
Endlich ist es soweit: Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass es am 9. November erste Informationen zum deutschen Auswahlverfahren für den Eurovision Song Contest 2023 gibt, wurden nun die Details in einer Pressemitteilung des NDR veröffentlicht. Für 2023 setzt der NDR auf „Unser Lied für Liverpool“ als deutsche Vorentscheidung zum ESC.
Nachdem Malik Harris mit seinem Song „Rockstars“ nur 6 Punkte und damit den letzten Platz einfahren konnte, gab es einiges aufzuarbeiten. So ist es wenig überraschend, dass der deutsche Vorentscheid zum ESC 2023 ein paar Änderungen enthält.
Doch schauen wir zunächst auf das Auswahlverfahren, das dem Vorentscheid vorgeschaltet wird: Das offizielle Bewerbungsportal auf eurovision.de ist seit heute geöffnet. Künstler*innen und Bands können sich dort per Video mit einem potenziellen ESC-Beitrag bewerben. Der Fokus liegt also – wie schon in diesem Jahr – auf den Liedern, die von den Interpreten bereits mitgebracht werden.
Außerdem finden bereits direkte Gespräche mit Künstler*innen statt und auch mit Plattenfirmen, die gezielt Acts für den ESC-Vorentscheid vorschlagen sollen. Die Erfolge von Måneskin und Rosa Linn in diesem Jahr sind hoffentlich starke Signale an die Musikindustrie, dass der ESC ein Sprungbrett sein kann, um eine internationale Karriere zu starten. Die Resonanz von Seiten der Labels wird nach ersten bereits stattgefundenen Gespräch NDR-intern als sehr positiv bewertet. Dies sei übrigens nicht zuletzt auch aufgrund des lang anhaltenden Radio- und Charterfolgs von Malik Harris der Fall, der sich trotz des letzten Platzes beim ESC lange in den Top 100 der deutschen Single-Charts halten konnte. „Rockstars“ läuft bis heute in der Rotation der Radiowellen.
Aus allen Bewerbungen sucht ein Team aus Fachleuten die Acts für den Vorentscheid aus. Zu diesem Team gehören beratend Expertinnen und Experten aus der Musikbranche, der deutschen ESC-Delegation, der internationalen ESC-Welt sowie der ARD-Popradios. Besonders beachtet werden soll in diesem Jahr, dass der Vorentscheid eine größere musikalische Diversität abbildet, als das in diesem Jahr der Fall war. Von Mainstream-Pop über Schlager bis Metal – es soll für alles eine Bühne geben. Die letztendliche Entscheidungsgewalt über die Zusammensetzung der Vorentscheidung liegt beim NDR.
Dazu hat man sich auch personell verstärkt: Mit Stefan Leidner vom Hessischen Rundfunk kommt nicht nur ein ausgewiesener ESC-Experte, sondern auch jemand mit viel Show- und TV-Erfahrungen in das Team. Er soll neben der Mitwirkung im Auswahlverfahren auch das Rahmenprogramm für den Vorentscheid maßgeblich mitgestalten.
Einer der Vorentscheidungsacts soll außerdem über TikTok gefunden werden. Dort sollen sich Sängerinnen und Sänger über eine TikTok-Challenge unter dem Hashtag #UnserLiedFürLiverpool für den Vorentscheid bewerben. Die aussichtsreichsten Titel sollen dann noch einmal zur Abstimmung gestellt werden, ehe der Act feststeht, der in die Vorentscheidung einzieht. Offizieller Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 28. November.
Nach Abschluss des Auswahlverfahrens sollen etwa 8 bis 10 Acts verbleiben, die dann im Vorentscheid „Unser Lied für Liverpool“ antreten. Endgültig festgelegt wird die Teilnehmerzahl nach Sichtung aller Bewerbungen. Produziert wird die Show wieder von Bildergarten Entertainment. Voraussichtlich wird die deutsche Vorentscheidung Anfang März stattfinden, einen endgültigen Termin gibt es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.
Das Auswahlverfahren hat auch Konsequenzen für die Zusammenarbeit mit den ARD-Radiowellen. Zur Erinnerung: Die Popwellen waren stark in die diesjährige Vorentscheidung involviert und maßgeblich für die Besetzung des Line-Ups verantwortlich. Im kommenden Jahr wird dies geändert: Der Vorentscheid soll zwar auf den Radiowellen beworben werden und natürlich sollen diese auch dazu angeregt werden, die Vorentscheidungstitel zu spielen – eine Vereinbarung, dass alle Titel gleichermaßen in die Rotation aufgenommen werden sollen, ergibt sich daraus jedoch ebenso wenig wie ein Mitspracherecht darüber, welche Acts es in die Vorentscheidung schaffen.
Allerdings werden die ARD-Popwellen – Antenne Brandenburg, BAYERN 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, SR 1, SWR3 und WDR 2 – wieder dazu aufrufen, für den Lieblings-Act online abzustimmen. Das Ergebnis dieser Abstimmung fließt dann wie in diesem Jahr in die Gesamtwertung mit ein. Wie genau das Votingverfahren bei „Unser Lied für Liverpool“ aussieht, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben – ein Televoting soll es aber in jedem Fall geben.
ARD ESC-Chef Andreas Gerling kommentiert die Bekanntgabe des deutschen Auswahlverfahrens wie folgt:
„Dieser Wettbewerb, Europas größte Musikshow, liegt uns sehr am Herzen. Und wir treten an, um vorn mitzuspielen. Wer sich also zutraut, mit hoher Qualität Deutschland musikalisch wieder nach vorn zu bringen, ist uns herzlich willkommen. Ich freue mich auf einen hoffentlich sehr bunten, sehr spannenden Wettbewerb.“
Über die heutige Bekanntgabe zum deutschen Auswahlverfahren für „Unser Lied für Liverpool“ sprechen wir heute Abend um 19 Uhr ausführlich in einem ESC Kompakt LIVE auf YouTube. Schaltet gerne ein und diskutiert mit uns!
Wie bewertet Ihr die Pläne zum Auswahlverfahren für „Unser Lied für Liverpool“? Seid Ihr der Ansicht, dass aus den Fehlern in diesem Jahr die richtigen Schlüsse gezogen wurden, um 2023 wieder eine erfolgreiche Platzierung einzufahren? Schreibt uns gerne Eure Eindrücke in die Kommentare!
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😆 Wow, wie modern, der NDR hat TikTok entdeckt…
Zusammengefasst: Same procedure as every year 🥱
Ja, aber wenn wir ehrlich sind, ist dies das Verfahren welches in den meisten Ländern angewandt wird. Dass dann dort mehr Erfolg rauskommt, hat eher andere Gründe. Daher ist es wichtig auf Kleinigkeiten zu schauen. Das Radiotauglich ist wieder raus, dafür die Gruppe, die die Auswahlt trifft noch größer. Gut wäre es da natürlich auch, wenn schon Spezialisten vom Fernsehen dabei wären, die mehr Augenschein auf die Show legen, aber die gibt es wohl kaum noch. Also lasst uns sehen, was dabei raus kommt.
Ich finde es sehr gut, dass man Stefan Leidner vom hr ins Boot geholt hat. Laut Marcel Stober ist er selber Mitglied bei OGAE Germany, also steckt da hoffentlich viel Herzblut und kreativer Input dahinter!
Ebenfalls freut mich, dass man den Radiowellen ZUM GLÜCK ihre Macht genommen hat. Da braucht man nach dem Fiasko dieses Jahr und der zum geflügelten Begriff gewordenen „Radiotauglichkeit“ glaube ich gar nicht mehr drüber diskutieren.
Ja, allerdings scheinen sie dennoch einen Einfluss zu behalten. Die Drohung „wenn ihre keine Radiosongs auswählt, spielen wir die nicht“ bleibt weiterhin bestehen.
Da würde ich aber von keiner bösen Drohung, sondern von einer logischen Reaktion reden. Wenn die Titel nicht zum Sender passen, spielen sie die auch nicht. Metal oder Schlager läuft auch sonst nicht auf WDR2, warum sollte das dann anders sein?
Es ist ja nicht so als wenn die Radio-Werbung den VE irgendwie besser oder erfolgreicher machen würde. Zumindest gab es da für mich noch nie einen Zusammenhang.
Die Expertise der Radio-Sender (inkl. deren Kontakte) nutzt man aber hoffentlich trotzdem. Im Netz, auf den Digitalsendern und auch in Podcasts zeigt sich doch, dass die Redakteure mehr drauf haben als nur das 08/15-Gedudel.
Ich denke das größte Problem bei der Implementation der Radiosender waren nicht die Radiosender perse, sondern dass sie die Songs möglichst für ihr Programm ausgesucht haben und eben nicht für die ESC-Bühne. Wenn das jetzt anders ist mach ich mir weniger Sorgen, denn eigentlich arbeiten in einem Sender genug echte Musikexperten die mehr als das typische Pop-Gedudel kennen, sondern theoretisch sogar echte Geheimtipps parat haben.
Hier: https://www.fnp.de/boulevard/grand-prix-eurovision-jahren-main-siegte-meisje-10478119.html
„Stefan Leidner, Redaktionsleiter Fernsehunterhaltung beim Hessischen Rundfunk (HR) und Präsidiumsmitglied des ESC-Fanclubs OGAE Germany.“
Bleibt alles wie gehabt, nur auf radiotauglich als Maßgabe wird verzichtet und es gibt einen Tiktok Act 💤💤💤💤
Die Sache mit dem TikTok-Act gefällt mir überhaupt nicht. Das ist doch wieder so eine Wildcardsache, die dann wahrscheinlich den Teilnehmer hervorbringt.
Ansonsten klingt es wesentlich runder als vergangenes Jahr. Jetzt müssen sich natürlich noch gute Künstler bewerben und diese dann auch noch für die VE ausgewählt werden. Warten wir mal ab, wer im März singen darf.
Ach ja, ich finde den Märztermin nicht gut. Früher wäre besser, dann hätte man nach dem VE mehr Zeit, sich ein Stagingkonzept zu überlegen.
Vielleicht wir die Zeit ja auch genutzt und das Stagingkonzept steht bis dahin.
Glaube ich zwar nicht, aber…..hoffen kann man ja
Für das Staging wird sicher wieder Marvin Dietmann teuer eingekauft, ich meine natürlich engagiert. Hat na ja bei Levina und Malik Harris schon so wunderbar funktioniert!
Andererseits hat UK mit TikTok großen Erfolg gehabt, daher kann man es mal versuchen.
Für Großbritannien hat ein Tik-Tok-Star einen zweiten Platz geholt. Ich habe zwar Bauchgrummeln bezüglich Tik-Tok, aber wenn das dazu führt, das Deutschland mal wieder einen besseren Platz holt, als in den letzten Jahren , dann ist das Okay. Hoffentlich ist das mit der Diversität auch ernst gemeint und das am Ende nicht doch ausschließlich die Resterampe von The Voice im Vorentscheid ist. Ich hoffe, das mindestens ein Rockact und mindestens ein Song in Deutsch dabei ist. Genre ist mir da egal.
BildergartenTV produziert wieder Vorentscheid. Damit sind The Voice of Germany Acts wieder so gut wie sicher dabei!
Sind das die Stümper die die VE in diesem Jahr verbrochen haben? Wenn ja, oh gott, mir schwant fürchterliches. Das war in allen Belangen einfach nur amateurhaft. Einer ARD unwürdig.
Ich zitiere mal von der Eurovision .de Seite vom heutigen Tag (Bewerbungsplattform):
„Von der Bewerbung bis zum Vorentscheid
Aus allen Bewerbungen sucht ein Team aus Fachleuten die Acts für den Vorentscheid aus. Zu diesem Team gehören beratend Expertinnen und Experten aus der Musikbranche, der deutschen ESC-Delegation, der internationalen ESC-Welt sowie der ARD-Popradios. Sie unterstützen erneut den ESC Vorentscheid.“ Zitat Ende
Nachtigal ik hör dir trapsen …..und wieder sind die ARD Popradios dabei und habe ein Wörtchen mitzureden (im Grunde ja nicht schlimm) – aber die werden schon dafür wieder sorgen, dass nur „radiotaugliche Acts“ an den Start beim NF gehen.
Vielleicht ist meine Furcht ja auch ganz unbegründet – aber ein gebranntes Kind scheut nun mal das Fuego.
Für die vollen Informationen lohnt sich deshalb immer ESC kompakt 😉 „Die letztendliche Entscheidungsgewalt über die Zusammensetzung der Vorentscheidung liegt beim NDR.“
Danke Benny – habe ich auch gerade in Eurem Beitrag (oben) gelesen …aber Du warst schneller mit der Antwort 🙂
Eigentlich sollte es ja heißen: Die letztendliche Entscheidungsgewalt über die Zusammensetzung der Vorentscheidung liegt bei den Lesern von ESC-Kompakt
Trakol, ich denke nicht, dass wir uns da einig würden. Und bei knappen Mehrheiten gibt es wieder Shitsorm extra.
Puh, keine Ahnung was ich davon halten soll. Zumindest hat man die Radiosender entmachtet, das ist schon mal ein gutes Zeichen.
Mit der Vielfalt bin ich aber noch skeptisch. War doch letztes Jahr auch so dass es hieß alle Stile seien erwünscht und dann war die Vorentscheidung dann doch sehr musikalisch gleichförmig.
Meiner Meinung haben die Radiosender immer noch zu viel Macht… Radio und ESC sind zwei völlig unterschiedliche „Universen“.
Man weiss also noch nicht wann, wo, wer, wieviele und warum überhaupt, aber allen ist der wettbewerb wichtig. Tönt durchdacht.
Anfang März?
Knapp 6 Monate harter Arbeit
Positiv: Es werden 8 bis 10 Acts zugelassen, schon mal mehr als dieses Jahr. Allerdings macht man wieder denselben Fehler, den ARD-Popwellen zu viel Gewicht zu geben. Wie aber schon zu befürchten war, bewerten die Verantwortlichen die Platzierung von Malik Harris anders, da der Song ja ein Radiohit war, und ihnen das anscheinend wichtiger ist, als eine Platzierung beim ESC. Schade. Sie haben offensichtlich immer noch nicht begriffen (oder wollen es auch nicht begreifen), dass beim ESC andere „Gesetze“ gelten.
Aber nun, ich warte erst einmal die Songs und die Präsentationen ab, bevor ich weiter motze.😉
8 bis 10? Dachte genaue Zahl wird erst nach Durchsicht aller Bewerbungen bekanntgeben?
So ist es auch, aber die grobe Richtung wird bei 8 bis 10 Acts liegen
„Nach Abschluss des Auswahlverfahrens sollen etwa 8 bis 10 Acts verbleiben, die dann im Vorentscheid „Unser Lied für Liverpool“ antreten. „
Soso … also letztlich doch mehr oder weniger dasselbe Prozedere wie im Vorjahr, nur mit mehr Köchen, die mitmischen. Aber sei’s drum – jede auch nur teilweise Entmachtung der Radio-„Experten“ ist mir willkommen.
Verstehe nicht, warum man nicht aus der Vergangenheit gelernt und dieses alberne Online-Voting gestrichen hat. Womöglich eine Konzession an die Radiosender? Nur … wozu? Ohne die fixe Vereinbarung mit den Radiosendern steht wieder zu befürchten, dass keiner der VE-Songs auch tatsächlich im Radio gespielt wird – selbst, wenn er noch so stromlinienförmig und mainstreaming ist.
Stichwort „Mainstream“: Auf eurovision.de ist von Schlager und Metal übrigens keine Rede, dort heißt es „Pop oder Country, Electro oder R’n’B, Schlager oder Rock: egal welcher Musikstil – wir freuen uns auf einen vielfältigen Vorentscheid.“ Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.
Von 8 bis 10 Acts ist dort übrigens interessanterweise auch keine Rede mehr. Nicht, dass wir nachher wieder einen VE mit 6, 5 oder sogar nur 3 Songs bekommen. Nach unten scheint beim NDR ja historisch kein Limit gesetzt.
Wie ich zu der TikTok-Nummer stehe, weiß ich noch nicht. Für die Reichweite und die Aufmerksamkeit bei den Jüngeren ist das sicher nicht verkehrt. Doch nennen wir das Kind mal beim Namen: Das ist eine Wildcard. Und „Wildcards gewinnen ja immer“ (Zitat aus dem ESC Update, das Andreas Kümmert komplett unter den Tisch fallen ließ), weswegen man ja letztes Jahr bekanntlich auch im Nachhinein keine Wildcard ausstellen konnte. Hach ja, NDR …
Alles in allem bin ich schon ein bisschen enttäuscht. Am allermeisten jedoch darüber, dass eben nicht schon im Hintergrund nach Künstlern gesucht wurde, sondern tatsächlich JETZT ERST ein Bewerbungsaufruf erfolgt. Dass der Bewerbungszeitraum dann auch nicht gerade üppig ausfällt, verheißt auch nix Gutes.
Was Du alles entdeckst 😉
Okay, von Schlager ist sehr wohl die Rede. Oops. 😅
Dem schließe ich mich mal an…. Das mit dem Tiktokact gefällt mir leider nicht so gut.
Aber wenigstens werden diesmal auch die Fanclubs berücksichtigt. Hauptsache. es gibt mehr Abwechslung und Diversität und bestimmte Acts werden nicht von vorneherein ausgeschlossen, weil sie dem Geschmack von Wolfslast & Co. nicht entsprechen (aber international möglicherweise Chancen hätten)
Ich glaube nicht, dass die Fanclubs berücksichtigt werden, zumindest ist dazu nichts bekannt.
Tik top Act, also so wie in Australien dieses Jahr? Ansonsten same processdure as every year? Großartige Veränderungen sind nicht erkennbar, sogar die Produktionsfirma bleibt gleich, trotz semiprofessioneller Show in diesem Jahr. Also was genau haben die Fanclubs jetzt beim VierAugenGespräch mit dem NDR bewirkt?
Lieben Gruß an das NDR ESC-Team und die Plattenfirmen. Ich würde gerne so etwas beim ESC 2023 von Deutschland sehen (ist zwar eine Schweizer Band … aber wir habe ähnliche Gruppen in Deutschland):
Wäre ich sofort dabei! 😉
Mal ein bisschen Metal-Rock-Abwechslung täte dem Wettbewerb gut, auch wenn das Genre sicher nicht all zu viele Votes bringen würde.
Wäre auch dafür, dass sich der NDR zumindest noch einmal offiziell bei EC entschuldigt und sie zumindest einlädt, mitzumachen. Obwohl man deren Standpunkt, es nicht noch einmal zu versuchen, (zu Recht) verstehen kann.
Sorry Thorsten, aber hier muss ich dem NDR mal ein bisschen zur Seite stehen, denn, wenn wir ähnliche Bands in Deutschland haben, warum machst du dann kein Beispiel mit einer deutschen Band, sondern mit einer aus der Schweiz? 😉
AlexESC – mit meiner Aussage meine ich z.B.:
EQUILIBRIUM
https://www.youtube.com/watch?v=BXXUTKQjIjU
In Extremo
https://www.youtube.com/watch?v=sIggP9QpVv8
oder wenn wir vom Metal mehr zu electro rock dark wave gehen:
Project Pitchfork
Selbe Produktionsfirma. Na dann bitte wieder Adlershof. Das kann gerne unverändert so bleiben! Danke! 😀
Die Schweine ändern sich, der Trog bleibt gleich.
Wieder entscheiden die unfähigen Ingos vom Radio mit. Wieder gibt es ein Online-Voting. Warum? Weil das schon 2022 so außerordentlich gut geklappt hat?
Also müssen wir wieder darauf hoffen, dass es per Zufall ein gutes Lied im VE gibt mit einem Künstler, der Bock hat auf ESC. Und dass wir das Glück haben, dass Wolfslast & Co. das nicht im Vorfeld aussieben.
Ich vermute, sie wird ohnehin wieder schockverliebt sein nach dem 28. November.
Diese Unfähigkeit ist einfach nicht mehr zu ertragen.
Juchhu, es geht also wieder los, und der Andi mit Foto ist auch wieder da🙃
Willkommen zurück!
Oh, hallo Andi, hab‘ Deine Kommentare echt vermisst.🙂
Willkommen zurück!
Klingt jetzt nich so wirklich viel anders als vorher, außer dass sie jetzt Tiktok geaddet haben, am Ende werden dann wohl doch wieder die bravsten Songs ausgewählt.
„Produziert wird die Show wieder von Bildergarten Entertainment.“
Bitte nicht.
Hoffentlich wird diesesmal wenigstens der Ton besser abgemischt.
Ich finde, es hört sich insgesamt schon positiver an. Die Radio/Popwellen mit im Boot zu haben, aber nun mit weniger Entscheidungsmacht, ist o.k. TikTok, ja…..man muss mit der Zeit gehen, kann was Gutes bei rauskommen, ist aber eben auch Glücksache. Einen Sam Ryder findet man genauso selten wie im Vergleich eine Lena. Das sind Nadeln im Heuhaufen.
Super, dass Stephan Leidner mit im Boot ist, er hat sehr viel Erfahrung vom ESC und in der Branche überhaupt.
Natürlich heißt es jetzt wieder abwarten. Ich spiel schonmal den Estland Song von diesem Jahr „Hope“😉
Bin ich der Einzigste, der sich vom NDR ver*** vorkommt? So eine Vorentscheidung die irgendwie wie dieses Jahr ist, also nur neuer Name, aber sonst keine nennenswerte Veränderung? Dachte schon, es wird wie damals als Stefan Raab extra Unser Star für Oslo bekannt gegeben hat? Oder wenigstens eine Direktnominierung wie Xav** Nai*** in 2016? Auch wegen dem VierAugenGespräch mit der Elite der Fanclubs und Presse hatte ich wenigstens die Hoffnung auf ein neues Konzept, nicht irgendeine Tik top Wildcard, wo eh nur der schönste Sänger oder die beliebteste Sängerin gewinnt, ich sage nur Halo-Effekt wie damals bei Levina 2017 oder Jamie Lee 2016? Wenn am Ende wieder Schöneberger moderiert, Urban kommentiert und Schulte in der Wahlpause singt, dreh ich wahrscheinlich endgültig durch…
Ähhh… wo ist da jetzt der Gamechanger im Vergleich zu diesem Jahr?
Zwei Dinge machen mir Hoffnung: erstens der Name Stefan Leidner. Er ist einer von uns! Und einer mit Ahnung und Expertise. Sehr gute Entscheidung! Und zweitens natürlich die Entmachtung der Popwellen, die für das diesjährige Debakel mit den sechs Variationen von beige verantwortlich waren. Das unterfüttert zumindest die Ankündigung, dass auf „größere musikalische Diversität“ geachtet werden soll. Auch wenn ich das erst wirklich glaube, wenn ich es sehe.
Zweischneidig sehe ich das Tik-Tok-Ding: ist einerseits für die Gewinnung jüngerer Zuschauenden gut. Beinhaltet aber natürlich auch die Gefahr, dass sich alle anderen Kandidaten gar keine Hoffnungen mehr auf das Ticket für Liverpool machen brauchen. Aber mal abwarten.
Positiv ist immerhin, dass es wieder einen Vorentscheid gibt und dass der NDR sich bewegt.
Hallo Oliver, schön, mal wieder ein paar Zeilen von dir zu lesen, auch wenn es „nur“ ein normaler Kommentar ist…
Eine Bewerbungsfrist vom 09.11. bis zum 28.11.2022 – das ist wirklich erbärmlich. Wer nicht jetzt schon in den Startlöchern steht und vorbereitet ist, kann es voll vergessen. Wie aber sollen sich Acts im Vorfeld vorbereiten, wenn sie die Regeln nicht kennen? Auf mich wirkt diese kurze Frist sehr dilettantisch. Ansonsten ist positiv, dass der Auswahlprozess von mehr Musikkompetenz begleitet wird und die Lieder nicht auf Biegen und brechen in eine Radiorotation eingebaut werden müssen. ich bin gespannt wie es weitergeht und ob sich trotz der kurzen Frist genügend Künstler angesprochen fühlen.
Bestimmte Acts wurden schon vorher per Plattenfirmen kontaktiert. Denke, Sebastian von The Voice 2021 und Leopold, war im Morgenmagazin Gast und erwähnte Wunsch nach ESC, sind safe im Vorentscheid. Die haben nicht aus Spaß die letzten Tage Titel im 3 Minuten Limit veröffentlicht. Auch Daniel Schuhmacher und Basti dürften sich safe schon mal vorab beworben haben. Außerdem gibt es gewisse Social Media Kontakte zwischen NDR, Eurovision.de, Wolfslast, diesem neuen Mann vom HR und gewissen Acts, somit dürften diese Acts auch wenigstens angefragt worden sein. So war es mit Malik Harris, Nico und Soap-Sängerin Emily letztes Jahr genauso und schwupps die waren „überraschenderweise“ dann im Vorentscheid auch dabei.
Okay der NDR hat es geschafft Infos zu veröffentlichen. Das ist doch schon mal was gutes😉 und das zweite gute ist natürlich Herr Leidner aus meinem Heimatland Hessen, hoffe er kann die nötigen Impulse setzen. Ach und „unser Lied für Liverpool“ gefällt mir auch
Alles in allem hört sich das Verfahren auch nicht schlecht an, ich bin mal gespannt ob es auch gut wird.
Nun dürfen wir gespannt sein wer sich alles bewirbt.
Während dessen können wir spekulieren ob es wieder in Berlin stattfindet und wann und wer moderieren darf
Wer moderieren darf? Stellt sich die Frage denn überhaupt? Babsi übt doch garantiert schon ihr Beatles-Medley mit „originellem“ Text über das alljährliche deutsche Versagen im ESC-Finale.
😂 mal bitte den Teufel nicht an die Wand. Ich hätte wirklich gerne mal eine andere Moderation mit mehr Ernsthaftigkeit ohne dabei humorlos zu sein. So jemand wie Anke Engelke gerne auch mit einem Co Moderator (m/w/d). Und ich hätte für die Punktevergabe im Mai wieder eine Spokesperson vom NDR keine Screamperson😅
Oh ja, Anke wäre ein Traum! 😍
Teffer, versenkt.
Was mein Traum-Moderatoren-Duo angeht bleibe ich konsequent bei Sebastian Klussmann (Jäger bei gefragt – gejagt) und Sophia Thomalla. Wobei ich bei Sophia Thomalla noch mit mir reden lasse. Bei Sebastian Klussmann definitiv nicht. 😀
Grundsätzlich ist es positiv wenn es auch ein Sprungbrett für den ausgewählten Künstler ist. Was hat dieser davon wenn er beim ESC vorn mitspielt aber dann wieder vergessen wird? Es ist halt ein Spagat zwischen „Künstler-Förderung“ und ESC-Tauglichkeit. Hatte bei Michael Schulte, Lena oder Max Mutzke funktioniert.
Mal schauen wie es diesmal läuft. Gut, dass mehr Acts zur Auswahl stehen sollen. Auch TiKTok halte ich für eine Chance.
Es klingt vielversprechend . Vielleicht gibt es die Chance endlich einen Dance Track aus Deutschland beim ESC zu bewundern .
Was diskutieren wir hier über einen schön gedeckten Tisch, ohne das Essen zu kennen? Was das mal wieder geänderte Konzept gebracht hat, stellt sich erst bei der Titelvorstellung raus. 😉
Letztes Jahr konnte man schon am eingedeckten Tisch erkennen, dass das Essen nicht schmecken wird.
Sehr gut formuliert. Letztes Jahr war man fröhlich und mit Überzeugung in die Katastrophe gerannt. Dieses Jahr hat man die gröbsten Fehler ausgemerzt.
Mit eine schlechten Titelauswahl ist wieder ein schlechter Platz drin, aber das gilt ja ohnehin jedes Jahr für jedes Land.
Mir ist das Verfahren wirklich so egal. Am Ende kommt es darauf an WAS für Songs ausgewählt werden, der Prozess kann unterschiedlich aussehen.
Leider habe ich keinerlei Vertrauen in das Personal des NDRs. Mal schauen.
Kleinigkeiten sind schon wichtig. Letztes Jahr hatten die Radiosender das Sagen und damit waren eben wohl Akts raus, die da nicht gespielt werden. Das wurde geändert, wenn es den Sendern nicht gefällt, dann spielen sie das Lied eben nicht. Schlecht war die Auswahl letztes Jahr ja nicht, aber eben nicht gut für den ESC.
Der NDR zeigt sich mit der Ankündigung recht offen, es gab ja auch schon Zeiten, wo nicht mal klar war, wer die Beiträge für den Vorentscheid ausgewählt hat und in denen der Cheffe dann noch in seiner Schublade kramte…
Ich prophezeie mal eine mittlere Top 15 dank Jury Voting. Aber mir egal, ich warte einfach mal ab, was da so passiert. Jedes Jahr landen Big 5 Länder unter den ersten 10 und 2023 ist einfach wieder Deutschland dran. Die machen der EBU sicher hinter den Kulissen ordentlich Druck, dass Jury Voting entsprechend nach ihrem Wunsch ausfallen zu lassen, so wie es Frankreich 2021 und Spanien oder UK 2022 gemacht haben. Jeder weiß, wie es hinter den Kulissen beim Fernsehen zugeht. Realität sieht halt anders aus, aber ich wette mal auf Top 15 Platzierung, sonst wird der NDR Gelder bei der EBU kürzen wollen, wennn es wieder Botomm 5 wird.
@Meckie
Hast du irgendwelche Beweise dafür oder gab es im Supermarkt Aluhüte im Zehnerpack günstiger??
Naja, wenn man Leute auch privat kennt, die in dieser TV-Branche seit Jahren mal mehr mal weniger Erfolg gehabt haben, dann hört man halt so Geschichten wie es hinter den Kulissen so zugeht. Musst du ja nicht glauben, aber alles im Fernsehen entspricht halt wirklich nicht immer der Realität im richtigen Leben. Vielleicht glaubst du das nicht, musst du aber auch nicht. Und das mit den Aluhüten nimmst du bitte sofort zurück, sonst gibt es ne Anzeige!!! Ich habe dich persönlich mit keinem einzigen Wort beleidigt oder in eine gewisse Ecke gestellt, also bitte respektiere auch andere Meinungen. Auch im Netz muss man sich nicht alles gefallen lassen!
@Meckie
Well, that escalated quickly.
Wenn du besser schlafen, bitte, ich nehme das mit den Aluhüten zurück. Dennoch bleibe ich dabei dass du hier irgendwelche Sachen in die Welt gesetzt hast ohne irgendeinen Beweis zu liefern, und sorry, aber Sachen a la „Freund der Cousine des Schwagers meiner Großante hat dies und jenes gehört“ sind keine Beweise.
Es ist definitiv kein Zufall, dass die EBU Frankreich und UK wieder für den JESC gewinnen konnte, der bei manchen Fernsehsendern ungeliebten Schwester vom ESC, plötzlich doch noch teilnimmt, nachdem eine sehr gute Platzierung beim ESC kam. Es geht auch beim TV nur ums Geld und Macht so wie in der Politik hinter den Kulissen auch. Wer das nicht wahrnehmen will, hat eine etwas naive Sichtweise auf die Dinge, was aber auch kein Nachteil im Leben ist.
Ich bin absolut bereit, allerlei Gerüchten über wilde Hinterzimmer-Schachereien zu glauben (denn man weiß ja, *hust* it don’t come easy;), aber die Idee, dass Frankreich ’21 und Spanien ’22 sowas nötig hatten, krankt ein bisschen an dem Umstand, dass beide Beiträge auch beim Publikum sehr gut ankamen.
Tja, was soll man zu der Ankündigung schon groß sagen? Im Prinzip genauso, wie wir es erahnt hatten. Man hält am Modus fest mit leichten Anpassungen. Dass der NDR wieder die letzte Entscheidungsgewalt hat, ist kein gutes Zeichen.
„Dieser Wettbewerb, Europas größte Musikshow, liegt uns sehr am Herzen:“
Selbst als billiges Marketingsprech ist das schon echt dreist, wenn man sich den Ablauf der letzten Jahre anschaut.
Die Radios könnten meiner Meinung nach ganz außen vor gelassen werden, deren Expertise haben sie dieses Jahr ja trefflich unter Beweis gestellt. Jetzt muss die arme Rosa Linn für einen möglichen Radioerfolg herhalten, ein Act unter 38 Bewerbern, der es ins Radio geschafft hat. Aber die Sendestationen bleiben für die Labels und Plattenfirmen an Bord, um deren biedere Ware als „Cash-Cows“ gewinnbringend in den Markt zu werfen. Dann sorgt der Beitragszahler eben wieder für kostenlose Tantieme.
Wo es letztes Jahr hieß, man mache kein „lex specialis“ für EC, so halten sie sich dieses Jahr alle Türen offen, den Auswahlprozess und die Abstimmung beeinflussen zu können. Wenn es den Radios überlassen wird, die Titel ins Programm aufzunehmen, spielen sie da doch wieder vermehrt die Popware, während die anderen Teilnehmer vielleicht als Schnelldurchlauf vorgestellt werden. Tiktok zu nutzen, in der Hoffnung einen Sam Rider zu finden, hat schon wirklich etwas wie eine Art „Wild Card“. Warum nicht ein einheitlicher Bewerbungsweg für alle?
Auch das Abrücken vom Februartermin für die VE soll wohl mögliche Kritik kurz vor Einsendeschluss bei der EBU im Keim ersticken lassen. Von der Produktionsfirma will ich gar nicht sprechen… Käfige und Publikum im Bild Teil 2 sage ich da nur.
Ich bin leider weiter sehr skeptisch. Es wird sich nicht wirklich etwas ändern. Für einen wirklichen Änderungswillen hätte der NDR meiner Meinung nach die Weichen für den Auswahlprozess stellen sollen (Anzahl der Acts, Sendetermin, Produktion) und die Auswahl komplett an ein distanziertes Unternehmen abgeben sollen. Das Problem bleiben weiterhin die Entscheider. 🙁
Ich würde ja gerne Positiveres schreiben, aber dazu hat der NDR letztes Jahr leider das komplette Porzellan für Vorschusslorbeeren endgültig zerschlagen.
Der ESC wie der Vorentscheid ist eine NDR-Sendung, Natürlich hat der NDR da das letzte Wort. Es ist einfach unredlich sowas dem Sender vorzuwerfen. Solange er nicht wie Schreiber den Allmächtigen macht und noch Titel extra nominiert, geht das in Ordnung.
Sehr gut finde ich, dass es weiterhin einen offenen Bewerbungsaufruf gibt. Bei den Plattenfirmen bin ich ein bisschen skeptisch; mit ihnen in Dialog zu treten und für den ESC anzufragen ist grundsätzlich richtig, aber nach der Erfahrung der letzten 20 Jahre habe ich die Befürchtung, dass sie letztlich doch wieder nur in erster Linie Newcomer lancieren möchten, ohne auf ESC-Tauglichkeit zu achten.
Das Auswahlgremium klingt mir noch ein bisschen schwammig, sehr gut aber, dass man die Radios faktisch entmachtet hat. Bei den Experten aus der Musikindustrie achtet man hoffentlich auch auf eine gewisse ESC-Kenntnis und es sind am Ende nicht einfach nur Label-Funktionäre, die ihre Schäfchen durchdrücken wollen.
TikTok finde ich eigentlich eine gute Idee, um endlich mal ein bisschen Online-Buzz zu generieren, wenn nicht schon wieder dieses Wildcard-Ding wäre.
Es ließe sich aber recht einfach umschiffen, wenn man zwei Acts über diesen Weg in die Show nimmt, um den Effekt abzufedern.
Alles in allem hat man den größten Knackpunkt des Konzeptes erstmal ausgebügelt, daher bin ich jetzt weder begeistert noch entsetzt, etwa mit sowas habe ich gerechnet. Alles wird jetzt mit der Songauswahl stehen oder fallen, der Druck, der gegenüber dem NDR jetzt wahrscheinlich stärker als in den Vorjahren besteht, tut da ja vielleicht gut.
Sollte man für nächstes Jahr am Konzept festhalten, möge man den Bewerbungsaufruf aber wesentlich früher lancieren – idealerweise direkt nach dem ESC, damit interessierte Künstler auch noch im größeren Stil neue Songs schreiben können. Dafür sind die knapp drei Wochen jetzt einfach zu eng bemessen.
Laut Bewerbungsformular muss -genau wie im letzten Jahr- kein fertiger Song mitgeschickt werden! Bei der Rubrik „Fragen“ wird nur danach gefragt in welcher Sprache man gerne beim ESC singen möchte (Frage: Wie siehst du dich musikalisch beim ESC?).
Doch. Die FAQ sagen dazu folgendes:
Ich kann singen, habe aber keinen aktuellen Song. Kann ich mich trotzdem bewerben?
Leider ist das in diesem Jahr nicht möglich.
Natürlich kann man auch eine Demo-Version einreichen (Nachbearbeitungen sind ja offenkundig noch bis zur Show möglich) und wenn man sich heute anfängt und ein bs Ende November ein wenig Zeit hat, bekommt man auch noch einen oder sogar mehrere Songs ausproduziert, aber trotzdem halte ich den Zeitraum für unnötig kurz.
Das ganze Konzept scheint gegeneinander konkurrierende Medien wie Radio, Fernsehen und Internet in einem Programm zusammenbringen zu wollen. Netter Ansatz bei dem ziemlich unterschiedliche Geschmäcker und Zielgruppen aufeinander treffen.
Auf der Strecke bleibt dabei hoffentlich nicht der Beitrag mit der besten ESC-Wettbewerbstauglichkeit.
@ Floppy
Daß ein „fertiges“ Produkt (also Sängeer/Band plus Song) anbgeboteb wird, ist durchaus positiv. Au diesen Castingmist wie 2017 mit Ödnis in alles Varianten kann ixh gerne verzichten.
Am liebsten wäre mir das Konzept der Jahre 2013-2016 – nur ohne Wildcard
Habe meine Meinung geändert : Glaube, wir finden unseren Sam Ryder mit einem Song wie Chanel und am Ende landen wir dann doch noch in den oberen Top 10.
Einen langhaarigen Metalhead, der twerkend über seinen Arsch singt? 😲
🤣🤣🤣 ich kann nicht mehr
Ich finde es gut, dass man neben dem „normalen“ Bewerbungsverfahren jetzt auch zusätzlich noch direkt auf die KünstlerInnen und Plattenfirmen zugeht. Hier hat man dann sozusagen einen Mix aus einem klassischen Bewerbungsverfahren und ein wenig von einer -von mir bevorzugten- internen Auswahl, auch wenn am Ende dann natürlich durch die Votings das Publikum (und eventuell eine Jury) dann doch wieder das letzte Wort hat. Außerdem finde ich es gut, dass man dieses mal wirklich alle Musikrichtungen im Blick hat und nicht nur radiotaugliche Songs. Hoffentlich beschränkt sich die Macht der ARD-Popradios auch wirklich. Hat ja in der letzten ESC-Saison sowieso nicht so wirklich geklappt mit der Vereinbarung, dass alle die Vorentscheidsongs gleichmäßig oft spielen.
Dass man sich jetzt auch über TikTok bewerben kann ist vielleicht ein Vorteil für alle TikToker, da diese Bewerbung schnell und einfach geht und man dafür eben nicht das Bewerbungsformular zuerst noch ausfüllen muss.
Das Bewerbungsformular ist im Grunde das selbe wie in der letzten Saison, nur dass die Frage nach dem Famillienstand wegfällt und es ein paar andere Pflichtfelder gibt, z.B. ist statt Mobilrufnummer jetzt Telefon Pflichtfeld und der „Aktuelle Beruf“ ist kein Pflichtfeld mehr. Bei der Rubrik Medien wurde außerdem noch hinzugefügt, dass man dort unter den ganzen sozialen Medien jetzt auch sein TikTok-Profil verlinken kann.
Im Westen nix Neues …dann gibt’s halt 8 oder 10 statt 6 „radiotaugliche“ Trallala-Lieder, die man während des Anhörens schon vergessen hat …. Zieht den VE nur unnötig in die Länge …schade ,hätte gedacht dass Omas altes Sprichwort immer noch gilt :Aus Schaden wird man klug …
Typisch Deutschland:
ZU SPÄT: Die Bewerbungsfrist von knapp vier Wochen ist ein Witz. Das hätte schon im Oktober starten können. Jetzt geht die Hetzerei wieder los und es werden die erstbesten Songs genommen. Außerdem steht das Voting-Verfahren für die Show jetzt wieder nicht rechtzeitig fest.
ZU WENIG: 8-10 Acts ist besser als 6, aber immer noch zu wenig. Es müssten mindestens 10 wenn nicht sogar 12 sein um einen Abend qualitativ und mit Genre-Vielfalt zu füllen.
Des Weiteren sind immer noch kaum ESC Experten und Fans involviert. Ein einziger ESC begeisterter Herr So & So vom HR wird auch groß nix reißen können.
Nachmacherei: Nachdem UK mit einem TikTok-Star Erfolg hatte, muss Deutschland das jetzt natürlich auch nachmachen. Ob dass das hauptsächlich ältere ARD Publikum honorieren wird, werden wir sehen.
Alles in Allem gibt es ein paar geringfügige Verbesserungen, mehr aber nicht. Vielleicht vermag das Vorentscheid-Konzept 2023 Deutschland von den letzten 3 Plätzen ein wenig nach oben zu schieben, aber eine Top-10 Platzierung ist meiner Meinung nach, damit nicht in Sicht. Es sei denn es kommt noch ein Kracher-Song zum Vorschein. Davon ist aber nach dem letzten Jahr nicht auszugehen.
Noch eine Anmerkung zur Bewerbungsfrist: Es erweckt den Anschein, als ob man gar nicht möchte, dass sich Außenstehende oder unabhängige Künstler bewerben sollen. Wie soll man sich sonst diese arg kurze Bewerbungszeit erklären? Man muss ja schon einen potenziellen Hit im Gepäck haben. Zeit, einen Song zu schreiben, ist bis zur Auswahl sicher keine mehr. Aber Schreibers Hitschublade hat sicher noch etwas Tolles im Petto. 😉
War es nicht auch dieses Jahr so, dass fast alle Acts durch Ansprechen oder durch das Vermitteln von Labels genommen wurden? Mir fallen da Malik, Emily, Mael und Jonas und Nico sofort ein.
Ich will dies hier noch mal in einem Kommentar kurz und deutlich erwähnen, da sich einige über die zu knappe Bewerbungsfrist aufregen:
Bei der Bewerbung wird nicht nach einem bereits fertigen Song gefragt!!!
Dies bedeutet, dass man jetzt NICHT innerhalb des Bewerbungsfenster noch schnell einen Song schreiben muss! Dies war auch bereits im letzten Jahr so. Es wird lediglich danach gefragt in welcher Sprache man beim ESC singen möchte.
Der NDR lernt wohl nicht aus seinen Fehlern. Dieses Auswahlverfahren ist weder Fisch noch Fleisch. Man will den wütenden Mob zufrieden stellen indem man in diesem Jahr mit musikalischer Diversität wirbt und die Zuschauer beim vorentscheid wählen dürfen. Aber was bringt uns Zuschauern das, wenn am Ende wieder die Radiojury in dem ganzen Prozess involviert ist uns sie die Vorauswahl uns vorsetzen. Schließlich sitzt die radiojury am längeren hebel, da sie die Musik bei sich im Radio spielen sollen.
Zusammengefasst: es werden uns wieder belanglose, langweilige radiosongs uns vorgesetzt.
Der Drops sieht aus wie jedes Jahr, mal sehen ob die Füllung ne andere ist. Die heutige Bekanntmachung war, denke ich, als Anmeldestart gedacht, wir Fans malen aus den spärlichen Infos ganze Schlachtgemälde und witzig finde ich von der Presseinfo schon jetzt Rückschlüsse auf die Platzierung zu ziehen.
Ich sag erst mal nichts … außer: Viel Glück und Erfolg!
Motzen kann ich dann wieder hinterher … wie jedes Jahr.
Dass das Online-Voting bleibt, finde ich erstmal gut. Letztes Jahr war das Televoting eine einzige Katastrophe (Team Liebe Platz 2, Felicia nach der außer Konkurrenz liegendenden Emily letzte). Das Online Voting war auch nicht perfekt, hat aber insgesamt die Meinung der ESC-Bubble besser abgebildet.
Letztendlich braucht es irgendeine Korrektur zum Televoting und da ist mir das Online-Radiovoting lieber als gar kein Voting. Besser wäre natürlich ein nach Alter gestaffeltes App-Voting, aber das ist so viel Technik, dass der NDR das noch nicht versteht.
Und auch TikTok finde ich nicht schlimm, denn dieser Beitrag wird letztendlich von den Menschen ausgewählt. Heißt, die Radios und die sogenannten „Experten“ haben hier weniger Einfluss. Ja, sie bestimmen die Vorauswahl, wer aber letztendlich weiterkommt, bestimmen wir. Quasi ein Vor-Vorentscheid auf TikTok. Zwar mag ich die Musik auf TikTok meistens nicht, aber es wird ja niemandem verboten, sich nur jetzt wegen des Vorentscheids die App zuzulegen und danach wieder fallen zu lassen.
Aber machen wir uns nichts vor. Die Chancen, dass unsere „Experten“ einen guten Song in den Vorentscheid durchlassen, ist quasi nichtexistent und da liegt das Kernproblem. Bleibt nur zu hoffen, dass Alex die Songs alle ganz furchtbar findet. Dann könnte vielleicht was dabei sein. Ist sie aber wieder schockverliebt, ist uns der letzte Platz erneut sicher.
Und das ist der Unterschied zwischen Deutschland und den erfolgreichen ESC-Nationen. Während Norwegen stolz verkündet, dass sie 4 ESC-Sieger haben, fangen wir gerade mal an, die Bewerbungen zu öffnen, weswegen wieder keine Zeit für eine vernünftige Inszenierung sein wird – wobei es die auch mit 10 Jahren Vorlauf nicht gegeben hätte.
Nur BITTE KEINE FAMILIENFOTOS im Hintergrund mehr. Das ist ausgelutscht und niemand interessiert sich dafür. Da habe ich lieber einen Ausdruckstanz aufgeführt von Alex.
Na, schauen wir mal.. der Wille zur Veränderung ist da. Zu befürchten bleibt, dass der deutsche Durchschnitt im Endeffekt einen gefälligen Midtempo-Song auswählt, der beim ESC dann wieder abkackt. Dabei weiss doch jeder Hardcore ESC-Fan, dass man mit Frauen mit Powerballaden oder traurigen Männern mit Herzschmerz am besten fährt. Gut, U20-Mädchen mit Friedens- oder hippen Liebesliedern gehen womöglich auch. Nunja.. schön wäre es, wenn wir mal wieder ne richtig gute Stimme am Start hätten, das gäbe zumindest Punkte von Juries.. die Hoffnung stirbt zuletzt 😉
Ach Mensch, natürlich will ich nicht immer meckern und an sich, auch wenn es herzlich wenige Änderungen, sehe ich in diesen zumindest Potential zu einer Verbesserung. Wenn man es richtig angeht. Ob das passiert können wir allerdings jetzt noch nicht wissen, und wenn ich mir die letzten Jahre so anschaue, ist das Vertrauen in die richtige Umsetzung …. gering.
TikTok mit reinzunehmen ist durchaus verständlich und prinzipiell in der Lage, als Trüffelschwein ein paar musikalische Delikatessen zu finden – wird aber, wenn es als eine Art Erfolgsformel angesehen wird, eher nach hinten losgehen. Auch wissen wir nicht, WIE die TikTok-Auswahl letztendlich passiert. Wenn der NDR einfach auf das geht, was in sein Konzept passt, statt auf IT-Faktor zu achten, wird da nichts dabei sein.
Dass Stefan Leidner dabei ist klingt erstmal gut, steht aber alleine auf weiter Flur und wird dadurch nicht mehr als das Zünglein an einer falsch voreingestellten Waage sein. Die Entmachtung der Radiosender klingt für mich eher nach formell, weniger nach real. Ich befürchte, die mischen im Hintergrund doch noch deutlich mit.
Aaaaaber… wissen kann ich davon nichts, und rein formell gibt es tatsächlich am Konzept vergleichsweise wenig vorzuwerfen. Also hoffe ich jetzt einfach, dass das Potential tatsächlich genutzt wird und wir nicht wieder an der Nase herumgeführt werden.
Guter Kommentar!
Wann wurden wir an der Nase herumgeführt? Es gab Zurecht Kritik am letztjährigen Konzept, aber das wurde damals klar dargelegt und nichts verschwiegen.
Ich sehe eher, dass der NDR seit Schreibers Ende recht offen agiert ohne sich den Fans anzubiedern. Wir dürfen nicht vergessen, letztlich haben die Macher beim NDR die Verantwortung und müssen deswegen auch die Kritik einstecken. Aussagen wie, das Publikum hat es gewählt oder die Radiomachen waren verantwortlich, habe ich jedenfalls im letzten Jahr nicht gehört.
@ESC1975
Mit an der Nase herumgeführt meine ich, dass uns Vielfalt versprochen wurde und dennoch alles Pop war.
Ja, ich erkenne an, dass es durchaus Leute gibt, die die Vielfalt angeblich gesehen haben, und ja, es waren unterschiedliche Pop-Subgenres, aber wie auch mich gab es seeeehr viele Menschen, die da bei weitem noch nicht von Vielfalt sprechen.
Herr Schreiber hat sich wenigstens ab und zu hier auf dem Blog zu Wort gemeldet, was schon die Vermutung nahelegt, dass ihm schon die Meinung der Fans irgendwie wichtig war. Mag aber auch daran gelegen haben, dass für ihn der ESC irgendwie wichtig war. Würde ich mir, ehrlich gesagt, auch von Frau Wolfslast wünschen.
Wie gesagt, ein Wunsch, keine Forderung.😉
– Mission impossible erkannt 🎼 : Ja
– Mission impossible analysiert 🎼 : Ja
– Mission impossible in durchaus relevanten Teilen neu ausgerichtet 🎼 . Ebenfalls ein klares ja.
In ganz leichten Teilen sind hier und da durchaus Parallelen zur Mutter des ESCs, nämlich dem Festival di Sanremo, durchaus erkennbar:
-Radiowellen haben zwar ein Mitspracherecht, dieses wurde aber reduziert.
– Eine Expertenjury, die diesen Namen auch verdient, hat ein gewichtiges Wort mitzureden Ich bin optimistisch, dass die Expertenjury mit kompetenten Personen (m/w/d) besetzt wird.
– Bezugnehmend der Songs ist man gewillt alle Musik-Genres in den Vorentscheid zu integrieren und teilnehmen zu lassen.
Eine neue Führungspersönlichkeit mit Entscheidungsbefugnissen aus einem anderen Radiosender als dem NDR, nämlich dem Hessischen Rundfunk, liefert mit mit einer anderen Sichtweise außerhalb des NDR-Kosmos bestimmt neue kreative Denkanstöße.
-Die Tatsache, dass Künstler (m/w/d) und Bands sich mit ihren eigenen Songs für den Vorentscheid bewerben sollen, ist für mich die bislang beste Nachricht. Wir haben – egal ob Deutscher (m/w/d), Deutscher mit Migrationshintergrund (m/w/d) oder von irgendwo dieser Welt nach Deutschland zugezogene kreative Leute (m/w/d) – genügend musikalische Talente (m/w/d). Ein Songwritingcamp, um auf die Schnelle einen ESC-Song zu produzieren, bei welchem die Wünsche der Künstler (m/w/d) und Bands im besten Fall nur minimal berücksichtigt werden, ist so überflüssig wie ein Kropf !
Großes Lob an Frau Wolfslast, dass sie sich von ihrer Verunsicherung – die sie seit Mai 2022 wahrscheinlich jeden Tag begleitet hat – nicht hat unterkriegen lassen. 😀
Dasselbe gilt auch für die anderen ESC-Verantwortlichen (m/w/d) beim NDR: 😀
Stefan Leidner scheint das Fünkchen Hoffnung zu sein für die Monate bis zum Vorentscheid.
Ansonsten nicht viel Neues im Programm.
Ich glaube nicht, dass die Radiomacher groß anders auswählen nur weil sie die Songs jetzt nicht mehr zwangsweise spielen müssen.
Und der NDR hat ja als letzte Instanz musikalisch immer noch Null Ahnung
Ah, und zu TikTok:
Da findet sich sicher ein Sympathiebolzen und Gesangswunder á la Sam Ryder, nur was nützt das wenn er/sie auf einen hoffnungslos überforderten NDR trifft?
Gibt es dann für den/diejenige auch etwas aus Schreibers Schublade des Grauens?
Ich warte jetzt mal, wer am Ende am Finale teilnimmt. Erst dann kann man sehen, ob man verstanden hat. Ob die Stile wirklich diverser sind, als letztes Jahr. Alles andere zählt für mich nicht mehr. Viel zu verlieren hat ja der Act für 2023 jetzt nicht.
Höre mir gerade den Podcast an. Wie sehr man die Genre-Vielfalt betont, macht Hoffnung. Können dann natürlich innerhalb der Genres immer noch schwache Lieder sein, wenn wir Pech haben. Aber solange es nicht mehr so eine eintönig-beige Witzveranstaltung wie 2022 wird, bin ich grundsätzlich schon mal happy.
Eigentlich dürfen gar keine schwachen Lieder dabei sein, weil, sonst werden sie mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit gewählt…😉
Müssen wir beim klassischen ARD-Publikum ja leider bekanntlich von ausgehen, ja. *seufz*
Alexandra Wolfslast bei ihrem Podcast-Interview (erstmals?) fehler- und unfallfrei. Muss ja auch mal lobend erwähnt werden. Und mit dem Stefan Leidner macht man definitiv nix falsch.
Ich warte auch erst einmal ab.Man kann mit jedem System ein Glückstreffer landen.Enttäuscht wurden wir genug viel schlimmer kann es nicht mehr werden.Wünsche dem NDR viel Glück und ein besseres Händchen als in den letzten Jahren.
@sunrise40
„Enttäuscht wurden wir genug viel schlimmer kann es nicht mehr werden.“
Wird reden hier vom NDR, da ist immer Luft nach unten möglich.
Dann müssten wirklich nur Volksmusik Interpreten am Start sein die das ganze noch toppen könnten was sie uns dieses Jahr im Vorentscheid auf dem Teller präsentiert haben.
@sunrise40: Psst, bring den NDR nicht noch auf dumme Gedanken.
😁
Hmm:
„Its a giant leap for NDR but a small step for mankind, errm no, for second to last place!“
Alles hängt nun von den Acts ab, die sich dem Wettbewerb stellen werden. Sind starke Beiträge dabei und gewinnt einer davon, dann ist alles gut.