Unser Lied für Liverpool: So läuft das Auswahlverfahren für die deutsche Vorentscheidung zum ESC 2023

Bild: NDR/André Kowalski

Endlich ist es soweit: Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass es am 9. November erste Informationen zum deutschen Auswahlverfahren für den Eurovision Song Contest 2023 gibt, wurden nun die Details in einer Pressemitteilung des NDR veröffentlicht. Für 2023 setzt der NDR auf „Unser Lied für Liverpool“ als deutsche Vorentscheidung zum ESC.

Nachdem Malik Harris mit seinem Song „Rockstars“ nur 6 Punkte und damit den letzten Platz einfahren konnte, gab es einiges aufzuarbeiten. So ist es wenig überraschend, dass der deutsche Vorentscheid zum ESC 2023 ein paar Änderungen enthält.

Doch schauen wir zunächst auf das Auswahlverfahren, das dem Vorentscheid vorgeschaltet wird: Das offizielle Bewerbungsportal auf eurovision.de ist seit heute geöffnet. Künstler*innen und Bands können sich dort per Video mit einem potenziellen ESC-Beitrag bewerben. Der Fokus liegt also – wie schon in diesem Jahr – auf den Liedern, die von den Interpreten bereits mitgebracht werden.

Außerdem finden bereits direkte Gespräche mit Künstler*innen statt und auch mit Plattenfirmen, die gezielt Acts für den ESC-Vorentscheid vorschlagen sollen. Die Erfolge von Måneskin und Rosa Linn in diesem Jahr sind hoffentlich starke Signale an die Musikindustrie, dass der ESC ein Sprungbrett sein kann, um eine internationale Karriere zu starten. Die Resonanz von Seiten der Labels wird nach ersten bereits stattgefundenen Gespräch NDR-intern als sehr positiv bewertet. Dies sei übrigens nicht zuletzt auch aufgrund des lang anhaltenden Radio- und Charterfolgs von Malik Harris der Fall, der sich trotz des letzten Platzes beim ESC lange in den Top 100 der deutschen Single-Charts halten konnte. „Rockstars“ läuft bis heute in der Rotation der Radiowellen.

Aus allen Bewerbungen sucht ein Team aus Fachleuten die Acts für den Vorentscheid aus. Zu diesem Team gehören beratend Expertinnen und Experten aus der Musikbranche, der deutschen ESC-Delegation, der internationalen ESC-Welt sowie der ARD-Popradios. Besonders beachtet werden soll in diesem Jahr, dass der Vorentscheid eine größere musikalische Diversität abbildet, als das in diesem Jahr der Fall war. Von Mainstream-Pop über Schlager bis Metal – es soll für alles eine Bühne geben. Die letztendliche Entscheidungsgewalt über die Zusammensetzung der Vorentscheidung liegt beim NDR.

Dazu hat man sich auch personell verstärkt: Mit Stefan Leidner vom Hessischen Rundfunk kommt nicht nur ein ausgewiesener ESC-Experte, sondern auch jemand mit viel Show- und TV-Erfahrungen in das Team. Er soll neben der Mitwirkung im Auswahlverfahren auch das Rahmenprogramm für den Vorentscheid maßgeblich mitgestalten.

Einer der Vorentscheidungsacts soll außerdem über TikTok gefunden werden. Dort sollen sich Sängerinnen und Sänger über eine TikTok-Challenge unter dem Hashtag #UnserLiedFürLiverpool für den Vorentscheid bewerben. Die aussichtsreichsten Titel sollen dann noch einmal zur Abstimmung gestellt werden, ehe der Act feststeht, der in die Vorentscheidung einzieht. Offizieller Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 28. November.

Nach Abschluss des Auswahlverfahrens sollen etwa 8 bis 10 Acts verbleiben, die dann im Vorentscheid „Unser Lied für Liverpool“ antreten. Endgültig festgelegt wird die Teilnehmerzahl nach Sichtung aller Bewerbungen. Produziert wird die Show wieder von Bildergarten Entertainment. Voraussichtlich wird die deutsche Vorentscheidung Anfang März stattfinden, einen endgültigen Termin gibt es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.

Das Auswahlverfahren hat auch Konsequenzen für die Zusammenarbeit mit den ARD-Radiowellen. Zur Erinnerung: Die Popwellen waren stark in die diesjährige Vorentscheidung involviert und maßgeblich für die Besetzung des Line-Ups verantwortlich. Im kommenden Jahr wird dies geändert: Der Vorentscheid soll zwar auf den Radiowellen beworben werden und natürlich sollen diese auch dazu angeregt werden, die Vorentscheidungstitel zu spielen – eine Vereinbarung, dass alle Titel gleichermaßen in die Rotation aufgenommen werden sollen, ergibt sich daraus jedoch ebenso wenig wie ein Mitspracherecht darüber, welche Acts es in die Vorentscheidung schaffen.

Allerdings werden die ARD-Popwellen – Antenne Brandenburg, BAYERN 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, SR 1, SWR3 und WDR 2 – wieder dazu aufrufen, für den Lieblings-Act online abzustimmen. Das Ergebnis dieser Abstimmung fließt dann wie in diesem Jahr in die Gesamtwertung mit ein. Wie genau das Votingverfahren bei „Unser Lied für Liverpool“ aussieht, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben – ein Televoting soll es aber in jedem Fall geben.

ARD ESC-Chef Andreas Gerling kommentiert die Bekanntgabe des deutschen Auswahlverfahrens wie folgt:

„Dieser Wettbewerb, Europas größte Musikshow, liegt uns sehr am Herzen. Und wir treten an, um vorn mitzuspielen. Wer sich also zutraut, mit hoher Qualität Deutschland musikalisch wieder nach vorn zu bringen, ist uns herzlich willkommen. Ich freue mich auf einen hoffentlich sehr bunten, sehr spannenden Wettbewerb.“

Über die heutige Bekanntgabe zum deutschen Auswahlverfahren für „Unser Lied für Liverpool“ sprechen wir heute Abend um 19 Uhr ausführlich in einem ESC Kompakt LIVE auf YouTube. Schaltet gerne ein und diskutiert mit uns! 

Wie bewertet Ihr die Pläne zum Auswahlverfahren für „Unser Lied für Liverpool“? Seid Ihr der Ansicht, dass aus den Fehlern in diesem Jahr die richtigen Schlüsse gezogen wurden, um 2023 wieder eine erfolgreiche Platzierung einzufahren? Schreibt uns gerne Eure Eindrücke in die Kommentare! 



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

325 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
mascho_
Mitglied
mascho_
3 Jahre zuvor

„Allerdings werden die ARD-Popwellen […] wieder dazu aufrufen, für den Lieblings-Act online abzustimmen. Das Ergebnis dieser Abstimmung fließt dann wie in diesem Jahr in die Gesamtwertung mit ein.“

Dieser Punkt fiel mir negativ auf. Die Popwellen entscheiden selbst, welche der Lieder sie in die Rotation aufnehmen und ihren Hörern präsentieren; es besteht also die Möglichkeit, dass einige Lieder (die radiotauglich sind) sehr häufig, andere gar nicht gespielt werden, und dann wird gesagt „Stimmt mal ab“ -> meiner Meinung nach gewinnt die „Radiotauglichkeit“ eines Beitrags dadurch wieder zu viel an Einfluss.

Der Rest klingt erstmal okay, wobei es derzeit noch viel hat von „ein bisschen hiervon, ein bisschen davon und dann passt das schon“. Wie das am Ende alles zusammengreift, kann ich noch nicht so wirklich einschätzen.

Das mit TikTok könnte tatsächlich interessant werden, weil da schon im Vorfeld ggf. international eine Popularität festgestellt werden kann. Schade fände ich es, wenn man da von vornherein festlegt, dass es nur 1 TikTok Artist in die Auswahl schafft.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor
Reply to  mascho_

Das mit den Radios ist dann doch ein guter bzw. negativer Punkt, welchen ich so zuerst überhaupt nicht beachtet habe!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Planschemalöör haben sich bereits letztes Jahr beworben und die Jungs wollten es wieder tun. Würde mich sehr freuen ! ASuf Herrn Schumacher kann ich dagegen gerne verzicbten.

Laing gibt es übrigens auch noch….

Basti
Basti
3 Jahre zuvor

Planschemalöör fand ich ja gar nicht so verkehrt, weiß nicht warum die so zerbasht wurden. Wahrscheinlich weil sie nicht EC sind.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Planschemalöör haben Spaß gemacht. Verstehe auch nicht, warum die nicht genommen wurden. Besser als die 6 VE-Titel waren sie allemal, radiotauglich ja eigentlich auch.

Laut Wiwibloggs hat auch Ikke Hüftgold wieder seinen Bierhelm in den Ring geworfen.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils

Na ja, sie schreiben nur dass er wieder Interesse hätte, das ist nochmal was anders.

Ich denke allerdings dass er auch nächstes Jahr nicht im VE dabei sein wird, solche Ballermannmucke fassen die meisten Sender nicht mal mit der Kneifzange an, glücklicherweise wie ich finde.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ich bräuchte ihn jetzt auch nicht, könnte mir aber durchaus eine Überreaktion des NDR vorstellen: demonstrative Diversität mit der Brechstange, die dann eben auch sowas in den VE spült. Die Wahrscheinlichkeit halte ich allerdings eher für gering.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Wenn schon Schlager dann wird es wohl eher so wie 2016 mit Ella Endlich werden.

Marina.
Marina.
3 Jahre zuvor

Ob ich mich darüber freue oder mich mal wieder ärgere, zeigt sich, sobald die Lieder, die dazugehörigen Acts und der Rest zum Vorentscheid bekannt ist.
So wie ich den NDR aber kenne, tendiere ich zu Letzterem und das, obwohl ich ja bekanntlich keinerlei Erwartungen mehr an den NDR habe (und trotzdem immer wieder aufs Neue enttäuscht werde). Ich lasse mich aber auch sehr gerne zur Abwechslung mal positiv überraschen. 😉

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Folgende Hoffnungen habe ich bezüglich ESC Vorentscheid: 2023
1. Mit 8 oder 10 Acts lassen sich durchaus verschiedene Genres oder Stile unterbringen. Ich hoffe wirklich das diese Chance wahrgenommen wird und das es tatsächlich eine Diversität an Stilen gibt.

2. Bitte macht aus dem Vorentscheid eine angemessen professionelle Sendung und nicht diese amateurhafte Witzveranstaltung wie in diesem Jahr. Und bitte achtet darauf, das die Acts so professionell sind, das sie nicht den Text ihres Liedes vergessen.

3. Ich hoffe auch, das die Moderation des Vorentscheides jemand anderes übernimmt, als Frau Schöneberger. Es gibt doch bestimmt noch andere Moderatorinnen oder Moderatoren die diesen Job übernehmen können, und wenigstens überzeugend so tun können, als würde ihnen das eigentliche Thema des Abends nicht am A….. vorbei gehen. So wie es bei Frau Schöneberger ja der Fall ist.

Alles andere muss sich dann nach dem Vorentscheid und in Liverpool dann zeigen.

Chris Bock
Chris Bock
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Diese Veranstaltung ist einfach viel zu groß für den NDR. Das wird niemals was werden. Dazu kommt, das Deutschland international überhaupt nicht mehr mitspielt. Wir sind keine Pop Nation mehr. Das macht die Sache noch schwieriger. Die ESC Bühne können halt nur gestandene Persönlichkeiten mit Bühnenerfahrung rocken. Über Tik tok wird man diese nicht finden.
Schickt Daniel Schuhmacher – Guter song mit intern. Erfolgspotenzial oder Rampensäue wie Rammstein oder GuanonApes und keine 16 jährigen Talente, die unter der Dusche ganz toll my heart will go on singen können bitte.
Vorentscheide by NDR können nur peinlich werden. Ist ja gut das sie sich Hilfe holen. Aber vom HR? Das ist so als ob sich ein Blinder einen Blinden als Lese-Hilfe holt.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Ach ja, Frau Schöneberger… irgendwie hat man das Gefühl, sie präsentiert die ganze Zeit nur sich selbst.
Würde mir auch dringend eine andere Moderatorin oder Moderator (oder beides) wünschen, weil ich denke, die Frau ist mittlerweile Teil des Problems. Sehe da aber wenig Hoffnung… leider.🙁

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@Gaby

Die Schöneberger ist eine Person die sich unglaublich gerne selbst reden hört, würde mich auch nicht wundern wenn sie sich nach den Aufstehen minutenlang im Spiegel anschaut und sich selbst Komplimente macht.

Ich fürchte allerdings dass wir sie nächstes Jahr nicht los werden. 🙁

Frédéric
3 Jahre zuvor

Die zum Teil vehemente TikTok-Skepsis hier lässt einen recht hohen Altersdurchschnitt der ESCK-Leserschaft befürchten.
So sehr ich alter Sack diese Plattform auch verachte, sehe ich ein, dass das im Grunde wie Youtube und Facebook vor zehn Jahren ist – nur halt beides in einem und viel schneller.
Schon möglich, dass es den Wettbewerb verzerrt, wenn der Rest des Bewerberfeldes keinerlei TikTok-Präsenz haben sollte, aber vor allem wäre es auch ein sicheres Indiz für eine weitere typisch deutsche Pantoffel-Auswahl von Vorgestern.

Die vermaledeite „Radiotauglichkeit“ mag eine erfolgreiche Teilnahme verhindert haben, aber immerhin hat sie Malik auch vor dem Absturz danach einigermaßen bewahrt. Es wäre sogar denkbar, dass ein glückloser Vorjahresvertreter auch im neuen Vorentscheid auftreten darf/mag, was ja irgendwie auch mal ganz schön ist.

Haraldur
Haraldur
3 Jahre zuvor

„Bitte macht aus dem Vorentscheid eine angemessen professionelle Sendung und nicht diese amateurhafte Witzveranstaltung wie in diesem Jahr. Und bitte achtet darauf, das die Acts so professionell sind, das sie nicht den Text ihres Liedes vergessen.“

Der Witz ist ja: In jeder handelsüblichen Karaoke-Bar kann man an einem Abend 10 Leute einsammeln, die in der Lage sind, sich einen so dämlichen Text zu merken und auch noch halbwegs passabel zu singen.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Ich will die diesjährige Vorentscheidshow von der Machart an sich jetzt nicht bewerten, da hier gerade erst der Kireg in der Ukraine angefangen hat und man somit jetzt nicht weiß wie die diesjährige Vorentscheidshow ausgesehen hätte, wenn der Krieg nicht gewesen wäre.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

tut mir leid, der Krieg in der Ukraine darf keine Ausrede für ein derart schaurige Zurschaustellung von absoluter Unprofessionalität sein. Selbst das Interview mit der grandiosen Jamala haben die Stümper versaut, weil der Übersetzerton gar nicht oder nur leise vorhanden war. Dazu ließ man Acts in den Vorentscheid, der jegliche Professionalität vermissen ließ. Das hatte rein gar nix mit dem Krieg in der Ukraine zu tun.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

@AlexESC

Da muss ich escfrust05 zustimmen. Ich sehe da auch keinen Zusammenhang. Das Rahmenprogramm wurde natürlich auf die Situation abgestimmt, was ja auch richtig und angemessen war. Mal von den technischen Pannen abgesehen, das hätte man vorher besser checken sollen.
Die Songs standen ja schon vor dem Krieg fest, und die Auswahl wirkte eher lieb- un lustlos.
Wie gesagt: Ich möchte auch jetzt noch nicht zu sehr motzen, noch bevor ich die Songs gehört habe. Zieht mich nur runter und macht schlechte Laune.😉

Außerdem, um ehrlich zu sein, gibt es momentan in der Tat echt Schlimmeres auf der Welt, als eine Platzierung beim ESC, was natürlich nicht heißen soll, dass ich mich nicht mal wieder über eine Platzierung für Deutschland oberhalb der TOP 20 freuen würde (wie bescheiden man schon geworden ist…😉)

ESC1975
ESC1975
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Ich fand die Sendung unterhaltsam und das Umfed nicht unpassend. WIr hatten da schon ganz andere Vorentscheide, wo wirklich falsch gesungen wurde. Vermutlich haben die viele schon wieder verdrängt. Natürlich sollte das Produktionsniveau höher sein, aber das ist wie immer eine Sache des Preises.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

NDE, Setzen, Sechs!

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Wie lautet eine Redemsart? Richtig, „die Null muß stehen“ und bedeutet, nächstes Jahr gibt es wieder Null Punkte und die Pläne dafür hat der NDR heute gemacht.

cars10
cars10
3 Jahre zuvor

Dieses vorgestellte Verfahren enthält nichts, was man nicht sowieso machen sollte, wenn man denn professionell an die Sache herangehen will.

An Alle, die hier dem NDR schon den roten Teppich ausrollen: erinnert Euch an die Vorentscheide in den 00-er bzw. 10-er-Jahre (ja, so lange und sogar noch länger suhlt sich der NDR schon in seiner lieblosen Planlosigkeit) und an die darauf folgende Ernüchterung, nachdem man die Lieder gehört hatte.

Meine Erwartung weiterhin: unterkühlt.
Warten wir auf die Lieder.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Ja, warten wir auf die Lieder. Danach kann man loben oder kritisieren. Ich denke, es wird nach der Bekanntgabe der Künstler, eher zweites werden.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Ich sage jetzt schon voraus, daß es wieder 50 Shades of Radiopop wird! Ich möchte ESC-taugliche und keine radiotauglichen Songs hören und die Dilettanten vom NDR checken es einfach nicht!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Ich nehme an, „Ausnahmen bestätigen die Regel“ gilt bei dir auch für die 00er und 10er Jahre, oder? Ansonsten tust du dem hochkarätig besetzen Vorentscheid 2004 Unrecht. Und selbst 2008 war mit nur 5 Songs vielfältiger besetzt als der Vorentscheid mit 6 Songs dieses Jahr.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Die Acts von 2008 konnten wenigstens die Texte ihrer Lieder. Das konnte man von den Acts von 2022 nun wahrlich nicht von allen behaupten. Gell Frau Roberts. Vielleicht sollte man der ARD und dem NDR noch mitteilen, das der Vorentscheid auch ins Ausland per Internet übertragen wird. So das man sich mit dem Vorentscheid 2022 auch im Ausland blamiert hat.

sam
sam
3 Jahre zuvor

Letztendlich kommt es auf die Lieder an. Aber das Konzept, finde ich, hört sich zumindest nicht schlecht an.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

@Matty: Schicken denen doch mal ne E-Mail. Vielleicht reagieren sie dann ja dementsprechend.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

@escfrust05
Das ist eine super gute Idee 👍🏼

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Hier einmal zur Abwechslung eine gute Nachricht! Heute Nachmittag hat Portugal in der Nachmittagsshow „A Nossa Tarde“ die Autoren der Wettbewerbsbeiträge veröffentlicht:

https://eurovoix.com/2022/11/09/portugal-festival-da-cancao-2023-composers-revealed/

Unter den 20 Namen sind auch ein bekannte dabei: Cláudia Pascoal, die Portugal 2018 beim ESC vertrat sowie Bárbara Tinoco, die vor zwei Jahren am Festival da Canção mit dem beschwingten Titel „Passe-Partout“ antrat. Hinzu kommen drei außergewöhnliche Namen, und zwar Mimicat, The Happy Mess und Voodoo Marmalade!

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Aus Schweden kommt eine traurige Nachricht: Claes-Göran Hederström, der das Land 1968 beim ESC in London vertrat, ist im Alter von 77 Jahren verstorben:

https://eurovoix.com/2022/11/09/sweden-claes-goran-hederstrom-dies-aged-77/

Fünf Jahre später nahm er zum zweiten Mal nach 1968 am Melodifestivalen teil und belegte den achten Platz und 2020 war er beim Melodifestivalen einer der Künstler des Intervallacts bei der Ehrenrunde (Andra Chansen).

Ruhe in Frieden!

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Ach wie schön, da freue ich mich sehr, dass Stefan Leidner mit im Team ist. Ich kenne ihn sehr gut und er hat mein 100%iges Vertrauen!!! 👍🏼

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Meins nicht.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Was hat Herr Leidner getan, das er dein 100%iges Vertrauen genießt? Mir ist dieser Mann gänzlich unbekannt.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Kenne den Herrn auch nicht. Aber geben wir ihm ’ne Chance. Viel schlechter als dieses Jahr kann man es nun wirklich nicht mehr machen.

Uli Wagner
Uli Wagner
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Das sehe ich genauso! Stefan brennt für dem ESC!

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor
Reply to  Uli Wagner

Das kann ich bestätigen 👍🏼

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor

Warum sich hier manche über die Länge der Bewerbungsfrist aufregen, verstehe ich eher weniger. Die grundlegenden Richtlinien für die Songs kommen schließlich von der EBU und nicht vom NDR. Da sollte es doch für keinen interessierten Interpreten schwer sein, entsprechende Demo-Versionen von Songs vorzubereiten. Man muss nicht Schreiber heißen, um Schubladen zu haben. Die Bewerbungsfrist für das Mello waren zum Beispiel auch nur drei Wochen.

Lola
Lola
3 Jahre zuvor

Uff. Nun denn.
Zeit nur bis 28.11.2022 für die Bewerbung? Man geht also davon aus, dass es „unentdeckte Talente“ gibt, die nur nach danach lechzen sich zu bewerben und etwas fertig haben, oder noch schnell komponieren.
Interesse der Plattenlabels sei da? Ich werfe die Tochter von Michelle in den Ring für…
… für die angekündigte Diversität von „8 – 10 Acts“. Solche Schlager, und nicht den Ballermannschlager, werden Sie dann sicherlich mit einbringen.
TikTok: Bni selbst auch kein Fan davon, kann aber verstehen, dass man sich an den Strohhalm klammert. Man kann sicherlich versuchen, vorher schon int. Interesse zu wecken, aber mit einem deutschen Hashtag, fraglich.
Die Radio Änderung ist nicht ok, wie schon jemand anmerkte werden die dann sicherlich zwar die radiofreundlichen Songs spielen = Airtime geben = mehr Zeit, Leuten ins Gedächtnis zu kommen. VS Songs, die eben nicht auf die Popwellen passen, zB ein Metalsong. Die werden dann natürlich im Voting auf den Radio-Homepages versagen.
Ich habe jegiche Hoffnung auf eine professionellere Show im März aufgegeben (like, es ist November, wenn man jetzt noch keinen Plan hat, WANN DANN will man planen? Im Februar 4 Wochen vorher?). Ich bezweifle auch, dass man es bei den Newcomern dieses Mal schaffen wird, vorher ein bisschen Bühnenpräsenz zu proben und ein gutes, nicht billiges Bühnenbild zu erstellen. Und bitte endlich die Schöneberger weg. Wir haben doch nur diesen einen Wunsch.
Schlussendlich: Mit dieser kurzfristigen Kiste hat man doch eh schon wieder versagt, außer ein Wundertalent mit mega Song ploppt auf. Wenn bis 28.11. die Bewerbung läuft: Wie soll in 3 Monaten (Dez-Feb) ein guter, qualitativer Vorentscheid ablaufen in dem die Acts auch ordentlich Zeit zum Vorbereiten haben? Das läuft bestimmt hinaus auf „Am 5.12. gibts die Infos, wer 2 Wochen später zum Recall darf“ …. Wird wenigstens genug Promo für März & April gebucht?

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

Na ich warte erstmal die Lieder , bisher hört sich das noch nicht viel neuen an . Die Radios bekommen weniger macht( was gut ist ) . Man sucht noch über Tik Tok jemanden naja England hat damit Platz 2 geschafft , aber dafür braucht es Persönlichkeit und wie immer halt ein tollen Song .
Weiter abwarten und Tee trinken .

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor

Revolutionär, gigantische Änderungen! Faszinierend.

Ironie aus.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Kleines ironisches Off-topic am Rande:

Heute vor genau zwanzig Jahren am 09. November 2002 startete die erste Folge der RTL-Casting-Show „Deutschland such den Superstar“ (DSDS).

Es kann doch bestimmt kein Zufall sein, dass der NDR genau heute sein Konzept für den deutschen Vorentscheid präsentierte. ESC-Legenden wie Gracia Baur oder namenhafte Teilnehmer am deutschen Vorentscheid 2005 wie Nicole Süßmilch – zusammen mit Marco Mathias und dem Song „Miracle of Love“, kompniert von MR. ESC Ralph Siegel (das war ehrlich und als anerkennendes Kompliment gemeint) – zählen ja auch heute noch zu den ganz Großen (m/w/d) im Musikbusiness.😜

Ironie off.

Ich bleibe dabei: Frau Wolfslast und der NDR haben ein sehr gutes Konzept für den deutschen Vorentscheid präsentiert, welches ich sehr vielversprechend finde. Sehr gute Ansätze vom Festival di Sanremo und auch dem schwedischen Melodifestivalen hat man übernommen. Und das finde ich toll. 😀

Aber nochmal zurück zu DSDS: Das das schon wieder zwanzig Jahre her ist. Es ist unglaublich wie rasend schnell die Zeit vergeht. 😀

Italojeck
Italojeck
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Aber echt….
Ich habe die erste Staffel sogar mitverfolgt. So eine Zeitverschwendung!
DsDs aka Dieter Bohlen ist auf jeden Fall für die deutsche Esc-krise mitverantwortlich, wenn auch indirekt

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

… und heute vor 33 Jahren war der Mauerfall!

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

@AlexESC

Und heute vor 84 ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte. 🙁

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

@Alex ESC und ESC1994:

Mit der verlogenen Behauptung in Dauerschleife vieler User (m/w/d) hier auf ESC kompakt mir fehle es an sozialen empathischen Fähigkeiten, muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich eure Statements jetzt nun wirklich nicht einordnen kann wie sie gemeint sein könnten.

War das Mal wieder ein Versuch mich in die rechte Ecke zu drängen oder wolltet ihr mir einfach nur zeigen, wie angeblich dümmlich arrogant ich bin, weil ich eine Fernsehshow eurer Ansicht nach als historisches Ereignis verkauft hätte ??? 🙁

Mir fällt es schwer sich vorzustellen, dass sowohl der eine als auch der andere das Bedürfnis hatte mit mir ein kumpelhaft spaßiges Gespräch anzufangen.

Das hätte man auch bereits in meinem ersten Statement heute um 13:49 Uhr machen können. 🙁

Na ja sei ’s drum. ich reagiere wahrscheinlich Mal wieder überempfindlich.

italojeck
italojeck
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

@Timo
Das ist definitiv überempfindlichkeit.
Keep calm!
Tranqui…..

David Z
David Z
3 Jahre zuvor

„Größere Musikalische Diversität“
So wie 2017? Die verschiedenen Versionen von Wildfire und Perfect Life?
Ich hab da kein Vertrauen mehr und rechne mit einem weiteren ernüchternden Jahr

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor
Reply to  David Z

Wildfire höre ich bis heute noch sehr gerne und wäre eh die besser Wahl gewesen . Das wurde nur durch Einblendung der schon vorhandenen Songs zerstört .

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

Genauer: durch Florian Silbereisens merkwürdige Rückschlüsse daraus. Nehme ich ihm immer noch übel.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

„Wildfire“ war definitiv der bessere Song, finde ich auch. Passte irgendwie auch besser zu Levina.
Der Song hätte möglicherweise keinen großen Blumentopf gewonnen, aber man hätte einiges aus dem Song herausholen können. Sehr ärgerlich, dass es dieses furchtbar dröge „Perfect live“ wurde.🙁

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

@Gaby

Na ja, das war 2017 von Anfang an zum Scheitern verurteilt, ganz egal mit welchem Song.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

@ESC1994

Möglich. Allerdings hat diese schrecklich graue Inszenierung dem strunzlangweiligen „Perfect Live“ den Rest gegeben.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

@Gaby

Oh ja, der Song hieß „Perfect Life“ und die Bühne war grau. GRAU!! Also wenn ich ich an ein perfektes Leben denke dann fällt mir als Farbe garantiert nicht grau ein.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

@ ESC1994

Der Fairness halber: Der Song klang aber halt auch einfach sehr grau – und diesen Grauton hat Marvin Dietmann wirklich perfekt getroffen.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor
Reply to  David Z

„Wildfire“ wurde von Barbara Schöneberger heruntergeredet, sprich mit Absicht das Publikum beeinflusst. Sie sagt sinngemäß „Ich habe das Gefühl, dass ich das Lied schon ewig kenne“.

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor

Hab mir grad Frau Wolfslast gegeben: „irgendwie was Besonderes“ will sie.

Toll.

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

Und bin mir zu 100 % sicher das Sebastian Krenz im Vorentscheid dabei ist 🙂 .

Escfan12
Escfan12
3 Jahre zuvor

KANN funktioniert, wenn…

1. Die Acts auf TIKTOK mit der meisten positiven Resonanz ungefiltert direkt im Vorentscheid sind.
– Sonst macht das Verfahren keinen Unterschied zu letztem Jahr.

2. Man Feedback z.B. auf Ben Dolic oder auch Eskimo Callboy mit in Liederprozesse einfließen lässt.
-> Borislaw Milanov beispielsweise schreibt krasse Hits. Wenn eine Balade, dann bitte eine epische, wie „beautiful mess“ (Bulgarien).

3. Vielleicht auch auf internationale Resonanz schauen auf TIKTOK, vielleicht mit einem internationalen #Hashtag.

4. Nehmt auch Sänger*innen mit in den Pool, die wie Daniel Schumacher, der bei uns immer wieder versucht in den Vorentscheid zu kommen und jetzt von anderen Ländern umworben wird.

goynen67
3 Jahre zuvor

Hat nicht Helmut Kohl den Satz geprägt..“es kommt immer darauf an was hinten raus kommt…“
So ist es auch hierbei. Hoffen wir das sich die nächsten 20 Tage jemand erbarmt und mal eine echt coole, mitreißende, emotionale und sensationelle Nummer bei dem NDR einreicht und diese dann noch mit viel viel viel Glück in ULFL landet.
Was die Show und das Drumherum angeht da erhoffe ich mir nichts vom NDR. Das ist einfach eine Sparbrötchen Veranstaltung und soll zu minimalen Kosten ablaufen. So ist es nun mal.

Escfan12
Escfan12
3 Jahre zuvor

Müssen wir uns jetzt eigentliche alle TIKTOK runterladen um vorzusortieren *grummel*

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Escfan12

Nö, das werde ich definitiv nicht machen, da habe ich meine Prinzipien…

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor

Die Idee mit Tiktok finde ich ok. Das erinnert mich an die Auswahl zu den Club Konzerten.
Was das Konzept angeht ist es in Prinzip das was man erwarten konnte. Abwarten!

Edelweiß
Edelweiß
3 Jahre zuvor

Ihr, die hier antretet, lasset jede Hoffnung fahren …. Um es einmal mit Dante Alighieri zu sagen. Das wird wieder nix. Ein kurzer Ruckler an dieser Stellschraube, eine kleine Drehung nach links an diesem Regler … Ein neues Konzept ist nicht erkennbar. Es hätte personell ein völliger Neustart sein müssen. Der HR-Mann aus der Bubble wird’s auch nicht richten. All die Schönebergers, Alinas, Stefans, Urbans und Wolflasts – der Reset-Knopf wurde nicht gedrückt. Es gibt wieder einmal alle möglichen Schattierungen von beige – wetten?

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

Irgendjemand muss ja beim ESC auch den letzten Platz belegen, das sehe ich ein. Ich sehe nicht ein, warum das immer Deutschland sein muss. Ich hätte dem NDR doch etwas mehr Mut zu neuen Wegen zugetraut. Aber immerhin haben sie erkannt, das es das Internet gibt und wollen jetzt Tik-Tok mit ins Boot holen. DOLL!!! Bin mal gespannt welche Granaten da sich über Tik-Tok bewerben. Mir schwant da fürchterliches.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

Meine Hoffnungen bezüglich des Vorentscheids haben sich heute weder gesteigert noch verringert.
Wie schon einige angemerkt haben,kommt es letzendlich auf die Auswahl der Acts’s an.
Diese war das Problem in 2022..Mit einer besseren Auswahl in 2022,hätte man einer gewissen Fanbubble das Maul stopfen können.

Aber die Auswahl ist ja nicht die einzige Baustelle.Man darf sich gerne mehr Mühe beim Staging geben,dies bitte schon im Vorentscheid.

Und bitte auch ne Show,für die man sich in Europa nicht schämen muss.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

Mit einer besseren Auswahl in 2022 hätte man von dieser gewissen Fan-Bubble womöglich auch gar nicht groß etwas gehört. Da kam halt eines zum Anderen.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Eben.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Das Schöne an der TikTok-Einbindung ist, dass wir jetzt den Rest des Monats schön viel Futter für Diskussionen haben.

Die ersten Bewerbungen sind jedenfalls schon da, teilweise auch mit Label-Support. Hier z. B. eine Kontor-Nummer, die auf jeden Fall für Stimmung sorgen würde:

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Die bewerben sich also für den Vorentscheid? Hoffentlich kommt noch was besseres. Obwohl sooooooo schlecht ist das gar nicht. Zwar ungeeignet für den ESC, aber nicht schlecht.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Die Nummer an sich ist gut. Ich bezweifle allerdings, dass man das wettbewerbsfähig (um Ricks Lieblingswort zu benutzen 😉 ) auf die Bühne bekommt.

ESC1975
ESC1975
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Der DJ übt bestimmt schon spezielle moves mit den Händen…
Aber für einen reinen Dance-Song recht witzig, leider auch sehr repetitiv. Da aber nicht wirklich gesungen wird, kann der Gesang auch nicht daneben gehen.
Also ich zähle mal durch, 3:1 dass das gut ankommt.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor

Was viele nicht wissen, wir können hier auch so ein bisschen NDR-Team „spielen“ und zumindest auf TikTok nach unseren Favoriten Ausschau halten, denn die Bewerbungen dort sind ja öffentlich und -was viele nicht wissen- man muss sich dafür nicht die App von TikTok holen, denn das ganze geht auch ganz normal über den Browser mit folgendem Link:
https://www.tiktok.com/tag/UnserLiedF%C3%BCrLiverpool

LW
LW
3 Jahre zuvor

1975 vertrat Joy Fleming mit Ein Lied kann eine Brücke den Eurovision Song Contest.
Leider kam sie nur auf Platz 14. Später zeigte sich jedoch, das Lied schlug wie eine Rakete durch die Decke.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  LW

Joy Fleming landete beim ESC 1975 mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“ auf dem 17. Platz. Auf den 14. Platz kam Jugoslawien.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  LW

Joy belegte nur Platz 17, nicht 14. Gewonnen hat dieser Ding A Dong-Mist. Da hatten die Juries wohl Probleme mit den Ohren damals. Viele gaben dem grünen Kleid von Joy Fleming die Schuld an dem schlechten Ergebnis.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Das wäre in der Tat eine mögliche Erklärung für Joys enttäuschendem Abschneiden. Sie hat ja das Kleid selbst nicht leiden mögen, hat sie mal im Interview erzählt.
Dabei habe ich mal ein Video von ihrem VE-Auftritt 1975 gesehen. Da trug sie so ein schönes schwarzes Outfit mit einem bunten Tuch, sah klasse aus. Aber angeblich wurde sie von den Verantwortlichen vom HR überredet, diesen grünen Fummel anzuziehen.
Die andere Erklärung wäre eventuell, dass Joy musikalisch ihrer Zeit voraus war.
Auch, wenn’s im Nachhinein schwer zu begreifen ist, damit konnten die Juries wohl nicht umgehen…

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor

Es scheint ja so, als könnten sich wirklich „alle“ dort bewerben. Also, nicht nur Newcomer, oder? Vielleicht sollte man auf irgendeinem Weg seine Lieblingskünstler*in kontaktieren, damit die sich da anmelden. Das find ich schon mal gut. Und auch dass man zwischen 8 bis 10 Acts auswählen kann. Aber ich würde die Radiosender da komplett rauslassen. Was bedeutet Radiotauglichkeit denn schon? Und diese Songs dieses Jahr waren ein Graus. Mir reicht auch ein einfaches Publikumsvoting. So ein doppelt und dreifaches bringt find ich irgendwie nichts.
Da ich den ESC wie wir alle sehr gern zelebriere, freue ich mich sehr auf eine Vorentscheid Show, aber eben nicht so wie die letzte. Das war dem ESC nicht ebenbürtig. Das war einfach nur peinlich. Aber eine große Show auf ARD wäre angemessen. Von mir aus auch mit Babsi, aber eben nicht so eine Art geheimes Hinterzimmertreffen wie es dieses Jahr gewirkt hat. 🙂

LW
LW
3 Jahre zuvor

Danke Matty für die Info, war dennoch ein tolles Lied.
Ding a dong war von teach in

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  LW

Grausig. Wie konnte so was bei den Juries so absahnen?

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Teach-In waren fantastisch!
Wie eigentlich fast alle Sieger-Bands beim ESC großartig waren

oh.maroh
oh.maroh
3 Jahre zuvor

ich hab angst da ich gerade keine gute songs unter dem Hashtag sehe und er Name finde ich richtig beschissen unser lied für liverpool

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Tiktok ist die neue Taktik… Zwei Stunden atemberaubende Frische bei gerade mal zwei Punkten!

Indigo
Indigo
3 Jahre zuvor

Das klingt doch alles nicht so schlecht, aber wie im Vorjahr ist man wieder viel zu spät dran. Die meisten anderen Länder haben ihre Deadline schon hinter sich, Deutschland beginnt gerade erst mit der Suche, da muss man schon auf großes Glück hoffen.

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor

Nun ist mit Will Church der erste von the Voice of Germany bei den tiktoks dabei.
https://vm.tiktok.com/ZMFf4Yp8b/

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Dem NDR dürfte das sehr gefallen, so, wie das Snippet klingt.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Stimmlich ist das gar nicht schlecht. Vielleicht ein wenig zu viel gejammert. Aber mal sehen. Man könnte ihn als Sam Ryder-Kopie wahrnehmen. Ich hoffe das da auch mal was flottes kommt.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ja, Stimme und Ausstrahlung sind da. Um das Lied einschätzen zu können, müsste man mehr davon hören.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Sam-Ryder-Double

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor

Wenn ihr es auch aussuchen könntet. Wer sollte zum Vorentscheid antreten?

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  Think.Big.

Ich wäre froh wenn man mal Balbina überzeugen könnte. Ansonsten auch gerne Peter Fox.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Peter Fox ist auch meine allererste Wahl. 😀

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Ich würde mir Laing wünschen. Aber ich glaube die werden nicht noch mal antreten. Das ist in Deutschland unüblich.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Ooooh … und Deichkind natürlich!

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Think.Big.

@Think.Big.

Schwierig, ich wüsste jedenfalls auf wen ich sehr gut verzichten könnte, und zwar Capital Bra, Mero und Konsorten, hasse diese Musik wie die Pest.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

das sehe ich auch so. ist das denn überhaupt musik? 😀

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Think.Big.

In meinen Augen bzw. Ohren nicht. Abgesehen davon dass das textlich absolut gar nicht geht kann man diese „Songs“ auch praktisch nicht live performen so wie die mit Autotune vollgeballert sind.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@ESC1994

Dann hoffen wir mal dass sowas sich nicht bewirbt. Soll ja schließlich um Musik gehen.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Think.Big.

Seeed (oder auch Peter Fox solo) wären natürlich klasse, Hundreds wären ein Traum, Guano Apes wären gut. Laing fänd ich auch gut. Element of Crime wären vermutlich komplett deplatziert. Moderat könnten was reißen.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Element of Crime fänd ich richtig gut. Aber ob das deren Ding ist? Man müsste die Acts einfach mal fragen… Per FB oder Insta oder so…

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Think.Big.

Eben, ich finde viele Fans machen bei solchen Vorschlägen den Denkfehler dass diese Stars nur aus Angst vor Misserfolg sich nicht bewerben. Ich bin mir sicher dass es auch unter den bekannten Sängern in Deutschland einige gibt die beim Thema ESC gelinde gesagt das Kotzen kriegen und sich niemals bewerben würden weil sie es vom Prinzip her ablehnen.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994: ja, es muss eben auch passen und für manche ist der ESC auch nichts. aber vielleicht würden die es sich anders überlegen, wenn noch ein paar große Nummern oder ähnliche bands mitmachen würden. Weil ich hätte auch kein Bock, wenn Jendrik oder team Liebe meine Mitstreiter wären… ja sorry

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Think.Big.

Na ja, wenn ich den ESC hassen würde dann würde ich mich auch nicht bewerben nur weil irgendwie ein guter Kollege von mir da mitmacht.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

BOY fallen mir gerade noch ein. Die hielte ich auch von der Größenordnung her für realistischer.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ja, wer weiß. Warum hassen die den ESC denn?
Aber ich würde mich einfach über mehr Qualität freuen. 😉

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994

Mir ist schon mal der Gedanke gekommen, dass viele bekannte Künstler generell die Bewertung von Musik ablehnen könnten, die ja (objektiv betrachtet) eigentlich auch sehr schwierig ist, zu bewerten. Ist halt alles subjektiv und jeder hat halt einen anderen Geschmack. Auch die Juries werten letztendlich, was ihnen gefällt, sind ja auch nur Menschen.
Dadurch haben sie halt Angst, sich die zukünftige Karriere zu verbauen, was irgendwie auch verständlich ist.

Wie gesagt, nur eine mögliche Theorie, denn ich glaube, auf einem Festival zusammen mit vielen anderen Künstlern aus verschiedenen Länder zu musizieren, dagegen haben die wenigsten etwas.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Gaby

Ach da wäre ich mir nicht so sicher. Gibt wie gesagt sicher auch unter den Künstlern in Deutschland welche die den ESC für eine totale Trashveranstaltung halten j d daher auf gar keinen Fall damit in Verbindung gebracht werden wollen. Alice Merton hat glaube ich den ESC mal sehr uncharmant als Zirkus bezeichnet. Und ich denke dass sie da nicht alleine ist mit der Meinung, nur sagen es halt nicht alle.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994

Klar, die gibt es natürlich auch. Andererseits, warum sollten sie sich diesen Spass dann nicht mal gönnen? Ich glaube, oft steckt schon die Angst dahinter, nach hinten durchgereicht zu werden, was zur Folge hätte, dass dies das Karriereende bedeuten kann. Irgendwie auch verständlich, die Gefahr ist nun mal sehr groß.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Gaby

Ich glaube du verstehst nicht so ganz was ich meine. Wenn man etwas kategorisch ablehnt hat man daran KEINEN Spaß und bewirbt sich dann natürlich auch nicht. Ich gehe schließlich auch nicht zu einem Konzert von Helene Fischer und Andrea Berg weil ich die Musik nun mal überhaupt nicht mag und ich da dementsprechend keinen Spaß hätte. Und so wird es halt auch manchen Künstler gehen.

Sorry übrigens wenn das zu aggro rüberkommt. Mir fällt mittlerweile echt die Decke auf dem Kopf weil ich die Wohnung nicht verlassen kann. Meinen Fuß geht es zwar schon besser aber zwicken tut es immer noch und mehr als Balkon ist leider nicht drinnen im Moment. Bin wirklich froh wenn ich wieder zur Arbeit kann.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994

Sorry, steh‘ momentan etwas auf dem Schlauch

Glaube Dir, dass Dir die Decke auf dem Kopf fällt, alles Gute weiterhin, und dass Du bald wieder gesund und munter zur Arbeit gehen kannst.🙂

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Gaby

Kein Problem, jeder hatte schon mal ein Brett vorm Kopf. 😉

Um es abzuschließen: Wenn man etwas überhaupt nicht mag bringt einem so ein Satz wie „gönn dir den Spaß“ gar nichts da man eben keinen Spaß haben wird. Ich weiß jetzt nicht welche Art von Musik du gar nicht magst aber da würde ich dir niemals sagen dass du dort hingehen und Spaß haben sollst da ich weiß dass du den aufgrund deiner Abneigung nicht haben wirst. Und so wird das sicherlich auch manchen Musikern gehen und das hat dann nichts mit Angst vor einer schlechten Platzierung zu tun.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994

Die einzige Musik, die ich überhaupt nicht mag, ist Marschmusik. Da wird mir schlecht.🤮

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor
Reply to  Think.Big.

Deichkind wären krass. Da stehe ich aber mehr auf das alte Zeugs:

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Think.Big.

Ja. Nicht das ganz alte Zeug, aber so die „Aufstand im Schlaraffenland“-/„Arbeit nervt“-Ära.

Der Thorsten von der Küste
Der Thorsten von der Küste
3 Jahre zuvor

Also, bei „UnserLiedFürLiverpool“ ist das mein absoluter Lieblingssong und ja, der geht echt steil! Leider verstehe ich die Lyrics nicht (hoffe er singt nichts Unanständiges) 😉
https://www.tiktok.com/@wtq_99/video/7164063857378348294?is_copy_url=1&is_from_webapp=v1

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnnnn.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor

bitte nicht… 🙁

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Die mit den Salzbrezeln in den Mundwinkeln und ihr Magix-Music-Maker-Meisterwerk sind aber auch nicht zu verachten.

ESC1975
ESC1975
3 Jahre zuvor

Scheinbar nimmt man es bei TikTok noch weniger genau mit den Hashtags als bei Twitter, da gibt es auch schon Schminktipps in der Gruppe. Bei Twitter werden solche Spammer bei mit sofort gesperrt, aber zum Anmelden bei TikTok habe ich nun wirklich keine Lust.

Think.Big.
Think.Big.
3 Jahre zuvor

Da gehe ich mit. Ich fänd 2raumwohnung oder Femme Schmidt mal interessant.

ESC Niklas
ESC Niklas
3 Jahre zuvor

Also Will Church finde ich von den Bewerbungen auf TikTok schon echt stark. Einige Tiktoker nutzen den Hashtag aus was mich extrem nervt. Was erhoffen die sich dabei?

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC Niklas

das geht mir auch tierisch auf die Nerven. Da war damals die Videoeinreichung über Youtube deutlich besser. Aber zumindest kommen auch ein paar Beiträge durch die wenigstens etwas mit Musik zu tun haben..

Branko
Branko
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC Niklas

„Einige Tiktoker nutzen den Hashtag aus was mich extrem nervt.“ – Vielleicht wollen manche nur schnell Publicity also schnell bekannter werden bzw. mehr Klicks zu erhalten. Hoffentlich endet der Vorentscheid 2023 dann nicht so wie der Vorentscheid 2015. Das fände ich sehr traurig.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Merkwürdig, daß noch kein Kommentar von unserem Ilta-Fanboy Lasse kam und Jorge und 4porcelli scheinen auch gerade abgetaucht zu sein.

lasse braun fordert mehr cowbell
lasse braun fordert mehr cowbell
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

na,haste wieder langeweile?
ich lese gerade den faden und wirklich neue erkenntnisse außer einer gewissen tiktokmanie erschließen sich mir nicht.🤠

Philipp
Philipp
3 Jahre zuvor

Viel zu spät wieder die bewerbungsphase angekündigt.

Mo
Mo
3 Jahre zuvor

Ich würde es sehr begrüßen, wenn ivy Quainoo sich wieder bewerben würde! Sie ist eine tolle Künstlerin. Mit dem richtigen Song wäre top 10 drin.

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

In der Sparte Schlager hoffe ich, der NDR bemüht sich um Maite Kelly. Ihr neuer Song „Angst“, ein Duett mit Zarella, würde uns locker in die Top 10 bringen.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
3 Jahre zuvor

Nach „Alles neu“ hört sich das aber wirklich nicht an. Wie bereits schon mal geschrieben wurde, sollte bei der Auswahl der Songs auf jeden Fall jeder Kanal genutzt werden, den man finden kann. TikTok ist daher für mich völlig ok. Wenn das aber die einzige Neuerung bleibt, ist das dilettantisch.
Ich kenne das Erfolgsrezept auch nicht. Aber um mehr und diverse Künstler für eine Teilnahme zu begeistern, muss schon bei der Vorentscheidung mehr kommen als das was uns dieses Jahr geboten wurde. Schließlich wollen mehr oder minder unbekannte Acts ja wenigstens dort wahrgenommen werden.

Wer schaltet denn bei so einer Vorentscheidung wie dieses Jahr freiwillig ein bzw. bleibt dann auch dabei?
Was der deutsche Beitrag beim Vorentscheid braucht, ist m.M.n. mehr Friedrichstadtpalast. Und eine Performance, die wenigstens erahnen lässt, wie das hinterher auf der ESC-Bühne aussieht.
Selbst Schlager ist für mich okay, wenn es moderner Pop-Schlager ist und von jemandem attraktiv vorgetragen wird.
Ich mag ja die Babsi… aber ich will sie auch nicht mehr als Moderatorin dort sehen. Die Unterhaltung soll von den Beiträgen und Künstlern kommen, nicht von der Moderation… die soll lediglich die Beiträge vorstellen und ansagen und fertig. Außerdem ist sie inzwischen zu festgefahren in ihrer Methodik und (ich gehöre zwar zu ihrer Zielgruppe, aber genau deshalb) spricht ganz sicher kein junges Publikum mehr an.
Und dann bitte auch mehr Promo für die Vorentscheidung. Klappern gehört zum Handwerk und ohne Klappern wird man nicht wahrgenommen.
Aber wer weiß? Vielleicht klapperts ja doch im nächsten Frühjahr.
Und ansonsten ist es mir letzten Endes doch (fast) egal, welchen Platz Deutschland belegt… solange ich beim ESC noch Beiträge anderer Länder wie Konstrakta, Chanel oder Sam Ryder entdecken darf.

Edelweiß
Edelweiß
3 Jahre zuvor

Das „neue“ Verfahren lässt leider immer noch zu, dass der NDR seine eigenen Schäfchen (Verwandte von NDR-Mitarbeitern, Freunde, Günstlinge, Bekannte, welche, bei denen man in der Schuld steht) ins Rennen schicken kann. Man denke an die Schummelei mit den S!sters, die aus dem Hut gezaubert und auf den Ideal-Slot gesetzt wurden und die von der Experten-Jury (Revolverheld!) gepushed wurden Oder an Emily Roberts 2022, die keinen einzigen Ton traf und den Text vergas. Wie konnten es solche Acts ins Finale schaffen? Wie konnte die FIFA-WM je nach Katar vergeben werden? Beim ÖRR und beitragsfinanzierten Fernsehen ist ja sehr vieles möglich wie wir inzwischen wissen.

bertibln
3 Jahre zuvor

Das wird bestimmt ganz, ganz toll. Zehn Songs mit „Haltung“, eingebettet in ein Rahmenprogramm „Solidarität für die Klimakleber“. Die Schöneberger moderiert vor 20 Zuschauern aus irgendeiner St.-Pauli-Theater-Kaschemme (soooo authentisch, yeah), und alle tragen FFP2-Maske (aus Solidarität, ist natürlich klar). Und zum Abschluss darf Nicole noch auf die Bühne und singt mit der Tik-Tok-Gewinnerin Lea-Sophie-Anneliese „Ein bisschen Klima“. Abspann. Ende.

Julian
Julian
3 Jahre zuvor

Update Artikel über die TikTok Bewerbungen wären sicher sehr interessant für Leute die kein TikTok haben. Dann kann man unter den Vorstellungen schon immer diskutieren.

sunrise40
sunrise40
3 Jahre zuvor

Bisher gibt es dort nichts was zu diskutieren wäre.