst reingehen würde. Gerade hier beim ESC gab es ja einige Fälle bei denen beliebte Kandidaten aus verschiedenen Gründen zurück gezogen wurden.

      • der kanal von puls musik scheint eingestellt zu haben,daß er maximal 1000 dislikes kassieren darf.
        🤣

        (zwischenstand 995:1000)

      • der dislikezähler geht immer in 100er schritten hoch und verharrt dort dann – aktuell 1076:1300 – es driftet also langsam pro dislikes.

  24. Viel Lärm um nichts.

    Wann ist denn der VE? Anfang März? Ende Februar? Wenn ESC kompakt uns nicht daran erinnert, kräht bis dahin kein Hahn mehr nach der Band.

  25. Die möglichen 5 VE- Lieder werden von einer sehr kleinen (Radio-) Jury ausgewählt. Es sollte doch möglich, 5 anständige Lieder auszuwählen. Allerdings glaube ich, EC und besonders Ike Hüftgold werden kaum Chancen auf eine VE- Teilnahme haben. Nicht das ich Ike Hüftgold in Turin sehen möchten, aber eine VE- Teilnahme würde ich begrüßen. Und natürlich auch von EC. Denn diese Künstler würden ein Medienecho hervorrufen und wahrscheinlich die Zuschauerquote nach oben treiben. So wie das schon 2001 der Fall war, als das Teilnehmerfeld sehr bunt war.

  26. Als der Trompeter auf dem Fenster von Oma Kleinmann die ersten Töne vom En unsrem Veedel blies, und die Frauen ganz in schwarz mit Trommeln die Nubbel zum bitteren Ende begleiteten , da habe ich die ganze Schönheit vom Karneval verstanden. Die Szene hätte ein Fellini drehen können. Spaß und tiefe Traurigkeit zusammen. Ende einer Ausnahmezeit. Leben und Tod.

    Das war Kunst, das ist Kunst.

  27. Da hat Deutschland mal die Aussicht eine Band zu schicken, die viel Aufmerksamkeit zum ESC bringt und sogar Chartplatzierungen erreicht, wodurch wir in den frühen Wetten direkt auf Platz 6 gesetzt wurden… und dann wird trotzdem wieder gejammert.
    Und warum? Weil man das Lied selber nicht mag. Scheiß auf die MILLIONEN Menschen, die es mögen. Andreas0815 mag es nicht, also bloß nicht!

    Ganz ehrlich, mir ist es nur wichtig einen Act zu schicken, der endlich mal wieder Erfolgsaussichten hat. Dadurch wird die deutsche Auswahl nämlich in Zukunft wieder rasant an Qualität zunehmen und darauf freue ich mich fast mehr als auch einen guten Platz 2022.
    Eskimo Callboy bringen alles mit was man sich wünschen kann. Internationales Interesse, Charterfolge im eigenen Land und fallen garantiert in einem Line-up auf. Wer das nicht sieht ist einfach lost.

    Eskimo Callboy or FLOP. Die Jury darf nicht ins Klo greifen und der Televote noch weniger.

  28. Was wären denn die schlimmsten 5, die man sich beim ESC – VE vorstellen könnte? Mit Ikke Hüftgold und EC sind ja schon zwei Kandidaten genannt worden. Wenn dann noch die Kassierer dazu kommen, sich Pietro Lombardi auch noch einen Platz angelt und zu guter Letzt noch Heino mitmacht, dann hätten wir den perfekten Grusel-ESC!

  29. 3 bis 5 Acts? Warum denn so viele? Am besten wählen die duften Popwellen-Koryphäen EINEN Titel aus und wir Zuschauer stimmen dann
    für 1,99 Euro pro Anruf ab, ob der Interpret in Turin rote Socken oder lieber einen blauen Pulli tragen soll!

  30. Abwarten welche andere Interpreten sich beworben haben.Der Text von Pump it wird wohl kaum zugelassen so sollten sie diesen ändern in den entsprechenden Stellen.Falls der NDR sie aussortiert hilft auch kein meckern.

  31. Angenommen der NDR will im VE möglichst viele Genres vertreten haben, also Metal/Rock, Schlager, Singer-Songwriter, Ballade, Radiopop. Dann gibt es ja streng genommen nur einen Platz für härtere Musik. Wenn tatsächlich der Måneskin/Blind Chanel Faktor existiert und sich die ein oder andere Band bewirbt (Es gibt mehr als 10.000 Metal Bands in Deutschland) dann konkurrieren auch die unterschiedlichsten Spielarten von harter Musik gegeneinander und da kann ich mir durchaus vorstellen dass die Jury dann einen harten Song auswählen wird der dem Mainstreamohr angenehmer ist als Metalcore mit viel „Geschreie“ sondern eher was in Richtung Lordi gewählt wird. Somit ist Eskimo Callboy nicht sauer.

    Und ich befürchte übrigens keine Flutung des ESC mit Metal und Rock. Sicherlich wird es vielleicht statt 2 jetzt dann 5 Rocklieder geben aber nicht 20. Ich vermute dass Länder die eine interne Auswahl treffen eher dazu neigen 2022 einen harten Song zu schicken als Länder mit klassischem Vorentscheid. Beispielsweise Bulgarien zeigt es ja. Ich kann mir nicht vorstellen bloß weil ein Rocksong gewonnen hat wählt jetzt das Mello Lillasister als Sieger oder andere Länder wie Norwegen Estland etc.

  32. Ich finde der NDR sollte sich nen Ruck geben und das Publikum entscheiden lassen, ob EC nach Turin fahren dürfen. Und man sollte auf keinen Fall auf solche Internetspassbremsen und auf Berufsempörte hören. Das Einzige was für mich zählt, ob Deutschland mit einem Song wie Pump it beim ESC eine Chance hat besser abzuschneiden wie die letzten Jahre. Alles andere ist zweitrangig. Und meine Meinung ist ja. Also pragmatisch handeln und diese Band zumindest mal in den Vorentscheid lassen.

  33. Noch ein kleiner Nachschlag zum Fairness-Argument: Lasse hat doch völlig recht, dass es ab dem 01. September jedem freisteht, seinen Beitrag zu veröffentlichen. Dass das so wenige tun, liegt ja nicht zwingend an mangelnden Mitteln, sondern womöglich auch an der Annahme, dass ein Lied sich in einem halben Jahr irgendwie abnutzen könnte und dann beim VE keinen Hund mehr hinterm Ofen vorlockt.
    Am „fairsten“ wäre es vermutlich, möglichst nur Nobodys mit komplett unbekannten Songs zum VE zu lassen, aber da sind wir dann wieder sehr nah an 2017 …

    Ich kann zwar beide Seiten verstehen und fand den Überraschungseffekt früher auch immer schön, aber zum einen hat sich der Informationsstand der Fans in den letzten 20 Jahren gravierend verändert und zum anderen ist diese Geheimhaltung zumindest für den am medialen Existenzminimum herumkrepelnden dt. VE einfach ungesund. In der Hinsicht haben EC wahrscheinlich für mehr Aufmerksamkeit gesorgt, als der NDR in den letzten drei Jahren zusammen und genau deshalb wäre eine Aussortierung seitens der Verantwortlichen in meinen Augen das falsche Signal.

    Dann lieber auf ca. 10 Beiträge aufstocken und evtl noch den Modus mit Presse- (Songcheck-) und/oder Demoskopischer Jury verfeinern.

  34. Das Einzige was für mich zählt, ob Deutschland mit einem Song wie Pump it beim ESC eine Chance hat besser abzuschneiden wie die letzten Jahre

    Zum einem…. es wird nicht so schwer sein, besser abzuschneiden….😉

    Aber ich denke, was für mich immer zählt ist, ob ich den Song bzw. die Künstler* wirklich mag. Il Volo wurde Dritter, aber ich hatte gar keinen Spaß daran….😶

  35. Australien schickt jetzt auch ne Progressive Pop Metal Band ins Australia Decides. Wenn die das können, warum nicht wir auch, zumal unsere Band besser ist, finde ich.

    Allerdings dürfen die Australier in ihrem Vorentscheid aus 10 Songs wählen! So viel gute Songs haben wir in Deutschland nicht, wir haben maximal 3-7 😉

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