
Das anti-kapitalistische Multimedia-Projekt Hatari wurde 2015 in Reykjavik von Klemens Hannigan und Matthías Tryggvi Haraldssonn gegründet. Kurz danach stieß der maskierte Trommler Einar Hrafn Stefánsson dazu. Die Gruppe stellt sich gegen die Auswüchse der neoliberalen Gesellschaft, in der man entweder mitmacht – oder scheitert. Mit ihren Performances will Hatari die Widersprüche dieser Gesellschaftsform präsent machen.
Für ihren Auftritt bei der isländischen Vorentscheidung Söngvakeppnin standen neben den drei Bandmitgliedern auch die Tänzer und Choreografen Sólbjört Sigurðardóttir, Andrean Sigurgeirsson und Ástrós Guðjónsdóttir auf der Bühne. Neben Hera Björk (Island 2010) qualifizierten sich Hatari aus dem ersten Halbfinale fürs Finale. Dort traf die Band im Superfinale auf Friðrik Ómar (Island 2008), den sie deutlich, aber nicht überragend schlugen.
Der Song
„Hatrið mun sigra (Der Hass wird siegen)“ ist eine auf Isländisch vorgetragene, düstere Klageschrift gegen unsere heutige Gesellschaftsform, die von der Band selbst geschrieben und komponiert wurde. Die englische Übersetzung wirkt intellektuell aufgesetzt und schwer zugänglich. Musikalisch ist das in vermeintlich harten Industrial-Rockmetal verpackt, der aber schlageresque Strukturen erkennen und selbst eine Rückung nicht auslässt.
Der Beitrag ist in jeder Hinsicht stark polarisierend. Das zeigt auch das ESC-kompakt-Polarimeter, wo Hatari einen Höchstwert erreichen. Die mediale ESC-Community ist ob des Beitrags und der inhaltlichen Aussage jedoch/ebenfalls ganz aus dem Häuschen.
Der Check
Song: 2/5 Punkte
Stimme: 2/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte
Benny: Oft wird ja behauptet, Hatari muss man entweder lieben oder hassen. Stimmt nicht, ich liege da ziemlich genau in der Mitte. „Hatrið mun sigra“ höre ich mir „privat“ nicht an und manchmal skippe ich den Song sogar, wenn ihn die Eurovision-Playlist ausspuckt. Im Zusammenspiel mit der Performance und der aktuellen Botschaft weiß ich das Gesamtkunstwerk aber durchaus zu würdigen. Ich gehe fest davon aus, dass Hatari beim Televoting (ganz?) vorne landen, die Jurys dürften einen Sieg Islands aber verhindern. 6 Punkte
Douze Points: Unerträglicher Pseudo-Aufreger, für den sich niemand interessieren würde, wenn er aus Deutschland käme (wo es solche Musik und Auftritte ja auch seit etwa 20 Jahren gibt). Wenn ich BDSM-Outfits sehen will, gehe ich in entsprechende Clubs. Und intellektuell-angehauchten Krach gibt’s auch überall. Das brauche ich nicht beim ESC. Auch nicht mit Rückung, für die ich dennoch einen Extra-Punkt gebe. 2 Punkte
Peter: Ich mag die schrägen, provokanten, schrillen und gerade auch rockigen Einreichungen beim ESC meistens sehr, so auch diesen Titel. Und Island ist per se mal eines meiner ESC-Lieblingsländer. Die starke Hatari-Inszenierung, beschwingt gespickt mit popkulturellen und sexuellen Zitaten, ist zwar nicht wirklich originell, aber extrem unterhaltsam, tempo- und abwechslungsreich und lässt mich über die einzige Flanke des Songs, das zuweilen überzogene Gebrülle, hinwegsehen. 12 Punkte
Gesamtpunktzahl: 20/36 Punkte
Beim ESC-kompakt-Index landet „Hatrið mun sigra“ auf Platz 10 von 41.
Wie schneidet der isländische Beitrag "Hatrið mun sigra" von Hatari ab?
- Top 5 (38%, 149 Votes)
- Platz 6-10 (31%, 122 Votes)
- Platz 11-15 (14%, 54 Votes)
- bleibt im Halbfinale hängen (10%, 41 Votes)
- Platz 16-20 (5%, 19 Votes)
- Platz 21-26 (3%, 11 Votes)
Total Voters: 396
Bisher erschienene Songchecks:
Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta
Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
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Ich habe in den letzten Wochen bereits alles gesagt. Bin noch immer gespalten, so dass ich quasi die gesamte Community repräsentiere … 😉
Deshalb landen Hatari letztendlich auch im oberen Drittel meiner Rangliste. In Tel Aviv kann ich mir beinahe jedes Ergebnis vorstellen, von Top 5 bis zu einem knappen Scheitern im Halbfinale. Viel wird davon abhängen, was die Jurys tun. Viel Glück!
Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 45 %
Ein Beitrag an dem sich dem sich die ESC-Zuschauer scheiden werden. Auf jeden Fall werden sie die meiste Aufmerksamkeit haben und es wird im Gedächtnis bleiben. Auch wenn viele verstört zurückbleiben werden. Bei mir relativ weit unten, weil der eine Typ die ganze Nummer zu Tode schreit. Auf jeden Fall gibt es dem ESC mal eine andere Note.
Bin echt gespannt wo sich das platzieren wird. Die 5 größte Chance auf einen Sieg, wie akt. in den Wettquoten, finde ich aber aber überaus unrealistisch und überbewertet. Es ist einfach musikalisch zu sehr Nische um sehr weit zu kommen.
Mein Gewinner, einfach alles ist geil an diesen Lied im meinen Augen: die Botschaft, die Performers und…
Ich bin mir sehr sicher, dass Island in den Top 5 landen wird. Es hat einfach alles, was ein potentieller Siegertitel braucht. Auf der großen Bühne kann man den Song sicherlich auch eindrucksvoller inszenieren. Bei den Jurys wird es wohl eher gespaltene Wertungen hervorrufen, denke ich. Beim Televoting wohl ganz vorne. Ich drücke Island die Daumen, weil ich Island als Austragungsland sehr spannend fände, außerdem sind dieses Jahr zwar viele andere gute Songs dabei, aber von diesen sticht keines besonders hervor, finde ich. Insofern glaube ich an Island oder Russland (wegen einer zumindest von mir erwarteten fulminanten Inszenierung) als Sieger.
Island oder Amsterdam…. Es wird auf jeden Fall teuer
Kann ich mir gut in den top-5 oder sogar als sieger vorstellen. Kann aber auch in die hosen gehen, fff werden und im hf ausscheiden. Ich hör mir „hatrid mun sigra“gerne an, wenn auch mittlerweile eher als skurilität.
Nach jeder Menge Male hören, fand ich heraus, dass ich den Refrain ganz cool finde. Die Strophen mit dem Geschrei vom Sänger machen den Song dann aber doch eher unerträglich für mich und lässt mich quasi jedes mal skippen , wenn er auf Spotify läuft.
Kann weg. Next.
17/17, Finale 11-15
Kann mir mal jemand erklären, wieso Island so häufig als Sieger im Televoting vorhergesagt wird? Ganz ernsthaft, das verstehe ich einfach nicht. Klar hat das seine Fans, aber europaweit Platz 1 …?! Ich sehe das einfach nicht.
Ich bin auch weder im Hass- noch im Liebe-Camp, wobei ich inzwischen deutlich auf der positiven Seite stehe. Das ist aber in erster Linie dem gefälligen Refrain geschuldet, die Strophen überhöre ich, so gut ich kann.
Das Halbfinale dürften Hatari locker überstehen, einerseits mangels Konkurrenz und andererseits aufgrund der in den Semis relativ stärker vorhandenen ESC-Hardcore-Fans. Im Finale kann ich das dann einfach gar nicht mehr einschätzen, aber an ein Top-5-Ergebnis glaube ich nicht. Wäre mir allerdings deutlich lieber als ein Sieg Russlands, ich lasse mich also sehr gern eines Besseren belehren.
Vielen Dank übrigens dafür, dass ihr „Hatrið mun sigra“ richtig übersetzt, denn „hatrið“ ist die bestimmte Form von „hatur“, Hass, Also DER Hass, nicht einfach Hass. Liest man leider sooo oft ohne Artikel, da blutet mein isländisches Herz. 😉
Bin da genauso verwundert wie du.
Wieso sollen für Hatari plötzlich so viele Leute anrufen, obwohl das Lied genauso weit weg vom Mainstream ist wie es etwa letztes Jahr Ungarn (AWS) oder Estland (Elina Netsajeva).
Die bekamen auch nur mittelmäßig Punkte von den Zuschauern.
Noch dazu ist „Hatrið mun sigra“ keineswegs leicht zugänglich (wie es etwa Hardrock Hallelujah war), sodass ich hier noch nicht mal mit einem Top10 Platz rechne.
Ich kann mir nicht helfen, ich finde es vor allem putzig. Mir ist das nicht finster genug, wirkt wie ein Halloween-Gag.
Absolut fürchterlich. Das einzig positive, das ich zu dem Lied sagen kann, ist, dass es in Landessprache gesungen wird. Ich tippe aber auf Platz 6 – 10 im Finale (eher 10 als 6).
15. Finnland (0/10)
14. Georgien (0/10)
13. Island (0/10)
12. Slowenien (2/10)
11. Montenegro (2/10)
10. Serbien (4/10)
9. Polen (4/10)
8. Estland (4/10)
7. Tschechien (7/10)
6. Griechenland (7/10)
5. Ungarn (7/10)
4. Belgien (8/10)
3. Weißrussland (8/10)
2. Australien (9/10)
1. Zypern (10/10)
Auch so ein krasser Gegensatz: Man kann eigentlich nicht gleichzeitig Island UND Zypern mögen….
Bei mir ist es genau andersherum.
Wieso sollte das nicht gehen?
@Mariposa: Aber ich tu‘ zumindest beides gleichzeitig NICHT mögen.
Komposition: Eher Gothic als Rock – Sänger: Wir erwarten nach den ESC-Auftritt einen Stimmband-OP – Text: So düster, dass da doch wieder Hoffnung schimmert – Auftritt: Hebt sich heraus – Finale: Ja.
@Inger Johanne Denke das liegt auch an dem Fehlen eines klaren Favoriten, Niederlande kann ich mir einfach nicht vorstellen. Natürlich ist das Zielpublikum bei Industrial und dann auch noch sehr theatralem eher klein, Andererseits ist es das Lied welches 2019 auffällt und da es sonst nichts gibt was in die Richtung harter Elektrosound/Rock geht, wird es doch im Augenblick viele ansprechen. Und wenn das in jedem Land 10-15% sind kann das bei der ansonsten knappen Wahl reichen.
Mir gefällt es, ist auch genau die Musik die ich in der Post-Punk-Ära hörte. Auch das BDSM sollte man nicht überschätzen, es ist symphatischer so Herrschaft darzustellen als mit faschistischen Symbolen zu hantieren, was bei ähnlichen Bands immer ein ungutes Gefühl hinterließ, weil man nie wusste, ob das schon ernst gemeint war. Und natürlich muss es bei dem Thema aggressiv zugehen, ok für unsere Grand-Prix-Fans dann wohl doch zu sehr, aber der liebliche Gesang im Refrain kann eben nur so gebrochen werden. Und selbst dir Rückung hat ja eher einen verzweifelten Ton als dass es ekstatisch wirkt.
Schauen wir mal, ob das Momentum für ein Ergebnis ganz vorne reicht,
Bei mir ist der Song in meiner Rangliste auf dem letzten Platz und ich verstehe die Isländer nicht, warum sie sowas nach Tel Aviv-Jaffa schicken. Zwischenzeitlich hatte ich Hoffnung, daß denen die Einreise nach Israel verweigert wird, so daß Friðrik Ómar Hjörleifsson als Nachrücker antritt. Leider ist das nicht der Fall und ich hoffe, daß Island bei den Buchmachern noch deutlich abstürzt.
Bei den Buchmachern vielleicht aber das ist doch auch egal was die tippen.
Die Zuschauer werden den Mut belohnen denn noch so einen weiteren Schnarchzapfen wie der Zweitplazierte hätte der ESC nicht verkraftet. Dann hätten sie sich gleich die Anreise sparen können.
@Matty: Mag ja sein dass Geschmäcker unterschiedlich sind aber man muss einfach auch tolerieren können dass es Menschen gibt die nicht nur den 0815 Einheitsbrei vorgesetzt bekommen wollen.
Vielleicht rufe ich für Hatari im Finale an… warum auch nicht!? Lordi hatten doch damals genauso das Publikum anfangs gespalten und letztlich einen deutlichen Sieg eingefahren.
Andersartigkeit ist beim ESC immer ein Garant für einen guten Endplatz.
In meinen komplett Top 3
Beim ersten hören war ich entsetzt und habe es gleich ans Ende meiner persönlichen Liste gesetzt. Nach mehrmaligem hören bin ich nun versöhnlicher und es ist sogar in meine Top 15 aufgestiegen.
Das Geschrei ist leider mein Kritikpunkt und deshalb höre ich nur die karaoke-Variante. Da sind die schreienden Strophen raus, der seichte Refrain aber drin. Das schafft es dann sogar in meine ESC-Partyliste.
Es wird auf jeden Fall ins Finale kommen. Dort ist eine Platzierung völlig unklar. Entweder weit vorn oder eher am Ende.
Wenn der normale Zuschauer auch erstmal Zeit zum Warmwerden mit dem Song braucht, wie ich, wird es schwierig. Da könnte es schon im Semi hängen bleiben.
Daran glaube ich aber weniger.
Es fällt richtig auf und ich freue mich darauf; weil es eine willkommene Abwechslung sein wird.
Hasst dieses Lied oder nicht, aber sowas gehört auf die ESC Bühne. Diese Musikrichtung existiert, hat sehr viele Fans und wenn es um Vielfalt geht darf es einfach nicht fehlen.
Mein Musikgeschmack ist sehr Mainstream, hauptsächlich auch Pop. Aber ich liebe dieses Lied. Und viele die ich kenne, die auch eher auf Pop stehen, mögen es auch. Ich mag den Kontrast zwischen dem Schreien und dem seichten Gesang im Refrain.
Und man merkt Leuten direkt an, die solche Musik nicht kennen. Das Schreien hier ist sogar noch erträglich. Mir wurden schon andere Lieder gezeigt da war das Schreien noch viel viel schrecklicher… und damit meine ich wirklich schrecklich. Pausenloses gekreische. Matthías holt ja zumindest mal Luft und wird von Klemens zwischendurch abgelöst.
Was die Platzierung im Finale angeht… Das ist völlig offen. Sehe Island nicht gewinnen, der Finalplatz sollte aber sicher sein, da hat das Lied genug Fans für. Denke wird ähnlich ablaufen wie Ungarn letztes Jahr, mit Luft nach oben (Platz 11-15).
Island ist jetzt auch nicht die härteste Version im Metal-Bereich. Würden sie tatsächlich mit einer brutal-harten Version kommen, schaut es sich keiner mehr an. Schließlich sollen ja auch Fan aus
anderen Musikstilen für das Voting gewonnen werden. Auf die Jury-Wertung bin jetzt schon gespannt.
Sorry fürs Klugscheissen, aber das ist überhaupt kein Metal sondern nennt sich Electronic Body Music (EBM).
Brötchen. Natürlich schreit er nicht (das fehlt ja schon die Lautsärke), er singt sehr kehlig. In einigen entfernten Ländern ist das der normaler Gesang. Aber ich habe hinzugelernt, Schreiben bedeutet bei ESC-Fans nicht ganz so ieblicher Gesang.
Was gibts den für andere bühnen für sowas? Gerade die „schlageresquen strukturen“ sind doch extra für den esc gemacht. Ähnlich wie dazumal lordi. Einen auf harten machen wollen aber trotzdem das melodiegeile esc-publikum noch abholen……funktioniert plus/minus nur beim esc.
Also ich finde es richtig geil. Musste es aber auch erst zwei mal gehört haben. Mittlerweile ziemlich weit oben in meiner Rangliste. Der Auftritt ist zudem wunderbar skurril und geraade der industrial-angehaucht Beat machen den Song wunderbar nostalgisch. Der Refrain ist dann eher New-Wave bis Gothic, also eher frühe 80er als frühe 90er. Passt aber gut zusammen. Ich glaube, das könnte sehr gut abschneiden, oder aber wie Ungarn letztes Jahr nur die Televoter erreichen und dann so zwischne 10 und 20 landen.
Viel Glück!!
Island ist zwar nicht mein Ding, aber es wird weit kommen, dass denke ich schon. Da gibt es genügend Fans, die es lieben werden.
Noch ein Nachtrag zu Georgien und Griechenland, da ich am Wochenende keine Zeit hatte. Georgien ist einfach nicht mein Ding. Die Komposition finde ich nicht interessant genug und der zweifellos gute Gesang ist mir zu monoton. Ich mag Georgien für das Risiko, das sie jedes Jahr eingehen, aber seit ihrem grandiosen Song 2016 haben sie mich jetzt zum dritten Mal in Folge eher gelangweilt als unterhalten.
Griechenland finde ich hingegen dieses Jahr wieder sehr stark. Ich mochte zwar auch ihre Etho-Songs von 2016 und 2018, aber Better Love ist m.E. noch mal ein ganzes Stück stärker und irgendwie bin ich ganz froh, dasss sich die Griechen mal etwas weniger berechnend geben (also keinen grausamen Eurodancepop a la „this is love“ oder schönen, aber einfach zu oft gehörten Ethnopop). Better Love ist ein wunderbarer und super produzierter Midtemposong, den ich eher von Australien oder Aserbaidschan erwartet hätte. Das Video ist zudem sehr bezaubernd und orginell gemacht und ihre Stimme spielt ebenfalls ganz weit oben mit.
Hier also mein derzeitiges Zwischenranking
01. Ungarn 10/10
02. Slowenien 9/10
03. Griechenland 9/10
04. Island 8,5/10
05. Belgien 8,5/10
06. Tschechien 8,5/10
07. Polen 6,5 / 10
08. Finnland 6/10
09. Estland 5/10
10. Serbien 4,5/10
11. Zypern 4/10
12. Australien 3,5/10
13. Montenegro 2/10
14. Weißrussland 1/10
15. Georgien 1/10
Für mich die klaren Favoriten auf den Sieg.
Nach meinem anfänglichen Unverständnis gegenüber diesem Song macht er mich mittlerweile ratlos .
Die Botschaft des Songs kommt erst über Umwege zum Vorschein und auf isländisch um so schwerer.
Musik und Performance hätten es auch so getan, aber irgendwie muss man Leere ja füllen.
Oh, sehr schön: Wenn man mich jetzt nach meiner Meinung zu Island fragt, werde ich sagen: „Was Benny sagt“. Außer vielleicht, dass ich ebenso wenig wie @Inger Johanne an einen Televotesieg glaube. Niemals gewinnt Island das Televoting. (Hoffentlch nicht. Mein Platz 41. Aber ich respektiere jeden, der den Song mag!)
Ich lese hier in einigen Kommentaren, dass das „Geschrei“ des Sängers, der den Hass verkörpert, das Allerschlimmste am Beitrag aus Island sei. Ich frage mich, welche Singstimme diese Leute vom Hass erwarten? Samtweichen Sirenenklang?
Musikalisch gefällt mir der Beitrag ohnehin sehr gut. Mein Problem sind nach wie vor der Text und die Attitüde der Band.
Nun, vielleicht wollen manche Leute einfach keinen Hassgesang hören (auch wenn das Ganze als Hasskritik gedacht sein sollte)?
Der Triumpf des Hasses ist ja genau der Punkt, der mich am isländischen Beitrag stört, aber trotzdem ist doch klar, dass der Hass, wenn er denn auf der Bühne singt, eher unangenehm klingen muss. Was sinnvoll ist und was mir persönlich gefällt, sind 2 Paar Stiefel.
Ich sehe jetzt, dass ich wohl den ersten Satz in Deinem Ursprungskommentar falsch gelesen habe. Ich hatte verstanden: „Ich versteh nicht, was an dem Geschrei schlimm sein soll“, jetzt lese ich Deinen ersten Satz so: „Die Leute, die das Geschrei am Schlimmsten finden, sollten besser den Inhalt, der dahinter steckt, als das Allerschlimmste erkennen“ (trifft es diese Lesart?).
Das könnte ich gut nachvollziehen.
Andererseits: Wenn einem die Botschaft nicht gefällt, dann ist es doch auch verständlich, wenn man den Ausdruck des Hasses, nämlich das Hassgebrüll, nicht gerne hört (auch wenn das eine konsequente oder „sinnvolle“ Umsetzung der Botschaft sein mag). Von daher erstaunt mich, dass Du den Beitrag musikalisch sehr gut findet, denn das Gebrüll ist ja nicht nur ein kurzer Einschub (die kurzen Nicht-Gebrüll-Teile mag ich ja auch).
I like! Spätestens seit Björk und Gus Gus bringt man Island außerhalb der ESC-Bubble eben vornehmlich mit innovativer bis abgedrehter Popmusik in Verbindung. Und so ein Image will ja auch geschickt bedient werden 🙂 was mit den seichten Beiträgen der letzten Jahre überhaupt nicht geklappt hat. Silvia Night war seinerzeit noch zu over the top, aber Hatari könnte das Kunststück gelingen, irgendwie anders zu sein und trotzdem ein breites Publikum zu begeistern. Ähnlich Conchita Wurst oder Lordi.
Kein Mitleid für die Mehrheit! Natürlich ist das Industrial, sowas in der Art ist seit 25 Jahren auf dem Markt und hat auch kaum mal großes Publikum erreicht. Als ich zuletzt vor 3 J. auf so eine Party ging, war es zwar relativ gut besucht, aber das Publikum überschaubar eingegrenzt und die wenigsten nah an den 18-20 Jahren. Und da sollte man sich beim ESC auch nichts vormachen – im oberen Final-Tableau und als Juryliebling erwarte ich das nicht, da traue ich keinen Wettquoten. Ich bekam zum VE-Auftritt sogar „Sowas (BDSM) muss beim ESC nicht sein“ zu hören – fand ich spiessig, aber diese Middleager-Mom Auffassung wird’s wohl häufiger geben.
Ich kann auf die Aktivismus-Kampagne-Attitüde gerade nicht, diese Art Wut empfinde ich nicht. Das Stück und der Musikstil sind aber das ideale Vehikel für so eine Art Message, bzw. die Ausdrucksform macht zum Thema Sinn. Und dieser Widerspruch der Band zwschen Haltung, formaler Zurückhaltung und Extrovertiertheit ist spannend für mich. Was dem Stück musikalisch an Aktualität fehlt, findet sich aber im Ausdruck des Lebensgefühl wieder.
An mir wird das Televoting nicht scheitern. Ich hab noch aus der Vorstreamingzeit diverse Teile in der Art hier rumliegen. Ich hoffe auf ein gnadenloses Abschneiden.
Ich denke Du kannst noch locker 10 Jahre dazu rechnen. (Nitzer Ebb ist von 82 oder 83. DAF ist noch älter. Okay. Matthias ist wesentlich kehliger als die Shouter aus den 80-er).
Ansonsten geht es mir genauso wie Dir. An mir wird das Televoting definitiv auch nicht scheitern. Ich denke auf meiner Party werden neben mir auch noch der eine oder die andere dafür stimmen. 😉
Jepp, hab dabei auch eher Front 242 oder KMFDM im Kopf.
Leonora aus Daenemark singt im Finale Love Is Forever und dann kommt als naechster Song Island mit Hatari, dass knallt doch mal richtig rein… So macht der ESC mir Spass !
So ist es ! Ich habe schon genügend Jahrgänge erlebt, in denen vieles komplett austauschbar war.
iViva la diversidad !
Tja, was soll ich da noch sagen? Alles an diesem Beitrag ist mega. Alles. Er fällt auf, er hat ne Message, die Sänger sind top, musikalisch auch genau mein Geschmack… Das Einzige was Hatari von der Top 5 abhalten könnte, wären die Jurys. Sonst sehe ich Island dieses Jahr ganz ganz weit vorne. Ich denke auch, dass sie das erste Semi gewinnen können. Selbst die Wetten sind voll auf Islands Seite.
Insgesamt mein 3. Platz und mein 1. Platz im ersten Semi.
1.Island 10/10
2.Slowenien 10/10
3.Belgien 9.5/10
4.Griechenland 9/10
5.Ungarn 8.5/10
6.Finnland 7/10
7.Serbien 7/10
8.Polen 6.5/10
9.Estland 6/10
10.Tschechien 5.5/10
11.Zypern 5.5/10
12.Australien 4/10
13.Weißrussland 3/10
14.Georgien 2.5/10
15.Montenegro 2/10
Ich bin jetzt mal mutig und werte mit „Top 5“.
DAS ist genau der Sound, den der ESC braucht: Innovativ und provokant, gerne auch ein wenig verstörend.
Ich verstehe „Hass wird siegen“ als genau eben das, was es nämlich ist: Satire – hierzulande vergleichbar mit Böhmermann und Sonneborn. Die Jungs sind doch jenseits des Bühnenoutfits eigentlich recht brav.
Da Hatari aber derzeit nicht bei mir auf Dauerschleife läuft (im Gegensatz zu dem Beitrag, der morgen hier zur Diskussion steht), werte ich „nur“ mit 8/10. Pluspunkt ist natürlich Landessprache.
Slowenien 9/10
Island 8/10
Ungarn 8/10
Griechenland 7/10
Estland 6/10
Serbien 6/10
Belgien 5/10
Georgien 4/10
Polen 3/10
Zypern 3/10
Tschechien 2/10
Finnland 2/10
Weißrussland 1/10
Montenegro 0/10
Australien 0/10
Morgen freut sich mein portugiesisches Herz……
@ Douze Points
So etwas würde ich mir auch als deutschen Beitrag mal wünschen. Es wäre echt an der Zeit.
Rammstein mit „schlageresquen strukturen“ . Ich weiss ja nicht.
Wenn Hatari abräumen sollte, ist es für Rammstein eh zu spät.
Tatsächlich bezieht sich Rammstein sehr auf Laibach einer Industral Gruppe aus Slowenien, die mit faschistischen Habitus auf deutsch singt. Haben dann eben noch etwas Metallica hinzugefügt und das reichte für die Weltkariere. Und Laibach scheint durchaus auch ein Vorbild für Hatari zu sein, hoffen wir, dass die nicht auf die Idee wie ihre Vorbilder kommen, die auch mal nur Pornos als Hintergrund ihrer Show nahmen.
@Mariposa:
Öhm, ich wage mal etwas frech zu behaupten, nach 15 Songchecks ist deine generelle Einstellung (pro Innovation, Landessprache, mehr Mut/Wechsel von Deutschland etc.) nun wirklich bei jedem angekommen 😀 <3 <3
Och, ich habe auch nix gegen wirklich gefühlvolle Songs einzuwenden, wenn es denn sie gibt….
Dieses Metier beherrschen leider auch nicht viele richtig gut.
Ich liebe den Song,ich finde die Jungs gut und ich mag Island und würde dem Land nach den vielen Pleiten echt einen guten Platz wünschen…Hatari ist in meiner Gesamtwertung auf Platz2 hinter den Niederlanden und vor Portugal….Viel Glück
AWS wurden von so Einigen nicht nur hier 2018 als die Heilsbringer und Retter des ESC im Vorfeld gefeiert, weil es endlich einmal als was Frisches und Anderes angesehen wurde. Auch wenn man das nicht wirklich vergleichen kann, sind die Hoffnungen 2019 an Island dieselben geknüpft. Bei AWS war ich aus eigenen historischen Gründen auch auf der Schiene. Letzlich landeten sie auf Platz 15? Bei Hatari mit noch weichgespülteren Punk- Gothic-Electronic-Mischungssound, bei dem einzig die krampfigen Kehlkopflaute, das merkwürdig billige BDSM-Staging herausragen und die vermeintliche Antikapitalismusbotschaft prägend sein. Auch wenn ich Island als ein ESC-verrücktes, wunderschönes Land den Sieg von Herzen wünsche, wird es wohl auch mit Hatari wieder nichts werden. Ich tippe auf 16-20, denn sowohl bei den Jurys und den Votern wird es ähnlich sein wie bei AWS 2018. Der ESC funktioniert so nicht, aber als Abwechslung ist Hatari auch mir sehr willkommen und wünsche ihnen viel Glück und irre mich in der Einschätzung.
AWS war eigentlich zu normal, um als „Heilsbringer“ zu zünden. Der Hype entwickelte sich auch langsamer. Hatari könnten genau diesen Tick „drüber“ sein, den es braucht, um wirklich Eindruck zu hinterlassen.
Ich habe mir gerade nochmal die Performance der VE angeschaut. So arg geschrien wird ja gar nicht, das ist in der Audioversion verströrender.
Aber wie hier schon einige angemerkt haben: Es ist unterhaltsam und das ist ja auch nicht so ganz unwichtig…..
Die gewinnen im ersten Semi die Telefoinabstimmung haushoch. Wer sonst ?
Ich denke auch, das Televoting gewinnen sie, aber bei der Jury wird es eng. Für die Top 10 der Jury wird es aber wohl reichen in Semi 1.
Ja, ich tippe mal so auf Platz 9-10 bei der Jury, aber die Telefonabstimmung könnte mehr wiegen (wie letztes Jahr im Finale bei Italien und Dänemark). Insgesamt dann so etwa Platz 3 im Semi.
Der Vergleich zu AWS hinkt – die wurden im Vorfeld 2018 niemals so hoch gehandelt wie diesmal Hatari.
Alle Vergleiche hinken, erst recht bei Faneinschätzungen und was die Odds da so handeln, widerspiegelt zu großen Teilen die ìn den Social Media geäußerten Hypes. 😁
Mein Platz 2. Und damit noch im Rennen um die Krone! Immerhin gewinnt mein persönlicher Favorit nur einmal in einem 10-Jahres-Abschnitt und das war in den 10ern Conchita. Viel Erfolg, Hatari!
Wenn das nicht ins Finale kommt, verzweifle ich an der Eurovision. Aber solche Farbtupfer brauchen wir, besonders, wenn sie mit so hypnotisch-einnehmenden Beats und einer klaren Songstruktur daherkommen. Wie sie am Ende abschneiden, kann ich allerdings nicht einschätzen, nur hoffen.
Eben, ich konnte nie nachvollziehen, daß es als „unmelodischer Krach“ wahrgenommen wird. Bei mir ging das Ding auch sofort ins Ohr.
Meine persönlichen Favoriten gewinnen auch nur ganz selten…..
Da hab ich ja Glück🙂
Mein Persönloch Favouriten haben 4mal gewonnen in den letzten 6 Jahren, seit dem ich den Esc gucke.
2013 Dänemark (1)
2014 Ungarn (5)
2015 Estland (7)
2016 Ukraine (1)
2017 Portugal (1)
2018 Israel (1)
2019 Island (1???)
Hoffe so sehr das sie es machen 🙂
Um mal das Positive zu sagen: Die Teile ohne Geschrei gefallen mir wirklich gut. Aber dieses unerträgliche Hassgebrüll ist leider sehr dominant.
Hier wurde von manchen gelobt, dass dieser Titel zur Vielfalt beiträgt. Bei aller berechtigten Kritik daran, dass beim ESC oft einem bestimmten Trend hinterhergerannt wird und dadurch vieles sehr ähnlich klingt, kann man es mit der Vielfalt m.E. auch übertreiben. Zu meiner Bindung an den „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ vor vielen Jahren hat auch beigetragen, dass dieser Wettbewerb für manche Anhänger bestimmter Musikrichtungen ein No-Go war, über den sie die Nase gerümpft haben; diese Musikrichtungen bzw. die recht häufig damit einhergehende Attitude bestimmter Anhänger („harte“ Männer, die „weibische“ Musik verabscheuen, um es mal etwas grob zusammenzufassen) haben mich nicht unbedingt entzückt. Ich gebe zu, dass ich gegenüber Fans von solch „harter“ Musik möglicherweise etwas zu vorurteilsbeladen bin, aber die Vorstellung, dass solche Musik einen immer größeren Einfluss beim ESC gewinnen könnte, macht mich nicht übermäßig glücklich.
Ein Song pro Jahr, der wirklich aus der Reihe fällt (okay, mit Portugal sind es dieses Jahr schon zwei) oder sagen wir mal ein Song pro Jahr aus einem „harten“ Genre ist mit Sicherheit alles, aber nicht übertrieben.
Wenn’s bei einem „harten“ Song pro Jahr bleibt, kann ich damit leben 🙂
Der portugiesische Beitrag gefällt mir übrigens.
Mit „Vielfalt übertreiben“ wollte ich übrigens keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass ich gegen zu viele Titel wäre, die vom aktuellen Mainstream abweichen (im Gegenteil), ich meinte eher, dass es eben auch ganz bestimmte Musikrichtungen gibt, ohne deren ESC-Präsenz ich gut leben kann (z.B. weil sie gegen vieles stehen, was ich am ESC liebe), auch wenn das dann ein bisschen weniger Vielfalt bedeuten sollte.
Nun gut, das „Naserümpfen“ ging auch dann weiter, als es ESC hieß, besonders auch wieder sehr stark in diesem Jahrzehnt. In erster LInie aber deswegen, daß es nur noch auf Mainstream gebügelten anglophonen Einheitsbrei gab und das Ganze immer irgendwie an Castingshows erinnert (wozu auch nícht wenige Teilnehmer beigetragen haben).
Insofern: GOOOOO HATARI GOOOO
So, und jetzt möchte ich noch meine Portuigiesischkenntnisse erweitern und dafür ist der nächste Kandidat beim Songcheck genau das Richtige.
Dieser Analyse kann ich voll zustimmen. Was Deine Schlussfolgerung in Großbuchstaben angeht, bin ich etwas zurückhaltender 🙂
P.S. Letzteres würde sich natürlich ändern bei Ersetzen von HATARI durch CONAN OSÍRIS.
Hatari können schon deshalb nicht den ESC gewinnen, da sie mit ihrem Equipment nie und nimmer durch die Gepäckkontrolle beim israelischen Grenzschutz durchkommen und während der Show noch am Flughafen festhängen!
@ Vondenburg
Danke für den Hinweis. Hatte es tatsächlich in den Metal-Bereich einsortiert, weil es mich stark daran erinnert hat. Es würde mich aber auch nicht wundern, wenn da mehrere Stile zusammen treffen!
Electronic Body Music (EBM) ist aber erstmalig beim ESC vertreten, oder?
„ist“ streichen – „war“ muss dahin!
So weit ich mich erinnere, ja.
Industrial hat sich in den 80er aus Punk und Sonstigem (Kraftwerk etc) entwickelt und dann in den 90ern gespalten in einen Zweig der elektonischen (Tanz-)Musik und div. Rock und alternativ-Rock Bands. Wie ich oben schon schrieb ist Rammstein ein gutes Beispiel, ein paar Punks aus dem Osten, die nach der Wende amerikanischen Metal hören und das mit europäischen Industrial mixen und etwas eigenes daraus machen. Daher ist dein Gedanke nicht falsch, die Isländer beziehen sich mit ihrer Perfomance aber deutlich auf frühe elektonische Insdustrial-Akts und nicht auf daraus resultierenden Rock-Bands.
Hatari sind weitaus subversiver als AWS und das Thema zieht unabhängig von musikalischen Vorlieben. Innovativ ist es als Gesamtprojekt, rein musikalisch eben mehr Reinkarnation – aber eine gute.
Die Nachwuchsabteilung hatte es mit vielen „kraasss“ & „cool“ Kommentaren, immerhin mit 7/10 Punkten honoriert. Für mich ist es einer von 5 Acts, die ich gerne zum Sieg schreien würde. Was ohnehin nur für maximal Platz 4 spricht. Bin gespannt, welcher meiner Favs dort landet, andererseits bekomme ich wahrscheinlich lange keine bessere Chance als 2019 auf einen persönlichen Favoriten als Sieger. Bei Hatari will ich noch nicht dran glauben. 😉
So weit ich es mitbekommen habe, scheinen zumindest in Island, die 8 – 12 Jährigen total auf Hatari abzugehen.
Ahhh. Dieses Jahr stehe ich zu Hatari! Island ist mit Abstand meine Nummer 1 in diesem Jahrgang. Das Lied ist so stimmig, da passt alles miteinander zusammen. Das Lied ist einfach Kunst, es bietet sowohl inhaltlich als auch musikalisch viel Interpretationsfreiraum und die Optik passt super dazu. Ich würde hier am liebsten eine lange Liedanalyse und eine Interpretation schreiben, habe heute leider keine Zeit dafür. Es kommt aber noch. 😉
Ich liebe diesen Song einfach und ich höre ihn privet sehr oft. Ich kann meine Liebe zu diesem Lied nicht beschreiben!
Außerdem trifft es meinen Musikgeschmack, da ich sonst gerne Rock/Metal und Industrial Rock/Electro Industrial höre.
Ich werde für Matthias, Klemens und Einar voten.
Also hoffentlich gewinnt Island mit diesem Song. Sie haben sehr gute Chancen zu gewinnen. Reykjavik 2020!
Bei mir sind Hatari ebenfalls ganz vorne. Auch ich mag hier nicht das ganze Lied auseinandernehmen. Doch für mich stimmt hier auch einfach alles. Attitude, Auftritt, Authentizität, die Harmonien, die vermittelte Stimmung – ja sogar das „Geschrei“. Ein einfach cooles Gesamtkunstwerk. Danke, Island, für den diesjährigen Mut. Endlich wieder Finale für Island! Selbst die, die das Lied nicht mögen, wissen hier ja einige interessante Statements zu setzen. Man kann sich der Ausstrahlung des Liedes, ob man diese nun mag oder nicht, wohl einfach nicht entziehen und das spricht für mich für einen Platz ganz weit vorne. Selbst einige Juroren werden hier viele Punkte geben.
Sehr anstrengend aber gleichzeitig sehr geil! Insofern ist das bei mir auch eher irgendwas zwischen Ohren zuhalten und hypnotisiert werden. Ich traue Island mit der Nummer – und vor allem in diesem Jahrgang – einen Kampf um den Sieg zu. Dass Lordi gewinnen würden hätte ich 2006 auch niemals geglaubt … und die geben mir trotz des ganzen Monstermummenschanz immer noch überhaupt nix! Dann doch lieber so richtig auf Krawall gebürstet wie Hatari.
Irgendwie ein cooles Volk, diese Isländer. Zumindest wenn es um die Musikszene geht. Der Song wird schon gut ankommen, auch wenn ich ihn nach wie vor etwas anstrengend finde. Die Bühnenshow ist irgenwie ziemlich klasse!! Könnte für die TOP 10 im Finale reichen.
Alleine die kontroverse Diskussion zu diesem Titel zeigt wie nah Island an ihrem ersten ESC Gewinn sind. Der Wunsch das die Jurys einen Top Platz zunichte machen wird sich meiner Meinung nach nicht erfüllen. Ich denke auch hier ist ein guter Top10 Platz möglich. Bei TVote erwarte ich ein sehr klares Ergebnis. Dazu fehlt allen anderen Songs das Besondere…
Island belegte 1999 den 2. Platz.
Island belegte 2009 den 2. Platz.
Ihr seht, worauf ich hinaus will..
Wird allerdings schwer sein, jemanden zu finden, der Selma, Yohanna und Hatari in der gleichen Playlist hat 😁
Ah, ich hab es verstanden: Island wird kurzfristig von der EBU in Semi 2 verlegt ! Genial…
+++
+Der Song
+Die Message
+die Performance
Das absolute Highlight des Jahrgangs