Nach mehreren Jahren mit Vorentscheidungen (und der Pandemie-Ausnahme 2021) hat sich das australische Fernsehen in diesem Jahr wieder für eine interne Auswahl des Beitrags für den Eurovision Song Contest entschieden. Dabei fiel die Wahl auf die Metal-Rock-Gruppe Voyager. Diese war im Vorjahr bei der australischen Vorentscheidung „Australia Decides“ Zweiter geworden, hatte dabei allerdings die meisten Zuschauerstimmen eingesammelt. Sollte ihr diesjähriger Beitrag „Promise“ im Halbfinale in Liverpool ebenfalls besonders gut bei den Televotern ankommen, wäre das Finale für die Australier sicher. Denn in diesem Jahr sind die Jurys in den Halbfinals außen vor.
Die Gruppe Voyager wurde bereits 1999 gegründet und war in der Zwischenzeit immer sehr multikulturell aufgestellt – in einem Einwandererland wie Australien ist das nicht besonders überraschend. Allerdings gibt es mit Daniel Estrin nur ein Gründungsmitglied der Band, das noch immer dabei ist. Estrin selbst wurde 1981 in Buchholz in der Nordheide nahe Hamburg geboren und wuchs dort auf, bevor er nach Australien auswanderte. Daher soll er auch heute noch akzentfrei Deutsch sprechen. Davon könnt Ihr Euch in unserem ESC kompakt LIVE mit Daniel am 24. April um 19 Uhr überzeugen.
Aber zurück zur Band: Sie wurde im westaustralischen Perth gegründet. Vier Jahre nach der Gründung veröffentlichte sie ihr ersten Album, mittlerweile sind es sieben. Ausgehend von Australien erreichte die Band auch in Europa und anderen Teilen der Welt Popularität mit ihrem progressiven Metal-Rock. Bereits 2020 versuchte sie an der australischen Vorentscheidung „Australia Decides“ mit dem Titel „Runaway“ teilzunehmen, wurden letztlich aber nicht zugelassen. Nach der Teilnahme im letzten Jahr mit „Dreamer“ kommen sie nun also in Liverpool zum Zug.
Das Lied
Am 21. Februar verkündete das australische Fernsehen, dass Voyager das Land mit dem Track „Promise“ beim ESC 2023 vertreten würden. Dem Stil der Band entsprechend handelt es sich hierbei auch um einen Rocksong mit teilweisen Überschreitungen in den Metalbereich (gerade bei den Instrumentalteilen). Gleichzeitig gibt es immer wieder Keyboard/Synthesizer-Einsätze, die nostalgische Erinnerungen an die 1980er Jahre aufkommen lassen.
Der Song geht dynamisch nach vorn, hat aber trotzdem melancholische Momente. Die Liedstruktur ist etwas gewöhnungsbedürftig mit verschiedenen Teilen, wobei sich diese mitunter wiederholen und auch der Refrain deutlich zu erkennen ist. Dazu kommt die mitgrölfreundliche Zeile: Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh.
Inhaltlich geht es darum, immer mal wieder seine Komfortzone zu verlassen und sich auf etwas Neues einzulassen. Das ist auch kein Problem, wenn man einen Menschen an seiner Seite hat, der einem nicht nur ein Promise (Versprechen) gibt, sondern auch den entsprechenden Halt „till I die“.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten (auf Basis des Videos)
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Benny: Ich freue mich, dass Voyager (endlich) beim ESC dabei sind. Ich mag die Synthie-Rock-Mischung und am Ende gibt’s ein tolles Gitarrensolo. Allerdings finde ich „Promise“ nicht den stärksten Song. Bis auf eine kurze Ausnahme im Mittelteil ist das Lied doch relativ zahm und weichgespült, daneben finde ich den Ein-Zeilen-Refrain etwas uninspiriert und repetitiv. Schade, hätte mir mehr erhofft, ist aber trotzdem ein schöner Farbtupfer. 6 Punkte.
Berenike: Abgesehen von dem kurzen Schrei-Gröhl-Part zum Ende hin wirkt das extrem brav. „Promise“ ist eher eine 80er-Jahre-Synthie-Ballade mit E-Gitarre denn ein Metalsong. Kann ich aber gut hören und immer kurz bevor es doch zu sehr ins Plätschrige abrutscht, reißt mich Daniel Estrins Stimme zurück. 6 Punkte.
Douze Points: Guter Mix aus einem Rocksong mit Synthie-Klängen und einer starken Stimme. Es gibt immer wieder neue Elemente, die für Abwechslung sorgen; gleichzeitig ist die Struktur nicht sofort zu erschließen und manches wirkt etwas wild durcheinander. Da hilft der Refrain ganz gut als Anker, auch wenn der eher unkonventionell eingesetzt wird. Im direkten Vergleich zum deutschen Beitrag fehlt hier die ganz klare Positionierung und wirkliche „Edginess“. 5 Punkte
Flo: Anders als „Blood & Glitter“, das den Bogen zwischen sanfteren Strophen und härterem Refrain spannt und damit die Aufmerksamkeit aufrecht erhält, fällt „Voyage“ bei mir musikalisch fast schon durch. Die Nummer ist nicht schlecht, aber im direkten Vergleich zum deutschen Beitrag wirkt das Gesamtkonzept von Voyager für mich nicht ganz so stimmig. Alles in allem ist es aber ein solider Track, der Australien wieder nach oben spülen könnte. 6 Punkte.
Manu: Während mich „Dreamer“ letztes Jahr als Audio durchaus mitnahm, begeisterte mich der Auftritt im australischen Vorentscheid nicht so richtig. Nun intern ausgewählt, könnte genau das Gegenteil eintreten – denn „Promise“ langweilt mich rein vom Audio etwas. In einzelnen Momenten stört mich die gewollt exakte Aussprache des Sängers, der Refrain ist mir zu inhaltslos. Am besten gefällt mir noch die energetische Bridge zum letzten Refrain. Mal sehen, ob Voyager live noch eine Schippe draufpacken können – das Finale dürfte aber auf jeden Fall geritzt sein. 5 Punkte.
Max: Ein interessanter Beitrag, der mich dennoch leider etwas kalt lässt – wie beispielsweise Bulgarien auch im vergangenen Jahr. Ich finde die Nummer nicht besonders eingängig, auch wenn ich den leichten Mix von elektronischen und rockigen Einflüssen schätze. Er hat nur bei mir nicht gezündet und eigentlich bin ich da andere Sachen von Australien gewöhnt. Vielleicht ist die Luft in Down Under etwas raus? 2 Punkte.
Peter: Voyager haben diese Direktnominierung unbedingt verdient, sie haben schon bei „Australia Decides“ 2022 einen richtig guten Eindruck gemacht. „Promise“ ist mehr Pop als Rock, klingt wie ein Crossover aus Tears For Fears und Bon Jovi. Der Song ist zwar konventionell, hat aber ein catchy Intro und ist abwechselungsreich produziert. Für mich wie eine Zeitreise in meine Mötley-Crüe-Phase (die recht kurz war). 8 Punkte.
Rick: Vom ersten Hören an hat mich „Promise“ total mitgenommen. Der Song klingt für mich irgendwie nach Abenteuer – mitreißend und dennoch nostalgisch. Gut, dafür sind sicher auch die 80er-Rock-Vibes verantwortlich. Trotzdem klingt die Nummer aktuell und gut durchdacht. Durch die ruhigen Parts, aber auch den „Metal-Scream-Gesang“ bleibt der Beitrag spannend. Absolut mein Geschmack, obwohl ich eigentlich nicht der größte Rock-Fan bin. 10 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 48/96 Punkte.
Beim ESC kompakt-Index landet „Promise“ auf Platz 17 von 37.
Wie schneidet der australische Beitrag "Promise" von Voyager ab?
- Platz 16-20 (41%, 187 Votes)
- Platz 11-15 (23%, 106 Votes)
- Platz 21-26 (16%, 71 Votes)
- bleibt im Halbfinale hängen (12%, 55 Votes)
- Platz 6-10 (7%, 30 Votes)
- Top 5 (1%, 6 Votes)
Total Voters: 455
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper
(13) Schweden: „Tattoo“ von Loreen
(14) Schweiz: „Watergun“ von Remo Forrer
(15) Tschechien: „My Sister’s Crown“ von Vesna
Zweites Halbfinale
(16) Armenien: „Future Lover“ von Brunette
(17) Belgien: „Because Of You“ von Gustaph
(18) Dänemark: „Breaking My Heart“ von Reiley
(19) Estland: „Bridges“ von Alika
(20) Griechenland: „What They Say“ von Victor Vernicos
(21) Island: „Power“ von Diljá
(22) Rumänien: „D.G.T. (Off and On)“ von Theodor Andrei
(23) Zypern: „Break A Broken Heart“ von Andrew Lambrou
(24) Albanien: „Duje“ von Albina & Familja Kelmendi
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Guter Rocksong, der leider von der Bubble total unterbewertet wird, ganz bewusst. Ähnlich wie der deutsche Song. Allerdings gefällt mir Blood & Glitter etwas besser. Ich bin mir nicht sicher, ob sie ins Finale kommen. Auf jeden Fall ist dieser Song besser, als all die „Rocksongs“, die letztes Jahr im Angebot waren. Trotzdem Finale wird schwer.
Ja, ich verstehe es auch nicht. Finale ist für Voyager locker drin, da dann auf eine gute Platzierung würde ich zwar nicht wetten, aber der Song ist besser als viele in der Bubble ihn machen – aber hauptsache wird da wieder Noa Kirel die über Einhörner singt abgefeiert, manchmal verstehe ich Geschmäcker nicht haha 😀
Geht mir auch so, ich kann das nicht nachvollziehen. Israel ist nun wirklich unterirdische Grütze.
Ich denk mal, der Grund für die guten Bewertungen des unicorns ist das empowerment, das textlich wie musikalisch in dem Song steckt.
„I’ve got the power of the unicorn… “ 🌈 🦄 🦄 🦄
Kann man mögen, muss man nicht mögen, aber offensichtlich mögen es doch so einige…
Mir hat voyager letztes(?) jahr viel, viel besser gefallen. Trotzdem einer der besseren im 2.katastrophen-halbfinal, klarer qualifikant und im gesamten so im niemandsland zwischen 15 und 26.
Ich war begeistert, als sich SBS für Voyager entschied. Von „Promise“ bin ich aber dann doch einigermaßen enttäuscht, weil es „Dreamer“ in weiten Teilen neu aufwärmt, dabei aber sehr viel poppiger anmutet, obwohl diesmal sogar gegrowlt wird. Auch, dass die Zeitlupen-Choreo einfach wiederholt wird, wirkt irgendwie halbherzig. Vielleicht ist es auch nur, dass der Charme des Erstkontakts nun verflogen ist (siehe Dadi Freyr). Aber alles in allem finde ich Lord of the Lost da doch deutlich stärker – und für Voyager reicht es bei mir „nur noch“ zu Platz 9/37.
Beim Lesen der ersten zwei Drittel dachte ich schon, der Song wäre bei dir komplett durchgefallen 😂
Ich mag Promise tatsächlich lieber als Dreamer, aber so richtig will der Funke bei mir bei Voyager allgemein nicht überspringen, obwohl ich sie eigentlich nicht schlecht finde. Und ich muss sagen wenn ich schon jemandem Sekten(führer)-Vibes zusprechen würde, dann wäre es der Leadsänger von Voyager. Er schaut immer so intensiv, dass er mich leicht nervös macht 😅 vielleicht liegt es daran. Wobei das ja reine Geschmackssache ist. Bei mir zentrales Mittelfeld, ich denke so 18-16/37
„Leicht nervös machen“ muss ja nicht unbedingt negativ sein.
@Rainer 1: In der Tat 😂 in dem Fall sind es für mich aber eher Serienkiller-Blicke
@ Siminski
Nee, davon ist der Song zum Glück noch weit entfernt. Da spricht halt nur die Enttäuschung aus mir. 😁
Zu seinem irren Blick kann ich gar nichts sagen – meiner bleibt immer an seiner kecken Zahnlücke hängen, die als Markenzeichen bestimmt nicht das Schlechteste ist.
Vielleicht soll der Serienkiller-Blick aber auch nur den Rock ’n‘ Roll ausgleichen, der über den Jahreswechsel verloren ging. 😜
Aber sagen wir mal so: Wenn er dir was verspricht, bist du bei dem Blick vermutlich auch eher geneigt, es zu glauben, oder? 😅
@Nils: ich glaube ihm Per sé erstmal alles, einfach weil ich ungern herausfände was passiert wenn ich es nicht täte.
Die Zahnlücke als Markenzeichen finde ich aber auch dufte!
Ich mag den Song. Schon vom Reveal an. In meinem Ranking ist Australien auf Platz 12 von 37. Ich glaube das Australien Platz 16 – 20 belegt.
Irgendwie häufen sich so langsam die Songs, die ich im hinteren Mittelfeld sehe. Tja, schade Voyager, Dreamer war viel stärker als Promise, trotzdem ist das keine schlechter Beitrag und sollte gerade im Televoting punkten können. Was mir bei der PrePartyES aufgefallen ist, ist dass der Growl im hinteren Bereich nur vom Band kam und auch tüchtig abgeschwächt wurde. Wenn das in Liverpool auch so ist, wäre das noch eine Kante weniger, was ich sehr schade finden würde.
Zu den Deutschkenntnissen von Daniel Estrin: Mir ist beim durchhören von anderen Songs der Band aufgefallen, dass sie in einem Lied am Ende auch ein paar deutschsprachige Zeilen drin hatten. Ich habe mir nur leider nicht gemerkt, welches Stück das war. Vielleicht kann mir das Schwarmwissen hier ja auf die Sprünge helfen. Interessiert bestimmt auch andere.
Leider bin ich ganz anderer Meinung als die geschätzten Blogger DP und Flo: Den musikalischen Wettstreit zwischen Voyager und LOTL gewinnt für mich ganz klar die australische Band, deren Liedvorschlag kantiger, kompositorisch innovativer und kurzweiliger ist sowie stimmlich kräftiger vorgetragen wird. Ich befürchte, dass ein durchschnittlicher Rocksong wie „Promise“ wahrscheinlich genug ist, um die betuliche deutsche Herangehensweise an das Genre Glam Rock punktemäßig in die Schranken zuweisen, falls Australien das Finale erreicht. Vielleicht irre ich mich aber auch, was schön wäre, weil Deutschland eines jener Länder ist, die beim ESC dringend mal wieder einen kleinen Erfolg brauchen. Bei mir sind Voyager momentan auf Platz 24. Viel Glück!
Seit wir uns 2021 alle Gedanken gemacht haben, ob nun Måneskin Blind Channel oder Blind Channel Måneskin die Punkte wegnehmen, dann aber beide ganz vorne geladene sind und eine Band sogar gewonnen hat, mache ich mir keine Sorgen mehr, dass nicht genug Punkte für zwei Rockbands verfügbar sind…
Da stimme ich Dir zu. Das gilt, wenn beide Lieder stark sind. Aber in diesem Falle haben wir es ja leider mit zwei eher schmalbrüstigen Rocksongs zu tun, und da, befürchte ich, wird die Welt ganz anders aussehen. Und außerdem bin ich ja genau die Zielgruppe für harte Sachen, aber mich lockt keines der Lieder hinter dem Ofen hervor.
Nun ja, im Mai wissen wir mehr.
Wollte damit auch auf gar keinen Fall sagen, dass beide viele Punkte bekommen werden. Ich glaube nur, dass sie sich nicht gegenseitig Punkte wegnehmen – aber wie viele jeder für sich genommen bekommt, das steht auf einem anderen Blatt 🙃 Meine Einschätzung ist da nah an Deiner, so wie 2021 werden die beiden wohl nicht abschneiden…
Als Song in der Playlist: Voyager
Als Liveauftritt in Liverpool: Eindeutig Lord of the Lost
Ich glaube das B&G als Gesamtpaket beim Ersthörer im Mai besser ankommen wird.
Der Song macht mich ratlos. Das ist wie wenn du eine Tasse Tee bekommst wenn du Kaffee bestellt hast obwohl du eigentlich viel lieber Milch trinkst.
Wo ist der Deinhard?
Dann bestell beim nächsten Mal ein Glas Averna mit Einwürfel und einer Scheibe Orange. 😀
Sollte natürlich Eiswürfel heißen.
Nette Idee aber dann hab ich lieber Sambuca😉
Auch ein Weg, noch an etwas Kaffee zu kommen. 😛
Promise – Voyager (original englisch)
Hast du jemals sowas schon gemacht?
Hast du jemals sowas schon gemacht?
Falls du sowas noch nie gemacht hast
Dann hast du nie gelebt
Hast du jemals all die offenen Türen geschlossen
Bist du jemals einfach losgegangen aus dir heraus
Hast du jemals einfach deinen Verstand verloren
Wenn du versuchst, dich zu entspannen
Oder kommst du gleich zurück
Um mehr zu bekommen?
Ich bin heute Nacht hier
Versprich mir, dass du mich hältst, bis ich sterbe
Ich bin an deiner Seite
Versprich mir, dass es
Versprich mir, dass es gut wird
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh
Versprich mir, dass es gut wird
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh
Versprich mir, dass es gut wird
Bist du jemals zuviel alleine gewesen
Hast du jemals gebetet um menschliche Berührung
Hast du jemals einen kleinen Teil von dir verloren
Um ein kleines neues Etwas zu finden?
Hand aufs Herz
Bis der Himmel sich rötet im Sonnenaufgang
Seit du mir gesagt hast, alles ist gut
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh
Seit du mir gesagt hast, alles ist gut
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh
Versprich mir, dass es gut …
Ich bin heute Nacht hier
Versprich mir, dass du mich hältst, bis ich sterbe
Ich bin an deiner Seite
Versprich mir, dass es
Versprich mir, dass es gut wird
Alles gut
Bis der Himmel sich rötet im Sonnenaufgang
Versprich mir, dass es gut wird
Gut wird!
Alles gut
Quelle: https://lyricstranslate.com
mit vielen Korrekturen von mir
Meinen Verstand habe ich ehrlich gesagt niemals wirklich gefunden.
Die eigenartig antiquierte muffige Progrock-Tanzkapelle hätte ja das Versprechen, dass es gut wird, zunächst einmal bei ihrem eigenen Song umsetzen dürfen.
Für mich das beste Rockangebot des Jahrgangs, gefällt mir mittlerweile auch besser als ihr letztjähriges „dreamer“
Finale ist sicher ohne Jurys, die werten die Rocksongs ja fast immer runter (Maneskin, Blind Channel, AWS usw.)
AWS sind meine 2018-Sieger. 😍
@togravus ceterum ceterum
Und mein letzter Platz 2018 😉.
Der Song fängt ganz interessant an, der Refrain ist dann aber ziemlich lahm für meinen Geschmack und danach passiert irgendwie nichts mehr.
Im diesem Semi ist das aber immer noch einer der „besseren“ Songs. Wird es ins Finale denke ich schaffen, dort dann aber eher so zwischen Platz 15-20 landen einfach weil Australien beim Televoting immer noch einen eher schweren Stand hat.
Ist eigentlich schon bekannt wie es nach dem Jahr weitergeht?? Es hieß ja bis 2023 ist Australien sicher dabei. Tja, wir haben 2023.
Solider Synthie-Rock, was aber sowohl mit dem 70er-Band-Look als auch mit dem (total unnoetigen) Grohl-Teil zusammenstosst.
Gerne im Finale (wenn auch ohne grosse Begeisterung).
Wow, ein Interview mit Daniel Estrin, klasse ! Freu
.
Hätte mir einen bisschen besseren Song für Voyager gewünscht, obwohl mir persönlich Promise gut gefällt. Fürchte nur das es für einen richtig guten Platz nicht reicht, schätze 16 bis 20
In meiner persönlichenTop 10
Beim ersten Hören empfand ich „Promise“ als generischen Kommerzrock à la Minus One, aber es wurde dann doch Liebe auf den zweiten Blick.
Ja, es ist sehr massentauglich und sicher nichts für Fans irgendwelcher Untergrundbands. Es ist auch nicht zu verleugnen, dass der Text „brav“ ist und das ganze Machwerk vielleicht als domestizierter Light-Metal oder was auch immer empfunden werden kann.
Aber dennoch ist „Promise“ für mich ein zentraler Teil auf meiner diesjährigen Playlist, der meine Top 10 nur knapp verfehlt hat. Daniel Estrin wird zwar für den Refrain ganz sicher nicht den Literaturnobelpreis bekommen, aber es ist doch perfekt, um ganz Europa zu rocken. Außerdem ist es keine Überraschung, dass Voyager das Halbfinale abschließen werden, das Schlagzeuggewitter am Ende eignet sich perfekt für ein Grande Finale gerade in einem eher weniger aufregenden Halbfinale.
In puncto Sprachkenntnis, da ja hier erwähnt wird, dass Daniel Estrins Deutsch angeblich immer noch akzentfrei sein soll: man kann da schon den deutschen Akzent heraushören. Aber obwohl es für mich der vermutlich hässlichste Akzent der Welt ist (ich versuche immer, ihn so gut es geht zu unterdrücken), ist das hier zum Glück kein Problem, da merkt man halt schon das lange Leben in Australien.
Volle Zustimmung, gerade zum Minus One Vergleich, am Anfang hab ich die beiden Songs auch in die gleiche Kategorie gesteckt 🤗
Australien wurde auch gestern bei der 1. Songcheckshow im norwegischen TV besprochen.
Die Show ist englisch untertitelt und man findet alle videos der show im yt-Kanal von Alexander Dahl
Hier Down Under:
https://www.youtube.com/watch?v=Z8h8FLSQgnQ
Bei mir liegt Australien auf 24/37 bei 6 von 10 Punkten. „Dreamer“ letztes jahr hatte ich mit 8 von 10 Pk. bewertet.
Video und Auftritt:
Mir ist aufgefallen, wie stark ich ganz allgemein durch die Optik beeinflusst werde – durch die Gestaltung der Videoclips und durch die Auftritte der Musiker.
Das ist nicht gut – besser wäre es, alles in drei Stufen zu erfassen, zuerst einfach mal das Lied hören, dann sich mit dem Text und damit dem Inhalt beschäftigen, und erst im dritten Schritt den Auftritt von Musiker(n) und ggf. die Gestaltung eines Clips ansehen.
Den Clip und den Zusammenschnitt der Auftritte von Voyager mit „Promise“ mag ich jedenfalls schon mal nicht – ich finde das uninspiriert und öde.
Text und Inhalt:
Der Song hat zwei Themen – zum einen im Leben immer wieder etwas zu wagen, zum anderen einen Menschen zu haben, auf dessen Nähe und Wärme man sich bis ans Lebensende verlassen kann. Das wird solide, dabei aber etwas knapp erzählt.
Musik:
Ich könnte jetzt nicht sagen, was an dem pop-rockigen Song und Arrangement schlecht wäre, aber es hat nichts, was mich mitnimmt.
Bewertung:
Wenn ich das nicht im Finale sehe, fehlt mir nichts, wenn es drin ist, kann ich damit leben. Ich schätze, dass es drin ist und sich auf der rechten Seite der Tabelle wiederfindet.
Die Strophen sind gut, aber der Refrain ist mir zu blöd. Ein Phänomen, dass ich beim ESC auffallend oft beobachte.
👍🏼gefällt
Eigentlich sollte man den ESC umtaufen in:
EPC = Eurovision Performance Contest.
Scheiß was auf’s Lied. SängerInnen/Gruppe egal, auch ob Gesang oder nicht… Hauptsache gut auf der Bühne aussehen. Die Prioritäten haben sich gewaltig verschoben.
Ja, ich merke das inzwischen auch, wie stark ich vor allem auf die Clips reagiere, die für das erste Anhören mitgeliefert werden…
Da hat dieser Theodor aus Rümänien ein Video dabei, das ich echt unangenehm finde, und werte deswegen als ersten einen doch recht guten Song runter.
Oder Alessandra – als erstes hab ich den bombigen Auftritt beim norwegischen Vorentscheid gesehen und feiere sie seither, danach sehe ich den nachgeschobenen Videoclip und könnte abk*tzen…
Etc. etc. etc. …
Die australische Gruppe ist ja okay, aber der Titel ist nicht nach ihm und nicht nach ihr
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh,
Ah-oh, ah-oh, ah-oh, ah-oh-oh-oh…
Klingt wie 167x la la la (ESP 1968)
Ich bin kein großer Rockfan, dennoch komme ich mit der Nimmer gut klar und summe sie gerne mit. Ist denke ich mal sicher im Finale. Dann wirds interessant ob sie sich besser als LOTL platzieren können. Blood and Glitter halte ich für stärker. Ich schätze Voyager auf Platz 18, LOTL ein paar Plätze höher.
Jedes Jahr hoffe ich, dass aus Australien mindestens etwas genauso Gutes wie „Tonight again“ von Guy Sebastian kommt, wie das beim ESC 2015 in Wien der Fall war. Naja vielleicht nächstes Jahr….
LOTL kantiger aber etwas „schlageresk“, der Beitrag aus Down Under geschmeidiger, aber durch doofen Refrain zu anbiedernd. Sehe beide Beiträge um Platz 15, da sie live abliefern.
Ja, sowas kann ich mir auch gut vorstellen. Wer weiß, vielleicht enden sie am Ende sogar als direkte Tabellennachbarn …
Wegen der vielen Vergleiche hier
von den rockigen Songs von Voyager und Lord of the Lost:
LofL ist auf allen Ebenen kraftvoller: Melodie & Arrangement – Text – Auftritt.
Insofern wünsche ich ihnen einen deutlich besseren Platz als Voyager. Allerdings – auf den europäischen Sofas vor ihren Schnittchen-Tellern sitzen auch viele sehr biedere Zuschauer, die von LofL sehr erschreckt und abgeschreckt sein könnten. 🤔 🙄 😳
Wie es ausgeht – man wird es sehen…
Das ist jetzt keine Wertung oder so was, aber bei mir ist es genau andersherum. Ich habe LOTLs ESC-Lied weiter oben als „betulich“ beschrieben und ich hatte mir sogar kurz überlegt, noch weiter zu gehen und was von Brokatüberwürfen, Häkeldeckchen und Porzellanfiguren zu schreiben. (Das ist Code für „gertrudesk“ …) Da kommen Voyager für mich doch wesentlich kantiger rüber. Ist schon komisch, wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann.
Moment mal, nichts gegen Schnittchenplatte!
Käseigel geht auch,
und wenn Raab kommt, mach ich auch mal einen Mettigel… 😛 😛 😛
1) Estland
2) Armenien ( da live berührend)
3) Rumänien ( der Nerd kann ’s Rotzen)
4) Zypern (solide Stangenware)
5) Australiah-oh-ah-ohohoh
6) Belgien (Gustaphs Selbstverständnis)
7) Island (Grower)
8) Griechenland- wie macht er es live?
9) sektierisches Schrei-Albanien
10) Dänemark ( dünnes Wackelstimmchen mit Verzerrhilfe)
Machen wir es heute mal kurz:
Ganz schrecklicher Song, der nicht weiß, wo er hin will und komplett kalte Ausstrahlung der Band. Null Struktur, kurzes Gegröhle, um die enttäuschten Rockfans daran zu erinnern, dass man von ihnen auch Punkte haben möchte, und dann waren noch ein paar Synthies übrig. Der Text reiht sich da nahtlos ein.
Was ist bloß mit Australien los? Letztes Jahr noch mein zweiter Platz und eines der emotionalsten Lieder jemals für mich beim ESC und nun sowas.
0-1 Punkt(e) und Platz 36/37, ich hoffe auf Semiaus, was aber leider (auch wegen der Startnummer) nicht passieren wird, im Finale dann aber Bottom 5 als Prognose.
Ergänzung: schlechtester Song aus Australien ever.
Letztes Jahr war Australien neben Aserbaidschan im Finale mein Schlußlicht. Absolut peinlicher und klischeehafter Auftritt. Diesmal reicht es wohl für die Top 10.
@Schlippschlapp71
Oh ja, den australischen Beitrag 2022 fand ich auch richtig schlimmt, mein persönliches Lowlight letztes Jahr.
Bisher mochte ich ehrlich gesagt auch nur den ersten Beitrag Australiens von Guy Sebastian wirklich gerne, Dami Im ging auch noch und danach ging es richtig steil bergab.
Wenn man sich mit seiner Geschichte beschäftigt hätte, wüsste man, dass es alles andere als klischeehaft war. Natürlich steht es dir zu, dass dir der Song nicht gefällt, aber es dann gleich als klischeehaft und peinlich abzustempeln – nun ja, weiß ich nicht… 😑
Obwohl „Promise“ insgesamt ziemlich weichgespült daherkommt und der Refrain nicht heraussticht, gefällt mir das richtig gut. („Dreamer“ war aber noch eine Prise besser)
Durch die gut platzierten unterschiedlichen Teile bleibt es kurzweilig.
Der leise Einstieg mit ansteigenden Synthie- Beat, der kurze Gröhlpart,, die letzte Bridge mit Elektrogitarren- Solo.
All das kombiniert mit der starken Stimme und tollen Ausstrahlung von Daniel, sowie der Erfahrung der Band lässt einen runden Auftritt erwarten.
Die Vorschau bei der PreParty in Madrid war da schon vielversprechend.
Eigentlich müssen sie das bloß 1:1 auf die Bühne in Liverpool bringen und die Qualifikation fürs Finale ist nur noch Formsache, dort wird es aber wohl nicht ganz für die Top10 reichen.
Was war ich letztes Jahr traurig, dass Voyager von den Jurys so runtergevoted wurden, damit sie nu ja nicht für Australien am ESC teilnehmen mögen. Um so erfreuter war ich über die Direktnominierung in diesem Jahr. Nach der ersten Freude war ich dann aber etwas ernüchtert. Der beinhaltet viel Gutes, ich mag sowohl Daniels als auch Alex Stimmen sehr gern und finde auch den Aufbau mit den poppigen ruhigeren Strophen und den nach vorne gehenden Refrains grundsätzlich gut. Aber bei dem Ah-oh’s im Refrain bin ich dann teilweise raus und enttäuscht. Schön dann wieder die härtere erste Bridge und vor allem das fulminante Finale. Wenn der gesamte Song so trieben und packen würde, wie die letzten 25 Sekunden, wären Voyager bei mir in den Top 5. So reicht es aber immerhin noch für 8 von 12 Punkten, Platz 4 im zweiten Semi und Platz 10 insgesamt. Ich hoffe auf einen guten Auftritt, da es im zweiten Semi mit Joker Out! sehr starke Genre-Konkurrenz gibt und Australien hat ja generell ein Problem mit Televote, wenn nicht gerade Opernsängerinnen auf 8 Meter hohen Stöcken durch die Luft fliegen. Da das Niveau insgesamt so gering ist, glaube ich trotzdem eher an eine Qualifikation fürs Finale. Dort kommen sie ins vordere Mittelfeld.
Ich finde das Lied ganz gut und meiner Meinung nach gehört es ins Finale. 🙂
Ich habe übrigens schon öfter daran gedacht, dass man ja den Daniel interviewen könnte, da er ja Deutscher ist, zuletzt noch in dieser Woche. Darum freue ich mich sehr, dass dies tatsächlich passieren wird! 😊
Off-Topic
Gestern ist auf dem offiziellen ESC-Youtubekanal ein erster Teil einer Videoreihe namens „A little bit more“ veröffentlicht worden (nachdem am Tag davor Gina G’s Auftritt von 1996 hochgeladen wurde), welches von Destiny (Malta 2020 und 2021) moderiert wird und in dem aktuelle Acts ihre Lieder entweder in anderen Versionen oder allgemein andere Lieder singen.
LOTL, Remo Forrer und Teya & Salena sind auch dabei, sowie: Joker Out, Käärijä, Voyager, Remo Forrer, La Zarra, Luke Black, Albina & Familie, Andrew Lambrou, Alessandra, Diljá, Blanka, Victor Vernicos, The Busker, Gustaph, Let 3 und Sudden Lights.
Lohnt sich auf jeden Fall und kann man hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=lClGlKXoGaI
Die Auftritte von Joker Out, Alessandra, Käärijä, Blanka und Remo Forrer gibt es bereits auch als Einzelvideos.
Mir hat es da, welch ein Wunder, Käärijä am meisten angetan: https://www.youtube.com/watch?v=E7kcydKIfO8
Ein toller Mann! 🥰💚
Er ist wirklich extrem unterhaltsam. Und wie ich finde, „füllt“ er die Bühne auch ohne großes Krawumms. Die Reggae-Version gefällt mir überdies ausgesprochen gut. Einen Sieg von Käärija in Liverpool würde ich sehr feiern
Käärijä ist einfach in jeder Weise wunderbar! 💚
Freut mich, dass du ihn auch magst und dir die Reggeaversion gefällt. 🙂
😅😅😅
@Marina, danke für den Tipp, habe ich mir gerade angeschaut.
Luke Black sollte seinen Song genauso beim ESC bringen, das fand ich richtig toll.
Alessandra fand ich gut und natürlich Teja & Salena, die können toll singen.
Dilja zeigt hier auch, dass sie super was drauf hat, hätte sie mal im Wettbewerb einen besseren Song.
Bei dem Sänger aus Malta hoffe ich, dass er diesen Pullover noch mehrmals hat, ansonsten müffelt er irgendwann.
Der Abschluss dann mit LotL, One last song, geht sehr unter die Haut.
Luke Black am Flügel mit dieser Nigel Kennedy-artigen Violonbegleitung hat es mir sehr angetan. Ging voll rein 😘
Noch ein off topic – news auf eurovision.de:
https://www.eurovision.de/news/ESC-Update-Peter-Urban-weist-Ikke-Hueftgolds-Vorwuerfe-zurueck,podcast5688.html
Die Süddeutsche hat ihn scheinbar falsch zitiert…
Grmmpfpfpf
Das ist eine typische Albumnummer. Unter dem Motto…irgendwie müssen wir die CD vollbekommen. Australien ist einfach nix. Das nette Gitarrensolo kann das zusammengeschusterte Lied auch nicht mehr retten. Weil die Band live sehr erfahren ist, werden wir Australien wahrscheinlich im Finale noch einmal hören.
Gefällt mir eigentlich ganz gut.
Bin auf die Performance gespannt, aber in diesem Semi gehört Australien dieses Jahr zu den besseren Beiträgen. Sollte fürs Finale reichen.
Ich mag Voyager,ich mag Promise,mir gefällt die sich steigernde Dynamik des Songs und die Intensität des Sängers beim Auftritt. Müsste eigentlich klar im Finale landen.
Auch diesmal hier ziemlich niedrige Bewertungen….
Ich war noch nie Fan von Down Under beim ESC (vielleicht vom Debüt mal abgesehen), aber von Voyager war ich schon letztes Jahr begeistert. Auch „Promise“ ist ein starker Rocktitel mit Elektroelementen, genau mein Geschmack.
Zudem, Daniel Estrin: Haare und Outfit perfekt, so geht das !
Ich tippe mal auf 11-15 im Finale, ich werte mit 9,5/12 und 2/16.
Zweites Semi bislang .- es wird leicht besser…..
Australien 9,5/12
Armenien 8,5/12
Zypern 7/12
Albanien 6/12
Estland 5,5/12
Griechenland 4,5/12
Rumänien 3/12
Dänemark 2/12
Belgien 1,5/12
Island 1/12
Australien hab ich mir ganz ordentlich schöngehört, würde ich heute besser bewerten als bei meinem Ranking. Ein ganz solider Pop-Rock-Song. Finale ist Formsache und dann wird es wohl das Mittelfeld.
Gesamt: 25/37
Semi: 10/16
Tipp: Platz 16-20 (das habe ich jetzt definitiv schon bei mehr als 5 Songs angeklickt… 😉 )
Ich mag das – und zwar sehr. Hat mich sofort geflasht. Auch sogar mehr als „Dreamer“. Das mag ich auch sehr. Leider muss ich immer wegschauen, weil das unsägliche weiße Sakko mit den hochgeschobenen Ärmeln meine Augen quält… Zurück zur Musik: wenn er hoch singt, erinnert es mich ein bisschen an YES. Bei dem (für mich) dürftigen Angebot im 2. Semi sehe ich den Finaleinzug gesichert. Und dann?! Ich habe Pos.11-15 getippt (ohne Sakko 10-14)
Der Anzug beim Auftritt in Madrid war sehr stylish !
Kann aber dem Outfit, welches Marco Mengoni beim ESC in Liverpool tragen wird, niemals das Wasser reichen. 😀
Stimmt. Hab’s mir gerade angeschaut. Na dann – ab in die Top 10 ;-))
Dieses Riesen-Pepita war ja noch schlimmer hehe… Interessant war immerhin die Schürze zum Anzug, im gleichen Design.
Ich hab mir den australischen Auftritt in Madrid jetzt erst angesehen, und wirklich, ich muss die im Finale nicht sehen. Der Sänger springt rum wie ein außer Kontrolle geratener Duracell-Hase, das macht weder Song noch Auftritt besser. Vom Lied bleibt bei mir kaum was hängen, ich find das alles einfach zu dünn.
Off topic:
Das Statement von Ikke ist auf Instagram online. Es wird krachen.
Puh, wer gibt mit diese vergeudete Lebenszeit wieder?? Der Typ wirft mit Anschuldigungen um sich, liefert aber KEINEN EINZIGEN Beleg!!
Vergeudete Lebenszeit ???
Also ich habe mich köstlich ämüsiert.
Da kann einer seine Nieerlage nicht so ganz verkraften.
@elkracho
Ich bin zugegebenermaßen selbst schuld, hat mich ja keiner gezwungen. Aber wenn man ankündigt groß auszupacken dann erwarte ich wenigstens irgendwelche „Beweise“, auch wenn sie noch so dämlich und abstrus sind. Aber nichts!! Nada!! Nur die selben aufgewärmten Behauptungen die er schon getätigt hat.
Der NDR hätte die Zahlen nach dem VE veröffentlichen sollen.
Den Punkt hat er durchaus.
Der Rest ist mir zu sehr Stimmungsmache .
Ohne die Butter aufs Brot zu schmieren.
Meine Güte, er soll doch einfach mal seine Niederlage eingestehen, und nicht anderen Leuten andauernd die Schuld geben. LOTL wurde rechtmässig gewählt. Punkt. Das gilt es zu akzeptieren. Wenn man Probleme damit hat zu „verlieren“ darf man sich diesem Wettbewerb nicht stellen.
Ich kann ja irgendwie verstehen, wenn man traurig ist, dass ein anderer Act gewonnen hat. aber anderen Leuten jetzt die Verantwortung zuzuschieben, mag zwar einfach sein (und vielleicht auch ein bißchen menschlich) finde ich nicht sehr sympathisch.
Aber vielleicht möchte er einfach nur noch ein bißchen Aufmerksamkeit generieren.
P. S. Seinen Instagram-Post habe ich nicht gelesen, da ich mich dort grundsätzlich nicht aufhalte. Aber die ganzen Statements vorher haben mir schon gereicht.🙁
Zu krass wie der abgeht. In seinem Vorwort schreibt er noch er möchte mit seinen Ausführungen seine geschätzten Musikerkollegen von LOTL nicht in Frage stellen, aber auf den gefühlt 100 folgenden Seiten macht er genau das. Er stellt mit seinem Statement LOTL als rechtmäßig gewählten deutschen Act in Frage.
Voll der Heuchler. Der wird keine Ruhe geben, bis auch die BILD darauf anspringt.
Ja, das wird wohl noch krachen und LOTL die leidtragenden sein, sowie wir ESC-Fans.
Tja, da wurde vom NDR die Büchse der Pandora geöffnet…..
Sorry, irgendwie paßt das leider zu ESC-Germanien. Ist leider nix Neues.
Da geht aber einiges durcheinander…
Der NDR könnte dem ganzen einen Riegel vorschieben, wenn er die Votingzahlen veröfffentlicht, notariell beglaubigt. Und diese sollten dann keine Differenzen ergeben, wenn man diese kummuliert, so wie Ikke behauptet.
Wäre ich der NDR würde ich das machen, bevor das noch höhere Wellen schlägt und wir vielleicht in den nächsten Tagen die BILD-Schlagzeile „LOTL durch Manipulation beim ESC ?“ lesen müssen. Wäre das worst scenario und die Folgen ?
Aber sowie Nils und zuvor geschrieben, vielleicht hat Ikke an Fakten garnichts vorzuweisen und ich mache mir wieder viel zu viel Gedanken um „heiße Luft“.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch einen Funken Wahrheit bei den Ausführungen von Matthias Distel gibt. Mir kam es sehr komisch vor, dass er nur im TikTok Voting gelandet ist und nicht direkt in der Vorentscheidung, gerade bei seinem Bekanntheitsgrad. Und dass er dann im TikTok Voting nominiert war, haben doch auch viele nicht verstanden, weil doch spätestens da sofort klar war, dass kein anderer Teilnehmer gegen ihn eine Chance haben würde.
Muss ESC1994 da zustimmen: Als Trashtalk ja ganz amüsant, manches auch durchaus vorstellbar. Aber belegt wird hier nur, dass da jemand ein deutlich zu großes Ego hat.
Und zur Validität des Ergebnisses: Ich habe 5-mal online für LOTL gestimmt und in der Show tatsächlich erstmals das Maximum (20 SMS, 20 Anrufe) für sie ausgereizt, um Ikke zu verhindern. Und da ging es mir nur um die Musik. Haben die vermeintlichen 200 Milliarden Menschen auf Ikkes Public Viewings das auch?
Bin gerade noch mal erleichterter, dass das Ergebnis so gekommen ist, wie es kam. Jetzt wird mir der werte Herr Distel nämlich doch auch persönlich unsympathisch. Gut, dass sich das mit ihm für immer erledigt hat.
Dieses Jahr tut mir Alex Wolfslast wirklich leid. Aber solange Ikke seine Vorwürfe nicht mit Fakten unterfüttert (und ich behaupte mal: das kann er nicht) lacht die sich darüber hoffentlich auch nur ’nen Ast ab – das wäre jedenfalls mein Ratschlag.
Mir war er schon immer unsympathisch, insofern bin ich (leider) nicht verwundert.
Ja, Alex Wolfslast gerät dieses Jahr (und wie ich befürchte auch letztes) echt zu Unrecht ins Kreuzfeuer. Und das scheint Ikke ja sogar zu bestätigen, denn er sagte ja, sie hätte sich für ihn eingesetzt, und wenn ich mich recht erinnere stand mal irgendwo, dass sie das auch letztes Jahr für EC getan hat. Aber klar, als Gesicht der Deutschen Delegation, trifft es irgendwie leider immer sie ☹️ Keine Sorge, heiligsprechen will ich sie natürlich auch nicht, aber ich befürchte wir teilen mehr Meinungen mit ihr als uns bewusst ist (natürlich wollte in der Bubble kaum jemand Ikke dabei haben, aber Diversität wollten wir ja schon)
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich hier auf ESC-Kompakt nahezu alle einig sind – kurz gesagt: Ikke ist der Böse.
Seit ich mir das 18-min.-Video von vor zwei Jahren und den 33-min.-Podcast von letzter Woche angehört habe, in dem nicht die Kunstfigur Ikke, sondern Matthias Distel zu hören war, sehe ich die Sache deutlich differenzierter.
Ich hab Gründe, den Strippen-Ziehern beim NDR nicht über den Weg zu trauen, und vieles spricht dafür, dass auch dieses Jahr beim Vorentscheid unehrlich-manipulativ vorgegangen wurde. Ich kann nur hoffen, dass das journalistisch aufgegriffen wird, und zwar nicht von der BLÖD und ähnlichen Billig-Gazetten, sondern von den wirklich guten investigativen Redaktionen.
Soweit ich das beobachten konnte, und ich bin elend weit weg von Hamburg und dem NDR, ist über Jahre manipuliert worden, bis in einen Bereich hinein, der ggf. auch eine Staatsanwaltschaft interessieren könnte. Um es klar zu sagen: Das ist mein Eindruck, für den ich Indizien habe, aber keine Gerichts-festen Belege. Die Selbstreinigungskräfte, über die ein öffentlich-rechtlicher Sender wie der NDR verfügen sollte, sind sind meiner Meinung nach jedenfalls nicht vorhanden
Kurz noch zu Peter Urban: Er steht ja eigentlich nicht im Zentrum der Angelegenheit, und er ist durch seine Erklärung, die SZ hätte ihn falsch zitiert, ein Stück weit zurückgerudert, allerdings für einen erfahrenen Medienmenschen deutlich zu spät. Wenn er jetzt neben mir säße, würde ihm raten, noch ein umfassenderes Statement zu verfassen, in dem er gegenüber dem Menschen Matthias Distel mit seiner künstlerischen Kreation Ikke und auch gegenüber den Fans der Partykultur etwas mehr Respekt erkennen lässt.
Die Rolle von Alex Wolfslast kann ich überhaupt nicht einschätzen. Ich fürchte, die wurde zwischen ihren eigenen Werten und Anweisungen von oben regelrecht zermahlen.
Ich war bei all dem nicht dabei, aber ich versuche nach Möglichkeit immer, zwei und zwei zusammenzuzählen.
Ein letztes: Ich selbst wurde in diesem Forum von einem user zusammengepfiffen, weil ich einen link in einem sehr langen Strang doppelt eingestellt hatte.- es war der link auf das Video von Matthias Distel. Wenn ich mir überlege, was in den Kommentaren manchmal an sinnfreien Dingen gepostet wird, was niemanden stört, aber so ein link als spam inkriminiert wird, dann frag ich mich schon, wes Geistes Kind solche Nutzer sind.
Ich habe fertig.
Dem gibt es nichts hinzuzufügen !
Ich habe alles gesagt / Ho finito.
Naja, den Link hattest du, wenn ich mich richtig erinnere, insgesamt sogar viermal im selben Thread gepostet …
Dreimal. Und der zweite wurde schon als spam bezeichnet.
Beim dritten habe ich extra nochmal dazu geschrieben, warum ich es nochmal einstelle.
Jetzt muss ich mich leider selbst korrigieren: Ich hab den link dreimal eingestellt, wurde beim zweitenmal zurechtgewiesen, beim dritten kam trotz meiner Erklärung der spam-Vorwurf.
In Teilen stimme ich dir zu, und wenn an seinen Vorwürfen was dran ist (was nur bewertet werden kann wenn er mit Belegen rausrückt (die er ja angeblich hat)), müssen wir alle unsere Haltung definitiv überdenken.
Bis dahin kommen mir einige Dinge aber an den Haaren herbeigezogen vor, und ich habe ganz große Probleme mit seiner Art der Kommunikation dieser Situation und vor allem der Selbstdarstellung.
In manchen Punkten stimme ich Ikke sogar zu – allerdings nur den für den Ikke-NDR-Streit irrelevanten. Einer davon ist die Aussage zum Hass, und während ich zwar hoffe, dass ich nie hier grenzüberschreitend kommentiert habe (ich nehme mich jetzt aber nicht unbedingt da raus), sind extra an ihn geschriebene unfreundliche Nachrichten o.ä. Nicht in Ordnung. Hier Sachen zu schreiben ist da nochmal was anderes, aber auch da war teilweise schon viel harter Tobak dabei. Aber auch hierbei finde ich seine Art der Kommunikation wieder schwierig.
Ich bleibe etwas ratlos zurück und habe mich daher bewusst erstmal nur zu Alex geäußert, da ich ihm kein Unrecht tun will, es für mich aber erstmal nur als billige Drama-Aktion rüberkommt und er als sehr kalkuliert.
@Siminski:
Freu mich immer, deine klug abwägenden Gedanken zu lesen. Du bist jedenfalls in dieser Sache viel bedächtiger als ich hmhm…
Meine Beobachtungen aus der Vergangenheit decken sich jedenfalls mit den Wahrnehmungen von Matthias Distel. Ich gehe von einem Sumpf beim NDR aus, dagegen wäre das, was dich jetzt an Distel stört, ein Klacks.
Aber vielleicht kommt jetzt ja eine Lawine ins Rollen. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass bei einigen NDR-Leuten aktuell die Telefonleitungen glühen, und spätestens ab Montag wird es da mehr als nur eine Krisensitzung geben.
Wie das endet – keine Ahnung. Ich hab in der Richtung diverse Wünsche, von denen ich nur einen hier hinschreibe,
und das ist, dass der NDR in der ARD die Zuständigkeit für den ESC verliert und das Projekt an jemanden übergeben wird, der 1. unabhängig und unbestechlich, 2. selbst Musiker, 3. erfahren in song writing und Produktion, 4. gut vernetzt in der Szene, 5. Medien-erfahren und Auftritts-stark in der Öffentlichkeit ist – mit anderen Worten, eine Eier-legende Woll-Milch-Sau, oder nochmal anders ausgedrückt, eine Art Stefan Raab 2.0 … Hat jemand seine Telefonnummer?
🤔 😚 🥰 🙃 😋 😘 😛
30/37 mit 3 Punkten, kein Finale
Kann ich leider nichts mit anfangen , leider für mich der schlechteste Beitrag aus Australien .
Belanglose langweilige Nummer .
Dürfte es aber vermutlich ins Finale schaffen .
Hard Rock, Bues Rock, Glam,,Heavy Metal, Rock n‘ Roll. Ich höre das alles sehr gerne und die Übergänge zu den einzelnen Musikrichtungen sind ja sehr fließend.
Der Komponist hat von allem ein bisschen was genommen und das Ergebnis ist gar nicht schlecht, sehr sympathische und gelungene Nummer,
Steht wohl punktetechnisch im direkten Konkurrenzverhältnis zu LOTL. Keine Ahnung, wer da besser abschneidet.
Ich glaube, dass LOTL beim ersten Hören besser ankommt, zumindest war das bei mir so. Das könnte im Finale eine Menge ausmachen, da die Masse der Zuschauer beide Acts ja das erste Mal sieht.
Auch wenn man die jüngsten Entgleisungen von Herrn Hüftgold nicht anlasten kann, halte ich die „liebe Alex“ dennoch für inkompetent. Daran ändert sich leider wohl nix. Er hätte nur niemals nominiert werden dürfen.
“ Er hätte nur niemals nominiert werden dürfen.“
Da stimme ich dir gerne zu.
Wow, dass der Sänger am ESC kompakt LIVE teilnimmt, finde ich echt super! An das Lied musste ich mich erst herantasten. Mittlerweile gefällt es mir richtig gut. Das Finale sollte problemlos drin sein. Eine Prognose der Finalplatzierung fällt mir schwer. Ich befürchte, dass viele ‚Ersthörer‘ mit dem Lied auch erst mal wenig anfangen können.
Diesen ESC kompakt Live werde ich mir auch auf jeden Fall anschauen👍
Hat Australien in den vergangenen Jahren nicht immer auch reichlich Punkte durch die Juries erhalten?
So außerordentlich und ungewöhnlich finde ich den Beitrag jetzt nicht, dass ich dafür anrufen müsste.
Ich schätze, dass es eher knapp wird mit dem Finale und dort wäre der deutsche Beitrag im Vergleich tatsächlich eher auffällig. Das hoffe ich sogar. 🙂
Mit jedem Hören gefällt es mir besser, das liegt bestimmt am guten Songwriting mit vielen schönen und interessanten Einzelheiten.
Ich bin ganz bei Rick. Und mal wieder in der Minderheit.
Ich schätze, sie werden das Finale erreichen. Sind nicht schlecht, aber für meinen Geschmack kommen sie nicht an LOTL ran. Voyager bedient nicht so meinen Geschmack so wie unser Beitrag es tut. Ich fühle mich tatsächlich musikalisch eher im Nu Metal / Goth / Synfonic Metal zu Hause, also es kann gerne Genre-Grenzen sprengen, sollte Melodie, Gesang evtl. ein wenig Screming / Growling haben. Und abwechslungsreiche Parts, die wie eine Achterbahnfahrt Tempo rausnehmen, um dann neu Fahrt aufzunehmen, lassen mich das Ganze erst richtig spüren. Daher war ich 2021 auch klar Team Finnland. Das Jahr hat Italien jedoch gewonnen, also nicht mein Geschmack. Kann also bedeuten, dass auch dieses Jahr der andere Rocksong weiter vorne liegen wird, hoffe es jedoch nicht. Meine Stimme, die ich ja uns nicht geben kann, geht auch dieses Jahr wieder an Finnland. Und vielleicht reißt mich ja im Finale noch wer anders vom Hocker und bekommt auch noch meine Unterstützung!
Ich habe mal als Reaktion im Gespräch bekommen, dass LOTL in Teilen der Metalszene verpönt seien. Inwieweit das stimmt, keine Ahnung.
Es gibt immer Metal-Puristen, für die alles, was nicht purer Metal ist ein No Go ist. LOTL behauptet ja nicht mal selber, dass sie eine Metal Band sind, sondern ein Cross over vieler Musikrichtungen. Die einen lieben’s die anderen hassen’s. Ich gehöre zu denen, die es lieben.
Also ja, wahrscheinlich sind sie in Teilen der Metal Szene verpönt, aber das wird auch jede andere Band sein, die einen spezifischen Geschmack nicht bedient. Aber ich habe bisher den Eindruck, dass viele Metal Fans LOTL unterstützen.
Höre dir dazu in der ARD Mediathek (u.a.) den Podcast von „Die blaue Stunde“ von gestern an. Da hat Serdar Somuncu mit Chris gesprochen. Da ging es auch um das Image und die Rezeption in den verschiedenen Musik-Szenen.
https://www.ardaudiothek.de/episode/die-blaue-stunde/zu-gast-chris-harms-lord-of-the-lost/radioeins/12594135/
Zum Thema Ikke Hüftgold, ich könnte mir vorstellen, dass der NDR sehr dankbar ist, dass Electric Callboy verschwiegen darüber waren, wie mit ihnen umgegangen wurde.
Wie immer liegt „die Wahrheit“ (was ist das schon) in der Mitte.
Man wünschte sich einfach, dass ein neuer Sender das Ding übernehmen würde.
Es ist nicht leicht, in dieser ganzen Soße Äpfel mit Birnen nicht miteinander zu verwechseln. Denn dass ich den LiveAuftritt von Ikke beim Vorentscheid unerträglich fand (das Video des Songs war besser) hat nichts mit dem Vorgehen des NDR zu tun.
Ich find es ganz gut, dass Hüftgold aus der Verletztheit heraus mal so seine Erfahrungen und Sicht der Dinge aufgedeckt hat. Ist ja sogar für Peter Urban gut, weil er dadurch im Podcast klarstellen konnte, dass ein Schmierenjournalist in der Süddeutschen am Werk war.
Ich begrüße es, dass der ÖRR sich zunehmend nicht mehr unkontrolliert fühlen kann. Wir finanzieren dort ja viele Karrieren mit unseren Beiträgen. So ein Apparat entwickelt automatisch korrupte Strukturen, ohne Wind von außen, blüht das dann zu ungehindert. Insofern betrachte ich es nicht als unerwünschtes Theater, sondern eher als Mittel zum Zweck. Die Zahlen nicht veröffentlichen und damit durchkommen, ist nur einer dieser Zwecke.
*Äpfel und Birnen
Ich hätte übrigens kein Problem damit, wenn „Promise“ tatsächlich der letzte Beitrag aus Australien sein sollte. Für mich war das Land beim ESC immer ein „Fremdkörper“.
Aber Voyager sei der Auftritt auf der großen Bühne in Liverpool gegönnt. Good luck !
Für mich der Song für den ich dieses Jahr anrufen werde. Ein richtig guter Rocksong, der eingängig beginnt um ab der Mitte komplexer und härter zu werden.
Das Abschneiden ist schwer vorherzusagen. Nach erscheinen hätte ich sicher mit Top Ten gerechnet, da der Song eigentlich komplex genug ist um auch Jurys zu überzeugen. Da ich aber den ESC Jurys wenig zutraue, glaube ich, dass die schlechten Wettquoten hier durchschlagen werden und es bei den Jurys mau aussieht. Ich glaube, dass entweder Deutschland oder Australien beim Publikum gut durchstarten kann. Welcher Song es werden wird, ist schwer zu sagen. LotL ist auffälliger, Voyager spricht eine breitere Hörerschicht an.
Wenn die Jurys das tun wofür sie angeblich da sein sollen (belohnen musikalisch hochwertiger und anspruchsvoller Songs) hoffe ich immer noch auf Top Ten auch wenn ein Platz um Rang 15 vielleicht realistischer ist.
Im schwachen zweiten Halbfinale sollte der Song aber sicher unter den Top Drei landen. Das sagen ja sogar die Wettquoten.
Die Oh-Ohs finde ich noch nicht so prickelnd. Ansonsten ein schön abwechslungsreicher, wirklich gut gesungener Song, der für mich sicher im Finale ist und dort wahrscheinlich auf der linken Seite der Tabelle zu sehen sein wird.
„Dreamer“ letztes Jahr hat mir gar nix gegeben, „Promise“ hat mir hingegen sofort ganz gut gefallen. Für mich macht es gerade die Mischung. Landet bei mir auf Platz 14 und ungefähr da sehe ich den Song auch im sicher erreichten Finale.
Zum Vergleich mit LotL: Ich finde Chris Harms sehr sympathisch, seine Singstimme live aber recht schwach (ganz unabhängig vom Erfolg dieser Liveband). Daniel Estrins Stimme finde ich wesentlich kraftvoller und interessanter. Ich gehe davon aus, dass es am Ende nicht nur mir so geht, sondern auch den internationalen Zuschauern bzw. -hörern und Voyager deshalb deutlich vor Lotl landet (über die Show weiß man allerdings ja noch nichts, also mal sehen).